Knauf Industries Polymers GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus-Dieter Dr. Salchert seit 9.9.2025 | Prokura |
Thomas Ihle seit 9.9.2025 | Prokura |
Patrick Hasenhütl seit 7.4.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
BASF Handels- und Exportgesellschaft mit beschränkter Haftung | 90.00% |
| 10.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BASF Schwarzheide GmbHSchwarzheideJahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Feststellung des Jahresabschlusses vom 21.03.2024der BASF Schwarzheide GmbHDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der BASF Schwarzheide GmbH wurde am 21. März 2024 festgestellt. Der Aufsichtsrat hat dem Jahresabschluss am 14. März 2024 zugestimmt. Der Geschäftsführung und dem Aufsichtsrat wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt. Zum Abschlussprüfer des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2024 wird die Deloitte GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dresden, gemäß § 318 HGB bestellt.
Ludwigshafen am Rhein, den 21.03.2024 BASF Handels- und Exportgesellschaft mbH gez. Rothweiler gez. Bauermann
BASF SE gez. Roedder gez. Reichardt Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023scroll
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Registergericht: Amtsgericht CottbusHandelsregisternummer: HRB 687A. Allgemeine HinweiseDer vorliegende Abschluss wurde gemäß den Vorschriften der §§ 242 ff. und 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren grundsätzlich unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Der Jahresabschluss ist bei unveränderter Fortführung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt worden. Immaterielle VermögensgegenständeErworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt für Software 3 Jahre, für Lizenzen, Patente, Know-how und sonstige Rechte 5 Jahre. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Entfallen die Gründe für die Wertminderung in den Folgejahren, so erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten. SachanlagenSachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen und Investitionszuschüsse über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bewertet. Zugänge ab dem 01.01.2018, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten 250 €, aber nicht 800 €, übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben. Gegenstände, die ab dem 01.01.2018 angeschafft wurden und deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten 250 € nicht übersteigen, werden direkt im Aufwand erfasst. Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten, des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, sowie der allgemeinen Verwaltungskosten der mit der Anlagenerrichtung befassten Bereiche. Finanzierungskosten sowie Kosten für soziale Einrichtungen, freiwillige soziale Leistungen und die betriebliche Altersversorgung werden nicht aktiviert. Die Abschreibung erfolgt linear. Die Abschreibungssätze richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der jeweiligen Anlagegruppen. Die durchschnittliche Abschreibungsdauer beträgt für Gebäude und bauliche Betriebsvorrichtungen 24 Jahre, technische Anlagen und Maschinen 10 Jahre, Betriebs- und Geschäftsausstattung und andere Anlagen 9 Jahre. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert vorgenommen. Entfallen die Gründe für die Wertminderung in den Folgejahren, so erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten. FinanzanlagenAnteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden nach dem Grundsatz der Einzelbewertungen zu Anschaffungskosten oder im Falle voraussichtlich dauernder Wertminderungen zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Entfallen die Gründe für die Wertminderung in den Folgejahren, so erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der Anschaffungskosten. VorräteDie Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder niedrigeren Börsen- oder Marktpreisen bzw. beizulegenden Werten. Als beizulegende Werte werden bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen die Wiederbeschaffungskosten, bei Waren und bei unfertigen und fertigen Erzeugnissen die erzielbaren Verkaufserlöse abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten oder niedrigere Wiederbeschaffungskosten angesetzt. Die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten der Rohstoffe, der fertigen und unfertigen Erzeugnisse sowie von Waren werden überwiegend nach der Lifo-Verbrauchsfolgemethode, bei Hilfs- und Betriebsstoffen überwiegend als Durchschnittskosten ermittelt. Zur Abdeckung von Lagerrisiken werden Bewertungsabschläge auf Basis von Reichweiten-Gängigkeitsanalysen vorgenommen. Die Herstellungskosten umfassen neben den verursachungsgerecht zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Kosten der allgemeinen Verwaltung des jeweiligen Produktionsbereichs bei normaler Auslastung der Produktionsanlagen. Ebenso wird der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, in den Herstellungskosten erfasst. Finanzierungskosten sowie Kosten für soziale Einrichtungen, freiwillige soziale Leistungen und die betriebliche Altersversorgung werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen werden in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die unentgeltlich erworbenen Emissionsrechte werden mit EUR 1 bewertet und unter dem Vorratsvermögen ausgewiesen. Forderungen und Sonstige VermögensgegenständeDie Bewertung erfolgt zum Nennwert. Ausfall- und Transferrisiken sowie allgemeine Kreditrisiken werden durch Abschreibungen und Wertberichtigungen berücksichtigt. Geld- und GeldanlagenKassen- und Bankguthaben werden zu Nominalbeträgen angesetzt. RechnungsabgrenzungspostenAls Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der VermögensverrechnungVermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, werden mit den beizulegenden Zeitwerten bewertet und mit diesen Schulden verrechnet. Übersteigt das Deckungsvermögen die Verpflichtung, wird diese Differenz als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung aktiviert. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen ausgewiesen. Sonderposten mit RücklageanteilDer zum 31.12.2009 bilanzierte Sonderposten mit Rücklageanteil wurde gemäß Art. 67 Abs. 3 Satz 1 EGHGB beibehalten. Es handelt sich zum einen um steuerliche Mehrabschreibungen gemäß § 4 Förd.GG sowie um die Übertragung aufgedeckter stiller Reserven gemäß § 6b EStG. Seit dem 01.01.2010 werden keine Sonderposten mit Rücklageanteil mehr gebildet. Im Sonderposten mit Rücklageanteil ausgewiesene steuerliche Mehrabschreibungen werden gemäß Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB fortgeführt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche VerpflichtungenPensionsrückstellungen werden versicherungsmathematisch nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Die Bewertung der Verpflichtung erfolgt unter Zugrundelegung der 2019 modifizierten Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie unter Berücksichtigung künftiger Gehaltssteigerungen und Rentenanpassungen. Für die Abzinsung wird pauschal der durchschnittliche Marktzins der vergangenen 10 Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren verwendet. Der Rechnungszins für die Bewertung der Verpflichtung zum 31. Dezember 2023 beträgt 1,82 %. Mittelbare Pensionsverpflichtungen werden nicht passiviert. Steuerrückstellungen und Sonstige RückstellungenSteuer- und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Geschäftsjahre, veröffentlicht von der Deutschen Bundesbank, abgezinst. Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen und flexible Wertkonten (Zusatzurlaub bei rentennaher Freistellung) werden mit dem Barwert unter Verwendung eines Zinssatzes in Höhe von 1,75 % angesetzt und ebenfalls unter Berücksichtigung der Richtlinien 2018 G modifiziert 2019 von Prof. Dr. Klaus Heubeck berechnet. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von diesen Vermögensgegenständen zugeordneten Schulden der Altersversorgungsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB), wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. VerbindlichkeitenVerbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Derivative FinanzinstrumenteDerivative Finanzinstrumente werden als schwebende Geschäfte grundsätzlich nicht bilanziert. Zusammengehörige Grundgeschäfte und Derivate werden zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. Gewinne aus Sicherungsgeschäften, die keinem bestimmten Grundgeschäft zugeordnet werden können, werden erst bei Fälligkeit realisiert. Unrealisierte Verluste aus derivativen Finanzinstrumenten werden ergebniswirksam zurückgestellt, soweit diese nicht in eine Bewertungseinheit einbezogen sind und nicht durch gegenläufige Wertänderungen des Grundgeschäfts kompensiert werden. Es kommt bei der Bilanzierung die Einfrierungsmethode zur Anwendung. C. Erläuterungen zur Bilanz1. AnlagevermögenAufgliederungen und Entwicklungen des Anlagevermögens sind in der Anlage zum Anhang aufgestellt. Anteilsbesitzliste bei Beteiligungen i.S.d. § 271 Abs. 1 HGB gem. § 285 Nr. 11 HGBDer direkte und indirekte Anteilsbesitz per 31. Dezember 2023 betrifft folgende Gesellschaften: scroll
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Angabe aus dem Jahresabschluss 2022 Mit der SGS - Schwarzheider Gastronomie & Service GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung lag das Ergebnis nach Steuern der BASF enviaM Solarpark Schwarzheide GmbH für das Geschäftsjahr 2023 der BASF Schwarzheide GmbH noch nicht vor. 2. Vorrätescroll
Für die nach der Lifo-Methode bewerteten Vorräte ergab sich ein Unterschiedsbetrag (Lifo-Reserve) von TEUR 7.042 (i. Vj TEUR 14.179) bei Rohstoffen und von TEUR 12.576 (i. Vj. TEUR 32.630) bei unfertigen und fertigen Erzeugnissen sowie Waren im Vergleich zu einer Bewertung zu Durchschnittskosten bzw. niedrigeren Börsen- oder Marktpreisen. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenständescroll
Für die Berechnung der Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden BASF intern ermittelte Abschlagssätze verwendet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen den Gesellschafter BASF SE in Höhe von TEUR 145.630 (Vorjahr: TEUR 216.506). Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden im Vorjahr zugekaufte Emissionszertifikate ausgewiesen (TEUR 16.568), die im Geschäftsjahr veräußert wurden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 4. RechnungsabgrenzungspostenDer aktive Rechnungsabgrenzungsposten entfällt im Wesentlichen auf vorausbezahlte Versicherungsbeträge. 5. Gezeichnetes KapitalDas gezeichnete Kapital beträgt wie im Vorjahr TEUR 96.010. 6. KapitalrücklagenDie Kapitalrücklage beträgt wie im Vorjahr TEUR 123.024. 7. GewinnrücklagenDie Gewinnrücklagen betragen wie im Vorjahr TEUR 6.111. 8. JahresfehlbetragDer Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 59.008 (Vj. Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 80.742) wurde gemäß dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag mit der BASF SE, Ludwigshafen, in die Forderungen gegen Gesellschafter eingestellt. Angabe zu ausschüttungsgesperrten Beträgen (§ 268 Abs. 8 HGB)Eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB besteht nicht. 9. Sonderposten mit Rücklagenanteilscroll
10. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche VerpflichtungenDie Entwicklungen der Rückstellungen sind in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die Bewertung der Pensionen sowie ähnlichen Verpflichtungen basiert auf folgenden Rechnungsgrundlagen: scroll
Der Unterschiedsbetrag bei einer Bewertung auf Basis des durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen 10 Jahre zu einer Bewertung auf Basis des durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen 7 Jahre beträgt gemäß § 253 Abs. 6 HGB TEUR 334 (i. Vj. TEUR 1.621). Der Betrag übersteigt nicht die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags. 11. Sonstige RückstellungenDie Entwicklungen der Rückstellungen sind in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Die Bewertung der Jubiläumsverpflichtungen und flexible Wertkonten (Zusatzurlaub bei rentennaher Freistellung) basiert auf folgenden Rechnungsgrundlagen: scroll
12. Verbindlichkeitenscroll
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter BASF SE in Höhe von TEUR 773.176 (Vorjahr: TEUR 737.182). Es handelt sich dabei um Verbindlichkeiten aus dem In House Bank-Konto in Höhe von TEUR 736.763 (Vorjahr: TEUR 668.920) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 36.413 (Vorjahr: TEUR 68.262). Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestehen in Höhe von TEUR 3.088 (Vorjahr: TEUR 2.146) und betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. scroll
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Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von größer als 5 Jahren bestehen (analog zum Vorjahr) nicht. 13. HaftungsverhältnisseVerpflichtungen gemäß § 251 HGB bestehen am Bilanzstichtag per 31.12.2023 nicht. 14. Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie Angaben zu den finanziellen Verpflichtungen beziehen sich auf die Jahre 2024 bis 2028. scroll
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 Fördermittel im Rahmen des Projektes IPCEI EBMI-CAM "BASF Battery Materials Lausitz" gemäß Zuwendungsbescheid vom 30. Juli 2020, letztmalig geändert mit Bescheid vom 20. November 2023 in Höhe von 34,1 Mio € erfolgswirksam innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge vereinnahmt und sieht zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Anhaltspunkte für mögliche Rückzahlungen. 15. Derivative FinanzinstrumenteDie BASF Schwarzheide GmbH ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit Währungsänderungsrisiken ausgesetzt. Diese Risiken werden nach einer zentral festgelegten Strategie bei Bedarf durch derivative Instrumente abgesichert. Eine Absicherung wird nur für bestehende Grundgeschäfte aus dem Produktgeschäft, Geldanlagen und Finanzierungen sowie für erwartete Umsätze, Rohstoffbezüge und Kapitalmaßnahmen vorgenommen. Die aus den Grundgeschäften resultierenden Risiken sowie die Derivate werden laufend überwacht. Um ein effizientes Risikomanagement zu ermöglichen, werden Risikopositionen bei der Muttergesellschaft, der BASF SE, zentralisiert. Der Abschluss und die Abwicklung der zu Sicherungszwecken abgeschlossenen derivativen Finanzinstrumente erfolgen nach internen Richtlinien und unterliegen strengen Kontrollen. Die beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente werden anhand von Bewertungsmodellen ermittelt, die auf am Markt beobachtbaren Input-Parametern basieren. Die Markt- und Nominalwerte der Devisentermingeschäfte sind wie folgt dargestellt: scroll
16. Gesamthonorar des AbschlussprüfersFolgende Dienstleistungen des Abschlussprüfers KPMG wurden in Anspruch genommen: scroll
D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung17. Umsatzerlösescroll
scroll
18. Sonstige betriebliche Erträgescroll
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde, nicht unmittelbar der Geschäftstätigkeit des laufenden Jahres zuzurechnende Erträge in Höhe von TEUR 8.953 enthalten. Diese resultieren in Höhe von TEUR 3.511 aus der Auflösung von Rückstellungen, in Höhe von TEUR 4.411 aus Erträgen aus Subventionen für 2022, in Höhe von TEUR 410 aus der Erstattung aus dem "Cost-Share-Agreement" mit der BASF SE für 2022 und in Höhe von TEUR 621 aus der Nachvergütung im Zusammenhang mit vermiedenen Netzentgelten für 2022. 19. Sonstige betriebliche AufwendungenIn den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen folgende Einzelposten enthalten: scroll
20. Beteiligungsergebnisscroll
21. Zinsergebnisscroll
In den Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind analog zum Vorjahr keine Erträge aus der Abzinsung von langfristigen Rückstellungen enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 311 (Vorjahr: TEUR 875) enthalten. Diese resultieren im Wesentlichen aus der Aufzinsung der Rückstellung für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 280 (Vorjahr: TEUR 831). E. Sonstige Angaben22. Durchschnittlicher Personalstandscroll
23. Mitglieder des Geschäftsführungsorganes und des AufsichtsratesGeschäftsführung
AufsichtsratDas Mitbestimmungsgesetz sieht seit 2022 vor, dass das Gremium in Unternehmen mit mehr als 2.000 Beschäftigten paritätisch mit Arbeitnehmervertretern und Anteilseignern besetzt ist.
24. Bezüge der Geschäftsführer und des Aufsichtsratesscroll
Ansprüche, die zur Bildung von Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen für frühere Mitglieder der Geschäftsführung und deren Hinterbliebenen geführt haben, bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Im Rahmen des Incentive Programm ("Strive", Beginn in 2020) wurden der Geschäftsführung 4.070 Performance Share Unit (Vorjahr: 2.920) im Wert von TEUR 45 (Vorjahr: TEUR 28) gewährt. Die Vergütung des Aufsichtsrates der BASF Schwarzheide GmbH wird nur an die Arbeitnehmervertreter gewährt. 25. KonzernzugehörigkeitDie Konzernverhältnisse stellen sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar: Die BASF Schwarzheide GmbH wird in den Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens, der BASF SE, Ludwigshafen am Rhein, einbezogen. Die BASF SE stellt einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen nach den für die von der EU übernommenen IFRS-Richtlinien und einen Konzernlagebericht auf. Der Konzernabschluss wird beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht. 26. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten sind, sind nicht bekannt. F. Tätigkeitsabschluss - NetzIm Rahmen ihrer Eigenschaft als Eigentümerin des Betriebsgeländes des Standortes Schwarzheide übernimmt die BASF Schwarzheide GmbH die Strom- und Gasversorgung der Kunden am Standort. Die Energieversorgung hat für die BASF Schwarzheide GmbH eine untergeordnete Bedeutung. Nach § 6b Abs. 3 EnWG haben vertikal integrierte Energieversorgungsunternehmen getrennte Konten für jede ihrer Tätigkeiten einzurichten und so zu führen, wie es erforderlich wäre, wenn diese Tätigkeit von einem rechtlich selbstständigen Unternehmen ausgeführt worden wäre. Für die BASF Schwarzheide GmbH ist dies nur für die Elektrizitätsverteilung (Status: NdaV) notwendig. Für die Gasversorgung besteht weiterhin der Status einer Kundenanlage. Entsprechend § 6b EnWG hat die Gesellschaft für den Tätigkeitsbereich Elektrizitätsverteilung einen Jahresabschluss zu erstellen und mit dem Jahresabschluss fest zu verbinden. Die Ermittlung des Tätigkeitsabschlusses nach § 6b Abs. 3 EnWG erfolgt auf der Grundlage des Jahresabschlusses der BASF Schwarzheide GmbH zum 31. Dezember 2023. Nachfolgende Beziehungen besonderen Umfanges nach § 6b Abs. 2 EnWG mit verbundenen Unternehmen i.S.v. § 271 Abs. 2 HGB und § 311 HGB liegen vor: 1. Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der BASF SE, Ludwighafen (Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.497; Vorjahr: TEUR 2.115). 2. Vertrag über die Einbeziehung in die umsatzsteuerliche Organschaft mit der BASF SE, Ludwigshafen 28. Angaben über ZuordnungsregelnBei der Aufstellung der Stromnetzbilanz sowie der Gewinn und Verlustrechnung wurden die Vermögensgegenstände und Schulden sowie Aufwendungen und Erträge weitgehend direkt zugeordnet. Des Weiteren erfolgte für eine sachgerechte Zuordnung eine Schlüsselung. Folgende Schlüssel wurden verwendet und fortgeführt:
Verwendung von Schlüsseln in der BilanzIn der Bilanz wurden insbesondere folgende Posten mithilfe von Schlüsseln verteilt:
Verwendung von Schlüsseln in der Gewinn- und VerlustrechnungIn der Gewinn- und Verlustrechnung wurden insbesondere folgende Posten mithilfe von Schlüsseln verteilt:
Im Jahresabschluss 2023 wurde für eine sachgerechte Zuordnung der anteiligen Zinsaufwendungen für die Berechnung des Anteils der Aufzinsung langfristiger Personalrückstellungen der Personalschlüssel und für alle übrigen Zinsaufwendungen erstmals der Anlagenschlüssel verwendet. Dieser Ansatz spiegelt einen sachgerechteren Ansatz der Zinsaufwendungen für die Netzsparte wider, da diese vorrangig für Mittel zur Finanzierung des Anlagevermögens anfallen. 29. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für das Stromnetz entsprechen den im Jahresabschluss der BASF Schwarzheide GmbH angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Dies trifft auch auf alle anderen Angaben zu. 30. Erläuterungen zur Bilanz - StromnetzAnlagevermögenDie Vermögensgegenstände des Anlagevermögens betreffen die für den Netzbetrieb erforderlichen elektrotechnischen sowie sonstigen Anlagen und sind direkt ermittelbar. Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens erläutert der als Anlage beigefügte Anlagespiegel. Forderungen und sonstige Vermögensgegenständescroll
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen die Gesellschafterin BASF SE von TEUR 3.497 (Vorjahr: TEUR 2.115). Es handelt sich um Forderungen aus der Verlustübernahme auf Grund des mit der BASF SE, Ludwigshafen, bestehenden Ergebnisabführungsvertrages. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. RechnungsabgrenzungspostenIn den Rechnungsabgrenzungsposten sind Versicherungsbeträge in Höhe von TEUR 104 (Vorjahr: TEUR 72) enthalten. Zugeordnetes EigenkapitalDas Eigenkapital setzt sich wie folgt zusammen: scroll
JahresfehlbetragDer Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 3.497 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag TEUR 2.115) wurde gemäß dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag mit der BASF SE Ludwigshafen vollständig in die Forderungen gegen Gesellschafter eingestellt. Sonderposten mit Rücklageanteilscroll
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche VerpflichtungenDie Entwicklungen der Rückstellungen sind in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die Bewertung der Pensionen sowie ähnlichen Verpflichtungen basiert auf folgenden Rechnungsgrundlagen: scroll
Der Unterschiedsbetrag bei einer Bewertung auf Basis des durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen 10 Jahre zu einer Bewertung auf Basis des durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen 7 Jahre beträgt gemäß § 253 Abs. 6 HGB TEUR 2 (i. Vj. TEUR 10). Der Betrag übersteigt nicht die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags. Sonstige RückstellungenDie Entwicklungen der Rückstellungen sind in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Der Aufwand der Zuführungen zu den Rückstellungen sind im Material-, Personal- sowie im Zinsaufwand enthalten. Verbindlichkeitenscroll
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter BASF SE in Höhe von TEUR 41.631 (Vorjahr: TEUR 21.491). Es handelt sich dabei um Verbindlichkeiten aus dem In-House Bank-Konto. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Sonstige Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenFür den Tätigkeitsbereich Stromnetz bestehen keine Haftungsverhältnisse oder sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die gem. § 251, 268 Abs.7 bzw. § 285 Nr.3a HGB anzugeben wären. Gesamthonorar des AbschlussprüfersDas Honorar des Abschlussprüfers für den Tätigkeitsabschluss Stromnetz ist im Gesamthonorar der BASF Schwarzheide GmbH enthalten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung - StromnetzUmsatzerlöseDie Umsatzerlöse von TEUR 27.116 (Vorjahr: TEUR 24.630) resultieren aus den vereinnahmten Netzentgelten incl. Umlagen. Sonstige betriebliche Erträgescroll
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von TEUR 90 aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten, die nicht unmittelbar den Erträgen aus der Geschäftstätigkeit des laufenden Jahres zuzurechnen sind. Sonstige betriebliche AufwendungenIn den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen folgende Einzelposten enthalten: scroll
Zinsergebnisscroll
In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 5) enthalten. Diese resultieren im Wesentlichen aus der Aufzinsung der Rückstellung für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen. Sonstige AngabenMitglieder des Geschäftsführungsorganes und des Aufsichtsrates, BezügeDie Mitglieder des Geschäftsführungsorganes und des Aufsichtsrates der BASF Schwarzheide GmbH werden auch in Ihrer Funktion für das Stromnetz tätig. Eine gesonderte Vergütung erfolgt nicht. G. Tätigkeitsabschluss - grundzuständiger MessstellenbetreiberDie Ausführungen unter Punkt F. Tätigkeitsabschluss - Netz hinsichtlich der allgemeinen Anmerkungen, der Angaben über Zuordnungsregeln, der Verwendung von Schlüsseln in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind auch für den Tätigkeitsabschluss "grundzuständiger Messstellenbetreiber" gültig. Die Ermittlung des Tätigkeitsabschlusses grundzuständiger Messstellenbetreiber nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG und nach § 6b Abs. 3 EnWG erfolgt auf der Grundlage des Jahresabschlusses der BASF Schwarzheide GmbH zum 31. Dezember 2023. Der Jahresabschluss 2023 umfasst die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung. Die Sparte Grundzuständiger Messstellenbetrieb verfügt über kein Sachanlagevermögen.
Schwarzheide, den 28. Februar 2024 Jürgen Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung Anne Francken, kaufmännische, Geschäftsführerin Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023 (erweiterte Bruttodarstellung)scroll
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Entwicklung der Rückstellungen für das Geschäftsjahr 2023scroll
Lagebericht 2023der BASF Schwarzheide GmbHGrundlagen des UnternehmensDie BASF Schwarzheide GmbH ist beim Amtsgericht Cottbus in der Abteilung B unter der Nummer 687 eingetragen. Gegenstand der BASF Schwarzheide GmbH ist:
Die BASF Schwarzheide GmbH ist ein 100 %iges Tochterunternehmen der BASF SE, Ludwigshafen, gehalten über direkte und indirekte Anteile. Mit der BASF SE Ludwigshafen bestehen ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag sowie eine umsatzsteuerliche Organschaft. Die BASF Schwarzheide GmbH ist im Sinne der BASF-Gruppe eine Produktionsgesellschaft ohne Vertriebseinheiten. Die Steuerung der zu produzierenden Waren erfolgt bedarfsorientiert über die jeweiligen Unternehmensbereiche und Geschäftseinheiten der BASF-Gruppe. Die BASF Schwarzheide GmbH ist in den BASF-Segmenten Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition Care, Agricultural Solutions, und Others aktiv. Im Rahmen ihrer Eigenschaft als Eigentümerin des Betriebsgeländes des Standortes Schwarzheide übernimmt die BASF Schwarzheide GmbH die Strom- und Gasversorgung der Kunden am Standort. Hierzu betreibt das Unternehmen im Elektrizitätsbereich nach dem Energiewirtschaftsgesetz ein Netz der allgemeinen Versorgung und im Gasbereich eine Kundenanlage. Die Elektrizitätsverteilung (Netzbetrieb) ist Teil der BASF Schwarzheide GmbH. Deshalb gelten die nachfolgend getroffenen Aussagen für die Gesellschaft auch für die Elektrizitätsverteilung. Wichtige Ereignisse im GeschäftsjahrDas Jahr 2023 war weiterhin gekennzeichnet von den wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine. Die im Vorjahr deutlich gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten gingen wieder zurück, was sich positiv auf die Ertragslage am Standort auswirkte. So konnte trotz des deutlichen Nachfragerückgangs der Deckungsbeitrag 11 gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert werden. Dieser Anstieg konnte den deutlichen Anstieg der Fixkosten nur teilweise kompensieren. Der Umsatz lag deutlich unter den Erwartungen. Beim Ergebnis der Betriebstätigkeit hatte sich der für 2023 erwartete deutliche Ergebnisrückgang gegenüber dem Vorjahr bestätigt. Die wirtschaftlichen Entwicklungen sind unter "Ertragslage und Geschäftsverlauf" für die einzelnen Produktbereiche genauer aufgeführt. Im Geschäftsjahr 2023 wurden in einigen Bereichen Entscheidungen mit kurz- bzw. mittelfristigen Auswirkungen für die BASF Schwarzheide GmbH verkündet: Im April 2023 erfolgte die Bekanntgabe der Schließung der Wasserbasislackfabrik (Segment Surface Technologies) zum Jahr 2027. Im September 2023 verkündete BASF den Verkauf des Neopolen®-Geschäft (Segment Materials) an Knauf Industries. Die Umsetzung der vom BASF-Vorstand Anfang Dezember 2023 verkündeten neuen Strategie der "Differenzierten Geschäftssteuerung" wird weitere Änderungen innerhalb der BASF Schwarzheide GmbH hervorrufen. So wird der Bereich CC Catalysts (Segment Surface Technologies) zum 01. Juni 2024 aus der BASF Schwarzheide herausgelöst und in ein rechtlich eigenständiges Unternehmen überführt. Mittelfristig ist geplant den Bereich AP Agricultural Solutions (Segment Agriculture Soutions) ebenso in eine eigene Gesellschaft zu überführen. Wenn die genannten Änderungen vollumfänglich umgesetzt sind, wird sich im Vergleich zu 2023 der Umsatz der BASF Schwarzheide um einen kleinen dreistelligen Millionenbetrag und das Gesamtvermögen um einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag reduzieren. Weitere Ereignisse mit besonderem Einfluss in den einzelnen Segmenten sind wie folgt hervorzuheben: M Materials:UB CM (Monomere): Ende März 2020 erfolgte die Schließung des TDI-Komplexes. Nach der Außerbetriebnahme wurden die notwendigen Folgeaktivitäten wie das Freifahren und Entgiften der stillgelegten Anlagen, die Ausbindemaßnahmen und auch die Abrissvorbereitungen gestartet. Die Kosten in 2023 beliefen sich auf ca. 3,0 Mio. € und lagen damit deutlich unter dem geplanten Umfang. Für 2024 werden im Zusammenhang mit dem Rückbau des TDI-Komplexes geringe Kosten in Höhe von ca. 25 T€ erwartet. UB PM (Performance Materials): Hier wurde das im Dezember 2021 gestartete und über mehrere Jahre laufende Projekt zur Modernisierung der Produktion der Polyetheralkohole fortgeführt. Im Jahr 2023 betrugen die Ausgaben ca. 4,5 Mio. €, davon waren 4,0 Mio. € direkt aufwandswirksam. Für das Jahr 2024 sind Ausgaben in Höhe von ca. 10,2 Mio. € eingeplant. Außerdem wurde in diesem Bereich in der PBT-Anlage das Projekt "Golden Vessel" erfolgreich umgesetzt, mit dem die Kapazität der Anlage gesteigert werden soll. F Surface TechnologiesNeben dem UB EC (Coatings) ist der UB CC (Catalysts) seit fünf Jahren aktiv in Schwarzheide. Im Berichtsjahr wurden der Aufbau der Produktionsanlage für Kathodenmaterialien (CAM 1.0) fortgesetzt, die Anlage in Betrieb genommen und erste Samples produziert. Daneben wurde an der Entwicklung von zwei Demonstrationsanlagen für Kathodenmaterialien und Batterierecycling, einer Produktionsanlage für Black Mass und an weiteren Aktivitäten auf dem Gebiet des Batterierecyclings gearbeitet. Dafür wurden im Geschäftsjahr 2023 Investitionen von 153,3 Mio. € getätigt. Die Inbetriebnahmen der Demonstrationsanlage für Batterierecycling und der ersten Ausbaustufe einer Produktionsanlage für die Gewinnung von Black Mass sind im Jahr 2024 geplant. Für die Produktionsanlage für Kathodenmaterialien (CAM 1.0) wurde im Jahr 2023 ein Impairmenttest durchgeführt, infolgedessen die Anlage in Höhe von 47,1 Mio. € außerplanmäßig abgeschrieben wurde. A Agriculture SoutionsIm Geschäftsjahr 2023 wurde hier das Projekt "Organic waste reduction" implementiert, mit welchem im Abwasser enthaltenen Stoffe aufgearbeitet und in die Produktion zurückgeführt werden. Die Investitionshöhe lag im kleineren zweistelligen Millionenbereich. C ChemicalsIn diesem Segment erfolgte im Jahr 2023 die Implementierung eines Projektes, durch welches sich der Automatisierungsgrad der Produktionsanlagen in der "Toluidinkette" erhöht. Die Investitionshöhe lag im mittleren einstelligen Millionenbereich. Wirtschaftliche RahmenbedingungenProdukte der BASF Schwarzheide GmbH finden vorwiegend Einsatz im Bereich der Automobil-, Bau-, Konsumgüter-, Textil-, Möbel- und Elektro-Industrie sowie in der Landwirtschaft und als Industriechemikalien für weitere Veredelungsschritte. Der überwiegende Teil der Produkte wird auf den europäischen Märkten abgesetzt. Das breite Einsatzfeld Schwarzheider Produkte stabilisiert das Portfolio gegen Absatzschwächen in einzelnen Segmenten. Im Geschäftsjahr 2023 lag die Nachfrage nach Produkten aus Schwarzheide, insbesondere aus dem Segment Materials, deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Dies war getrieben durch rückläufige Nachfrage in den Abnehmerindustrien. Der Nachfragerückgang wurde noch verstärkt durch einen leichten Erlösrückgang über alles, so dass der Gesamtumsatz deutlich unter dem Level aus 2022 liegt. Ertragslage und GeschäftsverlaufFür das Jahr 2023 wurde ein deutlicher Umsatzanstieg erwartet, im Wesentlichen begründet durch höhere Umsätze aus dem Verkauf von Energie sowie ersten Verkäufen aus der neuen Batteriematerialienanlage. Der Umsatz als bedeutender finanzieller Leistungsindikator betrug im Geschäftsjahr 2023 1.239,1 Mio. € und lag damit etwa 15,3 % deutlich unter dem Vorjahreswert von 1.463,0 Mio. €. Zum Umsatz trugen die einzelnen Segmente wie folgt bei: scroll
Rückläufige Verkaufsmengen in allen Bereichen waren wesentlich für den Umsatzrückgang gegenüber 2022. Preissteigerungen in den Segmenten Agriculture Solutions und Chemicals konnten den Mengenrückgang nicht kompensieren. Den größten Anteil am Umsatzrückgang hatte hier das Segment Materials mit einem Rückgang von ca. 128,7 Mio. €. Der Verkauf der Produkte erfolgte fast ausschließlich an Gesellschaften der BASF-Gruppe auf Basis unterschiedlicher Verrechnungspreisregelungen. Die Umsatzentwicklung in den einzelnen Bereichen ergibt sich wie folgt: ChemicalsDer Umsatzrückgang beim Unternehmensbereich Intermediates (CI) gegenüber dem Vorjahreswert um ca. 54 % erfolgte mengen- und preisbedingt. So konnte bei den Toluidinen der deutliche Preisanstieg den deutlichen Rückgang der Absatzmengen nicht ausgleichen. Beim Nebenprodukt ROH-THF konnte der Mengenzuwachs um 7% den deutlichen Preisrückgang ebenfalls nicht kompensieren. MaterialsDer Umsatz der Unternehmensbereiche Monomers (CM) und Performance Materials (PM) lag mit 128,7 Mio. € deutlich unter dem Level des Vorjahres. Dies resultierte vorwiegend aus den deutlich zurück gegangenen Absatzmengen. Auch bei den Verkaufspreisen waren Rückgänge gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Den wesentlichen Anteil am Umsatzrückgang dieses Segmentes hatten mit ca. -59,5 Mio. die Produkte der Compounding- und PBT-Anlagen sowie mit ca. -58,5 Mio. € die Produkte der Polyolanlagen. Bei der Lohnfertigung Systeme für die BASF Polyurethanes GmbH ging der Umsatz aufgrund der Kostenreduktion vertragsbedingt (CostPlus) um ca. -3,6 Mio. € zurück. Industrial SolutionsDer Umsatz in diesem Segment war deutlich rückläufig, da beim Unternehmensbereich Dispersions & Resins (ED) die Absatzmengen deutlich zurück gingen und ebenso die Verkaufspreise leicht rückläufig waren. Surface TechnologiesIm Segment Surface Technologies ging der Umsatz der Wasserbasislacke (UB EC) preisbedingt leicht um 4,8 % bzw. 2,6 Mio. € zurück. Die Absatzmengen lagen im Jahr 2023 leicht über dem Vorjahresniveau. Der Unternehmensbereich Catalysts (CC) generierte nach der Inbetriebnahme der Anlage für Batteriematerialien erstmals Umsätze durch Musterverkäufe in Höhe von 3,0 Mio. €. In diesem Segment stieg der Umsatz mengenbedingt deutlich um 0,4 Mio. € an. Agricultural SolutionsDer Umsatzrückgang um 61,0 Mio. € gegenüber dem Vorjahreswert erfolgte vor allem mengenbedingt. Die deutlichen Preisanstiege konnten die nachfragebedingten deutlichen Absatzrückgänge bei Azol und BAS500 nicht kompensieren. Den größeren Anteil am Umsatzrückgang hatte mit ca. 44,2 Mio. € BAS500. OtherDer Umsatz im Segment Other ging gegenüber dem Vorjahr deutlich um ca. 4,6 Mio. € zurück. Dies war vor allem die Folge des deutlich zurückgegangenen Stromverkaufes (-9,4 Mio. €), welcher durch die deutlichen Umsatzanstiege beim Dampfverkauf (+3,3 Mio. €) und bei den Abfällen (+1,2 Mio. €) nicht kompensiert werden konnte. Ergebnis der BetriebstätigkeitDas Ergebnis der Betriebstätigkeit verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 41,8 Mio. € und entspricht mit -35,4 Mio. € der prognostizierten Ergebnisentwicklung mit einem deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Ursächlich hierfür sind insbesondere der deutlich gesunkene Materialaufwand, Einsparungen bei den technischen Kosten und gestiegene sonstige Erträge. Die Abschreibungen hingegen liegen über dem Wert aus 2022. Der Umsatz (bedeutender finanzieller Leistungsindikator) betrug im Geschäftsjahr 2023: 1.239,1 Mio. € und lag mit 15,3 % deutlich unter dem Vorjahreswert von 1.463,0 Mio. €. Der für das Geschäftsjahr 2023 prognostizierte deutliche Umsatzanstieg wurde nicht erreicht. Über alle Segmente mussten Mengen- und Preisrückgänge verzeichnet werden. Der Rückgang des Materialaufwand um 296,9 Mio. € korrespondiert mit der rückläufigen Entwicklung des Umsatzes. Darüber hinaus reduzieren die rückläufigen Aufwendungen für den Bezug von Erdgas und Heizöl mit 90,8 Mio. € und die Veränderung der Bewertungsabschläge von 42,0 Mio. € den Materialaufwand gegenüber dem Vorjahr. Die in der GuV erfassten Gesamtkosten enthalten eine Bestandserhöhung an unfertigen und fertigen Erzeugnissen von 1,9 Mio. € (i. Vj. 5,5 Mio. €). Die Personalkosten des Geschäftsjahres von 186,1 Mio. € liegen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (i. Vj. 185,6 Mio. €). Dabei wurde der Anstieg der Personalkosten aufgrund von Tariferhöhung, AT-Mehrung und höheren Personalstand kompensiert durch eine Minderung der Erfolgsbeteiligung/Bonus um 7,9 Mio. €. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres in Höhe von 122,5 Mio. liegen über dem Niveau des Vorjahres (70,0 Mio. €). Der Anstieg der Abschreibungen resultiert im Wesentlichen aus der Inbetriebnahme der Anlage zur Herstellung von Kathodenmaterial (+ 15,5 Mio. €). In den Abschreibungen sind ebenfalls außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 48,0 Mio. € enthalten (i. Vj. 11,8 Mio. €). Diese resultieren aus der teilweisen außerplanmäßigen Abschreibung einer Produktionsanlage im Unternehmensbereich Catalysts. Die Werthaltigkeit der Anlage wurde mittels des Ertragswertverfahrens geprüft und war im Ergebnis nicht mehr vollumfänglich gegeben. Der Anstieg des Postens sonstige betriebliche Erträge um 11,6 Mio. € auf 56,9 Mio. € im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr (45,3 Mio. €) resultiert überwiegend aus dem Erhalt von Subventionen (+32,3 Mio. €), dem Rückgang von Auflösung von Rückstellungen (-11,1 Mio. €) sowie den Gewinnen aus Fremdwährungsgeschäften (-7,4 Mio. €). Im Jahre 2023 erhielt die BASF Schwarzheide Subventionen für den Bau der Anlage für Kathodenmaterial in Höhe von 34,1 Mio. € (Vorjahr 5,6 Mio. €) und für die Modernisierung des Kraftwerks in Höhe von 9,6 Mio. € (Vorjahr 5,8 Mio. €). Die Minderung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf 200,0 Mio. € (Vorjahr: 213,0 Mio. €) begründet sich im Wesentlichen in dem Rückgang der Ausgaben für Verluste aus Fremdwährungsgeschäften (-7,4 Mio. €), den Fremdleistungen (-5,9 Mio. €) sowie den externe Entsorgungskosten (-3,4 Mio. €). Kostensteigerungen in den Transportkosten wirken gegenläufig (+4,5 Mio. €). FinanzergebnisDer Anstieg der Aufwendungen aus dem Beteiligungs-, Zins- und übrigen Zinsergebnis auf 23,6 Mio. € (Vorjahr: 3,5 Mio. €) begründet sich im Wesentlichen aus der Verzinsung des Tagegeldkontos aus dem Cash Gruppenverbund (+20,7 Mio. €) und dem Rückgang der Aufzinsung von langfristigen Personalverpflichtungen von -0,6 Mio. €. Das Finanzergebnis mit -23,6 Mio. € (Vorjahr: -3,5 Mio. €) mindert die positive Entwicklung des Ergebnisses vor Ertragsteuern auf -59,0 Mio. € (Vorjahr: -80,7 Mio. €). VermögenslageDas Gesamtvermögen nahm um 32,7 Mio. € auf 1.214,1 Mio. € ab. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen beträgt 66,4 % bezogen zur Bilanzsumme. Die Zugänge zum Anlagevermögen lagen im Geschäftsjahr bei 198,9 Mio. € (Vorjahr: 230,2 Mio. €), die im Wesentlichen aus Zugängen für den Produktionskomplex für Kathodenmaterialien und Recycling incl. Infrastruktur (134,5 Mio. €), 110/20 KV-Schaltanlagen (26,3 Mio. €) sowie aus der Errichtung eines Laborgebäudes (9,1 Mio. €) bestehen. Die Gesamtinvestitionsausgaben (bedeutender finanzieller Leistungsindikator) lagen mit 217,2 Mio. € unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 260,3 Mio. €) und auf dem Planniveau von rd. 210,0 Mio. €. Das Umlaufvermögen vermindert sich insgesamt um 107,7 Mio. €. Die Vorräte reduzieren sich um 15,6 Mio. €, davon aus den RHB mit 17,1 Mio. € und einem leichten Aufbau aus den unfertigen sowie fertigen Erzeugnissen und Waren mit 1,5 Mio. €. Dies war hauptsächlich getrieben durch striktes Vorratsmanagement. Die Abnahme der Forderungen um 92,0 Mio. €, insbesondere gegen verbundene Unternehmen von 74,5 Mio. €, resultiert aus Lieferungen und Leistungen 52,8 Mio. €, einer geringeren Verlustübernahme von 21,7 Mio. € sowie einem Erwerb von Emissionszertifikaten von 16,6 Mio. € im Geschäftsjahr 2022. Die Eigenkapitalquote erhöht sich aufgrund der niedrigeren Bilanzsumme um 1 % auf 19 % zum Vorjahr. Die Verbindlichkeiten nehmen im Vergleich zum Vorjahr um 16,4 Mio. € ab. Der Rückgang resultiert hauptsächlich aus der Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 51,3 Mio. € aus dem Bezug von Investitionsausgaben und Aufwendungen von bezogenen Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen steigen um 33,3 Mio. €. Das In-House Bank Konto nimmt um 67,8 Mio. € zu im Rahmen des konzerninternen Cashpoolings, bei gleichzeitigem Rückgang der gruppeninternen Verbindlichkeiten aus LuL bedingt aus vermindertem Rohstoff- und Leistungseinkauf von 34,5 Mio. €. FinanzlageDer Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 49,6 Mio. € und ist damit gegenüber dem Vorjahr um 60,5 Mio. € höher. Wesentlichen Einfluss hat die Verbesserung des Ergebnisses nach Steuern und der Anstieg der Abschreibungen im Anlagevermögen, welche im Vorjahresvergleich einen geringeren Umfang hatten. Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit lag erwartet mit 198,2 Mio. € um 32,1 Mio. € unter dem Niveau des Vorjahres. Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit sind liquide Mittel von 80,7 Mio. € zugeflossen, die insbesondere aus dem im Jahr 2023 für das Geschäftsjahr 2022 vorgenommenen Verlustausgleich resultieren. Die Veränderung der liquiden Mittel führte zu einer Reduzierung des Finanzmittelfonds um 67,8 Mio. € auf 736,7 Mio. €, der in der Bilanz in der Position Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen ist. Die Gesellschaft nimmt am BASF SE eigenen Cashpooling teil. Die Finanzierung über das Tagegeldkonto der BASF SE war im Geschäftsjahr jederzeit sichergestellt. GesamtaussageDie Geschäftsentwicklung der BASF Schwarzheide GmbH ist im Geschäftsjahr 2023 insbesondere aufgrund der Ertragsentwicklung nicht zufriedenstellend verlaufen. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum 31. Dezember 2023 ist geordnet und bildet die Lage des Unternehmens unseres Erachtens zutreffend ab. Tätigkeitsbericht ElektrizitätsverteilungDie anhaltend hohen Investitionen am Standort hatten ebenfalls eine hohe investive Tätigkeit für das Elektroenergienetz führten auch im Jahr 2023 zu einem weiteren Anstieg der Anlagekosten auf ca. 3,5 Mio. € an. Aufgrund der geopolitischen sowie global herausfordernden wirtschaftlichen Lage sowie Verzögerungen bei der Inbetriebnahme von Produktionsanlagen konnten die geplanten Absatzmengen für Elektroenergie auch in 2023 nicht erreicht werden. Aufgrund der regulierten Preisbasis werden diese negativen Erlöseffekte in den Jahren 2025 bis 2027 als Preisbestandteile berücksichtigt. Tätigkeitsbericht grundzuständiger MessstellenbetreiberMit Novellierung des Messstellenbetriebsgesetzes zum 27.05.2023 entfällt die Notwendigkeit der Markverfügbarkeitserklärung durch das BSI. Damit herrscht nun Rechtssicherheit um den SmartMeter-Rollout verstärkt voranzutreiben. Die gesicherte rechtliche Grundlage führte im Jahr 2023 zu einem verstärkten Einbau von intelligenten und modernen Messsystemen im Zuständigkeitsbereich der BASF Schwarzheide GmbH in ihrer Rolle als grundzuständiger Messstellenbetreiber. Das Kostenvolumen lag mit ca. 40 T€ deutlich über dem Vorjahreswert (< 5 TSD €). Für das Jahr 2024 wird ein ähnliches Kostenvolumen wie im Jahr 2023 erwartet. Mitarbeiter und GesellschaftArbeiten bei BASFDie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BASF Schwarzheide GmbH setzen weiter die Strategie - mit unseren Kunden im Fokus - um. Als sog. Hochleistungsorganisation fokussieren sich alle Mitarbeitenden auf drei Themen: Empowerment, Vereinfachung und Differenzierung. Die Vergütungen aller Mitarbeitenden richten sich in Abhängigkeit der Aufgaben und der damit verbundenen Qualifikationsanforderungen für den jeweiligen Arbeitsplatz nach den betrieblichen Vereinbarungen und den Tarifverträgen der chemischen Industrie für das Tarifgebiet Nordost in der jeweils gültigen Fassung. Mit variablen Entgeltbestandteilen beteiligt die BASF Schwarzheide GmbH ihre Beschäftigten am Unternehmenserfolg und belohnt persönliche Leistungen. Die Höhe des variablen Anteils wird durch den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens und die individuelle Leistung eines Mitarbeitenden bestimmt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, aus dem Bonus BASF-Aktien zu erwerben. Das BASF-Aktienprogramm "Plus" fördert mit Incentive-Aktien die langfristige Bindung an das Unternehmen. Bei der im Jahre 2023 durchgeführten Befragung stimmten Mitarbeitende zu, stolz zu sein, bei BASF zu arbeiten und das Unternehmen als Arbeitgeber weiterempfehlen zu können. Der sogenannte Engagement-Index erreichte mit 83 % einen sehr hohen Wert. Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGBAm 24. April 2015 ist das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst in Kraft getreten. Die Gremien der BASF Schwarzheide GmbH haben im Jahr 2022/2023 folgende Frauenanteile (Angaben zur Frauenquote), die bis zum 31. Dezember 2026 (Erste und Zweite Führungsebene) bzw. 31. Dezember 2027 (GF, AR) erreicht werden sollten, beschlossen:
Zum 31. Dezember 2023 wurden die Zielgrößen der Geschäftsführung und der ersten Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung bereits erreicht. Die Zielgrößen der zweiten Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung sowie des Aufsichtsrates wurden noch nicht erfüllt.
Die BASF Schwarzheide GmbH fördert die Gesundheit ihrer Beschäftigten umfassend. Neben den obligatorischen arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen werden standortweite Gesundheitsaktionen und individuelle gesundheitliche Beratungen angeboten. Das Angebot umfasst u. a. Gesundheitstage und Gesundheitstickets. Die jährliche globale Gesundheitsaktion der BASF bildet einen einheitlichen thematischen und kommunikativen Rahmen für alle durchgeführten Maßnahmen und Gesundheitsaktionen. Umwelt und SicherheitAls Produktionsstandort hat die BASF Schwarzheide GmbH überwiegend BASF-Gruppengesellschaften als Kunden. Unser Portfolio wird mit den Verantwortlichen der in Schwarzheide produzierenden Geschäftseinheiten entwickelt. Dies erzeugt ein gemeinsam abgestimmtes Handeln mit unseren Kunden im Fokus. Das Gas- und Dampfturbinenkraftwerk der BASF Schwarzheide GmbH, das Herzstück des Standortes in Sachen Energieversorgung, wurde umfassend modernisiert. Mit der Wiederaufnahme des Dauerbetriebs wurde das Projekt im Juli 2022 erfolgreich abgeschlossen. Mit der Modernisierung stellt die BASF Schwarzheide GmbH den Standort weiter nachhaltig auf und richtet ihn für die Zukunft aus, mit dem Ziel, einen hohen Wirkungsgrad zu erzielen und CO2 -Emissionen zu reduzieren. Im Juli 2023 wurde durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die Zulassung als hocheffiziente modernisierte KWK-Anlage mit Wirkung zum 1. Juli 2022 erteilt. Zudem bauen wir auf ein Energiemanagementsystem, mit dessen Hilfe wir die energiebezogene Leistung unserer Anlagen fortlaufend überprüfen und weiter verbessern. Die BASF Schwarzheide GmbH reiht sich dabei in die Gruppengesellschaften mit zertifiziertem Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 ein. Im Geschäftsjahr 2023 standen im Rahmen des absolvierten Überwachungsaudits die Produktion von Kathodenmaterialien sowie die PU-Systemfertigung im Fokus. Mit der Initiative "chEErs", Chemie und Energie aus Erneuerbarem in Schwarzheide, möchte BASF Schwarzheide eine Pilotierung der Energiewende in der Chemie durch Aufbau regionaler Versorgungskapazitäten, Anpassung der Infrastruktur sowie Integration in die Produktion vorantreiben. Ziel ist, eine Erschließung wettbewerbsfähiger erneuerbarer Energien für neue chemische Wertschöpfungsketten im Nachhaltigkeitssektor zu erreichen. Im Jahr 2023 wurde der Solarpark SUNNA in den Regelbetrieb überführt. Es konnten somit über ein ganzes Betriebsjahr Erfahrungen gesammelt werden, die sowohl die prognostizierten Erträge als auch das Betriebskonzept bestätigen. Ende 2023 wurde zusätzlich in den Solarpark ein Batteriespeicher auf Basis der von BASF vertriebenen Natrium-Schwefel-Technologie integriert. Mit diesem Speicher sollen Betriebserfahrungen beim Speichern von Solarstrom für die Nachtstunden, bei der Speicherbewirtschaftung am Strommarkt oder bei der Bereitstellung von Regelleistung gesammelt werden. Des Weiteren dient der Batteriespeicher als Einsatzbeispiel für die Demonstration dieser Technologie bei möglichen Neukunden. Weiterhin wurde der Bauantrag für einen zusätzlichen Solarpark auf der ehemaligen Deponie im Norden des Werksgeländes vorbereitet. Mit einer Baugenehmigung wird Mitte des Jahres 2024 gerechnet. Dieses Vorhaben kann - eine Zustimmung der relevanten BASF-Gremien vorausgesetzt - weitere 11 GWh/a CO2 -freien Strom erzeugen und diesen direkt in das Stromnetz der BASF Schwarzheide einspeisen. Damit entfallen hierfür die Netzentgelte, was einen sehr attraktiven Business Case für BSW ermöglicht. Die CO2 -Emissionen am Standort lagen mit 223.414 Tonnen im Jahr 2023 unter den Emissionen von 2022 mit 251.647 Tonnen. Im Vergleich zum Vorjahr wurde im Jahr 2023 im "Normalbetrieb" wieder Erdgas als Brennstoff eingesetzt, während im Jahr 2022 aufgrund der Mangellage noch zeitweise Heizöl eingesetzt wurde. Des Weiteren hatten wir im Jahr 2023 eine geringere Dampfabnahme als im Jahr 2022 am Standort, was unter anderem auf die geringere Produktionsauslastung zurückzuführen ist. Im Jahr 2023 wurden weitere Maßnahmen zur kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistung umgesetzt. Zum einen wurde im Jahr 2023 ein Natur- und Artenschutzkonzept für den Standort erstellt, welches behördlich bestätigt wurde. Dies ermöglicht signifikante Vereinfachungen und Kosteneinsparungen im Rahmen von Artenschutzbreiträgen zu Genehmigungsverfahren. Zum anderen wurde dem Standort im Rahmen einer freiwilligen Geruchsmessung gutachterlich attestiert, dass sich die Geruchssituation deutlich verbessert hat im Vergleich zur letzten Messung vor 5 Jahren. Das bestätigt uns darin, dass die Aktivitäten zur Emissionsreduktion wirksam sind und sich ausgezahlt haben. Die Anzahl der "Perfekten Tage" am Standort ging im Jahr 2023 leicht zurück von 259 im Jahr 2022 auf nun 231. Das ist zum einen auf einen Anstieg der Arbeitsunfälle mit Ausfalltagen zurückzuführen. Die LTI-Rate stieg von 0,41 je 200.000 Arbeitsstunden im Jahr 2022 auf nun 0,70 im Jahr 2023. Der Anstieg ist einerseits auf eine Zunahme der "Daily Life Incidents", also der Unfälle des täglichen Lebens, zurückzuführen. Andererseits stieg auch die Anzahl der Kontraktoren-Ereignisse. Bei den Kontraktoren waren es besonders die Logistik-Kontratoren, die mehr Ereignisse verursacht haben. Dort setzen wir an. Neben der konsequenten Umsetzung der bereits gestarteten "Roadmap Sichere Kontraktoren" werden wir uns im Jahr 2023 gemeinsam mit den Betrieben und der Logistik auf eine Verbesserung der Sicherheitsperformance bei den Logistik-Dienstleistern fokussieren. Um für mögliche Krisensituationen vorbereitet zu sein, wurden auch im Jahr 2023 die regelmäßigen Übungen zu relevanten Ereignissen und die zur Bewältigung von möglichen Krisen notwendigen Verfahren mit Mitgliedern des Krisenstabes fortgeführt. Das Portfolio an Übungsszenarien wird hierbei ausgebaut und der Schwierigkeitsgrad kontinuierlich erhöht. Soziales und kulturelles EngagementDas gesellschaftliche Engagement ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie der BASF und im Unternehmenszweck verankert: "Chemie, die verbindet für eine nachhaltige Zukunft". Die BASF in Schwarzheide stärkt das ehrenamtliche Engagement in der Region und richtet ihre Aktivitäten auf die Bedürfnisse der Menschen im Umfeld des Produktionsstandorts aus. Mit Spenden an gemeinnützige und lokale Organisationen trägt die BASF Schwarzheide GmbH zu einem attraktiven Umfeld und zur Verbesserung der Lebensqualität bei. Das Lausitzer Unternehmen beteiligt sich an Projekten aus der Region, die sozialer Ungerechtigkeit und Diskriminierung entgegenwirken und den Strukturwandel in der Lausitz fördern. Exemplarisch für 2023 ist erwähnenswert: Erstmalig tritt BASF in der Region nicht mehr als eigenständiger Kulturveranstalter auf, sondern als Förderer. In Form von Sponsoring wurden vielzählige Kultureinrichtungen finanziell wie ideell unterstützt, zum Beispiel das hiesige Theater "Neue Bühne Senftenberg" zur Wiedereinführung des Musiktheaters und eines Familienstückes. Die Besucherzahlen für eigene Produktionen der "Neuen Bühne Senftenberg" konnte damit verdoppelt werden. Ein Schwerpunkt liegt auf der Förderung von MINT-Aktivitäten in der Region. Zum ersten Mal experimentierten über 4.000 Kinder und Jugendliche im Schülerlabor der BASF Schwarzheide GmbH. Darüber hinaus ist das Unternehmen Landeswettbewerbspartner der Stiftung Jugend forscht sowie der Chemie-Olympiade. InnovationÜber Innovation, die etwas bewirkt, baut BASF Schwarzheide GmbH die Wettbewerbsfähigkeit aus. Wir erwarten, dass sich der Trend zu höheren Nachhaltigkeitsanforderungen in unseren Kundenindustrien weiter fortsetzt. Unser Ziel ist es, die sich daraus ergebenden Chancen in einem wachsenden Markt durch noch nachhaltigere Innovationen zu nutzen. Schlüsselbereiche sind Produkte mit einem niedrigeren oder sogar NettoNull-CO2 -Fußabdruck, Lösungen für die Kreislaufwirtschaft sowie sichere und nachhaltige Produkte. Weiterhin steht in der BASF Schwarzheide GmbH die "Digitale Transformation" im Fokus. Über digitale Roadmaps wird dieser Anspruch schrittweise gemeinsam mit den Mitarbeitern für den Standort entwickelt, geprüft, getestet und umgesetzt, dabei steht digitale Qualifizierung immer im Mittelpunkt. Chancen- und RisikoberichtGrundsätzlichesDie BASF Schwarzheide GmbH ist integraler Bestandteil des Risikomanagementprozesses der BASF-Gruppe, der sich am internationalen Risikomanagementstandard COSO II Enterprise Risk Management - Integrated Framework (2004) orientiert. Das Risikomanagement der BASF hat zum Ziel, Chancen und Risiken frühestmöglich zu identifizieren, zu bewerten und durch geeignete Maßnahmen Chancen wahrzunehmen sowie geschäftliche Einbußen zu begrenzen. Damit soll eine Bestandsgefährdung der BASF verhindert und durch verbesserte unternehmerische Entscheidungen Wert geschaffen werden. Unter Risiko versteht die BASF Schwarzheide GmbH jedes Ereignis, welches das Erreichen der kurzfristigen operativen oder der langfristigen strategischen Ziele negativ beeinflussen kann. Als Chancen werden mögliche Erfolge, die über die definierten Ziele hinausgehen, verstanden. Das Management konkreter Chancen und Risiken ist zum überwiegenden Teil an die Geschäftseinheiten delegiert und wird von diesen regional oder lokal gesteuert. Eine Ausnahme sind Wechselkurs- sowie Rohstoffpreisrisiken. Hier findet zunächst eine Konsolidierung auf Gruppenebene statt, bevor zum Beispiel derivative Sicherungsinstrumente zum Einsatz kommen. Für die Gesellschaft haben die aufgeführten Risiken eine mittlere Bedeutung. Von allen Risiken auf den Absatz- und Beschaffungsmärkten ist die BASF Schwarzheide GmbH, als reiner Produktionsstandort, also nur mittelbar betroffen, weil das Management dieser Risiken über die Geschäftseinheiten oder zentral für den gesamten Konzern erfolgt. GesamtbewertungFür 2024 rechnen wir mit einer leichten Abschwächung des globalen Wirtschaftswachstums als Folge einer erhöhten, wenn auch im Vergleich zum Jahr 2023 rückläufigen Inflation und eines anhaltend hohen Zinsniveaus. Die gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten bleiben außerordentlich hoch. Die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten bergen erhebliche Risiken für die Marktentwicklung in und die Rohstoffversorgung von Europa. Darüber hinaus bestehen Risiken für die Nachfrage aufgrund der hohen Zinsen und der gesunkenen Kaufkraft der Verbraucher. Chancen eröffnen sich insbesondere durch ein stärkeres Nachfragewachstum infolge einer besseren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung als angenommen. Neben der Unsicherheit hinsichtlich des Marktwachstums ergeben sich wesentliche Chancen und Risiken für unser Ergebnis aus Margenvolatilitäten. Weiterhin ergreift BASF Schwarzheide bei anhaltend hohen Energiepreisen interne Maßnahmen, wie beispielsweise Anpassungen in den Produktionsprozessen oder Wechsel der Energiequelle im Kraftwerk. Den strukturell höheren Energiekosten treten wir zusätzlich mit Kostenreduktionsmaßnahmen entgegen. Die weitere Entwicklung der Gaspreise beobachten wir kontinuierlich. Aus den genannten Gründen schätzen wir die Abhängigkeit vom Gasmarkt und das Gaspreisrisiko als mittelschwer ein. Die BASF Schwarzheide erwartet in den kommenden Jahren substanzielle Investitionszuwendungen. Aus heutiger Sicht sehen wir keine Risiken, die zu einem Nichterhalt der Förderung bzw. einer Rückzahlungsforderung bereits erhaltener Zuwendungen führen würden. Unserer Einschätzung nach bestehen insgesamt keine wesentlichen Einzelrisiken, die den Fortbestand der BASF Schwarzheide GmbH gefährden. Es wird von der Fortführung der Geschäftstätigkeit ausgegangen. Letztlich verbleiben jedoch bei allen unternehmerischen Aktivitäten Restrisiken, die auch durch ein umfassendes Risikomanagement nicht auszuschließen sind. WettbewerbProdukte und Lösungen der BASF Schwarzheide GmbH werden fortlaufend weiterentwickelt, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Die BASF Schwarzheide beobachtet den Markt sowie den Wettbewerb und versucht gezielt, Opportunitäten zu nutzen sowie aufkommenden Risiken mit geeigneten Maßnahmen entgegenzuwirken. Wesentliche Bestandteile unserer Wettbewerbsfähigkeit sind neben der Innovation auch unser permanentes Kostenmanagement und unsere kontinuierliche Prozessoptimierung. Von unseren Kunden erwarten wir eine kontinuierlich steigende Nachfrage nach nachhaltigen Lösungen, zum Beispiel Produkte mit niedrigem CO2 -Fußabdruck, die aus recycelten, zirkulären oder biobasierten Rohstoffen hergestellt werden, die biologisch abbaubar sind, oder Produkte mit anderen messbaren Nachhaltigkeitsvorteilen. Daher adressieren wir diese Themen zur nachhaltigen Transformation als Teil der BASF Gruppen Strategie. Wir erwarten anhaltenden regulatorischen und gesellschaftlichen Druck, klimaneutrale Energieerzeugung, klimaneutralen Energieverbrauch sowie eine klimaneutrale Ressourcen- und Rohstoffbasis zu erreichen. Aufgrund unserer Aktivitäten und Investitionen im Bereich Elektromobilität, Batterierecycling und der Reduzierung organischer Abfallströme sehen wir uns als Gesellschaft gut aufgestellt und sehen hier eher Chancen als Risiken. Auch unser Engagement im Bereich erneuerbarer Energien mit dem neuen Solarpark trägt dabei zur Verbesserung unserer Wettbewerbsposition bei. Wettbewerbsrisiken schätzen wir insgesamt eher gering ein. Produktion und InvestitionenUngeplante Anlagenabstellungen versuchen wir durch die Einhaltung hoher technischer Standards und eine kontinuierliche Verbesserung unserer Anlagen zu vermeiden. Im Falle einer Produktionsunterbrechung, zum Beispiel infolge eines Unfallereignisses, greifen abhängig vom Umfang der Auswirkungen unsere globalen, regionalen oder lokalen Notfallkonzepte und Krisenmanagement-Strukturen. Diese koordinieren nicht nur die erforderlichen Notfallmaßnahmen, sondern leiten auch die Sofortmaßnahmen zur Schadensbegrenzung und zur schnellstmöglichen Wiederherstellung des normalen Betriebszustands ein. Beide Risiken schätzen wir aktuell als gering ein. Kurzfristige Risiken aus Investitionen können zum Beispiel aus technischen Störungen sowie Kosten- und Terminüberschreitungen entstehen. Diesen begegnen wir durch ein erfahrenes Projektmanagement und -controlling. Das Risiko schätzen wir derzeit als gering ein. Die BASF Schwarzheide erwartet im Jahr 2024 substanzielle Investitionszuwendungen im Zusammenhang mit dem Projekt CAM (Errichtung einer Batteriefabrik) und der Modernisierung des Kraftwerks. Aus heutiger Sicht sehen wir keine Risiken, die zu einem Nichterhalt der Förderung führen würden. Finanzwirtschaftliche AspekteAls Teil des Cash Pools der BASF-Gruppe hat die BASF Schwarzheide GmbH jederzeit Zugang zu umfangreichen liquiden Mitteln. Insofern besteht kein Liquiditätsrisiko für die Gesellschaft im Planungshorizont. Währungsrisiken für Forderungen bestehen - ungeachtet der Konsolidierung auf Gruppenebene - insofern nicht, als unsere Umsätze ausschließlich und unsere Lieferungen und Leistungen zum ganz überwiegenden Teil in € fakturiert werden. Für den Bezug von Rohstoffen und Leistungen in USD und Yen werden zur Absicherung des Währungsrisikos Sicherungsgeschäfte - konsolidiert auf Gruppenebene - abgeschlossen. Insoweit schätzen wir das Risiko als gering ein. Rekrutierung und langfristige Bindung qualifizierter MitarbeiterDer demografische Wandel und der Fachkräftemangel in Ostdeutschland bzw. in der Lausitz stellen den Standort vor besondere Herausforderungen. Zum einen müssen aufgrund hoher Rentenabgangszahlen viele Stellen nachbesetzt werden und es braucht viele zusätzliche qualifizierte Fachkräfte für die Umsetzung von neuen Projekten und Initiativen am Standort. Zum anderen ist die Anzahl von passenden Schulabsolventen in der Region weiter rückläufig, alle Wettbewerber konkurrieren um das gleiche Spezialwissen und der Bekanntheitsgrad von BASF Schwarzheide in der Region ist noch unzureichend. Bei der Rekrutierung und langfristigen Bindung qualifizierter Mitarbeiter sieht sich BASF Schwarzheide GmbH daher stark gefordert. Damit erhöht sich das Risiko, dass offene Stellen nicht oder nur verzögert mit geeigneten Bewerbern besetzt werden können. Diesem Risiko wird mit der Ausarbeitung und Umsetzung einer Roadmap für die Fachkräftesicherung begegnet. In diversen Themenfeldern (Arbeitgebermarketing, Rekrutierung und Onboarding, Mitarbeiterentwicklung und -engagement, Flexibilisierung, Wissensmanagement bei Austritten, interne HR-Prozesse) wurden Maßnahmen definiert, welche bereits umgesetzt wurden oder im Jahr 2024 zum Abschluss kommen werden. Des Weiteren werden Maßnahmen zur Einbeziehung von Vielfalt sowie zum Branding des Standorts als attraktiver Arbeitgeber in der Region fortgeführt und ausgeweitet. Durch das Zurverfügungstellen von Fördermitteln ist es Ziel der Landesregierungen Sachsen und Brandenburg, die Attraktivität der Region zu erhöhen und damit den Demografie- und Strukturwandel erfolgreich zu gestalten. Hierzu zählen im Allgemeinen Investitionen in die Infrastruktur, Schulen und Freizeitangebote. Im Speziellen ist hier das Leistungszentrum Lausitz zu nennen, an dessen Errichtung sich BASF aktiv beteiligt. Mobiles und flexibles Arbeiten hat sich seit der Corona-Pandemie am Standort für die nicht direkt im Produktionsgeschehen tätigen Mitarbeitenden etabliert, was den Wünschen der Belegschaft entgegenkommt und gleichzeitig neue Opportunitäten bei der Gewinnung von Fachpersonal schafft. So ermöglicht BASF Schwarzheide beispielsweise seinen Mitarbeitenden, in Dresden in Co-Working Atmosphäre mobil zu arbeiten. Unser Konzept zur Erfassung und Aufbereitung von Personalbedarfen, welche aus der aktuellen demografischen Situation sowie geplanten zusätzlichen Projekten abgeleitet werden können, wurde überarbeitet. Es umfasst zusätzlich Kooperationen mit den regionalen Bildungseinrichtungen, Nachfolgeplanungen, Wissensmanagement sowie Angebote zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und zur Gesundheitsförderung. Auch damit wird die Attraktivität der BASF Schwarzheide GmbH als Arbeitgeber erhöht und Mitarbeiter langfristig gebunden. Auf der Grundlage der Umsetzung der genannten Maßnahmen, ist das Risiko, nicht ausreichend qualifiziertes Personal zu finden, als gering einzuschätzen. AusblickDie wirtschaftliche Dynamik hat sich zum Jahresende 2023 abgeschwächt. Wir gehen davon aus, dass sich diese Schwächephase in der ersten Jahreshälfte 2024 fortsetzt und sich das Wachstum erst im weiteren Laufe des Jahres etwas beschleunigt. Jedoch bleiben die Unsicherheiten über die weitere Entwicklung außergewöhnlich hoch. Einerseits nimmt die Kaufkraft der privaten Haushalte aufgrund von Lohnsteigerungen tendenziell zu. Andererseits bleiben die Zinsen voraussichtlich hoch, obwohl die Inflationsraten Europa sinken. Dies belastet das Wachstum der Ausrüstungs- und Bauinvestitionen und dämpft die Ausgabenspielräume der privaten Haushalte für zinssensitive Konsumgüter. Für die Europäische Union (EU) gehen wir von einem weitgehend unveränderten Wachstum des BIP aus (2024: +0,9 %, 2023: +0,5 %). Für 2024 erwarten wir einen deutlichen Umsatzanstieg, was im Wesentlichen begründet ist durch höhere Verkaufsmengen sowie höhere Umsätze aus dem Verkauf von Energie. Beim Ergebnis der Betriebstätigkeit erwarten wir für 2024 eine deutliche Ergebnisverbesserung gegenüber dem Berichtsjahr. Dies ist hauptsächlich zurückzuführen auf höhere Verkaufsmengen und geringere Fixkosten.2 Für die BASF Schwarzheide GmbH erwarten wir Investitionsausgaben in den Jahren 2024 bis 2026 von rund 265 Mio. €. Hiervon entfallen rd. 106 Mio. € auf das Jahr 2024. Im Wesentlichen umfassen diese Investitionen den Ausbau der Strominfrastruktur, den Neubau eines Laborgebäudes und. Wie im Jahr 2023 bereits angekündigt, erwarten wir in diesem Jahr folgende organisatorische Änderungen. Zum 01.04.2024 erfolgt der Verkauf des Neopolen®-Geschäft an Knauf. Weiterhin werden zum 01.06.2024 die Aktivitäten des Unternehmensbereiches Catalyst in eine rechtlich selbständige Gesellschaft ausgegliedert. Der Umsatz im Stromnetz in 2024 wird voraussichtlich höher ausfallen. Maßgebend hierfür sind höhere Preise sowie eine Steigerung der Absatzmenge. Weiterhin ist mit einem stabilen hohen Investitionsverhalten im Bereich Elektrizitätsverteilung in 2024 zu rechnen.
Schwarzheide, den 28. Februar 2024 Jürgen Fuchs Anne Francken Tätigkeitsabschluss nach § 6b Abs. 3 EnWG - ElektrizitätsverteilungBilanz zum 31. Dezember 2023 - Tätigkeitsabschluss ElektrizitätsverteilungAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 - Tätigkeitsabschluss Elektrizitätsverteilungscroll
Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023Tätigkeitsabschluss Elektrizitätsverteilung(erweiterte Bruttodarstellung)scroll
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Entwicklung der Rückstellungen für das Geschäftsjahr 2023Tätigkeitsabschluss Elektrizitätsverteilungscroll
Tätigkeitsabschluss nach § 3 Abs. 4 MsbG i. V. m. § 6b Abs. 3 EnWG - Grundzuständiger MessstellenbetriebBilanz zum 31. Dezember 2023 - Tätigkeitsabschluss Grundzuständiger Meßstellenbetrieb (Intelligenter Zähler)Aktivascroll
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 -Tätigkeitsabschluss Grundzuständiger Meßstellenbetrieb (Intelligenter Zähler)scroll
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die BASF Schwarzheide GmbH, Schwarzheide Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der BASF Schwarzheide GmbH, Schwarzheide, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BASF Schwarzheide GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt "Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB" des Lageberichts enthalten ist, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige InformationenDie gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt "Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB" des Lageberichts enthalten ist. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche AnforderungenVermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWGWir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung und Grundzuständiger Messstellenbetrieb nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie den als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.
Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft den IDW Qualitätsmanagementstandard: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen. Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG. Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,
Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.
Dresden, den 28. Februar 2024 KPMG AG Philipps, Wirtschaftsprüferin Gerber, Wirtschaftsprüferin BASF Schwarzheide GmbH, 01986 SchwarzheideNiederschriftDie BASF Handels- und Export Gesellschaft mbH, 67056 Ludwigshafen, vertreten durch die gemeinsam Vertretungsberechtigten Dr. Stefan Rothweiler und Dr. Carsten Roedder und die BASF SE, 67056 Ludwigshafen, vertreten durch die gemeinsam Vertretungsberechtigten Sören Bauermann und Dr. Sascha Reichardt beschließen als Gesellschafter der BASF Schwarzheide GmbH, 01986 Schwarzheide, unter Verzicht auf gesetzliche und gesellschaftsvertragliche Frist- und Formvorschriften hiermit Folgendes: 1. Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023, bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 mit einer Bilanzsumme von € 1.214.128.400,01, der Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 mit einem Jahresergebnis von € 0,00 nach Verlustübernahme durch die BASF SE, dem Anhang und dem Lagebericht, wird hiermit festgestellt. Der Aufsichtsrat hat dem Jahresabschluss am 14. März. 2023 zugestimmt. 2. Der Geschäftsführung und dem Aufsichtsrat wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt. 3. Zum Abschlussprüfer des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2024 wird die Deloitte GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dresden, gemäß § 318 HGB bestellt.
Ludwigshafen, den 21. März 2024 BASF Handels- und Export Gesellschaft mbH Bauermann Rothweiler
BASF SE Roedder Reichardt |
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