Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 3560 NO
Eingetragen
16.12.2004
Branche
Dachdeckerei und BauspenglereiGas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und KlimainstallationRohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau
Gegenstand
Durchführung von Sanitär-Klempner und Dachdeckerarbeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tim Gottschalk
seit 4.8.2025
Geschäftsführer
Michael Scheel
seit 4.8.2025
Prokura
Jan Gottschalk
seit 4.8.2025
Geschäftsführer
Martin Kalies
seit 23.4.2014
Prokura
Jens Gottschalk
seit 16.12.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Auf dem Kamp 40, 22889 Tangstedt
250.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Jens Gottschalk GmbH

Norderstedt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.08.2023 bis zum 31.07.2024

Lagebericht 2023/2024

Jens Gottschalk GmbH, Norderstedt

1. Grundlage des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

Die Jens Gottschalk GmbH ist ein seit 1995 bestehender Handwerksbetrieb in Norderstedt. Wir sind in den Bereichen Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie der Bauklempnerei und Dachdeckerei tätig.

In den Regionen Norderstedt und Hamburg planen wir als professioneller Installateur-Fachbetrieb für den privaten Bereich Bäder inklusive der sanitären Anlagen, zeigen Möglichkeiten für eine effiziente Heizung und Lüftung auf und beraten zur Haustechnik und Bedachung.

Wir sind ebenfalls Partner bei der Umsetzung komplexer Großprojekte in Industrie und Gewerbe von der Planung bis zur Realisierung aus einer Hand. Wir übernehmen die Ausführung und Wartung sowie sämtliche Serviceleistungen rund um die Gebäudetechnik.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die weiterhin durch globale Krisen geprägte deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 in eine Rezession gerutscht. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Grund hierfür waren nach wie vor hohe Preise in allen Wirtschaftsbereichen sowie steigende Zinsen.

Trotz schwächelnder Konjunktur und einem Rückgang in der Neubautätigkeit konnten nach vorläufigen Schätzungen des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) die Betriebe des Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerks im Jahr 2023 ein Jahresumsatz von 61,7 Milliarden Euro erwirtschaften. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Umsatzplus von 4,2 Milliarden Euro. Das Wachstum ist vor allem mit dem Nachfrageboom für Wärmepumpen in der ersten Jahreshälfte zu begründen.

Der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) meldet im Jahr 2023 einen Jahresumsatz von 12,89 Milliarden Euro und damit einen leichten Rückgang von 0,05 Milliarden Euro zum Vorjahr. Trotz der guten Auftragslage in der Sanierung, wirkt sich der Nachfrageeinbruch im Neubau negativ auf das Dachdeckerhandwerk aus.

2.2. Geschäftsverlauf und Lage

Entgegen unseren Prognosen war das Geschäftsjahr 2023/24 durch eine konstant hohe Auslastung und einem positiven Auftragsvorlauf in allen Geschäftsbereichen geprägt. Im Vergleich zum Jahr 2022/23 konnte sowohl die Gesamtleistung als auch das Ergebnis gesteigert werden.

Maßgeblich verantwortlich für die Umsatzsteigerung waren langfristig geplante Neubau- und Sanierungsprojekte sowie eine positive Entwicklung der Nachfrage im Kundendienst.

Neben steigenden Ausbildungs- und Mitarbeiterzahlen konnten wir auch durch Investitionen in die Digitalisierung unserer Geschäftsprozesse weiter wachsen.

2.2.1. Ertragslage

Mit einer Gesamtleistung in Höhe von TEUR 19.388 konnte das hohe Niveau des Vorjahres (TEUR 18.280) noch einmal übertroffen werden. Grund hierfür waren um TEUR 1.071 gestiegene Umsatzerlöse. Diesen gegenüber standen ein um TEUR 236 leicht erhöhter Materialaufwand sowie um TEUR 581 erhöhte Personalkosten. Insgesamt hat sich so das Ergebnis vor Ertragsteuern von TEUR 841 im Vorjahr auf TEUR 1.066 im Geschäftsjahr erhöht.

Die Ergebnisquellen stellen sich wie folgt dar:

Ergebnisquellen Geschäftsjahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
Veränderung
TEUR
Ergebnis vor Ertragsteuern 1.066 841 225
Jahresüberschuss 737 568 169
Bilanzgewinn 799 912 -113

2.2.2. Finanzlage

Die Gesellschaft war während des gesamten Berichtszeitraums in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Neue Bankdarlehen mussten nicht in Anspruch genommen werden.

Der Finanzmittelfond erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 556 und befindet sich mit TEUR 1.962 auf einem hohen Niveau. Die Liquidität der Gesellschaft ist daher als sehr gut zu bezeichnen.

Die Veränderung des Finanzmittelbestands sowie die dafür ursächlichen Mittelbewegungen werden anhand der nachfolgenden verkürzten Kapitalflussrechnung aufgezeigt:

2023/2024
TEUR
2022/2023
TEUR
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.634 1.006
Cashflow aus Investitionstätigkeit -228 -454
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -850 -300
Veränderung des Finanzmittelfonds im Geschäftsjahr 556 252
Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode 1.406 1.154
Finanzmittelbestand zum Ende der Periode 1.962 1.406

2.2.3. Vermögenslage

Unsere Eigenkapitalquote ist gegenüber dem Vorjahr von 32,9 % auf 26,0 % gesunken.

Die Anlagendeckung I beträgt 108,2 % (Vorjahr 118,4 %) bei einem Verschuldungsgrad von 74,0 % (Vorjahr 67,1 %).

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen sind durch liquide Mittel, Lieferforderungen und Vorräte gedeckt.

Wir betrachten unsere Vermögenslage daher als sehr gut.

2.3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Umsatzentwicklung und dem Betriebsergebnis.

Unser Betriebsergebnis hat sich von TEUR 881 im Vorjahr auf TEUR 1.101 im vergangenen Geschäftsjahr erhöht.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite vor Ertragsteuern und den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit heran. Die Umsatzrendite beträgt 5,54 % und konnte im Vergleich zum Vorjahr (4,63 %) gesteigert werden. Grund hierfür ist eine positive Entwicklung der Gesamtleistung bei einer moderaten Steigerung der Material- und Personalkosten.

2.4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist gut.

3. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

3.1 Prognosebericht

Für das kommende Geschäftsjahr 2024/25 erwarten wir eine stagnierende Entwicklung unseres Umsatzes und ein leicht rückläufiges Betriebsergebnis. Unsere Auslastung ist zurzeit der Berichtserstellung auf einem hohen Niveau, wobei der Auftragsvorlauf sinkt. Vor allem die weiter steigenden Baukosten und ein immer noch hohes Zinsniveau wirken sich negativ auf Investitionen im Wohnungsbau aus.

Die Anzahl der Baugenehmigungen von Januar bis Juli 2024 ist laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20,8 % eingebrochen. Eine Trendwende im Neubau ist für das kommende Geschäftsjahr somit nicht zu erwarten.

Die letztjährige Debatte im Bundestag rund um das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und die Bundesförderung energieeffizienter Gebäude (BEG) hat für große Verunsicherungen besonders im Heizungsmarkt gesorgt. Vor allem die Nachfrage nach Wärmepumpen ist im ersten Halbjahr 2024 stark eingebrochen. Der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) verzeichnet bei den Absatzzahlen ein Minus von 54 % gegenüber dem Vorjahr. Neben der Verunsicherung über gesetzliche Vorgaben führen sinkende Energiepreise dazu, dass die Nachfrage nach Wärmepumpen rückläufig ist. Dennoch sehen wir für das kommende Geschäftsjahr weiterhin Potenziale im Bereich der Sanierung, vor allem bei der Umsetzung von energetischen Maßnahmen, aber auch im Bereich der Badsanierungen.

Für das Kundendienst- und Wartungsgeschäft erwarten wir eine positive Entwicklung.

Weiterhin arbeiten wir an der Verbesserung unserer Kennzahlen zur Umsatzrendite sowie einem wie bisher positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit.

Um auch zukünftig flexibel auf sich ändernde Marktbedingungen reagieren zu können, investieren wir im nächsten Geschäftsjahr weiter in die Digitalisierung unserer Geschäftsprozesse, Qualitätsmanagement sowie in die Aus- und Weiterbildung unseres Personals.

3.2. Risiko- und Chancenbericht

Auf der Einkaufsseite sehen wir zurzeit keine nennenswerten Risiken. Die Lieferketten der Industrie und dem Großhandel sind stabil und mit maßgeblichen Preissteigerungen ist zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts nicht zu rechnen.

Auf der Absatzseite sehen wir sowohl Risiken als auch Chancen, die uns im kommenden Geschäftsjahr begegnen werden. Die weiterhin rückläufige Zahl der Baugenehmigungen weist darauf hin, dass unsere Aktivitäten im Neubau im kommenden Geschäftsjahr zurückgehen werden. Eine Chance sehen wir in der Fortführung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), die den eingebrochenen Heizungsmarkt und die energetische Sanierung weiter stärken soll. Wir gehen davon aus, dass sich die sinkenden Inflationsraten positiv auf die Investitionsbereitschaft der Privatkunden auswirken wird. Unser Kundendienst- und Wartungsgeschäft werden wir weiter stärken, um potenzielle Aufträge zu generieren.

Weiterhin Grund zur Sorge macht der Fachkräftemangel im Handwerk. Wir setzen verstärkt auf die Aus- und Weiterbildung unseres Personals, um auch in Zukunft bei veränderten Marktbedingungen bestehen zu können.

Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen und Dienstleistungen sowie die Nutzung von Künstlicher Intelligenz bietet viele Chancen, um ungenutzte Potenziale ausschöpfen zu können. Hier werden wir auch in Zukunft weiter investieren und den Digitalisierungsgrad unseres Unternehmens erhöhen.

Gegen Elementarrisiken sind entsprechende Versicherungen abgeschlossen. Wir sehen nach Abschluss des Geschäftsjahres keine außergewöhnlichen Risiken, die unsere Prognose wesentlich beeinträchtigen könnten.

Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit jedoch nicht erkennen.

 

Norderstedt, 30. Oktober 2024

Die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.7.2024
EUR
31.7.2023
EUR
A. Anlagevermögen 1.200.100,29 1.192.122,69
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 17.601,00 17.852,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 3.500,00 4.500,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 14.101,00 13.352,00
II. Sachanlagen 867.249,82 878.044,01
1. technische Anlagen und Maschinen 21.333,00 23.638,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 835.916,82 854.406,01
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.000,00
III. Finanzanlagen 315.249,47 296.226,68
1. Beteiligungen 35.000,00 35.000,00
2. Sonstige Finanzanlagen 280.249,47 261.226,68
B. Umlaufvermögen 3.709.041,75 3.030.580,60
I. Vorräte 444.667,65 443.979,96
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.502.931,96 4.347.889,29
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.302.341,05 1.180.988,38
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.962.033,05 1.405.612,26
C. Rechnungsabgrenzungsposten 79.633,77 71.918,17
Summe Aktiva 4.988.775,81 4.294.621,46

Passiva

31.7.2024
EUR
31.7.2023
EUR
A. Eigenkapital 1.298.965,15 1.411.718,32
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Gewinnrücklagen 250.000,00 250.000,00
III. Bilanzgewinn 798.965,15 911.718,32
B. Rückstellungen 1.972.217,88 1.498.932,87
C. Verbindlichkeiten 1.717.592,78 1.383.970,27
Summe Passiva 4.988.775,81 4.294.621,46

Gewinn- und Verlustrechnung

1.8.2023 - 31.7.2024
EUR
1.8.2022 - 31.7.2023
EUR
1. Rohergebnis 10.237.513,18 9.320.618,60
2. Personalaufwand 7.258.891,93 6.677.833,63
a) Löhne und Gehälter 5.938.591,17 5.473.303,05
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.320.300,76 1.204.530,58
davon für Altersversorgung 18.357,47 19.189,43
3. Abschreibungen 172.698,82 122.032,28
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 168.988,79 122.032,28
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 3.710,03
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.758.295,87 1.669.281,76
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 31.180,58 197,89
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.342,91 75,41
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 1.342,91 75,41
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 328.484,26 272.193,50
8. Ergebnis nach Steuern 748.979,97 579.399,91
9. sonstige Steuern 11.733,14 10.957,15
10. Jahresüberschuss 737.246,83 568.442,76
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 911.718,32 778.275,56
12. Einstellungen in Gewinnrücklagen 135.000,00
a) in andere Gewinnrücklagen 135.000,00
13. Ausschüttung 850.000,00 300.000,00
14. Bilanzgewinn 798.965,15 911.718,32

Anhang 2023/2024

Jens Gottschalk GmbH, Norderstedt

Allgemeine Hinweise

Das Unternehmen ist unter der Firma Jens Gottschalk GmbH mit Sitz in Norderstedt im Handelsregister von Kiel unter der Handelsregisternummer HRB 3560 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gesellschaft hat ein abweichendes Wirtschaftsjahr, das vom 01. August 2023 bis zum 31. Juli 2024 geht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Soweit dies aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderungen erforderlich ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Liegt der sich danach ergebende Buchwert über dem beizulegenden Wert, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Für Bad- und Heizungsausstellungen in den Geschäftsräumen, Niewisch 2, 22848 Norderstedt wurden Festwerte gebildet.

Bei den Finanzanlagen werden

• Anteilsrechte

• Wertpapiere

• Genossenschaftsanteile

zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt, soweit es sich um eine dauerhafte Wertminderung handelt.

Soweit zu den Finanzanlagen gehörende Finanzinstrumente über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden, ist dies im Rahmen der Erläuterung der Finanzanlagen dargelegt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die in Ausführung befindlichen Bauaufträge sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert.

Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte sind entsprechend § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB von den Vorräten mit dem erhaltenen Nennbetrag abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz abgezinst soweit die zu Grunde liegende Verpflichtung nicht verzinslich ist.

Bei der Bildung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird der Zinseffekt aus der Abzinsung mit dem entsprechenden Aufwand aus der Bildung der Rückstellung verrechnet (Nettomethode).

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. Die betriebliche Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwerts wird entsprechend eingeschätzt, weil die Nutzungsdauer nicht verlässlich bestimmt werden konnte.

Angaben zum Anteilsbesitz

Name und Sitz des Unternehmens im Anteilsbesitz Beteiligung
in %
letzter vorliegender Jahresabschluss Eigenkapital
TEUR
Energie-Kooperation Norderstedt GmbH 35,00 31.12.2023 29

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben im Geschäftsjahr und im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Bilanzgewinn

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von TEUR 912 (Vj. TEUR 778) enthalten.

Sonstige Rückstellungen

31.07.2024
TEUR
Betriebsbereich 533
Personalbereich 1.249
Übrige Bereiche 46
1.828

Die übrigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Aufbewahrungskosten, Rechtsanwaltskosten und Jahresabschlusskosten gebildet.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben im Geschäftsjahr und im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Es bestehen ausschließlich branchenübliche Sicherheiten in Form von Eigentumsvorbehalten bzw. erweiterten Eigentumsvorbehalten.

Haftungsverhältnisse

Aus Gewährleistungsverträgen TEUR 1.373
davon gesichert TEUR 1.373

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den angegebenen Haftungsverhältnissen wird als gering eingestuft, weil nach Bauabnahmen innerhalb der Gewährleistungsfrist nicht mit aussergewöhnlichen Baumängeln zu rechnen ist.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den Haftungsverhältnissen bestehen in Höhe von TEUR 1.170 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte (in TEUR):

31.07.2024
Verpflichtungen gesamt
bis 1 Jahr 1 Jahr bis 5 Jahre über 5 Jahre
aus Miet- und Leasingverträgen 313 741 116 1170
1170

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Personalaufwand

Der Anteil der Aufwendungen für Altersversorgung innerhalb der sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung beträgt EUR 18.357,47 (Vj. EUR 19.189,43).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Zinsaufwand in Höhe von EUR 1.342,91 (Vj. EUR 75,41) resultiert aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Jens Gottschalk

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen, da die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung Rückschlüsse auf das Gehalt des Geschäftsführer zulässt.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Gewerbliche Arbeitnehmer 69
Angestellte 35
104
Auszubildende 19
123

 

Norderstedt, den 30. Oktober 2024

Geschäftsführung

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.08.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 109.169,74 11.089,00 12.490,63
2. Geschäfts- oder Firmenwert 10.000,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 119.169,74 11.089,00 12.490,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.683,24 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 155.834,00 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.921.195,29 148.927,60 309.238,75
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 10.000,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.085.712,53 158.927,60 309.238,75
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 35.000,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 300.000,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 3.150,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 338.150,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.543.032,27 170.016,60 321.729,38
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.07.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 107.768,11
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 10.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 117.768,11
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 8.683,24
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 155.834,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.760.884,14
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 10.000,00
Summe Sachanlagen 0,00 1.935.401,38
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 35.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 300.000,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 3.150,00
Summe Finanzanlagen 0,00 338.150,00
Summe Anlagevermögen 0,00 2.391.319,49
kumulierte Abschreibung 01.08.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.07.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 95.817,74 5.292,00 7.442,63 0,00 93.667,11
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.500,00 1.000,00 0,00 0,00 6.500,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 101.317,74 6.292,00 7.442,63 0,00 100.167,11
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.683,24 0,00 0,00 0,00 8.683,24
2. technische Anlagen und Maschinen 132.196,00 2.305,00 0,00 0,00 134.501,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.066.789,28 160.391,79 302.213,75 0,00 924.967,32
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.207.668,52 162.696,79 302.213,75 0,00 1.068.151,56
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 41.923,32 0,00 0,00 0,00 41.923,32
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 41.923,32 0,00 0,00 0,00 41.923,32
Summe Anlagevermögen 1.350.909,58 168.988,79 309.656,38 0,00 1.210.241,99
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.07.2024
EUR
Buchwert Vorjahr 31.07.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 14.101,00 13.352,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 3.500,00 4.500,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 17.601,00 17.852,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 21.333,00 23.638,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 835.916,82 854.406,01
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 10.000,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 867.249,82 878.044,01
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 35.000,00 35.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 19.022,79 277.099,47 258.076,68
3. Genossenschaftsanteile 0,00 3.150,00 3.150,00
Summe Finanzanlagen 19.022,79 315.249,47 296.226,68
Summe Anlagevermögen 19.022,79 1.200.100,29 1.192.122,69

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.02.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

E. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach §327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Jens Gottschalk GmbH, Norderstedt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Jens Gottschalk GmbH, Norderstedt - bestehend aus der Bilanz zum 31. Juli 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. August 2023 bis zum 31. Juli 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Jens Gottschalk GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. August 2023 bis zum 31. Juli 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Juli 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. August 2023 bis zum 31. Juli 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Hamburg, den 13. Februar 2025

RN REVISION NORD GMBH & Co.KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Swinka, Wirtschaftsprüfer

Donnevert, Wirtschaftsprüfer

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