COSMO CONSULT 365 GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Herbert Breitler seit 23.3.2018 | Prokura |
Gerrit Schiller seit 27.8.2012 | Vorstandsmitglied |
Uwe Bergmann seit 27.8.2012 | Vorstandsmitglied |
Klaus Aschauer seit 27.8.2012 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
COSMO CONSULT AGPotsdamJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 20231. Allgemeine Angaben Die COSMO CONSULT AG hat ihren Sitz in Potsdam. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 25560 im Handelsregister des Amtsgerichts Potsdam eingetragen. Die Erstellung des Jahresabschlusses des Geschäftsjahres 2023 erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB). Ergänzend wurden die Bestimmungen des Aktiengesetzes und der Satzung beachtet. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt. Alle Beträge im Anhang werden - soweit nicht anders vermerkt - in Tausend Euro (TEUR) angegeben. Aufgrund von Rundungen können sich im Anhang bei Summenbildungen geringfügige Abweichungen ergeben. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer über drei bis fünf Jahre um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt 3 bis 13 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) mit einem Anschaffungspreis von mehr als EUR 250 und bis zu EUR 800 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern erforderlich, werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Vorräte beinhalten ausschließlich Waren, die zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag bilanziert werden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Der Ausweis der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nominalwert. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Vor dem Bilanzstichtag geleistete Ausgaben sowie Einnahmen, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen, werden als aktive bzw. passive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Auf fremde Währungen lautende Sachverhalte werden grundsätzlich zum jeweiligen Durchschnittskurs des Monats vor dem Geschäftsvorfall angesetzt. Soweit erforderlich werden Forderungen und Verbindlichkeiten zum Kurs am Bilanzstichtag neu bewertet. 3. Erläuterungen zur Bilanz 3.1. Anlagevermögen
Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes ist nachfolgender Übersicht zu entnehmen:
1) Zwischen der COSMO CONSULT AG und der COSMO
CONSULT LS GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.
Vorstehend wird das Ergebnis vor Ergebnisabführung
angegeben.
3.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 10.816, Vorjahr: TEUR 12.227), Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen (TEUR 54, Vorjahr: TEUR 43) sowie Ansprüche aus ausgereichten Darlehen und anteiligen Zinsen (TEUR 3.022, Vorjahr: TEUR 2.494). Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2.472 (Vorjahr: TEUR 2.762) besitzen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Ertragsteuererstattungsansprüche (TEUR 1.699, Vorjahr: TEUR 1.442). Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten zudem Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 13). 3.3. Eigenkapital Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 900.000,00 und ist eingeteilt in 900.000 Stückaktien. Die Aktien lauten auf die Namen der Aktionäre. Der zum 31. Dezember 2023 ausgewiesene Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 21.360 (Vorjahr: TEUR 29.039). 3.4. Rückstellungen Die ausgewiesenen Steuerrückstellungen beinhalteten überwiegend den auf das Geschäftsjahr 2023 entfallenden Steueraufwand, der noch nicht durch entsprechende Vorauszahlungen beglichen wurde. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 1.198, Vorjahr: TEUR 4.223) sowie für Jahresabschluss-, Rechts- und Beratungskosten (TEUR 138, Vorjahr: TEUR 127). 3.5. Verbindlichkeiten Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen Darlehen zur Stärkung der Betriebsmittel, die überwiegend im Geschäftsjahr 2020 aufgenommen wurden. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 889, Vorjahr: TEUR 888). Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern (TEUR 68, Vorjahr: TEUR 515). 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten überwiegend Erlöse aus dem Wiederaufleben von Forderungen nach in Vorjahren erfolgten Forderungsverzichten mit Besserungsschein (TEUR 468, Vorjahr: TEUR 0). Daneben werden hier ausgewiesen Erträge aus der Weiterbelastung von Kosten (TEUR 93, Vorjahr: TEUR 236) sowie verrechnete Sachbezüge aus der Kraftfahrzeugnutzung (TEUR 49, Vorjahr: TEUR 23). Die in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen Erträge aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf TEUR 44 (Vorjahr: TEUR 15). Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten Zinsen von verbundenen Unternehmen (TEUR 50, Vorjahr: TEUR 52) sowie Zinsen aus Bankguthaben (TEUR 23, Vorjahr: TEUR 0). Im Geschäftsjahr 2023 erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen auf die Anteile an einer Tochtergesellschaft in Höhe von TEUR 1.265 (Vorjahr: TEUR 735). Die Wertberichtigung trägt der bisherigen Ergebnissituation der betreffenden Gesellschaft und der vorliegenden Einschätzung ihrer zukünftigen Ertragskraft Rechnung. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Zinsen für aufgenommene Bankdarlehen und die Bereitstellung von bislang nicht in Anspruch genommenen Kreditlinien (TEUR 61, Vorjahr: TEUR 67) sowie Zinsen an verbundene Unternehmen (TEUR 23, Vorjahr 0). 5. Sonstige Angaben 5.1. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat sich gegenüber zwölf Tochtergesellschaften verpflichtet, für alle bis zum Abschlussstichtag 31.12.2023 eingegangenen Verpflichtungen dieser Tochtergesellschaften im folgenden Geschäftsjahr 2024 einzustehen. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten und Rückstellungen der betreffenden Tochtergesellschaften zum 31. Dezember 2023 ohne Verbindlichkeiten gegenüber der COSMO CONSULT AG beläuft sich auf TEUR 17.160. Das Risiko der Inanspruchnahme aus diesen Verpflichtungen wird aufgrund der bisherigen Geschäftsentwicklung der betreffenden Tochtergesellschaften als gering eingeschätzt. 5.2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die zum Bilanzstichtag bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen mit folgenden Fälligkeiten:
5.3. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter ergibt sich wie folgt:
5.4. Aufsichtsrat Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr an:
Die Vergütung des Aufsichtsrats für seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 21). 5.5. Vorstand Dem Vorstand der COSMO CONSULT AG gehören an:
Die gesetzlichen Vertreter haben Einzelvertretungsbefugnis und sind jeweils von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 5.6. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. 5.7. Vorschlag zur GewinnverwendungDie COSMO CONSULT AG weist für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von TEUR 4.985 aus. Unter Einbeziehung des Gewinnvortrags und den in 2023 erfolgten Ausschüttungen ergibt sich zum 31. Dezember 2023 ein Bilanzgewinn von TEUR 26.346. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, aus dem Bilanzgewinn einen Betrag in Höhe von EUR 6 Millionen auszuschütten. 5.8. Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der COSMO Management Berlin GmbH & Co. KG, Berlin, einbezogen. Der Konzernabschluss ist im elektronischen Bundesanzeiger einsehbar. Die COSMO CONSULT AG stellt zum Stichtag 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss gem. den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB auf. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Berlin, 16. Juli 2024 Vorstand Uwe Bergmann Klaus Aschauer Gerrit Schiller Zusammengefasster Konzernlagebericht und Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023A. Grundlagen des Konzerns und der COSMO CONSULT AG A.1. Geschäftsmodell und Organisationsstruktur Die COSMO CONSULT Gruppe ist eine international aufgestellte Unternehmensgruppe, die im Bereich der ganzheitlichen Digitalisierung und der digitalen Transformation von Unternehmen tätig ist. Seit mehr als 25 Jahren modernisieren wir Geschäftsprozesse und IT-Strukturen, indem wir maßgeschneiderte Businesslösungen auf der Basis von führenden Technologien für unsere Kunden entwickeln, implementieren und betreuen. Unsere Geschäftslösungen basieren überwiegend auf Microsoft Business Plattformen (wie insbesondere Business Central, Finance & Supply Chain Management, CRM, Project Operations, HR Management) und umfassen darüber hinaus digitale Technologien in den Bereichen Plattform IoT & Cloud, Data & Analytics und Künstliche Intelligenz (AI). Als End-to-End-Lösungsanbieter sind wir in der Lage, die verschiedenen Systeme miteinander zu vernetzen, sodass alle Geschäftsvorgänge digitalisiert sind. Unsere Systeme laufen dabei flexibel als Software as a Service (SaaS) in der Cloud oder traditionell im eigenen Rechenzentrum. Sie stehen unabhängig vom Standort weltweit zur Verfügung, ob im Büro oder mobil auf Smartphones und Tablets. Unsere Branchenlösungen für Fertigungsindustrie, Dienstleistungsbetriebe, Bauwirtschaft, Recyclingindustrie, Handel sowie Lifesciences sind zukunftssicher, ganzheitlich ausgerichtet und praxisbewährt. Das Produkt- und Serviceportfolio von COSMO CONSULT ist dabei in folgende Bereiche gegliedert:
Die COSMO CONSULT Gruppe ist an 49 Standorten in siebzehn Ländern präsent und beschäftigte zum Ende des Jahres 2023 insgesamt mehr als 1.400 Mitarbeiter*innen. Die wesentlichen Niederlassungen in Deutschland befinden sich in Münster, Berlin, Dresden, Nürnberg, Hamburg, Neumarkt in der Oberpfalz, Würzburg und Magdeburg. Relevante Niederlassungen im Ausland bestehen in Steyr, Wien und Graz (Österreich), Barcelona, San Sebastian und Madrid (Spanien), Stockholm, Malmö und Göteborg (Schweden), Paris und Lyon (Frankreich), Budapest, Sopron und Debrecen (Ungarn), Bukarest (Rumänien), Quito (Ecuador), Mexiko City (Mexiko), Bogota (Kolumbien) und Santiago de Chile (Chile) sowie in Hong Kong (China). Die COSMO CONSULT AG hält in ihrer Funktion als Muttergesellschaft unmittelbar bzw. mittelbar Beteiligungen an 35 in- und ausländischen operativen Gesellschaften, die IT-Beratungsleistungen erbringen sowie die zugehörigen Standardsoftware-Lizenzen und die entsprechenden Wartungsleistungen vertreiben. Ausführliche Angaben zum Beteiligungsbesitz sind im Konzernanhang in der Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 und § 313 HGB enthalten. A.2. Leitung, Steuerung und Kontrolle Die COSMO CONSULT AG und die COSMO CONSULT Gruppe werden vom Vorstand der COSMO CONSULT AG auf Grundlage der Satzung der Gesellschaft geleitet. Die in- und ausländischen Tochtergesellschaften des COSMO CONSULT Konzerns werden von ihrer jeweiligen Geschäftsführung in eigener Verantwortung in Abstimmung mit der Konzernleitung geführt. Der Aufsichtsrat der COSMO CONSULT AG bestellt, kontrolliert und überwacht den Vorstand. Die Bestellung des Aufsichtsrats, der aus insgesamt drei ordentlichen Mitgliedern besteht, erfolgt durch die Hauptversammlung. Für die Steuerung der COSMO CONSULT AG und der Unternehmensgruppe nutzt der Vorstand verschiedene finanzbezogene und nicht finanzbezogene Kennzahlen. Die bedeutsamsten finanzbezogenen Kennzahlen auf Konzernebene sind die Entwicklung der Umsatzerlöse in den Produktbereichen Services, Products & Subscription und Enhancement sowie die Ertragskraft. Dabei wird die Ertragskraft nach der Bruttomarge (Umsatz abzüglich Herstellungskosten bezogen auf den Umsatz) und der EBIT-Marge (Ergebnis vor Zinsen und Steuern bezogen auf den Umsatz) bemessen. Die Steuerung auf Ebene der einzelnen Tochtergesellschaften sowie der Produktbereiche erfolgt durchgängig nach diesen Kernsteuerungsgrößen sowie ergänzend nach der EBITDA-Marge (Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern bezogen auf den Umsatz). Weitere relevante finanzbezogene Steuerungsgrößen im Dienstleistungsgeschäft sind die Auslastung der Mitarbeiter*innen, die Faktura-Quoten und die erzielten Stundensätze. Der Free Cash-Flow, also der erwirtschaftete und für Investitionen und Kapitaldienst zur Verfügung stehende Liquiditätsüberschuss, stellt eine weitere Steuerungsgröße auf Konzernebene dar. Ein dauerhaft positiver Free Cash-Flow sichert die finanzielle Unabhängigkeit der COSMO CONSULT Gruppe und ihre Liquidität. Für die unternehmerische Entwicklung der COSMO CONSULT Gruppe spielen darüber hinaus nichtfinanzielle Aspekte eine Rolle. Dabei handelt es sich beispielsweise um die Zufriedenheit der Kunden sowie die Zufriedenheit und das Engagement unserer Mitarbeiter*innen. Die Festigung der Kundenbeziehungen ist Gegenstand verschiedener Programme, die bei den einzelnen Gesellschaften der Unternehmensgruppe im Einsatz sind und dazu dienen, den Grad der Kundenzufriedenheit festzustellen und Verbesserungspotenziale zu identifizieren. Für die Analyse unserer Mitarbeiter*innenzufriedenheit führen wir regelmäßige Umfragen durch. A.3. Forschung & Entwicklung Die von COSMO CONSULT betreuten Digitalisierungsprojekte basieren auf den von Microsoft Dynamics angebotenen Business Plattformen für ERP-, CRM- und HCM-Systeme. Die Anpassung dieser Softwarelösungen an die kundenindividuellen Anforderungen ist ein stetiger Prozess und erfordert eine fortlaufende Anpassung und Weiterentwicklung spezieller Branchenlösungen. Der Softwareentwicklung in diesem Bereich kommt damit eine signifikante strategische Bedeutung zu. COSMO CONSULT hat in den letzten Jahren kontinuierlich erhebliche Investitionen in die Entwicklung und Transformation der bisherigen Branchen- und Add On Lösungen (Apps) auf die jeweils neuste Microsoft Technologie getätigt. Diese neue Entwicklung ermöglicht den Übergang vom klassischen Lizenz- zu einem echten Software as a Service (SaaS)-Geschäft. Cloud-ERP-Systeme gewinnen im ERP-Umfeld an Bedeutung, weil sie Unternehmen durch schnelle und flexible Anpassungsmöglichkeiten sowie den Zugang zu modernen Technologien wie AI und Machine Learning eine wesentlich bessere Grundlage für Innovation bieten. Zudem ermöglicht die Cloud eine nahtlose Integration und Vernetzung ohne die hohen Risiken und Kosten, die mit traditionellen On-Premises-Systemen verbunden sind. Das COSMO CONSULT Produktportfolio hat im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter stark an Wettbewerbsfähigkeit zugenommen. Mittlerweile bietet die COSMO CONSULT Gruppe in der Microsoft-Vermarktungsplattform AppSource mehr als 75 Softwareanwendungen (Vorjahr: 65) aus eigener Entwicklung an und steht damit in der internationalen Spitzengruppe für Microsoft Cloud-Applikationen. Die COSMO CONSULT Branchenlösungen für die diskrete Fertigung, die Prozessfertigung, die Chemie-, Farben-, Lack- und Pharma- und Lebensmittelindustrie, für Projektdienstleister und -fertiger, die Recycling und Entsorgungsbranche sowie für das Baugewerbe sind von Microsoft zertifiziert und verfügen über den sogenannten Co-Sell Status, d.h. sie werden durch den Microsoft Vertrieb und dessen Account Executives international vermarktet. Damit entspricht das COSMO CONSULT Produkt-Portfolio den strategischen Vorgaben von Microsoft für einen offensiven Vertrieb der Anwendungen als Software-as-a-Service (Saas). Eine hohe Bedeutung genießt die permanente Fortentwicklung der eigenen IT-Infrastruktur, insbesondere der COSMO Plattform. Ein wesentlicher Teil der COSMO Plattform ist das Kundenportal myCOSMO. Über diese zentrale Plattform können sich unsere Kunden jederzeit einen aktuellen Überblick über ihren Lizenzstatus und den Status laufender Projekte verschaffen. Zudem bietet das Portal Zugang zu umfangreichen Support-, Schulungs- und Ergänzungsangeboten für den End-to-End-Lösungsausbau bestehender Kundenapplikationen auf Basis von Microsoft-Technologien. B. Wirtschaftsbericht B.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft hat sich im Jahr 2023 besser als ursprünglich erwartet entwickelt und wuchs weiterhin in gemäßigtem Tempo; die Wachstumsrate war mit 3,5 % gegenüber 2022 weitgehend unverändert. Haupttreiber dieses Wachstums waren die Schwellenländer und die Vereinigten Staaten. Im Gegensatz dazu wurde die Entwicklung in den meisten anderen Industrieländern stärker durch restriktive Finanzierungsbedingungen und erhebliche geopolitische Unsicherheiten beeinflusst. Weltweit sank die Inflation aufgrund fallender Energiepreise deutlich, obwohl der zugrunde liegende Preisdruck hoch blieb. Im Euroraum wuchs die Wirtschaft laut dem EZB-Jahresbericht 2023 um lediglich 0,4 % (Vorjahr: 3,4 %). Die Wachstumsverlangsamung war vor allem auf die wirtschaftlichen Folgen des Krieges zwischen Russland und der Ukraine zurückzuführen, wobei die Auswirkungen je nach Wirtschaftsstruktur der einzelnen Länder unterschiedlich waren. Die Industrie wurde insbesondere durch geldpolitische Straffungen, hohe Energiepreise und eine nachlassende weltweite Nachfrage belastet. Im Gegensatz dazu konnte sich der Dienstleistungssektor gut behaupten, da er noch von den positiven Effekten des wirtschaftlichen Wiederhochfahrens nach der Pandemie profitierte. Für die deutsche Wirtschaft war 2023 ein herausforderndes Jahr. Deutschland erlebte eine leichte Rezession mit einem Rückgang des realen BIP um 0,2 %. Dies war hauptsächlich auf eine schwache Inlandsnachfrage und schleppende Exporte zurückzuführen. Stark rückläufige Bauaktivitäten haben die wirtschaftliche Erholung zusätzlich beeinträchtigt. Die wirtschaftliche Entwicklung in Lateinamerika war durchwachsen. Die Region verzeichnete insgesamt ein Wirtschaftswachstum von etwa 2,1 %, was über den ursprünglichen Erwartungen lag. Allerdings trugen auch hier globale Unsicherheiten, hohe Zinssätze und schwächere Handelsbedingungen dazu bei, dass sich das Wachstum gegenüber dem Vorjahr verlangsamte. Vor allem in Mexiko und Chile blieb die Kerninflation hoch. In Asien war im Jahr 2023 eine positive Entwicklung zu verzeichnen. Laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) trägt die Region Asien-Pazifik weiterhin erheblich zum globalen Wachstum bei und ist 2023 um etwa 4,6 % gewachsen, was eine Verbesserung gegenüber den 3,9 % im Jahr 2022 darstellt. Wachstumstreiber ist hier vor allem China, was auf die Wiedereröffnung nach den COVID-19-Lockdowns und eine steigende Binnennachfrage zurückzuführen ist. Der IT-Markt verzeichnete laut führenden Marktforschungsunternehmen wie Gartner Inc., International Data Corporation (IDC) und Forrester Research auch im Jahr 2023 signifikante Entwicklungen und Anpassungen an die sich wandelnden wirtschaftlichen Bedingungen und technologischen Anforderungen. Laut Gartner Inc. sind die weltweiten IT-Ausgaben in 2023 um 3,3 % auf insgesamt 4,7 Billionen US-Dollar gestiegen. Wie bereits in den Vorjahren entfällt etwa die Hälfte dieser Ausgaben auf IT-Dienstleistungen (1,4 Billionen US-Dollar) und Software (0,9 Billionen Dollar). In Deutschland hat sich der IT-Markt gegen den Trend der Gesamtwirtschaft weiterhin positiv entwickelt. Nach den Erhebungen des ITK Branchenverbands Bitkom wuchs der IT-Markt in Deutschland im Jahr 2023 um 2,0 % und erreichte ein Marktvolumen von 215 Milliarden Euro. Die hohen Wachstumsraten entfielen auf die Segmente Software (+9,6 %) und IT-Services (+5,1 %). Dieses Wachstum wurde - trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und Inflationsdruck - durch die fortgesetzten Investitionen in digitale Geschäftsinitiativen vorangetrieben. Der Einsatz digitaler Technologien eröffnet gerade in Zeiten des Fachkräftemangels nicht nur Kostensenkungen und Effizienzverbesserungen der eigenen Unternehmensabläufe. Vielmehr erwarten auch die Kunden und Geschäftspartner der Unternehmen digitale Lösungen. Digital-First-Strategien eröffnen den Unternehmen damit auch digitale Einnahmequellen. Ein weiterer wesentlicher Treiber des Marktwachstums bleibt das Cloud-Computing. Dies spiegelt zum einen den Übergang von traditionellen On-Premise-Datenzentren zu flexibleren und skalierbareren Cloud-Optionen wider. Verstärkt wird diese Entwicklung durch den zunehmenden Einsatz von KI-Technologien, um operative Effizienz zu steigern und Innovationen zu fördern. Auch hier werden zunehmend Cloud-Infrastrukturen genutzt, um die für KI-Anwendungen erforderliche Rechenleistung und Datenspeicherung bereitzustellen. B.2. Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns Geschäftsverlauf und Ertragslage des Konzerns Die Unternehmen der COSMO CONSULT Gruppe konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 von der robusten Entwicklung in der IT-Branche profitieren. Die Nachfrage nach Beratungsleistungen und Softwarelösungen war unverändert hoch, wenn auch die Investitionsbudgets der Kunden infolge der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung begrenzt sind und die Preisverhandlungen sich intensiver gestalten. Insgesamt sind die Umsatzerlöse der Unternehmensgruppe gegenüber dem Vorjahr um 9,7 % auf Mio. EUR 184,5 gestiegen und das für 2023 geplante Umsatzziel konnte vollumfänglich erreicht werden. Der überwiegende Teil des Umsatzwachstums wurde im Kernbereich Services erzielt. Der unverändert bestehende Digitalisierungsbedarf in den Unternehmen hat hier zu einem Umsatzanstieg von 10,8 % geführt. Diese Entwicklung ist weiterhin maßgeblich durch die Cloud-Fähigkeit von Microsoft Dynamics 365 Business Central getrieben. Zudem konnten in 2023 verstärkt Business-Intelligence-Projekte realisiert und betreut werden. Die Entwicklung in den einzelnen Ländern verlief dabei unterschiedlich. In Deutschland und Österreich wurden die Umsatzziele im Bereich Services 2023 knapp erreicht, trotz Fachkräftemangels und der Notwendigkeit, auf Fremddienstleister zurückzugreifen. Frankreich übertraf die Umsatz- und Ergebnisziele mit großen Kundenprojekten, benötigte aber ebenfalls externe Kapazitäten. Spanien erzielte durch eine gute Auftragslage einen erheblichen Umsatz- und Ergebnisanstieg. In Schweden und Lateinamerika führten personelle Wechsel zu weniger umgesetzten Projekten. Im Bereich Products & Subscription konnten erneut erhebliche Umsatzzuwächse von 13,8 % gegenüber dem Vorjahr erzielt werden. Die Umsatz- und Margenentwicklung in diesem Bereich verlief zudem - insbesondere im Bereich Subscription - besser als geplant. Erwartungsgemäß sind die Erlöse aus Software-Lizenzverkäufen weiterhin leicht zurückgegangen, allerdings nicht so stark wie budgetiert. Bei den Umsätzen im Bereich Enhancement, die vom Umfang der Software-Lizenzverkäufe abhängig sind, ist der gegenüber dem Vorjahr erwartete Umsatzrückgang nicht eingetreten; die hier erzielten Erlöse liegen stattdessen leicht über dem Vorjahresniveau. Die Materialaufwendungen betreffen überwiegend den Aufwand für den Erwerb von Software-Subscription, Software-Lizenzen und Software-Wartungsleistungen sowie die Aufwendungen für bezogene Leistungen im Zusammenhang mit dem Dienstleistungsgeschäft. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr von Mio. EUR 38,5 auf Mio. EUR 40,9 korreliert mit den höheren Erlösen aus Software-Subscription und Software-Lizenzen, aber auch mit dem aufgrund von Kapazitätsengpässen erforderlichen Einkauf von Fremddienstleistern. Der Anstieg des Personalaufwands um 10,2 % auf Mio. EUR 105,0 gegenüber dem Vorjahr ist maßgeblich auf das fortgesetzte Wachstum im Bereich Services und der damit verbundenen Zunahme der Zahl der Mitarbeiter*innen in diesem Bereich zurückzuführen. Mit dem organischen Wachstum wurden die Personalkapazitäten im Vertriebsbereich und - in geringerem Umfang - auch im Verwaltungsbereich erhöht. Die Entwicklung des Personalaufwands spiegelt darüber hinaus den Anstieg des Vergütungsniveaus für qualifiziertes Personal sowie die inflationsbedingten Gehaltserhöhungen wider. Die Kostenbasis der Unternehmensgruppe wurde 2023 maßgeblich durch die folgenden Faktoren beeinflusst:
Insgesamt hat die Unternehmensgruppe im Geschäftsjahr 2023 ein EBIT in Höhe von Mio. EUR 12,3 erzielt (Vorjahr: Mio. EUR 8,5). Mit einer EBIT-Marge von 7,2 % wurde das prognostizierte Ziel einer EBIT-Marge zwischen 8 % und 10 % verfehlt. Vermögens- und Finanzlage des Konzerns Das Anlagevermögen beläuft sich auf Mio. EUR 8,4 und hat sich gegenüber dem Vorjahr (Mio. EUR 10,7) insbesondere infolge der planmäßigen Abschreibung der Geschäfts- und Firmenwerte verringert. Der Anstieg der Kundenforderungen um 1,2 % auf Mio. EUR 28,8 ist Folge des Umsatzwachstums. Die langfristigen sonstigen Forderungen beinhalten ausschließlich Kautionsforderungen im Zusammenhang mit angemieteten Räumlichkeiten (Mio. EUR 0,8; Vorjahr: Mio. EUR 0,7). Die kurzfristigen sonstigen Forderungen betreffen wie im Vorjahr im Wesentlichen Forderungen aus anrechenbaren Abzugssteuern, aus Ertragsteuervorauszahlungen sowie aus Umsatzsteuer. Die Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf Mio. EUR 10,5 (Vorjahr: Mio. EUR 7,1). Abzüglich der Mittelabflüsse aus Investitionstätigkeit in Höhe von Mio. EUR 0,9 (Vorjahr: Mio. EUR 2,1) und sowie aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von Mio. EUR 17,4 (Vorjahr: Mio. EUR 2,9) ergibt sich ein um Mio. EUR 7,9 geringerer Finanzmittelbestand als im Vorjahr. Für das Geschäftsjahr 2023 ergibt sich ein bilanzielles Eigenkapital in Höhe von Mio. EUR 30,2 (Vorjahr: Mio. EUR 39,4). Der Rückgang durch die im Jahr 2023 erfolgten Ausschüttungen wurde durch das Konzernergebnis 2023 teilweise kompensiert. Insgesamt wird die Kapitalseite der Konzernbilanz durch die nach wie vor hohe Eigenkapitalquote von 42,1 % (Vorjahr: 48,8 %) bestimmt. Die Unternehmensgruppe weist damit weiterhin eine sehr solide Finanzierungsstruktur aus. Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf Mio. EUR 11,4 (Vorjahr: Mio. EUR 13,9). Darin sind langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeiter*innen für Altersvorsorge in Höhe von Mio. EUR 0,6 enthalten (Vorjahr: Mio. EUR 0,6). Die kurzfristigen sonstigen Rückstellungen beinhalten vor allem Verpflichtungen im Personalbereich (Mio. EUR 6,6; Vorjahr: Mio. EUR 6,4) und ausstehende Rechnungen (Mio. EUR 2,2; Vorjahr: Mio. EUR 4,8). Die zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren überwiegend aus im Jahr 2020 erfolgten Darlehensaufnahmen der COSMO CONSULT AG. Die Darlehen dienen teils zur Finanzierung der im Jahr 2020 getätigten Anteilsaufstockungen, teils zur Stärkung der Betriebsmittel der Unternehmensgruppe. Zum 31. Dezember 2023 bestehen Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von Mio. EUR 1,5, von denen Mio. EUR 0,6 im Jahr 2024 zur Tilgung fällig sind. Weiterhin bestehen kurzfristige Kreditlinien in Höhe von Mio. EUR 8,6, die zum 31. Dezember 2023 in Höhe von Mio. EUR 0,2 in Anspruch genommen wurden. Die Lieferantenverbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 betragen Mio. EUR 12,8 (Vorjahr: Mio. EUR 9,0). Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist teils auf die fortgesetzte Ausweitung der Geschäftstätigkeit der Unternehmensgruppe zurückzuführen, teils korrespondiert er mit dem Rückgang der Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten betreffen wie im Vorjahr überwiegend Verbindlichkeiten aus Lohn-, Umsatz- und Abzugsteuern sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 7,3 % auf Mio. EUR 8,3 ist teils Folge des gestiegenen Personalaufwands, teils stichtagsbedingt. Die Fähigkeit des Konzerns, seine Zahlungsverpflichtungen zu begleichen, war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gegeben. B.3. Geschäftsverlauf und Lage der COSMO CONSULT AG Der Jahresabschluss der COSMO CONSULT AG wird, wie auch der Konzernabschluss, nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Entwicklung, die Lizenzierung und der Vertrieb von Software für die elektronische Datenverarbeitung, die Erbringung von Beratungsleistungen im Zusammenhang mit Softwareprodukten und deren Einsatz beim Anwender sowie der Erwerb, das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Unternehmen, die auf dem Gebiet der Entwicklung, des Vertriebs und der Beratung von Softwareprodukten tätig sind. Geschäftsverlauf und Ertragslage der COSMO CONSULT AG Die COSMO CONSULT AG ist als operativ tätige Holding direkter Vertragspartner von Microsoft. Als Muttergesellschaft erwirbt sie die für die Implementierung und Nutzung der vom COSMO CONSULT Konzern entwickelten Branchen- und Business-Lösungen erforderliche Software sowie die zugehörige Wartung zentral von Microsoft und veräußert diese anschließend an ihre Tochtergesellschaften. Die Tätigkeit der COSMO CONSULT AG besteht darüber hinaus in der Lenkung, Akquisition und Gründung von Unternehmen. Als Muttergesellschaft bündelt sie die Marktaktivitäten der gesamten Unternehmensgruppe, analysiert bestehende und erkundet neue Geschäftsaktivitäten, trifft die strategischen Entscheidungen und überwacht die Geschäfte der Tochtergesellschaften. Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft ist daher fast ausschließlich von der Entwicklung der Tochtergesellschaften und der Beteiligungen abhängig, weshalb insofern auf die entsprechenden Ausführungen zur Entwicklung der Unternehmensgruppe unter Punkt B.2. verwiesen wird. Das auf Konzernebene zu verzeichnende Umsatzwachstum im Jahr 2023 hat auch bei der COSMO CONSULT AG zu einem Anstieg der Erlöse im Bereich Products & Subscription geführt. Die Erlöse im Bereich Enhancement liegen- wie auch im Konzern - etwas über dem Vorjahresniveau. Insgesamt war im Jahr 2023 in diesen beiden Bereichen ein Umsatzwachstum von Mio. EUR 33,0 auf Mio. EUR 35,2 bzw. um 6,8 % zu verzeichnen. Das für 2023 geplante Umsatzziel wurde damit erreicht. Daneben erzielte die COSMO CONSULT AG in geringem Umfang Erlöse aus Dienstleistungen und Kostenumlagen an ihre Tochtergesellschaften (Mio. EUR 1,3; Vorjahr: Mio. EUR 1,3). Korrespondierend zu dieser Entwicklung haben sich die Aufwendungen aus dem Einkauf von Softwarelizenzen und Wartungsleistungen um 8,5 % auf Mio. EUR 30,7 erhöht (Vorjahr: Mio. EUR 28,3). Der Personalaufwand sowie die Höhe der sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen auf dem Niveau des Vorjahres. Vermögens- und Finanzlage der COSMO CONSULT AG Das bilanzielle Gesamtvermögen der COSMO CONSULT AG beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf Mio. EUR 42,0 und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um 19,6 % verringert. Der Rückgang resultiert maßgeblich aus den in 2023 erfolgten Ausschüttungen. Die Zugänge zu den Finanzanlagen betreffen im Wesentlichen geleistete Einlagen in verschiedene Tochterunternehmen (Mio. EUR 1,6). Gegenläufig wirkt sich die Abschreibung auf Anteile an einem verbundenen Unternehmen aus (Mio. EUR 1,3). Zum 31. Dezember 2023 bestehen langfristige Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von Mio. EUR 3,3 (Vorjahr: Mio. EUR 2,8). Diese betreffen an diverse Tochtergesellschaften ausgereichte Darlehen, die für den weiteren Ausbau der Geschäftsaktivitäten verwendet wurden und kontinuierlich getilgt werden. Die kurzfristigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von Mio. EUR 10,9 (Vorjahr: Mio. EUR 12,0) resultieren aus dem laufenden Leistungsverkehr. Die sonstigen kurzfristigen Forderungen beinhalten vor allem Ertragsteuererstattungsansprüche (Mio. EUR 1,7; Vorjahr: Mio. EUR 1,4), die im Wesentlichen aus anrechenbaren Abzugssteuern auf erhaltene Ausschüttungen resultieren. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital in Höhe von Mio. EUR 27,8 aus (Vorjahr: Mio. EUR 38,5). Die Eigenkapitalquote ist mit 66,9 % nach wie vor sehr hoch (Vorjahr: 73,7 %). Die Bankschulden betreffen im Wesentlichen im Geschäftsjahr 2020 aufgenommene Darlehen in Höhe von ursprünglich Mio. EUR 3,2 zur Finanzierung des Erwerbs ausstehender Anteile als auch zur Stärkung der Betriebsmittel. Im Jahr 2023 erfolgten planmäßige Tilgungen in Höhe von Mio. EUR 0,6. Die im Jahr 2024 fälligen Tilgungen belaufen sich ebenfalls auf Mio. EUR 0,6. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten in Höhe von Mio. EUR 1,2 überwiegend Verbindlichkeiten aus ausstehenden Rechnungen (Vorjahr: Mio. EUR 4,2). Die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Microsoft aus dem Einkauf von Wartungsleistungen und Softwarelizenzen. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist auf die geänderten Abrechnungsmodalitäten von Microsoft zurückzuführen und korrespondiert mit dem Anstieg der Lieferantenverbindlichkeiten auf Mio. EUR 9,7 (Vorjahr: Mio. EUR 5,6). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von Mio. EUR 0,9 resultieren ausschließlich aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr (Vorjahr: Mio. EUR 0,9). B.4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage des Konzerns und der COSMO CONSULT AG Vor dem Hintergrund der unter Punkt B.1. beschriebenen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung verlief die Geschäftsentwicklung der COSMO CONSULT Gruppe im Jahr 2023 erfreulich. Die Unternehmen der COSMO CONSULT Gruppe konnten eine erhöhte Nachfrage nach IT-Dienstleistungen und Softwarelösungen verzeichnen. Die Dynamik in unserer Branche hat sich als unverändert hoch erwiesen. Als etablierter Microsoft-Partner für Digitalisierung, Business-Software und Infrastruktur konnten wir unseren Kunden auch im Jahr 2023 helfen, ihre Geschäftsprozesse und Abläufe schneller und anpassungsfähiger zu gestalten, Effizienzgewinne durch Digitalisierung zu erzielen und damit ihre eigen Kostenbasis zu senken. Dies spiegelt sich nicht zuletzt in den gestiegenen Erlösen und Ergebnissen in unserem Kerngeschäftsbereich Services wider. Regional war die Entwicklung zwar unterschiedlich und in einigen Ländern konnten die geplanten Umsätze und Ergebnisbeiträge aufgrund von Kapazitätsengpässen sowie infolge von Änderungen in der Managementstruktur nicht erreicht werden. Diese Einflüsse konnten durch über den Erwartungen liegende Service-Umsätze und -Ergebnisse in anderen Ländern teilweise ausgeglichen werden. Die seit Jahren getätigten erheblichen Ressourcenbindungen in die Anpassung und Weiterentwicklung des eigenen Produktportfolios, insbesondere im Cloudgeschäft, haben zu dieser Entwicklung maßgeblich beigetragen. Darüber hinaus verlief die Umsatz- und Ergebnisentwicklung in den Bereichen Products & Subscription sowie Enhancement besser als zu Beginn des Jahres erwartet. Insgesamt haben die hinter den Erwartungen liegende Entwicklung im Service-Geschäft sowie die inflationsbedingt gestiegenen Kosten für Personal und die eigene IT-Infrastruktur dazu geführt, dass - trotz Erreichen des Gesamtumsatzziels - das Ergebnisziel einer EBIT-Marge zwischen 8 % und 10 % knapp verfehlt wurde. Vor dem Hintergrund dieser Rahmenbedingungen und Herausforderungen blicken wir auf ein erfolgreiches und anspruchsvolles Geschäftsjahr 2023 zurück. Für COSMO CONSULT stand und steht die Unterstützung unserer Kunden und Mitarbeiter*innen im Vordergrund. Die in den letzten Jahren implementierten Abläufe in nahezu allen Unternehmensbereichen, die eine Remote-Arbeit für den Großteil unserer Mitarbeiter*innen ermöglichen, wurden im Jahr 2023 beibehalten und verbessert. Die Sicherstellung der Gesundheit der Mitarbeiter*innen und die kontinuierliche Betreuung unserer Kunden genießen für uns unverändert höchste Priorität. Unsere Mitarbeiter*innen sind in dem beratungsintensiven und auf Vertrauen basierenden Geschäft unser wertvollstes Kapital. Ein interessantes und umfassendes Aus- und Weiterbildungsangebot, flexible Arbeitszeitmodelle, flache Hierarchien und nicht zuletzt adäquate Vergütungsmodelle dienen dazu, unsere Attraktivität als Arbeitgeber zu erhalten und auszubauen und so qualifizierte und interessierte Mitarbeiter*innen zu halten und zu gewinnen. Die Herausforderungen des vergangenen Geschäftsjahrs und unser Umgang damit haben erneut gezeigt, dass unsere Unternehmensgruppe eine Vielzahl von Lösungen für Unternehmen und Institutionen anbietet, um schnell auf geänderte Anforderungen zu reagieren. Der nach wie vor bestehende Digitalisierungsdruck bietet unverändert vielfältige neue Geschäftschancen. Dies und die stabile wirtschaftliche und finanzielle Lage der COSMO CONSULT Gruppe bieten eine gute Grundlage für die Bewältigung der aktuellen Anforderungen, Risiken und Unsicherheiten. Die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der COSMO CONSULT AG wird deshalb auch zum Berichtszeitpunkt als stabil eingeschätzt. Zu unserer aktuellen Einschätzung der weiteren Entwicklung verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen im Risiko- und Chancenbericht (Punkt C.2.) sowie im Prognosebericht (Punkt C.3.) C. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht des Konzerns und der COSMO CONSULT AG C.1. Risiko- und Chancenmanagement Die Unternehmen der COSMO CONSULT Gruppe agieren in einem dynamischen Marktumfeld und sind weltweit tätig. Hieraus ergeben sich neben neuen Chancen auch verschiedenste Risiken, denen die Unternehmen ausgesetzt sind. Für die Sicherstellung des nachhaltigen Erfolgs der Unternehmensgruppe ist es erforderlich, Risiken und Chancen aus der Geschäftstätigkeit frühzeitig zu identifizieren, zutreffend zu bewerten und effektiv zu steuern. Unter dem Begriff "Risiko" werden dabei alle Ereignisse und Entwicklungen innerhalb und außerhalb des Unternehmens verstanden, die sich im Rahmen eines vorgegebenen Betrachtungszeitraums nachteilig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken können. Unternehmerischer Erfolg und die Nutzung von Chancen erfordern auch das bewusste Eingehen von Risiken. Ziel ist nicht die Vermeidung aller Risiken, sondern die Schaffung von Handlungsspielräumen, die ein bewusstes Eingehen aufgrund umfassender Kenntnisse der Risiken und Risikozusammenhänge ermöglichen. Risiken werden nur dann eingegangen, wenn diese kalkulierbar und innerhalb unserer Organisation handhabbar sind und die ihnen gegenüberstehenden Chancen eine angemessene Wertsteigerung erwarten lassen. Das Chancen- und Risikomanagement ist in der COSMO CONSULT Gruppe darauf ausgerichtet, den Bestand des Unternehmens zu sichern und eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes zu gewährleisten. Es ist somit ein integraler Bestandteil der Geschäftsprozesse und unternehmerischen Entscheidungen. Die Kernbereiche des Risikomanagements sind die strategische und operative Unternehmensplanung, das interne Berichtswesen, das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem sowie die ständige Überwachung aller Finanzströme. Die strategische Unternehmensplanung soll unter anderem gewährleisten, langfristige Chancen und Risiken frühzeitig zu identifizieren, um geeignete strukturelle Maßnahmen ergreifen zu können. Das interne Berichtswesen, inklusive eines permanenten Abgleichs der Ist- mit den Planzahlen, ist auf allen Unternehmensebenen darauf ausgelegt, aktuelle und relevante Informationen über die Entwicklung der wesentlichen Risiken und der Wirksamkeit der Maßnahmen zur Risikobegrenzung zu liefern. Zur Sicherung der Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und Rechnungslegung sowie der Verlässlichkeit der internen und externen Berichterstattung besteht ein rechnungslegungsbezogenes internes Kontrollsystem. Als integraler Bestandteil des Konzernrechnungslegungsprozesses umfasst es präventive, überwachende und aufdeckende Sicherungs- und Kontrollmaßnahmen im Rechnungswesen und in operativen Funktionen. Die wesentlichen Merkmale des internen Kontrollsystems der Gesellschaft im Hinblick auf die Rechnungslegung sind konzernweit einheitliche Bilanzierungsvorgaben und -prozesse, IT-Sicherheitsrichtlinien und -Vorschriften sowie Organisationsprinzipien und -abläufe. Durch zentrale wie auch dezentrale Schulungen wird sichergestellt, dass die am Rechnungslegungsprozess Beteiligten über die für sie relevanten Kenntnisse verfügen. Die Kontrollmechanismen unterliegen einem ständigen Optimierungsprozess. Darüber hinaus sind hinsichtlich bestimmter Risiken im Rechnungslegungsprozess verschiedene Kontrollprinzipien wie beispielsweise IT-gestützte und manuelle Abstimmungen, die Einrichtung von Funktionstrennungen (Vier-Augen-Prinzip) und Zugriffsregelungen in unseren Softwaresystemen verankert. Die Erstellung der Jahresabschlüsse der Gesellschaften der COSMO CONSULT Gruppe erfolgt systemgestützt in Microsoft Dynamics 365 Business Central, größtenteils mit Unterstützung der Mitarbeiter*innen der Abteilung Finance and Accounting oder externer Dienstleister. Die Abteilung Finance and Accounting erstellt auf der Grundlage dieser Abschlüsse den Konzernabschluss. Dabei werden die Einzelabschlussdaten auf Übereinstimmung mit den gruppenweit gültigen Bilanzierungs- und Bewertungsrichtlinien überprüft und unterliegen diversen automatischen und manuellen Plausibilitätsprüfungen. C.2. Risiko- und Chancenbericht Ökonomische, politische und gesellschaftliche Risiken Bei den Produkten und Dienstleistungen der COSMO CONSULT Gruppe handelt es sich um Investitionsgüter; die Nachfrage ist damit zunächst direkt abhängig von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Risiken für unsere Geschäftstätigkeit können sich dabei vor allem unter folgenden Umständen ergeben:
Diese Risiken sind schwer vorhersehbar und können von uns nicht beeinflusst werden. Sie können zudem unsere Geschäftsentwicklung beeinflussen und zu negativen Abweichungen von unseren Umsatz- und Ergebniszielen führen. Allerdings können sich für die COSMO CONSULT Unternehmensgruppe auch Chancen ergeben, wenn sich die tatsächliche konjunkturelle Entwicklung positiver gestaltet als erwartet. Um die Risiken zu identifizieren, denen unsere Unternehmensgruppe durch die vorgenannten Entwicklungen ausgesetzt sein kann, überwacht COSMO CONSULT im Rahmen der monatlichen Berichterstattung die konkreten Folgen dieser Risiken insbesondere auf den Status der aktuellen und anstehenden Kundenprojekte sowie auf den Auftragseingang. In diesem Zusammenhang werden auch die Auswirkungen bzw. Risiken beurteilt, die diese Risiken unmittelbar oder mittelbar für unsere Kunden bzw. deren Geschäftsmodelle voraussichtlich haben könnten. Strategische und branchenspezifische Chancen und Risiken Angesichts der fortgesetzten Digitalisierung in nahezu allen Bereichen des Lebens, insbesondere der Wirtschaft, wird die IT-Branche unserer Ansicht nach auch in den kommenden Jahren ein Wachstumsmarkt sein. Die Nachfrage nach ganzheitlichen digitalen Lösungen, mobilen Anwendungen, Business Applications, Cloud-Computing und SaaS-Angeboten steigt weiterhin. Zudem werden im Rahmen von Industrie 4.0 immer mehr Fertigungsprozesse und Arbeitsschritte digital miteinander vernetzt und aufeinander abgestimmt. Mit innovativen Software-Lösungen und digitalen Geschäftsmodellen wächst nicht nur der Beratungsbedarf im Bereich der Technologie, sondern auch in den Bereichen Strategie und Kultur. Laut der Prognose von Gartner Inc. werden sich die weltweiten IT-Ausgaben im Jahr 2024 auf ca. 5,0 Billionen US-Dollar belaufen, was einem Anstieg von 6,8 % gegenüber 2023 entspricht. In Europa werden sich die IT-Ausgaben laut Einschätzung von Gartner im Jahr 2024 auf voraussichtlich 1,1 Billionen US-Dollar belaufen und damit gegenüber 2023 um 9,3 % ansteigen. In Deutschland rechnet der Branchenverband Bitkom im Januar 2024 mit einer ähnlichen Entwicklung und prognostiziert für 2024 Zuwächse von 9,4 % auf 45,4 Milliarden Euro bei Software und von 4,8 % auf 51,7 Milliarden Euro im Bereich Services. Belastungen der weltweiten Konjunktur als Folge von kriegerischen Konflikten, protektionistischen Maßnahmen, Bankenkrisen oder einer Verknappung der natürlichen Ressourcen bergen Unsicherheiten, ob sich diese Einschätzungen in dem prognostizierten Umfang realisieren werden. Risiken ergeben sich deshalb insbesondere für den Fall, dass Unternehmen infolge der damit verbundenen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft dazu gezwungen sind, ihre Ausgaben im Bereich der Digitalisierung zu drosseln und Investitionen in die digitale Transformation zu verschieben. Auf der anderen Seite ist der Digitalisierungsdruck in nahezu allen Bereichen der Wirtschaft und der öffentlichen Verwaltungen unverändert hoch. Laut Einschätzung von Gartner werden Unternehmen vor allem in organisatorische Effizienz- und Optimierungsprojekte investieren. Die Entwicklung der Branche ist damit weiterhin von technischen Innovationen, neuartigen Geschäftsprozessen, der Entstehung neuer Geschäftsmodelle, sich permanent wandelnden Markterwartungen und einem starken, international geführten Wettbewerb geprägt. Auf der einen Seite drängen immer neue Unternehmen in den Markt und IT-Dienstleistungen werden zu niedrigeren Marktpreisen an Offshore-Standorte verlagert. Zugleich erhöht sich hierdurch der Konsolidierungsdruck in der Branche, die sich nach wie vor durch eine Vielzahl kleiner und mittelständischer Anbieter auszeichnet. Der weitere Erfolg von COSMO CONSULT hängt damit maßgeblich von der Fähigkeit der Unternehmensgruppe ab, mit diesen Entwicklungen Schritt zu halten und das Produkt- und Dienstleistungsportfolio an die geänderten Anforderungen anzupassen. Risiken können insbesondere daraus resultieren, dass es uns nicht gelingt, neue, den Anforderungen unserer Kunden entsprechende Softwarelösungen und Services vor unseren Wettbewerbern oder zu vergleichbar günstigen Konditionen auf den Markt zu bringen. Dies betrifft vor allem die Entwicklung innovativer Anwendungen zur Unterstützung des intelligenten Unternehmens ("intelligente" ERP-Systeme) kombiniert mit dem zunehmenden Einsatz cloudbasierter Unternehmenslösungen. Der verstärkte Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Technologien für maschinelles Lernen bietet enorme Potenziale für Effizienzsteigerungen und neue Geschäftsmodelle, erfordert aber neben dem Verständnis bestehender technologischer Abläufe und Systeme auch unternehmenskulturelle Veränderungen. Gerade die IT-Beratung wird unter diesen Rahmenbedingungen zunehmend komplexer und damit auch fehleranfälliger. Ein wesentliches Risiko besteht darin, aktuelle Trends und Entwicklungen in der Branche nicht oder zu spät zu erkennen. COSMO CONSULT hat verschiedenen Maßnahmen ergriffen, um den vorgenannten Risiken zu begegnen:
Abhängigkeit von Microsoft Als Spezialist für Digitalisierungs-Lösungen auf Basis der Produkte von Microsoft Dynamics 365, Microsoft Power Plattform und Microsoft Office 365 für mittelständische und große Unternehmen besteht für die COSMO CONSULT Gruppe eine enge Abhängigkeit von Microsoft, insbesondere im Bereich Softwareentwicklung, aber auch bei der Preisgestaltung für den Software-Vertrieb. Dies betrifft vor allem den unumkehrbaren Wechsel weg von klassischen Software-Lizenzverkäufen hin zu Software-Subscriptions von Cloud Lösungen. Hieraus können sich die folgenden Risiken ergeben:
Allerdings sind mit der Ausweitung von Subscription-Modellen auch erhebliche Chancen verbunden:
Als einer der weltweit erfolgreichsten Microsoft Business Applications-Partner ist COSMO CONSULT seit 2011 regelmäßiges Mitglied des "Inner Circle for Microsoft Business Applications" und profitiert dadurch von Vorteilen, die nicht zuletzt auch für die Kunden der Unternehmensgruppe relevant sind: Das Gremium ermöglicht den regelmäßigen Austausch mit wichtigen Microsoft-Entscheidern, wodurch COSMO CONSULT in gewissem Umfang direkten Einfluss auf die Weiterentwicklung und strategische Ausrichtung der Microsoft Dynamics 365-Lösungen hat. Auf diese Weise können die Praxisanforderungen der Kunden die Produktstrategie von Microsoft unmittelbar beeinflussen. Im Gegenzug erhält die COSMO CONSULT Gruppe Zugang zu technologischen Innovationen von Microsoft, die unseren Kunden wiederum frühzeitig Wettbewerbsvorteile verschaffen können. Operative Risiken Das Geschäftsmodell von COSMO CONSULT basiert auf der erfolgreichen Implementierung von Software- und Servicelösungen, die den Kunden helfen sollen, Komplexität zu verringern und so effizient wie möglich zu arbeiten. Die entsprechenden Projektaufträge zeichnen sich dabei durch eine erhebliche Komplexität aus. So gilt es dabei, die verschiedenen cloudbasierten Lösungen ERP-, CRM-, DMS- und BI-Lösungen bzw. eine individuelle Kombination dieser Tools bestmöglich und zeitnah an die Abläufe und Organisationsstrukturen der Kunden anzupassen. Dabei ist regelmäßig eine enge Zusammenarbeit mit den Kunden sowie häufig auch hinzugezogenen Partnerunternehmen und externen Beratern erforderlich. Bei der Abwicklung dieser Aufträge können folgende Risiken auftreten, die erst im Verlauf des Projekts erkannt werden:
Durch eine stetige Verbesserung des Projekt-Controllings, regelmäßige Projekt-Reviews sowie ein adäquates Vertragsmanagement versucht COSMO CONSULT, entsprechende Risiken frühzeitig zu erkennen und ihnen entgegenzusteuern bzw. diese zu minimieren. Die Geschäftsprozesse der COSMO CONSULT Gruppe sind größtenteils IT-gestützt. Die Aufrechterhaltung eines reibungslosen Geschäftsbetriebs setzt dabei einen effizienten und unterbrechungsfreien Ablauf der Datenverarbeitungssysteme voraus. Den wachsenden Anforderungen an Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit der Daten wird mit vielfältigen präventiven und korrektiven Maßnahmen begegnet. Hierzu zählen bauliche Maßnahmen zur Zu- und Abgangskontrolle, lokale Brandschutz- und Datensicherungsmaßnahmen, Verschlüsselungsmaßnahmen, Verwendung von Antivirensoftware sowie Geheimhaltungsvereinbarungen mit Mitarbeiter*innen und Kunden über vertrauliche und sicherheitsbedürftige Daten. Für im Geschäftsbetrieb verwendete Cloud-Dienste werden entsprechende Auftragsdatenvereinbarungsverträge geschlossen. Cybersicherheit Das von COSMO CONSULT angebotene Lösungsportfolio wird in erheblichem Umfang über die Cloud angeboten, in der Teile des Geschäfts unserer Kunden gehostet, große Datenmengen verarbeitet und/oder mobile Lösungen für Endanwender angeboten werden. Diese Aktivitäten werden entweder direkt über COSMO CONSULT oder über Dritte durchgeführt. Dabei werden wir mit einem zunehmend komplexeren Cybersicherheitsumfeld konfrontiert, welches zugleich ein höheres Bedrohungspotential besitzt. Sich ständig weiterentwickelnde Verfahren der Angreifer, um die IT-Systeme von Unternehmen zu infiltrieren, stellen eine weitere Gefahr dar. Alle Anwendungen, die COSMO CONSULT für Kunden aber auch die eigene IT betreibt, werden in der Cloud gehostet. Dabei werden alle von Microsoft empfohlenen "Security & Compliance" Richtlinien umgesetzt und die Umsetzung permanent überprüft und überwacht. Es werden die modernsten Techniken hinsichtlich Zugriffskontrollen und Virenschutz angewendet. Microsoft bewertet bzw. ermittelt die Sicherheit der Anwendungen täglich neu, Maßstab hierfür ist der sog. Secure Code. Der Secure Score von COSMO CONSULT liegt bei 75,53 % (Stand 5. Juni 2024) und damit erheblich über dem Vergleichswert von ähnlichen Organisationen wie COSMO CONSULT, der bei 42,77% liegt. Regulatorische Risiken Die Unternehmen der COSMO CONSULT Gruppe sind international tätig. Dies bedeutet, dass nicht nur die von uns vertriebenen Softwarelösungen und erbrachten Dienstleistungen an die jeweils lokalen Gegebenheiten und Rechtsvorschriften angepasst werden müssen. Auch die Geschäftsprozesse und Aktivitäten unserer Gesellschaften unterliegen den Anforderungen der jeweiligen nationalen Rechtssysteme. Zu den üblichen Risiken für internationale Geschäfte, denen auch die Unternehmen von COSMO CONSULT ausgesetzt sind, zählen dabei insbesondere Änderungen von Rechnungslegungsstandards und Steuergesetzen einschließlich gegebenenfalls konkurrierender Steuergesetzgebungen, Aufwendungen für die Anpassung der Produkte an lokale Gegebenheiten, unterschiedliche Regelungen und Durchsetzungsmöglichkeiten betreffend das geistige Eigentum an Technologien und Informationen sowie sich ändernde und teils widerstreitende Regelungen zum Datenschutz. Um den vorgenannten Risiken zu begegnen und ihre Auswirkungen zu minimieren, werden die Entwicklungen im rechtlichen Bereich durch die Vertreter der Landesgesellschaften aktiv überwacht und bei Bedarf der Rat von externen Anwalts- und Steuerkanzleien eingeholt. Mitarbeiter*innen Der Erfolg der COSMO CONSULT Unternehmensgruppe hängt maßgeblich von der fachlichen Kompetenz und individuellen Leistungsbereitschaft ihrer Mitarbeiter*innen ab. Die permanenten Veränderungen und Weiterentwicklungen im Bereich der Business Digitalisierung als auch bei den Kunden erfordern eine stetige marktgerechte Weiterbildung der COSMO CONSULT Fach- und Führungskräfte. Für den weiteren Erfolg und das Wachstum der Unternehmensgruppe ist es zudem erforderlich, Mitarbeiter*innen für die internationalen Standorte zu gewinnen und im Unternehmen zu halten. Die begrenzte Verfügbarkeit von entsprechenden Fach- und Führungskräften auf dem Arbeitsmarkt hat den Wettbewerb in unserer Branche erheblich intensiviert. Vor diesem Hintergrund ist die COSMO CONSULT Gruppe insbesondere den Risiken ausgesetzt, dass die für den geplanten weiteren Ausbau und die Entwicklung der Geschäftsaktivitäten erforderlichen Personalkapazitäten nicht in ausreichendem Umfang und/oder erst zeitverzögert aufgebaut werden können, wichtige Fach- und Führungskräfte nicht gehalten werden können sowie aufgrund des Fehlens von Fachkräften ausscheidende Mitarbeiter*innen nicht adäquat ersetzt werden können. Den vorgenannten Risiken begegnet COSMO CONSULT mit attraktiven Weiterbildungs- und Entwicklungschancen, aktivem Wissens-Sharing, flachen Hierarchien und attraktiven Vergütungsmodellen. Mit dem COSMO CODE haben wir einen Werte- und Verhaltenskodex, der uns hilft, eine gemeinsame Kultur und Identität zu erhalten und weiterzuentwickeln. Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf dem Ausbildungsbereich. Die im Vorjahr gestartete Einstellungsoffensive für 300 Digitalisierungsexpert*innen wird auch im kommenden Geschäftsjahr fortgesetzt werden. Finanzrisiken Die Höhe und der zeitliche Anfall der Umsatzerlöse unterliegt insbesondere im Dienstleistungsbereich Marktschwankungen. Längere Vertriebszyklen, Größe und Komplexität einzelner Projekte, Budgetveränderungen bei Kunden, geringere Softwareumsätze und damit verbunden auch geringere Erlöse aus Wartungsleistungen können unsere Umsatzprognosen beeinflussen und negative Auswirkungen auf die Finanz- und Ertragslage haben. Die Finanz- und Ertragslage kann nicht zuletzt durch inflationsbedingte Preissteigerungen beeinträchtigt werden, wenn es nicht gelingt, einen damit verbundenen Anstieg auf der Kostenseite zeitnah an unsere Kunden weiterzugeben. Um diesen Risiken zu begegnen, werden die laufende Umsatz- und Kostenentwicklung sowie operative Kennzahlen pro Geschäftsbereich sowohl auf Ebene der Einzelgesellschaften als auch auf Konzernebene laufend und detailliert überwacht. Abweichungen zu den Planzahlen werden analysiert und der Forecast regelmäßig entsprechend aktualisiert. Vor diesem Hintergrund schätzen wir die vorgenannten Risiken als gering ein. Kreditrisiken bestehen, wenn Kunden ihren Zahlungsverpflichtungen aus dem abgeschlossenen Geschäft nicht oder nicht fristgerecht nachkommen. Dem Risiko von Forderungsausfällen begegnet COSMO CONSULT durch ein detailliertes Monitoring der Kundenbeziehungen sowie ein aktives Forderungsmanagement. Die Liquidität der Unternehmensgruppe und der einzelnen Gesellschaften wird zentral überwacht. Liquiditätsrisiken für die Unternehmensgruppe werden als gering eingestuft. Die Währungsrisiken sind angesichts der überwiegenden Transaktionsabwicklung in Euro ebenfalls als gering zu erachten. Steuerliche Risiken ergeben sich aus gegenwärtig laufenden und noch ausstehenden Betriebsprüfungen. Diese Risiken werden durch die Bildung von Rückstellungen angemessen berücksichtigt. Gesamtaussage zur Chancen- und Risikosituation des Konzerns und der COSMO CONSULT AG Die allgemeinen Unternehmenschancen und -risiken umfassen eine Vielzahl an Sachverhalten, die aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie der fortgesetzten Internationalisierung resultieren oder diese beeinflussen. Die Einschätzung der Risikosituation ist das Ergebnis der Betrachtung aller wesentlichen, zuvor aufgeführten Einzelrisiken. Die vorstehend beschriebenen Risiken sind gegenwärtig weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit für die COSMO CONSULT Gruppe bestandsgefährdend. Obgleich sich einzelne Risiken und Risikobewertungen im Geschäftsjahr 2023 möglicherweise geändert haben, hat sich unser Gesamtrisikoprofil im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die fortgesetzte Digitalisierung und die stetigen Investitionen in den Ausbau und die Entwicklung neuer Lösungs- und Leistungsangebote eröffnet weiterhin eine Vielzahl von unternehmerischen Chancen. Vor diesem Hintergrund sind wir zuversichtlich, dass die Ertragskraft der Unternehmensgruppe eine solide Basis für unsere künftige Geschäftsentwicklung bildet und COSMO CONSULT den Herausforderungen, die sich aus den Risiken in unserem derzeitigen Risikoprofil ergeben, auch 2024 begegnen kann. C.3. Prognosebericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen In ihrer aktuellen Prognose aus April 2024 zur wirtschaftlichen Entwicklung gehen die Ökonomen des Internationalen Währungsfonds (IWF) von einem weltweiten Wirtschaftswachstum in 2024 von 3,2 % aus. Die verhaltene Entwicklung ist beeinflusst durch den Krieg in Israel und der Ukraine, Inflation und protektionistische Tendenzen. Das Wachstum findet vor allem in den Entwicklungs- und Schwellenländern statt. In den Industriestaaten wird die Wirtschaftsleistung - bedingt durch Inflation, restriktive Finanzierungsbedingungen, teils hohe Energiekosten und steigende Transportpreise infolge geopolitischer Krisen - weniger stark zulegen. Für den gesamten Euroraum erwarten die IWF-Ökonomen ein Wachstum von lediglich 0,8 %. Die europäische Wirtschaftsentwicklung im ersten Quartal 2024 verlief weiterhin schwach. Die Ausgaben für Dienstleistungen blieben zwar weitgehend stabil, die Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe verzeichnen allerdings eine geringe Nachfrage und die Produktion ist vor allem in energieintensiven Sektoren verhalten. Anstehende Zinswenden dürften sich dagegen vor allem ab der zweiten Jahreshälfte positiv auf die Investitionstätigkeit auswirken. Zudem werden weiter steigende Reallohnzuwächse dem privaten Konsum stärkeren Auftrieb verleihen. Die deutsche Wirtschaft findet nur langsam aus dem Konjunkturtief. Die Belastungsfaktoren des Jahres 2023 - schwache Nachfrage aus dem In- und Ausland, hohe Inflationsraten und Energiekosten, gestiegene Finanzierungskosten sowie ein deutlicher Rückgang bei den Bauinvestitionen - dürften fortbestehen. Nach der Rezession im vergangenen Jahr stagniert die deutsche Wirtschaft in 2024, wie die aktuelle Konjunkturprognose des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt. Die Gründe dafür sind vielfältig. Sie liegen in der schwachen Nachfrage nach Investitionsgütern - einem Kern der deutschen Exportwirtschaft -, höheren Energiepreisen als vor dem Ukrainekrieg und gestiegenen Arbeitskosten bei gleichzeitigem Rückgang der Arbeitsproduktivität. Die Konjunktur in Deutschland wird gegenwärtig lediglich vom privaten Konsum getragen, der von der niedrigeren Inflation, gestiegenen Löhnen und einer insgesamt noch robusten Arbeitsmarktlage profitiert. Die voraussichtliche Entwicklung des Marktes für Unternehmensdigitalisierung für das Jahr 2024 und darüber hinaus wird gegenwärtig wie folgt eingeschätzt: Das Marktforschungsunternehmen Gartner Inc. prognostiziert trotz der anhaltenden globalen Wirtschaftsturbulenzen für alle Regionen weltweit ein Wachstum der IT-Ausgaben im Jahr 2024 um 6,8 % auf 5,0 Billionen US-Dollar. Die Analysten gehen davon aus, dass Unternehmen weiterhin in software- und cloudbasierte Effizienz- und Optimierungsprojekte investieren und entsprechende Beratungsleistungen nachfragen, da derartige Investitionen gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit von entscheidender Bedeutung sind. Der höchste Ausgabenblock mit 1,5 Billionen US-Dollar wird dabei im Bereich der IT-Services erwartet. Für die EMEA-Region erwartet Gartner IT-Ausgaben im Jahr 2024 in Höhe von insgesamt 1,1 Billionen US-Dollar, was einem Anstieg von 9,3 % gegenüber 2023 entspricht. Für Deutschland wird trotz der Herausforderungen von Energiekrise, Lieferengpässen, Inflation und Fachkräftemangel in der ITK-Branche ein Anstieg von Umsatz und Beschäftigung auch im Jahr 2024 erwartet. Der deutsche Markt für IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik soll Bitkom-Berechnungen zufolge in diesem Jahr um 4,4 % auf 224,3 Milliarden Euro wachsen. Am stärksten wächst erneut das Software-Segment, das besonders durch das Cloud-Geschäft angetrieben wird, mit einem kräftigen Plus von 9,4 % auf 45,4 Milliarden Euro. Trotz der nach wie vor bestehenden nicht unerheblichen weltwirtschaftlichen Risiken sowie der verhaltenen Aussichten insbesondere in Deutschland ist die Nachfrage nach Digitalisierungs-Leistungen aufgrund des Wettbewerbsdrucks, unter dem die Unternehmen stehen, unverändert hoch. Ausblick für den Konzern und die COSMO CONSULT AG Der aktuelle gesamtwirtschaftliche Ausblick für die Entwicklung der Weltwirtschaft und die konjunkturelle Entwicklung im Euroraum und in Deutschland sind angesichts der geopolitischen Unruhen, der hohen Inflation und der restriktiven Finanzierungsbedingungen auch weiterhin von erheblichen Unsicherheiten geprägt, die die Prognosefähigkeit erschweren. Diese Unsicherheiten stellen ein Risiko für den Verlauf unserer Geschäftsaktivitäten im Jahr 2024 dar. Allerdings war und ist die Nachfrage nach IT-Dienstleistungen und Softwarelösungen ungebrochen und die Dynamik in unserer Branche unverändert hoch. COSMO CONSULT unterstützt mit seinen Softwarelösungen und Dienstleistungen die zentralen Geschäftsprozesse bei einer Vielzahl von Unternehmen. Unser Ziel ist es, unsere Kunden weiterhin auf dem Weg der Digitalisierung ihrer Unternehmen zu begleiten, mit ihnen gemeinsam Konzepte zur digitalen Transformation zu entwickeln und umzusetzen und hierzu umfassende Lösungen aus einer Hand zu bieten. Unsere Entwicklung in den letzten Jahren hat gezeigt, dass unsere Strategie und unser Lösungsangebot eine stabile Grundlage für unternehmerischen Erfolg auch in unsicheren Zeiten sind. Im Geschäftsjahr 2024 liegt unser Fokus auf der weiteren Verschlankung und Harmonisierung der internen Abläufe und Prozesse innerhalb der COSMO CONSULT Gruppe. Dies umfasst insbesondere eine höhere Transparenz über das gruppenweit vorhandene Berater-Know-how sowie die Reduktion von Schnittstellen zwischen den einzelnen Gesellschaften. Auf dieser Grundlage sehen wir insbesondere in Deutschland und Europa nach wie vor gute Voraussetzungen für die profitable Ausübung unserer Geschäftsaktivitäten. Die aktuelle Unternehmensplanung (Stand Mai 2024) sieht für das Gesamtjahr 2024 für den COSMO CONSULT Konzern Umsatzerlöse in der Spanne zwischen Mio. EUR 190 und Mio. EUR 200 und eine EBIT-Marge im Korridor zwischen 7 % und 10 % vor. Für die COSMO CONSULT AG planen wir mit einem leichten Umsatzwachstum bzw. Umsatzerlösen in der Spanne von Mio. EUR 38 bis Mio. EUR 41 und eine EBIT-Marge zwischen 3 % und 5 %. Die Planungen basieren auf der Annahme, dass sich die vorstehend beschriebene robuste Entwicklung in unserer Branche auch im Jahr 2024 fortsetzen kann. Angesichts der nach wie vor bestehenden Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren weltweiten und regionalen wirtschaftlichen Entwicklung können die damit verbundenen tatsächlichen Auswirkungen auf die zukünftige Geschäftsentwicklung und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der COSMO CONSULT Gruppe und der COSMO CONSULT AG jedoch nicht final abgeschätzt werden. Die weitere Entwicklung wird unverändert aufmerksam beobachtet und die COSMO CONSULT Gruppe ist vorbereitet, alle notwendigen Maßnahmen zeitnah zu ergreifen. Wir erachten die hohen Investitionen in die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Lösungs- und Leistungsangebots, insbesondere im Zusammenhang mit der anhaltenden Digitalisierung, sowie unsere bisher stabile Ertrags- und Finanzlage als eine gute Voraussetzung, um den Anforderungen des vor uns liegenden Geschäftsjahres gerecht zu werden. D. Schlusserklärung zum Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) Wir erklären, dass die Gesellschaft bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und anderen Maßnahmen nach den Umständen, die uns zu dem Zeitpunkt bekannt waren, zu dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, jeweils eine angemessene Gegenleistung erhalten hat und dadurch, dass die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden ist.
Berlin, 16. Juli 2024 Vorstand Uwe Bergmann Klaus Aschauer Gerrit Schiller Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Wir, die W+P Wagemann Baumgardt + Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden. Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2024 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach der Erteilung des Bestätigungsvermerks eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine gesetzliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die COSMO CONSULT AG, Potsdam Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der COSMO CONSULT AG, Potsdam, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den zusammengefassten Lagebericht der COSMO CONSULT AG, Potsdam, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den zusammengefassten Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des zusammengefassten Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im zusammengefassten Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der zusammengefasste Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und zusammengefassten Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 16. Juli 2024 W+P
Wagemann Baumgardt + Partner mbB
Jens Baumgardt, Wirtschaftsprüfer Kai Kim, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023I. Zusammensetzung des Aufsichtsrates Der Aufsichtsrat der Cosmo Consult AG, Potsdam, besteht aus drei Mitgliedern. Seine Mitglieder waren im Geschäftsjahr 2023:
Der Aufsichtsrat hat keine Ausschüsse gebildet. II. Bericht über die Tätigkeit des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr 2023 Der Aufsichtsrat der Cosmo Consult AG hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen, den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens beraten und seine Geschäftsführung überwacht. Der Aufsichtsrat wurde in Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen jeweils anlassbezogen eingebunden. Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat mündlich auch zwischen den Sitzungen über Fragen der Unternehmensstrategie und den damit verbundenen Chancen und Risiken, die Unternehmensplanung, über die Geschäftsentwicklung und -lage von Cosmo Consult einschließlich der Risikolage, geplante und laufende Investitionen sowie Geschäfte von besonderer Bedeutung für die Cosmo Consult AG und die Unternehmensgruppe. Die vom Vorstand erteilten Berichte und sonstigen Informationen hat der Aufsichtsrat auf ihre Plausibilität hin überprüft, erörtert sowie jeweils kritisch gewürdigt und hinterfragt. Neben der gesetzlichen Regelberichterstattung sind im Geschäftsjahr 2023 insbesondere folgende Themen beraten und geprüft worden:
III. Sitzungen und Teilnahme Im Geschäftsjahr 2023 fanden folgende Sitzungen statt: Aufsichtsratssitzung Juli 2023 In der Aufsichtsratssitzung am 04.07.2023 hat der Aufsichtsrat Rechnungslegung und Konzernrechnungslegung der Cosmo Consult AG für das Geschäftsjahr 2022 erörtert und geprüft. Die ebenfalls an der Sitzung teilnehmenden Vorstandsmitglieder der Gesellschaft haben den Geschäftsverlauf der Gesellschaft und des Konzerns in 2022 detailliert erläutert, Stellung zum internen Kontroll- und Risikomanagementsystem genommen und die entsprechenden Fragen des Aufsichtsrats beantwortet. Der verantwortliche Wirtschaftsprüfer der Wagemann Baumgardt + Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat eingehend über seine Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2022, des Konzernabschlusses zum 31.12.2022 und des zusammengefassten Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns im Geschäftsjahr 2022 berichtet. Der Abschlussprüfer hat dabei insbesondere seine Prüfungsschwerpunkte und seine Prüfungsergebnisse erläutert und die Fragen des Aufsichtsrats beantwortet. Im Anschluss daran hat der Vorstand die Strategie und den Ausblick für die Unternehmensgruppe vorgestellt und mit dem Aufsichtsrat erörtert. Auf der Grundlage seiner eigenen Prüfung sowie des ergänzenden Berichts des Abschlussprüfers hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2022 gebilligt. Dem Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns wurde nach Erörterung und Prüfung durch den Aufsichtsrat zugestimmt. Weiterhin hat der Aufsichtsrat den Vorschlag an die Hauptversammlung verabschiedet, die Wagemann Baumgardt + Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zum Abschlussprüfer der Cosmo Consult AG sowie zum Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 zu wählen. IV. Erörterung des Jahres- und Konzernjahresabschlusses 2023 In der Hauptversammlung der Cosmo Consult AG vom 04.07.2023 wurde die Wagemann Baumgardt + Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit Sitz in Berlin zum Abschlussprüfer des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts der Cosmo Consult Gruppe für das Geschäftsjahr 2023 sowie des Jahresabschlusses und des Lageberichts der Cosmo Consult AG für das Geschäftsjahr 2023 gewählt. Die W+P Wagemann Baumgardt + Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat den nach den Regelungen des HGB aufgestellten Jahresabschluss und Konzernabschluss und den zusammengefassten Konzernlagebericht und Lagebericht der Cosmo Consult AG geprüft und mit den uneingeschränkten Bestätigungsvermerken versehen. Damit hat der Abschlussprüfer bestätigt, dass nach seiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse der Jahresabschluss und der Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Cosmo Consult AG sowie des Konzerns vermitteln. Weiterhin hat der Abschlussprüfer bestätigt, dass der zusammengefasste Konzernlagebericht und Lagebericht im Einklang mit dem Jahres- beziehungsweise Konzernabschluss stehen, insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Cosmo Consult AG sowie des Konzerns vermitteln und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellen. Der Vorstand der Cosmo Consult AG hat die Rechnungslegung und Konzernrechnungslegung für das Geschäftsjahr 2023 fristgerecht aufgestellt und unverzüglich an den Aufsichtsrat weitergegeben. In der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 16.07.2024 hat der Vorstand die Rechnungslegung und Konzernrechnungslegung sowie seinen Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinns erläutert. Fragen der Aufsichtsratsmitglieder zur Rechnungslegung wurden beantwortet. Der in der Bilanzsitzung anwesende Abschlussprüfer hat ausführlich über seine Prüfung und die Prüfungsergebnisse berichtet. Dabei hat der Abschlussprüfer auch über seine im Rahmen der Prüfung erfolgten Untersuchungen zur Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems berichtet. Wesentliche Schwachstellen des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems sowie des Rechnungslegungsprozesses wurden vom Abschlussprüfer nicht festgestellt. Der Aufsichtsrat hat sich von der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers überzeugt. V. Prüfung und Billigung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Konzernlageberichts und Lageberichts 2023 durch den Aufsichtsrat Nach eigener Prüfung ist der Aufsichtsrat zu dem Ergebnis gekommen, dass der Jahresabschluss, der Konzernabschluss und der zusammengefasste Konzernlagebericht und Lageberichts der Cosmo Consult AG für das Geschäftsjahr 2023 sowie die Berichte des Abschlussprüfers zu keinen Einwendungen Anlass geben. Der Aufsichtsrat teilt die Einschätzung des Abschlussprüfers, dass das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem, insbesondere auch bezogen auf den Rechnungslegungsprozess, keine wesentlichen Schwachstellen aufweist. Der Aufsichtsrat hat mit Beschluss vom 16.07.2024 den Jahresabschluss, den Konzernabschluss sowie den zusammengefassten Konzernlagebericht und Lagebericht der Cosmo Consult AG für das Geschäftsjahr 2023 gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss im Sinne von § 172 AktG festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns hat sich der Aufsichtsrat angeschlossen. Schließlich hat der Aufsichtsrat den vorliegenden Bericht an die Hauptversammlung verabschiedet. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeitern der Cosmo Consult Gruppe für ihr großes Engagement und ihre unverändert erfolgreiche Tätigkeit im Geschäftsjahr 2023.
Berlin, den 16.07.2024 gez. Jesko Nobiling, Vorsitzender des Aufsichtsrates gez. Joachim Scheich, Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender gez. Horst Bergmann, Mitglied des Aufsichtsrates |
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