Stammdaten

Register
Amtsgericht Kleve HRB 10140
Eingetragen
10.2.2010
Branche
Spezialisierte Bautätigkeiten im TiefbauSonstiger Tiefbau a. n. g. (ohne Bau von Industrieanlagen)Bau von Straßen
Gegenstand
Die Ausführung von Hochbau- und Tiefbauarbeiten, Beton-, Stahlbeton-, Straßen- und Kanalarbeiten sowie Erdarbeiten; Verkauf von Sand, Kies und Beton, Vermietung von Straßenbaumaschinen sowie alle hiermit im Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Martinus Petrus Janssen
In het Ray 17, 47623 Kevelaer
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AVG Bau Goch GmbH

Goch

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

AVG Bau Goch GmbH

Goch

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die AVG Bau Goch GmbH gehört zu den führenden Bauunternehmen am Niederrhein. Das Unternehmen gehört zur AVG-Unternehmensgruppe mit Geschäftstätigkeiten in BeNeLux und Deutschland.

Die AVG Bau Goch GmbH realisiert Tiefbauprojekte im gewerblichen Bereich und Infrastrukturprojekte im öffentlichen Bereich.

2. Forschung und Entwicklung

Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten werden nicht durchgeführt. Wir verstehen uns jedoch als innovatives Bauunternehmen und beobachten die technischen Entwicklungen und die Innovationen bei den Baustoffen genau.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren.

Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %).

Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem in den stark nachgefragten energetischen Sanierungen begründet sein dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde.

Seit Jahren gehört die AVG-Gruppe zu den marktführenden Unternehmen im Baubereich. Durch unsere enge Kundenbindung und die gute Baukonjunktur profitieren wir von den guten branchenbezogenen Rahmenbedinungen.

Die Tiefbaubranche realisiert im Geschäftsgebiet seit 2010 stetig steigende Auftragsvolumina. Die Decktungsbeiträge sind zufriedenstellend. Die branchenbezogenen Rahmenbedingungen betrachten wir als zufriedenstellend. Insbesondere der Handel mit Sekundär-Rohstoffen ist zukunftstragend und bietet der Branche Entwicklungspotenzial.

2. Geschäftsverlauf und Geschäftslage

Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr. Ursächlich ist die Abrechnung der teilfertigen Arbeiten. Der Rohertrag ist durch die gestiegenen Materialaufwendungen (Preiseffekte) belastet.

A. Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Betriebsergebnis 2.202,8 -702,5 2.905,3 -413,57
Finanzergebnis 163,8 155,9 7,9 5,07
Nach-Steuerergebnis 1.720,0 -459,2 2.179,2 -474,56
Jahresergebnis 1.715,9 -465,0 2.180,9 -469,01

B. Finanzlage

Die Eigenkapitalquote ist gestiegen von 16,08 % im Vorjahr auf 22,86 %. Absolut reduzierte sich das Eigenkapital von 5,04 Mio. € auf 4.260,3 Mio. €. Die Eigenkapitalquote betrachten wir als ausreichend.

C. Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Aktiva
Anlagevermögen 3.882,1 6.115,9 -2.233,8 -36,52
Vorräte/Foderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.803,7 23.215,5 -10.411,8 -44,85
Liquide Mittel 1.913,8 2.023,1 -109,3 -5,40
ARAP / aktive latente Steuern 40,3 0,0 40,3 100,00
Summe Aktiva 18.639,9 31.354,5
Passiva
Eigenkapital 4.260,3 5.044,4 -784,1 -15,54
Rückstellungen 909,5 459,6 449,9 97,89
Verbindlichkeiten 13.470,1 25.850,5 -12.380,4 -47,89
Summe Passiva 18.639,9 31.354,5

3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf Umsatzentwicklung, Betriebsergebnis, Branchenentwicklung und Mitarbeiterentwicklung. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und den Cash-Flow heran; diese mit einer genauen Profitcenter-Abrechnung. Die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren im Bereich der Mitarbeiterentwicklung erheben wir mit unternehmenseigenen Tools.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Mit der Ertragslage waren wir im vergangenen Jahr zufrieden, da wir die Umsatzerlöse durch die Endabrechnungen der teilfertigen Arbeiten deutlich steigern konnten.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlung Skontoabzüge realisieren.

Die langfristigen Verbindlichkeiten stehen im wirtschaftlichen Zusammenhang mit den Investitionen im Anlagevermögen. Nur das Working Capital ist kurzfristig finanziert.

III. Niederlassungsbericht

Wir haben keine weiteren Niederlassungen.

IV. Prognosebericht

Die Branchenentwicklung ist momentan so, dass die Baugenehmigungszahlen auf einem konstant niedrigen Niveau liegen.

Wir erwarten noch im Jahr 2024 sinkende Kapitalmarktzinsen und damit ein besseres Marktumfeld für uns und unsere Branchen. Ob es dadurch jedoch zu einer nachhaltigen Trendwende kommt, erscheint uns fraglich.

Aufgrund der bestehenden Aufträge erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 eine positive Geschäftsentwicklung mit einem Jahresüberschuss. Langfristig erwarten wir ein schwierigeres Marktumfeld. Wir rechnen für 2024 mit einem Umsatz auf dem Niveau von 2022.

V. Chancen- und Risikobericht

Ein größeres Risiko steckt für uns in den Zinserhöhungen, da hierdurch die Bereitschaft der Investoren zu bauen sinken wird. Der Ein- und Zweifamilienhausbau verharrt auf einem sehr niedrigen Niveau.

Wir rechnen für 2024 mit sinkenden Zinsen. Trifft diese Erwartung nicht ein, so verschärft sich der Druck auf unsere Branche.

Währungsrisiken bestehen aufgrund des Regionalmarktes nicht.

Umfangreiche Bonitätsbeurteilungen im Neukundengeschäft, sowie laufendes Reporting unserer Stammkunden führen zu einem erheblich minimierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken.

Wir fokussieren uns darauf nur Geschäftsbeziehungen zu Kunden zu unterhalten, bei denen unser Forderungseingang gesichert ist.

Chancen sehen wir in unserer gefestigten Marktposition und der Loyalität unserer Kunden.

 

Goch, 28. März 2024

gez. die Geschäftsführung

Bilanz zum 31.12.2023

AVG Bau Goch GmbH

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 99.721,25 168.157,70
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 131.918,33 147.206,48
231.639,58 315.364,18
II. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.650.000,00 5.800.000,00
2. Genossenschaftsanteile 500,00 500,00
3.650.500,00 5.800.500,00
Summe Anlagevermögen 3.882.139,58 6.115.864,18
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 12.043.755,38 19.514.444,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 321.805,65 937.456,19
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 31.168,61 1.583.255,39
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 212.500,00 18.000,00
4. sonstige Vermögensgegenstände 194.487,85 1.162.328,45
759.962,11 3.701.040,03
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.913.785,68 2.023.119,53
Summe Umlaufvermögen 14.717.503,17 25.238.604,37
C. Rechnungsabgrenzungsposten 40.350,00 0,00
18.639.992,75 31.354.468,55

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 5.484.257,73
III. Jahresfehlbetrag 464.824,68
IV. Bilanzgewinn 4.235.341,37
- davon Gewinnvortrag EUR 5.019.433,05 (EUR 0,00)
Summe Eigenkapital 4.260.341,37 5.044.433,05
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 646.539,70 0,00
2. sonstige Rückstellungen 263.006,91 459.563,44
909.546,61 459.563,44
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 17.802,65 24.143,20
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 17.802,66 (EUR 6.340,54)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (EUR 17.802,66)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 11.725.891,15 22.641.563,76
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 11.725.891,15 (EUR 22.641.563,76)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.164.187,82 2.016.083,15
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.164.187,82 (EUR 2.016.083,15)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 259.430,06 568.521,26
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 259.430,06 (EUR 568.521,26)
5. sonstige Verbindlichkeiten 302.793,09 600.160,69
- davon aus Steuern EUR 30.980,77 (EUR 363.854,34)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 18.102,56 (EUR 18.414,95)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 302.793,09 (EUR 600.160,69)
13.470.104,77 25.850.472,06
18.639.992,75 31.354.468,55

Handelsrecht

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

AVG Bau Goch GmbH

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 7.265.004,52 3.281.417,83
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.986.482,03 1.511.292,17
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 768.332,64 590.785,18
- davon für Altersversorgung EUR 224.782,01 (EUR 191.591,60)
2.754.814,67 2.102.077,35
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 110.224,60 99.940,48
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.197.185,78 1.781.954,52
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 168.157,77 166.500,00
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 168.125,00 (EUR 166.500,00)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.364,87 10.554,36
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 646.539,70 87.389,94-
8. Ergebnis nach Steuern 1.720.032,67 459.218,94-
9. sonstige Steuern 4.124,35 5.605,74
10. Jahresüberschuss 1.715.908,32 464.824,68-
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 5.019.433,05
12. Ausschüttung 2.500.000,00
13. Bilanzgewinn 4.235.341,37

Handelsrecht

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

AVG Bau Goch GmbH

Goch

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die AVG Bau Goch GmbH hat ihren Sitz in Goch. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter HRB 10140 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) auf.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB. Für die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden entsprechend der wirtschaftlichen Bedeutung die Gliederungsschemata nach § 266 HGB und § 275 HGB gewählt.

Die maßgeblichen Rechnungslegungsgrundsätze ergeben sich aus dem HGB.

Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes und der Gesellschaftsvertrag beachtet worden.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB. Für die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden entsprechend der wirtschaftlichen Bedeutung die Gliederungsschemata nach § 266 HGB und § 275 HGB gewählt.

Die maßgeblichen Rechnungslegungsgrundsätze ergeben sich aus dem HGB.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (gemäß § 255 HGB) bilanziert.

Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bilanziert (§§ 253, 255 HGB). Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 Abs. 3 HGB) waren nicht erforderlich. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben.

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Angaben zur Bilanz

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Stand 01.01.2023 Verbrauch Auflösung Zuführung Stand 31.12.2023
Urlaubsrückstellungen 72.629,74 72.629,74 0,00 90.646,26 90.646,26
Rückstellungen langfristige ATZ-Verpfl. 4.199,11 4.199,11 0,00 4.136,25 4.136,25
Rückstellungen für Personalkosten 73.031,41 73.031,41 0,00 68.474,88 68.474,88
Rückstellungen für Aufbewahrungspflicht 6.600,00 0,00 0,00 0,00 6.600,00
Sonstige Rückstellungen 246.498,03 246.498,03 0,00 53.056,40 53.056,40
Garantierückstellung 39.180,15 0,00 17.112,03 0,00 22.068,12
Rückstellungen für Abschluss u. Prüfung 17.425,00 17.425,00 0,00 18.025,00 18.025,00
459.563.44 413.783,29 17.112.03 234.338,79 263.006,91

Verbindlichkeiten

Die Aufgliederungen der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachfolgend dargestellten Verbindlichkeitenspiegel.

Verbindlichkeitenspiegel

Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
2023 (Vorjahr) bis 1 Jahr von 1 - 5 Jahren über 5 Jahre
gegenüber Kreditinstituten 17.802,65 17.802,66 0,00 0,00
(Vorjahr) (24.143,20) (6.340,54) (17.802,66) (0,00)
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 11.725.891,15 11.725.891,15 0,00 0,00
(Vorjahr) (22.641.563,76) (22.641.563,76) (0,00) (0,00)
aus Lieferungen und Leistungen 1.164.187,82 1.164.187,82 0,00 0,00
(Vorjahr) (2.016.083,15) (2.016.083,15) (0,00) (0,00)
ggü. verbundenen Unternehmen 259.430,06 259.430,06 0,00 0,00
(Vorjahr) (568.521,26) (568.521,26) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 302.793,09 302.793,09 0,00 0,00
(Vorjahr) (600.160,69) (600.160,69) (0,00) (0,00)
Summe 13.470.104,77 13.470.104,78 0,00 0,00

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen i. H. v. 891,5 TEuro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Anlagenspiegel AVG Bau Goch GmbH zum 31.12.2023

Entwicklung der Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugang 2023 Umbuchung Zuschreibung 2023 Abgang 2023 Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Technische Anlag u. Maschinen en 477.494,19 0,00 0,00 0,00 477.494,19
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 267.953,09 31.800,00 0,00 5.300,00 294.453,09
745.447,28 31.800,00 0,00 5.300,00 771.947,28
II. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 5.800.000,00 0,00 0,00 2.150.000,00 3.650.000,00
2. Genossenschaftsanteile 500,00 0,00 0,00 0,00 500,00
5.800.500,00 0,00 0,00 2.150.000,00 3.650.500,00
6.545.947,28 31.800,00 0,00 2.155.300,00 4.422.447,28
Entwicklung der Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugang 2023 Umbuchung Zuschreibung 2023
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Technische Anlag u. Maschinen 309.336,49 68.436,45 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 120.746,61 41.788,15 0,00
430.083,10 110.224,60 0,00
II. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00
430.083,10 110.224,60 0,00
Entwicklung der Abschreibungen
Zugang kumuliert 2023 Abgang 2023 Abgang kumuliert 2023 Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Technische Anlag u. Maschinen 68.436,45 0,00 0,00 377.772,94
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 41.788,15 0,00 0,00 162.534,76
110.224,60 0,00 0,00 540.307,70
II. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
110.224,60 0,00 0,00 540.307,70
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Technische Anlag u. Maschinen 99.721,25 168.157,70
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 131.918,33 147.206,48
231.639,58 315.364,18
II. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 3.650.000,00 5.800.000,00
2. Genossenschaftsanteile 500,00 500,00
3.650.500,00 5.800.500,00
3.882.139,58 6.115.864,18

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden.

VI. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 46.

Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023

 

Herr Martinus Petrus Janssen - Bauunternehmer-

Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angaben der Geschäftsführer-Ausstattung (§ 285 Nr. 9 HGB) wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Der Ukrainekonflikt hat sich auch im Kalenderjahr 2023 weiterhin negativ auf die Wirtschaft ausgewirkt. Aufgrund unseres Geschäftes haben wir bisher keine negativen Auswirkungen zu verzeichnen und rechnen auch nicht mit einem negativen Trend in unserem Geschäft.

 

Goch, 28.03.2024

gez. die Geschäftsführung

Feststellungsbeschluss:

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 27.05.2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die AVG Bau Goch GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AVG Bau Goch GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AVG Bau Goch GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Goch, 27. Mai 2024

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