Stammdaten

Register
Amtsgericht Hagen HRB 7229
Vorher
Schließanlagen GmbH Pfaffenhain
Eingetragen
30.11.1990
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenGroßhandel mit WerkzeugmaschinenHerstellung von Sportgeräten
Gegenstand
der Handel, die Herstellung und der Vertrieb von sicherheitstechnischen Anlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ingmar Göckeler
seit 31.1.2017
Prokura
Sven Stuhlmann
seit 31.1.2017
Geschäftsführer
Michael Walter Ulrich
seit 11.7.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
ABUS August Bremicker Söhne, Kommanditgesellschaft
93.17%
ABUS August Bremicker Söhne, Kommanditgesellschaft
6.83%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

ABUS August Bremicker Söhne, Kommanditgesellschaft
Germany
1.397.600 €
93.17%
ABUS August Bremicker Söhne, Kommanditgesellschaft
Germany
102.400 €
6.83%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ABUS Pfaffenhain GmbH

Wetter

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Das Unternehmen ist Hersteller von mechanischen Schließsystemen, Schließzylindern und sicherheitstechnischem Zubehör. Auf diese Produktgruppen hat sich das Unternehmen seit mehr als sechs Jahrzehnten konzentriert und vertreibt diese weltweit.

Veränderungen der Unternehmensstruktur haben sich im Berichtszeitraum 2023 gegenüber dem Vorjahr nicht ergeben. Die ABUS Pfaffenhain GmbH war während des gesamten Berichtsjahres 2023 in den angestammten Geschäftsbereichen aktiv.

II. Forschungs- und Entwicklungsbericht

Die Gesellschaft beschäftigt fünfzehn Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung und innoviert kontinuierlich das Produktportfolio.

III. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft hat sich im Jahr 2023 nach der Corona-Pandemie stabilisiert, in den letzten Monaten aber wieder volatil gezeigt. Die Kernprobleme der Schulden- und Finanzkrise wurden überschattet durch die Kriege in der Ukraine und Israel. Die Effekte durch Kurzarbeit in der Region belasten die Sozialsysteme mit ungewissem Ausgang. Die Volatilität der Finanzmärkte ist hoch, die Materialpreise stagnieren zunächst und sind in der zweiten Jahreshälfte gesunken.

Die Eurozone verharrte im Jahr 2023 laut IFO Institut im Baugewerbe in einer Rezession.

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 das Schlusslicht der Europäischen Entwicklung gewesen, die Aussichten sind sehr unsicher und die Stimmungsbarometer zeigen Tiefstwerte.

2. Geschäftsverlauf

Der massive Einbruch der Baubranche hat unser Unternehmen 2023 schwer belastet ist. Der Umsatz verfehlte den Vorjahreswert um rund 2,9% und blieb durch schwierige Rahmenbedingungen aufgrund der Baukonjunktur und der schwachen Nachfrage aus dem Ausland unter dem ursprünglichen Umsatzplan. Im Inland stagnierte das Geschäft der Gesellschaft, im europäischen Ausland entwickelte sich der Exportumsatz angesichts der Wirtschaftsentwicklung im Euroraum uneinheitlich. Einige Märkte (wie Spanien und Polen) nahmen sehr erfreulich zu, wobei die Nachfrage in anderen Ländern zurückging. In beiden Bereichen, Werksfertigung und Halbfabrikate entwickelte sich der Absatz stabil.

Die Gesamtleistung und das Gesamtergebnis erreichen das Vorjahresniveau nicht. Zu den rückläufigen Umsatzerlösen stiegen, u.a. aufgrund der Auszahlung der Inflationsausgleichsprämie, die Personalkosten an. Da das Unternehmen im Geschäftsjahr 2023 viel investiert hat, wirkt sich dies mit einer steigenden Abschreibung aus. Zudem machten sich die steigenden Zinsen im Zinsaufwand bemerkbar.

Die bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis. Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden Arbeitnehmerbelange und Umweltbelange u.a. Umwelt und Energiemanagement angesehen.

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die Gesellschaft einen Umsatzrückgang (von TEUR 39.291 auf TEUR 38.144) im Vergleich zum Vorjahr.

Die Materialaufwandsquote hat sich gegenüber dem Vorjahr durch den Einkauf mit höherer Fertigungsstufe aufgrund des veränderten Produktmixes steigend entwickelt. Die Personalaufwandsquote zur Gesamtleistung hat sich aufgrund mangelnder Auslastung steigend entwickelt. Hier fällt besonders ins Gewicht, dass die Umsatzziele nicht ganz erfüllt werden konnten. In den übrigen Kostenpositionen zeigen sich die stark gestiegenen Investitionen in die Kapazitätserweiterung und der massive Anstieg der Transport- und Energiekosten in Europa, der bei den Lieferanten zu Preiserhöhungen geführt hat.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern beträgt TEUR -1.172 nach TEUR 2.534 im Vorjahr. Die Ertragsteuerbelastung aus dem Vorjahr (TEUR 679) hat sich im Wesentlichen infolge des negativen Ergebnisses zu einer Entlastung von TEUR 161 entwickelt.

Es verbleibt ein Jahresfehlbetrag von TEUR 1.024 (Vorjahr: Jahresüberschuss von TEUR 1.837).

Finanzlage

Die Finanzierung des laufenden Geschäftes sowie der Investitionsvorhaben war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit gesichert. Verbindlichkeiten wurden fristgerecht beglichen. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr erneut umfangreiche Investitionen im Wesentlichen in die neue Produktionshalle und den Maschinenpark in Höhe von insgesamt TEUR 8.774 (Vorjahr: TEUR 7.857) getätigt.

Trotz der negativen Ertragslage wurde ein positiver Cash Flow aus der operativen Geschäftstätigkeit von TEUR 1.472 erzielt.

Zum Ende des Geschäftsjahres verfügte die Gesellschaft über kurzfristige liquide Mittel in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 2). Aufgrund der Finanzierung einer Vielzahl von Investitionen ist das Cash-Pool-Konto ggü. der Muttergesellschaft zum Bilanzstichtag auf der Passivseite unter den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern auf TEUR 8.125 (Vorjahr: TEUR 4.665) angestiegen. Die Gesellschaft weist nach planmäßiger Tilgung zum Bilanzstichtag Bankverbindlichkeiten aus der langfristigen Finanzierung von Produktionsmaschinen in Höhe von TEUR 1.405 aus.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 35.934 auf TEUR 41.744 erhöht. Wesentliche Gründe hierfür sind Investitionen sowie die gestiegenen sonstigen Vermögensgegenstände aufgrund eines Förderanspruches aus Investitionen. Dem gegenüber sind die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern auf der Passivseite aufgrund der Finanzierung von Investitionen deutlich angestiegen.

Die langfristigen Anlagen sind durch Eigenkapital und Cash Pool gesichert. Das Eigenkapital beträgt TEUR 20.576 (Vorjahr: TEUR 21.600). Die Eigenkapitalquote sank aufgrund gestiegener Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter und der Bilanzverlängerung von 60,1 % auf 49,3 %.

Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens

Die Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens ist zum Ende des Geschäftsjahres als ausreichend zu bezeichnen. Die Ertragslage ist von Einmaleffekten belastet, jüngste Zahlen zeigen ausreichendes Niveau. Die Eigenkapitalausstattung ist weiterhin überdurchschnittlich, besonders unter Berücksichtigung der Unterstützung der Unternehmensgruppe.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die nachfolgend beschriebenen Faktoren stellen Chancen, aber auch Risiken dar, die sich positiv oder negativ auf die Geschäftsentwicklung sowie auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens auswirken können.

Chancen und Risiken aus der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

Die gesamtwirtschaftliche Lage umfasst die Rahmenbedingungen und das Umfeld für die geschäftliche Entwicklung von Unternehmen. Unsere Gesellschaft steht in relativer Abhängigkeit zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Schlechtere gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen können die Geschäftslage unserer Kunden negativ beeinflussen. Dieser Verlauf könnte auch die Geschäftsentwicklung unserer Gesellschaft beeinträchtigen. Sofern das Neugeschäft rückläufiges Stammgeschäft nicht kompensiert, könnte diese Entwicklung zu Umsatz und Ergebnisrückgängen führen. In Folge der hohen Investitionen würde das Ergebnis der Gesellschaft empfindlich durch Unterauslastung belastet werden.

Es ist aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage in Folge der Energiekrise und der Konflikte in der Ukraine und Israel leider zu befürchten, dass die Konjunktur künftig beeinträchtigenden Entwicklungen unterliegt. Die schwache Konjunktur in Deutschland und die Krise im Automobil- und Maschinebau verbunden mit sehr schwacher Baukonjunktur gefährden die weitere Entwicklung. Besonders in Betracht kommt das geänderte Konsumverhalten in Deutschland, insbesondere durch die noch angespannte wirtschaftliche Lage in Deutschland, und auch die Verschärfung der Euroschuldenkrise und die Abkühlung der Wirtschaft. Eine derartige Verschlechterung der konjunkturellen Rahmenbedingungen kann sich belastend auf die Geschäftsentwicklung unseres Unternehmens auswirken.

Aktuell, insbesondere für das anstehende Geschäftsjahr 2024, sind die Konjunkturaussichten in Europa weiterhin sehr unsicher und vom aktuell ungewissen Verlauf der o. g. Krisen abhängig. Aktuelle Prognosen sehen die Wirtschaft in der Rezession, in Deutschland erwarten wir eine Einschränkung des Konsumverhaltens auf niedrigem Niveau und eine durch Zinsen und hohe Baukosten belastete, noch schwächere Baukonjunktur. Über die konjunkturelle Entwicklung hinaus sehen wir für unser Unternehmen aber auch Chancen, durch fortschreitende Internationalisierung und die Markteinführung neuer Produkte.

Personalrisiken

Unser Personal ist sehr gut ausgebildet und hoch motiviert. Unsere Recruiting-Aktionen wirken und durch Ausbildung gewinnen wir junge, motivierte Mitarbeiter. Die Fluktuation ist gering. Dennoch besteht im Rahmen des Fachkräftemangels auch ein Risiko des Engpasses der Personalbeschaffung.

Materialpreis- und Beschaffungsrisiken

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren die Preise für Metalle, die unser Unternehmen in seinen Produktionen einsetzt, eher fallend. Ursache für die Entwicklung dürfte die Entspannung der Lieferketten und schwächelnde Nachfrage in 2023 gewesen sein. In früheren Jahren hatten sich infolge einer starken Konjunktur Materialverknappungen ergeben. Sie sorgten dafür, dass die Bezugspreise für Metalle stark gestiegen waren.

Preissteigerungen und die starke Volatilität der Energie- und Rohstoffpreise haben einen direkten Einfluss auf das Unternehmensergebnis. Unser Unternehmen begegnete diesem Risiko einkaufsseitig durch das Führen von Bestandskonten. Wir entwickeln Produkte aus nachhaltigen Rohstoffen und senken den Energieaufwand in der Produktion.

Trotz bestehender Einkaufsabkommen könnten sich bei einer weiteren Verknappung einzelner Rohmaterialien Versorgungsengpässe ergeben. Sie könnten Umsatzverschiebungen bis hin zu Umsatzausfällen zur Folge haben.

Finanzierungsrisiken

Aufgrund des Cash Pools und der Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft finanziert sich langfristig weitestgehend über Eigenkapital. Für die Liquiditätsplanung des laufenden Geschäftsjahres wird die Einbeziehung in den Cash Pool weiterhin berücksichtigt.

Ausfallrisiko von Forderungen

Die Gesellschaft verfügt über ein gutes Debitorenmanagement sowie ein gut funktionierendes Mahnwesen, wodurch Zahlungsausfälle bislang nur in geringem Umfang aufgetreten sind. Warenkreditversicherungen sind daher nicht abgeschlossen.

Haftungsrisiken

Die mit den Produkten eventuell verbundenen Gefahren sind durch eine Produkthaftpflichtversicherung abgedeckt, sonstige Risiken durch eine angemessene Haftpflichtversicherung sowie eine Rückdeckungsversicherung.

Fremdwährungsrisiken

Als international operierendes Unternehmen in unterschiedlichen Währungsräumen können Wechselkursrisiken Einfluss auf die Höhe unseres Geschäftsergebnisses nehmen. Dabei ergeben sich Fremdwährungsrisiken vor allem aus der regelmäßigen Abwicklung von Geschäften in Fremdwährungen.

Aufgrund der hohen Volatilität in der Wechselkursentwicklung einzelner Währungen zum Euro können sich Verluste aus Währungskursdifferenzen ergeben. Ferner können sich einkaufsseitig währungsbedingte Materialpreisverteuerungen einstellen, sofern sich die Umrechnungsparitäten nachhaltig zu Lasten des Euro verschieben. Diese Veränderungen können das Unternehmensergebnis belasten. Da unsere Gesellschaft lediglich einem geringen Währungsrisiko auf der Beschaffungsseite ausgesetzt ist, wurden Finanzinstrumente zur Absicherung von Währungsrisiken, wie in den Vorjahren, nicht eingesetzt.

Sofern Abwertungen von Fremdwährungen gegenüber dem Euro erfolgen, würden diese Differenzen verkaufsseitig zu einer Verteuerung unserer Produkte in den davon betroffenen Ländern führen. Sie würden die Expansion des Geschäfts in diesen Ländern erschweren. Als Folge könnten sich Umsatz und/oder Margenverluste ergeben.

Rechtliche Risiken

Rechtliche Risiken sind aktuell nicht erkennbar.

Zusammenfassung der Chancen- und Risikobetrachtung

Die Risikolandschaft der Gesellschaft hat sich im Berichtszeitraum durch die Wirtschaftliche Entwicklung und Energiekrise wesentlich gegenüber den Jahren vor 2022 verändert. Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Einzelrisiken.

Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit für die Gesellschaft nicht erkennbar.

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin im Verlauf der Konflikte in der Ukraine und in Israel, der Energiekrise und in einem schwieriger werdenden Wettbewerbsumfeld mit volatilen Rohstoffpreisen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet.

Die Investitionen in Technik und Innovationen sind die Basis für weiteres und profitables Wachstum.

V. Prognosebericht

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die vorliegenden Daten und die Aussichten für die weltweite konjunkturelle Entwicklung 2024 deuten nach Einschätzung der Experten auf eine weitere Belastung für die Wirtschaft hin. Dennoch glauben wir an eine positive Unternehmensentwicklung. Das globale Wachstum wird sich wie im Vorjahr volatil entwickeln, insbesondere ist jedoch die Prognose für das Wirtschaftswachstum im Inland, durch bereits laufende Vertriebsaktionen, sehr positiv. Dennoch sind die Rezessionseffekte in Europa noch nicht beseitigt. Das Risiko einer neuen Finanzkrise bleibt unverändert bestehen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet in seiner Konjunkturprognose ein weltweites Wirtschaftswachstum von 3,1% für das Jahr 2024. Der Deutschen Wirtschaft wird ein minimaler Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts von 0,5% vorhergesagt. Unserer Einschätzung nach sind die Prognosen höchst unsicher und abhängig von vielen weiteren schwer vorhersagbaren Faktoren.

2. Unternehmensentwicklung

Der Gesellschaft ist sowohl im Inlands- als auch im Exportgeschäft im Januar und Februar ein positiver Start gelungen. Wir gehen davon aus, dass sich die Umsatzentwicklung nachhaltig im gesamten Geschäftsjahr positiv fortsetzen wird. Besonders die Internationalisierung unseres Geschäfts wird das Unternehmenswachstum weiter festigen. Der Auftragsbestand ist auskömmlich.

Zum internationalen Wachstum bleiben marktspezifische Produktentwicklungen im Fokus unserer Aktivitäten.

Die zunehmenden Fix- und Projektkosten der Vorjahre und die laufenden Investitionen in Gebäude und hochwertige Maschinen und Produktionsanlagen werden das Geschäftsergebnis 2024 belasten.

Gleichwohl erwarten wir, dass die Ausweitung der Umsatzerlöse die Ausweitung der Kosten übersteigen wird. Wir rechnen mit deutlich steigenden Umsatzerlösen sowie einem deutlich steigenden Ergebnis 2024 im Vergleich zu 2023.

VI. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Mit einem Großteil der Kunden besteht eine langjährige Zusammenarbeit. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Eigenmitteln und Lieferantenkrediten.

 

Wetter (Ruhr), den 22. Februar 2024

Michael Walter Ulrich

Sven Stuhlmann

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 25.696.090,46 20.386.638,65
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.144.317,00 1.056.837,10
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.035.408,07 641.259,07
2. Geleistete Anzahlungen 108.908,93 415.578,03
II. Sachanlagen 24.551.773,46 19.329.801,55
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.175.757,75 4.288.597,73
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.304.456,05 8.755.408,05
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.317.615,17 1.098.899,17
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.753.944,49 5.186.896,60
B. UMLAUFVERMÖGEN 15.855.364,79 15.353.595,33
I. Vorräte 11.648.102,20 12.709.036,53
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.754.610,89 6.682.263,79
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 5.648.095,82 5.757.928,76
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 245.395,49 268.843,98
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.202.767,47 2.642.288,12
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.059.592,91 1.075.962,59
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.291.415,34 910.064,91
3. Forderungen gegen Gesellschafter 23.433,10 21.834,71
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.828.326,12 634.425,91
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.495,12 2.270,68
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 193.040,12 193.771,93
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 0,00 0,00
41.744.495,37 35.934.005,91

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 20.575.968,64 21.600.099,30
I. Gezeichnetes Kapital 1.500.000,00 1.500.000,00
II. Gewinnrücklagen 653.129,36 653.129,36
1. Andere Gewinnrücklagen 653.129,36 653.129,36
III. Gewinnvortrag 19.446.969,94 17.610.022,41
IV. Jahresfehlbetrag/-überschuss -1.024.130,66 1.836.947,53
B. SONDERPOSTEN MIT RÜCKLAGEANTEIL 444.104,00 469.332,00
C. RÜCKSTELLUNGEN 2.313.906,00 2.356.298,38
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 905.431,00 951.546,00
2. Steuerrückstellungen 284.931,27 383.009,48
3. Sonstige Rückstellungen 1.123.543,73 1.021.742,90
D. VERBINDLICHKEITEN 18.088.516,73 11.300.276,23
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.405.168,10 1.886.940,02
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 481.771,92 (Vorjahr: EUR 481.771,92)
- davon mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr und kleiner fünf Jahren: EUR 923.396,18 (Vorjahr: EUR 1.405.168,10)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.091.844,71 1.729.379,15
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 1.091.844,71 (Vorjahr: EUR 1.729.379,15)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 54.760,74 15.725,22
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 54.760,74 (Vorjahr: EUR 15.725,22)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 14.249.613,58 6.400.649,87
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 14.249.613,58 (Vorjahr: EUR 6.400.649,87)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.287.129,60 1.267.581,97
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 1.287.129,60 (Vorjahr: EUR 1.267.081,97)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 3.964,57 (Vorjahr: EUR 4.143,60)
- davon aus Steuern: EUR 443.855,21 (Vorjahr: EUR 458.990,85)
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 322.000,00 208.000,00
41.744.495,37 35.934.005,91

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 38.144.070,16 39.290.569,69
2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -158.731,83 239.492,68
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 86.849,78 146.899,62
4. Sonstige betriebliche Erträge 516.732,48 341.363,23
5. Materialaufwand -11.521.944,87 -11.384.491,73
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -9.955.103,08 -10.129.491,38
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.566.841,79 -1.255.000,35
6. Personalaufwand -18.912.859,01 -17.428.727,10
a) Löhne und Gehälter -15.839.201,99 -14.543.937,58
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.073.657,02 -2.884.789,52
- davon für Altersversorgung: EUR 88.123,88 (Vorjahr: EUR 105.860,61)
7. Abschreibungen -3.404.071,67 -3.227.798,15
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.489.175,19 -5.372.668,81
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.112,08 2.967,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -441.135,48 -73.618,35
- davon Aufwendungen aus der Aufzinsung: EUR 16.916,00 (Vorjahr: EUR 17.350,00)
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 395.327,03 (Vorjahr: EUR 19.347,40)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 161.000,00 -678.964,14
- davon latenter Steueraufwand: EUR 114.000,00 (Vorjahr: EUR 170.000,00)
12. Ergebnis nach Steuern -1.011.153,55 1.855.023,94
13. Sonstige Steuern -12.977,11 -18.076,41
14. Jahresfehlbetrag/-überschuss -1.024.130,66 1.836.947,53

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die ABUS Pfaffenhain GmbH hat ihren Sitz in Wetter. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hagen unter HR B 7229 eingetragen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 3 HGB auf.

Der Jahresabschluss ist nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung unter Beachtung der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften sowie des GmbH Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen beibehalten.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände werden - soweit gegen Entgelt erworben - zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend planmäßig linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten sowie angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich fertigungsbedingter Abschreibungen. Die dem Abschreibungsplan zugrunde liegenden Nutzungsdauern entsprechen den Erfahrungen der Gesellschaft. Die betrieblichen Nutzungsdauern betragen zwischen 3 und 50 Jahren.

Auf Zugänge des Geschäftsjahres wird die Abschreibung zeitanteilig nach Monaten verrechnet; es kommt die lineare Methode zur Anwendung. Angeschaffte oder hergestellte, abnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten EUR 800,00 nicht übersteigen, werden sofort abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Anschaffungskosten erfassen auch direkt zurechenbare Anschaffungsnebenkosten. Herstellungskosten berücksichtigen neben den Einzelkosten für Material und Löhne anteilige Gemeinkosten sowie angemessene Teile des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit sie durch eine Fertigung veranlasst sind bzw. auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Soweit am Bilanzstichtag niedrigere Wiederbeschaffungspreise bzw. Nettoveräußerungswerte vorliegen, werden diese berücksichtigt. Den Bestandsrisiken der Vorratshaltung, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, ist durch Wertabschläge angemessen und ausreichend Rechnung getragen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert ausgewiesen. Alle erkennbaren Risiken sowie das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr werden auf den Barwert abgezinst.

Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert ausgewiesen.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) wurde mit dem Nennbetrag angesetzt.

Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen zum Anlagevermögen

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse wird entsprechend der Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes linear ertragswirksam aufgelöst. Die Auflösung des Sonderpostens für Investitionszulagen erfolgt für Altjahre nach pauschalierten Nutzungsdauern der jeweiligen Anlagenklassen. Ab dem Zugangsjahr 2005 wird der Sonderposten entsprechend der Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes linear ertragswirksam aufgelöst.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck die eine generationenabhängige Lebenserwartung berücksichtigen nach der PUC-Methode gebildet. Für die Zukunft erwartete Entgelt und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt.

Die Gesellschaft geht von jährlichen Steigerungsraten zwischen 0,00 % und 1,00 % bei den Renten aus.

Die Abzinsung erfolgte anhand des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % (im Vorjahr: 1,78 %), der von der Dt. Bundesbank bekanntgemacht wurde.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 5. Dieser Unterschiedsbetrag ist gem. § 253 Abs. 6 HGB für die Ausschüttung gesperrt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen abzudecken.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern nach § 274 HGB werden in Ausübung des Wahlrechts zusammengefasst.

III. Einzelangaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagespiegel, der als letzte Seite des Anhangs beigefügt ist.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In 2023 haben alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

3. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubs- und Überstundenguthaben sowie für weitere Personalaufwendungen gebildet.

4. Verbindlichkeiten

Für die Laufzeit der Verbindlichkeiten verweisen wir auf die Angaben in der Bilanz.

Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus dem Erwerb von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Halbfabrikaten und Waren.

5. Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern ergeben sich aus aktiven Latenzen aus der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 73 und aus der Rückstellung für Altersteilzeit in Höhe von TEUR 5 sowie aus passiven Latenzen aus dem Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 400. Der Steuersatz wurde pauschal mit 30 % angesetzt.

6. Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 268 HGB.

IV. Einzelangaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse ist aus der nachstehenden Tabelle ersichtlich:

Geografisch bestimmte Märkte 2023
TEUR
2022
TEUR
Inland 23.498 24.367
Übrige EU-Länder 13.439 13.824
Übriges Ausland 1.207 1.100
38.144 39.291

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten TEUR 259 (Vorjahr: TEUR 28) periodenfremde Erträge. Diese betreffen im Wesentlichen die Erträge aus der Erstattung für Materialbeistellung aus Vorjahren und der Stromsteuererstattung. In den sonstigen betrieblichen Erträgen befinden sich Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1 (im Vorjahr: TEUR 1).

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten TEUR 227 (Vorjahr: TEUR 15) periodenfremde Aufwendungen. Diese betreffen im Wesentlichen die Ausbuchung von Forderungen gegenüber Krankenkassen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen befinden sich Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 3).

4. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten neben Steuererträgen aus Verlustrückträgen einen latenten Steueraufwand in Höhe von TEUR 114.

5. Außergewöhnliche Posten gem. § 285 Nr. 31 HGB

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind außergewöhnliche Erträge in Höhe von TEUR 25 aus der Auflösung von Investitionszulagen und -zuschüssen (ohne Gewährleistungsverpflichtungen) angefallen.

V. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 403 (Vorjahr: 404) Mitarbeiter beschäftigt, dazu zählen 22 Auszubildende und duale Studierende (Vorjahr: 13). Insgesamt waren 235 (Vorjahr: 245) gewerbliche Arbeitnehmer und 168 (Vorjahr: 159) Angestellte im kaufmännischen und technischen Bereich beschäftigt.

2. Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft waren im Berichtsjahr bestellt:

Herr Michael Walter Ulrich, Mittelbach

Herr Sven Stuhlmann, Wetter

Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden keine Vorschüsse oder Kredite gewährt. Haftungsverhältnisse zugunsten dieser Personen wurden nicht eingegangen.

Die Gesamtbezüge der ehemaligen Mitglieder der Geschäftsführung beliefen sich im Berichtsjahr auf TEUR 88 (Vorjahr: TEUR 106). Für diese Personengruppe sind Rückstellungen für laufende Pensionen in Höhe von TEUR 905 (Vorjahr: TEUR 952) gebildet.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

< 1 Jahr
TEUR
1 - 5 Jahre
TEUR
> 5 Jahre
TEUR
aus Miet- und Leasingverträgen 111 164 0
aus begonnenen Investitionsvorhaben 1.893 0 0

Darüber hinaus bestehen Bestellobligos im üblichen Rahmen.

4. Unternehmensbeziehungen

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der ABUS August Bremicker KG, Wetter (Ruhr) einbezogen.

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag haben sich nicht ereignet.

6. Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beinhaltet ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 33.

7. Vorschlag zur Gewinnverwendung

Zur Gewinnverwendung wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Wetter (Ruhr), den 22. Februar 2024

Michael Walter Ulrich

Sven Stuhlmann

Historische Anschaffungs- /Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgang
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.800.457,98 463.560,19 382.388,97 0,00 4.646.407,14
2. Geleistete Anzahlungen 415.578,03 75.719,87 -382.388,97 0,00 108.908,93
4.216.036,01 539.280,06 0,00 0,00 4.755.316,07
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.168.387,18 4.737.375,51 1.370.918,18 0,00 14.276.680,87
2. Technische Anlagen und Maschinen 31.798.087,55 1.273.843,73 2.703.625,23 89.459,30 35.686.097,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.927.982,66 453.123,94 12.894,19 0,00 3.394.000,79
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.186.896,60 1.715.000,21 -4.087.437,60 60.514,72 2.753.944,49
5. Geringwertige Wirtschaftsgüter 278.347,47 55.443,75 0,00 0,00 333.791,22
48.359.701,46 8.234.787,14 0,00 149.974,02 56.444.514,58
52.575.737,47 8.774.067,20 0,00 149.974,02 61.199.830,65
kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.159.198,91 451.800,16 0,00 3.610.999,07
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3.159.198,91 451.800,16 0,00 3.610.999,07
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.879.789,45 221.133,67 0,00 4.100.923,12
2. Technische Anlagen und Maschinen 23.042.679,50 2.428.391,96 89.430,30 25.381.641,16
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.829.083,49 247.302,13 0,00 2.076.385,62
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Geringwertige Wirtschaftsgüter 278.347,47 55.443,75 0,00 333.791,22
29.029.899,91 2.952.271,51 89.430,30 31.892.741,12
32.189.098,82 3.404.071,67 89.430,30 35.503.740,19
Buchwerte
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.035.408,07 641.259,07
2. Geleistete Anzahlungen 108.908,93 415.578,03
1.144.317,00 1.056.837,10
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.175.757,75 4.288.597,73
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.304.456,05 8.755.408,05
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.317.615,17 1.098.899,17
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.753.944,49 5.186.896,60
5. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 0,00
24.551.773,46 19.329.801,55
25.696.090,46 20.386.638,65

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ABUS Pfaffenhain GmbH, Jahnsdorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ABUS Pfaffenhain GmbH, Jahnsdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ABUS Pfaffenhain GmbH, Jahnsdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Siegen, 22. Februar 2024

8P Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm./Dipl.-Vw. D. Neuhaus, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Kfm. S. Lützenbürger, Wirtschaftsprüfer

 

Wetter (Ruhr), den 22. Februar 2024

Michael Walter Ulrich

Sven Stuhlmann

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023: 27.05.2024

Beschluss über die Ergebnisverwendung (Auszug):

"Unter Verzicht auf sämtliche nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag erforderlichen Fristen beschließt die Gesellschafterin Folgendes:

2. Eine Gewinnausschüttung für das Jahr 2023 wird nicht vorgenommen. Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen (Gewinnvortrag)."

 

Wetter (Ruhr), 27.05.2024

ABUS August Bremicker Söhne

KG Christian Bremicker

 

ABUS August Bremicker Söhne KG

Ernst-August Bremicker

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