Campus Grundstücks GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hannes Ludlage seit 31.7.2024 | Geschäftsführer |
Christina Dr. Boß seit 30.1.2024 | Geschäftsführer |
Wiebke Dr. Bielenberg seit 17.10.2023 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
SAN Group GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SAN Group Biotech Germany GmbH (vormals: AniCon Labor GmbH)HöltinghausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht zum 30.09.2023A. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die SAN Group Biotech Germany GmbH (ehemals AniCon Labor GmbH; nachfolgend "SGBG") wurde 2005 gegründet als Dienstleistungsunternehmen mit veterinärmedizinischen Aktivitäten im Nutztiersektor. Das Unternehmen beschäftigt sich neben Aufgabenstellungen aus der Geflügelwirtschaft, aus der Schweine- und Rinderhaltung inklusive kleinen Wiederkäuern sowie aus der Produktion von Nutzfischen auch mit Lebensmitteldiagnostik. Die SGBG ist seit 2021 Teil der global agierenden SAN-Gruppe. Im Berichtszeitraum wurde die AniCon Labor GmbH mit der Schwestergesellschaft SAN Group Biotech Germany GmbH verschmolzen. Die SAN Group Biotech Germany GmbH ist dabei in der AniCon Labor GmbH aufgegangen. Letztere wurde anschließend umbenannt in die SAN Group Biotech Germany GmbH. Die SGBG betreibt vier Geschäftsbereiche, nämlich die Herstellung von bestandsspezifischen Impfstoffen (unter der Marke ANIVAC®), In-Vitro-Diagnostika (unter der Marke KYLT®), Lebensmitteldiagnostik (unter der Marke LM-Tech) sowie die Veterinärdiagnostik (unter der Marke ANICON). Im Bereich der Lebensmitteldiagnostik resultieren die Umsätze im Wesentlichen aus dem Geschäft mit nationalen Kunden, welche großenteils Lebensmittelhersteller und -verarbeiter sind. In den Bereichen Veterinärdiagnostik, Herstellung von bestandsspezifischen Impfstoffen und Herstellung von In-Vitro- Diagnostika werden jeweils der größere Teil des Umsatzes international erwirtschaftet. Kunden der SGBG sind neben Tierärzten insbesondere Integrationsunternehmen der Tierzucht und Tierhaltung, Lebensmittelhersteller und -verarbeiter, Labore und Biologikahersteller. 2. Ziele und Strategien Zur Steuerung des Unternehmens werden bilanz-, ertrags- und liquiditätsorientierte Kennzahlen, insbesondere die Umsatzerlöse und der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) herangezogen. Die Steuerung des Unternehmens erfolgt aufgrund monatlicher Auswertungen zur Umsatz- und Ertragsentwicklung getrennt nach den vier Geschäftsfeldern. Die verfügbare Liquidität wird laufend ermittelt und ihr Verlauf jeweils für die Folgemonate prognostiziert. Die Budgetierung erfolgt innerhalb der Gruppe und wird zum Ende des vorangegangenen Wirtschaftsjahres vollzogen. Durch die Zugehörigkeit zur SAN Group, werden die Steuerungsinstrumente angepasst und vereinheitlicht. Die Gesellschaft hat ein abweichendes Geschäftsjahr, dieses geht vom 01.10. eines Jahres bis zum 30.09. des Folgejahres. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Gesellschaft agiert mit ihren vier Geschäftsbereichen im vor- und nachgelagerten Bereich der Nutztierhaltung. Der im Jahr 2023 anhaltende Rückgang der Schweinehaltung von 10,7 % gegenüber den Tierzahlen im Jahr 2021 hat die Branche getroffen. Insbesondere der Rückgang bei Sauenhaltung und Ferkelaufzucht beeinflussen das Geschäftsmodell der SGBG. Dieser Trend zeichnete sich nicht nur im Kernmarkt Deutschland ab, sondern auch in Polen und Dänemark. Andere EU Länder, wie z.B. Spanien haben hingegen deutliche Zuwächse im gleichen Zeitraum verzeichnet. Der Geflügelmarkt und auch die Lebensmittelverarbeitung blieb im Betrachtungszeitrum nahezu stabil. Letztere wuchs vor allem im Bereich der Convenience Produkte und Fleischersatzprodukten. Diese Produkte bestehen in der Regel aus sehr vielen Komponenten, die eine umfangreichere Diagnostik erfordern als klassische Lebensmittel. Die Branche der Lebensmittellabore hat sich auch im Jahr 2023 weiter zentralisiert, durch Übernahmen und Zusammenschlüssen, werden die komplexeren Anforderungen mehr und mehr in spezialisierten Laboren bearbeitet. Die Seuchenlage in Europa, insbesondere Aviäre Influenza und Afrikanische Schweinepest, führen auch im Jahr 2023 immer wieder zu Restriktionsgebieten und Handelshemmnissen, die die Nutztierhaltung in den jeweils betroffenen Regionen erschwert oder sogar zeitweise zum Erliegen bringt. Die In-Vitro-Diagnostika Branche kehrt nach der Corona-Pandemie langsam wieder zur Normalität zurück. Im Jahr 2023 hat sich die Materialverfügbarkeit wieder deutlich verbessert. Allgemein ist die Branche durch neue Regularien und Verordnungen, wie z.B. die IVDR, die Novellierung der Trinkwasserverordnung aber auch durch die DAkkS, ausgebremst. Hinzu kommt, dass die Kostenseite durch stark steigende Personal- und Materialsowie Energiekosten belastet ist. Für das Wirtschaftsjahr 2024 zeichnen sich bereits in vielen Themen Entspannungen und Erleichterungen ab. 2. Geschäftsverlauf Das Wirtschaftsjahr 2022/2023 war für die SGBG ein Jahr mit vielen strukturellen und personellen Veränderungen kombiniert mit einer schwierigen Markt- und Tierseuchenlage für die Kunden in den Kernmärkten. Dadurch kam es zu einem erheblichen Anstieg auf der Kostenseite, der in den ersten beiden Quartalen auf einen deutlichen Rückgang der Umsätze traf. Die Umsätze der SGBG basieren - von wenigen Ausnahmen abgesehen - auf Geschäften entlang der Erzeugungskette für Lebensmittel tierischer Herkunft. Dies beginnt bei der Untersuchung von Bruteiern, Futtermitteln und Tränkewasser, setzt sich in der Krankheitsdiagnostik und Bereitstellung maßgeschneiderter Impfstoffe fort und endet mit Untersuchungen zur Qualität von Lebensmitteln und Trinkwasser. Gemäß der Volksweisheit "gegessen wird immer" ist das Geschäftsfeld kaum konjunkturabhängig. In Deutschland und anderen wohlhabenden Ländern wahrzunehmende Veränderungen der Konsumgewohnheiten im Sinne einer verstärkten Verbraucherzuwendung zu vegetarischem oder veganem Konsum werden global deutlich überkompensiert durch die Kombination aus Bevölkerungswachstum und zunehmendem Eier- und Fleischverbrauch, insbesondere in sogenannten Schwellenländern mit wachsendem Pro-Kopf-Einkommen der Bevölkerung. Innerhalb der Europäischen Union ist aus verschiedenen Gründen, insbesondere aufgrund unterschiedlicher politischer Akzeptanz moderner Tierproduktionssysteme, unterschiedlicher Umwelt- und Tierschutzstandards und unterschiedlicher Lohnkosten eine deutliche geographische Verschiebung der Tierproduktion zu beobachten, die in den vergangenen Jahren im Bereich der Schweine- und Geflügelhaltung am deutlichsten in Osteuropa und Spanien wächst. Die SGBG reagiert auf diese Entwicklung u.a. mit einer Internationalisierung der Geschäftsaktivitäten. 2023 wurden über 50 % des Geschäftes im Ausland realisiert. Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen konnte der prognostizierte Umsatz sowie das prognostizierte Betriebsergebnis (EBIT) nicht erreicht werden. Insgesamt ist der Geschäftsverlauf aus Sicht der Geschäftsführung nicht zufriedenstellend. 3. Lage des Unternehmens 3.1 Ertragslage Der Umsatz stieg 2022/2023 gegenüber dem Vorjahr um 6.447 TEUR auf 25.640 TEUR (+ 33,6 %). Der Umsatzzuwachs ist vor allem auf die Veränderung im Wirtschaftsjahr zurückzuführen. Durch das Rumpfwirtschaftsjahr 2022 fielen in den Betrachtungszeitraum nur 9 Monate. Der erzielte Umsatz blieb deutlich hinter dem vorgegebenen Budget. Besonders die ersten beiden Quartale im Wirtschaftsjahr 2022/2023 waren bei den Verkaufszahlen noch geprägt durch die angespannte Lage in der Schweineproduktion in Deutschland und Nordeuropa. In vielen Ländern Europas war auch die Geflügelhaltung noch von den Folgen der Aviären Influenza betroffen. Zum Teil direkt oder durch indirekte Folgen durch z.B. Restriktionsgebiete. Dieses war vor allem in den Verkaufszahlen der bestandsspezifischen Impfstoffe zu sehen. Die Personalkostenquote stieg gegenüber dem Vorjahr (40,53 %) auf 46,87 %; die Personalkosten 2022/2023 erreichten eine Gesamthöhe von 12.017 TEUR (Vj: 7.779 TEUR). Aufgrund des Ergebnisrückganges fiel die Steuerbelastung in 2022/2023 auf 0 EUR (Vj: 308 TEUR). Das Jahresergebnis nach Steuern fiel 2022/2023 mit -2.415 TEUR um 348 % schlechter aus als im Vorjahr (694 TEUR). Das EBIT fiel 2022/2023 zudem mit - 2.412 TEUR um 341 % schlechter aus als im Vorjahr (1.000 TEUR). 3.2 Vermögenslage Die Bilanzsumme zum 30.09.2023 fiel gegenüber dem Vorjahr um 6 % auf 18.781 TEUR. Der Rückgang der Bilanzsumme begründet sich im Wesentlichen auf den Abbau von Lagerbeständen an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Damit erhöht sich der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme auf 40,56 % (Vj: 38,55 %). 3.3 Finanzlage (Cash Flow) Die Gesellschaft hat in 2022/2023 ein Nachsteuerergebnis i.H.v. -2.415 TEUR (Vj: 694 TEUR) erzielt. Daraus resultiert ein positiver Cash Flow aus Ifd. Geschäftstätigkeit i.H.v. 1.422 TEUR (Vj: 592 TEUR). Die liquiden Mittel erhöhten sich im Berichtsjahr um 193 TEUR auf 1.783 TEUR (Vj: 1.590 TEUR). Der negative Cash Flow aus Investitionstätigkeit belief sich in 2022/2023 auf -1.690 TEUR (Vj: -1.313 TEUR). Aus Finanzierungstätigkeit war in 2022/2023 ein positiver Cash Flow i.H.v. 461 TEUR (Vj: 307 TEUR) zu verzeichnen. Dem in 2022/2023 erzielten Umsatz i.H.v. 25.640 TEUR (Vj: 19.193 TEUR) stand am Ende des Berichtsjahres ein Forderungsbestand i.H.v. 2.789 TEUR (Vj: 2.207 TEUR) gegenüber. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Für das Wirtschaftsjahr 2023/2024 wird ein weiteres moderates Wachstum für die Produktbereiche unter den Marken Kylt und ANIVAC erwartet. Insgesamt wir für 2023/2024 ein signifikanter Umsatzanstieg sowie eine deutliche Verbesserung des Betriebsergebnisses (EBIT) erwartet. 2. Chancen- und Risikobericht 2.1 Chancen Für die kommenden Jahre gibt es viele positive Faktoren, die ein weiteres Wachstum, wie in den vorangegangenen Jahren, ermöglichen werden:
2.2 Risiken Die Kostensituation wird weiter angespannt bleiben, weil Effizienzsteigerungen und Kostenoptimierungen in der Produktion und den Laboren stark steigenden Lohnkosten, Material- und Transportkosten gegenüberstehen. Durch den hohen Energiebedarf des Unternehmens, spielen auch die gestiegenen Energiekosten eine nicht unerhebliche Rolle. Die Entwicklung im regionalen Arbeitsmarkt führt zu deutlich längeren Suchzeiten und höheren -kosten, um offene Stellen zu besetzen. Die strukturellen und personellen Veränderungen werden in 2024 fortgesetzt werden, so dass dadurch auch die Kostensituation noch belastet wird. Der Trend der abnehmenden Zahl an Nutztierhaltern und Nutztieren in Deutschland hält weiter an. Die Gesellschaft reagiert darauf mit einer weiteren Ausdehnung der Aktivitäten auf Länder, in die die Nutztierhaltung abwandert. Des Weiteren werden die Zugänge der SAN Group in den asiatischen und südamerikanischen Markt genutzt, um dort neue Kunden zu gewinnen. Hieraus ergeben sich die größten Wachstumschancen für die nächsten Jahre. Insgesamt bestehen nach Einschätzung der Geschäftsführung für die Gesellschaft derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken. D. Sonstige Angaben 1. Mitarbeiter In 2022/2023 beschäftigte die SGBG durchschnittlich 236 Personen, darunter auch Auszubildende und Teilzeitbeschäftigte, davon mehr als 79 % Frauen. Unter den mehr als 50 Akademikern im Team bilden Absolventen unterschiedlichster Biologie- und Biochemiestudiengänge die Mehrheit, erst danach rangieren Tierärzte und Landwirte. Der Unternehmensstandort in Höltinghausen (Landkreis Cloppenburg) befindet sich inmitten des sogenannten Oldenburger Münsterlandes, das aus den Landkreisen Cloppenburg und Vechta besteht. Die Ernährungswirtschaft ist der bedeutendste Wirtschaftszweig der Region, die sich durch hohe Prosperität, eine wachsende Bevölkerungszahl aufgrund von Zuzug und überdurchschnittlich hoher Geburtenrate sowie durch eine Arbeitslosenquote deutlich unter dem Landesdurchschnitt auszeichnet. Zur Erreichung und Aufrechterhaltung der hohen Qualitätsansprüche benötigt die Ernährungswirtschaft eine hochqualifizierte Labor-Infrastruktur, die in der Region sehr ausgeprägt vorhanden ist. Die SGBG befindet sich damit stets im Wettbewerb um qualifiziertes Personal. Eigene Ausbildungsaktivitäten mit derzeit 15 Auszubildenden und 3 dual Studierenden, die Teilnahme an regionalen Jobmessen, die Ermöglichung von Praktika für Schüler und Studenten, die Ermöglichung zur Bearbeitung von Bachelor- und Masterarbeiten, die Unterstützung von Promotionsvorhaben, Fachtierarztausbildungen und Ausbildungsgängen zur Erlangung von int. "Diplomate"-Zertifikaten (EBVS® - European Board of Veterinary Specialists) sowie Programme zum frühen beruflichen Wiedereinstieg junger Eltern (eigene Kinderbetreuung, Krippen- und Kindergartenzuschüsse, Teilzeit- Wiedereinstiegsmodelle, Home-Office-Modelle) gehören ebenso zu den Instrumenten der Mitarbeitergewinnung und -bindung wie die Bereitstellung von Mahlzeiten oder Möglichkeiten zur artgerechten Unterbringung von Hunden während der Arbeitszeit. 2. Forschung und Entwicklung Elementarer Bestandteil zukunftsfähiger Nutztierdiagnostik ist die Digitalisierung. Hierzu wurde intensiv in eine Labordatenbank und deren Auswertetools investiert und diese weiter ausgebaut. Gleichzeitig wurden bereits viele und werden kontinuierlich weitere laborinterne Datenaustauschprozesse durch Schaffung von Schnittstellen digitalisiert. Aufgrund intensiver Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten konnte das Portfolio an Kylt®-In-Vitro- Diagnostika für die PCR deutlich erweitert werden. Darüber hinaus wurde damit begonnen, auch in eine Erweiterung des Kylt®-Methodenspektrums zu investieren. Die Herstellung bestandsspezifischer Impfstoffe wurde durch die Errichtung eines neuen Produktionsgebäudes in Höltinghausen zukunftssicher aufgestellt. Des Weiteren wurde hier in hochmoderne Produktionsanlagen investiert.
Höltinghausen, der 20.12.2023 Gez. Geschäftsführung der SAN Group Biotech Germany GmbH Bilanz zum 30. September 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023
Anhang zum Jahresabschluss auf den 30. September 20231. Allgemeine Angaben Die SAN Group Biotech Germany GmbH (vormals: AniCon Labor GmbH) hat ihren Sitz in Höltinghausen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Oldenburg (Oldenburg) unter der Nummer HRB 152142. Der Jahresabschluss zum 30. September 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches, des GmbH-Gesetzes sowie unter Beachtung des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Nach den in § 267 Abs. 2 HGB definierten Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung werden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen. Soweit das Gesetz hinsichtlich Erläuterungen und sonstigen Angaben ein Wahlrecht eröffnet, diese entweder in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang auszuweisen, wurde durchgehend von der Möglichkeit des Ausweises im Anhang Gebrauch gemacht. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Mit Gesellschafterbeschluss vom 15. November 2021 wurde die Änderung des Geschäftsjahres beschlossen. Das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 30. September 2022 umfasst damit 9 Monate und ist mit Berichtsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 nur eingeschränkt vergleichbar. Mit notariellem Verschmelzungsvertrag vom 27. April 2023 wurden die SAN Group Biotech Germany GmbH, Emstek, rückwirkend auf den 1. Oktober 2022 auf die AniCon Labor GmbH, Höltinghausen, verschmolzen. Die Eintragung im Handelsregister Oldenburg erfolgte am 8. Mai 2023. Die Verschmelzung erfolgte unter Anwendung des § 24 UmwG (Buchwertverknüpfung). Der Wert des auf die übernehmende Gesellschaft jeweils übergehenden Reinvermögens aus Verschmelzungsvorgängen sowie ein durch die Verschmelzung entstehender Gewinn in Höhe von EUR 309.160,38 wurde entsprechend § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB als Kapitalrücklage ausgewiesen. Das übernommene Reinvermögen ist für die Beurteilung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage der übernehmenden Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung, die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreswerten ist daher nicht eingeschränkt. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB) Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden über die folgenden (gruppeneinheitlichen) Nutzungsdauern vorgenommen:
Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis zu EUR 800,00 werden als Sofortabschreibung geltend gemacht. Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, unfertigen und fertigen Erzeugnissen und Leistungen sowie Waren wurden mit den Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten und, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Abschreibungen auf den niederen beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn der Börsen- oder Marktpreis niedriger war als die ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Als solche werden bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen die Wiederbeschaffungskosten, bei fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen sowie Waren die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten oder niedrigere Wiederherstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse enthalten die direkt zurechenbaren Kosten. Daneben werden auch angemessene Teile der Verwaltungs-, Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie des Wertverzehrs des Anlagevermögens einbezogen, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit ihren Nennwerten bewertet. Erkennbare Einzelrisiken im Forderungsbestand wurde durch Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. Eine Pauschalwertberichtigung wegen des allgemeinen Ausfallrisikos wurde gebildet. Als uneinbringlich eingeschätzte Forderungen wurden abgeschrieben. Die Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" und "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten" wurden jeweils zum Nennwert bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen bewertet. Die Berechnung der Latenten Steuern beruht auf den temporären Unterschieden zwischen den Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. Allerdings wird vom Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht und auf den Ansatz aktiver latenter Steuern in der Bilanz verzichtet. Das Wahlrecht, nur den passivischen Überhang latenter Steuern auf temporäre Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichem Ansatz zu bilanzieren, wird grundsätzlich in Anspruch genommen. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 30,0 % zugrunde gelegt. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt mit dem Kurs am Entstehungstag. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit kleiner einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Sofern die Restlaufzeit, gerechnet vom Bilanzstichtag, größer einem Jahr beträgt, erfolgt die Umrechnung nur dann mit dem Devisenkassamittelkurs, sofern aus der Währungsposition Kursverluste drohen. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen im Geschäftsjahr sind im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 2.789.179,90 (Vorjahr € 2.206.616,08) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 1.242.186,93 (Vorjahr € 840.888,96) haben in Höhe von € 953.236,33 (Vorjahr € 811.260,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von € 953.236,33 (Vorjahr € 0,00) aus Forderungen gegen die Gesellschafterin sowie in Höhe von € 288.950,60 (Vorjahr € 811.260,00) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Bei den Forderungen gegen die Gesellschafterin handelt es sich um Forderungen aus dem Cash- Pooling-Vertrag. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten wie im Vorjahr keine langfristigen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Rückstellungen Die unter den sonstigen Rückstellungen in Höhe von insgesamt € 952.729,75 (Vorjahr € 720.600,21) ausgewiesenen Beträge betreffen im Wesentlichen:
Verbindlichkeiten Bezüglich der Zusammensetzung und der Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten verweisen wir auf den beigefügten Verbindlichkeitenspiegel. Die Vorjahreswerte sind kursiv gedruckt. Zum Abschlussstichtag bestehen keine besicherten Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 444.634,42 (Vorjahr € 0,00) betreffen in Höhe von € 57.169,15 (Vorjahr € 0,00) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin sowie in Höhe von € 387.465,27 (Vorjahr € 0,00) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin handelt es sich um Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling-Vertrag. Es bestanden zum Bilanzstichtag, wie bereits im Vorjahr, keine Verbindlichkeiten gegenüber Geschäftsführern. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von 166 TEUR (Vorjahr 22 TEUR) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 895 TEUR (Vorjahr 835 TEUR) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 445 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) haben in Höhe von 388 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und in Höhe von 57 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, aber unter 5 Jahren Restlaufzeit. Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 186 TEUR (Vorjahr 178 TEUR) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Latente Steuern Für Computerhardware und Betriebs- und Anwendersoftware darf ab dem Veranlagungszeitraum 2021 steuerlich eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 1 Jahr angenommen werden, was handelsrechtlich nicht zulässig ist. Die Gesellschaft hat von diesem steuerlichen Wahlrecht Gebrauch gemacht, was dann zu Abschreibungsdifferenzen führt. Die passiven latenten Steuern beruhen auf der Differenz zwischen der höheren Abschreibung nach Steuerrecht und derjenigen nach Handelsrecht und wurden mit einem Steuersatz von insgesamt 30% (16% Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und 14% Gewerbesteuer) bewertet. Am Bilanzstichtag betragen die passiven latenten Steuern € 16.200,00 (Vorjahr € 16.200,00). Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet zum 30.09.2023 in Höhe von € 12.858.502,30 für fremde Verbindlichkeiten, nämlich für solche einer Schwestergesellschaft, der Campus Grundstücks GmbH (Vorjahr € 10.315.783,67). Aufgrund der geordneten wirtschaftlichen Verhältnisse des Begünstigten, wird eine Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis nicht erwartet. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Währungsgewinne in Höhe von € 25.248,12 (Vorjahr € 194.232,63) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Währungsverluste in Höhe von € 1.958,34 (Vorjahr € 43.617,70). 5. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzanlage von Bedeutung sind:
Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres belief sich auf 236 (Vorjahr 222). Davon entfielen auf
Organbezüge Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung belaufen sich für das Wirtschaftsjahr auf € 813.042,86 (Vorjahr € 1.034.958,41). Geschäftsführung Geschäftsführer im Berichtszeitraum waren Martin Liman, PHD, Fachtierarzt für Mikrobiologie (bis zum April 2023), Hans Christoph Ahrens, staatlich geprüfter Landwirt und M.Sc. Agrarwissenschaften, Rolf Schöning, staatlich geprüfter Lebensmittelchemiker und Auditor (DGQ und IFS) (bis zum April 2023) und Julien André Coitou, Master of Science International Business Management. Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft jeweils gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer oder einem Prokuristen. Die Herren Liman, Ahrens und Coitou sind bzw. waren von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Konzernzugehörigkeit Mutterunternehmen i. S. d. § 285 Nr. 14 und 14a HGB ist die SAN Group GmbH mit Sitz in 3130 Herzogenburg, Österreich. Diese stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens einbezogen, dieser ist am Sitz der genannten Gesellschaft erhältlich.
Höltinghausen, den 20. Dezember 2023 SAN Group Biotech Germany GmbH gez. Julien André Coitou gez. Hans Christoph Ahrens Anlagenspiegel nach Bilanzposten vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023
WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS Wir haben zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht der SAN Group Biotech Germany GmbH, Höltinghausen, (vormals: AniCon Labor GmbH, Höltinghausen) für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 in den diesem Bericht als Anlage I (Jahresabschluss) und Anlage II (Lagebericht) beigefügten Fassungen den am 17. Januar 2024 in Oldenburg unterzeichneten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk wie folgt erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SAN Group Biotech Germany GmbH, Höltinghausen PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der SAN Group Biotech Germany GmbH, Höltinghausen (vormals: AniCon Labor GmbH, Höltinghausen) - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SAN Group Biotech Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oldenburg, 17. Januar 2024 BDO
Oldenburg GmbH & Co. KG
Obst, Wirtschaftsprüfer Böhnke, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses Auf der Gesellschafterversammlung der SAN Group Biotech Germany GmbH vom 22. August 2024 wurde der Jahresabschluss zum 30. September 2023 festgestellt. |
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