altona Diagnostics Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hans Kuhn seit 9.7.2024 | Geschäftsführer |
Sönke Friedrichsen seit 9.7.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 27.81% | |
Ronald Begemann | 27.81% |
| 27.81% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
altona Diagnostics GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Wirtschaftsbericht 1.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Basisprognose des IMF geht davon aus, dass die Weltwirtschaft in den Jahren 2024 und 2025 mit 3,2 Prozent und damit genauso schnell wie im Jahr 2023 wachsen wird. Eine leichte Beschleunigung in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften - wo das Wachstum von 1,6 Prozent im Jahr 2023 auf 1,7 Prozent im Jahr 2024 und 1,8 Prozent im Jahr 2025 steigen soll - wird durch eine leichte Verlangsamung in den Schwellen- und Entwicklungsländern von 4,3 Prozent im Jahr 2023 auf 4,2 Prozent in den Jahren 2024 und 2025 ausgeglichen. Die Prognose für das globale Wachstum in fünf Jahren ist mit 3,1 Prozent so niedrig wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Die globale Inflation wird den Prognosen zufolge stetig zurückgehen, von 6,8 Prozent im Jahr 2023 auf 5,9 Prozent im Jahr 2024 und 4,5 Prozent im Jahr 2025, wobei die fortgeschrittenen Volkswirtschaften früher zu ihren Inflationszielen zurückkehren als die Schwellen- und Entwicklungsländer. Auch von Seiten der Fiskalpolitik sind eher dämpfende Einflüsse auf das Wachstum der Wirtschaft zu erwarten. Die anhaltend hohen Inflationsraten veranlassten die Zentralbanken bereits, die Leitzinsen zu erhöhen. Insgesamt ist daher mit einem Abnehmen der Wachstumsdynamik zu rechnen. Die Wirtschaftsentwicklung des vergangenen Jahres sowie die Prognosen für 2024 und 2025 sind für die wichtigsten Wirtschaftsräume in der nachfolgenden Abbildung zusammengefasst.
Quelle: IWF, World Economic Outlook April 2024 1.2. Geschäftsverlauf Die altona Diagnostics GmbH entwickelt innovative Testsysteme für die molekulare Diagnostik. Im Mittelpunkt stehen dabei Testsysteme zum Nachweis von Infektionskrankheiten. Wichtigste Produkte sind real-time PCR Assays. Mit der Produktlinie AltoStar bietet die Gesellschaft zudem einen automatisierten Workflow zur PCR-Diagnostik an (bestehend aus den erforderlichen Geräten, einer Steuerungssoftware und den zugehörigen PCR Assays, die auf dem System zum Einsatz kommen). Weitere Produktangebote befinden sich in der Entwicklung. Anwender der Produkte sind zum weit überwiegenden Teil medizinische Labore sowie Groß- und Universitätskliniken, die über eigene Labore verfügen. Der Vertrieb der Produkte erfolgt entweder direkt an die Anwender (so genannte Direktmärkte, vor allem in der DACH-Region) oder aber über Distributoren bzw. eigene Vertriebstochtergesellschaften (so genannte Vertriebsmärkte). Die im Geschäftsjahr 2022 sichtbar gewordene rückläufige Tendenz von SARS-Cov-2 hat sich in 2023 spürbar verstärkt und setzt sich auch in 2024 fort. So lag der Umsatzanteil mit SARS-CoV-2-Kits in 2023 nur noch im einstelligen Prozentbereich. Neben tendenziell rückläufiger Testzahlen war ebenfalls, wenn auch von geringerer Bedeutung, die hohe Anzahl auf dem Markt erhältlicher, zugelassener PCR-Tests hierfür verantwortlich. In der Folge war wie schon im Vorjahr ein sehr deutlicher Umsatzrückgang zu verzeichnen. Dies entsprach der erwarteten Entwicklung. PCR-Testkits für den Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 sind seit 2023 nicht mehr das umsatzstärkste Produkt der altona Diagnostics GmbH. Die Umsätze mit PCR- Nachweisen für andere Parameter waren von der rückläufigen Entwicklung für den SARS-CoV-2-Nachweis nicht betroffen und entwickelten sich weiterhin positiv. Beim AltoStar Workflow war im ersten Jahr der Pandemie aufgrund der kurzfristigen Bereitstellung von Investitionsbudgets auf Kundenseite eine dynamische Entwicklung der Nachfrage nach den Gerätesystemen zu verzeichnen. Die Investitionszurückhaltung in den zwei Folgejahre nach der Pandemie klang in 2023 merklich ab, so dass die Anzahl neu platzierter AltoStar-Workflows zum Vorjahr deutlich gesteigert werden konnte. Wie schon in den Vorjahren wurden die Umsatzerlöse auch im abgelaufenen Jahr mehrheitlich im Ausland erzielt. Der Auslandsanteil stieg von 52 % im Jahr 2022 auf 66% im Berichtsjahr. Wie im Vorjahr entfiel vom Auslandsumsatz rund 40% auf das europäische Ausland und der Rest auf andere Kontinente. Die Produkte der altona Diagnostics werden auf allen Kontinenten vertrieben. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 30% zurückgegangen. Die Geschäftsleitung geht allerdings davon aus, dass die Umsatzbodenbildung durch das Abklingen der SARS-Pandemie im Geschäftsjahr 2023 erreicht wurde. In den Kernbereichen, d.h. den SARS-CoV-2 unabhängigen Diagnostik Märkten, ist das Unternehmen in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen (ca. 50% Wachstum seit 2019, dem letzten Jahr vor Corona). Auch die Mitarbeiterzahl ist vor dem Hintergrund des gestiegenen Geschäftsumfangs seit 2019 um mehr als 50% gestiegen. Dieses wie auch das noch zu erwartende Wachstum in den Folgejahren machte die Erweiterung der räumlichen Infrastruktur erforderlich. So wurde im September 2022 ein moderner Logistik- und Lagerstandort in Hamburg in Betrieb genommen. Am selben Standort befindet sich eine Produktionshalle noch im Umbau. Hier sollen künftig einzelne Schritte des Herstellungsprozesses durchgeführt werden. 1.3. Ertragslage Die Ergebnisstruktur der Gesellschaft stellte sich im Berichtszeitraum wie folgt dar:
Die Umsätze sind im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um 30,1% zurückgegangen. Ursächlich hierfür ist, dass der Sondereffekt der SARS-CoV-2-Pandemie wie erwartet für das Unternehmen an Bedeutung verliert. Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen vor allem Erträge aus der teilweisen Auflösung des passiven Rechnungsabgrenzungspostens, der im Geschäftsjahr 2014 im Zusammenhang mit einem Vertrag über die Nutzung der Technologie der Gesellschaft gebildet wurde, sowie Zuwendungen aus Förderungen. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl hat sich hat sich erneut erhöht, jedoch nur in moderatem Umfang. Sie stieg von 296 (Vorjahr 2022) auf 298. Die Personalkosten stiegen gegenüber dem Vorjahr um 6,3%. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 5,6% erhöht. Dies ist vor allem auf Investitionskosten im IT-Bereich zurückzuführen. Es ist ebenfalls ein Anstieg der Aufwendungen für Werbung, Reisen und Veranstaltungen zu verzeichnen, die in den beiden Vorjahren pandemiebedingt stark gesunken waren. 1.4. Finanz- und Vermögenslage, Kapitalstruktur, Investitionen Die Finanzlage des Unternehmens ist unverändert positiv zu bewerten. Die liquiden Mittel und Forderungen machen rund ein Drittel der Bilanzsumme aus. Zudem bestehen keine Finanzverbindlichkeiten. Die Gesellschaft ist vollständig eigenfinanziert. Im Berichtsjahr wies die Gesellschaft die folgende Vermögensstruktur auf:
Das Anlagevermögen besteht im Wesentlichen aus der Geschäfts- und Laborausstattung sowie aus den Beteiligungen an den Vertriebstochtergesellschaften und den Ausleihungen an diese Gesellschaften. Im Berichtsjahr hat sich das Sach-Anlagevermögen insbesondere aufgrund von Mieterausbauten für den neuen Logistik- und Produktionsstandort erhöht. Die in den Finanzanlagen enthaltenen Ausleihungen an verbundene Unternehmen dienen der Anschubfinanzierung und werden nach Erreichen des break even zurückgeführt. Analog wird mit Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verfahren, die gegenüber den Tochtergesellschaften bestehen. Die Gesellschaft wies zum Bilanzstichtag die folgende Kapitalstruktur auf:
Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr um 7,6 Prozentpunkte auf jetzt 91,9% erhöht. Die Rückstellungen betreffen zum überwiegenden Teil Steuerrückstellungen. Die sonstigen Rückstellungen wurden vor allem für erwartete Personalkosten gebildet (z.B. Urlaubsrückstellungen). Unter den Verbindlichkeiten sind vor allem kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erfasst. Investitionen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut in allen Bereichen des Unternehmens vorgenommen. Im Bereich der technischen Anlagen waren Investitionen in die erhöhte Automatisierung von Produktionsprozessen von Bedeutung. Der operative Cashflow der Gesellschaft betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR -1.809, der Cashflow aus Investitionstätigkeit TEUR -5.619 sowie der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit TEUR -5.000. Somit verminderte sich der Finanzmittelfonds gegenüber dem letzten Bilanzstichtag von TEUR 20.865 um TEUR 12.428 auf TEUR 8.437. 1.5. Personal Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 298 Mitarbeiter. Damit hat sich die Zahl der Arbeitnehmer gegenüber dem Vorjahr rechnerisch um zwei Personen erhöht. Gesundheits- und Arbeitsschutz sind organisatorisch fest in die Abläufe eingebunden. Vorgesetzte und Mitarbeiter werden regelmäßig geschult und unterwiesen. Die Entlohnung erfolgt im Wesentlichen auf der Grundlage individueller Vereinbarungen; das Unternehmen ist tarifvertraglich nicht gebunden. 2. Prognose- sowie Risiko- und Chancenbericht 2.1 Prognosebericht Die Geschäftsjahre 2020-2022 waren in erheblichem Ausmaß von der Corona-Pandemie geprägt. Ab dem Geschäftsjahr 2023 hat der Einfluss von SARS-CoV-2-Produkten auf das Geschäftsergebnis sehr stark nachgelassen und ist praktisch nicht mehr relevant. Ein endemischer Zustand wurde mittlerweile erreicht, wodurch das SARS-CoV-2-Virus nun ein Erreger unter Vielen ist, aber nicht gänzlich verschwinden wird. Die Menschheit wird dauerhaft mit den verschiedenen Varianten des Virus leben müssen. Daher ist auch längerfristig mit einer Nachfrage nach Testkits für den Nachweis des Virus, wenn auch auf sehr niedrigem Niveau, zu rechnen. Eine zunehmend größere Rolle spielt dagegen der automatisierte AltoStar Diagnostik-Workflow. Das Angebot von für den AltoStar verfügbaren Testkits wird kontinuierlich ausgeweitet. Mit den FlexStar-Kits wurde zudem 2021 eine neue Produktlinie mit Multiplex-Assays lanciert (Nachweis mehrerer Erreger mit einem Test). Seitdem werden für diese Produktreihe kontinuierlich weitere Testkits auf den Markt gebracht, weitere sind in Planung. Der weitere Rollout des AltoStar-Systems soll 2024 und in den folgenden Jahren weiter forciert werden. Besondere Bedeutung haben dabei die Auslandsmärkte. Die Vertriebs- Tochtergesellschaften haben eigene Infrastruktur (Lager/Logistik) sowie personelle Ressourcen (Service- Ingenieure) aufgebaut. Für das Jahr 2024 wird mit leicht steigenden Umsätzen gerechnet, die deutlich oberhalb des Vorpandemie- Niveaus erwartet werden. Dieser Trend wird für 2025 mit ähnlichen Steigerungsraten prognostiziert. Das Unternehmen rechnet damit, beide Jahre mit einem positiven Ergebnis abzuschließen. Maßnahmen, um die personellen und infrastrukturellen Ressourcen an das gegenüber der Zeit vor der Pandemie gestiegene Geschäftsvolumen anzupassen, wurden im Berichtsjahr und dem Vorjahr bereits umgesetzt und wird im Wesentlichen voraussichtlich im Jahr 2024 abgeschlossen werden. Dies betrifft insbesondere den Ausbau und die technische Ausstattung der angemieteten Produktionshalle. Ein weiterer Personalaufbau soll jedoch nur sehr moderat und punktuell erfolgen. Auf den Absatzmärkten wird ein leicht rückläufiges Preisniveau wahrgenommen. Das Preisniveau der Beschaffungsseite ist im Allgemeinen stabil bis leicht sinkend. Ein starker Preisauftrieb, wie er vor Allem 2020 und 2021 zu beobachten war, ist nicht zu erwarten, so dass von einer relativ konstanten Marge des Unternehmens ausgegangen werden kann. Aufgrund der geringen Materialaufwandsquote erwartet das Unternehmen auch in Zukunft auf der Basis eines relativ hohen Rohertrags weiterhin positive Ergebnisse zu erzielen. 2.2 Risikobericht Politische Risiken Die Gesellschaft ist vom Kriegsgeschehen in der Ukraine nicht betroffen. Zudem bestehen keine Geschäftsbeziehungen mit Kunden oder Lieferanten in Russland oder Belarus. Auswirkungen des Krieges könnten sich daher nur indirekt, zum Beispiel durch gestiegene Preise für Vorprodukte, ergeben. Markt- und regulatorische Risiken Die Gesellschaft schätzt das vom (Absatz-)Markt ausgehende Risiko grundsätzlich als gering ein. Der Markt, in dem altona Diagnostics sich bewegt, verfügt über hohe Eintrittsbarrieren, was potenziellen Wettbewerbern den Marktzutritt erschwert. Durch die generell anzuwendende IVDR haben sich diese Eintrittsbarrieren noch einmal erhöht. Hieran ändert sich auch nichts durch den Umstand, dass die Übergangsfristen, die ursprünglich am 26. Mai 2022 auslaufen sollten, noch einmal verlängert wurden. Auch sind dem Unternehmen keine neuen disruptiven Technologien bekannt, wodurch die Produkte des Unternehmens obsolet werden bzw. der Gesamtmarkt schrumpfen könnte. Auf dem Beschaffungsmarkt sind keine Entwicklungen erkennbar, die sich, abgesehen von einer gewöhnlichen Inflation, mittel- und langfristig durch außerordentliche Verteuerung oder Verknappung von benötigten Vorprodukten dauerhaft negativ auf die Geschäftsentwicklung auswirken könnten. Daher wird dieses Risiko ebenfalls derzeit als gering eingeschätzt. Allerdings hat es sich in der Pandemiesituation gezeigt, dass aufgrund komplexer, globaler Lieferketten das Risiko einer kurzfristigen, isolierten Verknappung einzelner Rohstoffe und Vorprodukte besteht. Des Weiteren muss generell mit einem inflationsbedingten Anstieg der Beschaffungspreise gerechnet werden. Die Gesellschaft begegnet diesen Risiken zum einen, indem vermehrt Zweit- und Drittlieferanten identifiziert und Lieferbeziehungen mit diesen Unternehmen aufgebaut werden. Zum anderen werden für kritische Artikel größere Lagerbestände vorgehalten. Aus strategischer Sicht wird das Unternehmen weiterhin bestrebt sein, bestimmte Vorprodukte selbst herzustellen bzw. in Auftragsfertigung exklusiv herstellen zu lassen. Ein moderates Risiko geht von der Tendenz zur Erhöhung regulatorischer Hürden aus, die in verschiedenen Jurisdiktionen zu beobachten ist. Hieraus können sich erhöhte Aufwendungen und längere Vorlaufzeiten für die Einführung neuer Produkte ergeben. Gleichzeitig erhöhen sich dadurch die Markteintrittsbarrieren für Dritte. Kunden- und Lieferantenrisiken Das Risiko, Kunden in erheblichem Umfang zu verlieren, wird als gering eingeschätzt. Das Unternehmen verfügt zu vielen Kunden über stabile Geschäftsbeziehungen. Die Kundenstruktur ist zudem gut diversifiziert, so dass kein Klumpenrisiko besteht. Auf der Lieferantenseite besteht zusätzlich zu den oben beschriebenen marktseitigen Restriktionen keine kritische Abhängigkeit von einem Dritten, die nicht über entsprechend langfristige Verträge abgesichert ist. Bei Ausfall von Lieferanten kann das Unternehmen in der Regel zu alternativen Herstellern wechseln. Des Weiteren ist altona Diagnostics dazu übergegangen (auch aus Gründen der Margenverbesserung), bestimmte Vorprodukte selbst herzustellen, so dass das Unternehmen künftig insgesamt weniger auf externe Lieferanten angewiesen sein wird. Risiken der Produktentwicklung Das weitere Wachstum des Unternehmens ist eng mit der Leistungsfähigkeit der Forschungs- und Entwicklungsabteilung verknüpft, die in der Vergangenheit regelmäßig in der Lage war, neue, marktgängige Produkte zu entwickeln oder bestehende Produkte weiterzuentwickeln. Wäre das Unternehmen hierzu nicht mehr oder nur noch eingeschränkt in der Lage, so würde dies seine Wettbewerbsposition schwächen. Zum Zwecke einer Risikostreuung werden daher mehrere Produktansätze parallel verfolgt, so dass sich ein einzelner Ausfall weniger gravierend auswirkt. Weiterhin kooperiert das Unternehmen in der Forschung und Entwicklung mit Forschungsinstituten und anderen Unternehmen, was ebenfalls zur Risikostreuung beiträgt. Finanzielle Risiken Die finanziellen Risiken werden von der Gesellschaft als sehr gering eingestuft. Das Unternehmen verfügt über ausreichend freie Liquidität, um den geplanten Ausbau des Geschäfts finanzieren zu können. Kredite wurden nicht aufgenommen, so dass von Erhöhungen der Leitzinsen keine negativen Auswirkungen zu erwarten sind. Besondere Finanzinstrumente werden von der Gesellschaft nicht eingesetzt. Kurssicherungsmaßnahmen wurden nicht vorgenommen, da Zahlungsströme in Fremdwährungen bislang für das Unternehmen von nachgeordneter Bedeutung waren. Personelle Risiken Wie bei vielen Technologieunternehmen hängt der Erfolg der altona Diagnostics GmbH stark von der Fähigkeit ab, hoch qualifizierte Führungskräfte und Wissenschaftler zu finden und an sich zu binden. Verliert das Unternehmen Personal in Schlüsselfunktionen, besteht die Gefahr, dass das Erreichen von Geschäftszielen behindert wird. Dem Unternehmen ist es trotz des hohen Wachstumstempos und des damit einhergehenden Personalbedarfs bislang gelungen, Vakanzen adäquat zu besetzen. Auch die moderate Fluktuationsrate zeigt, dass altona Diagnostics als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird. Die personellen Risiken werden somit als gering eingeschätzt. 2.3 Chancenbericht Die Gesellschaft agiert in einem wachsenden Marktumfeld. Der Markt für In-vitro-Diagnostik (IVD) soll im Jahr 2024 ein Volumen 82,5 Mrd. Euro umfassen (Quelle: Statista). Bis zum Jahr 2029 wird ein Wachstum bis auf 96,3 Mrd. Euro erwartet, was einem jährlichen Wachstum von ca. 3% CAGR entspricht (Quelle: Statista). Innerhalb des IVD-Marktes weist die Molekulardiagnostik, deren wichtigstes Teilsegment der Nachweis von Infektionskrankheiten ist, eine deutliche größere Wachstumsdynamik auf. Von 11,8 Mrd. USD in 2023 soll der Markt um 10,2% auf 13,0 Mrd. USD in 2024 wachsen. Zwischen 2023 und 2029 wird mit durchschnittlich 9,2% jährlicher Wachstumsrate gerechnet (13,0 Mrd. USD zu 20,2 Mrd. USD). (Quelle: jeweils https://www.mordorintelligence.com/de/industry-reports/molecular-diagnostics-market). Das Unternehmen sieht sich mit seinen Produktlinien (AltoStar, Flexstar, RealStar) marktseitig sehr gut aufgestellt, um von dem prognostizierten Marktwachstum zu profitieren. Die Entwicklung vom Anbieter eines Verbrauchsprodukts (d.h. des einzelnen Testkits) zum Anbieter einer Gesamtlösung (einschließlich der Hard- und Software) stellt mit der damit verbundenen erhöhten Kundenbindung eine strategische Chance dar. Mittel- bis langfristig hat das Unternehmen das Potential, sich als konzernunabhängiger Komplettanbieter molekulardiagnostischer Produkte auf Basis der PCR-Technologie zu etablieren. Darüber hinaus besteht durch das Alleinstellungsmerkmal des breiten Spektrums an in vitro Diagnostika für tropische Infektionserkrankungen sowie die bewiesene Fähigkeit, schnell auf Ausbruchsgeschehen reagieren zu können, weiterhin ein hohes Potential, neue Märkte zu erschließen bzw. erfolgreich auf sich neu einstellende Marktsituationen zu reagieren. Die schnelle Entwicklung eines Tests für das SARS-CoV- 2-Virus Anfang des Jahres 2020 untermauert diese Aussage. Weitere unternehmerische Chancen bestehen in den qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens, die zum großen Teil über ein Hochschulstudium verfügen und die mit ihrer Expertise und ihrem Engagement wesentlich zum Wert des Unternehmens beitragen. Aus dieser Akkumulation von Wissen und Erfahrung können kreative und innovative Lösungen und Produkte hervorgehen. 3. Sonstige Angaben Bericht über die Forschung und Entwicklung Im Geschäftsjahr 2023 sind zahlreiche Produktentwicklungen abgeschlossen worden und konnten in den Markt eingeführt werden. Zudem wurde für eine Reihe von Produkten der Anwendungsbereich mittels einer entsprechenden Validierung erweitert.
Hamburg, den 28. Juni 2024 Dr. Ulrich Spengler Dr. Markus Heß Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der altona Diagnostics GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 102388 in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg eingetragen und hat ihren Sitz in Hamburg. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 des Handelsgesetzbuches (HGB) auf. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie deren Gliederung entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Für in den Geschäftsjahren 2017 bis 2023 angeschaffte Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten zwischen Euro 251 und Euro 1.000 ist ein Sammelposten gebildet worden, der über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben wird. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In die Herstellungskosten der Fertigen und Unfertigen Erzeugnisse wurden angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten eingerechnet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden ausgehend von den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Zur Fremdwährungsumrechnung ist festzustellen, dass die betroffenen Vermögensgegenstände zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet werden. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände in fremder Währung mit einer Restlaufzeit größer als ein Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag unter Beachtung des Imparitätsprinzips, wonach Kursverluste aufwandswirksam und Kursgewinne nicht berücksichtigt werden. Die Sonstigen Rückstellungen decken alle bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des Betrages ab, der zu ihrer Erfüllung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens sowie die Zusammensetzung und Entwicklung der darauf entfallenden Abschreibungen im Geschäftsjahr 2023 sind in der Anlage zum Anhang dargestellt. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Rückstellungen betreffen Verpflichtungen aus Bonus- und Provisionsvereinbarungen, Urlaubsrückständen sowie Jahresabschluss- und Archivierungskosten und Beiträgen. Belastungen durch Verbindlichkeiten im Sinne von § 285 Nr. 3 HGB resultieren im Wesentlichen aus langfristigen Mietverträgen und werden wie folgt fällig:
Haftungsverhältnisse und Eventualverbindlichkeiten bestehen zugunsten einer Tochtergesellschaft in Höhe von TEUR 40 und betreffen eine Bürgschaft. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt nach geographisch bestimmten Märkten auf:
Der Steueraufwand in Höhe von TEUR 6.768 entfällt in voller Höhe auf das laufende Geschäftsjahr. V. Aufstellung des Anteilsbesitzes
1) Abweichendes Wirtschaftsjahr 2022
VI. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der altona Diagnostics GmbH wird in den Konzernabschluss der altona Diagnostics Holding GmbH, Hamburg, einbezogen. Dabei handelt es sich um den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen. Dieser wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Zur Erstellung eines Konzernabschlusses war die altona Diagnostics GmbH zum 31. Dezember 2023 nicht verpflichtet, da die altona Diagnostics Holding GmbH, Hamburg, in ihrer Eigenschaft als deutsche Konzernleitung zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung für die altona Diagnostics GmbH erstellt. Dieser wird im Unternehmensregister offengelegt. VII. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 288 (Vorjahr: 291) Arbeitnehmer beschäftigt. Vorgänge von besonderer Bedeutung, über die gemäß § 285 Nr. 33 HGB zu berichten wäre, lagen bis zu Erstellung dieses Anhangs nicht vor. Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren
Hinsichtlich der Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführer wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.
Hamburg, den 10. Juli 2024 Die Geschäftsführer Dr. Ulrich Spengler Dr. Markus Heß Entwicklung der Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die altona Diagnostics GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der altona Diagnostics GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der altona Diagnostics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Hamburg, den 11. Juli 2024 GOESSLER
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Bielenberg, Wirtschaftsprüfer |
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