Güterbeförderung im Straßenverkehr
Auto-Treffpunkt Stamm GmbH
Bismarckstraße 41, 42659 Solingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nico Stamm seit 14.6.2019 | Geschäftsführer |
Elke, geb. Lauterjung Stamm seit 4.5.2004 | Prokura |
Uwe Stamm seit 4.5.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
"Auto-Treffpunkt Stamm GmbH"SolingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Grundlegende Angaben zum Unternehmen und zur Bilanzierung 1. Registerdaten zum Unternehmen, Gliederung, Vorjahresbeträge Der Jahresabschluss der Auto-Treffpunkt Stamm GmbH, Solingen (Amtsgericht Wuppertal, HRB 15755) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. 2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten bilanziert. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauern zwischen drei und 10 Jahren) angesetzt. Einbeziehungswahlrechte werden nicht ausgeübt. Auch Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bilanziert. Notwendige Wertberichtigungen wurden vorgenommen. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Sonstige Rückstellungen werden i. H. des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Die pauschale Ermittlung der Rückstellung für Gewährleistung wurde mit 0,5 % der garantiebehafteten Umsatzerlöse des Geschäftsjahres gebildet. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. B. Weitere Angaben zur Bilanz 1. Entwicklung der Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Zinsen für Fremdkapital wurden bei keinem Posten des Anlagevermögens aktiviert. 2. Eigenkapital Die Bilanz ist vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft wurde zum Nennwert ansetzt. Es beträgt DM 50.000,00 und wurde noch nicht auf Euro umgestellt. 3. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten von T€ 10.699,1 (Vj.: T€ € 9.609,3) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von T€ 144,3 (Vj.: T€ 461,2) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind i. H. von 8.274,0 T€ durch Bürgschaften und Sicherungsübereignungen von Fahrzeugen besichert. Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert. C. Weitere Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge, sonstige betriebliche Aufwendungen Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen i. H. von 33,0 T€ enthalten. Bei den Aufwendungen handelt es sich hauptsächlich um Nachberechnungen eines Autolackierbetriebes für in 2022 erbrachte Leistungen. D. Sonstige Angaben 1. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen belaufen sich bis zum Ende der jeweiligen Grundmietzeit auf insgesamt 1.204 T€. Davon wird im Geschäftsjahr 2024 ein Betrag von 338,7 T€ fällig. 2. Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich beschäftigt:
3. Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung sind: Uwe Stamm, Geschäftsführer, Solingen Nico Stamm, Geschäftsführer, Solingen Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen sind im abgelaufenen Geschäftsjahr, zusammengefasst nach Geschäftsarten, wie folgt zustande gekommen:
5. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 248.431,53 auf neue Rechnung vorzutragen.
Solingen, 8. August 2024 Uwe Stamm Nico Stamm Anlagespiegel
LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Auto-Treffpunkt Stamm GmbH betreibt einen Kraftfahrzeughandel einschließlich Zubehör, den Betrieb einer Kfz-Wertstatt, die Vermittlung von Leasingverträgen und Finanzierungen und die Vermietung von Fahrzeugen aller Art. Im Mittelpunkt der Tätigkeiten im Geschäftsjahr 2023 stand v.a. der Handel mit Neuwagen, hier insbesondere mit Import-Fahrzeugen der Marke Dodge und RAM Trucks sowie der Handel mit Gebrauchtwagen. Bei den RAM Trucks Fahrzeugen liegt ein weiterer Schwerpunkt im Aus- und Anbau von Zubehör und Individualisierung (Customizing) der Fahrzeuge je nach Kundenwunsch. Ein weiterer Baustein ist die Vermarktung von Overlandern (Offroad Wohnmobilen) der niederländischen Firma Bliss Mobil. Hierzu wurde schon im Vorjahr eine Kooperationsvereinbarung eingegangen. Weiterhin bestehen seit Jahren Serviceverträge mit den Herstellern Seat und Skoda. Mit dem Hersteller Suzuki besteht, ebenfalls seit Jahren, ein Vollvertrag für Handel und Service. Im Bereich Teile/Zubehör betreibt die Firma einen "RTR-Store" bezeichneten Handel mit Teilen rund um die Marke Dodge / RAM Trucks. Organisatorische Struktur Die Geschäftsbereiche der Auto-Treffpunkt Stamm GmbH gliedern sich in die Organisationseinheiten Verkauf, Werkstatt, Zubehör / Teile und Sonstiges. Rechtliche Struktur Der Sitz der Auto-Treffpunkt Stamm GmbH ist Solingen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Überblick Markt, Branche, Konjunktur Das Jahr 2023 war geprägt von einer anhaltenden Stabilisierung nach den Herausforderungen der COVID-19-Pandemie und den Lieferkettenproblemen der Vorjahre. Der Automobilmarkt erholte sich, jedoch blieb der Wettbewerb weiterhin intensiv. Besondere Herausforderungen waren: - Zunehmender Preisdruck: Die steigende Zahl an Online-Autohändlern und Direktverkäufen der Hersteller setzt die traditionellen Autohäuser unter Druck, Ihre Preise wettbewerbsfähig zu halten. Neue Wettbewerber erweitern ihr Angebot und gewinnen Marktanteile.[1] - Technologische Umbrüche: Der Übergang zu Elektrofahrzeugen und hybriden Antrieben verlangt erhebliche Anpassungen im Vertrieb und in der Werkstatt[2] - Nachhaltigkeitstrend: Das gestiegene Umweltbewusstsein der Kunden führte zu einer höheren Nachfrage nach umweltfreundlichen Fahrzeugen. Viele Hersteller reagierten darauf mit einer erweiterten Palette an Elektro- und Hybridfahrzeugen. [3] - Zinsen: Die durch die hohen Inflationsraten verursachten Zinserhöhungen der Zentralbanken[4] schlugen sich in extrem angestiegenen Zinsbelastungen für die Autohäuser bei Einkaufsfinanzierungslinien wieder. - Ebenso sorgt die hohe Zinsbelastung für eine Kaufzurückhaltung der Kunden.[5] Im Jahr 2023 nahmen mit rund 3,7 Millionen Fahrzeugen die Neuzulassungen um 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. 2.844.609 Personenkraftwagen (Pkw) wiesen gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg der Neuzulassungen von +7,3 Prozent auf. Knapp die Hälfte aller Pkw (1.379.260/48,5 %) waren mit einem alternativen Antrieb ausgestattet. Batterieelektrische Pkw (BEV) nahmen um +11,4 Prozent zu, Plug-In-Hybride waren mit -51,5 Prozent rückläufig. Pkw mit einem CO 2 -Ausstoß von 121 bis 160 g CO 2 pro km erreichten einen Anteil von 43,5 Prozent (2022: 38,3 %). Hier wurden 1.237.203 Pkw neu zugelassen. Dies entsprach einem Anstieg von +21,7 Prozent. Der durchschnittliche CO 2 -Ausstoß stieg um +4,9 Prozent auf 114,9 g/km (2022: 109,6 g/km). Fast jeder Dritte neu zugelassene Pkw (30,1 %) war dem Segment der SUVs zuzuordnen. Rund 1,9 Millionen Pkw (67,1%) wurden gewerblich zugelassen.[6] 2. Geschäftsverlauf und Lage Im Jahr 2023 verzeichnete die Auto-Treffpunkt Stamm GmbH eine positive Geschäftsentwicklung und das trotz der herausfordernden Marktbedingungen v. a. im Zusammenhang mit der enorm angestiegenen Zinsbelastung. Umsatz: Der Gesamtumsatz stieg um rund 18% auf 18,9 Millionen Euro, hauptsächlich getrieben durch die Fahrzeuge der Marke RAM im Neuwagenhandel. Absatz: Es wurden insgesamt 313 Fahrzeuge verkauft, davon 192 Neuwagen von denen die Marke Dodge / RAM Trucks mit 138 Einheiten den größten Anteil beansprucht. Zusätzlich wurden 56 Neufahrzeuge der Marken Suzuki, Seat sowie Skoda und 119 Gebrauchtwagen vermarktet. Dabei konnten sowohl im Neu- als auch im Gebrauchtwagenhandel deutliche Steigerungen erzielt werden. Service und Werkstatt: Der Umsatz im Servicebereich wuchs leicht um 9% auf knapp 3 Millionen Euro. a) Ertragslage
Die Auto-Treffpunkt Stamm GmbH erwirtschaftete eine um 18% höhere Gesamtleistung als im Vorjahr, welche im Wesentlichen durch Umsatzsteigerungen in allen Bereichen und proportionale Steigerung der Materialaufwendungen erzielt wurde. Das Umsatzwachstum steht im Einklang mit dem Branchenwachstumstrend. Das Zinsergebnis, welches insbesondere die Bankzinsen enthält, hat sich um T€340 verschlechtert. Im Berichtsjahr wurden die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 353 zurückgeführt. b) Finanzlage Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr T€ 573. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus den Kreditlinien können die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden. Die Liquidität war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gesichert. Die in den Vorjahren einbehaltene Gewinne haben der Stabilisierung der Kapitalstruktur beigetragen. Der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital beträgt zum Bilanzstichtag 19,9% (im Vorjahr 19,5%). Aktiva c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 249 angestiegen. Dies ist insbesondere auf Zugänge im Bereich Vorführwagen zurückzuführen. Diese betrugen T€ 664. Dem stehen Abschreibungen in Höhe von T€ 324 gegenüber. Der Barmittelbestand ist auf T€ 223 angestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf T€ 188 gestiegen. Die Einzelwertberichtigungen konnten aufgrund eines aktiven Debitorenmanagements auch im Geschäftsjahr sehr niedrig gehalten werden. Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden nicht vollständig beansprucht. Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Geschäftsjahr um T€ 353 gemindert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen T€ 356 (Vorjahr T€ 4.354). Im Vorjahr wurden per Ende des Jahres viele Fahrzeugeinkäufe noch nicht in die Einkaufsfinanzierung genommen, so dass sie als Lieferantenverbindlichkeiten in der Bilanz stehen. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: Umsatzentwicklung pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und Betriebsergebnis. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt T€ 344 p.a. und ist damit um T€ 57 gestiegen. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr auf 1,3% (Vorjahr 3,7%) gesunken. Dies ist dem Wettbewerb und vor allem den hohen Fahrzeugfinanzierungkosten geschuldet. Auch der Betriebsergebnis ist vom T€ 1.051 im Vorjahr auf T€ 918 gesunken. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist konstant. Trotz der angespannten Marktsituation konnten wir unseren Umsatz weiter steigern, auch wenn unsere Umsatzrendite und unser Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig sind. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. III. Prognosebericht Für das Jahr 2024 erwartet die Auto-Treffpunkt Stamm GmbH eine Verbesserung der Ergebnisse, jedoch mit besonderem Fokus auf folgende Bereiche: Weiterer Ausbau: Die Bereiche RAM Trucks-Fahrzeughandel sowie der Neufahrzeugverkauf der Vertragsmarke Suzuki sollen weiter vorangetrieben werden. Ebenso soll der Verkauf von EG-Neufahrzeugen der Marke Seat und Skoda im Geburtstagjahr (30 Jahre Auto-Treffpunkt Stamm) mit speziellen Aktionswochen gesteigert werden. Hierzu werden hauseigene Sondermodelle zum Beispiel vom Suzuki Jimny angeboten. Kundenzufriedenheit: Die bereits gute Kundenbindung soll durch verschiedene Serviceangebote weiter gesteigert werden. Die gute Servicequalität wird mehrfach jährlich durch externe Werkstatttests der Marken überprüft und hier konnten auch 2023 jeweils gute Ergebnisse sowohl in der Servicekompetenz wie auch der Werkstattleistung erzielt werden. Wiedergespiegelt wird dies durch eine Umsatzsteigerung in diesem Bereich von 2.736 T€ in 2022 auf 2.994 T€ in 2023 was eine Steigerung von knapp 10% darstellt. Diese positiven Ergebnisse sollen natürlich 2024 fortgesetzt werden. Hierzu wird noch ein weiterer Werkstattmeister zur Unterstützung und Kontrolle des Teams eingestellt. Ebenso wird die erfolgreiche Mitarbeiterschulung fortgesetzt. Trotz der Herausforderungen rechnet die Geschäftsführung durch kontinuierliche Investitionen in Personal und Vertrieb in 2024 mit einem Umsatzwachstum von 2 bis 5%, mit einer Umsatzrendite von 1,5% bis 2,5% und einem Betriebsergebnis von T€ 800 bis T€ 1.200. IV. Chancen- und Risikenbericht Chancenbericht Die Nachfrage nach den von uns angebotenen Fahrzeugen der Marke RAM Trucks und auch der anderen Marken ist weiterhin gegeben. Ebenso konnte durch Messen wie z.B. die Essen Motorshow, die Abenteuer & Allrad Messe in Bad Kissingen (Europas größte Messe für Offroad Fahrzeuge) die Nachfrage nach RAM Trucks wie auch den Offroad Wohnmobilen gesteigert werden. Auch die mehrfach im Jahr stattfindenden in Haus Veranstaltungen erfreuten sich großer Beliebtheit. Durch vorausschauenden Einkauf (mit bewusster Steigerung der Zinsbelastung) sind wir in der Lage auch noch in der nächsten Zukunft RAM Trucks mit V8-Motor anzubieten. Dieser Motor wird vom Hersteller ab Januar 2024 nicht mehr produziert. Personalisierte Angebote für die Kunden v.a. im Bereich Customizing bei RAM Trucks werden auch in Zukunft ein Alleinstellungsmerkmal für unser Unternehmen darstellen. Risikobericht Der zunehmen Wettbewerb durch Online-Autohändler und Direktverkäufe der Hersteller könnte den Preisdruck erhöhen und Margen verringern. Der Übergang zu neuen Antriebstechnologien erfordert sowohl Investitionen in Infrastruktur und in die Schulung von Mitarbeitern. Fehlende Anpassungen könnten zu Wettbewerbsnachteilen führen. Konjunkturschwankungen könnten die Kaufkraft der Verbraucher und damit die Nachfrage nach Neuwagen und Serviceleistungen beeinträchtigen. Auch die weiter steigenden Zinsen könnten die Finanzierungskosten nochmals erhöhen und die Konsumbereitschaft der Kunden, insbesondere bei Fahrzeugfinanzierungen, negativ beeinflussen. Umweltauflagen könnten zusätzliche Kosten verursachen. Auch Änderungen bei der Kfz-Steuer / Maut könnten das Kaufverhalten beeinflussen und Gewinne und Profitabilität beeinflussen. Das Jahr 2023 war für die Auto-Treffpunkt Stamm GmbH insgesamt erfolgreich. Trotz der Herausforderungen durch den intensiven Wettbewerb und den Wandel in der Branche konnte das Unternehmen seine Position stärken und finanzielle Stabilität sichern. Die Kombination aus engagiertem Team, klugen Investitionen und einer klaren strategischen Ausrichtung hat dazu beitragen, dass die Auto-Treffpunkt Stamm GmbH gut aufgestellt ist, um auch in den kommenden Jahren erfolgreich zu sein.
Solingen, 8. August 2024 Uwe Stamm Nico Stamm [1] Schon jeder Fünfte hat sein Auto online gekauft. Neue Studie ... (ldb.de) [2] Verbrenner-Aus: Welche Hersteller wann auf Elektroautos umsteigen (adac.de) [3] Verbrenner-Aus: Welche Hersteller wann auf Elektroautos umsteigen (adac.de) [4] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/201216/umfrage/ezb-zinssatz-fuer-das-hauptrefinanzierungsgeschaeft-seit-1999/ [5] Verbraucherumfrage: Hohe Kreditzinsen schrecken Autokäufer ab | Automobilwoche.de [6] Kraftfahrt-Bundesamt - Jahresbilanz (kba.de) BestätigungsvermerkDer vorstehende zur Offenlegung bestimmte und nach § 328 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss mit dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: An die Auto-Treffpunkt Stamm GmbH, Solingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Auto-Treffpunkt Stamm GmbH, Solingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auto-Treffpunkt Stamm GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 8. August 2024 SRP
Partnerschaft mbB
Philipp Heimbach, Wirtschaftsprüfer Murad Hasanzade, Wirtschaftsprüfer Sonstiger BerichtsteilDer Jahresabschluss wurde am 12. August 2024 festgestellt. |
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