Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 431263
Eingetragen
15.1.1985
Branche
Verlegen von ZeitungenVerlegen von ZeitschriftenSonstige Verbreitung von Medieninhalten a. n. g.
Gegenstand
Jede Betätigung auf dem Gebiet des Presse- Verlags- und Druckereiwesens sowie der Nachrichten-, Unterhaltungs- und Anzeigenverbreitung in Schrift, Wort, Bild oder in sonstiger Form, insbesondere die Herstellung und das Verlegen der "Weinheimer Nachrichten" und der "Odenwälder Zeitung" sowie jede Betätigung auf dem Gebiet des Rundfunks und der elektronischen Medien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nicolas Diesbach
seit 20.7.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
Lenz Diesbach
40.00%
40.00%
N****** D*******
15.47%

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Lenz Diesbach
Weinheim
840.000 €
40.00%
Weinheim
840.000 €
40.00%
N****** D*******
324.975 €
15.47%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DiesbachMedien GmbH

Weinheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

der DiesbachMedien GmbH, Weinheim

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 276.394,75 26.399,58
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken € 2.230.090,57 2.267.562,70
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung € 363.420,41 257.557,14
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau € 135.300,00 2.728.810,98 42.127,62
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen € 99.648,62 99.648,62
2. Ausleihungen an Gesellschafter € 774.975,98 700.000,00
3. Beteiligungen € 40.933,53 40.933,53
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht € 480.000,00 640.000,00
5. sonstige Finanzanlagen € 8.391.797,28 9.787.355,41 8.210.761,15
12.792.561,14 12.284.990,34
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 55.029,51 102.965,96
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen € 3.091.655,37 3.409.770,18
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht € 1.462.028,78 1268.018,70
3. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände € 791.673,48 5.345.357,63 506.368,11
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.920.121,81 3.149.747,07
C. Rechnungsabgrenzungsposten 36.196,31 40.507,41
22.149.266,40 20.762.367,77

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. ausgegebenes Kapital
1. gezeichnetes Kapital € 2.045.167,52 2.045.167,52
2. abzgl. Nennbetrag eigener Anteile € - 71.069,57 1.974.097,95 - 71.069,57
II. Gewinnrücklagen 15.856.580,07 15.856.580,07
III. Jahresüberschuss 1.051.225,45 515.263,11
18.881.903,47 18.345.941,13
B. Rückstellungen 1.192.213,00 856.612,56
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen € 216.958,29 204.201,59
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern € 1.243.801,41 874.162,45
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht € 1.713,93 2.899,55
4. übrige Verbindlichkeiten € 612.676,30 2.075.149,93 477.058,49
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 1.492,00
22.149.266,40 20.762.367,77

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. - 31.12.2023

der DiesbachMedien GmbH, Weinheim

2023 2022
1. Rohertrag 10.380.676,76 9.941.143,53
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter € - 3.387.535,24 - 3.402.102,45
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung € - 727.747,60 - 4.115.282,84 - 874.908,82
- davon für Altersversorgung: € 0,00 (2022: € 86.274,02)
3. Abschreibungen
a) immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen € - 200.611,66 - 182.538,15
b) Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die üblichen Abschreibungen überschreiten € - 27.978,67 - 228.590,33 - 511.074,44
4. sonstige betriebliche Aufwendungen - 5.572.464,69 - 4.929.909,57
464.338,90 40.610,10
5. Erträge aus Beteiligungen 842.526,49 765.441,93
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 342.757,39 260.067,02
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 76.527,92 (2022: € 80.240,77)
7. Aufwendungen aus Verlustübernahme - 295.792,40 - 213.983,64
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 63.509,26 - 47.996,62
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 232.931,56 - 282.022,68
10. Ergebnis nach Steuern 1.057.389,56 522.116,11
11. sonstige Steuern - 6.164,11 - 6.853,00
12. Jahresüberschuss 1.051.225,45 515.263,11

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der DiesbachMedien GmbH, Weinheim

A. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gesellschaft erfüllt die Merkmale einer "mittelgroßen" Kapitalgesellschaft i. S d. § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Sitz der DiesbachMedien GmbH ist Weinheim. Die Gesellschaft ist unter der Nr. HRB 431263 im Register des Registergerichts Mannheim eingetragen.

Die Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages wurden beachtet.

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten und die Sachanlagen zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung der Abschreibungen nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer bilanziert. Die voraussichtliche Nutzungsdauer entspricht der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, wie sie in den steuerlichen AfA-Tabellen festgelegt ist. Die Abschreibungen wurden planmäßig ermittelt. Die Gesellschaft schreibt nach der linearen Methode ab. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten € 800,00 nicht übersteigen, erfolgte ein sofortiger Betriebsausgabenabzug in voller Höhe. Dauerhafte Wertminderungen wurden - soweit notwendig - berücksichtigt.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bilanziert. Dauerhafte Wertminderungen wurden berücksichtigt.

In Abweichung zu den Vorjahren wurden die Wertpapiere und die Ausleihungen aus dem Umlaufvermögen in das Anlagevermögen umgegliedert, da diese Positionen dazu bestimmt sind, der DiesbachMedien GmbH langfristig zu dienen. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst.

Die Vorräte wurden zu Einkaufspreisen zuzüglich Anschaffungsnebenkosten verlustfrei bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert. Bei Vorliegen konkreter Ausfallrisiken wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Soweit erforderlich, wurden ausreichend Wertberichtigungen gebildet.

Sämtliche Forderungen haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks wurden mit dem Nominalwert angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag wurden mit Hilfe von aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Das Eigenkapital wurde mit dem Nennbetrag angesetzt. Gem. § 272 Abs. 1 a Satz 1 HGB wurde der Nennbetrag der erworbenen eigenen Anteile offen von dem Posten "gezeichnetes Kapital" abgesetzt.

Die Rückstellungen wurden entsprechend der zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung absehbaren Risiken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages bemessen. Erforderliche Abzinsungen wurden vorgenommen.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren i. S. d. § 275 Abs. 2 HGB.

B. Erläuterungen zum Jahresabschluss

I. Erläuterungen zur Bilanz zum 31.12.2023

1. Anlagevermögen

Das Anlagevermögen wurde in Form eines Brutto-Anlagengitters aufbereitet. Die Entwicklung des Anlagevermögens und der kumulierten Abschreibungen ist dort gesondert dargestellt.

2. Eigenkapital

Der Bilanzposten Eigenkapital weist aus:

ausgegebenes Kapital € 1.974.097,95
andere Gewinnrücklagen € 15.856.580,07
Jahresüberschuss € 1.051.225,45
€ 18.881.903,47

3. Verbindlichkeiten

Fristenspiegel 31.12.2023:

Restlaufzeiten bis zu einem Jahr Restlaufzeiten von mehr als einem bis zu fünf Jahren Restlaufzeiten von mehr als fünf Jahren Gesamtbetrag
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 216.958,29 216.958,29
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 0,00 0,00 1.243.801,41 1.243.801,41
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 1.713,93 1.713,93
4. übrige Verbindlichkeiten 616.676,30 0,00 0,00 616.676,30
612.676,30 0,00 1.462.473,63 2.075.149,93
davon besichert Art und Form der Sicherheit
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 ---
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 0,00 ---
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 ---
4. übrige Verbindlichkeiten 0,00 ---
0,00

Fristenspiegel 31.12.2022:

Restlaufzeiten bis zu einem Jahr Restlaufzeiten von mehr als einem bis zu fünf Jahren Restlaufzeiten von mehr als fünf Jahren Gesamtbetrag
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 204.201,59 204.201,59
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 0,00 0,00 874.162,45 874.162,45
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 2.899,55 2.899,55
4. sonstige Verbindlichkeiten 477.058,49 0,00 0,00 477.058,49
477.058,49 0,00 1.081.263,59 1.558.322,08
davon besichert Art und Form der Sicherheit
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 ---
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 0,00 ---
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 ---
4. sonstige Verbindlichkeiten 0,00 ---
0,00

II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 01.01.2023 - 31.12.2023

Zinsen und ähnliche Aufwendungen i. S. d. § 277 Abs. 5 HGB

In den Zinsaufwendungen sind solche aus der Abzinsung in Höhe von

€ 19.274,00

enthalten.

Erträge aus Ab-/Aufzinsungen sind nicht angefallen.

C. Sonstige Angaben

1. Arbeitnehmerzahlen

Die Gesellschaft beschäftigte im abgelaufenen Jahr durchschnittlich:

2023 2022
Angestellte 76 81
gewerbliche Arbeitnehmer 2 2

2. Gesellschaftsorgane

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind bestellt:

 

Herr Nicolas Diesbach, Weinheim

 

(kaufmännischer und technischer Bereich)

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt dieser die Gesellschaft alleine. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten die Gesellschaft zwei Geschäftsführer gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Auf die Angabe von Geschäftsführervergütungen wird unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Anteilsbesitz

Angabe gem. § 285 Nr. 11 HGB Anteil in % Geschäftsjahr Eigenkapital Jahresüberschuss (+)/ Jahresfehlbetrag (-)
Muvisom Presse- und Verlagsdienste GmbH, Weinheim 100 2023 21.564,92 0,00 **
Radio Wachenburg Weinheimer Rundfunkgesellschaft mbH, Weinheim 100 2023 25.564,59 0,00 **
Druckhaus Diesbach GmbH, Weinheim 100 2023 25.000,00 0,00 **
Staatsanzeiger für Baden-Württemberg GmbH & Co. KG, Stuttgart 20 2022 * 2.114.969,81 3.607.298,50

* Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 lag zum Erstellungszeitpunkt unseres Jahresabschlusses noch nicht vor.

** Es bestehen Ergebnisabführungsverträge mit der Muttergesellschaft.

4. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind

Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.

 

Weinheim, 4. Dezember 2024

gez. Nicolas Diesbach, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

der DiesbachMedien GmbH, Weinnheim

historische Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.061.106,04 247.630,00 125.150,20 + 42.127,62 1.225.713,46
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.056.657,08 39.331,58 0,00 0,00 5.095.988,66
2. technische Anlagen und Maschinen 108.242,25 0,00 0,00 0,00 108.242,25
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.176.474,66 198.249,08 44.927,36 0,00 1.329.796,38
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 42.127,62 135.300,00 0,00 - 42.127,62 135.300,00
6.383.501,61 372.880,66 44.927,36 - 42.127,62 6.669.327,29
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 99.648,62 0,00 0,00 0,00 99.648,62
2. Ausleihungen an Gesellschafter 700.000,00 74.975,98 0,00 0,00 774.975,98
3. Beteiligungen 40.933,53 0,00 0,00 0,00 40.933,53
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 640.000,00 0,00 160.000,00 0,00 480.000,00
5. sonstige Finanzanlagen 8.210.761,15 181.036,13 0,00 0,00 8.391.797,28
9.691.343,30 256.012,11 160.000,00 0,00 9.787.355,41
17.135.950,95 876.522,77 330.077,56 0,00 17.682.396,16
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.034.706,46 39.762,45 125.150,20 949.318,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.789.094,38 76.803,71 0,00 2.865.898,09
2. technische Anlagen und Maschinen 108.242,25 0,00 0,00 108.242,25
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 918.917,52 84.045,50 36.587,05 966.375,97
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.816.254,15 160.849,21 36.587,05 3.940.516,31
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
5. sonstige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
4.850.960,61 200.611,66 161.737,25 4.889.835,02
Netto-Buchwert
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 276.394,75 26.399,58
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.230.090,57 2.267.562,70
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 363.420,41 257.557,14
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 135.300,00 42.127,62
2.728.810,98 2.567.247,46
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 99.648,62 99.648,62
2. Ausleihungen an Gesellschafter 774.975,98 700.000,00
3. Beteiligungen 40.933,53 40.933,53
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 480.000,00 640.000,00
5. sonstige Finanzanlagen 8.391.797,28 8.210.761,15
9.787.355,41 9.691.343,30
12.792.561,14 12.284.990,34

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

der DiesbachMedien GmbH

1. Darstellung der Lage und des Geschäftsverlaufs

a) Unternehmenstätigkeit

Die DiesbachMedien GmbH mit Sitz in Weinheim ist ein mittelständische Unternehmen, welches bereits in der fünften Generation geführt wird. Bereits 1863 erschien die Erstausgabe der jetzigen Weinheimer Nachrichten. Zwischenzeitlich bringen wir sechs eigene regionale Publikationen heraus. Wir beschäftigen rd. 80 fest angestellte Mitarbeiter. Darüber hinaus verstehen wir uns als Ausbildungsbetrieb und fördern den Nachwuchs. Zu unserem Portfolio gehören die beiden regionalen Tageszeitungen Weinheimer Nachrichten und die Odenwälder Zeitung, sowie die beiden kostenlosen Familienmagazine "StadLandKind" und "MainKind".

b) Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschland

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Preisbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,2% (Quelle: Statistisches Bundesamt April 2024). Vor allem die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpfen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit stockte 2023 die Erholung der Deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 lediglich um 0,7% höher.

c) Lage der Zeitungen

Die Werbewirtschaft verzeichnete 2023 ein leichtes Plus und setzte damit das sanfte Wachstum aus den letzten beiden Jahren fort. Mit einem Marktvolumen von 48,79 Mrd. Euro (2022: 48,09 Mrd. Euro) lag der Werbemarkt in Deutschland über dem Vor-Coronawert von 48,33 Mrd. Euro.

Die Gesamtinvestitionen in kommerzielle Kommunikation setzen sich zusammen aus den medienbasierten Investitionen in Werbung (€ 36,98 Mrd.), inklusive der Netto-Werbeeinahmen erfassbarer Werbeträger, sowie den weiteren Formen kommerzieller Kommunikation (€ 11,81 Mrd.).

Bei den Netto-Werbeeinnahmen der erfassbaren Werbeträger konnte die Branche 2023 ein leichtes Plus von 0,7 Prozent verzeichnen und damit das Minus aus dem Vorjahr von 0,5 Prozent kompensieren. Die weiteren Formen kommerzieller Kommunikation (Werbeartikel, Sponsoring, Kataloge und weitere Werbedrucke) mussten einen Rückgang um 0,8 Prozent hinnehmen.

Das Bild bei den Nettodaten fällt für die einzelnen Werbeträger sehr gemischt aus. Vor allem der gesamte Digitalbereich schnitt deutlich positiver als 2022 ab. Hauptnutznießer waren hier erneut die dominierenden Plattformen, während alle anderen Publisher weitaus schwächer vom starken digitalen Plus profitieren konnten. Positiv entwickelten sich auch Kino- und Außenwerbung. Radio stagnierte, der Printbereich und TV mussten teilweise deutliche Rückgänge verkraften.

Die Anteile der Werbeträger am Gesamtnettoumsatz in Deutschland weisen im Vorjahresvergleich eine anhaltende Tendenz in Richtung Digitalmarkt auf: Internetwerbung verzeichnet eine Steigerung um 3,7 Prozentpunkte von 46,0 Prozent auf nahezu 50 Prozent (49,7 Prozent). Print fällt auf 28,2 Prozent zurück (2022: 29,4 Prozent), Fernsehen/Bewegtbild auf 19,6 Prozent (2022: 20,7 Prozent). Postalische Direktwerbung, Außenwerbung, Radio | Audio und Kino bleiben bei den Marktanteilen weitgehend stabil.

(Quelle: https://zaw.de/werbemarkt-auch-2023-im-leichten-plus-wirtschaftliche-aussichten-fuer-2024-aber-unsicher-politische-vertretung-der-branche-geforderter-denn-je/)

2. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a) Vermögenslage

Unser Eigenkapital liegt zum 31.12.2023 bei rd. € 18,9 Mio. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von rd. 85,2%. Damit ist sowohl das gesamte Anlagevermögen als auch das Umlaufvermögen durch Eigenkapital abgedeckt. Unsere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind vollumfänglich werthaltig, lediglich in Höhe von 1% der Forderungssumme waren Einzelwertberichtigungen zu bilden.

b) Finanzlage

Zum Abschlussstichtag beträgt unser Guthaben bei den Geschäftsbanken T€ 3.920,1 und verbesserte sich somit um rd. T€ 770,0 gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig bestehen keine Kreditverbindlichkeiten gegenüber unseren Geschäftsbanken. Wir sind jederzeit in der Lage unseren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die bestehende Kontokorrentlinie wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr zu keiner Zeit in Anspruch genommen. Darüber hinaus verfügen wir über langfristige Wertpapiere in der Größenordnung von rd. 8,1 Mio.

c) Ertragslage

Die Umsatzerlöse konnten gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant gehalten werden. Durch Einsparungen im Materialbereich konnte die Materialkostenquote verbessert werden. Flankierend haben die leicht geringeren Personalkosten sowie geringere Abschreibungen zur Ergebnisverbesserung vor Steuern geführt. Gleichzeitig haben wir dieses Jahr genutzt um in unseren Standort in Weinheim zu investieren. Insgesamt haben wir rd. T€ 600,0 für die Erneuerung der Heizungsanlage und unseren Kundenbereich aufgewendet. Trotz dieser außerordentlichen Belastung lag das Ergebnis vor Steuern bei T€ 1.284,2 gegenüber T€ 797,3 im Vorjahr. Nach Steuern lag unser Jahresüberschuss bei T€ 1.051,2 gegenüber T€ 515,3 im Vorjahr. Diese positive Entwicklung lag auch im Rahmen unser Einschätzungen im Vorjahr.

Positiv zur Ertragslage haben erneut die Erträge aus Beteiligung beigetragen, während hingegen aus unseren 100 % Tochtergesellschaften aufgrund der bestehenden Ergebnisabführungsverträge Verluste übernommen werden mussten.

3. Chancen und Risiken (Risikobericht)

Unser Reporting- und Controllingsystem wird stetig weiterentwickelt und gewährleistet, dass Veränderungen und Risiken des unternehmerischen Handelns frühzeitig erkannt und bewertet werden. So lassen sich Maßnahmen zeitnah planen und umsetzen.

Der Geschäftsverlauf wird am Jahresanfang geplant (Budget, Kostenentwicklungen, Personalplanung, Marketingmaßnahmen) und monatlich anhand von Soll-Ist-Vergleichen analysiert. So werden kurzfristig Planabweichungen deutlich und Steuerungsmaßnahmen ergriffen. Investitionen werden sorgfältig geprüft und überwacht.

Das Finanzmanagement unserer Gesellschaft ist zentral organisiert und wird unmittelbar von der Geschäftsleitung ausgeübt. Unsere Finanzierungs- und Anlagenpolitik ist wertorientiert. Das Risikomanagement hat Vorrang vor Rentabilitätsaspekten. Währungsrisiken sind mangels entsprechenden Engagements nicht vorhanden. Die Kapitalstruktur unserer Gesellschaft steuern wir unter Berücksichtigung ausgewählter Finanzkennzahlen im Rahmen unserer Finanzplanung.

Unser Forderungsmanagement hat die Ausfallrisiken immer im Blick. In regelmäßigen Abständen werden unsere offenen Positionen überprüft. Die Gefahr größerer Forderungsausfälle ist als gering einzuschätzen.

Risiken betreffend steigender Einkaufspreise, die unsere Ertragslage belasten können, begegnen wir durch Beobachtung der Marktsituation und entsprechend frühzeitiger Reaktion im Einkaufsbereich.

Nennenswerte Rechtsstreitigkeiten mit Kunden oder Lieferanten waren zum Bilanzstichtag nicht vorhanden. Über die allgemeinen unternehmerischen Risiken hinaus sind keine besonderen Risiken der kurzfristigen Unternehmensentwicklung erkennbar. Für ersichtliche Risiken haben wir ausreichend bilanzielle Vorsorge getroffen. Weitere Risiken mit bestandsgefährdendem Charakter konnten wir im Rahmen unseres Risikomanagements nicht ausmachen.

Im Hinblick auf den weiteren Rückgang der Printauflagen, arbeiten wir verstärkt an der Digitalisierung unseres Geschäfts. Unsere langfristigen Chancen sehen wir im E-Paper und anderen digitalen Angeboten für unsere Kunden. Der Anteil des digitalen Geschäfts wird sich in den nächsten Jahren deutlich erhöhen.

Insgesamt haben wir diese Dynamik als Herausforderung erkannt, sehen aber ebenso unsere Chance darin.

4. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht)

a) Gesamtwirtschaftliche Betrachtung

Eine wesentliche Erkenntnis aus den Nettodaten lautet: Die Bestreitbarkeit der dominanten Marktpositionen der digitalen Gatekeeper-Plattformen fällt nach wie vor aus. Die Marktdaten belegen, dass die Wachstumsdominanz einiger weniger Plattformen ungebrochen anhält. Die Erwartung mancher, wonach künstliche Intelligenz und Konkurrenz zwischen Plattformen hieran etwas ändern werde, wird sich nach Ansicht des ZAW nicht erfüllen. Im Gegenteil, solange wettbewerbsfeindliche Strukturen auf den digitalen Werbemärkten nicht aufgebrochen und einseitiger Regelsetzungsmacht nicht Einhalt geboten wird, wird die Schere zu Lasten abertausender Publisher und am Ende auch der Werbungtreibenden und Verbraucher weiter aufgehen.

(Quellen: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/jahreswirtschaftsbericht-2023-2160264; https://zaw.de/werbemarkt-2022-im-plus-aber-viele-offene-baustellen-2023-startet-schwach-und-zusaetzlich-mit-politischen-abwaertsrisiken/)

b) Regionale Entwicklung

Zu Jahresbeginn 2024 äußern sich die Unternehmen über ihre Geschäftslage nur verhalten positiv. In der Einschätzung der Geschäftslage gibt es zwischen den meisten Wirtschaftszweigen keine gravierenden Unterschiede. Die Unternehmen aller Wirtschaftszweige korrigieren ihre Geschäftserwartungen nach unten. Insbesondere die Industrie und das Baugewerbe blicken mit großer Skepsis in die Zukunft.

Die hohen Energie- und Rohstoffpreise bleiben weiterhin ein großes Problem. Aufgrund des demographischen Wandels rangiert der Fachkräftemangel für Unternehmen ebenfalls unter den größten Risiken. Ferner schätzen die Unternehmen die Inlandsnachfrage und die Arbeitskosten als Gefahr für den wirtschaftlichen Erfolg ein. Auffallend ist die zunehmende Unzufriedenheit mit der Wirtschaftspolitik. Die Sorge um die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen nimmt zu und den Unternehmen fehlt es an Zuversicht, um Investitionen zu tätigen. Die Abkühlung der Konjunktur kommt zunehmend auf dem Arbeitsmarkt an. Fast jedes fünfte Unternehmen sieht sich gezwungen, seine Belegschaft zu verringern. Der Beschäftigungssaldo sinkt erstmals seit dem Corona Jahr 2021 wieder in den roten Bereich.

Der private Konsum wird sich merklich schwächer entwickeln, als wir erwartet haben. Das real verfügbare Einkommen wird steigen, allerdings ebenfalls schwächer als erwartet.

Trotz all dieser schwierigen Rahmenbedingungen gehen wir von einem Ergebnis leicht unter dem diesjährigen Ergebnis aus, auch weil wir im Rahmen unseres Risikomanagements unsere Kostenstruktur streng überwachen und den Gegebenheiten anpassen, soweit dies möglich ist.

 

Weinheim, 4. Dezember 2024

gez. Nicolas Diesbach, Geschäftsführer

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die DiesbachMedien GmbH, Weinheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DiesbachMedien GmbH, Weinheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DiesbachMedien GmbH, Weinheim, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, 4. Dezember 2024

Dr. Möller Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Ph. Kellner, Wirtschaftsprüfer

gez. J. Kaufmann, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023

Der Jahresabschluss wurde am 13.12.2024 festgestellt

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