AVG KMB GmbH
Selbe AdresseHerstellung von vorgefertigten Bauelementen und Gebäuden aus Beton, Zement oder Kalksandstein
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martinus Petrus Janssen seit 10.2.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AVG Bau Goch GmbHGochJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023AVG Bau Goch GmbHGochI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die AVG Bau Goch GmbH gehört zu den führenden Bauunternehmen am Niederrhein. Das Unternehmen gehört zur AVG-Unternehmensgruppe mit Geschäftstätigkeiten in BeNeLux und Deutschland. Die AVG Bau Goch GmbH realisiert Tiefbauprojekte im gewerblichen Bereich und Infrastrukturprojekte im öffentlichen Bereich. 2. Forschung und Entwicklung Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten werden nicht durchgeführt. Wir verstehen uns jedoch als innovatives Bauunternehmen und beobachten die technischen Entwicklungen und die Innovationen bei den Baustoffen genau. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem in den stark nachgefragten energetischen Sanierungen begründet sein dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Seit Jahren gehört die AVG-Gruppe zu den marktführenden Unternehmen im Baubereich. Durch unsere enge Kundenbindung und die gute Baukonjunktur profitieren wir von den guten branchenbezogenen Rahmenbedinungen. Die Tiefbaubranche realisiert im Geschäftsgebiet seit 2010 stetig steigende Auftragsvolumina. Die Decktungsbeiträge sind zufriedenstellend. Die branchenbezogenen Rahmenbedingungen betrachten wir als zufriedenstellend. Insbesondere der Handel mit Sekundär-Rohstoffen ist zukunftstragend und bietet der Branche Entwicklungspotenzial. 2. Geschäftsverlauf und Geschäftslage Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr. Ursächlich ist die Abrechnung der teilfertigen Arbeiten. Der Rohertrag ist durch die gestiegenen Materialaufwendungen (Preiseffekte) belastet. A. Ertragslage
B. Finanzlage Die Eigenkapitalquote ist gestiegen von 16,08 % im Vorjahr auf 22,86 %. Absolut reduzierte sich das Eigenkapital von 5,04 Mio. € auf 4.260,3 Mio. €. Die Eigenkapitalquote betrachten wir als ausreichend. C. Vermögenslage
3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf Umsatzentwicklung, Betriebsergebnis, Branchenentwicklung und Mitarbeiterentwicklung. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und den Cash-Flow heran; diese mit einer genauen Profitcenter-Abrechnung. Die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren im Bereich der Mitarbeiterentwicklung erheben wir mit unternehmenseigenen Tools. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Mit der Ertragslage waren wir im vergangenen Jahr zufrieden, da wir die Umsatzerlöse durch die Endabrechnungen der teilfertigen Arbeiten deutlich steigern konnten. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlung Skontoabzüge realisieren. Die langfristigen Verbindlichkeiten stehen im wirtschaftlichen Zusammenhang mit den Investitionen im Anlagevermögen. Nur das Working Capital ist kurzfristig finanziert. III. Niederlassungsbericht Wir haben keine weiteren Niederlassungen. IV. Prognosebericht Die Branchenentwicklung ist momentan so, dass die Baugenehmigungszahlen auf einem konstant niedrigen Niveau liegen. Wir erwarten noch im Jahr 2024 sinkende Kapitalmarktzinsen und damit ein besseres Marktumfeld für uns und unsere Branchen. Ob es dadurch jedoch zu einer nachhaltigen Trendwende kommt, erscheint uns fraglich. Aufgrund der bestehenden Aufträge erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 eine positive Geschäftsentwicklung mit einem Jahresüberschuss. Langfristig erwarten wir ein schwierigeres Marktumfeld. Wir rechnen für 2024 mit einem Umsatz auf dem Niveau von 2022. V. Chancen- und Risikobericht Ein größeres Risiko steckt für uns in den Zinserhöhungen, da hierdurch die Bereitschaft der Investoren zu bauen sinken wird. Der Ein- und Zweifamilienhausbau verharrt auf einem sehr niedrigen Niveau. Wir rechnen für 2024 mit sinkenden Zinsen. Trifft diese Erwartung nicht ein, so verschärft sich der Druck auf unsere Branche. Währungsrisiken bestehen aufgrund des Regionalmarktes nicht. Umfangreiche Bonitätsbeurteilungen im Neukundengeschäft, sowie laufendes Reporting unserer Stammkunden führen zu einem erheblich minimierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken. Wir fokussieren uns darauf nur Geschäftsbeziehungen zu Kunden zu unterhalten, bei denen unser Forderungseingang gesichert ist. Chancen sehen wir in unserer gefestigten Marktposition und der Loyalität unserer Kunden.
Goch, 28. März 2024 gez. die Geschäftsführung Bilanz zum 31.12.2023AVG Bau Goch GmbHAKTIVA
PASSIVA
Handelsrecht Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023AVG Bau Goch GmbH
Handelsrecht ANHANG für das Geschäftsjahr 2023AVG Bau Goch GmbHGochI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die AVG Bau Goch GmbH hat ihren Sitz in Goch. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter HRB 10140 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) auf. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB. Für die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden entsprechend der wirtschaftlichen Bedeutung die Gliederungsschemata nach § 266 HGB und § 275 HGB gewählt. Die maßgeblichen Rechnungslegungsgrundsätze ergeben sich aus dem HGB. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes und der Gesellschaftsvertrag beachtet worden. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB. Für die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden entsprechend der wirtschaftlichen Bedeutung die Gliederungsschemata nach § 266 HGB und § 275 HGB gewählt. Die maßgeblichen Rechnungslegungsgrundsätze ergeben sich aus dem HGB. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (gemäß § 255 HGB) bilanziert. Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bilanziert (§§ 253, 255 HGB). Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 Abs. 3 HGB) waren nicht erforderlich. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Angaben zur Bilanz Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Aufgliederungen der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachfolgend dargestellten Verbindlichkeitenspiegel. Verbindlichkeitenspiegel
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen i. H. v. 891,5 TEuro sonstige finanzielle Verpflichtungen. Anlagenspiegel AVG Bau Goch GmbH zum 31.12.2023
V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden. VI. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 46. Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023
Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angaben der Geschäftsführer-Ausstattung (§ 285 Nr. 9 HGB) wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Der Ukrainekonflikt hat sich auch im Kalenderjahr 2023 weiterhin negativ auf die Wirtschaft ausgewirkt. Aufgrund unseres Geschäftes haben wir bisher keine negativen Auswirkungen zu verzeichnen und rechnen auch nicht mit einem negativen Trend in unserem Geschäft.
Goch, 28.03.2024 gez. die Geschäftsführung Feststellungsbeschluss: Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 27.05.2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die AVG Bau Goch GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AVG Bau Goch GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AVG Bau Goch GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Goch, 27. Mai 2024 RTU
Euregio
Klemm, Wirtschaftsprüfer |
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