G - S Immobilienverwaltung und -vermietung OHG
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Wolfgang Engelage seit 26.9.2023 | Prokura |
Tanja Franke seit 26.9.2023 | Prokura |
Helmut Gassmann seit 30.3.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gassmann GmbHBovendenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen der Gesellschaft Im Jahr 1946 haben Alfred und Katharina Gassmann einen Gewerbebetrieb für den Handel mit Landmaschinen, landwirtschaftlichen Geräten und Fahrzeugen sowie Haus- und Küchengeräten gegründet. Seit 1952 war der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Handel und der Umbau von Lastwagenanhängern. Die Gassmann GmbH wurde im Jahr 1983 gegründet. Heute gehört die Gassmann GmbH zu den führenden Lkw-Gebrauchtwagenhändlern mit einem umfangreichen Angebot für Um- und Aufbauten, die in der eigenen Werkstatt durchgeführt werden. Seit den letzten Jahren gewinnt der Handel mit gebrauchten Pkw und Oldtimern zunehmend an Bedeutung. Die Gassmann GmbH betreibt ihr Geschäft nur noch am Stammsitz in Bovenden, Alte Bundesstraße 48. Als vorwiegend in der Lkw und Pkw-Gebrauchtwagenhandelsbranche tätiges Unternehmen haben wir im Geschäftsjahr 2023 keine Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durchgeführt. Produktentwicklungen erfolgen generell durch die jeweiligen Markenhersteller. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Entwicklung der Weltwirtschaft Die Entwicklung der Weltwirtschaft war im Berichtsjahr trotz geopolitischer Krisen stabiler als ursprünglich erwartet. Die internationalen Lieferketten haben sich weitestgehend stabilisiert, die COVID-19-Beschränkungen wurden aufgehoben. Regionale und sektorale Lieferengpässe führten aber weiterhin zu Einschränkungen. Die realwirtschaftlichen Auswirkungen des Russland-Ukraine-Kriegs haben sich im Vergleich zu 2022 abgeschwächt, was sich hauptsächlich in verringerten Energiepreisen widerspiegelte. Auch eine zunächst befürchtete Gasmangellage in Europa ist nicht eingetroffen. Ebenso hatte der Hamas-Terrorangriff im Oktober keinen nachhaltigen Effekt auf das Preisniveau für Rohöl. Insgesamt verringerte sich der globale Preisdruck im abgelaufenen Berichtsjahr, wenngleich die Inflationsraten noch deutlich über den Zielwerten der Zentralbanken lagen. Weltweit betrug die Inflation im Jahresdurchschnitt 2023 rund 5,5% und führte damit zu einem weiterhin restriktiven geldpolitischen Umfeld. Das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte im abgelaufenen Berichtsjahr um gut 2,5 % zu. Die US-amerikanische Volkswirtschaft entwickelte sich stärker als erwartet. Zwar erhöhte die US-amerikanische Notenbank (Fed) den Leitzins im Laufe des Jahres 2023 aufgrund der noch hohen Inflationsraten auf eine Spanne von 5,25% bis 5,50%. Der durchschnittliche Anstieg der Verbraucherpreise betrug im abgelaufenen Jahr 4,1%. Allerdings konnte der private Konsum, auch bedingt durch einen starken Arbeitsmarkt und verfügbaren Überschussersparnissen, deutlich zulegen. So wuchs die US-amerikanische Volkswirtschaft im abgelaufenen Gesamtjahr 2023 um 2,5 %. In der Eurozone entspannte sich im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 die Lage auf den Energiemärkten, was sich in verringerten Preisen für Rohöl, Gas und Strom widerspiegelte. Allerdings blieb die Inflation im Gesamtjahr 2023 mit 5,4 % über dem Zielwert, so dass die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Leitzins im Jahresverlauf weiter anhob. Zum Ende des Jahres lag dieser bei 4,5 %. Insgesamt zeigte sich in der Eurozone mit einem Wachstum von lediglich 0,5 % ein deutlicher wirtschaftlicher Abschwung im Vergleich zu 2022, wobei dieser regional unterschiedlich ausgeprägt war: So verringerte sich die Leistung der deutschen Volkswirtschaft um 0,1 %. Das BIP in Frankreich stieg hingegen um 0,9 % und die Gesamtwirtschaft in Spanien legte sogar um 2,5 % zu. In Japan wuchs die Wirtschaft um 1,9 % und damit über dem langjährigen Durchschnitt. Nach der Aufhebung des Zero-Covid-19-Kurs erholte sich die chinesische Wirtschaft langsamer als erwartet. Das offizielle Ziel der chinesischen Regierung wurde mit dem Wachstum von 5,2 % allerdings erreicht. In diesem Umfeld zeigten sich die Wechselkurse volatil. Der Kurs des US-Dollars zum Euro bewegte sich im Jahresverlauf zwischen 1,05 und 1,13. Zum Jahresende war der Euro rund 4 % stärker als zum Jahresabschluss 2022. Entwicklung der LKW-Märkte Die Nachfrage nach mittelschweren und schweren LKW mit einem Gesamtgewicht von mehr als 6 Tonnen lag im Geschäftsjahr 2023 auf den verschiedenen Märkten spürbar über dem Wert der Vergleichsperiode. Weltweit legten die LKW-Märkte somit deutlich zu. Diese insgesamt hohen Wachstumsraten des Jahres 2023 waren durch das vergleichsweise niedrigere Vergleichsniveau des Jahres 2022 geprägt, das durch eine Vielzahl von einschränkenden Faktoren, wie beispielsweise die Herausforderungen rund um den russischen Angriffskrieg in der Ukraine, die daraus folgenden Verunsicherungen auf den Märkten, die Lieferkettenprobleme und Materialmangel und die allgemein schwache gesamtwirtschaftliche Entwicklung geprägt war. In den 27 EU-Staaten ohne Malta, aber zugleich Großbritannien, Norwegen und der Schweiz (27+3) lag die Zahl der Neuzulassungen von LKW mit einem Plus von 15,1% auf insgesamt TEUR 387 deutlich über dem Vorjahresniveau. Ein Wachstum war in vielen LKW-Märkten der Region zu sehen, allerdings in unterschiedlich starker Ausprägung. Die spürbare Markterholung des Jahres 2022 hat sich im Berichtsjahr auf ein deutliches Wachstum beschleunigt. In Deutschland wurden im Jahr 2023 insgesamt 88.200 schwere Nutzfahrzeuge über 6 Tonnen neu zugelassen, dies entspricht einem Zuwachs von knapp 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Vor-Corona-Niveau aus dem Jahr 2019 wurde damit um 4 Prozent verfehlt. Damals wurden in Deutschland 91.400 schwere Nutzfahrzeuge neu zugelassen, was das höchste Absatzvolumen seit 2008 war. Mit Ausnahme des Februars waren die Neuzulassungen in den ersten acht Monaten durchgängig mit zweistelligen Wachstumsraten im Plus. Im August kam es dann mit 11.800 Nutzfahrzeugen zu einem deutlichen Neuzulassungshoch (höchster Wert seit Juni 2019). Dies lag maßgeblich an vorgezogenen Neuzulassungen im Zusammenhang mit der Einfügung der 2. Version des Intelligenten Tachografen, der ab dem 21. August 2023 verpflichtend ist. Ab September stellte sich dann eine deutlich gedämpfte Marktentwicklung, mit Rückgängen im September (-6 Prozent) und Dezember (-4 Prozent) sowie vergleichsweise schwächeren Wachstumsraten im Oktober (+10 Prozent) und November (+2 Prozent) ein. Im Ergebnis wurden in Deutschland rund 290.700 neue LKW zugelassen. Damit stieg die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um rund 14,5 %. Auch die Zahl neuer Sattelmaschinen legte gegenüber dem Vorjahr um rund 30 % auf 42.400 Fahrzeuge zu. Großbritannien registrierte ein deutliches Plus von 13,6 %, und auch in Frankreich lag die Nachfrage deutlich über dem Vorjahr (+10,7 %). Die Türkei verzeichnete einen deutlichen Anstieg der Neuzulassungen um 17,8 %. Auf dem südafrikanischen Markt stieg die Nachfrage ebenfalls spürbar an (+9,3 %). In Nordamerika wird der LKW-Markt in die Gewichtsklassen 1 bis 8 unterteilt. In den Segmenten der Klassen 6 bis 8 (ab 8,85t) lagen die Neuzulassungen spürbar (+9,7 %) über dem Vorjahreswert. In Brasilien, dem größten Markt der Region Südamerika, lag die LKW-Nachfrage im Berichtsjahr aufgrund der Einführung einer neuen Emissionsform zum Jahresbeginn 2023 dagegen deutlich unter dem Vorjahr (-16,5 %). Im Vergleich zum Vorjahr ist die Nachfrage nach LKW und Zugmaschinen auf dem Gebrauchtwagenmarkt in Deutschland wieder angestiegen, was durch entsprechende Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) auch untermauert werden konnte. Nach Angaben des KBA waren im Geschäftsjahr 2023 514.342 der Besitzumschreibungen für diese Nutzfahrzeuge registriert. Dies bedeutete eine Zunahme um 2,4 % gegenüber dem Vorjahr. Davon entfielen knapp 388.496 (i. V. 369.701) Einheiten auf die Fahrzeugklasse Lastkraftwagen (+ 5,1 %) sowie 125.846 (i. V. 132.501) Einheiten auf die Fahrzeugklasse Zugmaschinen (- 5,1 %). Marktsituation PKW-Handel Die großen internationalen Automobilmärkte haben im Gesamtjahr 2023 einen deutlichen Anstieg der Neuzulassungen verzeichnet. Im Vergleich zum Jahr 2022 war die Fahrzeugverfügbarkeit deutlich verbessert, was sich positiv auf den PKW-Absatz auswirkte. Hinzu kommen schwache Vorjahreswerte, die zu einem Basiseffekt geführt haben. Dieser hatte jedoch zuletzt immer weniger unterstützende Wirkung auf die Wachstumsraten. Dennoch bleibt das Geschäftsumfeld für die Automobilwirtschaft herausfordernd: Insbesondere in Europa, aber auch in anderen Weltregionen, kam es infolge von geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten zuletzt zu einer gedämpften gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und damit zu einem verhaltenen Wirtschaftswachstum. Auch die nach wie vor hohen Energie- und Verbraucherpreise wirken sich negativ auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage aus. Auf dem europäischen PKW-Markt (EU,EFTA & UK) wurden im Jahr 2023 gut 12,8 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen und damit 14 % mehr als im Vorjahr. Die Erholung verläuft weiterhin schleppend: Der europäische PKW-Markt liegt aktuell noch immer knapp ein Fünftel (-19 Prozent) unter den Neuzulassungen des Vorkrisenniveaus von 2019. Im Monat Dezember wurden mit gut 1,0 Millionen Einheiten 4 % weniger Neufahrzeuge registriert als noch im Vorjahresmonat. Maßgeblich für den Rückgang ist der schwache deutsche Markt, auf dem infolge eines Ende 2022 wirksamen Sondereffektes (Änderungen bei der Förderung von E-Autos) im Elektrosegment im Dezember 2023 insgesamt deutlich weniger Neufahrzeuge zugelassen wurden. Schaut man auf die Entwicklung des gesamten Geschäftsjahres 2023 in Deutschland, so lag die Zahl der PKW-Neuzulassungen mit 2,8 Millionen Einheiten (+7,3 %) spürbar über dem schwachen Niveau des Vorjahres. Engpässe und Störungen der globalen Lieferketten ließen nach, so dass sich die Fahrzeugverfügbarkeit verbesserte und Auftragsbestände aus dem Vorjahr abgearbeitet werden konnten. Dabei wurden 67,1 Prozent (+12,4 %) der Neuwagen gewerblich und 32,8 (-1,9 %) der Neuwagen privat zugelassen. Mit einem Neuzulassungsanteil von 30,1% bildeten die SUV's (+10,0 %) das stärkste Segment in der Jahresbilanz, gefolgt von der Kompaktklasse (16,3 %), den Kleinwagen (11,9 %), den Geländewagen (11,4%) und der Mittelklasse (10, 5 %). Des Weiteren lag der Anteil benzinbetriebener PKW (978.660/+13,3 %) mit 34,4 % über dem Vorjahresniveau (32,6 %), während der Anteil dieselbetriebener PKW (486.581/+3,0 %) in der Jahresbilanz 17,1 % (Vorjahr: 17,8 %) ausmachte. Bei den alternativen Antriebsarten vielen die Jahresergebnisse unterschiedlich aus. 840.304 hybridangetriebene Fahrzeuge (+1,6 %) erreichten einen Anteil von 29,5 %, darunter befanden sich 175.724 Plug-in-Hybride (-51,5 %) mit einem Anteil von 6,2 %. 524.219 Elektro-PKW (BEV) wiesen mit einem Anteil von 18,4 Prozent eine Steigerung von 11,4 Prozent auf. Die Entwicklung der anderen großen PKW-Einzelmärkte war im Geschäftsjahr 2023 ebenfalls durchweg positiv: Frankreich (+16,1 %), Großbritannien (17,9 %), Italien (+18,8 %) und Spanien (+15,8 %) konnten ihr jeweiliges Vorjahresniveau deutlich übertreffen. Für 2023 haben die Statistiker etwa 6,0 Millionen Besitzumschreibungen in Deutschland gezählt. Im Vorjahr hatten die Besitzumschreibungen noch 5.6 Millionen ausgemacht. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das ein Plus von rund 7 %. Nach der durch Ukraine-Krieg und Corona-Pandemie bedingten Fahrzeugknappheit im vergangenen Jahr hat sich der Gebrauchtwagenmarkt im Verlauf des Jahres 2023 wieder normalisiert, da sich die Fahrzeugverfügbarkeit angesichts der um 7,3 Prozent gestiegenen PKW-Neuzulassungen verbesserte, da wieder mehr Gebrauchtwagen auf dem Markt flossen. Trotzdem bleibt das Preisniveau im Schnitt über 12 Monate hoch, wie aus einer Auswertung des Online-Marktplatzes Autoscout.24 hervorgeht. Demnach stiegen die Durchschnittspreise weiter um 4 % auf 28.609 Euro. Dabei ist der Anstieg aber vor allem auf das Konto der ersten drei Monate zurückzuführen. Im Monat März hatten die Preise mit 29.333 Euro ein Allzeithoch erreicht, seitdem sinken die Preise wieder. Die Marktbeobachter des o.g. Onlineportals erwarten daher, dass sich dieser Trend auch im kommenden Jahr fortsetzt. Marktsituation Oldtimerhandel Die Oldtimer-Preise in Deutschland sind im Jahr 2023 geringfügig gestiegen. Der Deutsche Oldtimer Index (DOX), den der Verband der Automobilindustrie (VDA) jährlich veröffentlicht, erreichte zum Stichtag 01. Januar 2024 einen Punktestand von 2.931 (Vorjahr 2.902). Das entspricht einem Zuwachs von 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Er lag damit erneut unter der Inflationsrate. Der DOX wird seit 1999 berechnet. Ausgehend von einem Basiswert von 1.000 Punkten ist seither eine Wertsteigerung in Deutschland von 193 Prozent zu verzeichnen. Der deutsche Oldtimer-Index zeigt eine verlangsamte Entwicklung. Die ungünstigen Rahmenbedingungen - vor allem die hohe Inflationsrate im Jahr 2023 und das ausgebliebene Wirtschaftswachstum haben sich zum Stichtag 01. Januar 2024 unterdurchschnittlich auf den Oldtimermarkt ausgewirkt. Ein Anstieg der PKW-Neuzulassungen im Jahr 2023 um 7 Prozent gegenüber dem Jahr 2022 hat das Preisniveau im Segment der Gebrauchtwagen etwas entspannt. Eine Abstrahlung auf die Wahrnehmung des Oldtimerwertes ist denkbar. Der DOX stellt sich unverändert unanfällig auf hohem Niveau dar. Der Deutsche Oldtimer Index wurde ins Leben gerufen, um eine Trendaussage geben zu können, wie sich Preise für Oldtimer in Deutschland entwickeln. Der Index setzt sich aus 88 gängigen Fahrzeugen zusammen, die den deutschen Oldtimermarkt repräsentativ abbilden. Die Preise, die der Bewertungsspezialist classic-analytics aus Bochum zur Kalkulation zusteuert, werden anhand der Auswertung von marktaktuellen Preisen im Handel sowie aus Auktionsergebnissen ermittelt. Die einzelnen Fahrzeuge werden abhängig von ihren Zulassungszahlen gewichtet. Fahrzeuge, die aufgrund ihrer Seltenheit oder ihrer Geschichte besonders teuer gehandelt werden, sind nicht berücksichtigt. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gassmann GmbH a) Ertragslage Bei der Gassmann GmbH führte eine sinkende Nachfrage nach Gebrauchtwagen sowohl im LKW- als auch im PKW-Sektor im Berichtsjahr zu einer Abnahme der Umsätze in Höhe von 14,6% gegenüber dem Vorjahr. Die Umsatzerlöse sind somit von TEUR 63.918 im Geschäftsjahr 2022 auf TEUR 54.572 im Berichtsjahr gesunken. Sowohl die Inlandserlöse als auch die Auslandsumsätze haben deutlich gegenüber dem Vorjahr abgenommen. Der Materialaufwand und die Fremdleistungen betragen im Berichtsjahr TEUR 46.514 und sind damit um TEUR 8.725 niedrigerer als im Vorjahr. Die Kosten für Fahrzeugeinkauf und Fremdreparaturen betragen 85,3 % der Umsatzerlöse nach 86,4 % im Geschäftsjahr 2022. Der Personalaufwand ist von TEUR 2.667 im Vorjahr auf TEUR 2.841 im Berichtsjahr gestiegen, was einer Erhöhung um rund 7 % entspricht. Die Personalkostenquote ist daher leicht gestiegen und beträgt nunmehr 5,2 % (Vorjahr: 4,2 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben infolge zunehmender Verwaltungskosten sowie höherer Werbe- und Reisekosten gegenüber dem Vorjahr um TEUR 230 zugenommen, so dass sich das Betriebsergebnis I im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.240 auf TEUR 2.600 vermindert hat. Das negative Finanzergebnis hat sich deutlich von -TEUR 194 im Vorjahr auf -TEUR 836 im Berichtsjahr verändert. Dies ist u.a. auf die Ausnutzung von kurzfristigen Kontokorrentkrediten sowie durch ein höheres Zinsniveau der langfristigen Verbindlichkeiten begründet. Unter Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 547 (Vorjahr: TEUR 1.124) verbleibt ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.217 (Vorjahr: 2.522). b) Vermögenslage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 5.977 bzw. 13 % gestiegen. Vermögensseitig ist insbesondere der deutliche Anstieg des Vorratsvermögens um TEUR 5.059 hervorzuheben, was vor allem auf den Einkauf von höherpreisigen Fahrzeugen zurückzuführen ist. Ebenfalls haben die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbezogen um TEUR 579 zugenommen. Auf der Passivseite hat das Eigenkapital aufgrund der guten Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr zugenommen. Das Eigenkapital ist durch den Jahresüberschuss um TEUR 1.217 auf nunmehr TEUR 16.629 gestiegen und beträgt jetzt 32,1 % (Vorjahr: 33,7 %) der Bilanzsumme. Der Rückgang der Rückstellungen ist im Wesentlichen auf die Abnahme der Steuerrückstellungen im Berichtsjahr zurückzuführen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 6.132 ist im Wesentlichen der Finanzierung des Vorratsvermögens geschuldet. Während sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen aus Leistungen stichtagsbedingt um TEUR 1.459 reduziert werden konnten, haben die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern im Berichtsjahr um TEUR 1.706 zugenommen. Die Eigenkapitalrentabilität hat sich von 16 % im Vorjahr auf 7 % vermindert, während die Gesamtkapitalrentabilität von 6 % auf 3 % gesunken ist. c) Finanzlage Im Wesentlichen wegen der Zunahme der Vorräte um rund TEUR 5.059, der Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.459 sowie der höheren Ertragsteuerzahlungen in Höhe von TEUR 2.186 hat sich der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit um TEUR 3.082 verschlechtert. Dieser beträgt nach - TEUR 4.055 im Vorjahr nun - TEUR 7.137 im Berichtsjahr. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 24 konnten durch entsprechende Zahlungseingänge aus dem Abgang von Gegenständen des Sachanlagevermögens in Höhe von TEUR 29 sowie durch erhaltene Zinserträge in Höhe von TEUR 63 überkompensiert werden. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit hat sich im Wesentlichen aufgrund der Aufnahme von Krediten zur Finanzierung des Vorratsvermögens in Höhe von TEUR 3.099 um insgesamt TEUR 3.954 auf TEUR 2.851 verbessert. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit sichergestellt. C. Prognose- Chancen- und Risikobericht a) Prognosebericht Waren für den letzten Jahreswechsel die Entwicklung der Energiemärkte und der Inflation sowie damit verbunden die Reaktion der Zentralbanken die großen "Unbekannten", so scheinen es zum Ende des Jahres 2023 eher die Finanzpolitik und die unsichere Haushaltslage zu sein. Grundsätzlich sind die "Weichen für die deutsche Wirtschaft auf Erholung gestellt". Die Inflation ist weiterhin rückläufig und die Lohneinkommen holen bei hoher Beschäftigungsquote die im Vorjahr durch die Rekordinflation entstandenen Realeinkommenslücken wieder auf. Kaufkraft wird zurückerwartet und damit ein positiver Effekt auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage. Auch scheint infolge der nachlassenden Inflation am Zinsmarkt 2024 eine Wende bevorzustehen. Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit 0,2 % Prozent ein positives Wachstum erwartet. Eine sehr große Unsicherheit geht derzeit vom finanzpolitischen Kurs der Regierung aus. Derzeit kann man davon ausgehen, dass die Finanzpolitik restriktiver wird. Der globale Warenhandel und der Warenkonsum sollte 2024 wieder zulegen und zu den Konjunkturtreibern werden. Im Euroraum dürfte 2024 ein Produktionszuwachs von + 1,0 Prozent beobachtet werden. Insgesamt sind die Risiken für die Weltwirtschaft nach wie vor hoch. Im Nutzfahrzeugbereich ist weiterhin mit keiner Veränderung für die Märkte in Russland und den mit Russland befreundeten Staaten zu rechnen. Durch Embargobestimmungen ist der dortige Markt fast vollständig zum Erliegen gekommen. Anders sieht es mit dem ukrainischen Markt aus. Hier ist es zu einer deutlich erhöhten Nachfrage gekommen. Die Gassmann GmbH rechnet für das Geschäftsjahr 2024 mit einem leicht sinkenden Gesamtumsatz von mindestens 50 Millionen Euro. Aufgrund des bisherigen Geschäftsverlaufs geht die Geschäftsführung von einem leicht geringerem positiven Ergebnis als im Vorjahr aus. b) Risikobericht Preisänderungsrisiko Aufgrund unserer Einkaufserfahrung sowie der Diversifizierung haben wir im Gebrauchtwagengeschäft über die letzten Jahre relativ stabile Margen erzielt. Insofern gleichen sich hier einzelne Nachfrageschwankungen über den Gesamtbestand aus. Im Lkw-Bereich begegnen wir dem Preisänderungsrisiko in unseren Beständen durch eine sehr stringente Reichweitenabwertung. Bei der Bewertung der Oldtimer gehen wir derzeit aufgrund der nachhaltig positiven Marktentwicklung von einer Bewertung zu Anschaffungskosten aus. Bei bestimmten PKW-Importfahrzeugen wurden in Abhängigkeit von der Lagerdauer planmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert durchgeführt. Wir verweisen diesbezüglich auf unsere Ausführungen im Anhang. Wechselkursrisiko Ein Risiko ist nicht vorhanden, da unsere Faktura vollständig auf Euro-Basis läuft. Teile des Einkaufs erfolgen zwar auf Basis von Fremdwährungen, da die entsprechenden Verbindlichkeiten aber zeitnah zum Ausgleich gebracht werden, ergibt sich so gut wie kein Währungserfolg. Ausfallrisiko bei Forderungen Bei der derzeitigen Geschäftspolitik ist dieses Risiko aufgrund unseres stringenten Forderungsmanagements als beherrschbar einzustufen. Risiko der Zinserhöhung Die Zinssätze für Darlehen wurden, soweit möglich, längerfristig auf niedrigem Niveau festgeschrieben. Wir gehen außerdem nicht davon aus, dass es kurzfristig zu wesentlichen Zinsanpassungen kommen wird. Weitere Risiken liegen nicht vor. c) Chancenbericht Der für die Gassmann GmbH zurzeit wichtigste Markt bleibt der Inlandsmarkt mit einer gleichbleibenden Nachfrage nach jüngeren gebrauchten Nutzfahrzeugen der Euro V- und Euro VI-Norm. Der Abverkauf von Neufahrzeugen aus dem Lagerbestand ist gleichbleibend hoch. Die Nachfrage innerhalb der EU ist weiterhin sehr stabil. Im Bereich der Beschaffung hat sich die Lage mittlerweile entspannt, so dass wieder ein höheres Fahrzeugangebot zur Verfügung steht.
Bovenden, den 10. Oktober 2024 GASSMANN GMBH Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS Geschäftsjahr 2023GASSMANN GMBH, BOVENDENI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die Gassmann GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB und im Handelsregister des Amtsgerichtes Göttingen unter der Nummer HRB 1396 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des HGB aufgestellt. Zusätzlich wurden die Bilanzierungsgrundsätze des § 42 GmbHG beachtet. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Gassmann GmbH wurde gemäß § 242 ff. und 264 ff. sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften, da zwei Größenmerkmale des § 267 Abs. 2 HGB an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen überschritten wurden. Der Ausweis der einzelnen Bilanzposten ist ordnungsgemäß nach den §§ 265 und 266 HGB erfolgt. Die Gliederung der Bilanz wurde gemäß § 265 Abs. 5 HGB um die Posten "Fahrzeuge" und "Ersatzteile" bei den Vorräten, die Verbindlichkeiten um die Posten "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" und "Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen" ergänzt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich denen der Vorjahre. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierung- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert worden. Die Abschreibungen erfolgen für Vorjahre bis zum 31. Dezember 2007, soweit steuerlich zulässig, degressiv mit späterem planmäßigen Übergang auf die lineare Methode. Die Zugänge ab dem Berichtsjahr 2008 wurden nach der linearen Methode abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden analog den steuerlichen Vorschriften des § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Vorräte sind zu den Anschaffungskosten angesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken und für im Wert verminderte Bestände sind durch Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen worden. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die Bewertung des LKW - Fahrzeugbestandes zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 erfolgt in Abhängigkeit der Lagerdauer. Ab einer Lagerdauer von zwei bis zu dreißig Wochen erfolgt die Abwertung gestaffel von zunächst 5% bis zu 20% der Anschaffungskosten. Fahrzeuge, die länger als dreißig Wochen im Fahrzeugbestand enthalten sind, werden in Höhe von 25% der Anschaffungskosten bzw. des Restbuchwertes aus dem Vorjahr abgewertet. Die Bewertung des Oldtimer- und PKW-Bestandes erfolgt zu Anschaffungskosten. Bei der Prüfung des Oldtimer-Bestandes ergaben sich keine Anhaltspunkte, die eine Abwertung erforderlich gemacht hätten. Auf bestimmte PKW-Importfahrzeuge wurden in Abhängigkeit von der Lagerdauer planmäßige Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert durchgeführt. Wenn diese Fahrzeuge mehr als ein Jahr im Bestand enthalten sind, erfolgt eine Abwertung in Höhe von 15% des Restbuchwertes Vorjahr, bei einer Lagerdauer von mehr als zwei Jahren von 25% des restbuchwertes Vorjahr. Forderungen sind mit ihren Nennbeträgen ausgewiesen. Für Ausfallrisiken sind pauschal ermittelte Wertberichtigungen sowie Einzelwertberichtigungen angesetzt worden. Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind ebenfalls zum Nennwert bilanziert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben ausgewiesen, die Aufwand nach dem vorliegenden Abschlussstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Pensionsrückstellungen wurden nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) ermittelt. Als Abzinsungsfaktor wurde der von der Deutschen Bundesbank ermittelte Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre verwendet. Der Abzinsungssatz betrug zum Bilanzstichtag 1,83 %. Dabei wurde ein Gehaltstrend von 0 % und eine Fluktuationswahrscheinlicheit von 0 % zugrunde gelegt. Die Rentenanpassungen wurden mit 0,5 % p. a. berücksichtigt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Die sonstigen Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag berücksichtigt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert (Nettomethode). III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ Eine Übersicht über die Entwicklung des Anlagevermögens befindet sich anbei. Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 1.534.000,00 ist voll eingezahlt. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein um EUR 1.533,00 niedrigerer Erfüllungsbetrag. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gem. § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB für die Ausschüttung gesperrt. Der Wert der Pensionsverpflichtung beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 232. Die sonstigen Rückstellungen betreffen Gewährleistungen (TEUR 111), ausstehenden Urlaub (TEUR 88), Jahresabschluss- und Beratungskosten (TEUR 51) und Tantiemen (TEUR 60). Bei den erhaltenen Anzahlungen (TEUR 942) handelt es sich um Vorauszahlungen auf Fahrzeuglieferungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen betreffen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der NUFA Nutzfahrzeuge und Baumaschinen GmbH & Co. KG (TEUR 661) und gegenüber der BOGA Grundstücksgesellschaft mbH (TEUR 1.861) sowie ein Darlehen gegenüber der Kaufcenter Bovenden GmbH & Co. KG (TEUR 460) zuzüglich des Verrechnungskontos (TEUR 10). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beinhalten im Wesentlichen vom Gesellschafter begebene Darlehen sowie Verrechnungskonten in Höhe von insgesamt TEUR 11.107. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer (TEUR 24), ausstehende Gehaltszahlungen (TEUR 148), kreditorische Debitoren (TEUR 230), Steuerverbindlichkeiten für das Veranlagungsjahr 2022 (TEUR 398) sowie ein Darlehen (TEUR 2.018). Für die Verbindlichkeiten bestanden folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 14.589 durch Grundschulden und Bürgschaften gesichert. Weitere Sicherheiten basieren auf der Sicherungsübereignung von Kraftfahrzeugen. IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Umsatzerlöse betreffen fast ausschließlich Umsätze mit Fahrzeugen und Fahrzeugteilen (TEUR 54.102) sowie in geringem Umfang Umsätze aus Reparaturleistungen (TEUR 109), Erlöse aus Personalgestellungen (TEUR 346) und aus Stromverkauf (TEUR 15). Das Absatzgebiet erstreckt sich auf ganz Europa, Afrika und den Nahen Osten. Auf das Inland entfallen Erlöse in Höhe von TEUR 34.373, auf die Europäische Union TEUR 14.129 und auf Drittländer TEUR 6.070. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 57 (Vorjahr: TEUR 99) enthalten. Der Aufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung beträgt TEUR 4. V. SONSTIGE ANGABEN Angaben gemäß § 268 Abs. 7 HGB Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB. Angaben zu Organen Im Berichtsjahr erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch Herrn Helmut Gaßmann. Auf die Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) Die Mietverpflichtungen aus den bestehenden Verträgen über die angemieteten Grundstücke und Geschäftsräume betragen jährlich TEUR 588 bei einer Restlaufzeit von fünf Jahren. Die übrigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen liegen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs. Belegschaft (§ 285 Nr. 7 HGB) Neben dem Geschäftsführer hatte die Gesellschaft im Geschäftsjahr durchschnittlich 55 Arbeitnehmer (Vorjahr: 53) beschäftigt. Vorschlag zur Gewinnverwendung (§ 285 Nr. 34 HGB)Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Honorar des Abschlussprüfers (§ 285 Nr. 17 HGB) Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 24 für die Abschlussprüfung. Angabe von Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Gegenüber dem Gesellschafter Helmut Gassmann bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 11.107. Darin enthalten sind Darlehen in Höhe von TEUR 10.431 sowie laufende Verbindlichkeiten aus Verrechnungskonten in Höhe von TEUR 676. Bezüglich der Verbindlichkeiten bestehen Rangrücktrittserklärungen.
Bovenden, den 10. Oktober 2024 Gassmann GmbH
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Gassmann GmbH, Bovenden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gassmann GmbH, Bovenden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gassmann GmbH, Bovenden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Göttingen, den 10. Oktober 2024 EURATIO
GmbH
Dipl.-Kfm. Fritz Güntzler, Wirtschaftsprüfer Feststellung Jahresabschluss sowie Ergebnisverwendung: Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 11. November 2024 unverändert festgestellt. Der Jahresüberschuss 2023 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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