Anatolia Eventagentur GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bettina Boock seit 29.9.2022 | Prokura |
Lucja Konczal seit 29.9.2022 | Prokura |
Hartmut Boock seit 25.1.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
![]() KCB UMA GmbHFrechenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024BILANZ zum 31. Dezember 2024AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024
ANHANG für das Geschäftsjahr 2024der KCB UMA GmbH, FrechenI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die KCB UMA GmbH hat ihren Sitz in Frechen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter HRB 93401 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 1.1 Vorbemerkung Die Gesellschaft weist zum Stichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss wurde grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1, 266 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. 1.2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:
2. Bilanzerläuterungen 2.1 Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagespiegel dargestellt (Anlage zum Anhang). Das Betriebsgrundstück einschließlich der Gebäude wurde im Geschäftsjahr 2024 aufgrund der kurzfristigen Veräußerungsabsicht in das Umlaufvermögen überführt. Der Buchwert der Vermögensgegenstände beträgt € 2,1 Mio. und wird zum 31. Dezember 2024 in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. 2.2 Eigenkapital Der vorliegende Abschluss wurde in EURO aufgestellt. Das gezeichnete Kapital betrug zum 31. Dezember 2024 unverändert zum Vorjahr € 8.010.000. 2.3 Pensionsrückstellungen Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2024 Rückstellungen in Höhe von T€ 1 (Vj. T€ 1) aus; diese betreffen Verpflichtungen gegenüber dem Pensionssicherungsverein. Im Geschäftsjahr 2022 hatte die Gesellschaft die bestehenden Pensionsverpflichtungen auf einen Pensionsfonds gegen eine Einmalzahlung übertragen. Die Übertragung erfolgte auf den 1. Dezember 2022. Die Pensionsverpflichtungen betrafen ausschließlich Rentner der Gesellschaft. Aufgrund entsprechender Vereinbarungen sind die Pensionsverpflichtungen und die damit in der Zukunft zu leistenden Pensionszahlungen auf den Pensionsfonds übergegangen. 2.4 Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen am Stichtag erkennbaren Risiken und Unwägbarkeiten abdecken. 2.5 Verbindlichkeiten Wie bereits im Vorjahr sind die ausgewiesenen Verbindlichkeiten ausnahmslos innerhalb eines Jahres fällig. Es bestehen Eigentumsvorbehalte in branchenüblichem Maße für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 2.6 sonstige finanzielle Verpflichtungen
3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 3.1 Sonstige betriebliche Erträge Der Posten enthält periodenfremde Erträge von T€ 1 (Vj. T€ 21). 3.2 Erträge aus Beteiligungen Die Erträge aus Beteiligungen betreffen vollständig verbundene Unternehmen. 3.3 Zinserträge, Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen betragen T€ 1 (Vj. T€ 2). 4. Sonstige Angaben 4.1 Personal Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:
4.2 Anteilsbesitz: Der Anteilsbesitz der Gesellschaft stellt sich zum 31. Dezember 2024 wie folgt dar:
*
vorläufiger, ungeprüfter Abschluss für das Geschäftsjahr 2023. 4.3 Geschäftsführer der Gesellschaft ist: Herr Hartmut Boock, Frechen, Kaufmann Herr Boock ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB zu den Gesamtbezügen unterbleiben entsprechend § 286 Abs. 4 HGB. 4.4 Angabe gemäß § 285 Nr. 14 und 14a HGB Die Gesellschaft ist als verbundenes Unternehmen in einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht einzubeziehen. Dabei ist das Mutterunternehmen des größten Konzernkreises die MEGA Invest & Property Holding GmbH, Frechen. Die KCB UMA GmbH hat den Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis zu erstellen. 4.5 Angabe gemäß § 285 Nr. 17 HGB Von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. 4.6 Angabe gemäß 285 Nr. 33 HGB Vorgänge nach dem Bilanzstichtag, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben, sind nicht eingetreten bzw. abzusehen. 4.6 Angabe gemäß § 285 Nr. 34 HGB Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Frechen, den 26. Mai 2025 gez. Hartmut Boock, Geschäftsführer Zusammensetzung und Entwicklung des AnlagevermögensKCB UMA GmbH, Frechen
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024KCB UMA GmbH, Frechen1 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Die KCB UMA GmbH (nachfolgend KCB oder Gesellschaft) ist indirekt und direkt in der Produktion und im Großhandel tätig und konzipiert und vertreibt Kerzenprodukte aller Art. Die Herstellung erfolgt durch das Tochterunternehmen K.C.B. Interlight Sp. z o.o. in Gniewkowo, Polen. KCB bietet ein breites Kerzenvollsortiment an. Zu unseren Kunden zählen bedeutende Groß- und Einzelhandelsketten und Marktführer im europäischen Raum. Niedrigpreisprodukte werden von uns nur eingeschränkt angeboten, da diese relativ unprofitabel sind. 1.2 Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft ist eine Vertriebs- und Handelsgesellschaft ohne eigene Forschung und Entwicklung. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.1.1 Gesamtwirtschaftliche Lage Die deutsche Wirtschaft konnte sich im Jahr 2024 nicht aus der Stagnation lösen. Signale für eine spürbare wirtschaftliche Belebung sind auch im Frühjahr 2025 nicht auszumachen. Vielmehr mehren sich die Zeichen, dass die wirtschaftliche Schwäche vor allem struktureller Natur und weniger konjunkturell bedingt ist. Dabei haben diese schon zuletzt aufgrund der nachlassenden Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen nicht mehr mit dem Welthandel Schritt halten können. Insgesamt rechnet das ifw-kiel für das kommende Jahr mit einer Stagnation des Bruttoinlandsprodukts nach einem Rückgang von 0,2 % im Jahr 2024.1 Das ifo Institut hat in der ifo Konjunkturprognose Winter 2024 vorhergesagt, dass das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt voraussichtlich um 0,1% gegen- über dem Vorjahr zurückgehen wird. Damit tritt die deutsche Wirtschaft seit nunmehr fünf Jahren auf der Stelle. Digitalisierung, Dekarbonisierung, Demografie und Deglobalisierung erfordern einen Umbau der Produktionsstrukturen, bei dem etablierte Geschäftsmodelle verschwinden und neue Produktionskapazitäten entstehen. Wirtschaftliche Analysen sind in solchen Phasen mit einer hohen Diagnoseunsicherheit behaftet. Denn aus der Veränderung wirtschaftlicher Kennzahlen lässt sich nicht unmittelbar ablesen, ob es sich um vorübergehende und damit konjunkturelle Schwankungen oder um eine dauerhafte Neuausrichtung der Produktionskapazitäten und damit um eine strukturelle Anpassung handelt. Unternehmensbefragungen des ifo Instituts deuten auf beide Ursachen der schwachen Entwicklung hin. Konjunkturell belastet die schlechte Auftragslage der Unternehmen und damit die fehlende Güternachfrage. Die Straffung der Geldpolitik zur Bekämpfung der hohen Inflation und der inflationsbedingte Kaufkraftverlust in Deutschland und in vielen deutschen Absatzmärkten haben dazu beigetragen. Doch während sich die Volkswirtschaften weltweit allmählich erholen und die Nachfrage anzieht, profitiert die exportorientierte deutsche Industrie davon nur wenig. Vielmehr entkoppelt sich der deutsche Warenexport zunehmend von der weltwirtschaftlichen Entwicklung.2 Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln wurde im Jahr 2024 real 1,4 % und nominal 2,2 % mehr Umsatz erwirtschaftet als im Vorjahr. Während die reale Umsatzentwicklung im 1. Halbjahr 2024 mit einem Minus von 1,0 % im Vorjahresvergleich rückläufig war, verzeichnete sie im 2. Halbjahr 2024 einen Zuwachs von 3,7 %. Nominal stiegen die Umsätze im 1. Halbjahr 2024 um 0,4 % und im 2. Halbjahr 2024 um 4,1 %.3 Die Industrieproduktion sank im Dezember 2024 saisonbereinigt stark. Dies ist insbesondere auf die schwache Kraftfahrzeugproduktion zurückzuführen. Auch im Mittel des vierten Quartals ging die Industrieproduktion deutlich gegenüber dem Vorquartal zurück. Ausschlaggebend hierfür waren die energieintensiven Wirtschaftszweige sowie die Produktion von Kraftfahrzeugen. Ohne diese beiden Bereiche hätte die Produktion leicht zugelegt. Positiv entwickelten sich etwa die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen und Datenverarbeitungsgeräten sowie der seit einigen Jahren stetig expandierende sonstige Fahrzeugbau.4 2.1.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die branchenbezogenen Rahmenbedingungen haben sich im Geschäftsjahr 2024 nicht wesentlich im Vergleich zum Vorjahr verändert. Paraffin ist nach wie vor der am meisten verwendete Rohstoff für die Kerzenherstellung. In den letzten Jahren sind aber große Teile der Produktionskapazitäten in Europa weggefallen und die Kerzenhersteller sind mittlerweile zwingend auf Importe angewiesen. Die Folgen sind oft starke Preissprünge und eine ungewisse Versorgungslage, die auch von Wechselkursen und von Transportkapazitäten abhängen. Kerzenhersteller benötigen aber ein möglichst stabiles Preisniveau für ihre Rohstoffe. Im Jahr 2024 war die Versorgung mit Paraffin unproblematisch, aber das kann sich jederzeit wieder ändern. Alternativen Rohstoffen, wie Fetten und Stearin, kommt daher eine wichtige Rolle zu. Solche zertifiziert nachhaltigen Kerzenrohstoffe mit transparenter Herkunft werden immer stärker auch vom Verbraucher gefordert, was die Kerzenhersteller ausdrücklich begrüßen. In den letzten Jahren hat sich der Handel noch weiter konzentriert, was die Einkaufsmacht der Handelskonzerne noch stärker werden ließ. Das schlägt sich einerseits in einem extremen Preisdruck nieder, der noch durch die zunehmende Verlagerung des Kerzenhandels weg von Einzelhändlern hin zu traditionell sehr preisbewussten Discountern verstärkt wird. Zudem werden Aufträge immer später erteilt und die Reaktionszeit dadurch verkürzt. Die notwendige Flexibilität kann nur durch eine vorausschauende und langfristige Lagerhaltung erreicht werden, wodurch Kosten und Risiken aber immer mehr auf den Hersteller übergehen und viel Kapital gebunden wird.
2
https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/deutsche-wirtschaft-im-winter-2024-kein-aufschwung-in-sicht-33589/ Parallel dazu steigen die von Kunden geforderten und individuell oft sehr unterschiedlichen Dokumentationen stetig an, beispielsweise für das Lieferkettenmanagement oder für die soziale Verantwortung, um nur zwei Bereiche zu nennen. Finanziell honoriert wird dieser gestiegene Verwaltungsaufwand aber nicht. Die für Kerzen verfügbare Fläche im stationären Handel wird stetig kleiner und entsprechend weniger Auswahl finden Käufer im einzelnen Markt vor. Für den größten Umsatz in der Branche und bei uns sorgen nach wie vor Klassiker wie z.B. weiße Teelichter, gefüllte Gläser und Stumpenkerzen.5 Der Kerzenverbrauch in der EU sank im Jahr 2023 um 13,4 % auf 756.000 Tonnen. Der Wert der verbrauchten Kerzen sank im gleichen Zeitraum um 24,5 %. Jeder Bürger der Europäischen Union verbrauchte demnach im Jahr 2023 durchschnittlich 1,69 kg Kerzen (-13,8 %), was einem Großhandelspreis von 4,22 EUR (-24,8%) entspricht. Die Inlandsproduktion ging erneut um 13,8 % oder112.000 Tonnen auf insgesamt 704.000 Tonnen zurück. Die Einfuhren gingen um 17,5 % auf ca. 140.800 Tonnen zurück.6 2.2 Geschäftsverlauf Wir können im Jahr 2024 auf ein insgesamt zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurückblicken. Durch die weitere Optimierung des Sortiments und die Vertriebsaktivitäten konnte das operative Ergebnis, in einem anspruchsvollen Marktumfeld, auf einem mit dem Vorjahr vergleichbaren Niveau gehalten werden. Die Umsatzerlöse waren, wie prognostiziert, rückläufig. 2.3 VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung 2.3.1 Ertragslage Unsere Ertragslage ist weiterhin durch eine Fokussierung auf Qualitätsprodukte gekennzeichnet. Dies bedeutet, dass der Vertrieb auf margenstarke Produkte ausgerichtet ist. Das Rohergebnis beträgt 4.509,7 T€ und liegt damit 47,3 % unter dem Vorjahresniveau. Grund hierfür sind die rückläufigen Umsatzerlöse im Jahr 2024. Der Personalaufwand veränderte sich mit einer Reduktion von 85,2 T€ gegenüber dem Vorjahr und ist auf unterschiedliche Einflüsse, z.B. der Neuorganisation des Vertriebs, zurückzuführen. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 427,5 T€ ist maßgeblich auf rückläufige Aufwendungen im Bereich der Kosten der Warenabgabe und Aufwendungen für Spediteure zurückzuführen. Unter Berücksichtigung der Erträge aus Beteiligungen (K.C.B. Interlight Sp. z o.o, Polen) im Geschäftsjahr i.H.v. 5.165,1 T€ (Vj .: 1.559,7 T€) und Erträgen aus der Gewinnabführung (MSG Marketing Service GmbH, Frechen) in Höhe von 1.431,0 T€ (Vj. 2.362,9 T€) konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von 6.123,3 T€ (Vj. 6.096,5 T€) erwirtschaftet werden.
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In Anlehnung an: https://candleseurope.com/candle-statistics-2017-2023/ 2.3.2 Finanzlage Kapitalstruktur Die Bilanzsumme der KCB reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr von 36.406,5 T€ auf 29.401,9 T€. Dabei beruht die Veränderung insbesondere auf der Reduzierung der Guthaben bei Kreditinstituten zum 31.12.2024. Das Eigenkapital sank um 3.876,7 T€ auf 27.614,2 T€. Die Eigenkapitalquote von 93,9 % (Vj. 86,5%) stieg im Vergleich zum Vorjahr. Dies ist insbesondere auf die gesunkene Bilanzsumme zurückzuführen. Wesentlichen Anteil an der guten Eigenkapitalausstattung hat die historische Thesaurierungspolitik der Gesellschafter, aufgrund derer die erwirtschafteten Ergebnisse in der Vergangenheit überwiegend im Unternehmen belassen wurden. Langfristige Anlagen sind vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten bei weitem. Das Fremdkapital enthält ausschließlich kurzfristige Verbindlichkeiten. Investitionen Im Geschäftsjahr 2024 wurden keine wesentlichen Investitionen getätigt. Liquidität Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit7 beträgt 2024 -2.371,6 T€, der Cashflow aus der Investitionstätigkeit 7.096,9 T€ sowie der aus der Finanzierungstätigkeit -10.001,9 T€, wobei letzterer nahezu ausschließlich auf die Ausschüttung zurückzuführen ist. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist insbesondere aufgrund des Anstiegs der sonstigen Vermögensgegenstände, u.a. der Umbuchung des Betriebsgrundstücks, negativ. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit liegt insbesondere aufgrund der Vereinnahmung der Beteiligungserträge und Zinseinnahmen deutlich über dem Vorjahr - 4.066,6 T€ Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. 2.3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme unserer Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 36.406,5 T€ auf 29.401,9 T€ reduziert. Die langfristigen Vermögensgegenstände haben sich um 3.151,4 T€ reduziert. Das Betriebsgrundstück einschließlich des Gebäudes soll kurzfristig, aus strategischen Gründen, veräußert werden. Daher wurde der Buchwert in Höhe von 2.140,0 T€ zum 31.12.24 in die sonstigen Vermögensgegenstände umgegliedert. Die Immobilie soll nach dem geplanten Verkauf durch die Gesellschaft angemietet werden. Die liquiden Mittel sind zum Bilanzstichtag um 5.276,7 T€ auf 7.692,9 T€ zurück gegangen. Dies ist u.a. auf die Ausschüttungen an die Anteilseigner im Geschäftsjahr zurückzuführen. 2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite, das Working Capital (Nettoumlaufvermögen) und den laufenden Cashflow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 %-Punkte, u.a. aufgrund des überproportionalen Rückgangs des EBIT im Vergleich zu den Umsatzerlösen im Jahr 2024. Das Working Capital in Höhe von 16.136,4 T€ hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht (Vj. 11.046,2 T€). Grund hierfür ist u.a. die Umgliederung des Buchwertes des Betriebsgrundstücks in das Umlaufvermögen. Für die Entwicklung des Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wird auf die Ausführungen im Abschnitt 2.3.2 verwiesen. 2.5 Gesamtaussage Unsere wirtschaftliche Lage kann aufgrund der Ertragsentwicklung, auch im Lichte der allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Unsicherheiten, insgesamt als gut bezeichnet werden. Das von der Geschäftsführung der KCB UMA GmbH für das Geschäftsjahr 2024 prognostizierte Ergebnis ist eingetreten. Es wurde ein signifikant niedriger Umsatz und infolgedessen eine niedrigere Umsatzrendite als im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftet. Der Jahresüberschuss des Jahres 2024 wurde insbesondere durch die Erträge aus Beteilungen bzw. vereinnahmten Gewinnabführungen sowie Zinserträgen geprägt. 3 Prognosebericht Die Zollpolitik von US-Präsident Trump hat nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) massive Folgen für die deutsche und globale Wirtschaft. Der IWF rechnet mit einer globalen Wachstumsflaute. Die Weltwirtschaft soll nach der im April 2025 veröffentlichen Prognose mit 2,8 % (-0,5 %) deutlich langsamer wachsen als noch im Januar 2025 prognostiziert. Auch für Deutschland wurde die Erwartung gesenkt: Der IWF geht in seiner Konjunkturprognose für das Jahr 2025 für Deutschland von einem Nullwachstum aus. Damit sieht der IWF Deutschland beim Wachstum im Jahr 2025 erneut als Schlusslicht unter den G7-Industrienationen. Für das Jahr 2026 ist der IWF optimistischer und erwartet ein Wachstum in Höhe von 0,9 %. Für den erwarteten Aufschwung sorgen demnach steigender Konsum durch reale Lohnzuwächse und mehr finanzpolitische Spielräume in Deutschland, wie etwa die Lockerung der Schuldenbremse für Verteidigungsausgaben.8 Die Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland ist ausgesprochen hoch. Zum einen ist die Politik der neuen US-Regierung erratisch. Zumindest kurzfristig scheinen sich die ursprünglich erwarteten Impulse für die US-Wirtschaft im Rahmen der „America First“- Politik eher ins Gegenteil zu verkehren. Jedenfalls haben sich eine Reihe von US-Konjunkturindikatoren zu Jahresbeginn eingetrübt, was auf eine Abschwächung der bislang robusten US-Konjunktur hindeutet. Nach Ansicht des ifo-Instituts, die sich mit der aktutellen Einschätzung des IWF deckt, bleiben die Konjunkturaussichten für das Jahr 2054 eher verhalten. Das Konsumklima hat sich in den letzten Monaten wieder eingetrübt. Insgesamt signalisieren die Umfrageindikatoren sowohl bei den Verbrauchern als auch bei den Unternehmen eine schlechte Stimmung, und eine grundlegende Trendwende hin zu einer spürbaren Erholung ist nicht in Sicht.9 Vor dem Hintergrund der anstehenden wirtschaftspolitischen Entscheidungen in Deutschland und den Vereinigten Staaten sind die Prognoserisiken nach Einschätzungen des IWF und des ifo-Instituts hoch. Die ökonomischen Folgen der möglichen konjunkturellen Entwicklungen auf unsere Leistungsindikatoren sind weiterhin schwierig vorherzusagen. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens dennoch als positiv. Dies ist insbesondere auf die stabilen Kundenbeziehungen und die mit den Kunden entwickelte Absatzplanung zurückzuführen. Mögliche Kostensteigerungen, z.B. getrieben durch die Inflation, werden, wenn möglich, an die Kunden weitergegeben und weitere Optimierungspotentiale zur Erhöhung der Effizienz der Produktion und Vertrieb genutzt. Um Risiken von Lieferengpässen zu vermeiden, greifen wir auf der Beschaffungsseite auf unsere Tochtergesellschaft zurück. Wie in den Vorjahren hängt der Geschäftserfolg der KCB traditionell von den Abverkäufen in den letzten Monaten des Jahres ab. Als Risiko sehen wir, wie im Vorjahr, die möglichen starken Schwankungen der Rohstoffpreise, die nur teilweise und/oder verzögert an unsere Kunden weitergegeben werden können. Wir gehen jedoch davon aus, dass sich die Kosten des Wareneinsatzes proportional zur Umsatzentwicklung entwickeln werden. Hinsichtlich der übrigen Kostenbereiche lässt die Entwicklung der ersten Monate des neuen Jahres 2025 erwarten, dass sich im Vorjahresvergleich keine wesentlichen Änderungen ergeben. In Anbetracht des bisherigen Verlaufs des Jahres 2025 und insbesondere aufgrund der aktuellen Auftragslage erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr ein gegenüber dem Jahr 2024 reduziertes Umsatzniveau. Konsequenterweise erwarten wir die Steuerungs-Kennzahlen Umsatzrendite, Working Capital und den laufenden Cashflow im Geschäftsjahr 2025 ebenfalls auf einem gegenüber dem Vorjahr niedrigerem Niveau.
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https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/iwf-wirtschaftsaussichten-deutschland-international-100.html Jedoch ist diese Prognose mit erhöhten Unsicherheiten, insbesondere aufgrund von heute nicht vorhersagbaren z.B. konjunkturellen Entwicklungen, verbunden. 4 Risikobericht Allgemeiner Risikobericht: Das Unternehmen ist unter anderem zunehmend von der Instabilität der Lieferkette von Basisrohstoffen und anderen Materialien betroffen (mangelnde Verfügbarkeit, Verzögerungen oder Unterbrechungen bei der Lieferung), die zur Aufrechterhaltung der Produktionskontinuität erforderlich sind. Es besteht auch das Risiko (wie im Prognosebericht ausgeführt), dass die Bezugspreise von anderen Rohstoffen im Geschäftsjahr 2025 steigen, was sich auf die Rentabilität des Unternehmens auswirken würde. Aufgrund schwankender Verfügbarkeit von Rohstoffen kann auch eine nicht optimierte Lagerhaltung notwendig werden (Lagerung von Reserven), was zu einer Verschlechterung der Lagerumschlagshäufigkeit und dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie den weiteren finanziellen Leistungsindikatoren führen könnte. Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund der Überkapazitäten in der Branche zugenommen. Weitere operative Risiken können aus der fehlenden Verfügbarkeit von Fachkräften entstehen. Sollte sich die Konjunktur weiter abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Weitere Risiken können sich aufgrund von Beschränkungen im Logistikmarkt bzw. Problemen in den Lieferketten ergeben. Ein weiteres Risiko stellt im Wesentlichen die künftige Entwicklung des Hauptrohstoffes Paraffin dar, der überwiegend zur Kerzenherstellung eingesetzt wird. Der Paraffinpreis ist von den Rohölpreisen abhängig und damit von starken Preisschwankungen gekennzeichnet. Daraus können für uns signifikante Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen, die dann die finanziellen Leistungsindikatoren negativ beeinflussen können. Spezieller Risikobericht: Aufgrund der stabilen Liquiditätssituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Die Gesellschaft verfügt bisher über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind in der Vergangenheit die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über eine Warenkreditversicherung und ein adäquates Debitorenmanagement. Im wöchentlichen Rhythmus werden die offenen Kundenforderungen ausgewertet und überfällige Forderungen beigetrieben. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. 5 Chancenbericht Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens weiterhin als positiv. Die Auswirkungen der unterschiedlichen geopolitischen Ereignisse und die sich daraus ergebenden makroökonomischen Folgen wirken auch auf die Chancen unseres Geschäfts. Daher ist eine Vorhersage der Entwicklung der Chancen im Hinblick auf die finanziellen Leistungsindikatoren, wie im Vorjahr, nur eingeschränkt möglich. Eine Reduktion der Inflation und eine wieder steigende Konsumneigung könnte den Absatz im Geschäftsjahr 2025 positiv beeinflussen. Dies würde die Umsatzrendite, den Umsatz pro Mitarbeiter, das Working Capital (Nettoumlaufvermögen) und den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit positiv verändern. Auf der Beschaffungsseite greifen wir weiterhin auf unsere polnische Tochtergesellschaft zurück, was uns ermöglicht, just in time auch auf kurzfristige Nachfrageänderungen zu reagieren und so Überkapazitäten oder Lieferengpässe zu vermeiden. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Wir gehen davon aus, auf diese Weise unsere Marktanteile durch unsere Kosten- und Wettbewerbsvorteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Frechen, den 26. Mai 2025 KCB UMA GmbH Hartmut Boock, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die KCB UMA GmbH, Frechen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der KCB UMA GmbH, Frechen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KCB UMA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Köln, den 30. Mai 2025 KHS Johannes M. Kleinlosen, Wirtschaftsprüfer |
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