DruckhausDiesbach GmbH
Selbe AdresseVerlegen von Zeitungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nicolas Diesbach seit 20.7.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Lenz Diesbach | 40.00% |
| 40.00% | |
N****** D******* | 15.47% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 20.00% | |
Favorite oHGAufgelöst | 20.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DiesbachMedien GmbHWeinheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023der DiesbachMedien GmbH, WeinheimAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. - 31.12.2023der DiesbachMedien GmbH, Weinheim
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der DiesbachMedien GmbH, WeinheimA. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gesellschaft erfüllt die Merkmale einer "mittelgroßen" Kapitalgesellschaft i. S d. § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Sitz der DiesbachMedien GmbH ist Weinheim. Die Gesellschaft ist unter der Nr. HRB 431263 im Register des Registergerichts Mannheim eingetragen. Die Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages wurden beachtet. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten und die Sachanlagen zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung der Abschreibungen nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer bilanziert. Die voraussichtliche Nutzungsdauer entspricht der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, wie sie in den steuerlichen AfA-Tabellen festgelegt ist. Die Abschreibungen wurden planmäßig ermittelt. Die Gesellschaft schreibt nach der linearen Methode ab. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten € 800,00 nicht übersteigen, erfolgte ein sofortiger Betriebsausgabenabzug in voller Höhe. Dauerhafte Wertminderungen wurden - soweit notwendig - berücksichtigt. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bilanziert. Dauerhafte Wertminderungen wurden berücksichtigt. In Abweichung zu den Vorjahren wurden die Wertpapiere und die Ausleihungen aus dem Umlaufvermögen in das Anlagevermögen umgegliedert, da diese Positionen dazu bestimmt sind, der DiesbachMedien GmbH langfristig zu dienen. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst. Die Vorräte wurden zu Einkaufspreisen zuzüglich Anschaffungsnebenkosten verlustfrei bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert. Bei Vorliegen konkreter Ausfallrisiken wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Soweit erforderlich, wurden ausreichend Wertberichtigungen gebildet. Sämtliche Forderungen haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag wurden mit Hilfe von aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Das Eigenkapital wurde mit dem Nennbetrag angesetzt. Gem. § 272 Abs. 1 a Satz 1 HGB wurde der Nennbetrag der erworbenen eigenen Anteile offen von dem Posten "gezeichnetes Kapital" abgesetzt. Die Rückstellungen wurden entsprechend der zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung absehbaren Risiken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages bemessen. Erforderliche Abzinsungen wurden vorgenommen. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren i. S. d. § 275 Abs. 2 HGB. B. Erläuterungen zum Jahresabschluss I. Erläuterungen zur Bilanz zum 31.12.2023 1. Anlagevermögen Das Anlagevermögen wurde in Form eines Brutto-Anlagengitters aufbereitet. Die Entwicklung des Anlagevermögens und der kumulierten Abschreibungen ist dort gesondert dargestellt. 2. Eigenkapital Der Bilanzposten Eigenkapital weist aus:
3. Verbindlichkeiten Fristenspiegel 31.12.2023:
Fristenspiegel 31.12.2022:
II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 01.01.2023 - 31.12.2023 Zinsen und ähnliche Aufwendungen i. S. d. § 277 Abs. 5 HGB In den Zinsaufwendungen sind solche aus der Abzinsung in Höhe von € 19.274,00 enthalten. Erträge aus Ab-/Aufzinsungen sind nicht angefallen. C. Sonstige Angaben 1. Arbeitnehmerzahlen Die Gesellschaft beschäftigte im abgelaufenen Jahr durchschnittlich:
2. Gesellschaftsorgane Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind bestellt:
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt dieser die Gesellschaft alleine. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten die Gesellschaft zwei Geschäftsführer gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Auf die Angabe von Geschäftsführervergütungen wird unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Anteilsbesitz
** Es bestehen
Ergebnisabführungsverträge mit der
Muttergesellschaft.
4. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.
Weinheim, 4. Dezember 2024 gez. Nicolas Diesbach, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögensder DiesbachMedien GmbH, Weinnheim
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023der DiesbachMedien GmbH1. Darstellung der Lage und des Geschäftsverlaufs a) Unternehmenstätigkeit Die DiesbachMedien GmbH mit Sitz in Weinheim ist ein mittelständische Unternehmen, welches bereits in der fünften Generation geführt wird. Bereits 1863 erschien die Erstausgabe der jetzigen Weinheimer Nachrichten. Zwischenzeitlich bringen wir sechs eigene regionale Publikationen heraus. Wir beschäftigen rd. 80 fest angestellte Mitarbeiter. Darüber hinaus verstehen wir uns als Ausbildungsbetrieb und fördern den Nachwuchs. Zu unserem Portfolio gehören die beiden regionalen Tageszeitungen Weinheimer Nachrichten und die Odenwälder Zeitung, sowie die beiden kostenlosen Familienmagazine "StadLandKind" und "MainKind". b) Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschland Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Preisbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,2% (Quelle: Statistisches Bundesamt April 2024). Vor allem die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpfen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit stockte 2023 die Erholung der Deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 lediglich um 0,7% höher. c) Lage der Zeitungen Die Werbewirtschaft verzeichnete 2023 ein leichtes Plus und setzte damit das sanfte Wachstum aus den letzten beiden Jahren fort. Mit einem Marktvolumen von 48,79 Mrd. Euro (2022: 48,09 Mrd. Euro) lag der Werbemarkt in Deutschland über dem Vor-Coronawert von 48,33 Mrd. Euro. Die Gesamtinvestitionen in kommerzielle Kommunikation setzen sich zusammen aus den medienbasierten Investitionen in Werbung (€ 36,98 Mrd.), inklusive der Netto-Werbeeinahmen erfassbarer Werbeträger, sowie den weiteren Formen kommerzieller Kommunikation (€ 11,81 Mrd.). Bei den Netto-Werbeeinnahmen der erfassbaren Werbeträger konnte die Branche 2023 ein leichtes Plus von 0,7 Prozent verzeichnen und damit das Minus aus dem Vorjahr von 0,5 Prozent kompensieren. Die weiteren Formen kommerzieller Kommunikation (Werbeartikel, Sponsoring, Kataloge und weitere Werbedrucke) mussten einen Rückgang um 0,8 Prozent hinnehmen. Das Bild bei den Nettodaten fällt für die einzelnen Werbeträger sehr gemischt aus. Vor allem der gesamte Digitalbereich schnitt deutlich positiver als 2022 ab. Hauptnutznießer waren hier erneut die dominierenden Plattformen, während alle anderen Publisher weitaus schwächer vom starken digitalen Plus profitieren konnten. Positiv entwickelten sich auch Kino- und Außenwerbung. Radio stagnierte, der Printbereich und TV mussten teilweise deutliche Rückgänge verkraften. Die Anteile der Werbeträger am Gesamtnettoumsatz in Deutschland weisen im Vorjahresvergleich eine anhaltende Tendenz in Richtung Digitalmarkt auf: Internetwerbung verzeichnet eine Steigerung um 3,7 Prozentpunkte von 46,0 Prozent auf nahezu 50 Prozent (49,7 Prozent). Print fällt auf 28,2 Prozent zurück (2022: 29,4 Prozent), Fernsehen/Bewegtbild auf 19,6 Prozent (2022: 20,7 Prozent). Postalische Direktwerbung, Außenwerbung, Radio | Audio und Kino bleiben bei den Marktanteilen weitgehend stabil. (Quelle: https://zaw.de/werbemarkt-auch-2023-im-leichten-plus-wirtschaftliche-aussichten-fuer-2024-aber-unsicher-politische-vertretung-der-branche-geforderter-denn-je/) 2. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a) Vermögenslage Unser Eigenkapital liegt zum 31.12.2023 bei rd. € 18,9 Mio. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von rd. 85,2%. Damit ist sowohl das gesamte Anlagevermögen als auch das Umlaufvermögen durch Eigenkapital abgedeckt. Unsere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind vollumfänglich werthaltig, lediglich in Höhe von 1% der Forderungssumme waren Einzelwertberichtigungen zu bilden. b) Finanzlage Zum Abschlussstichtag beträgt unser Guthaben bei den Geschäftsbanken T€ 3.920,1 und verbesserte sich somit um rd. T€ 770,0 gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig bestehen keine Kreditverbindlichkeiten gegenüber unseren Geschäftsbanken. Wir sind jederzeit in der Lage unseren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die bestehende Kontokorrentlinie wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr zu keiner Zeit in Anspruch genommen. Darüber hinaus verfügen wir über langfristige Wertpapiere in der Größenordnung von rd. 8,1 Mio. c) Ertragslage Die Umsatzerlöse konnten gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant gehalten werden. Durch Einsparungen im Materialbereich konnte die Materialkostenquote verbessert werden. Flankierend haben die leicht geringeren Personalkosten sowie geringere Abschreibungen zur Ergebnisverbesserung vor Steuern geführt. Gleichzeitig haben wir dieses Jahr genutzt um in unseren Standort in Weinheim zu investieren. Insgesamt haben wir rd. T€ 600,0 für die Erneuerung der Heizungsanlage und unseren Kundenbereich aufgewendet. Trotz dieser außerordentlichen Belastung lag das Ergebnis vor Steuern bei T€ 1.284,2 gegenüber T€ 797,3 im Vorjahr. Nach Steuern lag unser Jahresüberschuss bei T€ 1.051,2 gegenüber T€ 515,3 im Vorjahr. Diese positive Entwicklung lag auch im Rahmen unser Einschätzungen im Vorjahr. Positiv zur Ertragslage haben erneut die Erträge aus Beteiligung beigetragen, während hingegen aus unseren 100 % Tochtergesellschaften aufgrund der bestehenden Ergebnisabführungsverträge Verluste übernommen werden mussten. 3. Chancen und Risiken (Risikobericht) Unser Reporting- und Controllingsystem wird stetig weiterentwickelt und gewährleistet, dass Veränderungen und Risiken des unternehmerischen Handelns frühzeitig erkannt und bewertet werden. So lassen sich Maßnahmen zeitnah planen und umsetzen. Der Geschäftsverlauf wird am Jahresanfang geplant (Budget, Kostenentwicklungen, Personalplanung, Marketingmaßnahmen) und monatlich anhand von Soll-Ist-Vergleichen analysiert. So werden kurzfristig Planabweichungen deutlich und Steuerungsmaßnahmen ergriffen. Investitionen werden sorgfältig geprüft und überwacht. Das Finanzmanagement unserer Gesellschaft ist zentral organisiert und wird unmittelbar von der Geschäftsleitung ausgeübt. Unsere Finanzierungs- und Anlagenpolitik ist wertorientiert. Das Risikomanagement hat Vorrang vor Rentabilitätsaspekten. Währungsrisiken sind mangels entsprechenden Engagements nicht vorhanden. Die Kapitalstruktur unserer Gesellschaft steuern wir unter Berücksichtigung ausgewählter Finanzkennzahlen im Rahmen unserer Finanzplanung. Unser Forderungsmanagement hat die Ausfallrisiken immer im Blick. In regelmäßigen Abständen werden unsere offenen Positionen überprüft. Die Gefahr größerer Forderungsausfälle ist als gering einzuschätzen. Risiken betreffend steigender Einkaufspreise, die unsere Ertragslage belasten können, begegnen wir durch Beobachtung der Marktsituation und entsprechend frühzeitiger Reaktion im Einkaufsbereich. Nennenswerte Rechtsstreitigkeiten mit Kunden oder Lieferanten waren zum Bilanzstichtag nicht vorhanden. Über die allgemeinen unternehmerischen Risiken hinaus sind keine besonderen Risiken der kurzfristigen Unternehmensentwicklung erkennbar. Für ersichtliche Risiken haben wir ausreichend bilanzielle Vorsorge getroffen. Weitere Risiken mit bestandsgefährdendem Charakter konnten wir im Rahmen unseres Risikomanagements nicht ausmachen. Im Hinblick auf den weiteren Rückgang der Printauflagen, arbeiten wir verstärkt an der Digitalisierung unseres Geschäfts. Unsere langfristigen Chancen sehen wir im E-Paper und anderen digitalen Angeboten für unsere Kunden. Der Anteil des digitalen Geschäfts wird sich in den nächsten Jahren deutlich erhöhen. Insgesamt haben wir diese Dynamik als Herausforderung erkannt, sehen aber ebenso unsere Chance darin. 4. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht) a) Gesamtwirtschaftliche Betrachtung Eine wesentliche Erkenntnis aus den Nettodaten lautet: Die Bestreitbarkeit der dominanten Marktpositionen der digitalen Gatekeeper-Plattformen fällt nach wie vor aus. Die Marktdaten belegen, dass die Wachstumsdominanz einiger weniger Plattformen ungebrochen anhält. Die Erwartung mancher, wonach künstliche Intelligenz und Konkurrenz zwischen Plattformen hieran etwas ändern werde, wird sich nach Ansicht des ZAW nicht erfüllen. Im Gegenteil, solange wettbewerbsfeindliche Strukturen auf den digitalen Werbemärkten nicht aufgebrochen und einseitiger Regelsetzungsmacht nicht Einhalt geboten wird, wird die Schere zu Lasten abertausender Publisher und am Ende auch der Werbungtreibenden und Verbraucher weiter aufgehen. (Quellen: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/jahreswirtschaftsbericht-2023-2160264; https://zaw.de/werbemarkt-2022-im-plus-aber-viele-offene-baustellen-2023-startet-schwach-und-zusaetzlich-mit-politischen-abwaertsrisiken/) b) Regionale Entwicklung Zu Jahresbeginn 2024 äußern sich die Unternehmen über ihre Geschäftslage nur verhalten positiv. In der Einschätzung der Geschäftslage gibt es zwischen den meisten Wirtschaftszweigen keine gravierenden Unterschiede. Die Unternehmen aller Wirtschaftszweige korrigieren ihre Geschäftserwartungen nach unten. Insbesondere die Industrie und das Baugewerbe blicken mit großer Skepsis in die Zukunft. Die hohen Energie- und Rohstoffpreise bleiben weiterhin ein großes Problem. Aufgrund des demographischen Wandels rangiert der Fachkräftemangel für Unternehmen ebenfalls unter den größten Risiken. Ferner schätzen die Unternehmen die Inlandsnachfrage und die Arbeitskosten als Gefahr für den wirtschaftlichen Erfolg ein. Auffallend ist die zunehmende Unzufriedenheit mit der Wirtschaftspolitik. Die Sorge um die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen nimmt zu und den Unternehmen fehlt es an Zuversicht, um Investitionen zu tätigen. Die Abkühlung der Konjunktur kommt zunehmend auf dem Arbeitsmarkt an. Fast jedes fünfte Unternehmen sieht sich gezwungen, seine Belegschaft zu verringern. Der Beschäftigungssaldo sinkt erstmals seit dem Corona Jahr 2021 wieder in den roten Bereich. Der private Konsum wird sich merklich schwächer entwickeln, als wir erwartet haben. Das real verfügbare Einkommen wird steigen, allerdings ebenfalls schwächer als erwartet. Trotz all dieser schwierigen Rahmenbedingungen gehen wir von einem Ergebnis leicht unter dem diesjährigen Ergebnis aus, auch weil wir im Rahmen unseres Risikomanagements unsere Kostenstruktur streng überwachen und den Gegebenheiten anpassen, soweit dies möglich ist.
Weinheim, 4. Dezember 2024 gez. Nicolas Diesbach, Geschäftsführer In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DiesbachMedien GmbH, Weinheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DiesbachMedien GmbH, Weinheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DiesbachMedien GmbH, Weinheim, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, 4. Dezember 2024 Dr.
Möller Treuhand GmbH
gez. Ph. Kellner, Wirtschaftsprüfer gez. J. Kaufmann, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023Der Jahresabschluss wurde am 13.12.2024 festgestellt |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
8 nahegelegene Organisationen
Verlegen von Zeitungen
Hörfunkveranstalter und Verbreitung von Audioinhalten
Verlegen von Zeitungen
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Tätigkeiten von Werbeagenturen
Beteiligungsgesellschaften
Vermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und Anstrichmitteln
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen