Taikisha Deutschland GmbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Pfeiffer seit 12.9.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Sopra Steria Group SA | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sopra Banking Software GmbHLeinfelden-EchterdingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022BILANZ ZUM 31.12.2022AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022A. Allgemeine Angaben Die Kapitalgesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Gesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB sowie den ergänzenden Bestimmungen des GmbHG aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HGB vorgesehenen Gliederungsschema. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Übereinstimmung mit § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Zum Bilanzstichtag war die Sopra Banking Software GmbH mit Sitz in Leinfelden-Echterdingen beim Amtsgericht Stuttgart unter HRB 744449 registriert. Die Sopra Banking Software GmbH ist ein Tochterunternehmen der Sopra Banking Software S.A. mit Sitz in Annecy, Frankreich, registriert unter der Registernummer 450 792 999 beim Handelsgericht in Annecy. Die Sopra Banking Software S.A. wiederum ist ein Tochterunternehmen der Sopra Steria S.A. mit Sitz in Annecy, Frankreich, registriert unter der Registernummer 326.821.065 beim Handelsgericht in Annecy. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten die im Vorjahr noch unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen wurden, wurden zum 31.12.2022 in die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen umgegliedert. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum 31.12.2021 wurden von T€ 615 auf T€ 1.188 angepasst. Entsprechend wurden die sonstigen Rückstellungen zum 31.12.2021 von T€ 20.661 auf T€ 20.087 angpasst. Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Anlagevermögen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauern betragen vier Jahre, vereinzelt auch zwischen ein und fünf Jahren. Die Sachanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Anlagegegenstände wurden planmäßig linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen zwischen ein und dreizehn Jahren. Die Finanzanlagen (Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Ausleihungen an verbundene Unternehmen) werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit eine dauernde Wertminderung vorliegt wird der niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Im Geschäftsjahr 2022 wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von T€ 11.074 vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten unter EUR 800,00 (bis 2017: EUR 410,00) werden unabhängig von ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer im Zugangsjahr aufwandswirksam erfasst. Vorräte Die Vorräte wurden mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder einem niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 4 HGB bewertet. Beim Ansatz der Herstellungskosten sind anteilige Verwaltungskosten, Aufwendungen für soziale Leistungen sowie Fremdkapitalzinsen nicht einbezogen worden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen bilanziert. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Die flüssigen Mittel wurden in allen Fällen mit dem Nennwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind für Auszahlungen des Geschäftsjahres gebildet, die für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag zu Aufwendungen führen. Gezeichnetes Kapital Das Gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Pensionsrückstellungen Pensionsrückstellungen wurden auf der Grundlage von versicherungsmathematischen Berechnungen auf Basis der "Richttafeln 2018 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Sie wurden gemäß dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Künftig zu erwartende Gehalts- und Rentensteigerungen werden bei der Bewertung berücksichtigt. Der sich aus der Verwendung eines Durchschnittszinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre im Vergleich zu der Verwendung eines Durchschnittszinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre ergebene Unterschiedsbetrag beträgt T€ 178. Der Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Absatz 6 HGB ausschüttungsgesperrt. Steuerrückstellungen Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr abgezinst. Sonstige Rückstellungen Der Rückstellungsbetrag für Jubiläumsverpflichtungen wurde unter Verwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Als Parameter für den Rechnungszins zum Ende des Geschäftsjahres wurde 1,44 % (Vorjahr: 1,35 %) verwendet. Das Modell für die Berechnung der Jubiläumsverpflichtung basiert wie das Pensionsgutachten auf Annahmen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Erhaltene Anzahlungen Erhaltene Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Passive Rechnungsabgrenzungsposten sind für Einzahlungen des Geschäftsjahres gebildet, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Sofern die aktiven latenten Steuern einen Überhang ausweisen erfolgt nach dem Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Ausweis. Grundlagen der Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in Form eines Anlagespiegels dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres. 2. Anteilsbesitz Unter den Finanzanlagen weist die Sopra Banking Software GmbH zum 31. Dezember 2022 nachfolgend aufgeführtes Unternehmen aus, an welchem sie mehr als 20 % des Kapitals der Gesellschaft besitzt:
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 19.416 (Vorjahr: T€ 40.377) resultieren aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen (T€ 4.079; Vorjahr: T€ 4.748) und aus Cash-Pooling in Höhe von T€ 15.337 (Vorjahr: T€ 35.629). Die Forderungen enthalten solche gegen die Gesellschafterin, die Sopra Banking Software S.A., Annecy, Frankreich, in Höhe von T€ 17.857 (Vorjahr: T€ 36.913), setzen sich zusammen aus Cash-Pool-Forderungen (T€ 15.337; Vorjahr: T€ 35.629) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 2.520; Vorjahr: T€ 1.284). Unter den sonstigen Vermögensgegenständen, die innerhalb von fünf Jahren fällig sind, werden mehrere Kautionen in Höhe von insgesamt T€ 74 (Vorjahr: T€ 74) ausgewiesen. 4. Latente Steuern Die aktiven latenten Steuern resultieren aus temporären Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen der sonstigen Rückstellungen sowie Pensionsrückstellungen. Die passiven latenten Steuern resultieren aus den temporären Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen des Anlagevermögens. Die latenten Steuern werden auf Basis eines durchschnittlichen Gewerbesteuersatzes in Höhe von 15,12 % sowie eines Körperschaftsteuersatzes inklusive Solidaritätszuschlag in Höhe von 15,8 % ermittelt. 5. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 25.000, aufgeteilt in 25.000 Anteile zu je 1 Euro. 6. Rückstellungen für Pensionen Der Rückstellungsbetrag für Pensionsverpflichtungen wurde unter Verwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Als Parameter für den Rechnungszins zum Ende des Geschäftsjahres wurde 1,78 % (Vorjahr: 1,87 %) und für die Dynamik der laufenden Rentenanpassungsrate 2,25 % (Vorjahr: 1,90 %) verwendet. Für die Pensionsverpflichtungen ergab sich ein Betrag von T€ 3.592 (Vorjahr: T€ 3.474). 7. Sonstige Rückstellungen
In den personalbezogenen Rückstellungen werden im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaub, Gleitzeit, Jubiläen und Bonuszahlungen ausgewiesen. Der Rückstellungsbetrag für Jubiläumsverpflichtungen wurde unter Verwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Als Parameter für den Rechnungszins zum Ende des Geschäftsjahres wurde 1,44 % (Vorjahr: 1,35 %) verwendet. Das Modell für die Berechnung der Jubiläumsverpflichtung basiert wie das Pensionsgutachten auf Annahmen. 8. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 5.237 (Vorjahr: T€ 5.353) resultieren aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten solche gegenüber der Gesellschafterin Sopra Banking Software S.A., Annecy, Frankreich, in Höhe von T€ 4.439 (Vorjahr: T€ 4.993). D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt zusammen:
2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 16.208 (Vorjahr: T€ 7.744) enthalten im Wesentlichen Auflösungen von Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (T€ 16.000) sowie den zu versteuernden Anteil an Firmenfahrzeugen (T€ 198). 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 3.585 (Vorjahr: T€ 4.321) enthalten im Wesentlichen Raumkosten T€ 1.021 (Vorjahr: T€ 1.183), Reisekosten T€ 308 (Vorjahr: T€ 143), KfZ-Kosten T€ 384 (Vorjahr: T€ 276) sowie Rechts- und Beratungskosten T€ 406 (Vorjahr: T€ 669). 4. Außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind die außergewöhnlichen Erträge in Höhe von T€ 16.000 in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten, die ausschließlich Auflösungen von Rückstellungen auf drohende Verluste aus schwebenden Geschäften betreffen. Darüber hinaus enthalten die Personalaufwendungen außergwöhnliche Aufwendungen, resultierend aus der Bildung einer Rückstellung für Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von T€ 2.265. Unter den Abschreibungen auf Finanzanlagen sind solche auf Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 2.618 sowie auf Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 8.456 enthalten. E. Ergänzende Erläuterungen zum Jahresabschluss 1. Außerbilanzielle Geschäfte Mietverträge Die Gesellschaft hat als Mieterin Verträge über die Nutzung von Verwaltungsräumlichkeiten abgeschlossen. Zweck der Geschäfte ist die Nutzung der betreffenden Vermögensgegenstände bei Vermeidung einer langfristigen Kapitalbindung. Die Vorteile liegen in der größeren finanziellen Flexibilität in Folge geringerer Kapitalbindung. Aus den Verträgen resultieren folgende finanzielle Verpflichtungen:
2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den genannten außerbilanziellen Geschäften bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen:
3. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten hat sich, wie aus nachfolgender Tabelle ersichtlich, entwickelt. Es gab und gibt nur Angestellte und keine Lohnempfänger.
4. Organe Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren:
Auf Angaben zu den Gesamtbezügen der Organmitglieder gemäß § 285 Nr. 9 HGB wird, im Rahmen der Möglichkeiten des § 286 Absatz 4 HGB verzichtet. 5. Abschlussprüferhonorar nach § 285 Nr. 17 HGB Für die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2021 der Sopra Banking Software GmbH wurde mit unserem Abschlussprüfer ein Honorar von T€ 75 vereinbart. Weiterhin wurden Steuerberatungsleistungen in Höhe von T€ 11 sowie sonstige Beratungsleistungen in Höhe von T€ 4 erbracht. Das Gesamthonorar beträgt T€ 90. 6. Konzernverhältnisse Mutterunternehmen, das einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Sopra Steria Group S.A. mit Sitz in Annecy, Frankreich. Der Konzernabschluss der Sopra Steria Group SA ist im Internet auf www.soprasteria.com veröffentlicht. 7. ErgebnisverwendungsvorschlagFür das Geschäftsjahr 2022 wird vorgeschlagen T€ 4.000 auszuschütten und den verbleibenden Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Leinfelden-Echterdingen, den 30. Juni 2023 Die Geschäftsführung Eric Bierry Eric Pierre Pasquier
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022A. Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäftsmodell Das Geschäftsmodell der Sopra Banking Software Gruppe besteht darin, Unternehmen der Banken- und Finanzdienstleistungsbranche als Sparringspartner zur Optimierung ihres Geschäftsmodells zu unterstützen. Die Sopra Banking Software GmbH bietet neben Beratungs- und Programmierleistung das Komplettpaket zur Versorgung der Banken an. Insofern orientiert sich die Sopra Banking Software GmbH an den Bedürfnissen und Veränderungen der Banken- und Finanzdienstleistungsbranche und ist entsprechend Mitglied in deren Berufsverbänden. Mit über 5.000 Mitarbeitern und einem breiten Angebot an Software und Dienstleistungen ist die Sopra Banking Software Gruppe ein Partner von über 1.500 Banken in 80 Ländern. Sopra Banking GmbH besitzt die Fähigkeit, auf die Bedürfnisse der verschiedensten Banken und Finanzinstitute einzugehen und sie bei der Modernisierung und Expansion ihres Dienstleistungsspektrums zu unterstützen. Die Sopra Banking Software Gruppe ist in Europa in den folgenden Ländern tätig: Frankreich (13 Standorte), England (4), Spanien (2), Benelux (3) und Deutschland (5). In Deutschland bestehen mit 289 Mitarbeitern (Geschäftsjahr 2022) Standorte in Frankfurt, Leinfelden-Echterdingen, Berlin und München (2 Standorte). Die Zahl der Beschäftigten hat sich, wie aus nachfolgender Tabelle ersichtlich, entwickelt.
Sopra Banking Software GmbH ist ein Tochterunternehmen der Sopra Steria Group mit 50.000 Mitarbeitern weltweit. 2022 lag der Umsatz der Sopra Steria Group bei 5,101 Milliarden Euro. Die Sopra Banking Software GmbH fokussiert sich bei ihren Angeboten auf das Produktportfolio der Sopra Banking Gruppe. Dies besteht unter anderem aus:
Mit diesen Produkten kann das Unternehmen den Kunden aus Sicht der Geschäftsführung, unabhängig von ihrer jeweiligen Größe, ein Instrumentarium zur Optimierung der Geschäftsabläufe anbieten. Neben den laufenden Anpassungen an regulatorische Anforderungen und Marktgegebenheiten sind wesentliche Anwendungskomponenten in den Bereichen Banksteuerung, Steuern, Kredit und Zahlungsverkehr implementiert. Damit wird den steigenden Anforderungen der Kunden an Funktionalität und Prozessautomation aus Sicht der Geschäftsführung Rechnung getragen. Die Produkte der Sopra Banking Software werden technologisch kontinuierlich weiterentwickelt mit dem Ziel, die Implementierungs- und Betriebsaufwände bei den Kunden durch eine verbesserte Integrationsfähigkeit in deren IT- Umgebung weiter zu minimieren. Darüber hinaus betreut die Sopra Banking Software GmbH 3 Lösungen direkt über ihre Standorte in Deutschland:
Die Leasinglösung LeasySOFT wird bei mehr als 30 europäischen Kunden eingesetzt und aus Deutschland betreut. Unter dem Namen "LeasySOFT Fit for Future" wird seit 2020 ein umfangreiches upgrade der Software entwickelt. Als erste Komponente wurde ein neues webbasiertes User Interface im Laufe des Jahres 2021 erstmals an mehrere Kunden im In- und Ausland ausgeliefert. Im Jahr 2022 folgte die Integration eines neuen Buchhaltungs- modules bei 2 Kunden. Diese neue Version von LeasySOFT bieten wir den Bestandskunden derzeit vorwiegend in den Zielländern der DACH Region, aber auch Neukunden an. Die Kernbankenlösungen CORBAS sowie fOS werden vorrangig für unsere Bestandskunden betrieben und gewartet. Des Weiteren entwickeln wir diese Softwarelösungen basierend auf kundenindividuellen Anforderungen weiter. Im Geschäftsjahr 2022 haben wir unsere Kunden informiert, dass wir die CORBAS Kernbankenlösung nur noch bis Jahresende 2025 warten und betreiben werden. In diesem Zuge wurden den Kunden Angebote über neue Kernbankenlösungen der Sopra Banking Software Gruppe unterbreitet. 2. Forschung und Entwicklung Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung fokussieren sich im Wesentlichen auf 3 Bereiche:
Auch künftig sollen Mittel in die Erweiterung der Produkte und Komponenten investiert werden. Der Fokus wird dabei auf dem Bereich digital banking liegen. 3. Zweigniederlassungen Die Sopra Banking Software GmbH hat ihre Deutschlandzentrale in Leinfelden-Echterdingen. In München ist die Sopra Banking Software GmbH mit zwei Standorten vertreten: Ein Standort für die Entwicklung und den Vertrieb der LeasySOFT Produkte, sowie ein Standort für den Geschäftsbereich digitales Banking. In Frankfurt am Main und Berlin unterhält die Sopra Banking Software GmbH zudem weitere Zweigniederlassungen. Es ist geplant im Jahr 2023 die beiden Standorte in München zu einem Standort zusammen zu legen. B. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die globalen Wachstumsaussichten haben sich zum Ende des Jahres 2022 weiter eingetrübt, die Risiken haben zugenommen. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dämpft in allen Regionen das Wachstum, treibt die Inflation und verstärkt Knappheiten in Einzelmärkten. Der Rückgang des Wachstums in China - bedingt durch die dortige Immobilienkrise und die strikte Corona-Eindämmungspolitik - bremst die Entwicklung zusätzlich. Von höheren Energiepreisen ist Europa besonders betroffen. In ganz Europa kommen ein schwächeres Verbrauchervertrauen und eine verlangsamte Dynamik im Verarbeitenden Gewerbe aufgrund zwar nachlassender, aber immer noch anhaltender Unterbrechungen der Lieferketten und steigender Inputkosten erschwerend hinzu. Vor diesem recht düsteren Hintergrund sieht der IWF die konjunkturellen Abwärtsrisiken als hoch und die Bewältigung der Lebenshaltungskostenkrise als akute Herausforderung an. Deutschland ist besonders stark betroffen. (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz Online-Version vom 28.11.2022) Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 %. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher. (Quelle: Destatis Pressemitteilung vom 13.01.2023) Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2022 von durchschnittlich 45,6 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 1,3 % oder 589 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Der Beschäftigungsaufbau fand 2022 insbesondere bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und in den Dienstleistungsbereichen statt. (Quelle: Destatis Pressemitteilung vom 13.01.2023) Die Inflation in Deutschland ist 2022 so hoch ausgefallen wie noch nie. Die Verbraucherpreise erhöhten sich um durchschnittlich 7,9 Prozent. Die historisch hohe Jahresteuerungsrate wurde vor allem von den extremen Preisanstiegen für Energieprodukte und Nahrungsmittel seit Beginn des Kriegs in der Ukraine getrieben. Ein größeres Plus hat es im wiedervereinigten Deutschland noch nicht gegeben. (Quelle: Statistisches Bundesamt) 2. Branchenentwicklung Die Bankenbranche befindet sich seit einigen Jahren im Umbruch, welcher sich durch die Zinswende in 2022 weiter beschleunigt. Wie für viele Branchen auch, war Covid-19 für die Finanzindustrie erneut ein echter Weckruf in puncto Digitalisierung. 75 % der an einer Studie von ZEB.digital Pulse check Teilnehmenden, zum Großteil aus der DACH Region kommend, sehen in diesem Vorstoß zum Onlinebanking einen bleibenden Effekt. Aus Sicht der Geschäftsführung ist dies nur eine Facette der digitalen Transformation. Es geht auch um ganz neue Geschäftsmodelle, fernab des reinen Bankings. Hier wollen sich zwei Drittel der Banken engagieren, allerdings mangelt es noch an Know-how und Erfahrung. Auch die derzeit fehlenden Business-Cases auf diesem Gebiet legen die Vermutung nahe, dass das angenommene Potenzial, nach dem viele Finanzinstitute suchen, noch nicht vorhanden ist. Das Thema digitale Transformation ist bei den Banken angekommen. So verfügen 68 % des Topmanagements der in der Studie befragten Banken über ein klares Verständnis zur Strategie und Herausforderung der digitalen Transformation. Allerdings gibt es Nachholbedarf bei der Umsetzungsgeschwindigkeit und Fokussierung. Grundsätzlich sind aus Sicht der Geschäftsführung agile Arbeitsmethoden in den Banken angekommen. Sie werden hauptsächlich im Bereich Change und Innovation sowie an der Kundenschnittstelle eingesetzt. Darüber hinaus wird cross-funktionale Zusammenarbeit bei über der Hälfte der Banken gelebt. Für den Erfolg einer digitalen Transformation wäre es aus Sicht der Geschäftsführung wichtig, die gesamte Organisation danach auszurichten. Es bleibt spannend, welche Ausrichtung die Banken in den nächsten Jahren einnehmen werden und ob sie sich gemeinsam mit oder gegen FinTech Unternehmen positionieren werden. 3. Geschäftsverlauf bei der Sopra Banking Software GmbH Im Geschäftsjahr 2022 haben die Umsatzerlöse 51,5 Mio. EUR betragen. Dies bedeutet einen Rückgang um 7 % gegenüber dem Vorjahr. Dieser Rückgang ist hauptsächlich durch vertragliche Anpassungen im Zusammenhang mit dem Kauf der ehemaligen Fidor Solutions zu erklären. Im Zuge des Kaufs der Fidor Solutions wurde mit dem ehemaligen Eigentümer und größtem Kunden, Fidor Bank AG, eine Reduzierung des Volumens des Vertrages über Betriebsleistungen vereinbart. Entsprechend sind die Umsätze aus dem damit verbundenen Betrieb von Software gesunken. Die Umsätze aus dem Dienstleistungsgeschäft konnten dagegen auf 25,7 Mio. EUR gesteigert werden (2021: 20,1 Mio. EUR). Die Gründe dafür liegen zu einem großen Teil in der Beziehung mit ihrem Kunden Sopra Financial Technology GmbH (SFT), welche auch in 2022 weiter vorangetrieben werden konnte. So wurde auch im Geschäftsjahr 2022 ein Großteil des Umsatzes durch Projekte mit der SFT erwirtschaftet. Das Bestandskundengeschäft wurde auch durch die neue Version Leasysoft "Fit For Future" gestützt. So ist die neue Version 2022 zum ersten Mal vollumfänglich an mehrere Kunden ausgeliefert wurden. Das Neukundengeschäft stagnierte dagegen entgegen den Planungen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten 16,0 Mio. EUR aus der Auflösung der Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Hieraus ergibt sich für das Geschäftsjahr 2022 eine Gesamtleistung in Höhe von 68,1 Mio. EUR, welche damit, im Vergleich zur Gesamtleistung des Vorjahres mit 62,9 Mio. EUR, leicht höher ausgefallen ist. Das im Geschäftsjahr 2022 erwirtschaftete EBITDA hat 16,5 Mio. EUR betragen. Das Ergebnis ist geprägt von der Auflösung von Drohverlustrückstellungen 16,0 Mio. EUR sowie der Zuführung zu Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von 2,3 Mio. EUR. Bereinigt um diese Sondereffekte hat der EBITDA 2,8 Mio. EUR betragen. Im Vorjahr hat der bereinigte EBITDA 6,6 Mio. EUR betragen. Das im Geschäftsjahr 2022 erzielte EBITDA entspricht den Erwartungen der Gesellschaft. 4. Investitionen Im Geschäftsjahr 2022 wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 344 getätigt. Die Investitionen entfallen im Wesentlichen auf die technische Ausstattung, insbesondere für den Standort in München. 5. Finanzierungsmaßnahmen Als konzernfinanziertes Unternehmen ist die Sopra Banking Software GmbH unabhängig von externen Kapitalgebern. Bereits im Jahr 2015 wurde die Sopra Banking Software GmbH in das Cash Pooling der Muttergesellschaft, der Sopra Banking Software S.A. mit Sitz in Annecy, Frankreich, integriert. Die Banksalden werden grundsätzlich bankentäglich auf null gestellt. 6. Personal- und Sozialbereich Im Geschäftsjahr 2022 waren durchschnittlich 289 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 296). Die Ermittlung erfolgte nach § 267 Abs. 5 HGB. Die Sopra Banking Software GmbH befindet sich in einer Transition. So muss Sie zum einen den wachsenden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden und wettbewerbsfähig bleiben. Zum anderen muss Sie sicherstellen, dass die Lieferfähigkeit im Bereich der CORBAS-Produkte bis ins Jahr 2025 aufrecht gehalten wird. Deshalb wurde Ende 2022 ein Personalprogramm ('performance plan') ins Leben gerufen, mit dem Ziel:
Um dieses Programm umzusetzen, wurden voraussichtliche Kosten i.H.v. 2,3 Mio. EUR identifiziert und im Jahr 2022 zurückgestellt. Die entsprechenden Maßnahmen wurden Ende 2022 ausgerollt und werden voraussichtlich bis Ende März 2023 abgeschlossen. C. Darstellung der Lage 1. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Sopra Banking Software Gruppe ist intern nach Bereichen untergliedert, welche gesellschaftsübergreifend agieren. Auf Basis dieser Bereiche erstellt die Sopra Banking Software einen Jahresplan ("V3 Budget") sowie monatliche Prognosen ("V2 forecasts"). Zur Steuerung der Bereiche werden wesentliche Leistungsindikatoren wie Umsatzerlöse und dem EBITDA herangezogen. Der EBITDA berechnet sich aus dem Ergebnis nach Steuern zuzüglich Steuern und Finanzergebnis. Es findet keine separate Finanzplanung der Sopra Banking Software GmbH als Landesgesellschaft statt. 2. Ertragslage Während die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr gesunken sind, haben Auflösungen von Drohverlustrückstellungen (TEUR 16.000) diesen Effekt überkompensiert, so dass sich die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht hat. Unter Berücksichtigung der Aufwendungen für bezogene Leistungen, ergibt sich für das Geschäftsjahr 2022 ein Rohergebnis (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung abzgl. bezogene Leistungen) in Höhe von TEUR 48.179 (Vorjahr: TEUR 45.108). Damit hat sich das Rohergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich verschlechtert. Trotz einem Rückgang der Umsatzerlöse haben sich die bezogenen Leistungen um TEUR 2.039 erhöht. Diese Erhöhung ist unter anderem durch die Auslieferung von neuen Funktionen an 2 Kunden im digital banking Bereich zu erklären, welche in Zusammenarbeit mit externen Partnern erstellt wurden. Der Personalaufwand erhöhte sich um rund 4,8 % von TEUR 26.665 auf TEUR 27.952 im Geschäftsjahr 2022. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf branchenübliche Gehaltssteigerungen sowie Zuführungen zu Rückstellungen zurückzuführen. Im Zusammenhang mit dem 'performance plan' wurden Personalrückstellungen in Höhe von insgesamt TEUR 2.265 gebildet. Die Mitarbeiterzahl hat von durchschnittlich 296 Mitarbeiter im Vorjahr auf durchschnittlich 289 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2022 abgenommen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Geschäftsjahres 2022 betragen TEUR 3.585 (Vorjahr: TEUR 4.321) und enthalten im Wesentlichen Raumkosten (TEUR 1.021), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 406) sowie Kfz-Kosten (TEUR 384). Die Abschreibungen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 963 (Vorjahr: TEUR 2.038). Der Rückgang der Abschreibungen resultiert aus dem Verkauf von immateriellen Vermögensgegenständen an die Muttergesellschaft, die Sopra Banking Software S.A. So wurde eine noch durch Fidor Solutions AG erworbene "mobile app" (Mobile Applikation) für die Smartphone Betriebssysteme iOS & Android verkauft und ist somit nicht mehr Teil der regelmäßigen Abschreibungen. Das Finanzergebnis ist geprägt von Zinsen und ähnlichen Aufwendungen, die sich in 2022 auf TEUR 111 (Vorjahr: TEUR 284) summierten. Das Zinsergebnis resultiert im Wesentlichen aus der Aufzinsung langfristiger Pensionsrückstellungen mit TEUR 110 im Geschäftsjahr (Vorjahr: TEUR 284). Das im Geschäftsjahr 2022 erwirtschaftete EBITDA hat 16,5 Mio. EUR betragen. Im Vorjahr hat das EBITDA 14,1 Mio. EUR betragen. Das Jahresergebnis der Sopra Financial Solutions FZCO mit Sitz in Dubai (ehemals: Fidor FZCO), beläuft sich auf einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 903 welcher im Wesentlichen auf Währungsgewinne zurückzuführen ist. Dieser Betrag erklärt sich aus der Transformation im Zuge des Kaufs der Gesellschaft durch die Sopra Banking Software. Die Fidor FZCO wird sich künftig darauf fokussieren, interne Entwicklungen im Bereich digitales Banking voranzutreiben. Der Gewinn von Neukunden im Arabischen und Nordafrikanischen Raum wird dagegen durch andere Gesellschaften innerhalb der Sopra Banking Software Gruppe adressiert. Aufgrund der anhaltenden Ertragsschwäche und gleichzeitig sehr verhaltener Ertragsaussichten auf Grundlage der aufgestellten Planung, wird davon ausgegangen, dass die Tochtergesellschaft Sopra Financial Solutions FZCO die an Sie ausgereichten Darlehen nicht zurückzahlen werden kann. In diesem Zuge hat die Geschäftsführung entschieden außerplanmäßige Abschreibungen auf die an die Tochtergesellschaft ausgereichten Ausleihungen in Höhe von T€ 8.456 sowie die Beteiligungen an der Tochtergesellschaft in Höhe von T€ 2.618 vorzunehmen. 3. Vermögens- und Finanzlage Vermögensstruktur Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag 31.12.2022 TEUR 39.675 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 20.547 reduziert. Die Aktivseite wird geprägt von Anlagevermögen in Höhe von TEUR 1.163, Unfertigen Leistungen, die auf noch nicht fertiggestellte Projekte entfallen in Höhe von TEUR 1.673, Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 19.416 sowie einen aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 12.516. Diese Position ist durch die Abgrenzung von berechneten 'Royalty-Gebühren' durch die Konzernmutter zu erklären. So entstehen, durch den Verkauf von Software an einen Kunden, Lizenzgebühren gegenüber der Muttergesellschaft Sopra Banking Software SA als Eigentümer der entsprechenden Rechte. Diese 'Royalties' können nur anteilig dem Geschäftsjahr 2022 zugeordnet werden. Der Restbetrag wurde entsprechend abgrenzt. Der Wert des Anlagevermögens betrug zum Bilanzstichtag TEUR 1.163 (Vorjahr: TEUR 15.362) und setzt sich aus entgeltlich erworbener Software in Höhe von TEUR 485 und Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 679 zusammen. Aufgrund der außerplanmäßigen Abschreibung der Finanzanlagen im Geschäftsjahr, werden zum Stichtag 31.12.2022 keine Finanzanlagen mehr ausgewiesen. Der Rückgang der entgeltlich erworbenen Software resultiert aus dem Verkauf einer noch durch Fidor Solutions AG erworbene "mobile app" (Mobile Applikation) für die Smartphone Betriebssysteme iOS & Android, die an die Muttergesellschaft, die Sopra Banking S.A. unterjährig verkauft wurde. Der Verkauf erfolgte zu Buchwerten, das heißt es hat sich hieraus weder ein Verlust noch ein Gewinn ergeben. Unter der Position Sachanlagevermögen wird überwiegend Computerhardware ausgewiesen. Der Bestand an unfertigen Leistungen betrug zum Bilanzstichtag TEUR 1.673 (Vorjahr: TEUR 1.294). Die Vorratsbestände haben sich damit im Vergleich zum Vorjahr etwas erhöht. Es handelt sich hierbei um Projekte, die zum Abschlussstichtag noch nicht fertiggestellt waren. Der Anstieg ist dadurch zu erklären, dass der Anteil von Festpreisprojekten gegenüber dem Vorjahr zugenommen hat. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten solche aus Cash-Pooling gegen die Muttergesellschaft, der Sopra Banking Software S.A., in Höhe von TEUR 15.337 (Vj. TEUR 35.629). Darüber hinaus verfügte die Gesellschaft zu Jahresbeginn über liquide Mittel in Höhe von TEUR 52. Der Rückgang des Cash-Poolings ist auf Ausschüttungen in Höhe von TEUR 8.000 sowie gleichzeitiger Ausreichung weiterer Gesellschafterdarlehen an die Tochtergesellschaft in Dubai in Höhe von TEUR 751 zurückzuführen. Auf der anderen Seite hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr einen negativen operativen Cash-Flow (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen und Korrektur um Auflösung sonstiger Rückstellungen) in Höhe von TEUR 65 erwirtschaftet. Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrug zum Bilanzstichtag TEUR 3.854 (Vorjahr: TEUR 1.999). Der Anstieg ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass vertragsgemäß zum Jahresende größere Betriebsleistungen aus dem Jahr 2022 abgerechnet wurden, welche Anfang des Folgejahres für die Kunden zur Zahlung fällig sind. Kapitalstruktur Das Eigenkapital der Sopra Banking Software GmbH beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 22.270 (Vorjahr: TEUR 26.385). Im Geschäftsjahr erfolgte eine Ausschüttung aus dem Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 8.000. Auf der anderen Seite hat der im Geschäftsjahr erwirtschaftete Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 3.885 zu einer Erhöhung des Eigenkapitals geführt. Die Eigenkapitalquote beträgt damit zum Stichtag 2022 56,1 % und hat sich damit gegenüber der Bilanz zum 31.12.2021 mit 43,8 % merklich erhöht. Diese Entwicklung ist neben dem Jahresüberschuss auf den deutlichen Rückgang der Bilanzsumme zurückzuführen. Im Übrigen wird die Passivseite von sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 4.554, Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 3.592, erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (TEUR 805), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 1.571) sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 5.237 geprägt. Die Rückstellungen für Pensionen betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 3.592 (Vorjahr: TEUR 3.474). Die Rückstellungen für Pensionen entfallen ausschließlich auf die Sopra Banking Software GmbH. Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe von TEUR 4.554 (Vorjahr: TEUR 20.087) gebildet und haben damit im Vergleich zum Vorjahr deutlich abgenommen. Die sonstigen Rückstellungen zum Stichtag 2022 enthalten keine Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften mehr. Im laufenden Geschäftsjahr wurden die Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften erfolgswirksam in Höhe von TEUR 16.000 vollständig aufgelöst. Die Summe der Verbindlichkeiten belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 7.533 (Vorjahr: TEUR 8.611). Zum Bilanzstichtag bestanden Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von TEUR 331 (Vorjahr: TEUR 1.645), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.571 (Vorjahr: TEUR 1.188), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 5.237 (Vorjahr: TEUR 5.353) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 394 (Vorjahr: TEUR 425). Finanzlage Am Bilanzstichtag standen der Gesellschaft liquide Mittel aus Cash-Pooling in Höhe von TEUR 15.337 (Vorjahr: TEUR 35.629 Cash-Pooling zzgl. Bankguthaben) zur Verfügung. Die Finanzlage der Gesellschaft wird von uns nach wie vor als sehr gut beurteilt. Bereits seit 2015 gehört die Sopra Banking Software GmbH dem Cash Pooling der Sopra Banking Software S.A. mit Sitz in Annecy, Frankreich, an. Damit standen der Gesellschaft während des Geschäftsjahres ständig ausreichend Finanzierungsmittel zur Verfügung. 4. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Geschäftsjahr 2022 der Beginn einer größeren Transition für die Gesellschaft war. So wurde damit begonnen die lokalen 'end-of-life' CORBAS-Lösungen schrittweise zu beenden und stattdessen auf neue, digitale Lösungen zu bauen. Diese Transition wird auch in den nächsten Jahren größere Veränderungen in allen Unternehmensbereichen hervorbringen. Die Geschäftsleitung blickt diesen Entwicklungen optimistisch entgegen und sieht sich für diesen neuen Weg gut gewappnet. Die Sopra Banking Software GmbH hat keine eigene Jahresplanung nur für die Gesellschaft erstellt. Stattdessen ist die Sopra Banking Software Gruppe nach operativen Bereichen untergliedert, welche gesellschaftsübergreifend agieren. Auf Basis dieser Bereiche erstellt die Sopra Banking Software einen Jahresplan ("V3 Budget") sowie monatliche Prognosen ("V2 forecasts"). Die Bereiche, welche anteilig durch die Sopra Banking Software GmbH bedient werden, haben im Jahr 2022 fast vollständig ihre Erwartungen erfüllt sowie die Budgetziele erreicht. Der Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr ergab sich größtenteils durch vertragliche Änderungen und wurden von der Geschäftsleitung im vorab antizipiert. Die gesteckten Umsatzziele konnten vollständig erreicht werden. Nur für den Bereich LeasySOFT gab es einen größeren Investitionsbedarf als ursprünglich angenommen. Die Geschäftsleitung ist mit der Umsatzentwicklung, dem Rohergebnis sowie dem EBITDA zufrieden. Die Vermögens- und Finanzlage wird von der Geschäftsleitung als sehr gut beurteilt. D. Chancen- und Risikobericht Grundlage für das Risikomanagement im Unternehmen ist die klare Festlegung von Zielen und die Überprüfung durch ein kontinuierliches Berichtswesen. Bei Abweichungen können damit rechtzeitig Maßnahmen zur Gegensteuerung eingeleitet werden. 1. Risikobericht Allgemeine Einschätzung: Die wichtigsten aus der Geschäftstätigkeit resultierenden Risiken sind aus Sicht der Geschäftsführung durch Versicherungen abgedeckt. Der Umfang der Versicherungen wird laufend geprüft und angepasst. Aufgrund der abgeschlossenen Versicherungen, der getroffenen Maßnahmen und der organisatorischen Überwachung der Systeme kann aus Sicht der Geschäftsführung davon ausgegangen werden, dass eventuell eintretende Schadensfälle bestmöglich abgesichert sind. Risikomanagement: Grundsätzlich wird jede unternehmerische Entscheidung unter Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung der Unternehmensumwelt getroffen. Damit ist unternehmerisches Handeln nahezu untrennbar mit Chancen und Risiken verbunden. Vordem Hintergrund steigender Dynamik und Komplexität unserer Unternehmensumwelt ist eine risikoorientierte Unternehmenssteuerung unerlässlich, denn ein wirksames Risikomanagement verbessert die Entscheidungsqualität und damit den Unternehmenserfolg. Die für die Sopra Banking Software GmbH relevanten Risiken und Risikopotentiale sind hauptsächlich konjunktur- und wettbewerbsinduziert. Das Risikomanagementsystem besteht aus Methoden zur Risikoerkennung, Risikoanalyse und -bewertung sowie aus Risikoüberwachung und Risikosteuerung. Schwerpunkte liegen insbesondere im Vertragsmanagement (Richtlinien zur Prüfung, Genehmigung und Dokumentation gewerblicher Verträge in Abhängigkeit ihrer wirtschaftlichen Bedeutung) und im Kreditmanagement (Prüfung, Genehmigung und Überwachung von Geschäftspartnerrisiken bzw. Kundenforderungen). Ein formalisiertes Berichtswesen liefert der Geschäftsführung zeitnah aktuelle Informationen über die gesamte wirtschaftliche Situation des Unternehmens. Neben diesen organisatorischen Maßnahmen kommt der Risikokultur, d.h. der Stärkung des Risikobewusstseins der Mitarbeiter im täglichen Geschäft, eine wesentliche Bedeutung zu. Die Risiken werden im Folgenden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben. Konjunkturelle Risiken: Die allgemeine konjunkturelle Entwicklung beeinflusst das Verhalten potenzieller Kunden bei Investitionen in die IT-Infrastruktur sowie die Ausgaben für laufende Unternehmensberatung. Eine Verschlechterung des konjunkturellen Umfeldes könnte das von der Sopra Banking Software GmbH adressierte Marktvolumen reduzieren. Die als Reaktion auf eine solche Entwicklung notwendigen Maßnahmen zur Kapazitätsanpassung können gegebenenfalls nur mit einem Zeitverzug Wirkung zeigen und würden zu Kosten für Restrukturierungsmaßnahmen führen. In Hinblick auf die Ausläufer der Finanzmarktkrise ist es wichtig, die möglichen Auswirkungen auf das Geschäft der Sopra Banking Software GmbH aufmerksam zu beobachten, um gegebenenfalls schnell auf neue Entwicklungen reagieren zu können. Im Falle eines Nachfragerückgangs infolge konjunktureller Krisen ginge die Sopra Banking Software GmbH davon aus, dass sich dies bei Bestandskunden im Produktgeschäft eher langsamer durchsetzen würde, da in diesem Geschäft die Bindung an die eingesetzte Lösung die Beauftragung von erforderlichen Anpassungen sicherstellt. Bezogen auf Neukunden können Verschiebungen geplanter Investitionen Umsatzrückgänge, insbesondere im Produktgeschäft, zur Folge haben. Technologische Risiken: Bei einem Systemhaus birgt naturgemäß die Datensicherheit ein Risiko. Die interne Datensicherheit wird durch geschultes Personal der Muttergesellschaft in Frankreich organisiert. Der unbefugte Zugriff Dritter von außen wird durch Firewall-Systeme verhindert und die VPN-Technologie zur Kommunikation innerhalb des Unternehmens verwendet. Die Betriebssicherheit von Hard- und Software wird durch die Nutzungsmöglichkeiten eines modernen Rechenzentrums und dessen professionellen Betrieb gewährleistet. Leistungswirtschaftliche Risiken: Risiken können sich im Zusammenhang mit der Kalkulation komplexer Projekte sowie deren Abwicklung ergeben. Demgegenüber ist die Geschäftsleitung durch ein integriertes Berichtssystem jederzeit in der Lage, auf sämtliche Zahlen und Auswertungen in Echtzeit zuzugreifen. Durch Planungs- und Budgetierungsinstrumente können mögliche Risiken für das Unternehmen frühzeitig erkannt werden. Diese Zahlen werden in aufbereiteter Form im Rahmen eines monatlichen Reporting an das Management berichtet. Ebenso wird monatlich ein Forecast für das laufende Geschäftsjahr gemeldet. Größere Investitionen werden nach entsprechender Abstimmung mit dem Management durchgeführt. Eventuelle Risiken können aus Sicht der Geschäftsführung so zeitnah erkannt und geeignete Maßnahmen eingeleitet werden. 2. Chancenbericht Die von der Geschäftsführung gesehenen Chancen werden im Folgenden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben. Die Kundenbedürfnisse und damit verbundenen Chancen auf Branchen- und Produktebene werden durch nationale und internationale Teams aus dem Vertrieb identifiziert und gemeinsam mit den Kunden aktiv entwickelt. Marktchancen: Die Gesellschaft überarbeitet derzeit ihre Positionierung am Markt. So ist das Ziel künftig vorrangig innovative, digitale Lösungen aus dem Portfolio der Sopra Banking Software Gruppe zu vertreiben. Dabei wird verstärkt auf die Zusammenarbeit mit anderen Bereichen der Sopra Banking Software sowie der Sopra Steria Gruppe gesetzt, um den Kunden ein möglichst breites Angebot an Leistungen bieten zu können. Die Sopra Banking Software verfügt heute über ein umfangreiches Angebot für Banken und Leasinggesellschaften und damit über grundsätzlich gute Marktchancen und eine gute Wettbewerbsposition. Zudem erwartet das Unternehmen einen Fortgang der Regulierung im gesamten Finanzdienstleistungssektor als Folge der Ausläufer der Finanzmarktkrise. Diese Regulierung wird bei den momentan von den Banken eingesetzten Lösungen auch weiterhin zu einem großen Anpassungsbedarf führen und die Nachfrage nach Standardsoftware seitens der Banken noch verstärken. Mit dem gebündelten, funktional vollständigen und modularen Leistungsangebot der Sopra Banking Software Gruppe ist das Unternehmen auf die entsprechenden Bedürfnisse der Kunden gut vorbereitet. Dem grundsätzlichen Risiko, dass in der Folge konjunktureller Krisen Teile der Budgets bei den potenziellen Kunden der Sopra Banking Software GmbH zurückgestellt werden, stehen andererseits neue Möglichkeiten für einen Standardsoftwareanbieter wie die Sopra Banking Software GmbH durch die höheren regulatorischen Erfordernisse und den steigenden Kostendruck bei den Banken gegenüber. Denn gerade ein konjunkturell bedingter Kostendruck im Absatzmarkt unterstützt wiederum Konsolidierungs- und Automatisierungstendenzen, die eine zunehmende Nachfrage bei externen Systemanbietern zur Folge haben können. Projekte und Produkte: Es wird kontinuierlich in das Geschäft mit internationalen Produkten investiert und Mitarbeiter in internationalen Projektteams ausgebildet, die auch in Zukunft für das nationale und internationale Geschäft von zunehmender Bedeutung sein werden. Umgekehrt nutzt der Konzern Synergien und Know-how aus Deutschland, um sich international zu vermarkten. Die Investitionen in neue Produkte werden konzernfinanziert. E. Prognosebericht Die Gesellschaft befindet sich in einer Transition. Das Geschäft mit bestehenden Kunden aus dem Kernbankenbereich ist weiterhin rückläufig. Gleichzeitig etabliert sich die Gesellschaft auf dem Markt des digitalen Bankings. Dabei integriert sie sich weiter in die Abläufe der Sopra Banking Software Gruppe, um verstärkt Synergien bezüglich Know-How und Softwareangeboten nutzen zu können. Des Weiteren wird sich die Gesellschaft in den nächsten Jahren auf die Demigrationen ('Abbau) der CORBAS-Lösungen fokussieren, welche ihr 'end-of-life' erreicht haben. Dabei wird erwartet, dass sich der Rückgang im Bereich des Bestandskundengeschäftes mit Produkten der CORBAS Lösung fortsetzt, was zu Umsatzrückgängen führen wird. Dem entgegen wird erwartet, dass das Geschäft mit der Leasinglösung "LeasySOFT" weiter ausgebaut werden kann. Basis dafür sind die im Geschäftsjahr 2022 erfolgreich durchgeführten Auslieferungen der Version 'Fit For Future', welche zusätzlichen Bedarf am Markt erzeugt haben. Basierend auf den verfügbaren Informationen erwarten wir für das Geschäftsjahr 2023 für die mit der Sopra Banking Software GmbH verbundenen Bereiche rückläufige Umsatzerlöse sowie ein rückläufigen EBITDA, aufgrund der erheblichen zukünftigen Belastungen durch die aktuelle Transition.
Leinfelden-Echterdingen, den 30. Juni 2023. Eric Bierry Eric Pierre Pasquier Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Sopra Banking Software GmbH, Leinfelden-Echterdingen: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sopra Banking Software GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sopra Banking Software GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Frankfurt am Main, 30. Juni 2023 Mazars
GmbH & Co. KG
Jörg Maas, Wirtschaftsprüfer Matthias Frye, Wirtschaftsprüfer |
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