Universum Managementgesellschaft mbH

Wiener Straße 1A, 28359 Bremen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 18604 HB
Vorher
Visionarum GmbHBesitzgesellschaft Science Center Bremen GmbH
Eingetragen
22.6.2005
Branche
Museen und SammlungenOrganisationen der Bildung, Wissenschaft und ForschungBetrieb von Einrichtungen für kunstschaffende Tätigkeiten und darstellende Künste a. n. g.
Gegenstand
Der Betrieb sowie die Weiterentwicklung des "Universum® Bremen" als bremisches Science-Center, einem interaktiven Wissenschaftsmuseum und außerschulischem Lernort sowie einer touristischen Einrichtung. Insbesondere umfasst der Unternehmensgegenstand: 1. Betrieb eines Science Centers, das Bildung und Wissenschaft interaktiv vermittelt; 2. Konzeption, Planung und Durchführung von Ausstellungen und Veranstaltungen im Bereich Wissenschaft, Technik und Kultur; 3. Entwicklung und Umsetzung von pädagogischen Programmen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene; 4. Weiterentwicklung sowie Umbau und Erweiterung des Universum® Bremen als bremisches Science Center auf Basis von Nutzungs- und Ausstellungskonzepten; 5. Kooperationen mit Bildungseinrichtungen, wissenschaftlichen Institutionen und kulturellen oder wirtschaftlichen Organisationen im In- und Ausland zur Förderung und Umsetzung gemeinsamer Projekte; 6. Sicherstellung der für den Betrieb des Science-Centers erforderlichen baulichen Strukturen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Herbert Dr. Münder
seit 6.9.2016
Geschäftsführer
Marena Grotheer
seit 6.9.2016
Prokura
Manfred Pleis
seit 6.8.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Freie Hansestadt Bremen, (Stadtgemeinde)
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Freie Hansestadt Bremen, (Stadtgemeinde)
Germany
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Universum Managementgesellschaft mbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Entwicklung des Anlagevermögens

ANSCHAFFUNGS- BZW. HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 253.658,09 52.384,20 -178.836,77 0,00 127.205,52
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.661.205,71 6.934,28 0,00 374.478,00 10.042.617,99
Technische Anlagen und Maschinen 177.846,32 0,00 0,00 0,00 177.846,32
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.709.609,91 606.502,97 -38.119,53 652.421,28 7.930.414,63
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 83.511,29 1.029.081,60 0,00 -1.026.899,28 85.693,61
16.632.173,23 1.642.518,85 -38.119,53 0,00 18.236.572,55
16.885.831,32 1.694.903,05 -216.956,30 0,00 18.363.778,07
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 245.767,59 17.688,70 -178.775,27 84.681,02
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.571.081,71 256.718,28 0,00 4.827.799,99
Technische Anlagen und Maschinen 17.224,82 11.337,00 0,00 28.561,82
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.959.732,91 450.178,75 -38.114,53 6.371.797,13
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
10.548.039,44 718.234,03 -38.114,53 11.228.158,94
10.793.807,03 735.922,73 -216.889,80 11.312.839,96
BUCHWERTE
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 42.524,50 7.890,50
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.214.818,00 5.090.124,00
Technische Anlagen und Maschinen 149.284,50 160.621,50
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.558.617,50 749.877,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 85.693,61 83.511,29
7.008.413,61 6.084.133,79
7.050.938,11 6.092.024,29

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Universum Managementgesellschaft mbH - im Folgenden auch kurz "UMG" - ist i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Nach § 11 des Gesellschaftsvertrags ist der Jahresabschluss nach den handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufzustellen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung (auch kurz "GuV") ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Registerinformation

Die Gesellschaft ist unter der Firma Universum Managementgesellschaft mbH mit Sitz in Bremen im Handelsregister des Amtsgerichts Bremen unter der Nummer HRB 18604 HB eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Sofern im Folgenden nicht gesondert darauf hingewiesen wird, sind die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben.

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der einzelnen Gegenstände. Bei beweglichen Anlagegegenständen wird die Jahresabschreibung zeitanteilig (pro rata temporis) verrechnet. Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Bestimmung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern (zulässige Höchstsätze) erfolgt in Anlehnung an die von der Finanzverwaltung veröffentlichten Afa-Tabellen.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen werden nicht von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abgesetzt, sondern in einen Sonderposten eingestellt, der über die Nutzungsdauer der geförderten Investitionen erfolgswirksam aufgelöst wird.

Die Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Den risikobehafteten Posten ist gegebenenfalls durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigen Ein- bzw. Auszahlungen für Erträge bzw. Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag.

Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei werden alle bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses erkannten Risiken berücksichtigt. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gemäß § 274 HGB sind Differenzen zwischen den Handels- und Steuerbilanzwerten, welche sich in künftigen Jahren umkehren, hinsichtlich ihrer Auswirkungen bei der Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer als latente Steueransprüche oder Steuerschulden zu berücksichtigen. Die Auswirkungen sind dabei auf der Grundlage der voraussichtlichen Steuersätze vorzunehmen, welche im Zeitpunkt des Ausgleichs der Differenzen anzuwenden sind. Ausschlaggebend für die Bewertung von latenten Steuern ist die Einschätzung der Wahrscheinlichkeit der Umkehrung der Bewertungsunterschiede sowie der Nutzbarkeit von Verlustvorträgen. Dies ist abhängig von der Entstehung künftiger steuerpflichtiger Gewinne während der Perioden, in denen sich steuerliche Bewertungsunterschiede umkehren und steuerliche Verlustvorträge geltend gemacht werden können. Grundlage für die Bewertung ist die Planung der UMG. Latente Steueransprüche und -schulden werden nicht abgezinst. Der Berechnung wird ein Steuersatz von 32 % zugrunde gelegt. Temporäre Differenzen bestehen nicht. Die Aktivierung latenter Steuern auf steuerliche Verlustvorträge unterbleibt, da nicht davon ausgegangen wird, dass diese in den nächsten fünf Jahren zur Verlustverrechnung genutzt werden können, auch in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Berichtsjahres im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Gezeichnetes Kapital

Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt unverändert EUR 50.000. Alleingesellschafterin ist die Freie Hansestadt Bremen (Stadtgemeinde).

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beträgt TEUR 5.059 (i. Vj. TEUR 5.059).

Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen wurde gem. § 265 Abs. 5 HGB gebildet.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen bestehen für Urlaubs- und Überstundenverpflichtungen (TEUR 61, i. Vj. TEUR 49), Prüfungs- (TEUR 18, i. Vj. TEUR 16) und Steuerberatungskosten (TEUR 11, i. Vj. TEUR 10), Instandhaltungsmaßnahmen (TEUR 10, i. Vj. TEUR 0), Tantiemen für den Geschäftsführer (TEUR 8, i. Vj. TEUR 8), die Lohnausgleichsabgabe (TEUR 11, i. Vj. TEUR 4), Anwaltskosten (TEUR 2, i. Vj. TEUR 0) sowie für ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 4, i. Vj. TEUR 4).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Freien Hansestadt Bremen sind solche gegenüber der Gesellschafterin und den sonstigen Verbindlichkeiten zuzuordnen. Sie betreffen im Rahmen der Fehlbedarfsfinanzierung erhaltene Mittel, die noch nicht verwendet wurden (TEUR 3.579, i. Vj. TEUR 1.867).

Zusätzlich ist aus der Endabrechnung der Projektförderung zur Weiterentwicklung des Universum® Bremen noch eine Rückzahlung in Höhe von TEUR 123 (i. Vj. TEUR 123) zu leisten.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und sind nicht besichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Leasing-, Miet- und Wartungsverträgen (TEUR 85 p. a.) sowie TEUR 837 betreffend die bis zum Jahr 2050 in Höhe von TEUR 31 p.a. zu zahlenden Erbbauzinsen für die von der FHB erworbenen Erbbaurechte.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse beinhalten Erlöse aus Eintrittskarten mit TEUR 2.662, Erlöse aus Sponsorengeldern mit TEUR 55, Erlöse aus Veranstaltungen mit TEUR 436, Erlöse aus dem Shopverkauf mit TEUR 279, Pachterlöse mit TEUR 64 sowie sonstige Erlöse von TEUR 363. Der weit überwiegende Teil der Umsatzerlöse wurde in Deutschland erwirtschaftet; lediglich 5 % der Umsatzerlöse wurden im Ausland erzielt.

Erträge aus projektbezogener und institutioneller Förderung

Der Posten beinhaltet Zuschüsse der Alleingesellschafterin Freie Hansestadt Bremen (Stadtgemeinde) (auch kurz "FHB") zur Fehlbetragsfinanzierung in Höhe von TEUR 2.239 sowie projektbezogene Zuschüsse der FHB, der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH und weiterer Zuschussgeber in Höhe von TEUR 103.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen (TEUR 314) sowie aus Kostenweiterbelastungen an die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH (TEUR 105).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Raum- und Grundstückskosten in Höhe von TEUR 401, Werbe- und Reisekosten in Höhe von TEUR 483, Instandhaltungs- und Wartungskosten (TEUR 243) sowie Kosten der Warenabgabe (TEUR 322).

Sonstige Angaben

Anzahl der Mitarbeiter

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren - einschließlich eines Geschäftsführers - während des Geschäftsjahres 2023 im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppe Zahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 5,25
Angestellte 100,25
Geschäftsführer 1,00
Die Anzahl der im Durchschnitt beschäftigten Arbeitnehmer, inkl. eines Geschäftsführers, beträgt damit 106,5
davon vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 32,75
davon teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 73,75
Hinzu kommen im Durchschnitt noch 8,0 geringfügig Beschäftigte.

Geschäftsführung

Geschäftsführer im Berichtsjahr war und ist Herr Dr. Herbert Münder, Bremen.

Herr Dr. Münder übt die Geschäftsführung hauptberuflich aus.

Die Gesamtbezüge betreffen nur Herrn Dr. Münder und betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 120. Sie setzen sich wie folgt zusammen: Festgehalt i. H. v. TEUR 111, eine erfolgsabhängige und als sonstige Rückstellung berücksichtigte Tantieme i. H. v. TEUR 4 sowie eine Mobilitätspauschale i. H. v. TEUR 5.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Nahestehende Unternehmen und Personen der UMG sind die FHB und deren Beteiligungen sowie der Geschäftsführer. Die Transaktionen mit der FHB, deren Beteiligungen und dem Geschäftsführer sind zu marktüblichen Bedingungen erfolgt und ausnahmslos der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zuzurechnen.

Honorar des Abschlussprüfers

Das für das Geschäftsjahr 2023 als Aufwand vom Abschlussprüfer berücksichtigte Gesamthonorar beträgt TEUR 18 und betrifft nur Abschlussprüfungsleistungen.

Erklärung zum Public Corporate Governance Kodex der Freien Hansestadt Bremen

Die Geschäftsführung hat unter dem Datum 31. März 2024 eine für das Berichtsjahr 2023 gültige Entsprechenserklärung abgegeben, die auf der Internetseite des Senators für Finanzen der Freien Hansestadt Bremen veröffentlicht wurde.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die wesentliche finanzielle Auswirkungen auf den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 haben, sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten.

 

Bremen, den 03. Juni 2024

Dr. Herbert Münder, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Universum Managementgesellschaft mbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Universum Managementgesellschaft mbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Universum Managementgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Gesellschafterversammlung für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Die Gesellschafterversammlung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 21. August 2024

Treuhand Weser-Ems GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Blohm, Wirtschaftsprüfer

Heinrichs, Wirtschaftsprüfer

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 3.859.693,81 2.773.379,15
2. Erträge aus projektbezogener und institutioneller Förderung 2.342.305,41 2.056.664,09
3. Sonstige betriebliche Erträge 435.510,64 403.853,49
- davon aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen: EUR 313.547,05 (Vorjahr: EUR 281.005,00)
6.637.509,86 5.233.896,73
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 150.935,46 117.460,21
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 385.033,20 196.709,72
535.968,66 314.169,93
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.762.522,64 2.270.804,21
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 698.951,31 437.157,39
- davon für Altersversorgung: EUR 862,44 (Vorjahr: EUR 862,44)
3.461.473,95 2.707.961,60
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 735.922,73 682.708,44
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.852.479,71 1.878.163,49
-6.585.845,05 -5.583.003,46
8. Betriebsergebnis 51.664,81 -349.106,73
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.970,03 55,00
10. Ergebnis nach Steuern 57.634,84 -349.051,73
11. Sonstige Steuern 57.634,84 57.744,84
12. Jahresfehlbetrag 0,00 -406.796,57

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 42.524,50 7.890,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.214.818,00 5.090.124,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 149.284,50 160.621,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.558.617,50 749.877,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 85.693,61 83.511,29
7.008.413,61 6.084.133,79
7.050.938,11 6.092.024,29
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 35.896,56 43.677,48
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 60.110,66 380.653,23
2. Sonstige Vermögensgegenstände 409.529,02 85.245,29
469.639,68 465.898,52
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.885.899,92 3.438.985,42
4.391.436,16 3.948.561,42
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.361,00 12.235,00
11.455.735,27 10.052.820,71

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 5.058.650,91 5.058.650,91
III. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -3.495.160,81 -3.088.364,24
IV. Jahresfehlbetrag 0,00 -406.796,57
1.613.490,10 1.613.490,10
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 4.933.612,00 4.398.200,00
C. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 124.850,00 102.100,00
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 334.904,64 258.004,85
2. Verbindlichkeit gegenüber der Freien Hansestadt Bremen 3.702.332,40 3.169.575,99
3. Sonstige Verbindlichkeiten 108.028,41 53.637,77
- davon aus Steuern: EUR 31.900,14 (Vorjahr: EUR 23.407,88)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 5.265,16 (Vorjahr: EUR 0,00)
4.145.265,45 3.481.218,61
E. Rechnungsabgrenzungsposten 638.517,72 457.812,00
11.455.735,27 10.052.820,71

Lagebericht 2023

Geschäft und Rahmenbedingungen

Mit Wirkung zum 1. Januar 2016 ist die Universum Managementgesellschaft mbH, Bremen, auf die Besitzgesellschaft Science Center Bremen GmbH, Bremen, verschmolzen worden. Gleichzeitig wurde die Besitzgesellschaft Science Center Bremen GmbH umbenannt in Universum Managementgesellschaft mbH (im Folgenden auch kurz "UMG").

Die Freie Hansestadt Bremen (Stadtgemeinde) (im Folgenden auch kurz "FHB") hält 100 % der Geschäftsanteile an der UMG.

Der UMG obliegt der komplette Betrieb des Universum ® Bremen sowie die Zuständigkeit für die Gebäude und Einrichtungen. Darüber hinaus ist Gegenstand des Unternehmens auch die Weiterentwicklung des Universum ® Bremen auf Basis von Nutzungs- und Ausstellungskonzepten sowie deren Umbau und Erweiterung als bremisches Science Center mit regionaler Reichweite. Weitere Aufgaben sind die Sicherung eines attraktiven Betriebs, die Weiterentwicklung der Inhalte (Reattraktivierung) und Fortentwicklung der Konzepte sowie die Sicherstellung der für den Betrieb erforderlichen baulichen Strukturen.

Das Universum ® Bremen hat sich als besucherstärkste Einrichtung in der Stadt Bremen etabliert und ist ein wichtiger Baustein der touristischen Vermarktung des Bundeslandes Bremen. Das Universum ® Bremen hat sich insgesamt zu einem Ort entwickelt, der für den Standort Bremen eine vielfältige positive Wirkung entfaltet.

Ertragslage

Zur Sicherung des weiteren Betriebs des Universum ® erfolgte von November 2014 bis Februar 2015 eine konzeptionelle Überarbeitung der Dauerausstellung. Sie wurde fristgerecht im März 2015 neueröffnet. Die Überarbeitung der Dauerausstellung hatte seitdem einen sehr positiven Effekt auf die Besucherzahl.

Allerdings führte die Corona-Pandemie zu Schließzeiten und einem erheblichen Besucherrückgang in den Jahren 2020 (81.170) und 2021 (104.643). Dies änderte sich im Jahr 2022 (218.447) mit der Aufhebung vieler Pandemiemaßnahmen. Im Jahr 2023 konnte das Universum ® 278.234 Besucher begrüßen. Auch die Anzahl der durchgeführten Veranstaltungen verbesserte sich mit 726 im Vergleich zum Vorjahr (551).

Die Umsatzerlöse beliefen sich auf insgesamt TEUR 3.860 (i. Vj. TEUR 2.773). Sie wurden im Wesentlichen durch Ticketverkäufe, Veranstaltungen sowie den Shop erzielt.

Die in den "Erträgen aus projektbezogener und institutioneller Förderung" enthaltenen Zuschüsse der FHB zur Fehlbedarfsfinanzierung (TEUR 2.239, i. Vj. TEUR 1.826) und die von verschiedenen Zuschussgebern erhaltenen Aufwands-/Projektförderungszuschüsse (TEUR 103, i. Vj. TEUR 230) beliefen sich auf insgesamt TEUR 2.342 (i. Vj. TEUR 2.057).

Die sonstigen betrieblichen Erträge mit insgesamt TEUR 436 (i. Vj. TEUR 404) enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen (TEUR 314, i. Vj. TEUR 281) sowie Kostenweiterbelastungen an die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH (TEUR 105, i. Vj. TEUR 95).

Im Materialaufwand (TEUR 536, i. Vj. TEUR 314) sind Aufwendungen für bezogene Leistungen (TEUR 385, i. Vj. TEUR 197) und Waren (TEUR 151, i. Vj. TEUR 117) für den Shop-Verkauf enthalten.

Der Personalaufwand betrug in 2023 TEUR 3.461 (i. Vj. TEUR 2.708). Der Anstieg wurde zum einen verursacht durch Personalkostensteigerungen im Zusammenhang mit einer im Dezember 2021 mit ver.di getroffenen Tarifvereinbarung (TV-UMG) sowie dem Tarifabschluss. Dieser sah eine Gehaltssteigerung sowie einen Inflationsausgleich vor.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 1.852, i. Vj. TEUR 1.878) beinhalten im Wesentlichen Raum- und Grundstückskosten (TEUR 401, i. Vj. TEUR 322), Werbe- und Reisekosten (TEUR 483, i. Vj. TEUR 442), Instandhaltungs- und Wartungskosten (TEUR 243, i. Vj. TEUR 243) sowie Kosten der Warenabgabe (TEUR 322, i. Vj. TEUR 121). Im Vorjahr war außerdem die Rückforderung der institutionellen Förderungen der FHB aus den Jahren 2017-2019 in Höhe von TEUR 407 enthalten.

Das Berichtsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von TEUR 0 (i. Vj. Jahresfehlbetrag von TEUR 407) ab.

Gesamtaussage zur Ertragslage

Als bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren werden Umsatzerlöse und Jahresergebnis herangezogen.

Im Wirtschaftsplan für 2023 waren Umsatzerlöse von TEUR 2.721, ein institutioneller Zuschuss der Gesellschafterin zur Fehlbetragsfinanzierung von TEUR 3.439 sowie ein Jahresergebnis von TEUR 63 prognostiziert worden.

Mit den im Jahr 2023 erzielten Umsatzerlösen von TEUR 3.860 hat die Gesellschaft diese Planung unter anderem infolge des die Erwartungen übertreffenden Anstiegs der Besuchenden- und Veranstaltungsanzahl um TEUR 1.139 übertroffen.

Der für das Geschäftsjahr 2023 bewilligte institutionelle Zuschuss betrug laut Änderungsbescheid vom 19. Februar 2024 insgesamt TEUR 6.518. Davon wurden TEUR 1.867 bereits im Jahr 2022 ausgezahlt und für die Weiterentwicklung des Universum ® in das Jahr 2023 übertragen. Im Jahr 2023 wurden zusätzlich TEUR 4.651 ausgezahlt. Hiervon wurden entsprechend des Wirtschaftsplanes 2023 TEUR 699 als Zugänge zum Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen passiviert. Der verbleibende institutionelle Zuschuss von TEUR 3.952 wurde in Höhe von TEUR 2.239 ertragswirksam vereinnahmt. TEUR 1.713 wurden nicht benötigt und als Verbindlichkeit gegenüber der FHB gebucht. Darin enthalten sind TEUR 513, die für die Weiterentwicklung des Universum ® zur Verfügung gestellt wurden.

Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzstruktur stellt sich wie folgt dar:

Anlagevermögen 7.051 61,6 6.092 60,6 959
Vorräte 36 0,3 44 0,4 -8
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 60 0,5 381 3,8 -321
Sonstige Vermögensgegenstände u. Rechnungsabgrenzungsposten 423 3,7 97 1,0 326
Flüssige Mittel 3.886 33,9 3.439 34,2 447
Aktiva 11.456 100,0 10.053 100,0 1.403
Gezeichnetes Kapital 50 0,5 50 0,5 0
Kapitalrücklage 5.059 44,1 5.059 50,3 0
Verlustvortrag -3.495 -30,5 -3.088 -30,7 -407
Jahresfehlbetrag 0 0,0 -407 -4,0 407
Eigenkapital 1.614 14,1 1.614 16,1 0
Sonderposten für Investitionszuschüsse 4.934 43,1 4.398 43,7 536
Sonstige Rückstellungen 125 1,1 102 1,0 23
Verbindlichkeiten gegenüber der FHB 3.702 32,3 3.170 31,5 532
Übrige Verbindlichkeiten u. Passiva 1.081 9,4 769 7,7 312
Passiva 11.456 100,0 10.053 100,0 1.403

Das Anlagevermögen besteht im Wesentlichen aus den Gebäuden, den Exponaten der Dauerausstellung sowie aus dem Turm der Lüfte und den Exponaten und Einrichtungen für die Sonderausstellungen "Up to Space", "Der mobile Mensch" sowie Wolkenkuckucksheim. Eine Überarbeitung der "Milchstraße" sowie die Sanierung der Gastroküche hat ebenfalls stattgefunden. Für den Anstieg um TEUR 959 sind die Investitionen mit TEUR 1.695 bei planmäßigen Abschreibungen von TEUR 736 ursächlich.

Dem Anlagevermögen steht ein Sonderposten für Investitionszuschüsse von TEUR 4.934 gegenüber.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten im Wesentlichen die Weiterbelastung der Nebenkosten an die Tradex Park GmbH für das Cafe Jonas+Kubus sowie die Weiterberechnung von Werbemaßnahmen an die Wirtschaftsförderung Bremen.

Die negativen Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit und aus der Investitionstätigkeit konnten durch den positiven Cashflow aus der Finanzierung durch die Zuschüsse der FHB ausgeglichen werden. Die flüssigen Mittel haben sich im Vorjahresvergleich um TEUR 447 auf TEUR 3.886 erhöht. Die UMG konnte ihren finanziellen Verpflichtungen im Berichtsjahr stets nachkommen.

Die Eigenkapitalquote beträgt 14% (i. Vj 16 %) und hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub (TEUR 61; i. Vj. TEUR 49), Prüfungs- (TEUR 18, i. Vj. TEUR 16) und Steuerberatungskosten (TEUR 11, i. Vj. TEUR 10).

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin FHB belaufen sich auf TEUR 3.702. Diese beinhalten mit TEUR 1.867 den überschießenden Teil des institutionellen Zuschusses des Vorjahres, der nach 2023 übertragen wurde sowie mit TEUR 1.713 die Differenz zwischen dem ausgezahlten (TEUR 4.651) und dem ertragswirksam (TEUR 2.239) bzw. im Sonderposten für Investitionszuschüsse passivierten (TEUR 699) institutionellen Zuschuss für 2023. Zusätzlich ist eine aus der Endabrechnung einer Projektförderung für das Jahr 2020 zur Weiterentwicklung des Universum ® Bremen noch zu leistende Rückzahlung in Höhe von TEUR 123 enthalten.

Die übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten und Passiva resultieren im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 335, i. Vj. TEUR 258) und passiven Rechnungsabgrenzungsposten (TEUR 639, i. Vj. TEUR 458).

Prognosebericht

Im Wirtschaftsplan für 2023 wurden Umsatzerlöse von TEUR 2.721, ein institutioneller Zuschuss der Gesellschafterin von TEUR 3.439, Projektkostenzuschüsse von TEUR 63 sowie ein Jahresüberschuss von TEUR 63 prognostiziert. Mit Zuwendungsbescheid der SWAE vom 27. Februar 2023 wurde der UMG ein institutioneller Zuschuss von TEUR 5.938 für das Geschäftsjahr 2023 bewilligt, von dem TEUR 1.800 bereits in 2022 ausgezahlt und für die Weiterentwicklung des Universum ® zur Verfügung gestellt wurden. Der Mehrbetrag von TEUR 4.138 entspricht dem im FHB-Haushalt für 2023 eingestellten Betrag. Mit dem Änderungsbescheid der SWHT vom 07. Dezember 2023 wurde die institutionelle Förderung um TEUR 513 und mit Änderungsbescheid vom 19. Februar 2024 um weitere TEUR 67 erhöht.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird bei einer auf rund 220.000 reduzierten Besuchendenanzahl mit moderat rückläufigen Umsatzerlösen von TEUR 3.190 gerechnet. Auch bei der Veranstaltungsanzahl wird für 2024 ein moderater Rückgang auf 550 prognostiziert. Hinzu kommen Steigerungen der Personalkosten, da im Dezember 2021 eine Tarifvereinbarung mit ver.di getroffen wurde, die zum 01. Januar 2022 sowie in den Folgejahren zu Steigerungen der Personalkosten führen wird. Die Zuschüsse der Gesellschafterin sind im Wirtschaftsplan 2024, der mit Datum 13. Dezember 2023 der Gesellschafterin vorgelegt wurde, auf TEUR 3.499 festgesetzt worden. Dieser Wirtschaftsplan wurde mit Datum 18. Dezember 2023 von der Gesellschafterversammlung beschlossen. Darüber hinaus hat die Gesellschafterversammlung die Planungen für die Jahre 2025 und 2026 zur Kenntnis genommen. Es ist davon auszugehen, dass das Jahresergebnis in den Folgejahren durch die Zuschüsse ausgeglichen sein wird.

Chancen- und Risikobericht

Wesentlicher Bestandteil des UMG-Risikomanagements ist die nach den Vorgaben der Gesellschafterin erstellte Unternehmensplanung. Quartalsweise wird dem für die Gesellschaft zuständigen Fachressort, der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation (im Folgenden auch kurz "SWHT", ehemals Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa bzw. "SWAE"), im Rahmen eines Management Reports über den Planerreichungsgrad berichtet.

Die Gesellschaft hat laufende Finanzrisiken, Marktrisiken und operative Risiken im Fokus. Die von der Gesellschaft verwendeten Finanzinstrumente umfassen im Wesentlichen die liquiden Mittel. Diese dienen der Finanzierung der Geschäftstätigkeit und Investitionen. Die Gesellschaft verfügt über verschiedene weitere Finanzinstrumente, wie zum Beispiel Forderungen und Verbindlichkeiten, die unmittelbar aus der Geschäftstätigkeit resultieren. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.

Grundsätzlich bestehen für die Gesellschaft Liquiditäts- und Ausfallrisiken. Zinsänderungs- und Fremdwährungsrisiken ist die Gesellschaft nicht ausgesetzt. Für Ausfallrisiken werden erforderlichenfalls Wertberichtigungen gebildet. Insgesamt sind die Risiken aus Finanzinstrumenten für die UMG als gering einzustufen.

Für das Jahr 2024 wird von einer institutionellen Förderung i. H. v. TEUR 4.227 (TEUR 3.499 lfd. Betrieb sowie TEUR 728 Investitionszuschüsse) ausgegangen.

Bedeutende finanzielle Risiken der Gesellschaft bestehen in den wetterabhängigen Besucherzahlen sowie einer projektbezogenen Geschäftstätigkeit.

Die UMG ist auch zukünftig auf Zuschüsse der FHB angewiesen. Im genehmigten Wirtschaftsplan 2024, der auch Planungen für die Jahre 2025 und 2026 enthält, sind für die Geschäftsjahre 2025 und 2026 institutionelle Zuschüsse i. H. v. TEUR 4.379 sowie TEUR 4.283 eingestellt worden.

Die UMG war und ist im Rahmen regelmäßiger Haushaltsaufstellungen als Zuwendungsempfänger im FHB-Haushalt fest verankert, da an der Fortsetzung der förderungswürdigen Tätigkeit ein erhebliches bremisches Interesse besteht. Die Absicht zur Fortsetzung der Förderung wird auch durch die eingeleiteten Planungsschritte zur Weiterentwicklung des Universum ® Bremen dokumentiert. Entsprechend liegen auch für die Folgezeit derzeit keinerlei Anhaltspunkte vor, dass die FHB der Gesellschaft nicht auch weiterhin finanzielle Mittel in Höhe des jeweiligen Jahresfehlbetrags zur Verfügung stellt.

 

Bremen, den 03. Juni 2024

Dr. Herbert Münder, Geschäftsführer

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