Unternehmensberatung
QSC EMEA GmbH
Am Ilvesbach 6, 74889 Sinsheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karen Bettina Stritt seit 11.2.2026 | Geschäftsführer |
Ronald Brian Marchant seit 16.8.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
QSC, LLC | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
QSC EMEA GmbHSinsheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des UnternehmensDie QSC EMEA GmbH mit Sitz in Sinsheim ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der QSC LLC mit Sitz in Costa Mesa, USA, und als solche die Zentrale des Konzerns für die Region EMEA (Europe, Middle East, Africa). QSC LLC wurde vor fünf Jahrzehnten gegründet und ist heute eines der weltweit führenden Unternehmen in der Entwicklung und Herstellung von professionellen Audio-, Video- und Steuerungslösungen (AV & C), darunter die Q-SYSTM-Plattform sowie Endstufen, Lautsprecher und digitale Mischpulte. QSC vereint ein breites Spektrum modernster Technologien unter einem Dach und liefert zuverlässige, skalierbare und flexible Lösungen für Festinstallationen, mobile Beschallungssysteme, unternehmensweite Anwendungen und für Kinobetreiber auf der ganzen Welt. Die QSC EMEA GmbH wurde 2017 gegründet und dient seitdem als Management- und Support-Hub für Marketing und Vertrieb der QSC-Produkte in den Subregionen Europa, Mittlerer Osten und Afrika. II. Wirtschaftsbericht1. Geschäftsverlauf und Lage der GesellschaftDer World Economic Outlook des IWF vom Januar 2024 geht für das Jahr 2023 von einem moderaten Wachstum der Weltwirtschaft von 3,1 % (Vorjahr 3,5 %) aus. Die Inflation ging schneller zurück, und die Wirtschaft in den USA sowie in einigen großen Schwellenländern erwies sich als widerstandsfähiger als erwartet. Dadurch haben sich die Abwärtsrisiken verringert, und die Wahrscheinlichkeit einer Rezession ist gesunken. Insbesondere die Auflösung der durch die COVID-19-Pandemie ausgelösten Störungen der globalen Lieferketten und die damit einhergehende Beruhigung der Preise auf den Beschaffungsmärkten wirkten sich positiv aus. Im Euroraum und in Großbritannien, unseren wichtigsten Absatzmärkten, betrug das geschätzte Wachstum hingegen nur 0,5 % (Vorjahr 3,4 % bzw. 4,3 %). Dies wird maßgeblich auf den schwächeren Konsum sowie die Erhöhung der Zinsen und die hohen Energiepreise zurückgeführt. Beides belastet insbesondere das in diesen Regionen stark vertretene produzierende Gewerbe. Auch in den anderen für uns relevanten Regionen blieb das Wirtschaftswachstum hinter der weltweiten Entwicklung zurück. Während die Wirtschaft in den europäischen Schwellenländern um 2,7 % (Vorjahr 1,2 %) wuchs, blieb die Region Mittlerer Osten sowie Nordafrika mit einem prognostizierten Wachstum von 2,0 % hinter dem Vorjahr (5,6 %) zurück. Abweichend von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung konnten wir im Jahr 2023 erneut ein deutliches Wachstum verzeichnen. Die Umsatzerlöse lagen um 55,7 % über dem Vorjahr und um 17,9 % über Plan. Dementsprechend verbesserte sich auch der Jahresüberschuss deutlich auf T€ 7.283 nach T€ 3.302 im Vorjahr. Neben der anhaltenden Erholung nach der COVID-19-Pandemie ist diese Verbesserung insbesondere auf die deutlich erhöhte Lieferfähigkeit durch die Normalisierung der weltweiten Lieferketten zurückzuführen. Hinzu kommen ein robustes organisches Wachstum und die Übernahme von Kunden ab Mitte 2023, die zuvor von unserer Muttergesellschaft beliefert wurden. Die wesentlichen Leistungsindikatoren, die wir zur Steuerung der Gesellschaft verwenden, sind Umsatzerlöse, Gross Profit (Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge abzüglich Materialaufwand) und Ergebnis vor Steuern. Über die Umsatzerlöse steuern wir hauptsächlich das Erreichen unserer Wachstumsziele, wobei der Gross Profit herangezogen wird, um die Produktmargen zu überwachen. Die Veränderung des Ergebnisses vor Steuern zeigt uns die Entwicklung unserer sonstigen operativen Aufwendungen. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden nicht zur Steuerung herangezogen. 2. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageVermögenslageInsgesamt erhöhte sich die Bilanzsumme der QSC EMEA GmbH gegenüber 2022 um T€ 9.117 bzw. 71,6 %. Während die Vermögensstruktur im Wesentlichen durch eine starke Zunahme der liquiden Mittel um T€ 5.756 sowie der Vorräte um T€ 2.500 gekennzeichnet ist, weist die Kapitalstruktur als Hauptfaktor der Veränderung einen Anstieg des Eigenkapitals in Höhe des Jahresüberschusses von T€ 7.283 aus. Innerhalb der Vorratsbestände wurden zur Verbesserung der Lieferfähigkeit die fertigen Erzeugnisse und Waren deutlich gestärkt. Diese sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.354 auf T€ 4.709 gestiegen. Das Anlagevermögen macht lediglich 1,7 % der Bilanzsumme aus. Im Finanzanlagevermögen sind zum 31. Dezember 2023 Anteile an der QSC Netherlands B.V., Amsterdam (NL), sowie der QSC MEA DMCC, Dubai (UAE), aktiviert. Der Rückgang zum Vorjahr um T€ 28 ist auf den Verkauf der Anteile an der QSC UK & Ireland Ltd., Egham (UK), zurückzuführen. FinanzlageDie Ausstattung mit liquiden Mitteln, die sich wie oben dargestellt im Vergleich zum Vorjahr um T€ 5.756 erhöht hat, wird als ausreichend bewertet. Der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit betrug T€ 3.563. Investitionen wurden aus dem operativen Cashflow getätigt. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre fälligen Verbindlichkeiten zu begleichen. Das Eigenkapital von T€ 15.259 deckt das Anlagevermögen von T€ 377 vollständig und darüber hinaus 69,5 % des Umlaufvermögens. Die Eigenkapitalquote beträgt 69,8 % (Vorjahr 62,6 %). ErtragslageDie Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 2023 T€ 82.533. Sie liegen damit T€ 29.515 (+ 55,7 %) über dem Vorjahr und T€ 12.523 (+ 17,9 %) über Plan. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 3.294 liegen T€ 2.367 über dem Vorjahr und T€ 3.229 über Plan. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf der Anteile an der QSC UK & Ireland Ltd. (UK). Analog zu den Umsatzerlösen erhöhte sich der Materialaufwand gegenüber dem Vorjahr deutlich um T€ 21.476 (+ 65,3 %), was im Wesentlichen auf die Ausweitung des Geschäftsvolumens zurückzuführen ist. Darüber hinaus kam es zu einer Erhöhung der konzerninternen Einkaufspreise, bedingt durch den Anstieg der Preise an den Beschaffungsmärkten. Der Personalaufwand in Höhe von T€ 7.635 stieg im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.788 beziehungsweise 30,6 %. Dies ist zum einen auf den Anstieg der Mitarbeiterzahl, zum anderen auf die Anpassung der Gehälter zum Ausgleich der inflationären Entwicklung zurückzuführen. Darüber hinaus erhöhten sich die variablen Vergütungen auf Grund der verbesserten Ertragslage im Konzern. Im Jahresdurchschnitt wurden einschließlich Geschäftsführern und Auszubildenden 49 Mitarbeiter beschäftigt. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl stieg somit um 16,7 %. Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich deutlich im Vergleich zum Vorjahr, der Ertragsteueraufwand stieg folglich auf T€ 2.342 (Vorjahr T€ 1.336). Insgesamt erzielte die Gesellschaft im Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 7.283 (Vorjahr T€ 3.302). Damit wurde sowohl das Vorjahr mit + 120,5 % als auch die Unternehmensplanung mit + 68,6 % deutlich übertroffen. Ausschlaggebend war hierfür neben dem Umsatzwachstum der Erlös aus dem Verkauf der Anteile an der QSC UK & Ireland Ltd. (UK). Wir beurteilen die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft insgesamt als sehr gut und sehen uns dadurch in der Lage, unsere vertrieblichen Aktivitäten weiter strategisch auszubauen. III. Prognose, Chancen- und RisikoberichtRisikenDie Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf unseren Geschäftsverlauf waren bisher kaum spürbar. Gleiches gilt für den Konflikt in Gaza und Israel, da unsere Umsätze in dieser Region gering sind und keinen Einfluss auf unseren Gesamtumsatz und unser Wachstum haben. Eine Ausweitung beider Konflikte und eine entsprechende Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Entwicklung in Europa und im Nahen Osten würde unser für 2024 geplantes Umsatzwachstum gefährden. Dasselbe gilt, wenn das wirtschaftliche Wachstum entgegen den Prognosen des IWF in eine Rezession abrutscht. Diese Gefahr besteht u.a. durch die Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer, wodurch es erneut zu einer Verlängerung der Lieferzeiten kommt. Durch unsere vorausschauende Lagerhaltung konnten Lieferengpässe bisher vermieden werden. Das Risiko einer Rezession steigt auch durch eine anhaltend hohe Inflation und eine damit einhergehende straffere Geldpolitik. Insgesamt schätzen wir die Risiken für unsere Geschäftsentwicklung, die sich aus einer weiteren Abschwächung der Konjunktur ergeben, als mittel ein. Auf Grund der schwächeren Konjunktur besteht die Gefahr eines erhöhten Forderungsausfallrisikos. Dem wirken wir durch ein konsequentes Forderungsmanagement entgegen und minimieren die Risiken durch unser ERP-gesteuertes Kreditmanagement. Das Risiko durch Forderungsausfälle schätzen wir als gering ein. Vorhandene Wechselkursrisiken werden durch Anpassungen unserer Preislisten aufgefangen und haben keinen wesentlichen Einfluss auf das Jahresergebnis. Dies erwarten wir auch nicht für das Jahr 2024. Sicherungsgeschäfte für Wechselkursschwankungen werden derzeit nicht vorgenommen. Insbesondere auf Grund unserer hohen finanziellen Stabilität und unserer langjährigen Markterfahrung sehen wir uns für die Bewältigung zukünftiger Risiken gut gerüstet. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. ChancenZukünftige Wachstumschancen sehen wir insbesondere in der Weiterentwicklung unserer Produkte unter Einbeziehung der Möglichkeiten, die sich zukünftig durch Künstliche Intelligenz (KI) eröffnen. So wurden im Berichtsjahr durch den Zukauf einer Gesellschaft im Konzern erste Schritte unternommen, um KI-gesteuerte Videoprodukte in unser Produktportfolio zu integrieren, die ab 2024 in größerem Umfang vermarktet werden sollen. Darüber hinaus arbeiten wir sowohl regional als auch funktional an der Ausweitung unserer Marktaktivitäten und tätigen weitere Investitionen in neue und vorhandene Standorte, um auch im Jahr 2024 bei Umsatz und Ertrag weiter zu wachsen. AusblickFür das Geschäftsjahr 2024 planen wir Umsatzerlöse in Höhe von T€ 96.288 und einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 5.962. Dies entspricht einem ambitionierten Wachstum von über 14,0 % (ohne Berücksichtigung der Sondereffekte im Berichtsjahr). Trotz der beschriebenen Risiken hinsichtlich einer weiteren Eintrübung der konjunkturellen Lage sind wir zuversichtlich, durch die geplanten und bereits durchgeführten Investitionen in die Stärkung unserer Marktpräsenz und die Einführung neuer Produkte unsere gesetzten Ziele zu erreichen. Obige Aussagen zu Chancen und Risiken sind Einschätzungen des Managements von QSC EMEA GmbH. Die tatsächlichen Ergebnisse können von den erwarteten Ergebnissen abweichen.
Sinsheim, den 4. April 2024 Markus Winkler, Geschäftsführer Ronald Brian Marchant, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der QSC EMEA GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. und 264 ff. HGB) unter der Annahme der Unternehmensfortführung und nach den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft mit Sitz in Sinsheim ist beim Amtsgericht Mannheim unter der Registernummer HRB 738154 eingetragen. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine "mittelgroße Kapitalgesellschaft". II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr in Bezug auf den erstmaligen Ausweis von passiven latenten Steuern geändert. Im Übrigen wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert beibehalten. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden mit den Anschaffungskosten, zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, abzüglich Anschaffungskostenpreisminderungen (z.B. Skonti) aktiviert und - soweit abnutzbar - planmäßig abgeschrieben. Planmäßige Abschreibungen werden linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 (netto) werden in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten aktiviert. Wertminderungen auf einen dauerhaft niedrigeren beizulegenden Wert waren nicht zu berücksichtigen. Die Vorräte werden mit den Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert zum Abschlussstichtag beizulegen war. Von den Vorräten erfolgt entsprechend dem handelsrechtlichen Wahlrecht die offene Absetzung von erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte in Höhe der Zahlungseingänge abzüglich der darin enthaltenen Umsatzsteuer. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Geschäftsjahr betreffen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen decken alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen, angemessen und ausreichend ab. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Einnahmen, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Geschäftsjahr betreffen. Die Bewertung der Fremdwährungsposten erfolgt zum Bilanzstichtag mit dem zu diesem Zeitpunkt maßgeblichen Euro-Referenzkurs (Devisenkassamittelkurs). Im Geschäftsjahr 2023 wurden auf Grund des Größenklassenwechsels erstmalig passive latente Steuern offen ausgewiesen. Bis zum Geschäftsjahr 2022 erfolgte der Ausweis in den Steuerrückstellungen. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist. Anteilsbesitz
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten sonstige Forderungen in Höhe von € 104.000,00 (Vorjahr € 104.000,00) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Forderungen haben Laufzeiten bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr sämtlich eine Laufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen zum 31. Dezember 2023 in voller Höhe gegenüber der Gesellschafterin (Vorjahr € 3.035.120,43). IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Im Geschäftsjahr 2023 ist durch den Verkauf einer Beteiligung ein außerordentlicher Ertrag in Höhe von 2,3 Mio. € zu verzeichnen. V. Sonstige Angaben 1. Arbeitnehmerzahl Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer nach § 267 Abs. 5 HGB im Jahr 2023 betrug 47 Angestellte, davon 10 Führungskräfte. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag betrug der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen € 1.072.824,46. Diese ergeben sich aus Miet- und Leasingverpflichtungen. 3. Gesellschaftsorgane Zu Geschäftsführen sind bestellt: Herr Markus Winkler, Geschäftsführer Vertrieb und Verwaltung Herr Ronald Brian Marchant, Geschäftsführer Vertrieb und Verwaltung (seit dem 1. August 2023) Herr Winkler und Herr Marchant sind jeweils alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Hinsichtlich der Vergütung der Geschäftsführer wird von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 4. Mutterunternehmen Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der QSC LCC, Costa Mesa (USA), aufgenommen. 5. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 von € 7.283.044,02 zusammen mit dem bestehenden Gewinnvortrag von € 7.951.223,81 auf neue Rechnung vorzutragen.
Sinsheim, den 4. April 2024 Markus Winkler, Geschäftsführer Ronald Brian Marchant, Geschäftsführer AnlagespiegelEntwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) 2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die QSC EMEA GmbH, Sinsheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der QSC EMEA GmbH, Sinsheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der QSC EMEA GmbH, Sinsheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht auf Grund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 4. April 2024 Felicitas GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Jana Hilgenhof, Wirtschaftsprüferin ppa. Petra Assenmacher, Wirtschaftsprüferin |
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