Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 725427
Eingetragen
26.11.2021
Branche
Herstellung von Papier, Karton und PappeHerstellung von Schreibwaren und Bürobedarf aus Papier, Karton und PappeHerstellung von Maschinen für die Papiererzeugung und -verarbeitung
Gegenstand
Die unmittelbare oder mittelbare Tätigkeit auf dem Gebiet a) der Entwicklung, Herstellung und Veredelung von Papier und Karton, Halbprodukten aus Papier und Karton sowie Rohstoffen und Halbprodukten zur Papier- und Kartonherstellung und veredelung einschließlich der Verarbeitung der anfallenden Produktionsabfälle; b) des Erwerbs und der Verwaltung von Beteiligungen an anderen Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Maximilian Knapp
seit 5.1.2026
Prokura
Elke Sandra Renz
seit 10.10.2024
Prokura
Frank Lendowski
seit 26.11.2021
Geschäftsführer
Kai Michael Furler
seit 26.11.2021
Geschäftsführer
Hartmut Michael Felsch
seit 26.11.2021
Prokura
Stefan Dr. Karrer
seit 26.11.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
9.791.666 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Koehler Oberkirch GmbH

Oberkirch

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 692.009,76 641.490,76
2. Geleistete Anzahlungen 105.791,35 0,00
797.801,11 641.490,76
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 14.647.302,00 16.221.856,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.222.746,00 5.202.918,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 46.919.350,22 9.136.889,35
66.789.398,22 30.561.663,35
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 40.059.931,31 41.857.931,31
2. Sonstige Ausleihungen 1.763,55 1.763,55
40.061.694,86 41.859.694,86
107.648.894,19 73.062.848,97
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 35.037.767,33 41.647.644,07
2. Unfertige Erzeugnisse 9.086.594,21 8.807.271,15
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 18.159.380,52 20.496.945,86
62.283.742,06 70.951.861,08
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 424.609,34 278.192,53
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.012.587,81 3.311.960,03
3. Sonstige Vermögensgegenstände 10.993.763,13 8.857.748,58
19.430.960,28 12.447.901,14
III. Guthaben bei Kreditinstituten 57.892,02 143.416,43
81.772.594,36 83.543.178,65
C. Aktive latente Steuern 7.401.842,04 0,00
196.823.330,59 156.606.027,62

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 9.791.666,00 9.791.666,00
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 2.135.000,00 2.135.000,00
III. Bilanzgewinn 16.633.205,74 10.582.925,66
28.559.871,74 22.509.591,66
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 45.906.036,15 48.499.189,97
2. Steuerrückstellungen 963.771,00 4.972.333,29
3. Sonstige Rückstellungen 33.435.407,94 32.008.660,17
80.305.215,09 85.480.183,43
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 19.785.199,50 13.396.033,89
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13.601.832,96 8.500.253,13
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 45.024.195,76 18.864.692,82
4. Sonstige Verbindlichkeiten 9.547.015,54 7.855.272,69
- davon aus Steuern EUR 2.961.194,59 (i. V. EUR 2.097.504,06) -
87.958.243,76 48.616.252,53
196.823.330,59 156.606.027,62

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 259.604.822,52 281.289.583,82
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -2.058.242,28 6.341.476,23
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 469.876,19 168.563,54
4. Sonstige betriebliche Erträge 8.426.049,13 7.753.703,42
266.442.505,56 295.553.327,01
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 158.302.174,25 184.024.317,99
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 6.009.933,74 3.822.137,24
164.312.107,99 187.846.455,23
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 41.223.734,75 40.132.389,95
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 8.202.153,15 10.760.443,73
- davon für Altersversorgung EUR 795.990,51 (i. V. EUR 2.931.316,27) -
49.425.887,90 50.892.833,68
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4.897.063,48 4.742.536,23
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 32.485.437,74 36.438.220,12
15.322.008,45 15.633.281,75
9. Erträge aus Beteiligungen 1.791.156,66 1.582.759,53
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 1.791.156,66 (i. V. EUR 1.582.759,53) -
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 497.053,87 339.223,43
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.456.927,91 2.512.649,21
- davon an verbundene Unternehmen EUR 1.691.203,13 (i. V. EUR 1.068.172,41) -
-1.168.717,38 -590.666,25
14.153.291,07 15.042.615,50
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.406.086,54 4.457.204,49
13. Ergebnis nach Steuern 16.559.377,61 10.585.411,01
14. Sonstige Steuern 9.097,53 2.954,00
15. Jahresüberschuss 16.550.280,08 10.582.457,01
16. Gewinnvortrag 10.582.925,66 17.835.468,65
17. Einstellung in andere Gewinnrücklagen 0,00 2.135.000,00
18. Ausschüttung 10.500.000,00 15.700.000,00
19. Bilanzgewinn 16.633.205,74 10.582.925,66

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Gesellschaftsrechtliche Grundlagen

Die Koehler Oberkirch GmbH (im Folgenden "Gesellschaft") hat ihren Sitz in Oberkirch und ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau unter der Nummer HRB 725427.

Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Herstellung und Veredelung von Papier und Karton, Halbprodukten aus Papier und Karton sowie Rohstoffen und Halbprodukten zur Papier- und Kartonherstellung und -veredelung einschließlich der Verarbeitung der anfallenden Produktionsabfälle sowie der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen an anderen Unternehmen.

II. Grundlagen der Rechnungslegung

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Gesellschaften mit beschränkter Haftung.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt und gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Gesellschaft gilt nach den Kriterien des § 267 Abs. 2 und 3 HGB als "große" Kapitalgesellschaft.

Soweit Ausweise wahlweise in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, erfolgen die Angaben im "Anhang für das Geschäftsjahr 2023".

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und Währungsumrechnung

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Die immateriellen Vermögensgegenstände (EDV-Software) sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten (Fremdleistungen) bzw. unter Ansatz von Lohn-, Material- und angemessenen Gemeinkosten (Eigenleistungen), vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet.

Das bewegliche und unbewegliche Sachanlagevermögen wird grundsätzlich linear zeitanteilig ab dem Monat des Zugangs abgeschrieben. Degressive Abschreibungen auf Zugänge vergangener Jahre werden fortgeführt. Bei degressiven Abschreibungen erfolgt ein planmäßiger Übergang auf lineare Abschreibungen, falls dies zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Die Festlegung der voraussichtlichen Nutzungsdauern erfolgt auf Basis der betriebs- oder branchenspezifischen Erfahrungen in Bezug auf die wirtschaftlichen Nutzungsmöglichkeiten und bewegt sich zwischen 1 und 33 Jahren.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Vermögensgegenstände wird handelsrechtlich entsprechend der steuerrechtlichen Regelung des § 6 Abs. 2 EStG verfahren. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag für das einzelne Wirtschaftsgut, 250 EUR nicht übersteigen. Geringwertige Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als 250 EUR und bis zu 800 EUR betragen, werden in ein besonderes, laufend zu führendes Verzeichnis im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG aufgenommen, welches im selben Jahr in voller Höhe als Aufwand in Abzug gebracht wird.

Unter den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls abzüglich erforderlicher Abschreibungen bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung, bewertet. Die sonstigen Ausleihungen sind zum Nennwert angesetzt.

Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Wenn die Börsen- oder Marktpreise beziehungsweise die beizulegenden Zeitwerte der Absatzprodukte auf der Basis von Nettoveräußerungswerten niedriger sind, erfolgt eine Wertminderung auf diesen niedrigeren Wert. Der Nettoveräußerungswert entspricht dem im normalen Geschäftsverlauf erzielbaren Verkaufserlös abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Aufwendungen für Fertigstellung und Vertrieb.

Als Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten bei Normalkapazität der betreffenden Produktionsanlagen erfasst, soweit sie im Zusammenhang mit dem Herstellungsvorgang anfallen. Kosten für die betriebliche Altersversorgung, für soziale Einrichtungen des Betriebs und freiwillige soziale Leistungen des Unternehmens sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung werden berücksichtigt, soweit sie auf die Herstellung entfallen. Fremdkapitalkosten werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Abschläge auf Vorräte ergeben sich neben einem Preisrückgang der Absatzprodukte auch durch hohe Lagerreichweiten.

Unentgeltlich zugeteilte sowie entgeltlich erworbene Emissionsberechtigungen werden unter den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ausgewiesen. Die Bewertung unentgeltlich zugeteilter Emissionsberechtigungen erfolgt mit dem Erinnerungswert. Entgeltlich erworbene Emissionsberechtigungen werden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit ihren Anschaffungskosten bilanziert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nennwert angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko besteht eine Pauschalwertberichtigung.

Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten aktiviert.

Das gezeichnete Kapital sowie die Rücklagen sind zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind gemäß dem Teilwertverfahren passiviert. Als Rechnungsgrundlage dienten die "Richttafeln 2018 G" der Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln.

2023 2022
Rechnungszins
- Durchschnittlicher Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre (Rechnungszins für Altersversorgungsverpflichtungen) 1,83 % 1,79 %
- Durchschnittlicher Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre 1,76 % 1,45 %
Dynamik der anrechenbaren Bezüge 2,00 % 2,00 %
Dynamik der Anpassung der laufenden Renten 1,00 % 2,50 %

Bei der Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit wurde eine erwartete Einkommenssteigerung von 2,00 Prozent (Vj. 2,00 Prozent) sowie ein Rechnungszins von 1,00 Prozent (Vj. 0,42 Prozent) angenommen.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Der Effekt aus der Zinsänderung wird im Finanzergebnis ausgewiesen.

Für die Verpflichtung zur Abgabe von Emissionsberechtigungen für die im Geschäftsjahr verursachten Emissionen wird zum Abschlussstichtag eine Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Der Wertansatz der Rückstellung ergibt sich aus dem Erinnerungswert der unentgeltlich zugeteilten Emissionsberechtigungen sowie dem Buchwert der im Bestand befindlichen zugekauften Emissionsberechtigungen, die für die Erfüllung der Verpflichtung benötigt werden. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Abgabepflicht zunächst durch Verwendung der unentgeltlich ausgegebenen Emissionsberechtigungen erfüllt wird. Werden zur Erfüllung der Verpflichtung weitere Emissionsberechtigungen benötigt, wird deren Zeitwert am Abschlussstichtag bei der Rückstellungsbewertung berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Latente Steuern werden nach dem bilanzorientierten Abgrenzungskonzept des § 274 HGB bilanziert, nach dem alle Bilanzierungs- und Bewertungsdifferenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz einzubeziehen sind. Die Bewertung erfolgt mit den am Bilanzstichtag gültigen Steuersätzen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Aufgrund einer konzernweiten Entscheidung wird vom Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB erstmalig Gebrauch gemacht.

2. Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr sind gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Langfristige Vermögensgegenstände in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Buchungstag oder dem jeweils niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Buchungstag oder dem jeweils höheren Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Vorräte wurden entsprechend dem maßgeblichen Beschaffungsmarkt zum Devisengeldkurs umgerechnet.

IV. Bilanzerläuterungen

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage 4) dargestellt.

2. Finanzanlagen

Der Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB stellt sich wie folgt dar:

Name und Sitz der Gesellschaft/ Tätigkeit Anteil am Kapital in % (Vorjahreswerte in Klammern) Eigenkapital 31.12.2023 (Vorjahreswerte in Klammern) Ergebnis des letzten Geschäftsjahres (Vorjahreswerte in Klammern) Währung (ISO-Code)
Koehler Immobilien Nord GmbH & Co. KG, Oberkirch - Grundstücksverwaltungsgesellschaft - 89,90 14.536.427 424.101
(89,90) (14.574.420) (413.290) EUR
Koehler Immobilien Süd GmbH & Co. KG, Oberkirch -Grundstücksverwaltungsgesellschaft -- 89,90 24.846.021 2.433.463
(89,90) (26.309.965) (2.077.195) EUR
Koehler Immobilien West GmbH, Oberkirch --Grundstücksverwaltungsgesellschaft-- 100,00 8.696.765 -210.844
(100,00) (8.907.609) (-89.838) EUR
--Grundstücksverwaltungsgesellschaft--

3. Vorräte

In den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind Emissionsrechte in Höhe von 572 TEUR (Vj. 572 TEUR) enthalten.

4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungsspiegel des Geschäftsjahres per 31.12. in EUR

mit einer Restlaufzeit
Art der Forderung Gesamtbetrag am 31.12. des Geschäftsjahres bis 1 Jahr über 1 Jahr Gesamtbetrag am 31.12. des Vorjahres
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 424.609 424.609 0 278.193
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.012.588 7.427.207 585.381 3.311.960
Sonstige Vermögensgegenstände 10.993.763 10.993.763 0 8.857.749
Summe aller Forderungen 19.430.960 18.845.579 585.381 12.447.901

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen 59 TEUR (Vj. 240 TEUR) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie 716 TEUR (Vj. 839 TEUR) auf Forderungen aus Finanzierungsleasing, von denen 585 TEUR (Vj. 716 TEUR) eine Restlaufzeit von über einem Jahr haben. Keine weiteren Forderungen oder sonstige Vermögensgegenstände haben im Berichtsjahr wie auch im Vorjahr eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die restlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen sonstige Forderungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Anzahlungen für Reparaturen sowie Steuererstattungsansprüche.

5. Latente Steuern

Zum 31. Dezember 2023 bestand per Saldo ein Aktivüberhang (Vj. Aktivüberhang).

Es wurde erstmalig vom Aktivierungswahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und aktive latente Steuern auf Bilanzdifferenzen gebildet.

Auf Ansatz- und Bewertungsunterschiede bei den einzelnen Bilanzposten entfallen die folgenden aktiven und passiven latenten Steuern:

31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
Aktive latente Steuern Passive latente Steuern
Bewertungsabweichungen beim Sachanlagevermögen 31.191 36.432 *
Bewertungsabweichungen beim Finanzanlagevermögen 951.332 794.145 *
Umrechnung von Fremdwährungspositionen 1.126 1.646 *
Bewertungsabweichungen bei Pensionsrückstellungen 4.143.111 4.451.780 *
Bewertungsabweichungen bei Altersteilzeitrückstellungen 310.064 386.029 *
Bewertungsabweichungen bei Jubiläumsrückstellungen 28.018 28.722 *
Bewertungsabweichungen bei sonstigen Rückstellungen 1.448.790 201.798 *
Bewertungsabweichungen aufgrund § 5 Abs. 7 EStG 490.462 535.891 *
7.402.968 6.434.798 * 1.126 1.646 *
Bilanzansatz 7.401.842 6.433.152 * 0 0

* Im Jahr 2022 wurde vom Aktivierungswahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte, bis auf die Bewertung der latenten Steuern für die Beteiligung an Personengesellschaften (15,825 Prozent (Vj. 15,825 Prozent)), mit einem Steuersatz in Höhe von 29,125 Prozent (Vj. 29,100 Prozent).

6. Angaben des Gesamtbetrags i. S. d. § 268 Abs. 8 HGB

In Höhe der aktiven latenten Steuern besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB, insoweit diese nicht durch frei verfügbare Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags bzw. abzüglich eines Verlustvortrags gedeckt sind.

7. Eigenkapital

Alleinige Gesellschafterin ist die Koehler Paper SE, Oberkirch, eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg im Breisgau unter HRB 722393. Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt.

Eigenkapitalspiegel in EUR

Gezeichnetes Kapital Andere Gewinnrücklagen Bilanzgewinn Eigenkapital
Stand zum 01.01.2022 9.791.666 0 17.835.469 27.627.135
Ausschüttung -15.700.000 -15.700.000
Einstellung in andere Gewinnrücklagen 2.135.000 -2.135.000 0
Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2022 10.582.457 10.582.457
Stand zum 31.12.2022 9.791.666 2.135.000 10.582.926 22.509.592
Ausschüttung -10.500.000 -10.500.000
Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2023 16.550.280 16.550.280
Stand zum 31.12.2023 9.791.666 2.135.000 16.633.206 28.559.872

Es besteht eine Ausschüttungssperre auf die aktiven latenten Steuern gemäß § 268 Abs. 8 HGB sowie auf den Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB, sofern die nach der Ausschüttung frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags bzw. abzüglich eines Verlustvortrags nicht mindestens dieser Ausschüttungssperre entsprechen.

Aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 sind demnach 11.097 TEUR ausschüttungsfähig.

Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von 16.633 TEUR, der sich aus dem Jahresüberschuss von 16.550 TEUR und einem Gewinnvortrag von 83 TEUR zusammensetzt, eine Dividende in Höhe von 11.000 TEUR auszuschütten, 5.565 TEUR in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen und den Restbetrag von 68 TEUR auf neue Rechnung vorzutragen.

8. Rückstellungen

Bei den Pensionsrückstellungen wird die Regelung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB angewandt.

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt 268 TEUR (Vj. 1.432 TEUR). Der Unterschiedsbetrag ist grundsätzlich ausschüttungsgesperrt, sofern die nach der Ausschüttung frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags bzw. abzüglich eines Verlustvortrags nicht mindestens dem Unterschiedsbetrag im Sinne des § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB entsprechen.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten unter anderem Rückstellungen für Rechtsberatungskosten von 11.800 TEUR, für Emissionsrechte von 7.711 TEUR, Drohverlustrückstellungen von 4.510 TEUR sowie Rückstellungen für Altersteilzeit von 3.352 TEUR und Resturlaubsverpflichtungen von 2.853 TEUR.

Im Rahmen eines Anti-Dumpingverfahrens befindet sich die Gesellschaft in einem Rechtsstreit mit der Regierung der USA. Seit 2008 war die Gesellschaft zur Abgabe von jährlichen Berichten verpflichtet. In den Berichtsperioden 2 (vom 1. November 2009 bis 31. Oktober 2010) und 3 (vom 1. November 2010 bis zum 31. Oktober 2011) war es nach Auffassung der amerikanischen Verwaltung jeweils zu einem unvollständigen Bericht gekommen. Daraufhin hat die Verwaltung zu einem Schätzverfahren (Adverse Facts Available, AFA) gegriffen. Gegen die Anwendung von AFA hat die Gesellschaft geklagt. Für die Berichtsperiode 3 wurde am 11. Dezember 2017 die Klage vor dem Supreme Court der USA abgewiesen. Am 1. März 2019 wurde das beim Supreme Court anhängige Verfahren für die Berichtsperiode 2 abgewiesen. Damit ist die Verwaltungsentscheidung über diese Dumpingzölle rechtskräftig. Die Zollforderungen der amerikanischen Regierung sind in Deutschland nicht vollstreckbar. Die Tatsache, dass Zollforderungen im Ausland nicht vollstreckbar sind, hat die amerikanische Regierung veranlasst, bei den Zollbehörden ein Debarment Office einzurichten. Dieses Büro hat die Aufgabe, Importeure, die offene Zollrechnungen nicht begleichen, auf die sogenannte Debarment List zu setzen. Die Folge eines Debarment ist derzeit ein Verlust des Zugangs zu vereinfachter Zollabwicklung, wodurch der Zugang zum amerikanischen Markt erheblich erschwert wird. Für zu erwartende Kosten im Zusammenhang mit dem Anti-Dumpingverfahren hat die Gesellschaft durch ausreichende Rückstellungen eine angemessene Risikovorsorge getroffen.

Die gebildete Altersteilzeitrückstellung (Blockmodell) umfasst die seitens der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bis zum Bilanzstichtag erdienten Ansprüche auf Lohn- und Gehaltszahlungen in der Freistellungsphase (Erfüllungsrückstand) sowie die Aufstockungsleistungen unter Anwendung des IDW HFA 3.

9. Verbindlichkeiten

31.12.2023 RLZ < 1 Jahr RLZ 1 bis 5 Jahre RLZ > 5 Jahre
(Vorjahreswerte in Klammern) EUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 19.785.200 1.759 10.875 7.151
(13.396.034) (1.317) (8.079) (4.000)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13.601.833 13.602
(8.500.253) (8.500)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 45.024.196 45.024
(18.864.693) (18.865)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 9.547.016 5.126 3.110 1.311
(7.855.273) (3.875) (2.578) (1.402)
Summe aller Verbindlichkeiten 87.958.244 65.511 13.985 8.462
(48.616.253) (32.557) (10.657) (5.402)

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 35.821 TEUR (Vj. 18.729 TEUR) enthalten.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen 9.425 TEUR (Vj. 111 TEUR) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die restlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen sonstige Verbindlichkeiten.

Für die Verbindlichkeiten wurden keine Sicherheiten gestellt.

10. Haftungsverhältnisse (§ 251 HGB)

Haftungsverhältnisse sind nicht bilanzierte Eventualverbindlichkeiten, die in Höhe der am Bilanzstichtag maximal möglichen Inanspruchnahme ausgewiesen werden.

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Haftsumme aus Genossenschaftsanteilen 5.000 5.000
Selbstschuldnerische Haftung für Kredite 168.719.250 91.250.000
- davon für verbundene Unternehmen (168.719.250) (91.250.000)

Zur Sicherung der zukünftigen Investitionen und des Betriebsmittelbedarfs hat die Muttergesellschaft Koehler Paper SE am 11. März 2022 eine Konsortialfinanzierung mit einem Bankenkonsortium unterzeichnet. Die Koehler Oberkirch GmbH ist hierin, neben weiteren Tochterunternehmen der Koehler Paper SE, als Garant aufgeführt und haftet somit auch für den in Anspruch genommenen Kredit. Die Verbindlichkeit der Koehler Paper SE resultierend aus der Konsortialfinanzierung beträgt zum 31. Dezember 2023 150.000 TEUR (Vj. 60.000 TEUR) und stellt damit den beizulegenden Wert des Haftungsverhältnisses dar, welcher in der selbstschuldnerischen Haftung für Kredite inkludiert ist.

Gemäß § 73 AO haftet die Gesellschaft als Organgesellschaft für solche Steuern des Organträgers Koehler Holding SE & Co. KG, Oberkirch, für welche die umsatzsteuerliche Organschaft zwischen ihnen steuerlich von Bedeutung ist. Den Steuern stehen die Ansprüche auf Erstattung von Steuervergütungen gleich.

Auf Grund der guten Finanz- und Ertragslage der betroffenen Mutterunternehmen bzw. der Schwesterunternehmen sowie der Genossenschaftsbank gehen wir davon aus, dass wir aus den Haftungsverhältnissen nicht in Anspruch genommen werden.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Hauptumsatzträger sind Feinpapiere, Selbstdurchschreibepapier, Dekorpapiere und technische Spezialpapiere, die fast ausschließlich an die Muttergesellschaft veräußert werden.

Die Umsätze gliedern sich wie folgt auf:

2023 2022
EUR % EUR %
Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen 257.586.910 99,2 278.595.593 99,0
Umsatzerlöse mit Dritten 2.017.913 0,8 2.693.991 1,0
259.604.823 100 281.289.584 100

2. Sonstige betriebliche Erträge

Hierin sind periodenfremde Erträge von 4.056 TEUR (Vj. 5.233 TEUR) enthalten. Sie betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie Erträge aus der Bewilligung einer Beihilfe für indirekte CO 2 -Kosten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten zudem Erträge aus der Währungsumrechnung von 259 TEUR (Vj. 549 TEUR), Strom- und Energiesteuererstattungen von insgesamt 1.332 TEUR (Vj. 1.861 TEUR) sowie einen Tilgungszuschuss in Höhe von 2.294 TEUR.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Instandhaltungs- und Mietaufwendungen sowie übrige Betriebsaufwendungen. Die periodenfremden Aufwendungen betrugen im Vorjahr 2 TEUR.

Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf 270 TEUR (Vj. 669 TEUR).

4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus der Abzinsung von langfristigen Rückstellungen in Höhe von 177 TEUR (Vj. 5 TEUR) enthalten.

5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen belaufen sich auf 1.186 TEUR (Vj. 1.149 TEUR).

6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

2023 2022
EUR EUR
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag laufendes Jahr 4.901.982 4.865.618
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Vorjahre 93.774 -408.413
Latenter Steuerertrag -7.401.842 0
-2.406.087 4.457.205

Per Saldo besteht im Geschäftsjahr 2023 ein Ertragsüberhang (Vj. Aufwandsüberhang).

VI. Sonstige Pflichtangaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB

31.12.2023 RLZ < 1 Jahr RLZ 1 bis 5 Jahre RLZ >5 Jahre 31.12.2022
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Verpflichtungen aus Mietverträgen 27.019 3.377 13.510 10.132 30.397
Verpflichtungen aus Leasingverträgen 753 494 259 0 606
Verpflichtungen aus langfristigen Abnahmeverträgen 16.170 8.959 7.211 0 2.132
Verpflichtungen aus Investitionen 24.665 24.665 0 0 38.304
Summe aller Verpflichtungen 68.607 37.495 20.980 10.132 71.439

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen betreffen wie im Vorjahr in voller Höhe Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Bei allen Leasingverträgen handelt es sich um Operating-Lease-Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte in der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

2. Belegschaft

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, getrennt nach Gruppen (§ 285 Nr. 7 HGB):

2023 2022
Gewerbliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 531 513
Kaufmännische und technische Angestellte 126 117
657 630
Auszubildende 70 58

3. Gesamtbezüge der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9 a HGB)

Für die Geschäftsführung sind im Geschäftsjahr 2023 keine Bezüge gezahlt worden.

4. Mitglieder der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 10 HGB)

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer und von der Beschränkung des § 181 BGB befreit sind:

Herr Kai Furler, Baden-Baden,

-- Vorstandsvorsitzender der Koehler Paper SE --

Herr Frank Lendowski, Offenburg,

- Vorstand Finanzen und Verwaltung der Koehler Paper SE -

Herr Dr. Stefan Karrer, Baden-Baden,

-- Technischer Vorstand der Koehler Paper SE --

5. Mutterunternehmen (§ 285 Nr. 14 und 14a HGB)

Der Jahresabschluss der Koehler Oberkirch GmbH, Oberkirch, wird zum 31. Dezember 2023 in den Konzernabschluss der Koehler Paper SE, Oberkirch, (kleinster Kreis von Unternehmen) einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird bei der das Unternehmensregister führenden Stelle (Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH, Köln) eingereicht und im Unternehmensregister bekannt gemacht.

Zudem wird der Jahresabschluss in den Konzernabschluss der Koehler Holding SE & Co. KG, Oberkirch, (größter Kreis von Unternehmen) einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird bei der das Unternehmensregister führenden Stelle (Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH, Köln) eingereicht und im Unternehmensregister bekannt gemacht.

6. Abschlussprüferhonorar (§ 285 Nr. 17 HGB)

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 35 TEUR (Vj. 33 TEUR) und betrifft in voller Höhe Abschlussprüfungsleistungen.

7. Erwartete Auswirkungen des Gesetzes zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen (Mindeststeuergesetz - MinStG) (§ 285 Nr. 30a HGB)

Da sich die Umsatzerlöse im Konzernabschluss der Koehler Holding SE & Co. KG in zwei der letzten vier Geschäftsjahre auf mehr als 750 Mio. Euro belaufen, findet das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2022/2523 des Rates zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung und weiterer Begleitmaßnahmen (BGBI. I 2023, 397) auf die Koehler-Gruppe Anwendung. Die sich aus der Anwendung des Gesetzes ergebenden Folgen für die Koehler-Gruppe werden derzeit analysiert und aufbereitet. Eine erste vergangenheitsorientierte Analyse der CbCR-Daten ist bereits erfolgt. Hieraus ergeben sich erste Anhaltspunkte, dass die Koehler- Gruppe gegebenenfalls in den ersten Jahren die CbCR-Safe-Harbour-Regelungen in Anspruch nehmen kann.

8. Nachtragsbericht (§ 285 Nr. 33 HGB)

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

 

Oberkirch, 28. März 2024

Koehler Oberkirch GmbH

Geschäftsführung

Kai Furler

Dr. Stefan Karrer

Frank Lendowski

Entwicklung des Anlagevermögens der Koehler Oberkirch GmbH, Oberkirch, im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.326.819,97 160.039,55 66.556,96 0,00 1.553.416,48
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 105.791,35 0,00 0,00 105.791,35
1.326.819,97 265.830,90 66.556,96 0,00 1.659.207,83
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 125.401.325,70 1.583.630,44 1.869,68 0,00 126.986.825,82
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.163.076,85 1.525.766,85 55.300,00 22.670,88 26.721.472,82
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.136.889,35 37.911.137,51 -123.726,64 4.950,00 46.919.350,22
159.701.291,90 41.020.534,80 -66.556,96 27.620,88 200.627.648,86
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 41.857.931,31 0,00 0,00 1.798.000,00 40.059.931,31
2. Sonstige Ausleihungen 1.763,55 0,00 0,00 0,00 1.763,55
41.859.694,86 0,00 0,00 1.798.000,00 40.061.694,86
202.887.806,73 41.286.365,70 0,00 1.825.620,88 242.348.551,55
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 685.329,21 176.077,51 0,00 861.406,72
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
685.329,21 176.077,51 0,00 861.406,72
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 109.179.469,70 3.160.054,12 0,00 112.339.523,82
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.960.158,85 1.560.931,85 22.363,88 21.498.726,82
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
129.139.628,55 4.720.985,97 22.363,88 133.838.250,64
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
129.824.957,76 4.897.063,48 22.363,88 134.699.657,36
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 692.009,76 641.490,76
2. Geleistete Anzahlungen 105.791,35 0,00
797.801,11 641.490,76
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 14.647.302,00 16.221.856,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.222.746,00 5.202.918,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 46.919.350,22 9.136.889,35
66.789.398,22 30.561.663,35
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 40.059.931,31 41.857.931,31
2. Sonstige Ausleihungen 1.763,55 1.763,55
40.061.694,86 41.859.694,86
107.648.894,19 73.062.848,97

Der Jahresabschluss der Koehler Oberkirch GmbH für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 wurde am 30. August 2024 festgestellt.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell

Die Koehler Oberkirch GmbH produziert am Standort Oberkirch hochwertige Spezialpapiere eingeteilt in die Sparten

Selbstdurchschreibepapiere (reacto® Carbonless Paper)

Feinpapiere und Spezialitäten (FineTech Paper)

Dekorpapiere (Decor Paper)

Zwischen der Koehler Paper SE, Oberkirch, und der Koehler Oberkirch GmbH bestehen Vereinbarungen zur Intercompany-Verrechnung. Die Verrechnung der Produkte erfolgt zu Herstellungskosten zuzüglich eines Gewinnzuschlags (sogenannte HK-Plus-Methode). Der Verrechnungspreis pro Verkaufsartikel ermittelt sich über die berechneten Herstellkosten plus Gewinnzuschlag von 5 Prozent. Potenzielle Verwertungsrisiken werden über Drohverlustrückstellungen auf Ebene der Koehler Paper SE berücksichtigt.

Am Standort in Oberkirch produzieren wir auf drei Papiermaschinen (im Nachfolgenden PM genannt). Auf der PM 5 werden vorwiegend Dünndruck-, Selbstdurchschreibe- und Thermosublimationspapiere gefertigt. Die PM 4 ist auf die Produktion von Feinpapieren spezialisiert. Auf der PM 3 werden Kanten-Dekorpapiere und Feinpapiere hergestellt.

Leistungsindikatoren

Unsere Leistung messen wir regelmäßig anhand steuerungsrelevanter Indikatoren. Die Unternehmenssteuerung der Koehler Oberkirch GmbH ist im Wesentlichen auf finanzielle Leistungsindikatoren ausgerichtet. Wichtige Kennzahl zur Unternehmenssteuerung ist neben den Umsatzerlösen das operative Ergebnis (Ergebnis vor Steuern abzüglich Zins- und Beteiligungsergebnis). Nicht finanzieller Leistungsindikator ist im Rahmen der Unternehmenssteuerung die Absatzmenge. Innerhalb der einzelnen Sparten wird im Wesentlichen über die Absatzmenge gesteuert.

Nachhaltigkeitsstrategie 2030

Die Koehler-Gruppe ist ein dynamisches unabhängiges Familienunternehmen. Verantwortungsbewusstsein und kluge unternehmerische Entscheidungen begleiten die Geschichte des Unternehmens seit jeher. So ist Nachhaltigkeit ein Grundprinzip des Handelns der Koehler-Gruppe, Grundlage der Unternehmensstrategie und somit ein integraler Bestandteil der Organisation. Wir stehen für absolute Verlässlichkeit, Loyalität und unternehmerische Leidenschaft. Dazu zählen eine hohe Innovations- und Investitionsbereitschaft. Das schafft langfristig einen Mehrwert und Vertrauen, insbesondere bei der Belegschaft und bei Geschäftspartnern.

Die Zukunft der Koehler-Gruppe wird bestimmt durch das Bestreben, nachhaltige, innovative Lösungen entlang der Wertschöpfungskette umzusetzen und unsere ambitionierten Klimaschutzziele zu verwirklichen. Sinnvoll und effizient setzen wir unsere Ressourcen ein und schützen damit unsere Umwelt. Dabei sind Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz elementare Grundsätze. Mit diesem ganzheitlichen Ansatz verbessern wir kontinuierlich unsere ökologische und ökonomische Wirkung sowie unseren sozialen Beitrag.

Gemeinsam schaffen wir mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kreative Räume, in welchen wir ausbilden, lernen, fördern und uns weiterentwickeln. Vielfalt und Gleichberechtigung werden gefordert und aktiv gefördert. Der Nachhaltigkeitsgedanke begleitet uns seit jeher und wird es weiter tun.

Unsere Nachhaltigkeitspositionierung umfasst die Nachhaltigkeitsdimensionen Ökonomie, Soziales und Ökologie, die wir in konkrete Ziele und Handlungsfelder übersetzt haben.

Dabei wurden folgende wesentliche Handlungsfelder definiert:

Erfolgreiche, zukunftsfähige Produkte

Nachwachsende Rohstoffe und verantwortungsvolle Quellen

Ressourceneffizienz

Visionär beim Klimaschutz

Erfolgsfaktor Mensch

Wachsen des Unternehmenswertes

Forschung und Entwicklung

Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit wurde zum 1. Januar 2020 von unserer Gesellschaft auf die Koehler Innovation & Technology GmbH übertragen.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Als global tätiges Unternehmen ist Koehler in hohem Maße von den regionalen wie auch weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängig. Hierbei sind wir einer Vielzahl von internen und externen Entwicklungen oder Ereignissen ausgesetzt, die das Erreichen unserer finanziellen und nicht finanziellen Ziele in wesentlichem Maße beeinflussen können. Dies gilt vor allem für die wichtigen Absatzmärkte Europa und Nord-/Südamerika.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht in seinem Ende Januar 2024 veröffentlichten World Economic Outlook (WEO) Update davon aus, dass sich das globale Wachstum im Jahr 2023 auf 3,1 Prozent abgeschwächt hat. In Deutschland war mit -0,3 Prozent gar ein Rückgang der Wirtschaftsleistung zu verzeichnen, wodurch Deutschland deutlich hinter der globalen Wachstumsrate und anderen großen Industriestaaten liegt. Das Wirtschaftswachstum der USA belief sich im Jahr 2023 laut IWF-Schätzung ebenso wie das Wirtschaftswachstum der Region Lateinamerika und Karibik auf 2,5 Prozent. Die Wirtschaftsleistung der Eurozone wuchs im gleichen Zeitraum um 0,5 Prozent.

Die aktuelle Statistik des Verbands DIE PAPIERINDUSTRIE e.V. weist für den Zeitraum Januar- November 2023 gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Produktionsrückgang von Papier, Karton und Pappe um 15,1 Prozent auf 17,2 Mio. Tonnen aus. Der Absatz verzeichnete einen Rückgang um 13,8 Prozent. Die deutsche Papierindustrie exportiert einen großen Teil ihrer Produkte in das europäische, aber auch nicht-europäische Ausland und unterliegt daher den weltwirtschaftlichen und handelspolitischen Rahmenbedingungen. Der Auslandsabsatz der deutschen Papierindustrie verringerte sich um 12,9 Prozent und der Inlandsabsatz um 14,7 Prozent. Die Situation bei den einzelnen Sorten ist dabei äußerst unterschiedlich. Während grafische Papiere einen Absatzrückgang von 30,3 Prozent verzeichneten, belief sich der Rückgang bei Papieren und Pappen für technische und spezielle Verwendungszwecke auf 5,6 Prozent (Quelle: Statistische Kurzinformation Zellstoff- und Papierindustrie in Deutschland November 2023).

Geschäftsverlauf

Der Umsatz des Geschäftsjahres 2023 liegt mit 259.605 TEUR (Vj. 281.290 TEUR) im Wesentlichen aufgrund geringerer Absatzmengen deutlich unter dem Plan und mäßig unter dem Vorjahr. Das operative Ergebnis liegt mit 15.322 TEUR (Vj. 15.633 TEUR) mäßig unter dem Planniveau und leicht unter dem Vorjahr.

Produktion

Auf den Papiermaschinen in Oberkirch wurden insgesamt 144.197 Tonnen (Vj. 153.469 Tonnen) verkaufsfähiges Papier für die Sparten Selbstdurchschreibepapiere, Feinpapiere und Dekorpapiere sowie im Geschäftsjahr 2023 erstmals geringere Mengen Papiere für die Sparte FlexTech produziert. Dies entspricht einem Rückgang um 6,0 Prozent (Vj. Rückgang um 4,6 Prozent).

Auftragslage

Die Geschäftsfelder der Koehler Oberkirch GmbH fertigen überwiegend auf Bestellung aus dem Sortimentsprogramm Selbstdurchschreibepapiere, Fein- und Dekorpapiere. Dabei werden die Kapazitäten bei einzelnen Papieren in gewissem Rahmen flexibel der sich ändernden Nachfrage angepasst. Der Auftragsbestand war zum Jahresende mit 71.654 Tonnen (Vj. 70.871 Tonnen) auf Vorjahresniveau. Insgesamt führt die Auftragslage weiter dazu, dass unsere Produktionskapazitäten im Werk Oberkirch nicht voll ausgelastet sind, wobei deutliche Unterschiede innerhalb des Sortimentsprogramms bestehen. So sind unsere Kapazitäten in der Sparte Feinpapiere gut ausgelastet. Die Auftragssituation insgesamt ist weiter nicht zufriedenstellend.

Personalbericht

Die Koehler Oberkirch GmbH beschäftigte zum 31. Dezember 2023 in Oberkirch 658 (Vj. 636) aktive Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (ohne Auszubildende).

Der Personalaufwand verminderte sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr leicht um 1.467 TEUR auf 49.426 TEUR (Vj. 50.893 TEUR).

Zum Schluss des Geschäftsjahres 2023 befanden sich insgesamt 53 (Vj. 58) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Koehler Oberkirch GmbH in der Altersteilzeitregelung; davon 28 (Vj. 26) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Vollarbeitsphase, 22 (Vj. 27) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Freistellungsphase und 3 (Vj. 5) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Wartephase. Die Rückstellung für Altersteilzeit belief sich zum 31. Dezember 2023 auf 3.352 TEUR (Vj. 3.348 TEUR).

Angaben zur Frauenquote

Zur Geschäftsführung der Gesellschaft sind die Mitglieder des Vorstands der Koehler Paper SE bestellt. Diese Praxis soll voraussichtlich auch in Zukunft weiter so geübt werden. Soweit es nicht zu einem Wechsel der Mitglieder des Vorstands der Koehler Paper SE kommt, ist auf Ebene der Geschäftsführung mittelfristig von einer Zielgröße von 0 Prozent auszugehen.

Auf der zweiten Führungsebene ist eine Führungsposition von einer Frau besetzt. Der Frauenanteil auf der zweiten Ebene beträgt damit 4,5 Prozent (Vj. 5,0 Prozent).

Der Frauenanteil der ersten und zweiten Führungsebene beträgt 4,3 Prozent (Vj. 4,8 Prozent), der Frauenanteil über alle Ebenen der Koehler Oberkirch GmbH beträgt 5,3 Prozent (Vj. 5,3 Prozent).

Lage

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 verringerten sich die Umsatzerlöse der Koehler Oberkirch GmbH im Wesentlichen in Folge des Absatzrückgangs mäßig um 7,7 Prozent auf 259.605 TEUR (Vj. 281.290 TEUR). Sämtliche Papiererlöse in Höhe von 255.611 TEUR (Vj. 274.621 TEUR) wurden mit unserer Muttergesellschaft Koehler Paper SE erzielt. Der Absatz der in Oberkirch gefertigten Produkte in den Sparten Selbstdurchschreibepapiere, Feinpapiere, Dekorpapiere und im Geschäftsjahr 2023 erstmals in geringem Umfang FlexTech ist von insgesamt 153.469 Tonnen im Vorjahr auf 144.197 Tonnen im Geschäftsjahr mäßig gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich mäßig um 672 TEUR auf 8.426 TEUR (Vj. 7.754 TEUR). Darin enthalten ist ein im Geschäftsjahr 2023 bewilligter Tilgungszuschuss. Die Erträge aus Währungsumrechnung betragen 259 TEUR (Vj. 549 TEUR).

Der Materialaufwand der Koehler Oberkirch GmbH belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 164.312 TEUR (Vj. 187.846 TEUR). Er umfasst Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für sonstige bezogene Waren und Dienstleistungen. Der deutliche Rückgang geht einerseits mit der mäßig gesunkenen Absatzmenge einher. Andererseits waren im Geschäftsjahr 2023 insbesondere deutlich geringere Bezugskosten für Brennstoff und Zellstoff zu verzeichnen. Die Materialaufwendungen sind mit 12,5 Prozent überproportional zu den Umsatzerlösen gesunken.

Die Personalaufwendungen in Höhe von 49.426 TEUR (Vj. 50.893 TEUR) haben sich leicht verringert. Dies ist bei einem leichten Anstieg der Löhne und Gehälter sowie Sozialabgaben im Wesentlichen auf deutlich geringere Zuführungen zu Pensionsrückstellungen zurückzuführen.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen belaufen sich auf 4.897 TEUR (Vj. 4.743 TEUR) und liegen damit leicht über dem Vorjahr.

Die sonstigen Betriebsaufwendungen sind um 3.953 TEUR bzw. 10,8 Prozent auf 32.485 TEUR gesunken. Dies resultiert im Wesentlichen aus deutlich geringeren Aufwendungen für Instandhaltungen. Die Währungskursverluste belaufen sich auf 270 TEUR (Vj. 669 TEUR).

Das operative Ergebnis der Koehler Oberkirch GmbH lag zum Geschäftsjahresende mit 15.322 TEUR (Vj. 15.633 TEUR) leicht unter dem Vorjahr.

Das Finanz- und Beteiligungsergebnis beläuft sich auf -1.169 TEUR (Vj. -591 TEUR). Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus gegenüber dem Vorjahr höheren Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen.

Das Ergebnis vor Steuern sank im Jahr 2023 um 5,9 Prozent auf 14.153 TEUR (Vj. 15.043 TEUR).

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belaufen sich auf -2.406 TEUR (Vj. 4.457 TEUR). Der insgesamt resultierende Steuerertrag ist auf das im Geschäftsjahr 2023 erstmals ausgeübte Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB zur Aktivierung latenter Steuern im Falle eines Aktivüberhangs zurückzuführen. Der auf die latenten Steuern entfallende Steuerertrag beläuft sich auf 7.402 TEUR (Vj. 0 TEUR).

Der Jahresüberschuss beträgt 16.550 TEUR (Vj. 10.582 TEUR).

Finanzlage

Das Eigenkapital der Koehler Oberkirch GmbH erhöhte sich im Geschäftsjahr um 6.050 TEUR auf 28.560 TEUR (Vj. 22.510 TEUR). Ursächlich hierfür ist der im Vergleich zum Vorjahr höhere Jahresüberschuss und gegenläufig die im Geschäftsjahr an die Koehler Paper SE vorgenommene Ausschüttung in Höhe von 10.500 TEUR. Die Eigenkapitalquote beläuft sich bei einer gestiegenen Bilanzsumme auf 14,5 Prozent (Vj. 14,4 Prozent).

Mit 54.368 TEUR (Vj. 53.901 TEUR) liegen die langfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten (mit einer Restlaufzeit über fünf Jahren) auf dem Vorjahresniveau.

Die kurz- und mittelfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten (mit einer Restlaufzeit unter fünf Jahren) haben sich um 42,0 Prozent auf 113.895 TEUR (Vj. 80.195 TEUR) erhöht. Der deutliche Anstieg ist insbesondere auf gestiegene Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen, speziell gegenüber der Koehler Paper SE und der Koehler Kehl GmbH, zurückzuführen. Die darüber hinaus enthaltenen Verbindlichkeiten sind dem Verbindlichkeitenspiegel im Anhang zu entnehmen. Die Rückstellungen betreffen sonstige Rückstellungen, wie beispielsweise Personalrückstellungen, Rückstellungen für Rechtsberatungskosten und Rückstellungen für Emissionsrechte.

Der Cashflow aus Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrug in 2023 21.447 TEUR (Vj. 15.325 TEUR).

Die gesamten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (inklusive der Kontokorrentverbindlichkeiten) erhöhten sich um 6.389 TEUR auf 19.785 TEUR. Damit betrug der Anteil der Bankverbindlichkeiten an der Bilanzsumme 10,1 Prozent (Vj. 8,6 Prozent).

Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Geschäftsjahr von 156.606 TEUR auf 196.823 TEUR. Hiervon entfallen 107.649 TEUR (Vj. 73.063 TEUR) auf das Anlagevermögen und 81.773 TEUR (Vj. 83.543 TEUR) auf das Umlaufvermögen.

Im laufenden Geschäftsjahr hat die Koehler Oberkirch GmbH Investitionen in Höhe von 41.286 TEUR (Vj. 25.019 TEUR) getätigt. Dabei beliefen sich die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände auf 266 TEUR (Vj. 302 TEUR), in Sachanlagen auf 41.020 TEUR (Vj. 11.187 TEUR) und in das Finanzanlagevermögen auf 0 TEUR (Vj. 13.530 TEUR). Die Netto- Abgänge im laufenden Geschäftsjahr betragen 1.803 TEUR (Vj. 19 TEUR) und entfallen im Geschäftsjahr im Wesentlichen auf das Finanzanlagevermögen. Bei der Koehler Oberkirch GmbH bestehen zum 31. Dezember 2023 Investitionsverpflichtungen in Höhe von 24.665 TEUR. Diese betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen für das Dekarbonisierungsprojekt (18.085 TEUR) und die Infrastruktur des Netzparallelbetriebes (1.604 TEUR). Finanziert werden diese Projekte aus dem laufenden Cashflow und aus dem bestehenden Konsortialkredit über das Verrechnungskonto zur Koehler Paper SE.

Die Bestände an fertigen und unfertigen Erzeugnissen sind im Vergleich zum Vorjahr um 2.058 TEUR auf 27.246 TEUR (Vj. 29.304 TEUR) gesunken. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe haben sich um 6.610 TEUR auf 35.038 TEUR (Vj. 41.648 TEUR) verringert. Insgesamt haben sich die Vorräte um 8.668 TEUR vermindert.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind um 4.701 TEUR auf 8.013 TEUR (Vj. 3.312 TEUR) gestiegen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 2.136 TEUR auf 10.994 TEUR (Vj. 8.858 TEUR) erhöht. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus höheren Anzahlungen und Steuerforderungen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind um 85 TEUR auf 58 TEUR gesunken. Es stehen Kreditlinien derzeit sowie in der Zukunft in ausreichendem Umfang zur Verfügung und die Liquiditätssituation ist aus Sicht der Gesellschaft zufriedenstellend.

Die aufgrund der erstmaligen Ausübung des Aktivierungswahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB ausgewiesenen aktiven latenten Steuern belaufen sich auf 7.402 TEUR (Vj. 0 TEUR).

Gesamtaussage

Insgesamt sind wir nach einem sehr herausfordernden Jahr für die Papierindustrie mit dem Geschäftsverlauf, dem Stand und der wirtschaftlichen Entwicklung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage im Geschäftsjahr 2023 zufrieden. Die sehr ambitionierte Planung für das Geschäftsjahr konnte nicht erreicht werden. Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die Absatzmenge insgesamt signifikant hinter den Erwartungen blieb.

III. Chancen- und Risikobericht

Die wesentlichen Determinanten der künftigen positiven Entwicklung der Koehler Oberkirch GmbH liegen primär in zukunftsgerichteten Strategien und Maßnahmen, die das stetige qualitative und quantitative Wachstum des Unternehmens nachhaltig sicherstellen sollen.

Die Geschäftsfelder der Koehler Oberkirch GmbH sind im Rahmen der globalen Aktivitäten des Koehler-Konzerns und aufgrund der fortschreitenden Intensivierung des Wettbewerbs einer Vielzahl von Chancen und Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Als Chancen definieren wir mögliche Erfolge, die über unsere definierten Ziele hinausgehen. Unter Risiken verstehen wir jedes Ereignis, welches das Erreichen unserer kurzfristigen operativen oder langfristigen strategischen Ziele negativ beeinflussen kann. Das Risikomanagement von Koehler hat das Ziel, Risiken frühestmöglich zu identifizieren, zu bewerten und durch geeignete Maßnahmen geschäftliche Einbußen zu begrenzen. Damit soll eine Bestandsgefährdung von Koehler verhindert und durch verbesserte unternehmerische Entscheidungen langfristig Wert geschaffen werden.

Durch den Risikomanagementprozess soll sichergestellt werden, dass die Geschäftsführung vollständig und zeitnah über wesentliche Risiken informiert wird. Das Risikomanagementsystem regelt die Erfassung, die Bewertung und die Berichterstattung von Risiken. Das Risikomanagement des Koehler-Konzerns fordert in der derzeitigen Ausprägung nicht die Identifizierung und Bewertung von Chancen.

Chancen

Die Koehler-Gruppe befindet sich in einer Transformation zu einem nachhaltigen Unternehmen. 2023 wurde der zweite Nachhaltigkeitsbericht vorgelegt und im Geschäftsjahr die Nachhaltigkeitsstrategie 2030 weiter präzisiert. Es ergeben sich Chancen durch die erfolgreiche Entwicklung der bereits oben genannten sechs festgelegten Handlungsfelder. Die allgemeine Erwartung ist, mit einer nachhaltigen Ausrichtung ein überdurchschnittliches Wachstum von Absatz, Umsatz und Ertrag zu erwirtschaften.

Insbesondere mit den Produkten der Blue4est-Familie und den Barrierelösungen für die FlexTech-Sparte wurden Alleinstellungen geschaffen. Chancen ergeben sich auch durch das Vorantreiben der Dekarbonisierung mit dem damit verbundenen Vermeiden von Emissionsabgaben und das Hedging von Energiekostenrisiken durch den Ausbau der Energieerzeugungskapazitäten in der Koehler Renewable Energy. Im Jahr 2030 soll in der Koehler-Gruppe bilanziell mehr Energie aus erneuerbaren Quellen erzeugt werden, als für die Papierproduktion benötigt wird.

Nicht zuletzt durch Digitalisierungsprojekte soll der Einsatz von Ressourcen weiter effizient optimiert werden. Chancen ergeben sich aus besserer Verfügbarkeit und Qualität von Informationen und der damit verbundenen Steigerung der Effizienz.

Mit unserer verstärkten Ausrichtung auf den Erfolgsfaktor Mensch erarbeiten wir Chancen in einem immer kompetitiveren Arbeitsmarkt, der zudem von demografischem Wandel geprägt ist. Wir unterstützen gezielt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, entwickeln unsere Mitarbeiter durch gute Aus- und Weiterbildung und fördern deren Gesundheit durch vielfältige Vorsorge- und Gesundheitsprogramme.

Das Risikomanagementsystem

Die Sparten- und Bereichsleiter sind in ihren Bereichen für die Identifizierung und Bewertung der wesentlichen Risiken nach vorgegebenen Kriterien verantwortlich. Auf Basis einer umfassenden Risikoinventur wurden die Risiken in dem Risikobericht 2023 im November 2023 dargestellt. Das zentrale Risikomanagement berichtet regelmäßig über die identifizierten Risiken an den Vorstand unserer Muttergesellschaft der Koehler Paper SE. Im Rahmen des monatlichen Reports über die Geschäftsentwicklung werden auch Veränderungen der gemeldeten Risiken und Entwicklungen, die zu wesentlichen Risiken werden könnten, diskutiert. Neben der Regelberichterstattung gibt es für unerwartet auftretende Risiken eine konzerninterne Berichterstattungspflicht. Für jedes identifizierte Risiko werden geeignete Maßnahmen durch das verantwortliche Management definiert. Diese werden im Reportingsystem dokumentiert.

Auch für die Koehler Oberkirch GmbH hat der Vorstand der Koehler Paper SE Corporate Compliance-Richtlinien erlassen. Darin kommt die Erwartungshaltung der Geschäftsführung an regeltreues Verhalten aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Führungskräfte zum Ausdruck.

Zur Minimierung von Regelverstößen hat der Vorstand außerdem ein Compliance Management System eingerichtet. In diesem Rahmen wird der Vorstand quartalsweise durch Berichte des Compliance Ausschusses informiert. Der Aufsichtsrat wird durch den jährlichen Compliance-Bericht des Vorstands über die wesentlichen Compliance-Risiken informiert.

Einzelrisiken

Folgende Risiken, die allesamt einzeln und auch aus aggregierter Sicht als nicht bestandsgefährdend eingestuft werden, sind grundsätzlich nach Risikobegrenzungsmaßnahmen (wenn vorhanden) und in ihrer Rangfolge hinsichtlich ihrer Bedeutsamkeit dargestellt:

Ein operatives Risiko besteht weiterhin auf Grund von eingeforderten Zollnachzahlungen. Im Rahmen eines Anti-Dumpingverfahrens befindet sich die Gesellschaft in einem Rechtsstreit mit der Regierung der USA. Seit 2008 war die Gesellschaft zur Abgabe von jährlichen Berichten verpflichtet. In den Berichtsperioden 2 (vom 1. November 2009 bis 31. Oktober 2010) und 3 (vom 1. November 2010 bis 31. Oktober 2011) war es nach Auffassung der amerikanischen Verwaltung jeweils zu einem unvollständigen Bericht gekommen. Daraufhin hat die Verwaltung zu einem Schätzverfahren (Adverse Facts Available, AFA) gegriffen. Gegen die Anwendung von AFA hat die Gesellschaft geklagt. Für die Berichtsperiode 3 wurde am 11. Dezember 2017 die Klage vor dem Supreme Court der USA abgewiesen. Am 1. März 2019 wurde das beim Supreme Court anhängige Verfahren für die Berichtsperiode 2 abgewiesen. Damit ist die Verwaltungsentscheidung über diese Dumpingzölle rechtskräftig. Die Zollforderungen der amerikanischen Regierung sind in Deutschland nicht vollstreckbar. Die Tatsache, dass Zollforderungen im Ausland nicht vollstreckbar sind, hat die amerikanische Regierung veranlasst, bei den Zollbehörden ein Debarment Office einzurichten. Dieses Büro hat die Aufgabe, Importeure, die offene Zollrechnungen nicht begleichen, auf die sogenannte Debarment List zu setzen. Die Folge eines Debarment ist derzeit ein Verlust des Zugangs zu vereinfachter Zollabwicklung, wodurch der Zugang zum amerikanischen Markt erheblich erschwert wird. Für zu erwartende Kosten im Zusammenhang mit dem Anti-Dumpingverfahren hat die Gesellschaft durch ausreichende Rückstellungen eine angemessene Risikovorsorge getroffen.

Aufgrund der Gesamtsituation der Energiepreisentwicklung sehen wir Preissteigerungen einerseits bei dem Commodity Erdgas und andererseits bei dem Commodity Strom als wesentliche Risiken. Noch weitere Preiserhöhungen als die bereits geplanten könnten zu negativen Ergebniseffekten führen. Die diesbezüglichen Risiken werden als moderat eingestuft.

Am Standort Oberkirch besteht im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme des auf Biomasse umgebauten Kraftwerks das temporäre Risiko, dass es bis zum Ende der Optimierungsphase zu unvorhergesehenen Anlaufproblemen kommt. Das Risiko wird als moderat eingestuft.

Im Übrigen ist es wesentliches Ziel des Risikomanagements bei der Koehler Oberkirch GmbH, Leistungsrisiken frühzeitig entgegenzuwirken. Die übrigen Risiken werden als nicht bedeutsam eingestuft.

Gesamtrisikosituation

Die Gesamtrisikosituation hat sich gegenüber dem Vorjahr als Konsequenz aus der aktuellen geopolitischen und ökonomischen Lage erhöht. Die energieintensive Industrie in Deutschland blickt in eine unsichere Zukunft, die Papierindustrie steht vor grundlegenden Veränderungen.

Es ergeben sich folgende wesentlichen Veränderungen in den bedeutsamen Risiken der Koehler Oberkirch GmbH: Durch die Dekarbonisierung des Kraftwerks in Oberkirch ergibt sich ein neues temporäres Risiko während der Inbetriebnahme-/Optimierungsphase. Aus dem Portfolio der bedeutsamen Risiken der Koehler Oberkirch GmbH herausgenommen werden konnten das Währungsrisiko bei der Veränderung der Kursrelation EUR/USD und aufgrund der bevorstehenden Dekarbonisierung des Kraftwerkes in Oberkirch das Risiko einer Kohlepreissteigerung. Ebenso wird das Risiko von Produktionsausfällen aufgrund der allgemeinen Verfügbarkeit und der Kostenentwicklung von Rohstoffen sowie der Versorgungssicherheit aus Sicht der Koehler Oberkirch GmbH nicht weiter als bedeutsam eingestuft.

Nach heutiger Einschätzung sehen wir weder Einzelrisiken noch eine Kombination bzw. Wechselwirkung mehrerer Risiken, die zu einer Bestandsgefährdung der Koehler Oberkirch GmbH führen könnten.

IV. Prognosebericht

Erwartete Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

Der IWF rechnet in seinem World Economic Outlook Update für das Jahr 2024 mit einem weltweiten Anstieg der Wirtschaftsleistung von 3,1 Prozent. Damit läge das Wachstum auf dem Vorjahresniveau, jedoch weiterhin deutlich unter dem Durchschnittswert der vergangenen Jahre von 3,8 Prozent. Dabei werden vom IWF deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Ländern und Wirtschaftsregionen erwartet.

Für die USA, die weltgrößte Volkswirtschaft, prognostiziert die in Washington ansässige Organisation in ihrer Prognose ein Wachstum in Höhe von 2,1 Prozent gegenüber einem Wachstum von 2,5 Prozent im Jahr 2023. Für China, die zweitgrößte Volkswirtschaft, wird ein Wachstum um 4,6 Prozent gegenüber 5,2 Prozent im Vorjahr erwartet. Für den Euroraum prognostiziert der IWF im Jahr 2024 ein Wachstum um 0,9 Prozent, was ein um 0,4 Prozentpunkte geringfügig stärkeres Wachstum als im Vorjahr bedeuten würde.

Für Deutschland geht der IWF in 2024 nach einem Rezessionsjahr zwar wieder von einem Wachstum der Wirtschaftsleistung aus. Mit lediglich 0,5 Prozent ist dieses jedoch überschaubar und zugleich der niedrigste Wert unter den G7-Staaten.

Die Inflation dürfte sich nach einem weiterhin hohen Wert von 6,8 Prozent im Jahr 2023 nach Ansicht des IWF im Jahr 2024 verringern, wenn auch weiterhin von einer hohen globalen Inflationsrate von 5,8 Prozent ausgegangen wird. Für die Industrienationen geht der IWF in 2024 von einem deutlich stärkeren Rückgang der durchschnittlichen Inflationsrate auf 2,6 Prozent aus. Das ist im Vergleich zum Vorjahr eine Verringerung um 2,0 Prozentpunkte. In Entwicklungs- und Schwellenländern soll die Teuerungsrate 2024 im Schnitt bei 8,1 Prozent liegen.

Voraussichtliche Entwicklung

Die Koehler Oberkirch GmbH plant für 2024 einen leichten Umsatzanstieg von 259.605 TEUR auf 268.568 TEUR. Der Absatz aller Papiersparten an unsere Muttergesellschaft soll sich im Jahr 2024 auf 160.476 Tonnen Papier belaufen und damit deutlich erhöhen. Hierbei wird insbesondere die Absatzmenge in der Sparte Feinpapiere erheblich steigen.

Die Planung für das Jahr 2024 in der Sparte Feinpapier sieht eine deutliche Erhöhung der Absatzmengen vor: dabei soll im Plan eine Menge von 93.612 Tonnen erreicht werden. Im Wesentlichen werden diese Zusatzmengen im Bereich Spielkarten und Thermo-Sublimationspapier erzielt.

Die geplante Absatzmenge für das Jahr 2024 von 55.542 Tonnen in der Sparte Selbstdurchschreibepapiere liegt mäßig über dem Jahr 2023. Aufgrund des weiterhin rückläufigen Marktes werden die Mengen nach einem geplanten erneuten Anstieg im Planjahr 2025 in den Folgejahren sukzessive zurückgehen.

In der Sparte Dekor planen wir im Jahr 2024 mit einer Absatzmenge von 9.822 Tonnen und somit in etwa auf dem Niveau des Jahres 2023.

Gesamteinschätzung der erwarteten künftigen Entwicklung

Wir gehen davon aus, dass sich das operative Ergebnis der Koehler Oberkirch GmbH im Jahr 2024 im Vergleich zu dem in 2023 erreichten operativen Ergebnis deutlich verringern wird. Insbesondere aufgrund von Mengensteigerungen wird der Umsatz zwar voraussichtlich leicht steigen. Gegenläufig erwarten wir allerdings einerseits weiterhin volatile Kostenentwicklungen im Energie- und Rohstoffbereich, welche sich in den Herstellkosten niederschlagen. Andererseits wird das operative Ergebnis im Jahr 2024 aufgrund von deutlich über dem Vorjahr geplanten Instandhaltungsaufwendungen signifikant geschmälert.

Die Geschäftsführung der Koehler Oberkirch GmbH, die Führungskräfte und die gesamte Belegschaft arbeiten gemeinsam an einer nachhaltig profitablen Zukunftsfähigkeit. Die Geschäftsführung ist überzeugt, dass dieses gute Miteinander auch in den nächsten Jahren eine hervorragende Grundlage sein wird, um die Koehler Oberkirch GmbH erfolgreich weiter zu entwickeln.

Disclaimer

Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Einschätzungen und sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können von den hier formulierten Aussagen abweichen.

 

Oberkirch, 28. März 2024

Koehler Oberkirch GmbH

Geschäftsführung

Kai Furler

Dr. Stefan Karrer

Frank Lendowski

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Koehler Oberkirch GmbH, Oberkirch

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Koehler Oberkirch GmbH, Oberkirch - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Koehler Oberkirch GmbH, Oberkirch, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Angaben im Lagebericht oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Karlsruhe, 22. Mai 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Oliver Striebel, Wirtschaftsprüfer

Christiane Keßler, Wirtschaftsprüferin

Beschluss über die Verwendung des Bilanzgewinns 2023

Die alleinige Gesellschafterin der Koehler Oberkirch GmbH beschloss in der Gesellschafterversammlung am 30. August 2024 folgende Verwendung:

Der Bilanzgewinn beläuft sich auf EUR 16.633.205,74. Die Gesellschafter beschlossen eine Dividende in Höhe von EUR 11.000.000,00 an die alleinige Gesellschafterin Koehler Paper SE sowie eine Einstellung in die Gewinnrücklage in Höhe von EUR 5.565.000,00. Der Restbetrag von EUR 68.205,74 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Mitteilung gemäß § 328 Abs. 1a Satz 1 HGB

Der Jahresabschluss der Koehler Oberkirch GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde durch die alleinige Gesellschafterin in der Gesellschafterversammlung am 30. August 2024 festgestellt.

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