GMEINDER IMMOBILIEN GMBH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Florian Krötz seit 31.10.2025 | Geschäftsführer |
Michal Kurtinec seit 15.4.2025 | Geschäftsführer |
Wolfgang Dr. Fischer seit 7.10.2020 | Geschäftsführer |
Martin Wichterle seit 9.6.2020 | Geschäftsführer |
Roland Bernhard Rudolphi seit 20.12.2019 | Prokura |
Marion Knopf seit 20.12.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Wikov Industry a.s. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 89.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GGT GMEINDER GETRIEBETECHNIK GmbHMosbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024Inhaltsverzeichnis 1. Grundlagen des Unternehmens 2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 2.1. Wirtschaftliche Entwicklung und branchenbezogene Rahmenbedingungen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2.2. Entwicklung des eigenen Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr 2.3. Umsatz- und Auftragsentwicklung 2.4. Beschaffung 2.5. Investitionen 2.6. Finanzierungsmaßnahmen 2.7. Personal, Sozialbereich 2.8. Umweltschutz 2.9. Zertifizierung 3. Lage des Unternehmens 3.1. Vermögenslage 3.2. Finanzlage 3.3. Auftragslage / Ertragslage 3.4. Gesamtaussage zur Vermögens- und Ertragslage 4. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit Chancen und Risiken 4.1. Voraussichtliche Entwicklung 4.2. Chancen 4.3. Risiken 5. Forschung und Entwicklung 6. Zweigniederlassung 1. Grundlagen des Unternehmens Die GGT GMEINDER GETRIEBETECHNIK GmbH besteht in der aktuellen Konstellation als GmbH seit der gesellschaftsrechtlichen Neustrukturierung 2020. Alleiniger Gesellschafter ist seit 2019 die WIKOV Industry a.s. mit Sitz in Prag. Der Name Gmeinder ist seit über 111 Jahren mit der Entwicklung, Konstruktion, Produktion, Vertrieb und Service für Radsatzgetriebe und Antriebe für Schienenfahrzeuge verbunden. Die Radsatzgetriebe und Antriebssysteme sind für den Einsatz in Lokomotiven, Triebzügen, Hochgeschwindigkeitszügen, Metros, Straßenbahnen sowie Sonderfahrzeugen für Bau und Instandhaltung der Bahninfrastruktur konzipiert und werden weltweit erfolgreich vertrieben. Gegenstand des Unternehmens ist die komplette Entwicklung und Produktion von Radsatzgetrieben und Antriebssystemen für Schienenfahrzeuge, die Ersatzteilversorgung der Betreiber und Endkunden, sowie die Servicedienstleistung für Radsatzgetriebe im Rahmen von Hauptuntersuchungen, Überholungen oder technischen Verbesserungen. 2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 2.1. Wirtschaftliche Entwicklung und branchenbezogene Rahmenbedingungen im abgelaufenen Geschäftsjahr Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland ist 2024 gegenüber dem Vorjahr um 0,2% gesunken und liegt damit - verglichen mit der Europäischen Union (+1,0%) bzw. der Euro-Zone (+0,9%) - als größte Volkswirtschaft in der Europäischen Union im hinteren Bereich aller Länder (vgl. Statista.com). Das gesamtwirtschaftliche Wachstum ist folglich unverändert schwach. Die Inflationsrate hat sich von 3,7% (Ende 2023) auf durchschnittlich 2,2% (2024) reduziert. Gegen Jahresende 2024 war wieder ein Anstieg auf 2,6% zu beobachten (siehe Destatis.de). Die Zahl der Erwerbstätigen liegt 2024 in Deutschland mit rd. 46,1 Mio. unverändert auf hohem Niveau (vgl. Destatis.de). Der Verband der Bahnindustrie Deutschland (VDB) e.V. zieht in seiner Pressemitteilung 4/2025 Bilanz für das Geschäftsjahr 2024. Mit insgesamt 15 Mrd. Euro erzielte die Bahnindustrie in Deutschland einen neuen Spitzenumsatz. Trotz eines insgesamt rückläufigen Auftragseingangs um 15% bleibt auch die Nachfrage mit 18,3 Mrd. Euro auf hohem Niveau. Es wird von einer besonders stark wachsenden Infrastruktursparte berichtet, wobei der Heimatmarkt mit einem Zuwachs von 14% hier als treibende Sparte zählt. Positive Effekte sind auch auf die jüngste Investitionslinie des Bundes zurückzuführen. Während das Fahrzeuggeschäft mit 10,5 Mrd. Euro Umsatz stabil bleibt, dämpft die Unterfinanzierung des Schienenpersonennahverkehrs das Inlandsgeschäft um 9%. Auch der Auftragseingang für Schienenfahrzeuge sinkt im In- wie im Ausland um insgesamt 20% das stärkste Segment, jedoch wird auch von einem merkbaren Anstieg in der Infrastruktursparte berichtet. „Mehrjährige Schienenprojekte erfordern langfristige Investitionssicherheiten. Insgesamt muss der Weg des Geldes vom Haushalt in die Praxis gesichert, verkürzt und vereinfacht werden. Dann kann auch die Umsetzung Fahrt aufnehmen.“, verdeutlicht die VDB-Hauptgeschäftsführerin Sarah Stark. 2.2. Entwicklung des eigenen Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr Die positive Entwicklung unseres Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr war erneut im Wesentlichen durch einen starken, über dem Plan liegenden Zuwachs im Segment Ersatzteile geprägt. Die Erreichung der gesetzten Ziele in den anderen Sparten wie auch die kontinuierliche Optimierung des Unternehmens durch interne Verbesserungen und Investitionen haben diese Entwicklung unterstützt. Unser Unternehmen ist weiterhin am Markt in den Geschäftsbereichen Neugeschäft, Ersatzteile und Service gut positioniert, mit einer klaren Fokussierung auf die individuellen Markt- und Kundenbedürfnisse in den jeweiligen Bereichen. Die gesetzten Umsatz- und Ertragsziele wurden in allen Bereichen übertroffen, wobei der Bereich Ersatzteile gegenüber den Bereichen Neugeschäft sowie Service die größten Zuwächse erzielte. 2.3. Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Geschäftsjahr 2024 konnten die Umsatzerlöse um über 30 % gesteigert werden. Während sich der Umsatz in den Sparten Neugeschäft und Service erwartungsgemäß leicht positiv entwickelte, wurde im Bereich Ersatzteile der geplante Umsatz deutlich übertroffen. Beim spürbar angestiegenen Materialaufwand machten sich sowohl Mengen- als auch Preiseffekte bemerkbar. Das Rohergebnis 2024 konnte um rund 28% auf 20,04 Mio. € gesteigert werden. Die bestehenden Aufträge reichen weit ins Geschäftsjahr 2025 hinein. 2.4. Beschaffung Mit unseren strategischen Lieferanten bestehen langfristige Geschäftsbeziehungen und Lieferverträge. Die Nachwirkungen der Corona-Pandemie lassen deutlich nach, die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs sind jedoch weiterhin spürbar. Im Energiebereich deutet sich eine Stabilisierung auf höherem Niveau an. Die hohe Inflation und teilweise überhöhte Preisanforderungen der Lieferanten sind weiterhin spürbar, auch hier zeigt sich aber die Tendenz zur Stabilisierung. Auch im Bereich der Liefertreue haben wir eine positive Entwicklung wahrnehmen können. Unverändert halten wir an permanenten Optimierungsmaßnahmen und am Aufbau von alternativen Lieferanten fest. 2.5. Investitionen Das Anlagevermögen hat sich im Jahr 2024 deutlich von 2,2 Mio. € auf 4,7 Mio. € erhöht. Die Investitionen von rund 3,1 Mio. € betrafen vorrangig das Sachanlagevermögen. Investiert wurde insbesondere in den Maschinenpark, um die angestiegenen Aufträge größtenteils intern zeitoptimiert bearbeiten zu können und die Effizienz weiter zu verbessern. Die Abschreibungen erhöhten sich von 479 T€ auf 669 T€. 2.6. Finanzierungsmaßnahmen Die Finanzierung der Investitionen erfolgte teilweise aus dem Cashflow und teilweise über Mietkauffinanzierungen. Die Finanzierung des laufenden Geschäfts, insbesondere der mittelfristigen Fertigung wird unverändert über Anzahlungen und dem bestehenden Finanzierungsrahmen der Hausbanken abgewickelt. 2.7. Personal, Sozialbereich Im Durchschnitt waren im Unternehmen insgesamt 110 Mitarbeiter beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Personalstamm leicht erhöht werden. Zusätzlich waren im Jahr 2024 vier kaufmännische und drei gewerbliche Auszubildende sowie ein Student der DHBW im Unternehmen. 2.8. Umweltschutz Die Vorgaben durch die Gesetzgebung im Bereich Umweltschutz wurden eingehalten. Darüber hinaus werden alle als notwendig erachtete Maßnahmen ergriffen um Umweltbelastungen, Gesundheits- oder Sicherheitsrisiken auf ein Mindestmaß zu begrenzen. 2.9. Zertifizierung Re-Zertifizierungen nach ISO 9001:2015 und Überwachungsaudit ISO 14001 wurden im Geschäftsjahr 2024 erfolgreich durchgeführt. Im Geschäftsjahr 2024 wurde ferner das Überwachungsaudit für die ECM Zertifizierung erfolgreich durchgeführt. Weitere erfolgreiche Wiederholaudits fanden im Geschäftsjahr 2024 statt für DIN EN 15085-2 d+s und DIN 27201-7 (VT, MT, UT). Mehrere Kunden- und Lieferantenzertifizierungen bzw. Erstmusterprüfungen (FAIs) wurden ebenfalls im Geschäftsjahr 2024 erfolgreich bestanden. 3. Lage des Unternehmens 3.1. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich nach einer Steigerung 2023 im Geschäftsjahr 2024 nochmals deutlich auf 20,2 Mio. € erhöht (+34,5%). Vom Gesamtvermögen entfallen 9,88 Mio. € (= 48,8%) auf das Vorratsvermögen. Obwohl die Grundstücke und Gebäude von der Tochtergesellschaft angemietet sind, beläuft sich das Anlagevermögen durch die hohen Investitionen mittlerweile auf 4,7 Mio. € (= 23,2%). Das Eigenkapital beläuft sich zum 31.12.2024 auf 11,1 Mio. €; die Eigenkapitalquote beträgt 54,9 % und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 10,5 %-Punkte erhöht. 3.2. Finanzlage Alle anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen erfüllt. Die Zahlungsfähigkeit unseres Unternehmens war jederzeit gegeben. Die Liquidität ist durch langfristige Kreditlinien gesichert. Der Cashflow war positiv. Dies zeigt sich auch in den liquiden Mitteln, die zum 31.12.2024 erstmals über 1,1 Mio. € betrugen. Unsere Finanzplanung ist so ausgerichtet, dass auch in Zukunft die Liquidität jederzeit gesichert ist. 3.3. Ertragslage / Auftragslage Das erfolgreiche Geschäftsjahr 2024 konnte mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 4.431.929,87 € (Vorjahr: 2.275.099,55 €) abgeschlossen werden. Damit konnte der deutliche Anstieg der Gesamtleistung trotz gestiegener Material- und Personalaufwendungen bei Kostendisziplin in den allgemeinen Ausgaben ins Ergebnis vor Steuern getragen werden. Das deutlich verbesserte Ergebnis lässt auch die Steuern vom Einkommen und Ertrag ansteigen, so dass danach ein Jahresüberschuss von 4,4 Mio. € verblieb. Der Auftragsbestand zum Ende des Geschäftsjahres 2024 entspricht in etwa einem dreiviertel Jahresumsatz und bringt für das Jahr 2025 eine hohe Auslastung und Planungssicherheit. 3.4. Gesamtaussage zur Vermögens- und Ertragslage Das Jahresergebnis 2024 liegt über den Planwerten und ist als sehr positiv einzustufen. Durch die positive Geschäftsentwicklung ist es uns einerseits gelungen, das zur Bewältigung des ausgeweiteten Geschäfts erforderliche Kapital aufzubauen, um damit in neue Fertigungsmaschinen zu investieren und die Finanzierung des laufenden operativen Geschäfts zu gewährleisten. Die Investitionen führten bei teilweiser Finanzierung zu einer Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber den verschiedenen Finanzierungspartnern. Sowohl die Forderungen als auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen- und Leistungen haben sich dem gesteigertem Geschäftsvolumen angepasst und sind moderat angestiegen. 4. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit Chancen und Risiken 4.1. Voraussichtliche Entwicklung Der zufriedenstellende Auftragsbestand zum Ende des Geschäftsjahres und die positiven aber reduzierten Auftragseingänge zu Beginn des neuen Geschäftsjahres 2025 weisen auf einen den Planungen entsprechenden Umsatz im Geschäftsjahr 2025 hin, der jedoch das sehr hohe Niveau des Vorjahres nicht erreichen dürfte. Trotz notwendiger laufender Aufwendungen und weiterer Investitionen in den Maschinenpark, in Vorrichtungen und Einbauten in die gemieteten Gebäude erwarten wir wieder ein positives Jahresergebnis 2025, das aber unter dem Vorjahresergebnis liegen wird. 4.2. Chancen Durch die Schlüsselstellung der Schienenfahrzeugbranche in Bezug auf Erreichung der Klimaziele sehen wir weiterhin sehr gute Marktchancen für unsere Produkte und Dienstleistungen. Auf Basis des Auftragsbestandes und des laufend aktualisierten Angebotsbestandes sind die gesetzten Ziele für das Geschäftsjahr 2025 erreichbar. Dazu verfolgen wir aktuell in allen drei Bereichen zahlreiche Projekte sowohl im Inland als auch im Ausland. Durch das von der neuen Regierung vorgestellte Konzept für massive Investitionen sowohl in Infrastruktur als auch in den weiteren Ausbau des Schienenverkehrs können sich für unser Geschäft positive Auswirkungen zeigen. 4.3. Risiken Die Nachwirkungen der Corona-Pandemie sind weitgehend ausgestanden, die weiteren Auswirkungen des russischen Angriffskriegs und die weiterhin nicht kalkulierbare Entwicklung des Finanzmarktes und der weltpolitischen Lage können weiterhin zu Störungen im Geschäftsablauf führen. Eine Abschätzung, inwieweit diese Lage sich in den nächsten Monaten entwickelt, ist nur bedingt möglich. Es kann jederzeit, auch kurzfristig, zu unerwarteten negativen Einflüssen kommen. Durch gezielte Bevorratung und Ausbau der eigenen Fertigungsmöglichkeiten wird weitestgehend versucht, dieses Risiko zu minimieren. Bestandsgefährdende Risiken sind nach unserer aktuellen Erkenntnislage nicht gegeben. 5. Forschung und Entwicklung In der Entwicklung befinden sich aktuell mehrere Projekte für Kunden aus dem Lokomotivbereich, Schienenbaufahrzeugbereich und Hochgeschwindigkeitsbereich, die ab dem Geschäftsjahr 2025 und folgende zum Lieferstart anstehen. Weitere Projekte, speziell im Servicebereich, befinden sich in der Vorbereitungsphase. Im Bereich Service konnte für verschiedene Kunden durch Optimierungen und Verbesserungen der Getriebe mittels gezielter technischer Analysen und konstruktiven Anpassungen Lösungen gefunden werden, um problembehaftete Getriebe wieder zu stabilisieren und dadurch die Laufzeit zu verlängern. Mehrere Aufträge und Kundenanfragen aus diesem Bereich sind in der Projektphase. 6. Zweigniederlassung Zweigniederlassungen liegen nicht vor.
Mosbach, den 23.05.2025 Dr. Wolgang Fischer, Geschäftsführer Martin Wichterle, Geschäftführer Michael Kurtinec, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: Vermögensgegenstände: Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in der Bilanz mit Euro 1.109.463,01 ausgewiesen. Darin enthalten: Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Euro 6.923,07. Verbindlichkeiten: Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in der Bilanz mit Euro 449.128,00 ausgewiesen. Darin enthalten: Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Euro 0,00. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angaben zu Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 849.000,00 Euro (Vorjahr: 165.000,00 Euro). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Entwicklung der Kapitalrücklage Im Rahmen der Verschmelzung der GMEINDER GETRIEBESERVICE GMBH, der GMEINDER GETRIEBE- UND MASCHINENFABRIK GMBH und der GMEINDER MANAGEMENT GMBH auf die GGT GMEINDER GETRIEBETECHNIK GmbH zum 01.09.2019 wurden insgesamt 2.905.993,14 Euro in die Kapitalrücklage eingestellt. Dieser Betrag betrifft das vorhandene Eigenkapital abzüglich des Wertes der neu gewährten Gesellschaftsanteile abzüglich des bislang bilanzierten Beteiligungswertes einer jeden als übertragendes Unternehmen in die Verschmelzung gegangenen Gesellschaft. Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 3.275.845,44 Euro einbezogen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. - Personalkosten für Boni, Urlaubs- und Überstunden - Gewährleistungskosten - Abschluss- und Prüfungskosten - Vertragsstrafen - Nachlaufende Lieferantenrechnungen - Aufbewahrungskosten Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 41.123,18 Euro (Vorjahr: 866.256,00 Euro). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 5.295.467,94 Euro. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: - Sicherungsübereignung Warenlager - Besicherung durch Dritte - Globalabtretung aller Forderungen gegenüber Drittschuldner - Handelsübliche Sicherheitsrechte bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Angabe zu Restlaufzeitvermerken Die Aufgliederung der einzelnen Verbindlichkeitspositionen ist aus dem beigefügten Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 449.128,00 Euro (Vorjahr: 886.451,72 Euro). Die Verbindlichkeiten sind ausgewiesen unter der Position Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Verbindlichkeitenspiegel Geschäftsjahr
Verbindlichkeitenspiegel Vorjahr
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Die Bürgschaften dienen als Sicherheit für Darlehen der Tochtergesellschaft GMEINDER IMMOBILIEN GMBH. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering angesehen, da Grundschulden von der Tochtergesellschaft an das finanzierende Kreditinstitut bestehen. Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte aufzuzeigen:
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 2.659.200,09 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: - Mietverträge - Leasingverträge - Sonstige Dienstleistungsverträge Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufwand für Altersversorgung Beim Personalaufwand ist im Posten Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung ein Betrag von 49.787,34 Euro (Vorjahr 47.013,62 Euro) für Altersversorgung enthalten. Erläuterung der periodenfremden Erträge In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von 148.382,50 Euro enthalten. Der Posten beinhaltet die Ergebnisse der steuerlichen Außenprüfung der Jahre 2022 und 2023. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführer unterbleibt gemäß § 286 Absatz 4 HGB. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 4.431.929,87 Euro. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages ergibt sich ein Betrag von 7.707.775,31 Euro, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden 7.707.775,31 Euro vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Mosbach, den 23.05.2025 Dr. Wolfgang Fischer Michal Kurtinec Martin Wichterle sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.05.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersEs wird darauf hingewiesen, dass die Gesellschaft den Jahresabschluss in gekürzter Fassung offenlegt. Dem vollständigen Jahresabschluss wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: An die GGT GMEINDER GETRIEBETECHNIK GmbH, Mosbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GGT GMEINDER GETRIEBETECHNIK GmbH, Mosbach - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GGT GMEINDER GETRIEBETECHNIK GmbH, Mosbach für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Sinsheim, den 23.05.2025 SINSHEIMER TREUHAND GMBH Martin Sielmann, Wirtschaftsprüfer |
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