Stammdaten

Register
Amtsgericht Coesfeld HRB 14533
Vorher
EBnedgeinRnöRtöutnugng Wallersdorfer Solar GmbH
Eingetragen
10.5.2013
Branche
Großhandel mit PhotovoltaikmodulenHerstellung von SolarwärmekollektorenHerstellung von Solarzellen und Solarmodulen
Gegenstand
Die Erzeugung von Strom mithilfe von Photovoltaik-Anlagen und die Einspeisung dieses Stroms in das öffentliche Stromnetz des jeweiligen Elektrizitätsversorgungsunternehmens gegen Vergütung. Gegenstand des Unternehmens ist des Weiteren die Errichtung, der Erwerb, das Halten und die Verwaltung von Unternehmens-beteiligungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marc Koch
seit 13.3.2017
Geschäftsführer
Nicolas Held
seit 20.6.2013
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DEPA Munich GmbH & Co. KG

Lüdinghausen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022

I. Allgemeine Informationen

Die deutsche DEPA Gruppe, bestehend aus der Muttergesellschaft DEPA Munich GmbH & Co. KG, Lüdinghausen, und den Tochterunternehmen Vedder GmbH, Lüdinghausen, Wallersdorfer Solar GmbH, Lüdinghausen und Vedder Corporation, USA, sind Bestandteil des DEPA PLC Konzerns. Die DEPA PLC-Gruppe, Dubai, bietet weltweit Innenausbau-Lösungen an.

Das operative Geschäft innerhalb der deutschen DEPA-Gruppe wird durch die Vedder GmbH erbracht. Diese Gesellschaft wird unverändert von den langjährigen Geschäftsführern Nicolas Held und Marc Koch sowie Markus Klaas, als operativer Geschäftsleiter, geführt.

Die Geschäftstätigkeit der operativen Einheiten liegt im exklusiven Innenausbau von großen Luxusyachten und zwar sowohl für Neubauten als auch für Umbauten, den sogenannten Refits. Die Herstellung von Außenmöbeln und Außendeckenverkleidungen auf Luxusyachten gehört ebenso zu diesem Produktfeld und rundet das Leistungsspektrum weiter ab. Der hochwertige Innenausbau von Residenzen gehört seit jeher ebenfalls zu unserer Kernkompetenz, wobei die individuelle Betreuung vom Entwurf bis zur Montage von unseren Privatkunden sehr geschätzt wird. Die Grundlage unserer Geschäftsaktivitäten ist das exzellente handwerkliche Können in Kombination mit der Anwendung von modernen Werkstoffen und gutem Projektmanagement. Die Geschäftssteuerung intern sowie extern erfolgt auf der Grundlage der gleichen Prozesse und Abläufe für alle angebotenen Projekte. Dies führt zu dem erfolgsentscheidenden Vorteil, dass jedes für unsere Kunden tätige Projektteam unter Kapazitätsaspekten flexibel in der Lage ist, die fachliche und organisatorische Kompetenz für die erfolgreiche Projektrealisierung zu gewährleisten.

Der hier vorgelegte Konzernabschluss wird mit befreiender Wirkung hinsichtlich Aufstellung von Anhang und Lagebericht, Prüfung und Offenlegung für die Tochtergesellschaften gemäß § 264 Abs. 3 HGB aufgestellt. Die Tochtergesellschaft Vedder GmbH wird zudem gemäß § 291 HGB von der Aufstellung eines Konzernabschlusses für ihren Teilkonzern befreit.

Im Jahr 2022 bestand die Herausforderung vor allem darin, die Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf das Unternehmen so gering wie möglich zu halten. Dies ist insgesamt sehr gut gelungen, da lediglich ein kleineres Residenz-Projekt in der Ukraine vorübergehend gestoppt wurde. Der DEPA Munich Gruppe liegen keine Erkenntnisse vor, dass durch mittelbare oder unmittelbare Sanktionen bearbeitete Aufträge betroffen sind. Die Gruppe verfügt über einen Zugang zu einem Sanktionsmonitor und überwacht die Entwicklung kontinuierlich und systematisch. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war jederzeit sichergestellt. Die während der Corona-Pandemie etablierten Maßnahmen unterstützen uns auch künftig, eine deutliche Verbesserung von Planung, Steuerung und Controlling zu erreichen. Zudem wurde eine vormals als Nachunternehmer tätige Metallbaufirma mit Sitz in Dülmen im Jahr 2022 vollständig in die Vedder GmbH integriert. Hierdurch werden die In-House-Kompetenzen im Metallbereich gezielt erweitert, womit dem steigenden Anteil von Metall bei den Yachtprojekten Rechnung getragen wird. Zudem werden durch die neu geschaffene Metallabteilung gesonderte Aufträge für wenige ausgewählte Kunden bearbeitet.

Die technische Ausstattung sowie der Ausbildungsstand der Mitarbeiter der beiden Standorte Lüdinghausen und Wallersdorf der Vedder GmbH sind auf einem vergleichbar hohen Niveau. Es werden gezielt Maßnahmen unternommen, um die Qualität von Aus- und Weiterbildung zu verbessern, damit sichergestellt ist, dass das Unternehmen den sich verändernden Anforderungen gerecht wird.

Entwicklung der Branche

Die Geschäftstätigkeit der DEPA Munich Gruppe erstreckt sich auf besondere Premium-Nischenmärkte, die sich signifikant von den allgemeinen Trends verwandter Branchen und Märkte unterscheiden. Daher ist eine Korrelation von Geschäftstätigkeit und nationaler/internationaler wirtschaftlicher Entwicklung nur bedingt bzw. nicht gegeben, was insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie einen großen Vorteil darstellte. Die Vedder GmbH bedient mit ihren Leistungen indirekt vermögende Endkunden, welche den individuellen Ausstattungsausbau von Yachten, Flugzeugen und Residenzen zu Komfortzwecken durchführen lassen. Die Entwicklung der Nachfrage nach Produkten der Vedder GmbH ist daher zu einem wesentlichen Teil davon abhängig, wie sich die Geschmäcker und vor allem die Zahl der Endkunden verändert. Primäre Treiber der Nachfrage sind die Anzahl weltweit sehr vermögender Kunden und deren Grad an Wertschätzung an höchstwertigsten Innenausbauleistungen.

Da die russischen Oligarchen einen nicht unwesentlichen Teil dieser Endkunden darstellten, der nun aufgrund der im Zuge des Ukraine-Krieges erfolgten Sanktionen (vorerst) wegbricht, sind Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Branche als wahrscheinlich anzusehen.

II. Ertragslage und Darstellung des Geschäftsverlaufs

Das abgelaufene Jahr war für die DEPA Munich Gruppe durch die Verstetigung der etablierten Prozesse und Umsetzung zielgerichteter Maßnahmen (z. B. Etablierung neuer Mitarbeiterfunktionen, Ausweitung der Controlling-Standards) geprägt. Diese Maßnahmen unterstützen sowohl bei der Marktbearbeitung im Vertrieb als auch in der gezielten Realisierung und vertragskonformen Erbringung der Leistungen. Zudem wurde infolge des Ukraine-Krieges ein Strategieworkshop initiiert, in welchem ein langfristiges Zukunftskonzept für das Unternehmen erarbeitet wurde, aus dem gezielte Umsetzungsmaßnahmen hervorgehen, um die DEPA Munich Gruppe trotz des herausfordernden Geschäftsumfeldes zukunftssicher aufzustellen. Die betriebliche Gesamtauslastung war auf hohem Niveau. Auftragsbedingte Schwankungen und Freigabeprozesse in der Projektabwicklung führten allerdings zu einer nicht immer optimalen Nutzung der Kapazitäten. Das Geschäftsjahr konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Zum Gesamterfolg haben sowohl Aufträge beigetragen, die in Vorgeschäftsjahren bereits angearbeitet wurden, als auch neubeauftragte Projekte.

Die erhobenen zentralen wirtschaftlichen Leistungsindikatoren sind Auftragseingang, Projektfortschritt, operatives Ergebnis und Liquidität. Diese Indikatoren werden monatlich gemessen und zu steuerungsrelevanten Zwecken analysiert. Darüber hinaus ist ein umfangreiches Berichtswesen, mit allen wesentlichen Kennzahlen und Informationen, an die Gesellschafterin, DEPA PLC, Dubai, etabliert. Dieses unterstützt die Unternehmensleitung bei der Erfüllung ihrer Aufgaben.

1. Auftragslage und -entwicklung

Nach dem historisch hohen Auftragsbestand zum Bilanzstichtag 31.12.2021 verlief dieser durch die Abarbeitung bestehender Projekte und dem parallelen Gewinn neuer Aufträge mit leicht sinkender Tendenz recht kontinuierlich, sodass sich der Auftragsbestand zum Bilanzstichtag 31.12.2022 leicht unterhalb des geplanten Niveaus befindet. Die wirtschaftliche Auftragsreichweite (Auftragsbestand/Planjahresleistung) entspricht ca. 1,5 Jahresleistungen.

2. Rohergebnisentwicklung/Gesamtleistung

Durch die Endabrechnung von Projekten ist eine Umsatzsteigerung von 30 % zu verzeichnen. Unter Berücksichtigung der fertiggestellten und abgerechneten Projekte sowie der weiteren Anarbeitung von bereits bestehenden und neuen Projekten ergibt sich insgesamt eine Bestandsminderung von EUR 3,5 Mio. Mit einer daraus resultierenden Gesamtleistung von EUR 97,9 Mio. die gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken ist, hat der Konzern ein sehr gutes Jahr abgeliefert. Bedingt durch die Leistungsphasen der verschiedenen Projekte teilte sich die Leistung in die Realisierung hoher Umsatzerlöse auf der einen und geringer Bestandsverminderungen auf der anderen Seite auf. Hierbei konnte insgesamt ein den Erwartungen entsprechender Ergebnisbeitrag aus den abgeschlossenen Projekte erzielt werden, der jedoch unter dem des Vorjahres liegt. Das Rohergebnis (§ 275 Abs. 2 Nr. 1 - 5 HGB) sank im Vergleich zum Vorjahr von EUR 45,6 Mio. auf TEUR 43,0 Mio. bzw. um -5,6%.

3. Geschäftsergebnis

Das Geschäftsjahr 2022 wurde im Konzern insgesamt mit einem Konzernjahresüberschuss von TEUR 5.775,9 abgeschlossen. Nach Berücksichtigung der Gutschrift des Gewinns auf dem Verrechnungskonto des Kommanditisten in Höhe von TEUR 5.793,9 verbleibt ein Konzernbilanzverlust von TEUR 18,0.

Der Personalaufwand ist mit TEUR 26.329,8 im Vergleich zum Vorjahr um ca. 12 % gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 3,3 % auf TEUR 8.394,8 gesunken.

III. Darstellung der Vermögens- und Finanzlage

1. Vermögenslage

Das Anlagevermögen hat sich insgesamt bei Investitionen und Ersatzinvestitionen in Höhe von TEUR 1.047,7 und Abschreibungen aus operativer Geschäftstätigkeit von TEUR 1.319,5 auf TEUR 14.002,0 verringert. Aufgrund der erhöhten Bilanzsumme hat sich die Anlagenintensität auf 21,3 % vermindert. Unter Berücksichtigung der Einlage der Kommanditistin (DEPA United Group) in die Kapitalrücklage der DEPA Munich GmbH & Co. KG in Höhe von EUR 12 Mio. durch Verzicht auf einen Betrag in entsprechender Höhe von ihrem Verrechnungskonto und des daraus resultierenden, deutlich erhöhten Eigenkapitals ergibt sich ein Anlagendeckungsgrad von 1,6.

Das kurzfristig gebundene Vermögen von insgesamt TEUR 51.835,7 setzt sich zusammen aus den Vorräten mit TEUR 22.671,6 (nach dem offenen Absatz der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen), den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen mit einer Gesamtsumme von TEUR 7.496,3 sowie den liquiden Mitteln mit TEUR 21.667,8. Zusätzlich ergaben sich aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 5,2 zum Bilanzstichtag. In den Vorräten sind in Arbeit befindliche Aufträge von TEUR 90.960,9 enthalten.

Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag TEUR 22.002,9. Bei einer Bilanzsumme von TEUR 65.843,0 ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 33,4 % (Vorjahr: 15,6 %).

Unter Berücksichtigung der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ergibt sich ein wirtschaftliches Eigenkapital von TEUR 24.410,7, welches zu einer Eigenkapitalquote von 37,1 % (Vorjahr: 32,9 %) führt.

Zum Bilanzstichtag ergaben sich insgesamt Rückstellungen in Höhe von TEUR 35.081,7 . Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen, Gewährleistungsrisiken sowie für den Personalbereich. Die leichte Erhöhung der Rückstellungen resultiert im Wesentlichen aus dem höheren Anarbeitungsgrad diverser Projekte, weshalb das Volumen der ausstehenden Rechnungen erhöht wurde. Die Verbindlichkeiten sind auf einen Wert von TEUR 8.758,4 deutlich gesunken, was im Wesentlichen durch die oben beschriebene Umwandlung von Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter hin zur Kapitalrücklage zu begründen ist.

2. Finanzlage

Der Finanzmittelbestand erhöhte sich auf TEUR 21.667,8. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von TEUR 4.743,6.

Die Finanzierung bzw. Sicherung der Liquidität erfolgt im Wesentlichen aus Kundenanzahlungen. Per Saldo ergab sich daraus im Geschäftsjahr ein Mittelzufluss von TEUR 2.970. Der Finanzierungsgrad der in Arbeit befindlichen Aufträge und geleisteten Anzahlungen ist ein wichtiger Leistungsindikator zur Steuerung der Finanzlage der Gesellschaft. Im Geschäftsjahr sind die in Arbeit befindlichen Aufträge und geleisteten Anzahlungen zusammen zu 84,7 % (Vorjahr: 80,3 %) durch erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen finanziert. Der Anzahlungsgrad bleibt somit weiterhin auf einem hohen Niveau.

Der Finanzmittelbestand hat sich im Geschäftsjahr 2022 wie folgt entwickelt:

TEUR
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 18.699
Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit 7.453
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit -1.043
Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit -3.440
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 21.668

Derivative Finanzinstrumente werden von der Gesellschaft nicht eingesetzt. Die Liquiditätssituation war zu jedem Zeitpunkt des Geschäftsjahres gesichert.

IV. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

1. Qualitätsmanagement

Das Qualitätsmanagement ist ein zentraler Baustein der VEDDER-Managementstruktur mit dem Fokus, Prozesse und Wertschöpfungsketten weiter zu optimieren und dementsprechend auf einem hohen Niveau zu halten. Das übergeordnete Ziel hierbei ist die nachhaltige Sicherung des Unternehmenserfolges, indem klare Prozessstrukturen dazu beitragen, die Produktqualität zu verbessern, die Produktivität zu steigern und die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Die Transformation von einer z.T. abteilungsorientierten Ausrichtung hin zu einer prozessualen Systematisierung nimmt dabei auch zukünftig eine wichtige Rolle ein. Unterstützt wird dieser Prozess durch die Anwendung von System- und Prozessaudits zur systematischen und periodischen Prüfung festgelegter Standards und Abläufe. Der Ansatz der konsequenten Prozessausrichtung wird im Hinblick auf Flexibilität, Reaktionszeit, Qualität und Kosten immer mehr zu einem wesentlichen Bestandteil für eine nachhaltige und erfolgreiche Kundenorientierung.

Nach der erfolgreichen Implementierung der neuen Wissen- und Managementplattform "VMS - VEDDER Management System" wurde systematisch und konsequent am Weiterausbau der Plattform gearbeitet, um bestehende und neue Informationen im Hinblick auf Prozessbeschreibungen, Arbeitsanweisungen, Arbeitsvorlagen, Checklisten, Matrizen, aber auch allgemeine Standards der gesamten VEDDER Community bereitstellen zu können.

Der Überwachung und Durchführung von Emissionserklärungen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz und weiteren gesetzlichen Forderungen wurde nachhaltig nachgekommen und den zuständigen Behörden die Berichte übermittelt.

2. Personal

Das Personal der DEPA Gruppe stellt aufgrund der stets kundenindividuell zu fertigenden Produkte einen wichtigen Bestandteil der hochwertigen Leistungserbringung dar. So ist es wichtig, die aus abgeschlossenen Projekten erlangten Erfahrungen und Kenntnisse in die Planung und Umsetzung laufender und zukünftiger Projekte einfließen zu lassen. Die Fähigkeiten und Kompetenzen der Belegschaft sind ein wichtiger Pfeiler des Unternehmens. Neben der kontinuierlichen Weiterbildung wird der Aspekt der Mitarbeiterzufriedenheit von der Geschäftsführung als elementar wahrgenommen. Dieser wird durch eine geringe Fluktuationsrate zum Ausdruck gebracht. Aus nachhaltigen Gesichtspunkten und sozialer Verantwortung bildet die DEPA Munich GmbH & Co. KG Gruppe kontinuierlich verschiedene handwerkliche, kaufmännische und technische Berufsbilder aus. Zudem ist es der Gesellschaft gelungen, wichtige Schlüsselpositionen teils mit internen Kräften und teils mit externen Neueinstellungen zu besetzen, wodurch eine gesunde Mischung zwischen bewährtem Know-How und neuen Inspirationen gefunden wurde.

V. Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem

Das interne Kontrollsystem umfasst im Wesentlichen die Projektsteuerung bezüglich der Planung und Durchführung im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Risikovermeidung. Dieses wird durch ein umfassendes Controlling-Tool sichergestellt, welches monatlich durch die Projektleiter aktualisiert und mit der Geschäftsführung besprochen wird.

Zudem identifizieren regelmäßige Projektevaluationen Fehlkalkulationen und ermöglichen somit eine gezielte und zeitnahe Risikooptimierung der Projekte.

Risiken im Hinblick auf die handelsrechtliche Rechnungslegung sowie auf die Rechnungslegung nach internationalen Standards wird durch klare Funktionstrennung sowie durch die Berücksichtigung des Vier-Augen-Prinzips begegnet. Weiterhin stehen externe Berater für eventuell aufkommende Spezialfragen zur Verfügung. Ein monatliches Berichtswesen an die Gesellschafterin ermöglicht darüber hinaus, etwaige Risikofaktoren frühzeitig zu identifizieren und diesen entgegenzusteuern.

Die interne Aufbau- und Ablauforganisation wurde im Rahmen einer Prozessaufnahme erhoben und in einer spezifischen Software dokumentiert. Diese Erhebung wurde durch einen qualifizierten Fachberater begleitet. Unternehmsintern wird dieses kontinuierlich weiterentwickelt. Die Wichtigkeit der Ablauflauforganisation im Sinne eines ganzheitlichen Prozessmanagements wird durch die Einrichtung einer eigens hierfür vorgesehenen Stelle unterstrichen. Um das Thema Ganzheitlichkeit der Prozesse über das gesamte Unternehmen weiter zu unterstützten, wurde diese Stelle, welche ursprünglich im Projektmanagement angesiedelt war, in die Abteilung Qualitätsmanagement verschoben.

Da der Finanzmittelbestand im Bereich der langfristigen Auftragsfertigung sehr volatil ist, wurde eine wöchentlich rollierende Liquiditätsvorschau etabliert, um den Cash-Bestand regelmäßig zu überwachen und die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens jederzeit sicherzustellen.

VI. Wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

1. Chancen

Die konsequente strategische Weiterentwicklung ermöglicht eine weitere Optimierung der Unternehmensprozesse im Hinblick auf den Einkauf, das Personal und die Produktion.

Die DEPA Munich Gruppe konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgreich an Ausschreibungen für zukünftige Projekte teilnehmen, deren Realisation bis in das Geschäftsjahr 2025 hineinreicht. Daraus ergibt sich eine solide Grundlage zur Sicherstellung einer guten kurz- bis mittelfristigen Auslastung mit der Absicht, die einhergehenden Ertragspotentiale zu heben. Durch die Sicherstellung einer durch unsere anspruchsvollen Kunden regelmäßig bescheinigten, durchgängig hohen Produktqualität, in Verbindung mit unserem guten Projektmanagement, sehen wir uns für die Herausforderungen zukünftiger Projekte gut aufgestellt.

Die Auftragsbücher der führenden Yachtwerften, die gleichzeitig die wichtigsten Kunden für den Konzern sind, befinden sich überwiegend auf einem hohen Niveau. Auf Grund des guten Zugangs zu den etablierten Werften partizipiert die Unternehmensgruppe auch zukünftig von deren guten Auftragsbüchern. Insbesondere auch der Geschäftsbereich Refit hat wieder deutlich an Fahrt aufgenommen, was sich neben einem gestiegenen Umsatz auch durch diverse Auftragsgewinne und somit einen hohen Auftragsbestand in diesem Bereich widerspiegelt. Auch der Bereich internationaler Residenzen wurde durch den Gewinn eines Großauftrages in den USA erfolgreich wiederbelebt. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Auftragschancen in diesem Bereich in der Zukunft weiter stark wachsen werden. Auch hier sieht sich die Gruppe sehr gut aufgestellt.

Die Gruppe hat auch in den nächsten Jahren gute Chancen, aufgrund ihrer Modernisierung und ihrer guten Verbindungen zu Architekten, Designern und Werften hochwertige Aufträge zu sichern. Durch die Ausdehnung der Vertriebsaktivitäten sowie die Erweiterung des Produktportfolios werden die Chancen zusätzlich erheblich verbessert.

2. Risiken

Trotz monatelanger diplomatischer Bemühungen eines Großteils der politischen Weltgemeinschaft, Russland von jedweden Aggressionen gegen die Ukraine abzuhalten, hat Russland am 24. Februar 2022 einen Krieg gegen die Ukraine begonnen, der auch zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses der DEPA Munich GmbH & Co. KG am 25. April 2023 mit unverminderter Härte fortgeführt wird.

Neben den als äußerst bedauerlich und tragisch zu bezeichnenden Auswirkungen auf die Ukraine und ihre Bevölkerung hatte und hat der Ausbruch dieses Krieges unmittelbare Auswirkungen auf die wirtschaftliche und politische Entwicklung in Europa und weltweit.

Russland selbst, bestimmte russische Personengruppen, Unternehmen und Institutionen aus dem wirtschaftlichen und politischen Leben dort wurden durch umfangreiche Sanktionen vor allem durch die USA, Großbritannien und die EU belegt, die deren Handlungsmöglichkeiten zum Erliegen bringen und Russland insgesamt wirtschaftlich und politisch isolieren sollen.

Während die allermeisten Industrieunternehmen in Deutschland nach den Informationen in der Presse vor allem unter extremen Verfügbarkeits- und Preissteigerungsrisiken auf der Beschaffungsseite leiden (z. B. durch gestiegene Energie- und Materialkosten), sind andere Unternehmen aufgrund von Abhängigkeiten vom russischen Markt auf der Absatzseite betroffen.

Die Vedder GmbH als wesentliche operative Tochtergesellschaft des deutschen DEPA Munich-Verbundes ist in einem exklusiven Nischenmarkt tätig, in dem indirekt vermögende Endkunden bedient werden. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt unverändert im exklusiven Innenausbau von großen Luxusyachten und zwar sowohl in Form von Neubauten als auch in Form sogenannter Refits.

Die vorstehend genannten vermögenden Endkunden, die sich über die gesamte Welt verteilen, sind keine Vertragspartner der Vedder GmbH, sondern dies sind in der Regel deutsche und niederländische Werften.

Aufgrund des Kriegsausbruchs in der Ukraine lag ein spürbarer Schwerpunkt der allgemeinen Berichterstattung dabei auf vermeintlich im finalen Eigentum von sogenannten russischen Oligarchen, die von internationalen Sanktionen betroffen sind, befindlichen Luxusyachten.

Die vertraglichen Beziehungen zu den Werften wie auch zu anderen Vertragspartnern sind eindeutig hinsichtlich der Leistungen, der Leistungsinhalte und -zeitpunkte sowie der Preise inklusive Anzahlungsplänen geregelt. Der jeweilige Projektfortschritt ist gegenüber dem Kunden jederzeit zu dokumentieren und stellt auch die Voraussetzung für die Geltendmachung entsprechender Anzahlungen dar. Für den Fall eines Projektstopps, der nicht durch das Verhalten der Vedder GmbH verursacht wurde, bestehen ebenfalls eindeutige vertragliche Vereinbarungen, die allgemein gesprochen besagen, dass die Vedder GmbH vollständig für ihre Leistungen bis zum Zeitpunkt des Projektstopps zu entgelten ist. Insofern sind die Risiken aus solchen Projektstopps auf die Umsätze und Margen des noch nicht abgearbeiteten Projektteils begrenzt. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses wurde ein im Bestand befindlicher Auftrag im Projektportfolio der Vedder GmbH ausgesetzt, da die zu erbringenden Montageleistungen sich im geographischen Gebiet der Ukraine befinden. Zu einem späteren Zeitpunkt wird über den weiteren Umgang mit diesem Projekt entschieden werden. Dieser Auftrag ist, bezogen auf das Gesamtportfolio als nicht wesentlich einzustufen. Somit hat die Gesamtentwicklung aktuell keine wesentlichen wirtschaftlichen Auswirkungen für die Vedder GmbH.

Da etwaige Verstöße bei Geschäften mit von Sanktionen betroffenen Personen und Institutionen gleichfalls strafsanktioniert sind, hat die Geschäftsführung der Vedder GmbH bereits in der Vergangenheit einen sogenannten Sanktionsmonitor verwendet. Der Sanktionsmonitor wird von seinem Betreiber tagesaktuell mit den Informationen über aktuelle Sanktionsmaßnahmen und Sanktionslisten einschließlich betroffener Institutionen und Personen gefüttert. Die Geschäftsführung der Vedder GmbH wird dadurch in die Lage versetzt, permanent zu prüfen, ob gegebenenfalls kritische Geschäftsbeziehungen zu möglicherweise sanktionsbelegten Personenkreisen und/oder Unternehmen bestehen.

Bis zum Tag der Aufstellung des Konzernabschlusses der DEPA Munich GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr 2022 am 25. April 2023 haben die Auswertungen keinerlei Hinweise auf etwaige kritische Geschäftsbeziehungen zu Tage gefördert.

Zudem ist festzustellen, dass trotz einzelner Pressemitteilungen über behördliche Festsetzungen bzw. Konfiszierungen von bestimmten Luxusyachten in den hoheitlichen Gebieten in der EU und außerhalb keines der von der Vedder GmbH derzeit in der Auftragsabwicklung befindlichen Projekte von unseren Vertragspartnern, den Werften, gestoppt oder eingestellt wurde.

Gegenwärtig bestehen demnach keine Hinweise darauf, dass bestimmte Projekte nicht weiter planmäßig fortgeführt werden. Auf dieser Basis wurde der Business Plan für das Geschäftsjahr 2023 fortfolgende aufgestellt und dem Gesellschafter, DEPA PLC, Dubai, zur Diskussion vorgelegt.

Die umfangreichen Eigenfertigungskapazitäten werden durch Einbeziehung von ausgewählten spezialisierten Nachunternehmern ergänzt. Der Eigenfertigungsanteil liegt dabei weiterhin auf hohem Niveau. Kurzfristig können Risiken durch Verzögerungen bei Projekten entstehen, da Fertigungsaufträge umdisponiert werden müssen und somit unproduktive Zeiten im Bereich der Produktion entstehen können.

Dem allgemeinen Projektkalkulationsrisiko von komplexen Einzelaufträgen begegnen wir durch sehr genaue Projektkalkulationen und einem professionellen Projektmanagement in der Abwicklung. Insbesondere die Herstellung des Abgleiches von Erwartungshaltungen und die Spezifikation der zu erbringenden Qualitäten zwischen den verschiedenen Projektbeteiligten stellt eine große Herausforderung dar. Darüber hinaus ist die Abschätzung der aufzuwendenden Produktionsstunden in den eigenen Werken eine fordernde Aufgabe, da regelmäßig neue Materialien zum Einsatz kommen und es sich bei den Projekten immer um Prototypen handelt. Zum Ausgleich dieser Risiken haben wir über Jahre zweckmäßige Kennzahlen und Checklisten entwickelt, mit denen jede Kalkulation geprüft wird. Dieses wird durch unser operatives ERP System unterstützt und sukzessive weiterentwickelt. Gesammelte Erfahrungen aus laufenden Projekten fließen kontinuierlich in neue Angebote ein.

Die erzielten Auftragsabschlüsse waren geprägt von hartem Wettbewerb mit einem entsprechenden Druck auf die Margen. Dieser Wettbewerbsdruck ist im abgelaufenen Geschäftsjahr durch die Verschiebung diverser Projektvergaben und des dadurch drohenden "Leerlaufs" bei einigen Wettbewerbern noch einmal deutlich gestiegen. Dem dadurch entstandenen Risiko begegnen wir durch ein monatlich aktualisiertes Controlling, basierend auf Ist-Kosten sowie Planungs- bzw. Abweichungsrechnungen. Hinzu kommen regelmäßige Projektbesprechungen und das Prinzip, dass jedem Großprojekt ein Mitglied der Geschäftsleitung als "Project Owner" zugewiesen wird, der detailliert über den Projektablauf informiert ist. Dadurch werden mögliche Risiken sehr früh erkannt und geeignete Maßnahmen können unverzüglich eingeleitet werden.

Die Anzahl der am Markt agierenden direkten Wettbewerber ist unverändert geblieben. Deren Kapazitäten stellen sich ebenfalls konstant dar. Es lässt sich jedoch die Tendenz feststellen, dass zum Teil auch Unternehmen im Zielmarkt der Vedder GmbH auftauchen, welche vormals vorwiegend Projekte mit niedrigerem Qualitätsstandard, bzw. in der nachgelagerten Nachunternehmerebene, bearbeitet haben. Dies wird jedoch nicht als dauerhafte Entwicklung und somit nicht als wesentliches potenzielles Risiko angesehen.

Die DEPA Munich Gruppe bindet regelmäßig, im Rahmen der Realisierung der Projekte, Nachunternehmer ein. Diese dienen sowohl der Leistungskomplettierung durch Einbringung von Komplementärleistungen als auch der kapazitativen Erweiterung. Dabei bleibt die Gruppe gegenüber den Kunden in der Verantwortung, dass Qualität, Preis und Übergabezeitpunkt den bestehenden Vereinbarungen entsprechen. Um diesen Risiken zu begegnen, arbeiten wir bevorzugt mit etablierten und erprobten Lieferanten zusammen, die stetig nachgewiesen haben, dass sie hohe Qualität innerhalb des vorgegebenen Terminplans mängelfrei liefern können. Um einen effizienten Einkaufsprozess zu unterstützen, wurden Nachunternehmerbetreuer -im Einkauf- etabliert. Diese begleiten die Nachunternehmer bei der Realisierung der anspruchsvollen Gewerke. Trotz der beschriebenen Maßnahmen bleiben Abhängigkeiten von diesen Partnerbetrieben bestehen, weswegen die Unternehmensgruppe großen Wert auf einen engen, partnerschaftlichen und kooperativen Umgang mit diesen Partnern legt.

Risiken in der Projektfinanzierung werden dadurch minimiert, dass projektspezifische Zahlungspläne mit den Kunden vertraglich vereinbart werden und somit zu jeder Zeit die Unternehmensfinanzierung gesichert ist, was durch den hohen Finanzierungsmittelbestand zum 31.12.2022 verdeutlicht wird.

Die Unternehmensgruppe ist im Rahmen ihrer Tätigkeiten den üblichen Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens ist jedoch, dass im operativen Geschäft nur solche Risiken eingegangen werden, die überschaubar sind und die durch die erzielte Rendite entsprechend prämiert werden. Es bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken für die Gesellschaft.

Aufgrund der Wahl des Euros als wesentliche Transaktionswährung und des damit überschaubaren Devisenrisikos bestehen bei der Gesellschaft keine derivativen Finanzinstrumente. Kosten entstehen in derselben Währung wie Leistungen erbracht werden.

VII. Prognose der zukünftigen Entwicklung unter Berücksichtigung der wesentlichen

Chancen und Risiken

Die im Bestand befindlichen Projekte haben sich seit Bilanzstichtag planmäßig entwickelt und konnten weiterbearbeitet werden. Die Kapazitäten an unseren Produktionsstandorten sind gut ausgelastet und wesentliche Nachunternehmerpakete konnten im Kalkulationsbudget platziert werden.

Da die DEPA Munich Gruppe größtenteils in einem konjunkturunabhängigen Markt agiert, erwartet die Geschäftsführung zukünftig eine stabile Auftrags- und Ertragslage. Die Prognose der Umsatzerlösentwicklung wird dabei jedoch durch die langfristigen Fertigungsprojekte erschwert, da eine Umsatzrealisation erst zum Zeitpunkt der vollständigen Vertragserfüllung erfolgt. Die Geschäftsführung erwartet für das Geschäftsjahr 2023 ein ähnliches Umsatzniveau wie im Vorjahr.

Die wirtschaftliche Entwicklung im Zeitraum Januar bis April 2023 verlief im Wesentlichen planmäßig. Es konnte bereits ein neuer Großauftrag gewonnen werden. Die im Portfolio befindlichen Projekte entwickeln sich stabil und werden kontinuierlich abgearbeitet. Basierend auf dem derzeitigen Auftragsbestand lässt sich schon jetzt für das Geschäftsjahr 2023 ein stabiles operatives Jahresergebnis prognostizieren. Durch die Folgen des Ukraine-Krieges können sich grundsätzlich negative Einflüsse auf das Jahresergebnis 2023 ergeben. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses gab es keinerlei Indizien für ein rückläufiges Nachfrageverhalten, sowie geringere Produktionsauslastung.

Ebenfalls kann es durch den Ukraine-Krieg zu Markteinflüssen für zukünftige Projekte kommen. Bislang ist es nicht zu wesentlichen Einflüssen gekommen. Die weitere Entwicklung dieser aktuellen Entwicklung bleibt zu beobachten und das Verhalten der Gesellschaft zweckadäquat anzupassen.

Bezüglich des Finanzierungsgrades der in Arbeit befindlichen Aufträge strebt die Gesellschaft eine Quote von um 100 % zur Sicherung der Liquidität an.

 

Lüdinghausen, den 25. April 2023

DEPA Munich GmbH & Co. KG

Geschäftsführung der DEPA Germany Verwaltungs GmbH

Kevin Derek Lewis

Nader Mardini

Marc Koch

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

EUR 31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 89.048,00 169.755,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
89.049,00 169.756,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.037.548,04 8.092.090,04
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.890.606,76 4.307.555,76
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.209.503,00 1.059.190,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 775.323,02 645.238,77
13.912.980,82 14.104.074,57
14.002.029,82 14.273.830,57
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.757.800,88 4.290.935,97
2. Unfertige Erzeugnisse und Leistungen 90.960.923,34 94.492.673,95
3. Geleistete Anzahlungen 19.545.769,38 23.705.960,97
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -93.592.904,75 -94.886.114,84
22.671.588,85 27.603.456,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.052.535,74 1.263.975,09
2. Sonstige Vermögensgegenstände 4.443.751,86 2.177.798,48
7.496.287,60 3.441.773,57
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 21.667.824,00 18.699.166,79
51.835.700,45 49.744.396,41
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.226,00 15.068,88
65.842.956,27 64.033.295,86

PASSIVA

EUR 31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteil persönlich haftender Gesellschafter 1,00 1,00
II. Kapitalanteile Kommanditisten 599,00 599,00
III. Rücklagen 27.500.000,00 15.500.000,00
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 363,96 283,17
V. Verlustvortrag -5.052,94 -475,12
VI. Konzernbilanzverlust -17.974,02 -4.577,82
VII. Differenzbetrag für das gegenüber dem Mutterunternehmen niedrigere Konzernergbnis -5.475.025,95 -5.475.025,95
22.002.911,05 10.020.804,28
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 875.180,00 813.904,00
2. Steuerrückstellungen 481.526,00 461.215,00
3. sonstige Rückstellungen 33.724.961,41 33.625.386,50
35.081.667,41 34.900.505,50
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.743.571,08 5.361.117,29
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 306.538,26 718.106,99
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.407.761,26 11.072.968,22
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.300.507,21 1.959.793,58
(davon aus Steuern EUR 1.247.937,87; 31.12.2021: EUR 1.892.421,01) 8.758.377,81 19.111.986,08
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 20.047,53; 31.12.2021: EUR 18.402,86)
65.842.956,27 64.033.295,86

Konzerngewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022 2021
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 101.401.089,29 78.008.170,14
2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an fertigen und -3.531.750,61 22.354.162,29
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 63.817,31 32.394,66
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.915.851,64 444.428,89
davon aus Währungumrechnung: EUR 146.505,42; Vorjahr: EUR 72.592,93
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 17.078.197,80 19.322.475,37
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 39.725.323,44 35.925.379,01
56.803.521,24 55.247.854,38
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 21.840.465,21 19.620.185,60
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.489.327,02 3.900.205,76
davon für Altersversorgung: EUR 84.396,46; Vorjahr: EUR 82.645,69 26.329.792,23 23.520.391,36
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.319.491,78 1.203.830,76
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.394.822,37 8.677.555,81
davon aus Währungsumrechnung: EUR 94.965,17; Vorjahr: EUR 2.859,56
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.356,68 635,15
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 364.674,65 560.814,50
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 857.201,72 1.527.299,43
12. Ergebnis nach Steuern 5.781.860,32 10.102.044,89
13. Sonstige Steuern 5.953,00 10.645,04
14. Konzernjahresüberschuss 5.775.907,32 10.091.399,85
15. Gutschrift auf Kapitalkonten 5.793.881,34 10.095.977,67
16. Konzernbilanzverlust -17.974,02 -4.577,82

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022

I. Allgemeine Angaben zum Konzern

Der Konzern hat die Errichtung von einzigartigem Interieur für Yachten, Flugzeuge sowie Residenzen und die Bereiche Refit (Umbauten) sowie die Erstellung von Exterior auf Yachten zum Hauptgeschäftszweck. Darüber hinaus wird das Leistungsspektrum kontinuierlich weiterentwickelt.

Das Mutterunternehmen, die DEPA Munich GmbH & Co. KG, hat ihren Sitz in Lüdinghausen und ist beim Amtsgericht Coesfeld unter der Registernummer HRA 7477 im Handelsregister registriert.

Das Mutterunternehmen, das die Rolle einer Holding-Gesellschaft einnimmt, ist als kleine Personenhandelsgesellschaft im Sinne von §§ 264a i.V.m. 267 HGB einzustufen.

Als Konsolidierungsstichtag wird der Abschlussstichtag des Mutterunternehmens (31. Dezember) zugrunde gelegt. Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Jahresabschlüsse lauten ebenfalls auf dieses Datum.

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde nach den geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

II. Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis umfasst zum Bilanzstichtag neben dem Mutterunternehmen, der DEPA Munich GmbH & Co. KG, Lüdinghausen, drei Tochterunternehmen.

Die DEPA Munich GmbH & Co. KG hält an der Vedder GmbH, Lüdinghausen, 100 % der Anteile. Ein Mutter-Tochter-Verhältnis besteht seit dem 1. Januar 2008. Die Vedder GmbH hat ein gezeichnetes Kapital in Höhe von TEUR 104.

Die Vedder GmbH, Lüdinghausen, hält seit dem 1. Juli 2013 100 % der Anteile an der Wallersdorfer Solar GmbH, Lüdinghausen. Die Wallersdorfer Solar GmbH weist ein gezeichnetes Kapital von TEUR 25 aus.

Die Wallersdorfer Solar GmbH ist über einen Ergebnisabführungsvertrag mit der Vedder GmbH verbunden. Die Vedder GmbH ist ihrerseits über einen Ergebnisabführungsvertrag mit der DEPA Munich GmbH & Co. KG verbunden.

Die Vedder Corp. USA, Atlanta/USA, ist im Januar 2018 gegründet worden und mit Wirkung zum 1. Januar 2018 erstmalig konsolidiert worden. Alleinige Gesellschafterin ist die Vedder GmbH, Lüdinghausen. Das Stammkapital beträgt 1,00 US-Dollar.

Die drei Tochterunternehmen werden nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung im Konzernabschluss berücksichtigt.

Die in den Konzernabschluss einbezogenen deutschen Tochterunternehmen machen von dem Wahlrecht des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch und verzichten auf die Erstellung eines Anhangs und eines Lageberichtes sowie die Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses.

III. Konsolidierungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die DEPA Munich GmbH & Co. KG ist als Mutterunternehmen verpflichtet, einen Konzernabschluss nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufzustellen.

Die Konzernbilanz ist nach den Vorschriften der §§ 266 Abs. 2 und 3 HGB in Verbindung mit 298 Abs. 1 HGB gegliedert. Für die Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß §§ 275 Abs. 2 in Verbindung mit 298 Abs. 1 HGB gewählt. Die Ansatz-, Bewertung- und Ausweisvorschriften sind zum Vorjahr unverändert angewendet worden.

Bei der Erstellung des Konzernabschlusses werden die Vorschriften über die Kapitalkonsolidierung (§ 301 HGB), die Schuldenkonsolidierung (§ 303 HGB), Zwischenergebniseliminierung (§ 304 HGB), die Aufwands- und Ertragskonsolidierung (§ 305 HGB) sowie die Behandlung von Unterschiedsbeträgen (§ 309 HGB) beachtet.

Die Kapitalkonsolidierung für Anteile an Tochterunternehmen erfolgt gemäß der Neubewertungsmethode. Die Beteiligungsbuchwerte an den Tochterunternehmen werden mit dem neubewerteten Eigenkapital der Tochterunternehmen verrechnet. Grundsätzlich hat gemäß § 301 Abs. 2 Satz 3 HGB die Erstkonsolidierung von bereits vorhandenen Tochterunternehmen zum Beginn des Konzerngeschäftsjahrs zu erfolgen. Stattdessen dürfen der Erstkonsolidierung nach § 301 Abs. 2 Satz 5 HGB auch die Wertverhältnisse im historischen Erwerbszeitpunkt zugrunde gelegt werden. Von dieser Regelung hat die Gesellschaft Gebrauch gemacht. Entsprechende Informationen für die Vollkonsolidierung auf der Basis der Zeitwerte bei der Begründung der jeweiligen Mutter- und Tochterverhältnisse liegen vollständig vor.

Der im Rahmen der Erstkonsolidierung der Vedder GmbH entstandene Geschäfts- oder Firmenwert hatte eine Nutzungsdauer von 10 Jahren, da in diesem Zeitraum die übernommenen Aufträge vollständig abgearbeitet wurden und die Geschäftsbeziehungen mit den Kunden von Vedder gefestigt werden konnten. Da das Mutter-Tochter-Verhältnis bereits im Jahr 2008 begründet worden ist, war die Nutzungsdauer am 31. Dezember 2017 abgelaufen. Somit weist der Geschäfts- oder Firmenwert zum 31. Dezember 2022 lediglich noch einen Restbuchwert von 1 € aus.

Für Mutterunternehmen in der Rechtsform einer Personenhandelsgesellschaft wird vom Deutschen Rechnungslegungsstandard (DRS) 22 ("Konzerneigenkapital") in Tz. 24 empfohlen, dass Minderergebnisse im Konzernabschluss gegenüber dem handelsrechtlichen Jahresabschluss des Mutterunternehmens, die sich beispielsweise aus der Abschreibung aufgedeckter stiller Reserven oder eines Geschäfts- oder Firmenwertes ergeben, nach etwaiger Verrechnung mit vorhandenen Konzern-Gewinnrücklagen, in einen Sonderposten im Eigenkapital "Differenzbetrag für das gegenüber dem Mutterunternehmen niedrigere Konzernergebnis" einzustellen. Dem Charakter nach entspricht der Sonderposten einem Konzernverlustvortrag. Die Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert für die Geschäftsjahre 2008 bis 2017 sind gegen den vorstehend benannten Sonderposten gebucht worden.

Passivische Unterschiedsbeträge sind im Rahmen der Erstkonsolidierung nicht entstanden.

Die Vedder Corporation hat ihren Sitz außerhalb der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion. Die Umrechnung in Euro erfolgt zum durch die deutsche Bundesbank festgestellten Referenzkurs nach dem Konzept der funktionalen Währung.

Die sich ergebenden Umrechnungsdifferenzen werden als Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung eliminiert (§ 303 Abs. 1 HGB).

Aus konzerninternen Leistungsbeziehungen resultierende Zwischenergebnisse im Anlagevermögen liegen nicht vor (§ 304 Abs. 1 HGB). Zwischenergebnisse aus konzerninternen Leistungsbeziehungen im Vorratsvermögen sind eliminiert worden.

Durch die in § 305 geregelte Aufwands- und Ertragskonsolidierung wird die in der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellte Ertragslage des Konzerns von den Auswirkungen konzerninterner Lieferungen und Leistungen bereinigt.

Die in den Konzernabschluss nach der Methode der Vollkonsolidierung einbezogenen Abschlüsse sind entsprechend den gesetzlichen Vorschriften nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Gegenüber dem Vorjahr sind in den zugrundeliegenden Einzelabschlüssen keine Änderungen bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vorgenommen worden.

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Gegenstände des Anlagevermögens, deren Nutzungsdauer zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten unter EUR 800 wurden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben und als Abgang behandelt.

Die Abschreibungsdauer ergibt sich aus der folgenden Übersicht:

Vermögensgegenstand Nutzungsdauer
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 Jahre
Gebäude, Mietereinbauten 25 bis 33 Jahre
Anlagen, Maschinen 5 bis 15 Jahre
Büroeinrichtung, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 3 bis 23 Jahre
Geringwertige Wirtschaftsgüter (AK unter EUR 800) Sofort-Abschreibung

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Die unfertigen Erzeugnisse bzw. unfertigen Leistungen werden grundsätzlich mit den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB bewertet, die neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten wie Abschreibungen, Materialgemeinkosten, Fertigungsgemeinkosten sowie Teile der allgemeinen Verwaltungskosten enthalten. Die Bewertung ist verlustfrei. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden bis zur Höhe der Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe und der unfertigen Erzeugnisse bzw. unfertigen Leistungen mit diesen saldiert. Darüberhinausgehende erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden in den Verbindlichkeiten erfasst.

Die geleisteten Anzahlungen sind mit dem Nennwert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Nennwerten bilanziert. Erkennbare Ausfallrisiken werden einzelwertberichtigt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren keine Einzelwertberichtigungen vorzunehmen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % der Forderungen ebenso wie im Vorjahr ausreichend Rechnung getragen.

Kassen- und Bankbestände sind mit Nominalwerten angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für spätere Perioden darstellen.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Bewertung der Rückstellung für Pensionsverpflichtungen erfolgte auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung entsprechend den Bewertungsvorschriften des § 253 Abs. 1 Satz 2 und Absatz 2 HGB nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode). Hierbei wurden der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,78 % p.a., eine Rentendynamik von 2,0 % p.a. sowie die Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018 G) zugrunde gelegt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Berechnung der langfristigen Rückstellungen wurden zukünftige Kostensteigerungen mitberücksichtigt. Sie wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB).

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

In Fremdwährungen bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Laufzeit von mehr als einem Jahr findet das Anschaffungskostenprinzip sowie das Realisations- und Imparitätsprinzip Anwendung.

Bei einer kürzeren Laufzeit erfolgt die Umrechnung grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag.

Die Jahresabschlüsse sämtlicher in den Konzernabschluss einbezogener deutschen Gesellschaften sind in EUR aufgestellt, so dass in diesen Fällen eine Umrechnung der Jahresabschlüsse nicht notwendig war. Der Jahresabschluss der Vedder Corporation, USA ist unter Verwendung des § 308a HGB konvertiert worden.

Nach der formalen Betrachtungsweise ist die DEPA Munich GmbH & Co. KG als Organträgerin für die deutschen Gesellschaften alleinige Steuerschuldnerin, d.h. auch tatsächliche und latente Steuern der deutschen Tochtergesellschaften als Organgesellschaften sind vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da sie alleine die Besteuerungsfolgen treffen. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der Organgesellschaften im Jahresabschluss der Organträgerin erfasst. Die Besteuerung der Vedder Corporation, USA erfolgt in den Vereinigten Staaten. Temporäre Differenzen sind bei dieser nicht entstanden.

Soweit zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, bestehen, werden latente Steuern bilanziert (§ 274 HGB). Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB im Jahresabschluss der DEPA Munich GmbH & Co. KG kein Gebrauch gemacht.

Führen Konsolidierungsmaßnahmen zu Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände, Schulden oder Rechnungsabgrenzungsposten und deren steuerlichen Wertansätzen und bauen sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder ab, so sind für eine sich ergebende Steuerbelastung passive latente Steuern und für eine sich ergebende Steuerentlastung aktive latente Steuern in der Konzernbilanz anzusetzen (§ 306 HGB).

Für den Überhang an aktiven latenten Steuern aus den Jahresabschlüssen der in den Konzernabschluss einzubeziehenden Unternehmen besteht auch im Konzernabschluss nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB in Verbindung mit §§ 298 und 300 Abs. 2 HGB ein Ansatzwahlrecht. Dieses Wahlrecht ist im Konzernabschluss aufgrund des Grundsatzes der sachlichen Stetigkeit einheitlich neu auszuüben (siehe auch DRS 13.7).

IV. Erläuterungen zur Bilanz

(1.) Konzernanlagenspiegel

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Konzernanlagespiegel, der Bestandteil des Anhangs ist, dargestellt.

(2.) Immaterielle Vermögensgegenstände

Der aus der Kapitalkonsolidierung resultierende Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von EUR 5.475.025,95 wurde bis zum 31. Dezember 2017 vollständig abgeschrieben. Er resultierte aus der Erstkonsolidierung der Vedder GmbH zum 1. Januar 2017. Für den Geschäfts- oder Firmenwert wurde eine Nutzungsdauer von 10 Jahren angenommen. Da die Vedder GmbH bereits seit dem 1. Januar 2008 eine Tochtergesellschaft der DEPA Munich GmbH & Co. KG ist, war die Nutzungsdauer zum 31. Dezember 2017 abgelaufen. Im Rahmen der Erstkonsolidierung der Wallersdorfer Solar GmbH zum 1. Januar 2017 sowie der Vedder Corp. USA zum 1. Januar 2018 ist kein Unterschiedsbetrag entstanden.

(3.) Latente Steuern

Latente Steuern betreffen ausschließlich aktive latente Steuern aus den Jahresabschlüssen der einbezogenen Unternehmen, für die auch im Konzernabschluss auf das Ansatzwahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB in Verbindung mit §§ 298 und 300 Abs. 2 HGB verzichtet wird. Wesentliche latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen gemäß § 306 HGB haben sich im Rahmen der Konsolidierung nicht ergeben. Die temporären Differenzen, die voraussichtlich zukünftig zu einer Steuerentlastung führen werden, resultieren aus Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerrecht bei den Pensionsrückstellungen.

(4.) Kapitalanteile

Der Kapitalanteil der persönlich haftenden Gesellschafterin DEPA Germany Verwaltungs GmbH beträgt EUR 1,00. Die Kapitalanteile der Kommanditistin DEPA United Group P.J.S.C. betragen EUR 599,00.

Gemäß den Empfehlungen des Deutschen Rechnungslegungsstandards (DRS) 22 ("Konzerneigenkapital") in DRS 22.24 werden Minderergebnisse im Konzernabschluss gegenüber dem handelsrechtlichen Jahresabschluss, soweit sie nicht mit Konzern-Gewinnrücklagen verrechnet werden können, in einen Sonderposten im Eigenkapital mit der Bezeichnung "Differenzbetrag für das gegenüber dem Mutterunternehmen niedrigere Konzernergebnis" eigenstellt. Der Betrag enthält zum 31. Dezember 2022 den gesamten Abschreibungsaufwand des Geschäfts- und Firmenwertes aus der Kapitalkonsolidierung der Vedder GmbH (TEUR 5.475,0). Der Sonderposten hat den Charakter eines Konzernverlustvortrages.

Die Zusammensetzung und Entwicklung des gesamten Konzern-Eigenkapitals ist im Konzerneigenkapitalspiegel, der als Anlage zum Konzernabschluss beigefügt ist, dargestellt.

(5.) Pensionsrückstellungen

Zum 31. Dezember 2022 ergeben sich Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 875,2 (Vorjahr: TEUR 813,9). Diese liegen um TEUR 82,0 unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2022 bei Anwendung des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes (1,44 % p.a.) ergeben hätte. Der Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 82,0 unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB.

(6.) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 33.725,0 (Vorjahr: TEUR 33.625,4) beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich (Urlaubsansprüche, etc.) (TEUR 1.566,7; Vorjahr: TEUR 1.418,8) sowie Rückstellungen für Garantien (TEUR 971,9; Vorjahr: TEUR 1.406,6) und ausstehende Rechnungen (TEUR 30.241,6; Vorjahr: TEUR 30.717,2).

(7.) Verbindlichkeiten

31.12.2022 (31.12.2021)
EUR
bis 1 Jahr
EUR
über 1 Jahr
EUR
davon über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegen- 4.743.571,08 629.415,57 4.114.155,51 1.967.858,13
über Kreditinstituten (5.361.117,29) (617.282,11) (4.743.835,18) (2.467.681,90)
Verbindlichkeiten aus 306.538,26 306.538,26 0,00 0,00
Lieferungen und Leistungen (718.106,99) (718.106,99) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.407.761,26 2.407.761,26 0,00 0,00
(11.072.968,22) (11.072.968,22) (0,00) (0,00)
Sonstige 1.300.507,21 1.300.507,21 0,00 0,00
Verbindlichkeiten (1.959.793,58) (1.959.793,58) (0,00) (0,00)
Summe 8.758.377,81 4.644.222,30 4.114.155,51 1.967.858,13
(19.111.986,08) (14.368.150,90) (4.743.835,18) (2.467.681,90)

In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind EUR 0,1 Mio. gegenüber der Komplementärin enthalten.

Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen folgende Sicherheiten:

Sicherungsübereignung der DEPA Munich GmbH & Co. KG Betriebsgebäude EUR 5,5 Mio.; Wallersdorfer Solar GmbH Photovoltaikanlage EUR 1,4 Mio.

Abtretung möglicher Außenstände der Wallersdorfer Solar GmbH PV-Einspeisevergütung (am Bilanzstichtag lagen keine Außenstände vor).

Sicherungsübereignung CNC Homag am Standort Lüdinghausen und CNC Homag Nesting mit Plattenlager in Wallersdorf EUR 0,4 Mio.

Für passivierte Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern umfassen die Gesellschafterverrechnungskonten.

(8.) Umsatzerlöse

Die deutsche DEPA-Gruppe erzielt fast ausschließlich Umsatzerlöse aus dem exklusiven Aus- und Umbau (Innen- und Außenausbau) verschiedener Objekte (Yachten, Residenzen). Die gesamte Geschäftstätigkeit wird für alle angebotenen Produkte nach einheitlichen Prozessen und Abläufen gesteuert. Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt nach geographisch bestimmten Märkten auf:

2022
TEUR
Deutschland 48.354,4
EU ohne Deutschland 52.282,4
Übriges Ausland (inkl. Freihafen Bremerhaven) 764,3
101.401,1

(9.) Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.207,8 (Vorjahr: TEUR 142,3) enthalten. Diese entfallen zum Großteil auf die Auflösung von Rückstellungen.

(10.) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Werbe- und Reisekosten, Raumkosten, Reparaturen und Instandhaltung sowie Kosten der Warenabgabe. Es sind periodenfremde Aufwendungen (TEUR 3,6; Vorjahr: TEUR 9,9) enthalten.

(11.) Zinsen

Aufwendungen aus der Abzinsung sind in Höhe von TEUR 34,7 (Vorjahr: TEUR 100,2) entstanden.

V. Ergänzende Angaben

(1.) Angaben zur Währungsumrechnung

Fremdwährungstransaktionen werden grundsätzlich mit den Wechselkursen zum Transaktionszeitpunkt in die funktionale Währung umgerechnet. Gewinne und Verluste, die aus der Erfüllung solcher Transaktionen sowie aus der Umrechnung zum Stichtagskurs von in Fremdwährung geführten monetären Vermögenswerten und Schulden resultieren, werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

(2.) Angaben zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat einen Teil des Fuhrparks und Maschinen geleast sowie Büro- und Lagerräume angemietet. Die Mietverträge für Büro- und Lagerräume sind zeitlich befristet abgeschlossen. Die Jahresmiete beträgt voraussichtlich insgesamt TEUR 483,1 (Vorjahr: TEUR 415,0). Die Miet- und Leasingverpflichtungen für den Fuhrpark und die Maschinen belaufen sich insgesamt auf TEUR 384,4 (Vorjahr: TEUR 261,4).

(3.) Einbezogene Unternehmen

Vedder GmbH, Lüdinghausen 100,0 %
Wallersdorfer Solar GmbH, Lüdinghausen 100,0 %
Vedder Corp. USA, Atlanta/USA 100,0 %

Diese operativen Gesellschaften werden gesetzlich vertreten durch die Geschäftsführer

Nicolas Held, hauptberuflicher Geschäftsführer der Vedder GmbH, zuständig für Vertrieb, Fertigung und Organisation, einzelvertretungsberechtigt;

Marc Koch, hauptberuflicher Geschäftsführer der Vedder GmbH, zuständig für Finanzen und Verwaltung, einzelvertretungsberechtigt.

Die Wallersdorfer Solar GmbH, Lüdinghausen, erwirtschaftete auf Einzelgesellschaftsebene in 2022 einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 96.311,86, welcher über den geschlossenen Gewinnabführungsvertrag an die Vedder GmbH, Lüdinghausen, abgeführt wurde.

Die Vedder Corp. USA, Atlanta/USA, erwirtschaftete auf Einzelgesellschaftsebene in 2022 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 19.066,70.

Die Vedder GmbH, Lüdinghausen, erwirtschaftete auf Einzelgesellschaftsebene in 2022 einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 6.422.288,37, welcher über den geschlossenen Gewinnabführungsvertrag an die DEPA Munich GmbH & Co. KG, Lüdinghausen, abgeführt wurde.

Die DEPA Munich GmbH & Co. KG, Lüdinghausen, erwirtschaftete auf Einzelgesellschaftsebene in 2022 vor Ergebnisverwendung, einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 5.775.907,32.

(4.) Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer setzt sich wie folgt zusammen:

2022
Angestellte 190
Gewerbliche Arbeiter 192
Gesamt 382

(5.) Angaben zur Konzernkapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds in Höhe von TEUR 21.668 (Vorjahr: TEUR 18.699) besteht ausschließlich aus den in der Bilanz ausgewiesenen Kassenbeständen und Guthaben bei Kreditinstituten.

(6.) Ergebnisverwendung der DEPA Munich GmbH & Co. KG

Der Jahresüberschuss des Mutterunternehmens, DEPA Munich GmbH & Co. KG, ist den Gesellschafterverrechnungskonten gutgeschrieben worden. Aus dem Gesellschafterverrechnungskonten wurden TEUR 12.000 in die Rücklagen eingestellt.

(7.) Abschlussprüferhonorar

Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt im Geschäftsjahr TEUR 80,0 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

(8.) Nachtragsbericht

Seit dem 24.02.2022 führt Russland einen Krieg gegen die Ukraine. Die Depa Munich Gruppe ist vorrangig von europäischen Großwerften beauftragt, Projekte zu realisieren. Uns liegen aktuell keine Erkenntnisse vor, dass durch mittelbare oder unmittelbare Sanktionen, wesentliche Aufträge von uns betroffen sind. Wir verfügen über einen Zugang zu einem Sanktionsmonitor und überwachen die Entwicklung kontinuierlich und systematisch.

(9.) Konzernverhältnisse

Die DEPA Munich GmbH & Co. KG, Lüdinghausen, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis auf. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht werden nach § 325 HGB beim Betreiber des Bundesanzeigers elektronisch eingereicht und im Bundesanzeiger bekannt gemacht.

Persönlich haftende Gesellschafterin (Komplementärin) der DEPA Munich GmbH & Co. KG (Einlage 1,00 €) ist die DEPA Germany Verwaltungs GmbH, Lüdinghausen, vertreten durch ihre Geschäftsführer Kevin Derek Lewis, Nader Mardini und Marc Koch. Alleinige Kommanditistin der Gesellschaft ist die DEPA United Group P.J.S.C., Dubai, Vereinigte Arabische Emirate. Die DEPA United Group P.J.S.C. ihrerseits ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der DEPA PLC, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate. Die DEPA PLC ist an der NASDAQ Dubai unter dem Code "DEPA" gelistet.

Der Konzernabschluss der DEPA Munich GmbH & Co. KG wird in den Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens DEPA PLC, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate, einbezogen (größter Konsolidierungskreis). Dieser wird in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Der Konzernabschluss der DEPA PLC ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich (DEPA PLC, Dubai Investment Park 1, Plot No. 598-655, P.O. Box: 213537, Dubai, UAE).

(10.) Mitglieder der Geschäftsführung

 

Kevin Derek Lewis, Group CEO der DEPA PLC, Vereinigte Arabische Emirate,

einzelvertretungsberechtigt;

 

Steven James Salo, Group CFO der DEPA PLC, Vereinigte Arabische Emirate,

einzelvertretungsberechtigt; bis 05.09.2022;

 

Nader Mardini, Group CFO der DEPA PLC, Vereinigte Arabische Emirate,

einzelvertretungsberechtigt; ab 06.03.2023.

 

Marc Koch, hauptberuflicher Geschäftsführer der Vedder GmbH,

zuständig für Finanzen und Verwaltung, einzelvertretungsberechtigt.

Die Geschäftsführer erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft.

 

Lüdinghausen, den 25. April 2023

DEPA Munich GmbH & Co. KG

Geschäftsführung der DEPA Germany Verwaltungs GmbH

Kevin Derek Lewis

Nader Mardini

Marc Koch

Konzernanlagenspiegel vom 01.01.2022 - 31.12.2022

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 799.486,35 13.075,00 0,00 0,00 812.561,35
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.475.026,95 0,00 0,00 0,00 5.475.026,95
6.274.513,30 13.075,00 0,00 0,00 6.287.588,30
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.643.720,82 52.252,82 0,00 232.844,11 10.928.817,75
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.405.258,99 74.685,80 0,00 0,00 8.479.944,79
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.634.812,17 480.031,54 99.136,40 64.717,51 3.080.424,82
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 645.238,77 427.645,87 0,00 -297.561,62 775.323,02
22.329.030,75 1.034.616,03 99.136,40 0,00 23.264.510,38
28.603.544,05 1.047.691,03 99.136,40 0,00 29.552.098,68
Abschreibungen
01.01.2022
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 629.731,35 93.782,00 0,00 723.513,35
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.475.025,95 0,00 0,00 5.475.025,95
6.104.757,30 93.782,00 0,00 6.198.539,30
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.551.630,78 339.638,93 0,00 2.891.269,71
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.097.703,23 491.634,80 0,00 4.589.338,03
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.575.622,17 394.436,05 99.136,40 1.870.921,82
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
8.224.956,18 1.225.709,78 99.136,40 9.351.529,56
14.329.713,48 1.319.491,78 99.136,40 15.550.068,86
Buchwerte
31.12.2021
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 169.755,00 89.048,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
169.756,00 89.049,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.092.090,04 8.037.548,04
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.307.555,76 3.890.606,76
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.059.190,00 1.209.503,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 645.238,77 775.323,02
14.104.074,57 13.912.980,82
14.273.830,57 14.002.029,82

Konzernkapitalflussrechnung zum 31. Dezember 2022

2022
TEUR
2021
TEUR
1. Konzernjahresüberschuss 5.776 10.091
2. + Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände 1.319 1.204
3. - Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen -2 -35
4. - Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 0 0
5. = Cashflow (Summe aus 1. bis 4.) 7.093 11.260
6. + Veränderung der Rückstellungen 161 2.415
7. + Veränderung der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 887 -6.799
8. - Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -1.071 1.805
9. + Zinsaufwendungen/Zinserträge 362 561
10. + Ertragsteuern 857 1.527
11. - Ertragsteuerzahlungen -836 -1.066
12. = Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Summe aus 5. bis 11.) 7.453 9.703
13. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.035 -1.089
14. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -12 -134
15. + Einzahlungen aus dem Verkauf von Sachanlagevermögen 2 40
16. + Einzahlung aus Zinsen 2 0
17. = Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 13. bis 16.) -1.043 -1.183
18. - Auszahlungen an Gesellschafter -2.458 -1.427
19. + Einzahlungen aus Aufnahme von Krediten 0 0
20. - Auszahlungen zur Tilgung von Krediten -618 -605
21. - gezahlte Zinsen -365 -561
22. = Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 18. bis 21.) -3.441 -2.593
23. = Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes (Summe aus 12., 17. und 22.) 2.969 5.927
24. + Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 18.699 12.772
25. = Finanzmittelbestand am Ende der Periode 21.668 18.699

Der Finanzmittelbestand besteht ausschließlich aus flüssigen Mitteln.

Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2022

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Kapitalanteile Rücklagen
Kapitalanteil persönlich haftender Gesellschafter
EUR
Kapitalanteil Kommandist
EUR
Summe
EUR
Rücklagen
EUR
Summe
EUR
Stand am 1. Januar 2021 1,00 599,00 600,00 15.500.000,00 15.500.000,00
Auflösung der Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand am 31.12.2021 / 01.01.2022 1,00 599,00 600,00 15.500.000,00 15.500.000,00
Einstellung in die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Einlage in die Kapitalrücklage gemäß Gesellschafterbeschluss 0,00 0,00 0,00 12.000.000,00 12.000.000,00
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand am 31.12.2022 1,00 599,00 600,00 27.500.000,00 27.500.000,00
Konzerneigenkapital
Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung Summe
EUR
Differenzbetrag für das gegenüber dem Mutterunternehmen niedrigere Konzernergebnis Summe
EUR
Konzernbilanzverlust Summe
EUR
Summe
EUR
Stand am 1. Januar 2021 298,01 -5.475.025,95 -475,12 10.025.396,94
Auflösung der Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -14,84 0,00 0,00 -14,84
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 0,00 -4.577,82 -4.577,82
Stand am 31.12.2021 / 01.01.2022 283,17 -5.475.025,95 -5.052,94 10.020.804,28
Einstellung in die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 80,79 0,00 0,00 80,79
Einlage in die Kapitalrücklage gemäß Gesellschafterbeschluss 0,00 0,00 0,00 12.000.000,00
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 0,00 -17.974,02 -17.974,02
Stand am 31.12.2022 363,96 -5.475.025,95 -23.026,96 22.002.911,05

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die DEPA Munich GmbH & Co. KG, Lüdinghausen

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der DEPA Munich GmbH & Co. KG, Lüdinghausen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der DEPA Munich GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, den 12. Mai 2023

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bernhard Klinke, Wirtschaftsprüfer

ppa. Andreas Seifert, Wirtschaftsprüfer

Gesellschafterbeschluss Shareholders' Resolution
Depa Germany Verwaltungs GmbH und Depa United Group sind die alleinigen Gesellschafter der Depa Germany Verwaltungs GmbH and Depa United Group are the sole shareholders of
Depa Munich GmbH & Co. KG. Depa Munich GmbH & Co. KG.
In dieser Funktion und unter Verzicht auf alle durch Vertrag und/oder Gesetz vorgeschriebenen Formen und Fristen trifft die Gesellschafterversammlung folgenden Beschluss: In this capacity and waiving all formalities required by contract and/or law the shareholder passes the following resolution:
● Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022, bestehend aus der Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzernanhang, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel, sowie der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022 werden gebilligt. ● The Group financial statement as of December 31 st , 2022, consisting of Group balance sheet, consolidated income statement, notes to Group financial statements, Group cash flow statement, statement of Group shareholders' equity, and the Group management report for the year 2022 are approved.
● Der Geschaftsführung wird für das Geschäftsjahr 2022 Entlastung erteilt. ● The General Managers are granted discharge for the financial year 2022.

 

59348 Lüdinghausen, den 19.05.2023

Depa Germany Verwaltungs GmbH

 

59348 Lüdinghausen, Mai 19th, 2023

Depa United Group

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 19. Mai 2023 gebilligt.

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