Großhandel mit Bergwerks-, Bau- und Baustoffmaschinen
Goerlich Kunststofftechnik GmbHLiquidiert
Inselallee 3, 01723 Wilsdruff, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Lindemann seit 5.10.2020 | Liquidator |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 85.00% | |
| 5.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 10.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Goerlich Kunststofftechnik GmbHLeingartenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Goerlich Kunststofftechnik GmbH ist ein führender Anbieter von Schaltern und Steckverbindungen aus Präzisionskunststoffspritzguss für die Automobil-, Telekommunikations- und Elektroindustrie. In enger Kooperation mit den Entwicklungsabteilungen unserer Kunden, Rohstoffherstellern und deren Labors sowie wissenschaftlichen Instituten entstehen Lösungen, die wegweisend sind. Die Goerlich Kunststofftechnik GmbH mit Sitz in Leingarten bei Heilbronn wurde 1978 gegründet. 1990 wurde ein zweiter Standort in Dresden eröffnet. Organisatorische Struktur Die Geschäftsbereiche der Goerlich Kunststofftechnik GmbH an den Standorten Leingarten und Kesselsdorf gliedern sich jeweils in die Organisationseinheiten Verwaltung, Konstruktion, Werkzeugbau, Produktion und QS. Beide Standorte werden von einem Betriebsleiter geführt. Die Vertriebsfunktion hängt zentral an der Geschäftsführung. Die im Wesentlichen mit Arburg Spritzgußmaschinen erwirtschafteten Umsätze fallen in das Geschäftsfeld der Produktion. Die Kunstruktion und der Bau von Spritzgußwerkzeugen fallen unter die Verantwortung der Konstruktion und Werkzeugbau. Rechtliche Struktur Die Goerlich Kunststofftechnik GmbH ist eine 100% Tochter der anlico GmbH mit Sitz in Beilstein. 2. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung im klassischen Sinn erfolgt derzeit nicht. Vielmehr arbeitet die Goerlich Kunststofftechnik im Auftrag der Kunden nach ersten Modellen der herzustellenden Teile und optimiert diese gemeinsam mit den Kunden. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Überblick Markt, Branche, Konjunktur Die Kunststoff verarbeitende Industrie ist mit einem Jahresumsatz 2018 von etwa 65,7 Mrd. € und 335.000 Beschäftigten in über 2.978 Betrieben einer der bedeutendsten Wirtschaftszweige in Deutschland. Das Umsatzwachstum der Branche betrug 2018 ca. 3,1%. Die vorwiegend mittelständisch geprägte Branche zeichnet sich durch hohe Innovationskraft und eine vielfältige Produktpalette aus. Kunststoffe werden zu Verpackungen, Baubedarfsartikeln, technischen Teilen, Halbzeugen, Konsumwaren und vielen anderen Produkten verarbeitet. Der Anteil der technischen Teile am Jahresumsatz - zum dem die Goerlich Kunststofftechnik GmbH zählt - wuchs 2018 unterdurchschnittlich um 1,3% auf 19,5 Mrd. €. Rohstoffe und Energie Rohstoffe und Energie stellen neben dem Personal die größten Kostenfaktoren in den meisten Kunststoff verarbeitenden Unternehmen dar. Die teilweise drastischen Verteuerungen der Rohstoffe während der letzten Jahre haben die Verarbeiter erheblich belastet. Auch die Preise für Energie sind in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Die Industriestrompreise in Deutschland liegen weit über denen der meisten anderen Länder. Ursächlich hierfür ist die Finanzierung des Ausbaus erneuerbarer Energien über das Umlagesystem des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Umwelt Kunststoffprodukte leisten durch ihr geringes Gewicht sowie ihre vielfältigen Verwertungsmöglichkeiten einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz und zur Ressourcenschonung. Technische Kunststoffteile für die Automobilindustrie tragen zur Reduzierung des Benzinverbrauchs bei. 100 kg Kunststoffe ersetzen schätzungsweise 200-300 kg herkömmlicher Werkstoffe - dies entspricht einer Drosselung des Benzinverbrauchs von 750 Litern auf 150.000 km. Die kunststoffverarbeitende Industrie steht zum Prinzip der Produktverantwortung. Danach sind Erzeugnisse so zu konzipieren, dass Abfälle schon in der Produktion vermieden oder vermindert werden und auch die umweltverträgliche Verwertung nach dem Gebrauch des Produktes sichergestellt ist. Kunststoffe können auf drei unterschiedlichen Wegen verwertet werden: 1. Werkstoffliches Recycling, 2. Rohstoffliche Verwertung und 3.Energetische Verwertung. Die kunststoffverarbeitende Industrie setzt sich für einen Verwertungsmix aus diesen Optionen ein. Nur so kann eine maximale Ökoeffizienz erzielt werden, d. h. eine optimale Ressourcenschonung bei adäquaten volkwirtschaftlichen Kosten. Politische Rahmenbedingungen Die politischen Rahmenbedingungen sind weltweit zunehmend geprägt von Unsicherheit, Regulierung von Absatzmärkten und dem Aufbau von Handelsbarrieren (Zöllen). Die Goerlich Kunststofftechnik GmbH als Zulieferer global agierender Unternehmen in der Automobil- und Elektroindustrie verfolgt diese Entwicklung mit Sorge. 2. Geschäftsverlauf und Lage Mit ihrer langjährigen Erfahrung als Hersteller von technischen Kunststoffteilen ist die Goerlich Kunststofftechnik vorwiegend in Deutschland tätig und beliefert Kunden europaweit. Das Berichtsjahr 2018 stand vor allem unter dem Zeichen der Vorbereitung der Erweiterung des Standorts in Kesselsdorf. Nach dem Zukauf von ca. 7.200 qm eines direkt an den Standort angrenzenden Grundstücks in 2017 haben wir Ende 2018 die behördlichen Genehmigungen zur Verdopplung der Produktionsfläche erhalten. Wir wollen damit weitere Wachstumspotentiale mit unseren Kunden erschliessen. Zudem wurde an beiden Standorten in neue Spritzgußmaschinen mit Linearrobotern des Herstellers Arburg und in Greifertechnologie investiert. Einen wichtigen Schritt für die Goerlich Kunststofftechnik GmbH war auch die erstmalige Umwelt-Zertifizierung ISO14001, dies konnte an beiden Standorten erreicht werden. Zeitgleich wurde auch das Management System nach ISO9001-2015 rezertifiziert. Der Umsatz war mit 11,3 Mio.€ (Vorjahr 12,1 Mio€) in 2018 aufgrund eines überraschend schwachen letzten Quartals rückläufig. Insofern wurde das Geschäftsjahr mit einem leichten Verlust abgeschlossen. a) Ertragslage
Die Goerlich Kunststofftechnik GmbH erwirtschaftete eine um 6,1% niedrigere Gesamtleistung als im Vorjahr, welche sich aus der Produktion und diversen Werkzeugaufträgen ergibt. Das Umsatzrückgang steht im Einklang mit den dargestellten politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Das Zinsergebnis, welches insbesondere die Bankzinsen enthält, hat sich um T€ 16 verschlechtert. Im Berichtsjahr wurden die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 521 im wesentlichen aufgrund der durchgeführten Investitionen in den Maschinenfuhrpark sowie in den Standort Kesselsdorf erhöht. b) Finanzlage Die Finanzlage wird als befriedigend eingeschätzt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr T€ 1.136. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus den Kreditlinien können die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden. Aktiva c)Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 303 gestiegen. Dabei stehen den Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 883 Abschreibungen in Höhe von T€ 549 gegenüber. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf T€ 1.586 gesunken. Die Einzel- und Pauschalwertberichtigungen konnten aufgrund eines aktiven Debitorenmanagements auch im Geschäftsjahr sehr niedrig gehalten werden. Die Zahlungsmoral der Kunden kann im wesentliche als gut eingestuft werden. Die unternehmensinterne durchschnittliche Debitorenlaufzeit von 49,8 Tagen hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert. Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf T€ 3.092. Die Eigenkapitalquote liegt bei 45,6 % und somit über den Größenordnungen vergleichbarer Unternehmen der Branche. Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden, wie bereits im Vorjahr, nicht vollständig beansprucht. Die langfristigen Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Geschäftsjahr um T€ 99 erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Berichtsjahr analog der dem Vorjahr entwickelt. Unsere Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr die aufgestellten Planansätze nicht erreichen, da sich die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konträr zu den Planungsannahmen (2017) entwickelt haben. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: Umsatzentwicklung, Betriebsergebnis Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz, Umsatzrendite und den Cashflow heran. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt T€ 105,9 p.a. und ist damit um T€ 4 gesunken. Die Umsatzrendite ist aufgrund des erwirtschafteten Fehlbetrags im negativen Bereich und daher nur bedingt mit dem Vorjahr vergleichbar. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als befriedigend ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist rücklaufig. Im letzten Quartal des Geschäftsjahres 2018 war bereits ein deutliche Abkühlung der Konjuktur sichbar. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. III. Zweigniederlassungsbericht Außer den beiden Standorten in Leingarten und Kesselsdorf gibt es keine weiteren Niederlassungen im In- oder Ausland. IV. Prognosebericht Die Goerlich Kunststofftechnik GmbH ist ein erfahrener Konstruktions-, Werkzeugbau- und Produktionspartner für Präzisionskunststoffteile. Die Projektierung und Realisierung von technischen Kunststtoffbauteilen ist und bleibt unser Kerngeschäft. Die Umsatzerwartung innerhalb der nächsten drei Jahre wird auf +10% geschätzt. Durch optimiertes Kostenmanagement, weiterer Automatisierung der Produktion sowie Digitalisierung der Unternehmensprozesse arbeiten wir weiter an unserer Kostenstruktur. Für 2019 erwarten wir insgesamt ein schwieriges Marktumfeld und - Abhängig von der Entwicklung in der Automobil- und der Elektrotechnikindustrie - einen deutlichen Rückgang im Umsatz bei Serienabrufen. Gegenläufig ist die Auftragslage bei Neuprojekten im Werkzeugbau, dort gehen wir aufgrund der sehr guten Auslastung in die Fremdvergabe und bereiten damit die Serienumsätze und das Wachstum der nächsten Jahre vor. Zudem erschliessen wir mit der geplanten IATF 16949 Zertifizierung und Diviersifikation in neue Branchen (IT) neue Kundenkreise, die zukünftig weiteres Wachstum stützen werden. Wir erwarten insgesamt eine Verschlechterung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.Es wird in 2019 mit einem im Vergleich zu 2018 schlechteren Ergebnis gerechnet. V. Chancen- und Risikobericht Risiken aus operativer Tätigkeit Ein wesentliches Risiko ist das Freigabesrisiko von Projekten (i.W. Werkzeugen für die Serienproduktion). Bei zeitlichen Verzögerungen der Freigaben können sich Verschiebungen in den Liquiditätsflüssen, höhere Anzahlungserfordernisse und Ausfälle von geplanten Mittelrückflüssen ergeben. Neben dem Vorratsvermögen kann dieses Risiko auch die Werthaltigkeit der Forderungen betreffen. Zeitliche Verzögerungen können sich in der Projektumsetzung unter anderem wegen des ungewissen Zeitpunkts der finalen Erteilung von Aufträgen oder technologischen Herausforderungen aufgrund der hohen Komplexität von Neuwerkzeugen ergeben. Durch ein umfangreiches Projektcontrolling versucht die Gesellschaft, diesen komplexen Anforderungen zeitgerecht Rechnung zu tragen. Ein Risiko für die künftige Entwicklung liegt - wie bei allen Unternehmen, die automatisierte Fertigungsanlagen projektieren - im Bereich der Finanzierung von Produktionsanlagen. Durch steigende Anforderungen an Automatisierung und Prozessüberwachung wird neben der Vorfinanzierung von Werkzeugen ein deutlich höherer Finanzierungsbedarf fällig. Risiken für die Projektrealisierung können sich bei einer Finanzkrise und daraus resultierender Zurückhaltung von Banken bei der Projektfinanzierung ergeben. Liquiditätsrisiken, das operative Geschäft unterjährig finanzieren zu können, bestehen insbesondere, wenn sich bei größeren Werkzeugprojekten die Freigabe und damit die Bezahlung verzögern sollten. Diese Liquiditätsrisiken werden zwar als überschaubar eingestuft, da es sich meisten nur um eine zeitlich Verzögerung von wenigen Wochen handelt. Ein Ausfall solcher Forderungen hätte beim Eintreten jedoch Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Goerlich Kunststofftechnik GmbH. Ein Lieferantenrisiko im Bereich Kunststoffe und galvanisierten Kontakten ergibt sich aus der starken weltweiten Nachfrage im Verhältnis zu den vorhandenen Kapazitäten. Trotz eines raschen Ausbaus der Kapazitäten bei den Herstellern von Kunststoffen können Lieferengpässe bei steigender internationaler Nachfrage oder Ausfall von Produktionsstätten (vgl. Force Majeur PA6.6) nicht ausgeschlossen werden. Die Goerlich Kunststofftechnik wirkt dem mit langfristigen Liefervereinbarungen entgegen. Ein weiteres Risiko besteht in der Materialpreisentwicklung. Neben Kunststoffen kauft das Unternehmen auch in signifikaten Maß metallische und teilweise mit Edelmetallen galvanisierte Kontakte zu oder läßt Baugruppen extern Beschichten oder lackieren. Wir minimieren diese Risiko in dem wir in fast allen Aufträgen zwischenzeitlich Preisgleitklauseln vereinbart haben. Bei Edelmetallen wie z.B. Gold werden tagesaktuelle Notierungen zur Preisbildung herangezogen. Politische Risiken / Marktrisiken Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Hierzu würde insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland oder den Auslandsmärkten zählen. Die Geschäftsführung der Goerlich Kunststofftechnik GmbH ist der Ansicht, dass Kunststoffe auch weiterhin unverzichtbarer Bestandteil des täglichen Lebens und aller innovativer Produkte sein wird. Rechtliche Risiken Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Dazu zählen auch Risiken aus noch nicht rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren. Chancen Chancen bestehen im Besondern in der Erschliessung neuer Branchen und Kunden bei ähnlichen Produktanforderungen. Die Goerlich Kunststofftechnik GmbH hat zunehmend einen Wettbewerbsvorteil in der kompletten Prozess-Abdeckung von Konstruktion, Werkzeugbau, Abmusterung und Spritzerei. Dies sichert schnelle Durchlaufzeiten bei Neuprojekten, Änderungen, Wartung und Reparatur. Zudem sichert die IATF 16949 Zertifizierung höchste Qualitätsansprüche zu. Durch den zunehmenden Automatisierungsgrad bei vollautomatischen Anlagen oder auch der Entnahme und Verpackung von Teilen entstehen weitere Wettebewerbsvorteile durch kostenoptimale Fertigung bei gleichzeitiger Reduzierung der Personalintensität. Auch hier sehen wir zunehmend Umsatzchancen in allen Kernmärkten. Die starke zunehmenden Anforderungen der Kunden an Werkzeug- und Maschinentechnolgie, Ditigtalisierung und Qualitätssystemen führt zu einem stegig steigenden Wettbewerbsdruck. In diesem Umfeld bei gleichzeitiger Marktabschwächung kommt es immer wieder zu Verlagerungen von Werkzeugen von Wettbewerbern. Die Goerich Kunststofftechnik erwartet hier ein zusätzliches Aufgabenfeld und ist in der Lage schnell und erfolgreich solle Verlagerungen mit Bemusterungen und Serienanlauf durchzuführen. Einschätzung: Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenüber dem 31. Dezember 2017 erhöht. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung jedoch mit dem Auftragsbestand im Werkzeugbau gut. Somit ist nach Einschätzung der Geschäftsführung nach einer Delle in 2019, in den kommenden Geschäftsjahren wieder mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Zu beachtende Risiken könnten jedoch im Finanzierungsbedarf und der Liquidität liegen.
Leingarten, den 30.06.2019 Dipl.-Wirt. Ing. (FH) Andreas Lindemann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Bemerkungen Die Goerlich Kunststofftechnik GmbH hat ihren Sitz in Leingarten. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 102349 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag wiederholt die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB auf. Die vorliegende Bilanz per 31.12.2018 und die Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 2018 sind unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften und der Gliederungsregeln des HGB erstellt worden. Der Jahresabschluss wurde wiederum nach den handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Die Vorjahreszahlen wurden aus dem Vorjahresabschluss entnommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen jedoch unter der erstmaligen Beachtung der Vorschriften des Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetzes (BilRUG) erstellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff HGB). Durch die hierdurch vorgegebene Neugliederung der Gewinn und Verlustrechnung (Neudefinition Umsatzerlös und Sonstige betriebliche Erträge sowie des Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) ist eine Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen lediglich bedingt möglich. Den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung wurde sowohl bei Erfassung der laufenden Geschäftsvorfälle des Wirtschaftsjahrs 2018 als auch beim vorliegenden Abschluss Rechnung getragen. In der Bilanz sind sämtliche Aktiva und Passiva auf den Bilanzstichtag, in der Gewinn- und Verlustrechnung alle Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres unsaldiert ausgewiesen. Das Stammkapital ist voll einbezahlt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist mit Ausnahme des saldierten Ausweises der Erhaltenen Anzahlungen (§ 268 Abs. 5 HGB) im Berichtsjahr und Vorjahr grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze sowie unter Beachtung der geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB liegen nicht vor. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den ursprünglichen Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Unfertige und Fertige Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten - unter Beachtung von angemessenen Abschlägen - bzw. zum niedrigeren Teilwert (retrograde Bewertung) aktiviert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Die Risiken im Forderungsbestand sind hierbei angemessen berücksichtigt worden. Es wurden Pauschalwertberichtigungen zur Abgeltung des allgemeinen Kreditrisikos vorgenommen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a HGB bewertet (§ 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB). Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Erläuterungen zur Bilanz Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben ausnahmslos - wie im Vorjahr - eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Das gezeichnete Kapital beträgt T-€ 250. In den sonstigen Rückstellungen sind solche für den Urlaubsrückstand, Altersteilzeit und Tantiemen und für die Abschlusskosten enthalten. Das mit der Altersteilzeitverpflichtung verrechnete Planvermögen hat einen Zeitwert von T-€ 75. Der Erfüllungsbetrag der Altersteilzeitverpflichtung beträgt T-€ 73. Von den laufenden Verbindlichkeiten belaufen sich:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Sicherungsübereignung von zwei Arburg Schneckenspritzgießmaschinen inkl. Maschinenzubehör (Geiger- und Lineargeräte), ein CNC Bearbeitungszentrum sowie eine Arburg Allrounder und eine Arburg A 570C besichert. Des Weiteren besteht eine Bürgschaft in Höhe von T-€ 300 sowie ein Avale in Höhe von T-€ 37. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen besteht der übliche Eigentumsvorbehalt. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Ertragsteuern belasten ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außerordentliche Erträge in Höhe von T-€ 86 für erhaltene Zuschüsse enthalten. In den Zinserträgen sind Zinsen aus der Abzinsung der Altersteilzeitverpflichtung in Höhe von T-€ 2 enthalten. Sonstige Angaben Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen zum 31.12.2018 T-€ 1.789. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr im Jahresdurchschnitt 107 Arbeitnehmer beschäftigt. Von den Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.
Leingarten, den 30. Juni 2019 Andreas Lindemann AnlagenspiegelAnschaffungs- und Herstellerkosten
Abschreibungen
Buchwerte:
Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zum vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Goerlich Kunststofftechnik GmbH, LeingartenPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Goerlich Kunststofftechnik GmbH, Leingarten, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Goerlich Kunststofftechnik GmbH, Leingarten, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heilbronn, den 27. August 2019 Remmlinger
+ Partner Treuhand
Joachim Remmlinger, vereidigter Buchprüfer Andreas Weiß, vereidigter Buchprüfer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 29.8.2019. |
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