Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 4628
Vorher
FRELU Hergert GmbH
Eingetragen
17.2.1992
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von nichtelektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von orthopädischen Erzeugnissen
Gegenstand
ist die Herstellung von Edelstahlartikeln und der Vertrieb von Zulieferprodukten für den Krankenhausbedarf.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Holletzek
seit 11.5.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
56.70%
43.30%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Christel Luderich
Much
56.700 DM
56.70%
Hans Hergert
Parthenstein OT Großsteinberg
43.300 DM
43.30%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hergert GmbH

Parthenstein OT Großsteinberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 26.059,00 19.790,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3,50 3,50
II. Sachanlagen 26.055,50 19.786,50
B. Umlaufvermögen 282.751,68 280.012,31
I. Vorräte 212.615,28 204.972,24
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 52.567,16 70.762,06
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.417,03 4.271,30
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 17.569,24 4.278,01
C. Rechnungsabgrenzungsposten 503,74 3.276,30
D. Aktive latente Steuern 52.898,01 49.617,11
Aktiva 362.212,43 352.695,72

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 6.652,50 36.583,42
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Kapitalrücklage 11.864,52 11.864,52
III. Gewinn-/Verlustvortrag   -54.594,16
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag   28.183,87
V. Bilanzverlust 56.341,21  
davon Verlustvortrag 26.410,29  
B. Rückstellungen 133.162,21 125.936,63
C. Verbindlichkeiten 181.900,65 149.678,60
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 81.900,65 149.678,60
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 100.000,00  
D. Passive latente Steuern 40.497,07 40.497,07
Passiva 362.212,43 352.695,72

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31.Dezember 2020 der Hergert GmbH ist nach den für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Bilanzierungen- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden.

Von Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, ist Gebrauch gemacht worden.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses

Ausweis der nach § 265 Abs. 7 Nr.2 HGB zusammengefassten Posten

Zur Vergrößerung der Klarheit der Darstellung wurden in der Bilanz einzelne Posten des Gliederungsschemas in § 266 HGB zusammengefasst.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen bei Gebäuden und beim beweglichen Sachanlagevermögen wurden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, die sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichen Abschreibungstabellen orientiert, grundsätzlichen linear vorgenommen. Die degressive Abschreibung wurde angewendet, wenn die Wahlmöglichkeit bestand und dies zu einer höheren Abschreibung führte.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Ab dem 1. Januar 2018 angeschaffte, geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG's) wurden in voller Höhe als Aufwand erfasst und abgeschrieben, sofern deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 800 nicht überstiegen haben. Die Auswirkungen aus der geänderten Bewertung der geringwertigen Wirtschaftsgüter sind unwesentlich.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren wurden diese angesetzt.

Das Umlaufvermögen wird in der Regel mit den Anschaffungskosten- und Herstellungskosten bewertet. Bei vorübergehender Wertminderung wird bei der Handelsbilanz und im Übrigen bei dauernder Wertminderung eine Abschreibung auf die tatsächlichen Wertverhältnisse vorgenommen. Bei einer erfolgten Wertaufholung wird eine Zuschreibung ausgewiesen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Nennwert unter Abzug einer Pauschalwertberichtigung auf die Nettoforderungen in Höhe von 1,5% zur Abdeckung des Ausfallrisikos, der Beitreibungskosten und zum Ausgleich von Zinsverlusten angesetzt.

Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Die übrigen Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die liquiden Mittel wurden zu Nennwerten bilanziert. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen sind mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt, welche dem ertragssteuerlichen Aktivwert (geschäftsplanmäßiges Deckungskapital zzgl. Überschussbeteiligung) entsprechen.

Steuerrückstellungen für bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagte Steuern sind in der zu erwartenden Höhe gebildet worden.

Bei der handelsrechtlichen Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurde die versicherungsmathematische Bewertungsmethode "projected unit credit method" angewandt. Grundlagen des Gutachtens sind die Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck, bei einem Rechnungszins von 6,00% sowie einem Gehaltstrend von 0,00% und einem Rententrend von 2,00%. Aufgrund der geänderten Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergibt sich zum 1. Januar 2010 ein Zuführungsbetrag von EUR 12.814,00, der gem. Art. 67 Abs.1 S.1 EUHGB bis spätestens 31.12.2024 zu mindestens einem Fünfzehntel je Geschäftsjahr der Pensionsrückstellung zuzuführen ist. Im Geschäftsjahr wurde ein Teilbetrag von EUR 854,27 zugeführt. Die nicht in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen für Pensionen betragen zum Bilanzstichtag EUR 3.417,03. Der nach der Vermögensverrechnung verbleibende Betrag ergibt sich nach Saldierung mit einer Rückdeckungsversicherung gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB und beträgt EUR 124.012,21. Die Anschaffungskosten und der beizulegende Zeitwert des saldierten Vermögens betragen EUR 24.917,37, der Erfüllungsbetrag der verrechneten Pensionsrückstellung EUR 147.878,00.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Abschluss- und Prüfungskosten, Aufbewahrungsverpflichtungen, und Gewährleistungen in angemessener Höhe gebildet.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Eine eventuelle Abzinsung von Verbindlichkeiten ist nur für die Steuerbilanz geprüft worden.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten bis zu einem Jahr ergeben sich aus der Bilanz. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren sind in den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 0,00 enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Buchgrundschulden gesichert.

Angaben zu Grundlagen für eine Währungsumrechnung sind nicht zu machen.

Aufgrund der Abweichungen zur Steuerbilanz sind folgende aktive latente Steuern gebildet worden, die gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegen:
   
Körperschaftsteuer 2010 1.537,09 € 
Solidaritätszuschlag 2010  84,54 €
Gewerbesteuer 2010 1.398,76 €
Körperschaftsteuer 2011 1.257,34 €
Solidaritätszuschlag 2011 69,16 €
Gewerbesteuer 2011 1.144,18 €
Körperschaftsteuer 2012 14.203,39 €
Solidaritätszuschlag 2012 781,19 €
Gewerbesteuer 2012 12.925,09 €
Körperschaftsteuer 2013 3.692,89 €
Solidaritätszuschlag 2013 203,11 €
Gewerbesteuer 2013 3.791,38 €
Körperschaftsteuer 2015 2.679,79 €
Solidaritätszuschlag 2015 147,39 €
Gewerbesteuer 2015 2.438,61 €  
Körperschaftsteuer 2018 1.603,54 €
Solidaritätszuschlag 2018 88,19 €
Gewerbesteuer 2018 1.571,47 €
Körperschaftsteuer 2019 2.725,51 €
Solidaritätszuschlag 2019 149,90 €
Gewerbesteuer 2019 2.671,00 €
Körperschaftsteuer 2020 1.612,24 €
Solidaritätszuschlag 2020 88,67 €
Gewerbesteuer 2020 1.579,99 €

aus Neubewertung der Pensionsrückstellung sich ergebender Unter-
      schiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB 25.099,00 €

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Sonstige Pflichtangaben

Name der Geschäftsführer

Im abgelaufenen Geschäftsjahr war Herr Christian Holletzek als Geschäftsführer bestellt. Der Geschäftsführer war alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Sonstiges

Eventualverbindlichkeiten sind zum Bilanzstichtag nicht vorhanden.

Die Gesellschaft beschäftigte im Abschlusszeitraum durchschnittlich 23 Mitarbeiter.

sonstige Berichtsbestandteile


Großsteinberg, den 17.02.2022

Christian Holletzek, Geschäftsführer


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 17.02.2022 festgestellt.

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