JL Goslar Anoden GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Shinji Yahiro seit 20.4.2026 | Prokura |
Yoshiharu Soga seit 16.9.2025 | Geschäftsführer |
Ulrich Schwarz seit 2.10.2024 | Geschäftsführer |
Masahiro Takeuchi seit 2.4.2024 | Prokura |
Nils Dr. Kopp seit 2.4.2024 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
TAMURA CORPORATION | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TAMURA ELSOLD GmbHIlsenburg (Harz)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens I.1 Geschäftsmodell Die TAMURA ELSOLD GmbH ist ein Hersteller von Lotprodukten (Lotdrähte, Maschinenlote, Lotpasten, Flussmittel, Lotwerkstoffe und Sonderlote) für namhafte Automobilzulieferer sowie für die elektrotechnische, elektronische Industrie, Luft- und Raumfahrt und für die Solarindustrie. I.2 Einflussfaktoren auf das Geschäft I.2.1 Rechtliche Einflussfaktoren Eine Gefährdung des Unternehmens durch politische Rahmenbedingungen, war im Geschäftsjahr 2023 nicht gegeben, trotz (Embargo gegen Russland) und wird allerdings per heute weiterhin einen negativen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit mit Russland haben, diese ist in 2023 komplett eingestellt. Eine weitere Gefährdung des Unternehmens durch politische Rahmenbedingungen, z. B. durch Produktbeschränkungen, war im Geschäftsjahr 2023 nicht gegeben und wird per heute nicht gesehen. Darüber hinaus bestanden im Geschäftsjahr 2023 und bis heute, außer der o. g. Embargo Situation mit Russland als Folge des Ukraine Krieges keine für die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft wesentlichen Einschränkungen durch rechtliche Einflussfaktoren. Die Ausnahmesituation aus der COVID-19 Pandemie und den hier zu beachtenden gesetzlichen Vorschriften hat sich nahezu komplett entschärft. Allerdings gab es zu Jahresende doch wieder vermehrt CORONA Ausfälle im Unternehmen. I.2.2 Wirtschaftliche Einflussfaktoren Darüber hinaus bestanden im Geschäftsjahr 2023 die Gefahren von Lieferkettenunterbrechungen und stark gestiegenen Energiekosten. Letztere haben bis heute keine für die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft wesentlichen Einschränkungen gebracht. Durch entsprechende Maßnahmen wie Materialbevorratungsmanagement und Energiemanagement im Erdgasersatz durch LNG konnten die zu erwartenden negativen Einflussfaktoren, mit der Ausnahme von einer schwächelnden Konjunktur aus Gründen der Inflation, den gestiegenen Energiepreisen und entsprechendem Konsumverhalten der Verbraucher und dem Ukraine Krieg, aufgefangen werden. Die Prognosen der Wirtschaftsforschungsinstitute für 2023 scheinen sich nicht gänzlich bestätigt zu haben. Im Gesamtjahr 2023 reduzierte sich die prognostizierte Wirtschaftsleistung im Euro-Raum laut der vorläufigen Schätzung um 0,8 Prozent (in Deutschland mit einem negativen BIP von - 0,4 %). Ende des vergangenen Jahres hatte sich die Konjunkturlage eingetrübt und hat sich bis dato in 2023 nicht wesentlich erholt. Lieferprobleme, steigende Energie Preise, die Inflation die schwächelnde Konjunkturlage weltweit und der Ukraine Krieg setzten der Wirtschaft zu. Die Wirtschaftsforschungsinstitute der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose haben am 28. September 2023 ihr Herbstgutachten vorgestellt. Sie erwarten einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von preisbereinigt 0,6 Prozent im Jahr 2023. Für 2024 erwartet man ein Wirtschaftswachstum in Deutschland von 0,7 % und in der Euro Zone von 2,7 %. Weltweit wird sich das Wirtschaftswachstum ebenso wie in der Eurozone auf ca. 2,7 % prognostiziert, einstellen. In 2023 haben sich folgende Rahmenbedingungen, die Einfluss auf die geschäftliche Entwicklung der Gesellschaft hatten, wie folgt entwickelt: Die Rohstoffkosten der für das Unternehmen wichtigsten Metalle Zinn und Silber unterlagen im Jahr 2023 teils erheblichen Schwankungen. Die Notierungen lagen zum Jahresende Ende 2023 für Silber (- 4%) und Zinn (-2%) unter dem Jahresendwert 2022.
Die Energiekosten konnten überlaufende Rahmenvereinbarungen entgegen den aktuellen Energiekosten stabil gehalten werden. Die Versorgungssicherheit wurde zusätzlich mit einer LNG Versorgung abgesichert. I.3 Forschung und Entwicklung Wie in den Vorjahren wurde kundenbezogen Entwicklungsarbeit geleistet, u. a. unter Mithilfe von Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Auf eine mögliche Aktivierung von Entwicklungsausgaben wurde verzichtet. Grundlagenforschung wurde im Geschäftsjahr 2023 nicht betrieben. Im öffentlich geförderten BMWK-Projekt "BIG" der "Anwendungsorientierten nichtnuklearen FuE im 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung" (FKZ: 003EE1116C; PT: Jülich) erforschen wir zusammen u.a. mit dem Institut ISC (International Solar Energy Research Center Konstanz e.V.) die "Bereitstellung von Innovationen für große Waferformate", und sind dabei für die "Entwicklung niedrig-schmelzender und thermisch zuverlässiger Lotpasten für die flexible und leistungsfähige Fertigung" zuständig. Für das Projekt wurden uns Fördermittel aus dem Bundeshaushalt genehmigt und mittels Zuwendungsbescheids vom 31.05.2021 bestätigt. Bewilligt wurden 50 % der tatsächlich geschätzten anfallenden Projektkosten in einer Höhe von 143 TEUR, hiervon wurden in 2023 49 TEUR ausgezahlt. Die Zuwendung ist zweckgebunden. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und endet voraussichtlich Ende 2024. Das Potential für die TAMURA ELSOLD GmbH wird mittelfristig auf weitere 15 bis 30 Tonnen Lotpaste für Solarmodule geschätzt. Zum 01.12.2023 wurde ein weiteres BMWK-Projekt "zero-waste-paste" (FKZ: 03EI5021A, PT: Jülich, Bescheid vom 29.11.2023) bewilligt und gestartet. Ziel des Verbundvorhabens ist die "Realisierung einer zirkulären Wirtschaft durch die Entwicklung eines energieeffizienten und automatisierten Verfahrens und Anlagenprototyps für die schonende Rückgewinnung von Rohstoffen aus Lotpastenabfällen". TAMURA ELSOLD übernimmt dabei das Teilvorhaben "Chemie und Metallurgie des Lotpastenrecyclings" sowie die Leitung des Konsortiums, in dem Hellmann Process Management GmbH & Co. KG, Siemens AG T ICE ELM-DE, Bergische Universität Wuppertal/Lehrstuhl für Zuverlässigkeitstechnik und Risikoanalytik und (assoziiert) Metallverwertungsgesellschaft Gottenheim mbH die weiteren Projektpartner sind. Die geplanten Projektkosten der TAMURA ELSOLD liegen bei 240 TEUR, wovon 50% als Zuwendung bewilligt wurden. Das Projektende ist für den 30.11.2026 geplant. Wie in den Vorjahren wurde kundenbezogen Entwicklungsarbeit geleistet, u. a. unter Mithilfe von Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Auf eine mögliche Aktivierung von Entwicklungsausgaben wurde verzichtet. Grundlagenforschung wurde im Geschäftsjahr 2023 nicht betrieben. II. Wirtschaftsbericht II.1 Geschäftsverlauf Die TAMURA ELSOLD GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von 18,4 Mio. € erzielt. Der Umsatz lag damit über den Planzahlen für das Geschäftsjahr 2023 (22,7 Mio. €) und deutlich über dem Vorjahreswert (22,4 Mio. €). Das Geschäftsergebnis der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 weist einen Jahresüberschuss i. H. v. T€ 231 nach einem Jahresüberschuss im Vorjahr von T€ 472 auf. Investitionen: Die Investitionen in Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrugen im Geschäftsjahr 2023 rund T€ 160,0. Diese entfallen vornehmlich auf die Produktionsmittel (T€ 117,0). Finanzwirtschaftliche Entwicklung: Finanzverbindlichkeiten wurden im Berichtsjahr planmäßig getilgt. Arbeitssicherheit/Umweltschutz: Aufgrund der fortlaufenden Anstrengungen im Bereich vorbeugende Arbeitssicherheit und Einhaltung der Umweltschutzauflagen kam es zu keinen nennenswerten Ereignissen. II.1.1 Vermögenslage
Im Berichtsjahr wird eine Bilanzsumme von T€ 11.494 ausgewiesen. Die Eigenkapitalquote beträgt 86,7 %. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund des Jahresergebnisses nach Abzug einer Gewinnausschüttung gegenüber dem Vorjahr um knapp 0,5 % gesunken. Die immateriellen Vermögensgegenstände nahmen um T€ -387 ab und verbuchten einen Wert i. H. v. T€ 3.263 (Vorjahr T€ 3.650). Haupttreiber dieser Veränderung ist die Abschreibung des Goodwills (T€ 358). Das Sachanlage- sowie das Finanzanlagevermögen verminderten sich um T€ -111 von T€ 3.398 auf T€ 3.288. Das Vorratsvermögen verminderte sich um T€ -106 von T€ 2.401 auf T€ 2.295. Diese Veränderung resultiert hauptsächlich aus Preisveränderung von Metallen, insbesondere des Marktpreises für Zinn. Die Forderungen erhöhten sich zum Geschäftsjahresende 2023 um T€ 108 auf T€ 606 (Vorjahr: T€ 499). Der Sonderposten für die Investitionszuschüsse für das Anlagevermögen verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ -5 auf T€ 158 (Vorjahr: T€ 163). Dieser Sonderposten wird mit den planmäßigen Abschreibungen der bezuschussten Anlagegüter aufgelöst. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 352 (Vorjahr: T€ 340) und sonstige Rückstellungen in Höhe von T€ 139 (Vorjahr: T€ 374) aus. Die Steuerrückstellungen betragen T€ 2 (Vorjahr: T€ 179). Die Verbindlichkeiten stiegen von T€ 543 zum 31. Dezember 2022 um T€ 337 auf T€ 880 zum 31. Dezember 2023. Diese Erhöhung ist hauptsächlich auf den Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und der Verbundverbindlichkeiten zurückzuführen. II.1.2 Finanzlage Der Finanzmittelfonds hat sich von T€ 1.237 zum Geschäftsjahresende 2022 um T€ 304 auf T€ 1.542 zum 31.12.2023 erhöht. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 war jederzeit gegeben. II.1.3 Ertragslage
Unter Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag i. H. v. T€ 96 und sonstigen Steueraufwendungen in Höhe von T€ 3 schloss die TAMURA ELSOLD GmbH das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 231, nach einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 472 im Vorjahr, ab. Für das Gesamtjahr 2023 erzielte die TAMURA ELSOLD GmbH, nach einem Vorjahresvergleichsumsatz von T€ 22.426, Umsatzerlöse in Höhe von T€ 18.414. Die Gesamtleistung i. H. v. T€ 18.836 lag im Jahr 2023 durch einen Bestandsaufbau an unfertigen und fertigen Erzeugnissen i. H. v. T€ 422 (Bestandsabbau im Vorjahr i. H. v. T€ -329) unter dem Vorjahresniveau (T€ 22.097). Der Rückgang der Umsatzerlöse resultiert im Wesentlichen aus den Einflüssen durch die Erhöhung von Marktpreisen für Metalle - insbesondere Zinn - und darüber hinaus aus einer geringeren Auslastung der Kapazitäten. Nach den sonstigen betrieblichen Erträgen von T€ 135 (Vorjahr T€ 154) und den ggü. dem Vorjahr niedrigeren Materialaufwendungen von T€ 14.452 (Vorjahr T€ 17.503) verminderte sich der Rohertrag von T€ 4.747 im Geschäftsjahr 2022 um T€ -228 auf T€ 4.519 für das Geschäftsjahr 2023. Das Verhältnis von Rohertrag zur Gesamtleistung verbesserte sich im Geschäftsjahr 2023 von 21,5% auf 24,0%. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf den deutlichen Preisanstieg des Marktpreises für Zinn im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Das Betriebsergebnis für das Gesamtjahr 2023, nach Personalaufwendungen in Höhe von T€ 2.197 (Vorjahr T€ 2.138), planmäßigen Abschreibungen in Höhe von T€ 601 (Vorjahr T€ 627) sowie sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 1.334 (Vorjahr T€ 1.240), verminderte sich auf T€ 387 (Vorjahr T€ 741). Nach einem Finanzergebnis in Höhe von T€ -89 (Vorjahr T€ -52), Steueraufwendungen in Höhe von T€ -96 (Vorjahr T€ -215) und Aufwendungen für sonstige Steuern in Höhe von T€ 3 (Vorjahr T€ 3), verringert sich das Jahresergebnis von T€ 472 im Vorjahr auf einen Jahresüberschuss von T€ 231 der TAMURA ELSOLD GmbH für das Geschäftsjahr 2023. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren rund 32 Mitarbeiter beschäftigt. Wesentliche Veränderungen zum Vorjahr haben sich nicht ergeben. II.2 Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • Umsatzentwicklung und • Jahresergebnis Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und den Cashflow heran. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr um -0,85% verringert und liegt mit 1,25% auf einem Niveau, welches in den kommenden Jahren deutlich verbessert werden muss. Auch die Cashflow-Situation steht in den kommenden Jahren weiter im Fokus. In einem Umfeld hoher Markpreise für Zinn wird über nachhaltig gute Jahresergebnisse der Cashflow gefestigt. II.3 Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist stabil, soll aber in den Folgejahren deutlich verbessert werden. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist für das Jahr 2023 gut. Diese muss in den Folgejahren gehalten bzw. weiter gesteigert werden, um Stabilität in der Unternehmensstrategie zu garantieren. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt. III. Zweigniederlassungsbericht Neben dem Sitz der Gesellschaft werden keine weiteren Zweigniederlassungen unterhalten. IV. Prognosebericht Gesamtwirtschaftlich erwarten wir, nach dem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) im Kalenderjahr 2023 in Höhe von - 0,4 %, eine weiterhin stabile Entwicklung. Laut der Prognose wird das weltweite BIP im Jahr 2024 wie im Vorjahr bleiben. Zur Sicherung eines nachhaltigen und ergebnisorientierten Unternehmenserfolges wird die Gesellschaft in 2023 die getätigten Investitionen in Anlagen und die Verbesserungen der Unternehmensabläufe sowie eine materialflussoptimierte Werksstruktur in ein besseres Ergebnis umsetzen können. Die Erweiterung der Produktionskapazitäten zur Herstellung von Lotpasten in 2022 in der Gesellschaft und die dadurch sichergestellte Ermöglichung der Produktion, bisher lediglich durchgehandelter hochreiner Produkte, festigt die Stellung im europäischen Markt. Zudem wurde durch die Investition einer dritten 250 Tonnen Presse die Kapazitäten der Lotprodukte (Stangen Barren Drähte) um mehr als 30 % erhöht und das Ausfallrisiko der beiden im Betrieb sich befindlichen älteren Pressen auf ein Minimum reduziert. Auf Basis dieser Ausgangslage erwartete die Gesellschaft für 2024 ein weiteres leichtes Umsatzwachstum in Abhängigkeit der Metallpreisentwicklung und ein positives Jahresergebnis für 2024. Die Entwicklung steht allerdings immer in Abhängigkeit des Entwicklungsgeschehens aus dem Angriffskrieg gegen die Ukraine und der allgemeinen weltwirtschaftlichen und geopolitischen Entwicklung und dessen Auswirkungen. Das aktuelle leicht zu erwartende Wachstum von Aufträgen der Lotpasten in der TAMURA ELSOLD GmbH trägt zu einem, sich in diesem Produktsortiment, positiven Ergebnisbringer bei. Hier im speziellen in der Solartechnologie (Solarmodulherstellung). Quellen: IFO Konjunkturprognose 2022-2023; https://de.statista.com/themen/26/bip/#dossierKeyfigures und https://de.statista.com/statistik/daten/studie/74644/umfrage/prognose-zur-entwicklung-des-bip-in-deutschland/ V. Chancen- und Risikobericht V.1 Chancenbericht Aufgrund der langjährigen Präsenz, des einschlägigen Know-hows und des stabilen Wachstumsprozesses der letzten Jahre ist das Unternehmen gut im Wettbewerb positioniert. In den Vorjahren wurden produktionskapazitätenerhöhende Investition durchgeführt. Die neuen Produktionskapazitäten sollen dazu beitragen, das Produktportfolio zu erweitern, Neukunden zu gewinnen, Produktionsmengen zu steigern und die Produktivität zu verbessern und das Ausfallrisiko von Altanlagen auf ein Minimum begrenzen. V.2 Risikobericht V.2.1 Markt- und gesamtwirtschaftliche Risiken/Risiken aus Projekten Die möglichen Einflüsse aus dem politischen Spannungsfeld zwischen der EU, der Russischen Föderation, Großbritannien und insbesondere das angespannte Verhältnis zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und China und des Ukraine-Konflikts sind in ihrer Entwicklung nicht vorhersagbar und bergen große Risiken, die sowohl die gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2024 als auch die Branchenentwicklung dämpfen können und im Ergebnis, das In- und Auslandsgeschäft der TAMURA ELSOLD GmbH negativ beeinflussen. Für 2024 bergen daneben und im Speziellen die Preissteigerungen, Lieferengpässe, gestörte Lieferketten, tarifliche und außertarifliche Einkommenserhöhungen (Mai 2024 und September/ Oktober 2024), Energiekosten und die Inflationsrate, Risiken, welche die Erholung der wirtschaftlichen Leistung negativ beeinflussen. Für das zweite Halbjahr und das kommende Jahr erwarten wir wieder eine bessere Konjunktur. Insgesamt dürfte das weltweite Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 um 2 bis 3 Prozent zulegen (Prognose 2,9 %). In Deutschland rechnen die fünf großen Wirtschaftsinstitute aktuell mit einem Wirtschaftswachstum von + 1,4%. V.2.2 Risiken aus Metallpreisänderungen Die Gesellschaft unterliegt aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit grundsätzlich Risiken aus Metallpreisänderungen sowie hieraus resultierenden potenziellen negativen Ergebniseffekten. Diesen Risiken bzw. potenziell negativen Ergebniseffekten wird, in Zusammenarbeit von Verkauf und Einkauf, durch Preisfixierungen beim Lieferanten bzw. zeitnahe Eindeckung mit den jeweiligen, für den Auftrag benötigten Metallmengen begegnet, womit im Ergebnis diesem Beschaffungsrisiko wirksam entgegengewirkt wird. Daneben ergeben sich bei stark steigenden Metallpreisen belastende Auswirkungen auf die Liquidität der Gesellschaft. V.2.3 Forderungsausfallrisiko Ausfallrisiken, die über das übliche Maß hinausgehen, sind nicht vorhanden und vorhandenen Ausfallrisiken wird durch Pauschal- und Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das Risiko wird durch die Zwischenschaltung einer Factoringgesellschaft stark gemindert. V.2.4 IT-Risiken Störungen oder Fehlfunktionen der EDV-Systeme oder der genutzten Programme, einschließlich Angriffen von außen (z. B. Schadsoftware oder Hacker), könnten sich negativ auf die Durchführung der Geschäftstätigkeiten auswirken. Physische Schutzvorkehrungen (z. B. Firewall oder Backups) gewährleisten die Sicherheit von Daten und Anwendungen sowie die Aufrechterhaltung des laufenden Betriebs. V.2.5 Wechselkursschwankungen Wechselkursschwankungen haben keine wesentlichen unmittelbaren Auswirkungen auf die Liquiditäts- und Ertragslage der Gesellschaft, da grundsätzlich in Euro fakturiert wird. V.2.6 Sonstige operationelle Risiken Sonstige operationelle Risiken können zu Verlusten führen, infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Prozessen, Mitarbeitern, Technologie oder infolge externer Ereignisse. Solche Risiken werden als nicht wesentlich erachtet und werden unter anderem durch ein Vier-Augen-Prinzip und durch physische Zugangskontrollen und Kameraüberwachungen am Standort Ilsenburg begegnet. Hinsichtlich der Einhaltung bestehender Umweltstandards und -anforderungen sowie Risiken im Umgang mit umweltbelastenden und gesundheitsgefährdenden Stoffen erfolgt eine laufende Überwachung. In der Gesamtschau stellen vorgenannte Risiken, nach derzeitiger Einschätzung, keine bestandsgefährdenden Risiken dar. Allerdings kann die tatsächliche Entwicklung wesentlich von den aufgestellten Planungen und Prognosen abweichen, was ggf. entsprechende Reaktionen erfordern würde.
Ilsenburg, den 15. März 2024 Gerd Hänelt Seiji Shibata Kazuhiro Nomura Ryo Nakatsu BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der TAMURA ELSOLD GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes sowie der Satzung zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach dem Schema des § 266 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungsvorschriften zur Erstellung des Anhangs wurde Gebrauch gemacht (§ 288 Abs. 2 HGB). Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen der §§ 238 und 278 des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Im Einzelnen waren bei der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 folgende Grundsätze und Methoden zu beachten: Die Immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten (§ 255 Abs. 1 HGB) bzw. Herstellungskosten (§ 255 Abs. 2 HGB) angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Bei dem entgeltlich erworbenen Firmenwert handelt es sich im Wesentlichen um Kundenbeziehungen. Da die Kundenbindungen einen langfristigen Charakter haben und die wesentlichen Kunden nur einer geringfügigen Fluktuation unterliegen, wurde für den Firmenwert eine Nutzungsdauer von 15 Jahren angenommen. Bewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens mit einem Wert von mehr als EUR 250,00, höchstens jedoch EUR 800,00 je Einheit, werden nach § 8 Abs. 1 KStG in Verbindung mit § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs und Betriebsstoffe und Waren erfolgt durch eine Gruppenbewertung zu den Anschaffungskosten nach dem gleitenden Durchschnitt. Sie wurden nach den gesetzlichen Bestimmungen des § 253 Abs. 4 HGB (Niederstwertprinzip) zu dem niedrigeren Wert angesetzt, soweit sich dieser aus einem Markt- bzw. Börsenpreis ergeben hat. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellkosten unter Berücksichtigung der unmittelbar zuzurechnenden Materialeinzelkosten sowie Maschinen- und Personenstundensätze bewertet. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde anhand der retrograd ermittelten beizulegenden Werte beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennbetrag unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Liquide Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten bereits gezahlte Beträge, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf bzw. der wirtschaftlichen Zurechnung zum Geschäftsjahr. Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgen gemäß § 272 HGB. Die Bilanz wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. In den Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen werden erhaltene Investitionszuschüsse ausgewiesen. Die Auflösung der Posten erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer der Anlagegüter. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) unter Anwendung der "Richttafeln 2018 G" (Vorjahr "Richttafeln 2018 G") von Klaus Heubeck bewertet. Für die Abzinsung wird ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren in Höhe von 1,82% p.a. (Vorjahr 1,78%), ein Rententrend von 2,0% (Vorjahr: 2,0%) und wie im Vorjahr eine Fluktuation von 4,5% zugrunde gelegt. Die in einer Versorgungsordnung der Gesellschaft geregelten Pensionszusagen sind von der Höhe des Lohns bzw. Gehalts und somit auch von zukünftigen Lohn- und Gehaltssteigerungen der Pensionsberechtigten unabhängig. Aus der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre (1,44%; Vorjahr 1,60%) gemäß §253 Abs. 6 HGB ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 13.471,00 (Vorjahr: 14.377,00 EUR). Der Aktivwert in Höhe von 37.525,39 EUR wurde mit der Pensionsrückstellung gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB saldiert. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen. Für kurzfristige Rückstellungen wurde von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, keine Abzinsung vorzunehmen. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Für die Fremdwährungsumrechnung wurden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassabrief- bzw. -geldkurs umgerechnet. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit kleiner oder gleich einem Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs. 2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz 3.1 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens und die Gliederung der Geschäftsjahresabschreibung sind in der beigefügten Entwicklung des Anlagenvermögens dargestellt. 3.2 Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3.3 Rechnungsabgrenzungsposten Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind folgende Posten aufgeführt:
3.4 Eigenkapital
3.5 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen stellen den Barwert der gegenwärtigen Ansprüche aus den Versorgungszusagen dar (TEUR 352). Die Steuerrückstellungen betreffen die Rückstellungen für das laufende Geschäftsjahr (TEUR 2) Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 139) enthalten im Wesentlichen Beträge für Personalverpflichtungen (TEUR 117, Vorjahr: TEUR 149), Jahresabschlusskosten (TEUR 18, Vorjahr: TEUR 15) und Wareneingänge ohne Rechnungen (TEUR 4, Vorjahr: TEUR 211). 3.6 Verbindlichkeiten
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern von TEUR 31 enthalten. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr i.H.v. TEUR 392 (Vorjahr: TEUR 204), die ausschließlich Lieferungen und Leistungen betreffen. Die übrigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 3.7 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine weiteren Haftungsverhältnisse zu vermerken. 3.8 Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte Im Interesse eines besseren Forderungsmanagements wurde der wesentliche Bestand an Kundenforderungen auf eine Factoringgesellschaft übertragen. Die Gesellschaft haftet nur für den Bestand und nicht für die Bonität der Forderung, was im Kaufpreis für die Forderungen berücksichtigt wird. Das Factoring dient zur kurzfristigen Verbesserung der Liquiditätslage und Kapitalstruktur. 3.9 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende, sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Aufgrund eines Vertrages über den Bezug von Erdgas ergibt sich eine Abnahmeverpflichtung in Form einer Mindestabnahmemenge. Innerhalb eines Jahres entspricht diese Mindestabnahmemenge rd. 20 TEUR. Aufgrund der abgeschlossenen Metallkontrakte ergibt sich für 2023 eine Abnahmeverpflichtung in Höhe von rd. 9,1 Mio.EUR. 4. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse wird gemäß § 288 Abs. 2 Satz 1 HGB verzichtet. Sonstige betriebliche Erträge In dem Posten " Sonstige betriebliche Erträge" sind die Erträge aus Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse in Höhe von 9.658,72 EUR enthalten. 5. Sonstige Angaben 5.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt insgesamt 31 (Vorjahr: 31) Arbeitnehmer, davon 16 Angestellte und 15 Arbeiter. 5.2 Geschäftsführung Die Geschäftsführung der TAMURA ELSOLD GmbH erfolgte durch: Herrn Gerd Hänelt, staatlich geprüfter Techniker/Fachkaufmann VWA, Goslar Herrn Seji Shibata (Iruma-shi), Bachelor of Chemical Engineering, Saitama / Japan Herrn Kazuhiro Nomura, Saitama / Japan Herrn Ryo Nakatsu, Tokio / Japan 5.3 Vorgänge von besonderer Bedeutung Auswirkung der Corona-Krise Die TAMURA ELSOLD GmbH war von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen. Lieferprobleme und steigende Preise wurden verzeichnet. Auswirkung der Ukraine-Krise Die Ukraine-Krise hatte bisher keine erwähnenswerten unmittelbaren Folgen für die Gesellschaft. Die Auswirkungen sind für die Folgejahre nicht einschätzbar. In den genannten Fällen sind jeweils weitere Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft nicht auszuschließen. Eine Quantifizierung möglicher Folgen ist derzeit nicht möglich. 5.4 Konzernzugehörigkeit Die TAMURA ELSOLD GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der TAMURA Corporation, Tokio (Japan). Die TAMURA Corporation, Tokio (Japan), stellt den Konzernabschluss (Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen) auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird unter https://www.tamuracorp.com/finance/report/bspl.html veröffentlicht. 5.5 Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDer Jahresabschluss wurde vor Gewinnverwendung aufgestellt. Neben dem Jahresüberschuss von Euro 230.631,66 wird in der Bilanz ein Gewinnvortrag von Euro 707.689,50 ausgewiesen. Der vorbehaltlich der Regelungen zur Ausschüttungssperre zur Gewinnverwendung stehende Gesamtbetrag (Bilanzgewinn) beläuft sich damit auf Euro 938.321,16. Als Ergebnisverwendung soll in der ordentlichen Gesellschafterversammlung des Jahres 2024 beschlossen werden, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. 5.6 Unterschrift der Geschäftsführung
Ilsenburg, den 15. März 2024 Gerd Hänelt Seiji Shibata Kazuhiro Nomura Ryo Nakatsu Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jarhesabschluss der TAMURA ELSOLD GmbH, Ilsenburg, zum 31. Dezember 2023 wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Die zutreffende Inanspruchnahme der Offenlegungserleichterungen im zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurde von uns nicht geprüft. Zu dem vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 haben wir folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die TAMURA ELSOLD GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TAMURA ELSOLD GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TAMURA ELSOLD GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, den 22. März 2024 RÖBER
HESS PIMME GMBH
Uwe Pimme, Wirtschaftsprüfer |
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