RS Idilio GmbH
Selbe AdresseSonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Roland Neumann seit 9.1.2024 | Geschäftsführer |
Robert Isele seit 9.1.2024 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
INOVA Semiconductors GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Das Unternehmen ist ein sogenannter "fabless" Halbleiterhersteller - also ohne eigene Fertigungsstätten - der seine Produkte primär für den Automotive-Markt selbst entwickelt, bei großen Auftragsfertigern (Foundries) in Asien fertigen lässt und unter eigenem Namen weltweit vertreibt. Wahlweise direkt an die Kunden - große Automobilzulieferer - oder über Vertriebspartner. Neben dem Vertrieb der eigenen Produkte hat das Unternehmen seine Technologien auch an führende Halbleiterhersteller in den USA, Europa, Japan und China lizenziert und erlöst so neben den Warenumsätzen mit den eigenen Produkten auch Lizenzeinnahmen. Neben Einsatzbereichen in Industrie und Medizin ist die Hauptanwendung der APIX (Automotive Pixel Link) Produkte des Unternehmens im Automobil und hier speziell im Infotainment-Bereich zur Anbindung von Displays an die Steuergeräte. Ein Anwendungsbereich, der aufgrund neuer Bedienkonzepte (Gesten-, Touch-Steuerung statt Knöpfe und Regler) und einer immer größeren Anzahl von Displays im Fahrzeug enorme Zuwachsraten hat. Das Unternehmen nimmt mit seinen APIX-Produkten eine technologisch weltweit führende Position ein. Für den großen wirtschaftlichen Erfolg - Ende des Jahres 2023 waren bereits rund 190 Mio. APIX Knoten (eigene und Lizenzprodukte) bei großen Fahrzeugherstellern verbaut - ist neben der leistungsfähigen Technologie selbst auch der "Ökosystem-Ansatz" verantwortlich, mit dem es sich vom Wettbewerb differenziert. Zusammen mit den Lizenznehmern und führenden Kabel-, Stecker- und Messgeräteherstellern bietet das Unternehmen ein aufeinander abgestimmtes System an und - anders als bei einem Standard - garantiert zusammen mit den Partnern die zuverlässige Funktion im Fahrzeug. Dazu wird die APIX-Technologie auch ständig weiterentwickelt - aktuell als dritte Generation und bereits in einer zweiten Evolutionsstufe - um die Marktanforderungen nach immer größeren, höher auflösenden Displays die über komplexe Grafikschnittstellen wie HDMI/DSI und auch DisplayPort betrieben werden, erfüllen zu können. In 2022 wurde mit der Konzeption von ADXpress (Automotive Data Express) begonnen: keine vierte APIX-Generation wieder primär für Displayanwendungen, sondern ein völlig neuartiger Architektur-Ansatz, mit dem nicht nur Bilddaten sondern auch die von Sensoren, Lidar- und Radarsystemen mit höchsten Datenraten sehr effizient innerhalb des Fahrzeugs übertragen werden können. Moderne Assistenzsysteme produzieren diese Daten in einem immer größeren Umfang. Ein erster Demonstrator von ADXpress konnte bereits auf der Messe "electronica" im November 2022 vorgestellt werden (s.a. "2. Forschung und Entwicklung"). Neben den APIX-Produkten, die seit Herbst 2008 im Fahrzeug eingesetzt werden, stellte das Unternehmen im November 2016 mit "ISELED" erstmals das Konzept einer "Digitalen LED" vor, die als sogenannte "disruptive Technologie" das Potenzial hat, den Einsatz von LEDs im Fahrzeug zu revolutionieren. Das Konzept hat mittlerweile eine enorme Marktakzeptanz erfahren: die ISELED Allianz, die - analog zu APIX - ebenfalls das Ziel hat, ein Ökosystem rund um diese Technologie zu schaffen, ist seit Gründung im Herbst 2016 von fünf auf mittlerweile 54 Firmen (Stand April 24) angewachsen. Bis dato konnten darüber hinaus bereits 14 Lizenzvereinbarungen mit namhaften LED-, Mikrocontroller- und Testgeräte-Herstellern geschlossen werden. Nach dem ersten Serienanlauf bei einem chinesischen OEM in Q2/2020 und dem europäischen Lead-Kunden BMW in 2021 setzen mittlerweile weitere Kunden vor allem in Asien aber auch in den USA ISELED ein. Neben den Anwendungen im Fahrzeug für die ISELED in erster Linie entwickelt wurde, gibt es mittlerweile auch erste Einsätze im industriellen Bereich (USA) und in der Luftfahrt (Europa). Seit Anlauf in 2020 wurden bis Ende 2023 in Summe rund 230 Mio. ISELED Controller Chips ausgeliefert, für 2024 sind rund 200 Mio. Teile fest bestellt, der Hochlauf liegt damit weit über den Erwartungen. Im Jahr 2023 wurde auch mit der Entwicklung von ISELED 2.0 begonnen, der nächsten Generation des Controller-Bausteins mit einem deutlich erweiterten Funktionsumfang und höheren Farbauflösung bei der LED Ansteuerung. War ISELED ursprünglich nur für lokale Lichtsysteme mit kurzen Entfernungen - etwa LED-Streifen im Armaturenbrett - konzipiert, entstand bei Kunden bald der Wunsch, ISELED räumlich über das ganze Fahrzeug ausgedehnt zu vernetzen. Mit den bestehenden Produkten, die aus Kostengründen genau auf die Anwendung für kurze Distanzen zugeschnitten waren, aber auch aufgrund weiterer Anforderungen an ein Bussystem im Fahrzeug (u.a. Spannungsfestigkeit) war dies allerdings so nicht möglich. Basierend auf ISELED wurde deshalb im Jahre 2019 ILaS (ISELED Light and Sensor Network), ein völlig neuartiges Buskonzept für das Fahrzeug, entwickelt. Mit ihm können nicht nur LEDs, sondern auch Sensoren und Aktuatoren in hoher Anzahl und über das ganze Fahrzeug verteilt angesteuert werden. Dieser neue Bus ist deutlich leistungsfähiger als etablierte Busse wie CAN und LIN. BMW wird als erster deutscher Premium Hersteller ILaS als künftigen "Lichtbus" ab 2025 in allen seinen Fahrzeugen einsetzen und damit die bisherigen Systeme abzulösen. Ein sehr großer asiatischer OEM plant, ILaS ab Modelljahr 2025 ebenso einzusetzen. Das ISELED/ILaS Protokoll zur Steuerung der ILaS-Buskomponenten wurde bis Q2/2023 bereits an drei große US-, eine japanische-, eine europäische- und gerade kürzlich an drei chinesische Halbleiterfirmen lizenziert, dazu an einen deutschen Hersteller von Testsystemen. Weitere Verträge werden gerade verhandelt wie etwa eine erste Corporate Lizenz an einen Automobilhersteller, der seine Software künftig selbst entwickeln möchte. 2. Gesamtwirtschftliche Lage und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war im Q1/Q2 geprägt durch anhaltende Versorgungsengpässe, ab Q3 zeigten sich erste Entspannungen im Halbleitermarkt. Diese Marktsituation resultierte in hohen Beschaffungskosten für Frontend und Backend Prozesse, die sich erst für Q1/2024 langsam wieder entspannt haben. In der Automobilindurstrie und bei den Tier1 wurden über das gesamte Jahr 2023 teilweise hohe zusätzliche Bestände an Halbleitern aufgebaut, diese werden 2024 wieder zurückgeführt werden. Inova konnte durch eine Umsichtige und vorrauschauende Planung über den gesamten Zeitraum der Halbleiterkrise die geplanten Bedarfe der Kunden zu 100% erfüllen, zusätzliche Mengen für neue Projekte waren nur eingeschränkt möglich. Durch diese Situation wurde das mögliche Wachstum für den Zeitraum ab 2024 etwas gebremst. Im Jahre 2024 reduzieren sich die Beschaffungskosten für Halbleiter im Markt, liegen allerdings weiter getrieben durch die Inflation und höhere Materialkosten über dem Niveau von 2020. 3. Forschung und Entwicklung Das Unternehmen wendet einen hohen Anteil des Umsatzes von über 13 % für Forschung und Entwicklung auf und liegt damit leicht über dem Durchschnittswert der Halbleiter-Industrie in Deutschland von 12,8 % (Bezugswert von 2022, Quelle: ZVEI, 01/24) APIX Im September 2017 waren nach mehrjähriger Entwicklung erste Prototypen der neuesten APIX3 Produktgeneration mit 2 * 6 GBit/s Datenrate verfügbar, so dass sie termingerecht für zwei wichtige Pilotprojekte bei BMW und Jaguar Land Rover zur Verfügung standen. In 2019 begann die Entwicklung weiterer APIX3 Folgeprodukte (Derivate). Die erste Evolutionsstufe mit "DisplayPort"-Schnittstelle und neuester Verschlüsselungstechnologie HDCP2.3 ist bereits seit Q3/2021 auf einer neuen großen OEM-Plattform in Serie. Muster der finalen Version des Sendebausteins waren im Q3/2023 verfügbar. Parallel dazu ist die Entwicklung des APIX3 Empfängerbausteins V2 angelaufen, erste Muster sollen in Q2/2024 verfügbar sein. Der finale qualifizierte Stand wird für Q4/2024 erwartet. Die Weiterentwicklung der APIX-Produktfamilie - seit 2008 im Markt - ist mit den o.a. neuen APIX3 Produkten vorläufig abgeschlossen. Mit deren Design-Ins auf künftigen Plattformen - Anlauf im Jahr 2025 - wird die APIX-Technologie noch eine Reichweite bis weit in das nächste Jahrzehnt haben. Und selbst mit APIX2 Produkten - bereits seit 11 Jahren im Einsatz - wurden in 2022/2023 noch neue Designawards gewonnen, etwa bei einem großen japanischen OEM. In Q1/2022 wurde mit der Konzeption der APIX Nachfolgetechnologie "ADXpress" begonnen, ein erster funktionsfähiger Demonstrator konnte bereits auf der Messe "electronica" im November 2022 vorgestellt werden. ADXpress wird nicht nur eine deutlich höhere Bandbreite als APIX3 haben, durch sein völlig neuartiges Konzept wird ADXpress auch Anwendungsbereiche im Fahrzeug weit über die der bisherigen drei APIX-Generationen hinaus adressieren, die primär für Einsatz mit Displays konzipiert waren (s.a. "1. Geschäftsmodell"). Für die Entwicklung der APIX3 Technologie wurden kumulativ bis Ende 2023 rund 23 Mio. € aufgewendet, für die Konzeptphase von ADXpress rund 300 T€ bis Ende 2023. Die Spezifikation des 32 GBps ADXpress Phy/SerDes, ein Schlüsselkomponente für die serielle Datenübertragung, wurde in 2023 abgeschlossen, so das mit deren Entwicklung in Q1/2024 begonnen werden kann. ISELED Die im Sommer 2016 begonnene Entwicklung der ISELED-Technologie wurde in 2023 intensiv fortgeführt - u.a. mit dem neuen Produkt "ILaS" (s.a. 1.1.) - bis dahin wurden dafür rund 6,0 Mio. € an Entwicklungsaufwendungen investiert. Parallel zum erfolgreichen Volumenhochlauf der ersten Generation ISELED1.0 begann in 2022 auch die Konzeption der nächsten Generation ISELED2.0 mit deutlich erweitertem Funktionsumfang. Die Entwicklung weiterer Produkte ist ab 2Q24 eingeplant. In Q3/2019 startete die Entwicklung eines Demonstrators für ILaS, in Q1/2020 lagen erste Labormuster (2-Chip-Lösung) vor, in Q4/2021 dann der vollintegrierte ILaS Baustein als funktionales Produkt. Ein Demonstrator mit ILaS in Kombination mit ISELED LED Modulen wurde erstmals im April 2022 auf einer Konferenz öffentlich gezeigt, wichtige Alpha-Kunde haben bereits ILaS Musterbausteine erhalten. Kurzfristig wurde ein weiteres als strategisch wichtig identifiziertes Produkt - eine Kombination des ILaS-Busbausteins und der Funktion von ISELED2.0, die sogenannte ILaS RGB - in die Produktroadmap aufgenommen. Mit dessen Entwicklung wurde in Q4/2021 begonnen, erste Muster standen wie geplant in Q1/2023 zur Verfügung. Der Ersteinsatz des Produkts bei einem deutschen OEM ist ab Modelljahr 2025 vorgesehen, ein großer asiatischer Hersteller möchte die ILaS-Technologie ab 2025 ebenfalls einsetzen. Parallel zu den Chipdesign-Aktivitäten wurde in Zusammenarbeit mit einem taiwanesischen Package-Spezialisten auch ein ultrakompaktes, kostengünstiges ILaS RGB Modul entwickelt und in Form eines ersten Prototypen bereits auch auf der Messe "electronica" im November 2022 gezeigt. Damit wird das Einsatzgebiet der ISELED/ILaS-Technologie nach unten Richtung Volumenmodelle erweitert, wo nicht wie im Premiumbereich größere Lichtstreifen mit einer Vielzahl von LEDs sondern zum Teil nur einzelne LED-Lichtelemente eingesetzt werden. II. Allgemein Im Jahr 2023 wurden T€ 1.537,7 der Entwicklungskosten aktiviert (VJ T€ 1.955,2. Dieser Betrag setzt sich ausschließlich aus Aufwendungen an Dritte für Dienstleistungen und für die temporäre Nutzung von CAD-Software-Werkzeugen zusammen. Die Abschreibung erfolgt über fünf Jahre nach Serienfreigabe, im Jahr 2023 wurden insgesamt T€ 1.945,6 (VJ: T€ 2.306,5) dafür verbucht. Parallel zur Produktentwicklung hat das Unternehmen in 2023 erhebliche Aufwendungen in der Größenordnung von 400 T€ für den Patent- und Markenschutz seiner Produkte aufgewendet. Rund um ISELED/ILaS und ADXpress wurden bisher 17 Patente angemeldet und auch bereits erteilt. ISELED und mittlerweile auch ILaS sind als alleinige Marken des Unternehmens nicht nur in Europa, sondern in den wichtigen Industrienationen (u.a. USA, Japan, Südkorea) geschützt. Ein von einem deutschen Halbleiterhersteller in Q3/2021 gestarteter aggressiver Angriff auf die ISELED/ILaS-Patente des Unternehmens, dessen Verteidigung zu den o.a. hohen Aufwendungen beitrug, wurde im April 2022 erfolgreich abgewehrt: das oberste deutsche Patentgericht hat in zweiter Instanz sämtliche Einsprüche zurückgewiesen, die Patente des Unternehmens haben damit weiterhin und uneingeschränkt Bestand. Dieser Halbleiterhersteller hat mittlerweile sämtliche Einsprüche zurückgezogen und auch den Verzicht auf weitere Angriffe auf Patente jeglicher Art des Unternehmens erklärt. Die hohe Zahl an erteilten Patenten aber auch deren Relevanz waren im Wesentlichen die Kriterien des FAZ-Instituts, dem FOCUS und dem SZ Institut, das Unternehmen im Jahr 2023 - zum wiederholten Mal als einen "Innovationsführer Deutschlands" aus einer großen Anzahl untersuchter Unternehmen auszuzeichnen. Es folgten weitere Auszeichnungen vom SZ-Institut als "Krisensicheres Unternehmen 2023" im Sommer 2023 - neben der Innovationskraft war hier in Zusammenarbeit mit der Creditreform auch die wirtschaftliche Stärke des Unternehmens ein wesentliches Kriterium. Die neueste Auszeichnung als "Digital Innovator 2024" erhielt das Unternehmen im März 2024 von der Computerzeitschrift "CHIP" - bereits das vierte Mal in Folge. Von der Süddeutschen Zeitung wurde das Unternehmen Ende 2023 mit dem Platz 3 der Innovativsten Unternehmen ausgezeichnet. Zum Redaktionsschluss dieses Berichts erreicht uns gerade die Nachricht, dass uns jetzt das F.A.Z Institut erneut und damit zum vierten Mal in Folge als "Deutschlands Innovationsführer 2024" ausgezeichnet hat, diesemal sogar als Branchensieger im Segment. Neben den Auszeichnungen für seine Innovationskraft wurde das Unternehmen vom Nachrichtenmagazin "FOCUS" - jetzt bereits zum siebten Mal seit 2016 - im Oktober 2023 wieder als "Wachstumschampion 2024" - als eines der 500 am stärksten wachsenden Unternehmen Deutschlands - ausgezeichnet. Im Januar 2024 hat auch erstmals ein Produkt mit Inova Technologie bei der CES in Las Vegas den Innovations Award gewonnen. Die hohe Innovationskraft des Unternehmens bei gleichzeitig starkem Wachstum und sehr guten Ergebnissen über Jahre hinweg wird damit auch von der Fach- und Wirtschaftspresse gesehen und entsprechend gewürdigt. 1. Wirtschaftsbericht Das Unternehmen erlöst seine Umsätze zu weit über 90% aus dem Automobilsegment und ist hier mit seinen Technologien APIX, ISELED und bald auch ILaS in zwei Segmenten der Fahrzeugelektronik mit hohen Wachstumsraten - Infotainment und LED-Licht - mit innovativen Produkten vertreten. Trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung konnte das Unternehmen durch den weiteren Serienhochlauf mit den neuen APIX3- und ISELED-Produkten den Jahreswarenumsatz um 55,0% gegenüber dem Vorjahr steigern. Auf Grund des Auslaufens eines Lizenzproduktes - in der Anwendung jetzt ersetzt durch ein eigenes APIX3 Produkt - haben sich die Lizenzerlöse um 20,8% reduziert. Der Gesamtumsatz lag damit um 51,6% über dem Vorjahr. 2. Geschäftsverlauf und Lage Der Rohertrag hat sich gegenüber dem Vorjahr um 51,5% verbessert. Ursache hierfür waren zum einen die gestiegenen Warenumsätze bei gleichzeitig stagnierenden Lizenzerlösen. Die Wareneinsatzkosten sind im Vergleich zum Vorjahr auf Grund von weiteren Qualitäts- und Kostenoptimierungsaktivitäten auf 38,7% (Vorjahr 39,5%) etwas gefallen. Der Vergleich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Berichtsjahres mit der des Vorjahres zeigt, dass trotz der gegebenen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein sehr starkes Wachstum des Geschäftes und bei entsprechend angepasster Kostenstruktur, eine erhebliche Steigerung der Ergebnisse erreicht werden konnte. a. Ertragslage
Das Betriebsergebnis hat sich um T€ 10.179 erheblich verbessert. Der Rohertrag ist auf Grund der höheren Umsätze und prozentual niedrigeren Wareneinsatzkosten sogar um T€ 12.039 gestiegen, gleichzeitig sind die laufenden Kosten um ca. T€ 1.789 gestiegen. Die Aktivierung für Produktentwicklung wurde um T€ 418 niedriger angesetzt. Das Zinsergebnis konnte auf Grund der geänderten Geldmarktpolitik der EZB und der Nutzung von zinsbringenden Währungsdepots und Festgeldanlagen um T€ 1.206 verbessert werden. Das Steuerergebnis hat sich um T€ 3.753 verschlechtert. Das Jahresergebnis hat sich hauptsächlich durch das erheblich bessere Betriebsergebnis und durch das daraus resultierende schlechtere Steuerergebnis bei gleichzeitig positivem Effekt beim Zinsergebnis um T€ 7.632 verbessert. Die im Jahr 2023 erzielte Ertragslage entsprach, trotz einiger unerwarteten Einflussfaktoren, ziemlich genau den im Budget 2023 geplanten Ergebnis. b. Finanzlage Die Eigenkapitalquote hat sich mit 70,4% (VJ. 72,6%) gegenüber dem Vorjahr trotz der stark gestiegenen Bilanzsumme unwesentlich verändert. Dies wurde mit dem Jahresergebnis von T€ 13.901 erreicht. Es gibt keine langfristigen Verbindlichkeiten. c. Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist primär durch die Differenz aus der Aktivierung des Produktentwicklungsaufwands abzüglich der hierfür angesetzten Abschreibungen gesunken. Die kurzfristigen Vermögenswerte haben sich hauptsächlich in den Vorräten (T€ +3.353), den höheren Kundenforderungen (T€ 1.537), höheren aktiven Rechnungsabgrenzungen (T€ 88) und höheren Forderungen gegen Finanzverwaltung und Gebietskörperschaften (T€ +198) um fast 52% erhöht. Es gibt keine kurz- oder langfristigen Bankkreditverpflichtungen. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • Umsatzentwicklung • Betriebsergebnis und • Branchenentwicklung Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Rohgewinn auf Warenumsätze, Kostenentwicklung, EBITDA und den Cashflow heran. Aufgrund der positiven Entwicklung unseres Betriebsergebnisses können wir gegenüber vergleichbaren Unternehmen in unserem Marktumfeld eine sehr gute Ertragslage ausweisen. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als sehr gut ein. Unser Finanzmanagement ist auch darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei den skontierfähigen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt. Dieser Lagebericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen und Informationen - also Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft liegen. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen sind erkennbar durch Formulierungen wie: "erwarten", "planen", "schätzen" oder ähnliche Begriffe. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf unseren heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereiches des Unternehmens liegen, beeinflussen die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse. Diese Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen des Unternehmens wesentlich von den in die Zukunft gerichteten Aussagen und den ausdrücklich oder implizit enthaltenen Angaben zu Ergebnissen, Erfolgen oder Leistungen abweichen III. Prognosebericht 2024 Mit seiner APIX-Produktlinie hat sich das Unternehmen nachhaltig bei mehreren großen Fahrzeugherstellern in Europa - darunter BMW, Jaguar Land Rover und Volvo - als Plattformtechnologie etabliert, die Entwicklungen für künftige Plattformen ab Modelljahr 2025 mit APIX3 Produkten sind voll im Gange. Neben den Aktivitäten in Europa gewinnt das Unternehmen vor allem mit APIX3 auch immer mehr Projekte in China und hat neben den bereits in Serie laufenden Anwendungen u.a. bei Elektrofahrzeug-Herstellern bereits mehrere Neuprojekte, die in Serie angelaufen sind. Aktuell läuft auch das erste Design bei einem großen japanischen Hersteller noch mit einem APIX2 Produkt, das bereits seit elf Jahren im Markt ist. Damit ist der Einsatz der APIX-Technologie im Fahrzeug - beginnend in 2008 - bis weit in das nächste Jahrzehnt und mit weiter steigenden Umsätzen abgesichert: alleine eine der in Q4/2021 gewonnenen neuen Infotainment-Plattformen mit einer großen Anzahl von Displays hat für das Unternehmen über deren Laufzeit ein Umsatzvolumen im dreistelligen Mio. EUR Bereich. Mit einem ersten Demonstrator von ADXpress, der im November 2022 auf der "electronica" vorgestellt wurde, werden künftig Anwendungsbereiche weit über die der aktuellen APIX-Produkte hinaus adressiert. Damit kann das Kapitel APIX nahtlos - allerdings in einer wesentlich größeren Dimension - fortgeschrieben werden. Bei ISELED setzt sich die in 2020 angelaufene Volumenproduktion mit hohen Steigerungsraten fort: wurden in 2023 rund 150 Mio. (Vorjahr rund 60 Mio.) Chips produziert, werden es in 2024 voraussichtlich schon 210 Mio. Teile sein. Wie unter 1.) bereits erwähnt, setzen neben dem großen Pilot Automotive Kunden in Europa vor allem immer mehr Kunden in Asien die Technologie ein. Die schnelle Marktdurchdringung mit ISELED wird sich weiter fortsetzen, laut der für 2024 vorliegenden Bedarfsplanung der LED-Hersteller kann sich hier das Volumen durchaus weiter erhöhen. Nach dem Höchststand in 2018 - in diesem Jahr wurden weltweit rund 94 Mio. Fahrzeuge verkauft - und dem starken Einbruch um 15% in 2020 - hier wurden nur 77 Mio. Fahrzeuge verkauft - erholt sich der Markt nur sehr langsam: nach einem Wachstum von 3 % in 2021 und 4% in 2022 sehen Analysten für 2023 ein Wachstum von 9% auf rund 90 Mio. Fahrzeuge, diese Analysten gehen für 2024 von einem weiteren Wachstum um die 4% aus. Dabei schreitet die Disruption im Automotive Markt mit unverminderter Intensität fort: nicht nur Tesla fordert die etablierten Hersteller mit immer neuen, innovativen Konzepten und jetzt auch aggressiven Preissenkungen heraus, weitere neue Hersteller aus China drängen in diesen Markt. Der japanische Elektronikriese Sony etwa hat kürzlich zusammen mit Honda ein eigenes Elektrofahrzeug angekündigt. Software spielt dabei eine immer wichtigere Rolle und wird künftig die größte Wertschöpfung im Fahrzeug darstellen, man spricht heute vom "Software-defined Car". Die etablierten OEMs unternehmen deshalb enorme Anstrengungen, um in dieser "Wertschöpfungskette Fahrzeug" weiterhin an der Spitze zu bleiben, indem sie etwa eigene Betriebssysteme einsetzen oder die Software für ihre Applikationen im eigenen Hause entwickeln. Nicht nur dadurch holt der OEM die Wertschöpfung vom Zulieferer zurück ins eigene Unternehmen, auch an anderer Stelle laufen Bestrebungen, durch direkte Zusammenarbeit mit Auftragsfertigern (EMS - Electronic Manufacturing Services) oder auch den Halbleiterherstellern selbst die Fertigungskette zu verkürzen. Bei all dieser Verwerfungen hält das Innovationstempo unvermindert an: Wichtige Markttrends im Bereich E-Mobilität, Autonomes Fahren, Infotainment und in Folge eine immer stärkere Vernetzung des Fahrzeugs fordern von den OEMs - vor allem den Premiumherstellern - hohe Investitionen in neue Technologien, um ihre Marktposition zu behaupten bzw. auszubauen. Und bei allen Innovationen spielen Halbleiter dabei heute die Schlüsselrolle. Der ZVEI etwa sieht den Halbleiteranteil im Fahrzeug bis 2025 auf über 1.000 USD ansteigen, ein Trend, der sich mit der immer höheren Technik-Komplexität der Fahrzeuge kontinuierlich fortsetzt (s. ZVEI Trendanalyse 06/21). Mit seinem bisherigen/geplanten Umsatzwachstum unterstreicht das Unternehmen eindrucksvoll, wie gut es mit seinen Technologien APIX und ISELED/IlaS für die neuen Schlüsselbereiche in der Fahrzeugelektronik - Infotainment, Connectivity, LED-Licht, dazu die Visualisierung im autonomen Fahrzeug durch die Symbiose von Display und Licht - aufgestellt ist, was sich auch in den Marktzahlen eindrucksvoll zeigt: Während der weltweite Fahrzeugmarkt in 2021 nur um 3% wuchs - das Unternehmen konnte hier seine Umsätze um 44 % steigern - wuchs der Markt auch in 2022 mit 4% nur moderat - dem gegenüber standen das Wachstum von 49% des Unternehmens. Dieser Trend ist auch für 2023 mit einem Wachstum von 55% ungebrochen. Die Geschäftsführung geht auch für das Jahr 2024, trotz eines etwas verhaltenen Starts im 1Q, aufgrund von Lagerabbau- und -bereinigungen bei einigen Zulieferern, und reduzierten Halbleiterpreisen, die aus den allgemein gefallenen Beschaffungskosten und dem damit verbundenen Preisdruck resultieren, von einem Umsatzzuwachs in der Größenordnung von ca. 30% gegenüber dem Vorjahr aus. Trotz sehr hohen Investitionen für die ADXpress-Entwicklung erwarten wir ein deutlich steigendes Betriebsergebnis. Vor diesem Hintergrund hält das Unternehmen auch unverändert an seinen Investitionsplänen fest i.e. der konsequenten Weiterentwicklung von ISELED/ILaS und der Neuentwicklung von ADXpress als Nachfolgetechnologie von APIX, sowie dem weiteren Aufbau der Organisation. Dies einschränkend unter der Voraussetzung, eine begrenzte Auswirkung des Ukrainekonflikts, der globalen Klimathematik und keiner sonstigen größeren politischen Konflikte, etwa China - Taiwan und einer sich in Folge weiter erholenden Weltwirtschaft. IV. Chancen- und Risikobericht Wie unter II.) bereits ausführlich erörtert, war das Unternehmen trotz der enormen Disruption im Automotive-Markt mit seinen Technologien bestens für die kommenden Megatrends im Fahrzeug gerüstet - unabhängig von der Art des Antriebs (Verbrenner, Elektro, Brennstoffzelle), möglichen Verschiebungen in der Wertschöpfungskette (OEM - Zulieferer - neue Player) und der globalen Wettbewerbssituation, etwa dem Vordringen chinesischer Hersteller in europäische Märkte. Die stetig steigenden Anforderungen und damit verbunden eine immer höhere Komplexität der Produkte bergen allerdings auch das Risiko, dass zu einem späteren Zeitpunkt technische Probleme beim Kunden, vor allem Ausfälle beim OEM im Feld, auftreten, die trotz hoher Sorgfalt bei der Entwicklung und anschließender Produktfreigabe nicht erkannt werden und dadurch zum Teil erhebliche Gewährleistungsansprüche auslösen können. Im Bereich Qualitätswesen/Manufacturing/Engineering wurden weitreichende strukturelle und auch personelle Maßnahmen ergriffen, die auch kontinuierlich überprüft werden, um diesem Risiko entgegenzuwirken. Bestehende Prozesse wurden dazu überarbeitet und zum Teil völlig neu definiert, wie etwa der implementierte NPIP (New Product Introduction Process), der den Produktzyklus von der Definition bis zum Volumenhochlauf lückenlos begleitet. Darüber hinaus wurde im Chipentwicklungsprozess der Bereich Systemtechnik massiv ausgebaut, um den Anforderungen an die immer komplexer werdende Datenkomunikation insbesondere bei ADXpress gerecht zu werden. Für alle APIX3 Produkte wurde auch eine einheitliche, durchgängige Plattform für die Testprogramme entwickelt. Erstmals kam hier Ende 2022 eine im Unternehmen konzipierte Hardware-Ergänzung zum Einsatz, die gerade nach und nach auf alle APIX3-Produktvarianten ausgerollt wird: trotz einer jetzt deutlich höheren Testabdeckung der Bausteine konnten damit die Testzeiten und in Folge die -kosten reduziert werden. Diese Maßnahmen haben sich allesamt als sehr wirkungsvoll erwiesen. Abgesehen davon, dass die alten Gewährleistungsansprüche aus 2019 praktisch abgeschlossen sind, kamen trotz des enorm gestiegenen Volumens an APIX3- aber auch ISELED-Produkten seitdem keine weiteren Ansprüche hinzu. Die Anzahl von Kundenrückläufern (=fehlerhafte Produkte) hat sich im Vergleich zu 2022 um rund 35% reduziert, bei den bis heute rund 230 Mio. ausgelieferten ISELED Controller-Chips sind bisher nur einzelne bestätigte Qualitätsfehler aufgetreten. Die Wirksamkeit sämtlicher Maßnahmen spiegelt sich u.a. auch in den gegenüber dem Vorjahr um 0,8% gesunkenen Wareneinsatzkosten wider (siehe 2. "Geschäftsverlauf und Lage"). Beim letzten ISO9001:2015 Überwachungsaudit durch den TÜV im März 2024 wurde dem Unternehmen auch ein Qualitäts- und Managementsystem auf höchstem Niveau bescheinigt. Mit den steigenden Umsätzen und Volumen passt das Unternehmen auch Strukturen und Organisation ständig den steigenden Anforderungen an. In Q4/2024 etwa wird ein zusätzlicher Warenumschlageplatz (hub) in Singapur für die immer größere Anzahl von Kunden im Raum Asien in Betrieb gehen, parallel dazu ist in Q2/2024 auch der Hochlauf des Endtest für APIX3-Produkte in Asien geplant, bisher wurden alle APIX3-Produkte ausschließlich in Deutschland endgetestet. Wir sind bestrebt über ein natürliches Gleichgewicht an USD-Umsätzen gegenüber den USD-Aufwendungen das Währungsrisiko weitestgehend auszugleichen und somit dieses Risiko zu minimieren. Unsere Technologieführerschaft werden wir auch in Zukunft durch Produktneuentwicklungen und Patente absichern. Stringentes Forderungsmanagement und Bonitätsbeurteilungen im Neukundengeschäft sowie laufendes Reporting über die Bestandskunden führen zu einem erheblich reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken. Unter dem "Unternehmensrisiko" wird die Gefahr verstanden, dass Ereignisse oder Handlungen ein Unternehmen daran hindern seine Ziele zu erreichen bzw. Strategien erfolgreich umzusetzen, kurz alle Ereignisse oder Handlungen, die den Fortbestand eines Unternehmens gefährden. Insofern bezieht sich der Risikobegriff nicht nur auf die Gefahr, dass etwas Negatives eintritt, sondern auch darauf, dass etwas Positives nicht realisiert werden kann. Gerade jedoch durch den bewussten und kontrollierten Umgang mit Risiken können Wettbewerbsvorteile realisiert werden. Risiken in der künftigen Geschäftsentwicklung sehen wir in den stets steigenden Anforderungen an die notwendigen Fähigkeiten und Qualifikationen von auf dem Arbeitsmarkt verfügbaren neuen Mitarbeitern. Durch direkte Kontakte zu Hochschulen und Universitäten versuchen wir Absolventen mit entsprechenden Qualifikationen für das Unternehmen zu gewinnen und diese durch gezielte fachliche Weiterqualifizierung langfristig an das Unternehmen zu binden. Vor dem Hintergrund, unserer finanziellen Stabilität und der Tatsache, dass wir potenzielle Lieferengpässe durch unsere großzügig bemessenen Warenbestände und einen integrierten Risikomanagement-Prozess vermeiden können, sehen wir kaum Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden könnten. Die derzeitig nach wie vor gegebene Ungewissheit hinsichtlich des Ukrainekonfliktes und deren Folgen, als auch der globalen Klimathematik und sonstiger größeren Konflikte, etwa China - Taiwan erschweren eine genaue Prognose der Geschäftsentwicklung für 2024 und die Zeit danach. In der Gesamtsicht gehen wir davon aus, dass in allen wesentlichen Märkten sich das Neukundengeschäft weiter stabilisieren wird und erwarten langfristig für unsere neuen Markteinsatzfelder weitere positive Impulse.
München, Mai 2024 gez. Robert Isele, Geschäftsführer Roland Neumann, Geschäftsführer Johann Weilnhammer, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft
2. Allgemeine Angaben über die Aufstellung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB in Verbindung mit § 267 Abs. 4 S. 1 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der INOVA Semiconductors GmbH ist gemäß § 264 Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 267 Abs. 2 HGB auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des HGB und den Sondervorschriften des GmbH Gesetzes erstellt worden. Bei der Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wird von den größenabhängigen Erleichterungen gem. § 276 HGB kein Gebrauch gemacht. In der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet. Bei der Aufstellung des Anhangs wird von den größenabhängigen Erleichterungen gem. §§ 286 Abs. 4, 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. 3. Angaben und Erläuterungen zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gem. § 248 Abs. 2 HGB wird in Anspruch genommen. Sie werden gem. § 255 Abs. 2a HGB mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten bewertet. Wie im Vorjahr werden die Wahlbestandteile des § 252 Abs. 2 S. 3 HGB (allgemeine Verwaltungskosten etc.) sowie Fremdkapitalzinsen nicht einbezogen. Die Eigenschaft als aktivierungsfähiger Vermögensgegenstand konkretisieren wir für unsere Entwicklungsprojekte anhand jeweils individuell bestimmter Ziele im Rahmen einer detaillierten Gesamtplanung. Die Erreichung der Zielvorgaben wird durch unser Projekt-controlling laufend überwacht. Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibung vermindert. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit einem Anschaffungswert von bis zu netto EUR 800, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind, werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Sie werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Beträge der auf die jeweiligen Vermögensgegenstände entfallenden Abschreibungen ergeben sich im einzelnen aus dem Anlageverzeichnis Die betriebliche Nutzungsdauer wird wie folgt angenommen:
Die Vorräte an bezogenen Waren werden mit den durchschnittlichen Einstandspreisen bzw. den niedrigeren Werten am Bilanzstichtag bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse/Leistungen werden zu Herstellungskosten bzw. ebenfalls mit dem niedrigeren beizulegendem Stichtagswert angesetzt. Inventurlisten liegen vor. Risiken, die sich aus der Lagerhaltung oder aus geminderter technischer Verwertbarkeit ergeben können, werden berücksichtigt. Bank- und Kassenguthaben entsprechen den Nominalwerten. Fremdwährungskonten werden zum Stichtagskurs umgerechnet. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden laufend mit einem monatlich fixierten Kurs umgerechnet. Im Jahresabschluss werden Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden eventuelle Kursverluste berücksichtigt. Die Forderungen werden einzeln bewertet und mit dem Nennwert bilanziert. Bei den aktiven Rechnungsabgrenzungen handelt es sich um Aufwendungen, die nach den Grundsätzen periodengerechter Erfolgsabgrenzung Wirtschaftsjahren zuzuordnen sind, die auf das Berichtsjahr folgen. Bei den Steuerrückstellungen sowie den sonstigen Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten berücksichtigt. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Im Berichtsjahr wurde eine sich ergebende Steuerbelastung zwischen der Differenz der handelsrechtlichen Wertansätze und der steuerlichen Wertansätze als passive latente Steuern in der Bilanz angesetzt. Das Wahlrecht zur Bildung aktiver latenter Steuern wurde ausgeübt. Bei der Bemessung der Rückstellungen für Gewährleistungen wurde auf Erfahrungswerte mit Einzelvorgängen im Gewährleistungszeitraum zurückgegriffen. Als Gewährleistungszeitraum wurde das Berichtsjahr und das Vorjahr berücksichtigt. Ferner wurden für die am Bilanzstichtag noch nicht erledigten, aber bereits bekannten Gewährleistungsfälle eine Einzelrückstellung gebildet. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen werden netto ausgewiesen. 4. Angaben zur Bilanz Aktivierung selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände
Der Gesamtbetrag, der gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt im Jahr 2023 EUR 5.567.596,69. Davon entfallen auf aktivierte selbstgeschaffene Vermögenswerte EUR 8.306.746,27, auf aktive latente Steuern, die die passiven latenten Steuern übersteigen, EUR 0,00 und auf passive latente Steuern auf die Aktivierung der selbstgeschaffenen Vermögenswerte minus EUR 2.739.149,58. Angabe zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im
Angabe zu Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Angabe zu latenten Steuern
5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Personalaufwand Der Personalaufwand enthält eine Rückstellung für Boni an Mitarbeiter iHv. TEUR 4.000. 6. Sonstige Angaben Geschäftsführer Herr Robert Kraus, Dipl. Ingenieur -einzelvertretungsberechtigt- (ausgeschieden gemäß Handelsregister am 18.12.2023) Von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Herr Johann Weilnhammer, Wirtschaftsingenieur (FH) (Bestellung zum Geschäftsführer am 10.10.2023) Herr Roland Neumann, Dipl. Ingenieur (FH) - Nachrichtentechnik -einzelvertretungsberechtigt- (Bestellung zum Geschäftsführer am 30.11.2023) Herr Robert Isele, Dipl. Ingenieur (FH) - Elektrotechnik -einzelvertretungsberechtigt- (Bestellung zum Geschäftsführer am 01.01.2024) Belegschaft
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Leasingverpflichtungen
Ergebnisverwendung Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss per 31.12.2023 in Höhe von € 10.000.000,- an die Gesellschafter auszuschütten. Der verbleibende Jahresüberschuss wird den Gewinnrücklagen zugewiesen. Entwicklung des Anlagevermögens
Die Abschreibungen stellen sich wie folgt dar:
Die Abschreibungen stellen sich wie folgt dar:
Die Abschreibungen stellen sich wie folgt dar:
sonstige Berichtsbestandteile
München, 16. April 2024 gez. Robert Isele, Geschäftsführer Roland Neumann, Geschäftsführer Johann Weilnhammer, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 13.12.2024 festgestellt. Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gem. 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die INOVA Semiconductors GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der INOVA Semiconductors GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der INOVA Semiconductors GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist es, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 16. April 2024 lüke
müll GmbH
Stephan Lüke, Wirtschaftsprüfer Axel Thiele-Müll, Wirtschaftsprüfer |
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