Scherer + Kohl GmbHLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephan Heberger seit 5.6.2008 | Geschäftsführer |
Roger Scherer seit 22.7.2005 | Geschäftsführer |
Hartmut Tim seit 22.7.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Gerhard Scherer | 25.10% |
Helga Scherer | 25.10% |
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.00% | |
S + K Verwaltungs-GmbH | 0.80% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Scherer + Kohl GmbHLudwigshafenJahresabschluss zum 31. Dezember 2006I. Bilanz zum 31. Dezember 2006AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2006
Anhang für das Geschäftsjahr 2006 des UnternehmensA. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Gliederung von Bilanz und GuV (Gesamtkostenverfahren) wurde unter Beachtung der handelsrechtlichen Ausweisvorschriften sowie der relevanten Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Soweit Wahlrechte für bestimmte Angaben bestehen, diese in der Bilanz oder im Anhang zu machen, wurden die Wahlrechte im Wesentlichen zugunsten der Bilanz ausgeübt. Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Ein Ubergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben. Zugänge des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zeitanteilig abgeschrieben. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die fertigen Erzeugnisse und die RHB wurden körperlich aufgenommen. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte unter Zugrundelegung der Anschaffungskosten. Teilweise wurde ein Festwert angesetzt. Die letzte Inventur erfolgte zum 31.12.2006. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse berücksichtigt den jeweiligen Fertigungsstand und basiert auf dem beizulegenden Werten unter Beachtung der handels- und steuerrechtlichen Vorschriften. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht einbezogen. Notwendige Abwertungen wurden vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit den jeweiligen Nominalbeträgen angesetzt. Es wurden Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen gebildet. Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten für transitorische Ausgaben sind nach den handelsrechtlichen Vorschriften gebildet worden. Die Pensionsrückstellungen wurden aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens unter Beachtung des § 6 a EStG nach dem Teilwertverfahren ermittelt. Zugrunde gelegt wurde ein Rechnungszins von 6 %. Bei der Berechnung für das Geschäftsjahr 2006 wurden die Richttafeln 1998 von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften angesetzt und bewertet worden. Eine Rückstellung für innerhalb von 3 Monaten nachzuholende Instandhaltung wurde in Höhe von EUR 35.700,00 gebildet. Verluste aus schwebenden Geschäften und Aufwendungen für Gewährleistungen ohne rechtliche Verpflichtung wurden zum Bilanzstichtag keine gebildet. Die Verbindlichkeiten wurden zu Rückzahlungsbeträgen passiviert. B. Erläuterungen zur Bilanz und GuVI. Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem nachfolgenden Anlagespiegel. Anlagenspiegel
2. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen:
3. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit den höheren Rückzahlungsbeträgen ausgewiesen. Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2006
II. Gewinn- und Verlustrechnung1. Außerordentliches Ergebnis Bei dem außerordentlichen Ergebnis handelt es sich um die Aufwendungen zur Beseitigung eines Brandschadens sowie die damit zusammenhängende Versicherungserstattung. C. SONSTIGE ANGABEN1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB oder aufgrund anderer Vorschriften des HGB anzugeben sind und deren Angaben für die Beurteilung der Finanzlage von besonderer Bedeutung sind bestehen in folgendem Umfang: Mietverträge TEUR 6.670 Es handelt sich um Verpflichtungen aus Mietverträgen mit einer Restlaufzeit von ein bis 276 Monaten. 2. Mitglieder der Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung in 2006 waren:
3. Geschäftsführerbezüge Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. 4. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt des Wirtschaftsjahres 2006 insgesamt 78 gewerbliche Mitarbeiter, 25 Angestellte und 2 Geschäftsführer. 5. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss 2006 beträgt EUR 917.476,36. Es wird vorgeschlagen, diesen in voller Höhe auf das neue Geschäftsjahr vorzutragen.
Ludwigshafen, den 16. April 2007 Für den Jahresabschluss (Bilanz, G+V und Anhang) zeichnen: Roger Scherer, Geschäftsführer Hartmut Tim, Geschäftsführer Lagebericht zum 31. Dezember 20061. Darstellung der Unternehmung, Geschäftsverlauf und Lage der GesellschaftDurch das vorhandene Know how und die innovativen Verfahrenstechniken ist die Unternehmung in der Lage, vom Bauwerks-Abbruch oder Flächenrecycling über Transport und die Aufbereitung jeglicher mineralischer Abfälle bis hin zur umweltverträglichen Wiederverwertung von Recyclingbaustoffen selbst komplexe Anforderungen dieses Umweltsektors kompetent auszuführen. Altlasten und andere belastete mineralische Abfälle führen wir einer umweltgerechten Entsorgung zu. Trotz der befriedigenden volkswirtschaftlichen Rahmendaten in Deutschland bzw. Europa und der sich hieraus ergebenden leichten Verbesserung der allgemeinen Konjunkturlage 2006 gegenüber 2005 konnte im Geschäftsjahr unsere gesamte Branche hiervon (noch) nicht profitieren. Dennoch ist es uns gelungen durch unsere hohe Leistungsfähigkeit und Qualität in allen Teilbereichen im abgelaufenen Wirtschaftjahr sowohl an unseren Standorten Ludwigshafen und Mannheim, als auch in der Metropolregion Rhein-Neckar ein Wachstum über dem Branchendurchschnitt zu erzielen. Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr erneut gesteigert werden und erreichte damit einen neuen Höchststand seit Gründung der Gesellschaft. Hierzu haben alle drei Bereiche des Unternehmens beigetragen. Gesamterlöse Die Gesamterlöse setzen sich prozentual wie folgt zusammen:
Kosten Aufgrund der Umsatzerweiterung ergab sich eine Steigerung der direkten Kosten. Jedoch konnte hierbei eine unterproportionale Steigerung dieser Kosten erreicht werden. Ebenso konnten die Gemeinkosten trotz weiter steigender Energiekosten (die sich über direkte Belastungen, aber auch indirekt über Dienstleistungen und bezogene Waren auswirken) in den gesteckten Grenzen gehalten werden. Produktion, Beschaffung Es konnte sowohl im Bereich der Dienstleitungen (Entsorgung und Rückbau/Erdbau) als auch im Bereich der Recyclingproduktion Leistungssteigerungen erzielt werden. Leider wirken sich die am internationalen Markt bestehenden Preissteigerungen für RHB und Energie über den nationalen Markt auch auf unsere Kosten negativ aus. Hierbei gelang es uns durch längerfristige Bezugsverträge der allgemeinen Kostenentwicklung entgegenzutreten. Investitionen Investiert wurde hauptsächlich im Hardwarebereich. Die detaillierten Angaben ergeben sich aus dem Anlagenspiegel. Sonstige wichtige Vorgänge Scherer + Kohl GmbH ist im Besitz der Zertifikate "Entsorgungsfachbetrieb" nach § 52 KrW-/ AbfG, "SCC (Sicherheits-Certifikation-Contraktoren Version 2002)" und "DIN EN ISO 9001: 2000". Die Zertifikate haben wir bereits seit mehreren Jahren erlangt; diese werden in jährlichen Nachzertifizierungen bestätigt. Hierdurch kommt neben der Ausbildungsqualität unserer Mitarbeiter, auch die grundsätzliche Stellung des Sicherheitsgedankens unseren Mitarbeiter gegenüber zum Ausdruck. Auch im abgelaufenen Jahr wurden offizielle Unternehmens-Ratings durch unsere beiden Hausbanken durchgeführt. Erneut hat man unserer Gesellschaft eine sehr gute Bonität und eine weiterhin überdurchschnittliche positive Geschäftsentwicklung bescheinigt. 2. Voraussichtliche Entwicklung und Hinweis auf Risiken der künftigen EntwicklungDie Konjunkturelle Entwicklung auf dem nationalen Markt sowie insbesondere in unserem Einzugsgebiet (Rhein-Neckar-Region) lassen auch für 2007 eine positive Ertragslage erwarten. Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden sind nicht erkennbar. 3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem BilanzstichtagDie Marktverhältnisse haben sich erstmals seit mehreren Jahren bedingt durch die anziehende Konjunktur in Deutschland, aber auch in Europa, verbessert. Somit sind auch spürbare Verbesserungen für die Gesamtlage unserer Unternehmung zu erkennen bzw. für das Jahr 2007 weiterhin zu erwarten. Diese Entwicklung dokumentiert sich auch in Form eines größeren Auftragsvolumens im Verhältnis zum Vorjahreszeitraum 2006. 4. Forschung und EntwicklungUnsere Aktivitäten konzentrieren sich überwiegend auf den Bereich des Recyclings und den damit verbundenen Aktivitäten zur Herstellung neuer Baustoffe, aber auch zur Verbesserung der Herstellungsverfahren bereits bestehender Artikel. In diesem Zusammenhang ist es uns gelungen im Abgelaufenen Jahr 2006 Fördermittel für Forschungszwecke zu erhalten. An den Innovationen wird auch im laufenden Jahr 2007 gearbeitet. 5. SozialberichtAm 31.12.2006 waren 104 Mitarbeiter beschäftigt. Diese unterteilen sich in 80 gewerbliche Mitarbeiter und 24 Angestellte. Im Rahmen des laufenden Geschäftsbetriebes unserer Unternehmung ist die personelle Ausstattung ausreichend. Für unsere Mitarbeiter bieten wir bereits seit Einführung im Jahr 2002 eine private Altersvorsorge in Form einer firmenunterstützten Pensionskasse an; hierdurch können weit reichende Vorteile für die Mitarbeiter erzielt werden.
Ludwigshafen, 16.04.2007 Roger Scherer, Geschäftsführer Hartmut Tim, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIn dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den vorstehenden Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Scherer + Kohl GmbH, Ludwigshafen, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2006 bis zum 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Durchführung von Abschlussprüfungen vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.
Ludwigshafen, den 16.04.2007 ALLTREU
● Revision & Treuhand GmbH
Hartmut Woelke, Vereidigter Buchprüfer Jörg Bauer, Wirtschaftsprüfer |
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