Schoeffel GmbHLiquidiert

70192 Stuttgart, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 7379
Eingetragen
29.12.1977
Branche
Großhandel mit Uhren und SchmuckHerstellung von FantasieschmuckTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von feinmechanischen, Foto- und optischen Erzeugnissen, Uhren, Edelmetallwaren und Schmuck
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Schmuckwaren aller Art aus eigener oder fremder Erzeugung sowie der Handel mit Edelsteinen und Perlen.

Historie

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Management

NameRolle
Jürgen Wolfer
seit 9.1.2008
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3.000.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schoeffel GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Bilanz zum 31. Dezember 2018

Aktiva

Stand am 31.12.2018 Stand am 31.12.2017
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 2.815,00 69.162,26
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 114.517,00 230.853,62
III. Finanzanlagen 37.426,80 37.426,80
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.407.037,98 4.116.401,10
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.296.865,52 2.148.029,99
III. Flüssige Mittel 5.264.516,70 1.738.622,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.884,24 78.297,86
8.125.063,24 8.418.794,03

Passiva

Stand am 31.12.2018 Stand am 31.12.2017
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 3.000.000,00 3.000.000,00
II. Kapitalrücklage 665.975,08 665.975,08
III. Gewinnrücklagen
Währungsrücklage 189.396,58 181.290,96
IV. Gewinnvortrag 3.993.315,76 4.185.897,09
V. Jahresfehlbetrag -409.791,12 -192.581,33
7.438.896,30 7.840.581,80
B. Rückstellungen 285.063,32 262.575,67
C. Verbindlichkeiten 401.103,62 315.636,56
8.125.063,24 8.418.794,03

Anhang für das Geschäftsjahr 2018

A. Rechnungslegungsgrundsätze

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der Schoeffel GmbH, Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart, HRB 7379), die Vorschriften des HGB für kleine Kapitalgesellschaften angewandt worden. Der Gesellschafter hat 2018 die Einstellung der Geschäftstätigkeit im ersten Halbjahr 2019 beschlossen. Der Abschluss wurde daher unter Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Aufgrund der Einstellung des operativen Betriebes im Folgejahr, wurden notwendige Rückstellungen für die Betriebsaufgabe gebildet. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Abgeschrieben wird nach der linearen Methode pro rata temporis. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt drei bzw. vier Jahre.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, die zwischen drei und 20 Jahre liegt und werden nach der linearen Methode vorgenommen.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der Waren erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips grundsätzlich zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag.

Die Ermittlung der Bewertungsabschläge erfolgt rein absatzmarktorientiert. Es wurden Abschläge zur Berücksichtigung des Aussucheffektes, der modischen Risiken und anderer spezieller Verwertungsrisiken vorgenommen, um die Waren mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag zu bewerten. Zur Berücksichtigung von Wechselkursänderungen bei den Beschaffungspreisen wurden devisenkursbezogene Stichtagsabschläge vorgenommen. Bei der Ermittlung der Höhe der Abschläge bestehen Schätzunsicherheiten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Zur Abdeckung des latenten Ausfallrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung von 2,0 % (i. V. 2,4 %) gebildet, die auch die zukünftige Skontoinanspruchnahme berücksichtigt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Währungsumrechnung

Die Geschäftsvorfälle, die die Aktivitäten der Gesellschaft in der Schweiz betreffen, sind in einem separaten Buchungskreis erfasst. Die Aktivitäten der Gesellschaft in der Schweiz werden in Landeswährung erfasst. Bei der schweizerischen Betriebsstätte erfolgt die Umrechnung bei allen Bilanzpositionen, auch soweit Fremdwährungsbeträge zu Grunde liegen, zum Mittelkurs am Bilanzstichtag. Die entstandene Währungsdifferenz für das anteilig der Betriebstätte in der Schweiz zugerechnete Eigenkapital wird in der Währungsrücklage verrechnet.

Die Währungsanpassungen beim Sachanlagevermögen und den Rückstellungen ergaben sich durch Umrechnung von Fremdwährungsbeträgen zu unterschiedlichen Stichtagskursen.

Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen erfolgt die Umrechnung von Beträgen in fremder Währung in Euro jeweils zum Kurs im Zeitpunkt der Zahlung.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

Die Devisenbestände in der Kasse und die Bankguthaben in Fremdwährung wurden zum Stichtagskurs umgerechnet.

Die Aufwands- und Ertragskonten werden, sofern in Fremdwährungen geführt, grundsätzlich mit Stichtagskursen umgerechnet.

B. Erläuterungen zur Bilanz

I. Bilanz

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 107.534,31 (i. V. EUR 236.811,82) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 546.210,32 (i. V. EUR 61.808,41).

2. Flüssige Mittel

Der Posten enthält den Kassenbestand, die Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks.

3. Gewinnrücklagen

Unter den Gewinnrücklagen ist eine Währungsrücklage ausgewiesen, in die Währungsdifferenzen aus der Stichtagsumrechnung des Auslandsbuchungskreises Schweiz eingestellt werden (vgl. Währungsumrechnung). Sie beträgt zum Bilanzstichtag EUR 189.396,58 (i. V. EUR 181.290,96).

4. Verbindlichkeiten

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben folgende Zusammensetzung:

31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR
Verbindlichkeiten
aus Steuern 192.515,37 154.300,29
im Rahmen der sozialen Sicherheit 7.503,80 13.442,18
gegenüber Gesellschaftern 6.122,93 0,00
Übrige sonstige Verbindlichkeiten 146.682,79 40.894,54
352.824,89 208.637,01

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

C. Sonstige Angaben

1. Personal

Die Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 36 Angestellte.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 43 sowie andere finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 4.

Beim eventuellen Ausscheiden eines Reisenden der Gesellschaft sind Ausgleichsentschädigungen gemäß § 74 ff. HGB wegen des nachvertraglichen Wettbewerbsverbotes in Höhe der Hälfte der zuletzt bezogenen vertragsmäßigen Vergütungen für die Dauer von 9 Monaten zu leisten.

 

Stuttgart, 6. März 2019

Schoeffel GmbH

Geschäftsführung

Till Schoeffel

Zusätzliche Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 21. März 2019 festgestellt.

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