Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 165380
Eingetragen
9.9.2009
Branche
Großhandel mit Brennstoffen und MineralölerzeugnissenGroßhandel mit chemischen ErzeugnissenHerstellung von Mineralölerzeugnissen und von fossilen Brennstoffen
Gegenstand
Der Handel mit Mineralölprodukten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Fabian Mertens
seit 18.2.2022
Prokura
Daniel Kasper
seit 24.6.2021
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WEKO-PETROL GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
T€
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 514,00 1
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Fertige Erzeugnisse und Waren 827.322,07 1.031
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.076.177,16 1.279
2. Forderungen gegen Gesellschafter 3.071.439,61 4.929
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.769.463,06 1.758
5.917.079,83 7.966
6.744.401,90 8.997
C. Rechnungsabgrenzungsposten 227.027,42 0
D. Aktive latente Steuern 300.000,00 450
E. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.855.625,62 2.516
9.127.568,94 11.964

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200
II. Kapitalrücklage 100.000,00 100
III. Verlustvortrag -2.816.256,75 -3.582
IV. Jahresüberschuss 660.631,13 766
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.855.625,62 2.516
0,00 0
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 576.746,49 853
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 52.361,61 462
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 8.270.910,53 10.274
3. Sonstige Verbindlichkeiten 227.550,31 375
- davon aus Steuern: € 227.550,21 (Vorjahr: T€ 375)
8.550.822,45 11.111
9.127.568,94 11.964

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
T€
1. Umsatzerlöse 47.699.354,80 88.765
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.351.010,50 668
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -47.833.404,02 -88.179
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -98,00 -3
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -381.328,28 -330
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -24.903,87 0
- davon an verbundene Unternehmen: € 22.863,87 (Vorjahr: T€ 0)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -150.000,00 -156
- davon aus latenten Steuern: € 150.000,00 (Vorjahr: T€ 156)
8. Ergebnis nach Steuern 660.631,13 766
9. Jahresüberschuss 660.631,13 766

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen/ Anpassungen Stand am 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte 9.500,00 0,00 0,00 0,00 9.500,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 980,17 0,00 0,00 0,00 980,17
Summe Anlagevermögen 10.480,17 0,00 0,00 0,00 10.480,17
Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen/ Anpassungen Stand am 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte 9.500,00 0,00 0,00 0,00 9.500,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 368,17 98,00 0,00 0,00 466,17
Summe Anlagevermögen 9.868,17 98,00 0,00 0,00 9.966,17
Restbuchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 514,00 612,00
Summe Anlagevermögen 514,00 612,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die WEKO-PETROL GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der WEKO-PETROL GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WEKO-PETROL GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 11. Juni 2024

Forvis Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Zickmann, Wirtschaftsprüfer

Dr. Nommensen, Wirtschaftsprüfer

Lagebericht für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die WEKO-PETROL GmbH betreibt Import und Handel mit Heizöl und Diesel auf Großhandelsbasis.

Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 ist der Mineralölabsatz auf dem deutschen Markt laut BAFA (https://www.bafa.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/Energie/Mineraloel/2023_12_mineraloelinfo.html Abrufdatum 18.04.2024), um rd. -5,1 % gegenüber dem Vorjahr, zurückgegangen. Während der Absatz an Ottokraftstoffen um 2,5 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist, liegt der Dieselabsatz bei einem Rückgang von 3,6 % und der Heizölabsatz bei einem Rückgang von 5,3 % im Vergleich zum Vorjahr.

Die Gesellschaft hat einen Absatzrückgang von 30,5 % zu verzeichnen. Dies ist im Wesentlichen auf die Neuorganisation der WEKO in Verbindung mit der Integration in die Oktangruppe und der Reduzierung von Risiken zurückzuführen.

Im Jahr 2023 hat sich der globale Mineralölmarkt deutlich von den durch die COVID-19-Pandemie verursachten Einbrüchen erholt, und die Nachfrage erreichte mit durchschnittlich 102,1 Millionen Barrel pro Tag ein Rekordniveau. Die Ölpreise zeigten im Laufe des Jahres 2023 eine erhebliche Volatilität. Nach einem Tiefstand im Juni stiegen die Preise in den Monaten Juli bis September wieder an, getrieben durch die gestiegene Nachfrage und die anhaltenden Produktionskürzungen der OPEC.

Die im Inland bestehende Überversorgung und die damit einhergehende negative Importparität machten den Markt schwierig für einen Importeur.

Insgesamt entsprach der Absatzrückgang daher unseren Erwartungen. Auf der Ergebnisseite führte die Abwertung der Bioquote sowie die negative Importparität zu einem Rückgang des Rohertrags im Vergleich zum Vorjahr, welcher deutlich über unseren Erwartungen lag. Der Rohertrag entwickelte sich negativ, das Ergebnis vor Steuern ist ebenfalls rückläufig.

Wir setzten weiterhin durch unsere Kundennähe und unseren regionalen Bezug auch in Verbindung mit unseren Beziehungen zu den Lagerhaltern auf eine Stärkung und Optimierung unserer Marktposition.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage und Finanzlage:

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr von T€ 11.964 um T€ 2.836 auf T€ 9.128 zurückgegangen, was im Wesentlichen mit dem niedrigen Absatz in Verbindung mit einem reduzierten Bestand und der entsprechenden Abnahme der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen ist.

Auf der Aktivseite sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 203 auf T€ 1.076 gefallen. Auf der Passivseite verzeichneten die Verbindlichkeiten einen Rückgang um T€ 2.560 auf T€ 8.551, begründet durch die geringere Inanspruchnahme des Cashpools mit der Oktan Mineraloel-Vertrieb GmbH.

Die liquiden Mittel zur kurzfristigen Finanzierung wurden im Berichtszeitraum der WEKO-PETROL GmbH durch den Gesellschafter zur Verfügung gestellt. Es besteht weiterhin ein signifikanter nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag (T€ 1.856; Vorjahr: T€ 2.516), der sich allerdings durch einen Forderungsverzicht in Höhe von T€ 1.300 verringert hat. Die alleinige Gesellschafterin der WEKO, die Oktan Mineraloel-Vertrieb GmbH, hat am 1. August 2018 gegenüber der WEKO eine Patronatserklärung abgegeben, gemäß derer die Oktan garantiert, dass die WEKO in der Weise finanziell ausgestattet bleibt, dass sie jederzeit zur ordnungsgemäßen Erfüllung ihrer Verpflichtungen gegenüber ihren Gläubigern in der Lage ist. Diese Patronatserklärung ist beschränkt auf einen Höchstbetrag von T€ 10.000 und kann von beiden Vertragspartnern mit einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Geschäftsjahres ordentlich gekündigt werden, was bisher nicht erfolgt ist.

Ertragslage:

Die Umsatzerlöse von Mio. € 48 (Vj.: Mio. € 89) sind im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der deutlich geringeren Absatzmengen zurückgegangen. Der Rohertrag ist, bedingt durch die Abwertung der Bioquote und negativen Importparität, von T€ 587 um T€ -721 auf T€ -134 gefallen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus dem Forderungsverzicht mit Besserungsschein (T€ 1.300) der Oktan Mineraloel-Vertrieb GmbH. Im Vorjahr waren Erträge aus einem Forderungsverzicht (T€ 600) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 381 sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 51 angestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf den Bezug von Marktinformationen eines externen Anbieters sowie der Erhöhung eines Beitrags für eine Mitgliedschaft in einem Verband zurückzuführen.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen von T€ 25 (Vj.: T€ 0) enthalten im Wesentlichen Zinsen aus der Überlassung von liquiden Mittel durch den Gesellschafter.

Die Steueraufwendungen von T€ 150 betreffen die Minderung der aktiven latenten Steuern. Laufende Ertragsteuern sind aufgrund bestehender steuerlicher Verlustvorträge nicht angefallen.

Das Jahresergebnis ist weiterhin positiv und beträgt T€ 661 (Vj. T€ 766).

Während die Entwicklung des Absatzes unter den Erwartungen liegt, liegt das Ergebnis über dem der Planung.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Risikomanagementsystem

Die Gesellschaft ist weiterhin insbesondere bei Abschluss von Devisen- und Warentermingeschäften sowie bei Preisschwankungen auf den Rohstoffmärkten Risiken ausgesetzt. Weiterhin steht eine konsequente Vermeidung entsprechender Risiken im Vordergrund. Mit dem Aufbau eines in hohem Maße IT-gestützten Risikomanagements in Verbindung mit dem Einsatz von qualifiziertem Fachpersonal erwarten wir, das Risiko, welches sich aus dem Handel ergibt, zukünftig noch besser handeln zu können. Darüber hinaus werden wir durch Prozessoptimierungen und Mitarbeiterschulungen unsere Position als anerkannter Anbieter weiterhin behaupten und ausbauen.

Chancen und Risiken

In zunehmenden Maße sehen wir uns mit einem rückläufigen und damit einhergehenden wettbewerbsintensiven Marktumfeld konfrontiert. Um unter diesen Bedingungen unsere Position zu stärken, ist es für uns unerlässlich, unsere konsequent dienstleistungsorientierte Organisation stetig zu überwachen und auf deren Anpassungsfähigkeit zu überprüfen.

Chancen und Risiken ergeben sich aus den folgenden Punkten, die ihrer Relevanz nach gegliedert werden.

Chancen

Aus strategischen Gründen und auch aufgrund der angestrebten Energiewende ziehen sich zukünftig mehr und mehr Anteilseigner aus deutschen Raffinerien zurück. In Lingen und in Wesseling werden darüber hinaus im Jahr 2025 jeweils ca. 4 Millionen Tonnen Produkt weniger produziert werden als bisher. Dies entspricht beinahe 8 % der deutschen Produktionskapazität. Es ist zu erwarten, dass der Produktionsrückgang den Nachfragerückgang weit übersteigen wird. Wir erwarten hieraus große Chancen für das Importgeschäft, allem voran im westdeutschen Bereich, in den WEKO vorrangig hineinversorgt und in dem dieser Produktionsrückgang eben auch auftritt. Ferner kommt es immer wieder zu Wartungs- und auch sehr aufwendigen Sanierungsarbeiten in der BAYERNOIL-Raffinerie. Das bedeutet, dass zur Versorgung Süddeutschlands mehr Ware aus nördlicheren Bundesländern benötigt werden sollte. WEKO kann also mit Importware auch weiter nach Süden vordringen.

Alles in allem ist es also hochwahrscheinlich, dass die Margen auf Importware eher steigen.

Zu dem oben genannten kommt dem Preisanteil im Produkt Dieselkraftstoff, der aus einer jährlich gesteigerten THG-Minderungsverpflichtung ergeht, eine immer höhere Bedeutung zu.

Durch geschickten Einsatz geeigneter Blendingkomponenten hat man einen weiteren Hebel, preislich gut am Markt bestehen zu können. WEKO verfügt sowohl über Blending- als auch über Einlagerungsmöglichkeiten und kann an diesen Möglichkeiten partizipieren.

Risiken

Der deutsche Mineralölmarkt ist mit einer Rohölverarbeitungskapazität von rd. 101 Millionen Tonnen in 13 Raffinerien, der größte Raffineriestandort und Mineralölmarkt in der EU (https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Artikel/Branchenfokus/branchenfokus-energieversorgung-05.html Abrufdatum 08.05.204). In diesem durch eine Überproduktion geprägten Marktumfeld ist die WEKO-Petrol in der Regel einem strukturellen Preisrisiko ausgesetzt. Für eine unabhängige Versorgung ist die WEKO ein wichtiger Partner für die Unternehmensgruppe um in besonderen Marktsituationen die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Die allgemeinen Veränderungen in den Marktstrukturen sowie die sich ständig verändernden Preiseinflüsse werden auch weiterhin für sehr volatile Preise sorgen. Als Importeur, Einlagerer und Inverkehrbringer von Heizöl und Diesel, bestehen für WEKO in hohem Maße Preis- und Bestandsrisiken. Diese Risiken werden durch ein implementiertes Risikomanagementsystem und strenges Controlling reduziert.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Anpassung von Umweltauflagen und die damit verbundene Preisentwicklung. Das betrifft z.B. die in 2007 eingeführte Treibhausgasquote, die zur Reduzierung schädlicher Treibhausgase führen soll, sowie die im Rahmen des Brennstoffemissionshandelsgesetz eingeführte CO 2 -Abgabe. Der Preis für die CO 2 -Abgabe, der zum 01. Januar 2024 von 30 auf 45 Euro pro Tonne stieg, hat die Kosten für CO 2 intensive Energieträger, einschließlich Mineralölprodukte, erhöht. Diese regulatorischen Änderungen haben den Markt für Mineralölprodukte direkt beeinflusst und können langfristige Auswirkungen auf die Preisgestaltung und die Nachfragestruktur haben.

Im Geschäftsjahr 2023 hat sich der innerdeutsche Mineralölmarkt verschiedenen Herausforderungen gegenübergesehen, die sowohl von geopolitischen Ereignissen als auch von wirtschaftlichen Entwicklungen beeinflusst wurden.

Einer der prägenden Faktoren war die anhaltende geopolitische Unsicherheit, die durch den Krieg in der Ukraine ausgelöst wurde. Diese Unsicherheit hatte direkte Auswirkungen auf die Ölpreise und die Stabilität der Lieferketten.

In Zeiten von geopolitischen Herausforderungen ist es für Unternehmen in einem Wirtschaftsraum aufgrund einer zunehmenden Bedrohungslage durch Cybervorfälle unerlässlich, die eigenen technisch-organisatorischen Maßnahmen dahingehend auf die Probe zu stellen, inwiefern sie der gestiegenen Bedrohungslage gewachsen sind. Seit dem 01.04.2022 ist die Gesellschafterin, die Oktan Mineraloel-Vertrieb GmbH, ein Unternehmen der kritischen Infrastruktur und muss dementsprechend rechtliche Anforderungen für die technisch-organisatorische Infrastruktur erfüllen, die von der WEKO-PETROL ebenfalls genutzt wird.

Voraussichtliche Entwicklung

Die seit 5. Dezember 2022 (Seeweg) bzw. 5. Februar 2023 (Öl-Fertigprodukte) geltenden Sanktionen gegen Russland haben in 2024 keinen entscheidenden Einfluss mehr auf die Versorgungslage in Mitteleuropa, da vielfältige andere Importwege gefunden wurden.

In den ersten Monaten des Jahres 2024 wird es einen großflächigen Shutdown in der BAYERNOIL-Raffinerie geben, und zwar allem voran in den Werksteilen, in denen Mitteldestillat produziert wird. Des Weiteren sind im Jahr 2024 lediglich kurzfristige Wartungsarbeiten in einzelnen Raffinerien geplant, z.B. in Karlsruhe und Gelsenkirchen. Diese seien hier genannt, weil sie für die Produktion entlang der Rheinschiene mit verantwortlich zeichnen, also dem typischen WEKO-Gebiet. Die Produktions-Auswirkungen dieser Wartungsarbeiten sollten über den Warenimport aus ARA kompensierbar sein. Zur Sicherstellung der physischen Versorgung ist ein möglichst breit aufgestellter Zugang zu physischen Versorgern in ARA sowie zu Binnenschiffahrts-Reedern erforderlich.

Die WEKO-PETROL GmbH hat Zugang zu einer Vielzahl an Lieferanten und Reedern und sieht sich deshalb gut aufgestellt.

Ferner ist vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine zu erwarten, dass die Diesel-Exportmengen aus Deutschland nach Osteuropa signifikant steigen. Somit sollte mehr Diesel importiert werden müssen, um die Inlandsnachfrage zu befriedigen. Die WEKO-PETROL GmbH befindet sich somit in einem Marktumfeld, das mehr und mehr gefragt sein dürfte.

Die ersten Monate, Januar bis April, des neuen Geschäftsjahres zeigen erneut deutlich die Herausforderung eines Importeurs im nationalen Umfeld. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir keine wesentlichen Sonderbelastungen. Bei einem im Vergleich zum Vorjahr steigenden Rohertrag, gehen wir weiterhin von einem positiven Jahresergebnis und einer Zielerreichung für das Geschäftsjahr 2024 aus. Dieses resultiert insbesondere aus der zu erwartenden Nachfrage an Import-Diesel sowie aus den mehr und mehr zurückgehenden Beständen in deutschen HEL-Endverbraucher-Tanks, welche im späteren Verlauf des Jahres zu einer erhöhten HEL-Nachfrage führen müsste. Den Fortbestand des Unternehmens sehen wir insbesondere aufgrund einer Patronatserklärung der Muttergesellschaft als nicht gefährdet an. Für die Geschäftsjahre ab 2025 gehen wir davon aus, dass der entstandene Verlustvortrag aufgrund der zu erwartenden positiven Entwicklung der Unternehmung weiterhin mittelfristig wieder abgebaut werden kann.

 

Hamburg, den 10. Juni 2024

WEKO-PETROL GmbH

Die Geschäftsführung:

Daniel Kasper

Anhang 2023

1. Allgemeine Erläuterungen

Die WEKO-PETROL GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und wird beim Amtsgericht Hamburg im Handelsregister unter der Nr. HRB 165380 geführt.

Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag aufgrund der Größenmerkmale eine mittelgroße Gesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB und macht von den größenabhängigen Erleichterungen teilweise Gebrauch.

Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Zweifel an der Unternehmensfortführung bestehen aufgrund der Patronatserklärung der Oktan Mineraloel-Vertrieb GmbH nicht.

2. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die immateriellen Vermögensgenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige lineare und gegebenenfalls außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Die abnutzbaren Wirtschaftsgüter werden linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis zu € 800,00 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs in voller Höhe als Betriebsausgabe angesetzt.

Die Vorräte wurden mit Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Marktpreis am Bilanzstichtag bewertet.

Ab dem Berichtsjahr werden Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in der Bilanz gesondert ausgewiesen. Im Vorjahresabschluss wurden diese unter anderen Positionen ausgewiesen und mit einem davon-Vermerk kenntlich gemacht. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert.

Im Geschäftsjahr wurden auf einen Teil der steuerlichen Verlustvorträge latente Steuern in Höhe von T€ 300 aktiviert. Daneben bestehen - wie im Vorjahr - keine aktiven oder passiven latenten Steuern. Dabei wurden Steuersätze von 15,8 % (Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag) und 14,5 %(Gewerbesteuer) zugrunde gelegt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt worden.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Von den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurde nicht abgewichen.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens wird auf der nächsten Seite dargestellt.

In den Forderungen gegen Gesellschafter sind in Höhe von T€ 2.680 (Vorjahr: T€ 4.803) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von T€ 392 (Vorjahr: T€ 126) Forderungen aus der umsatzsteuerlichen Organschaft enthalten.

In dem Posten sonstige Vermögensgegenstände sind Sicherheitsleistungen in Höhe von T€ 350 (Vorjahr: T€ 100) enthalten. Zudem bestehen Forderungen in Höhe von T€ 315 (Vorjahr: T€ 568) für die Übernahme von Quotenverpflichtungen im Rahmen des BImSchG.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die aktiven latenten Steuern haben sich von T€ 450 auf T€ 300 vermindert. Der Aufwand aus der Veränderung von T€ 150 wird in den Steuern vom Einkommen und Ertrag ausgewiesen. Der Ausweis betrifft wie im Vorjahr ausschließlich latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge. Es waren keine passiven latenten Steuern anzusetzen. Der Ausweis der aktiven latenten Steuern von T€ 300 unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Als aktive Rechnungsabgrenzung wurden grundsätzlich Ausgaben vor dem Abschlussichtag berücksichtigt, soweit sie Aufwand für das Folgejahr darstellen.

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie Treibhausgasquote (CO 2 -Abgabe) enthalten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind in Höhe von T€ 7.485 Verbindlichkeiten aus Cashpooling sowie in Höhe von T€ 726 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen im Übrigen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen nicht.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge in Höhe von T€ 1.300 (Vorjahr: T€ 600) aus dem Forderungsverzicht mit Besserungsschein der Oktan Mineraloel-Vertrieb GmbH.

Anlagenspiegel

5. Sonstige Angaben

Geschäftsführer der Gesellschaft:

Daniel Kasper, Geschäftsführer

Neben der Geschäftsführung wurden keine weiteren Mitarbeiter beschäftigt.

Für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährte Gesamtbezüge an die Geschäftsführung:

Angaben entfallen unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB.

Für das Geschäftsjahr berechnetes Gesamthonorar des Abschlussprüfers, aufgeschlüsselt in das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen, andere Bestätigungsleistungen, Steuerberatungsleistungen und sonstige Leistungen:

T€
Abschlussprüfung: 15
Steuerberatung: 7

Die Gesellschaft ist ein Konzernunternehmen der Oktan Mineraloel-Vertrieb GmbH, Hamburg, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Dieser Abschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

Die Geschäftsführung schlägt den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 661 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hamburg, den 10. Juni 2024

WEKO-PETROL GmbH

Die Geschäftsführung:

Daniel Kasper

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