gap
Zerspanungstechnik GmbH
Neuwied
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.06.2008 bis zum 31.12.2008
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2008
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
77.585,00 |
| I.
Sachanlagen |
77.585,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
49.782,50 |
| I.
Vorräte |
28.102,75 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
12.704,74 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
8.975,01 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
54.297,80 |
| D.
nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
23.962,00 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
205.627,30 |
Passiva
|
|
31.12.2008
EUR |
| A.
Eigenkapital |
0,00 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
| II.
Jahresfehlbetrag |
48.962,00 |
| III.
nicht gedeckter Fehlbetrag |
23.962,00 |
| B.
Rückstellungen |
6.098,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
199.529,30 |
| davon
mit Restlaufzeit bis 1 Jahr |
28.393,64 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
205.627,30 |
Anhang
Gliederung und Form des Jahresabschlusses
§ 265
(1) HGB
Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden die
Erleichterungen für
kleine Kapitalgesellschaften nach der neuen
Mittelstandsrichtlinie berücksichtigt:
- kein Lagebericht (§ 264 Abs. 1 HGB)
- keine Pflicht zur Aufstellung eines Anlagegitters
(§ 274 a Nr. 1 HGB)
Auf weitere Erleichterungen wird wegen der besseren
Darstellung verzichtet.
Buchführungs-, Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
§ 284 (2) Nr.1 HGB
Buchführung
Für das Unternehmen besteht nach § 238 HGB
Buchführungspflicht.
Das Unternehmen hat eine den gesetzlichen
Vorschriften entsprechende Buchführung erstellt.
Die Aufzeichnung der Geschäftsvorfälle
erfolgte nach den Grundsätzen
ordnungsmäßiger Buchführung.
Die anfallenden Geschäftsvorfälle wurden
vom Unternehmen mit Hilfe elektronischer Datenverarbeitung
erfasst und über das Programm Kanzlei-Rechnungswesen
der DATEV eG ausgewertet.
Die Organisation der Buchhaltung, das interne
Kontrollsystem, der Datenfluss und das Belegwesen
ermöglichen die vollständige, richtige,
zeitgerechte und geordnete Erfassung und Buchung der
Geschäftsvorfälle.
Die Verfahrensabläufe in der Buchführung
haben keine nennenswerten organisatorischen Änderungen
erfahren.
Die Buchführung entspricht nach unseren
Feststellungen den gesetzlichen Vorschriften.
Die auf den 31.12.2008 durchgeführte Inventur
wurde von uns nicht beobachtet. Organisatorische
Vorbereitungen und Festlegungen von
Durchführungsanweisungen wurden von uns ebenfalls
nicht vorgenommen.
Bilanzierung
Bei Erstellung des Jahresabschlusses der gap
Zerspanungstechnik GmbH
wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften
des Handels- und
Gesellschaftsrechts beachtet.
Bei der vorliegenden Steuerbilanz fanden die
steuerrechtlichen Buchführungs-
und Bilanzierungsvorschriften Beachtung.
Es wurden die Gewinnermittlungsvorschriften des
§ 5 Abs.1 EStG sowie die
sonstigen Regelungen des Einkommensteuergesetzes
beachtet.
Im Jahresabschluss sind sämtliche
Vermögensgegenstände, Schulden,
Rechnungsabgrenzungsposten, enthalten, soweit gesetzlich
nichts anderes bestimmt ist. Das Anlage- und
Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden und
Rech-
nungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert
ausgewiesen und
hinreichend gegliedert. Das Anlagevermögen
weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem
Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.
Rückstellungen sind nur im Rahmen des § 249 HGB
gebildet worden. Rechnungsabgrenzungsposten sind nach
den Vorschriften des § 250 HGB
gebildet worden.
Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss
angewandten Bewertungs- methoden sind beibehalten
worden.
Bewertung
Bei der Bewertung wird von der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aus-
gegangen. Dem stehen auch tatsächliche und
rechtliche Gegebenheiten
nicht entgegen.
Die Vermögensgegenstände und Schulden sind
zum Abschlussstichtag
einzeln bewertet worden.
Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind
alle vorhersehbaren
Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag
entstanden sind, berück-
sichtigt, selbst wenn diese erst zwischen
Abschlussstichtag und dem Tag
der Aufstellung des Jahresabschlusses bekanntgeworden
sind.
Die Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens wurden zu Anschaf-
fungskosten oder Herstellungskosten abzüglich
planmäßiger Abschrei-
bungen bewertet.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens
bis zu einem Wert von
150,00 Euro wurden im Zugangsjahr in voller Höhe
abgeschrieben.
Bei Anschaffungskosten zwischen 150,00 Euro und
1.000,00 Euro wurden diese
im Sammelposten GWG aktiviert.
Die teilfertigen Aufträge wurden per 31.12.2008,
nach ihrem Grad der Fertigstellung,
ermittelt.
Bemessungsgrundlage war die im Wirtschaftsjahr 2009
ausgestellte Rechnung.
Fertige Aufträge wurden mit dem späteren
Rechnungsbetrag bewertet.
Es erfolgte bei der Bewertung kein Abschlag für
enthaltene Gewinne.
Die Forderungen sind grundsätzlich mit dem
Nennbetrag angesetzt.
Die zweifelhaft erscheinenden Forderungen wurden
gesondert ausgewiesen.
Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Abschreibungen
auf diese
Forderungen berücksichtigt.
Verbindlichkeiten sind mit dem
Rückzahlungsbetrag ausgewiesen.
Rückstellungen wurden nach üblicher
kaufmännischer Schätzung ermittelt.
Damnum/ Disagio sind in der Bilanz gesondert
ausgewiesen und erläutert
(§ 268 Abs. 4 HGB).
Verbindlichkeiten
§ 285 Nr. 1 u. 2 HGB
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
sind durch persönliche Bürgschaften der
Gesellschafter besichert.
Die restlichen Verbindlichkeiten sind nicht
besichert.
Bezüglich der Gesellschafterdarlehen haben die
Gesellschafter am 10.01.2009 Rangrücktritt in
Höhe des gesamten Darlehensbetrages und der Zinsen
erklärt.
Haftungsverhältnisse/Eventual-
verbindlichkeiten
§ 251 und § 268 HGB
Es waren zum Bilanzstichtag keine zu verzeichnen.
Geschäftsführer
§ 285 Nr. 10 HGB
Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr
2008 Herr Andreas Görzen und Herr Peter
Görzen.
Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblickes in die
Vermögens-, Finanzlage
§ 268 (3) HGB
Die Gesellschaft weist per 31.12.2008 einen "Nicht
durch Eigenkapitalgedeckten Fehlbetrag" in Höhe von
23.962,00 € aus.
Nach den Vorschriften des HGB liegt eine sog.
bilanzielle Unterbilanz vor.
Nach Angaben der Geschäftsleitung liegt aufgrund
einer von ihr durchgeführten
überschlägigen Ermittlung nach den
Grundsätzen der echten Bewertung der
Vermögensgegenstände, sowohl nach dem
Liquidations- als auch nach dem
sog. going-concern-Ansatz, eine Überschuldung
nicht vor.
Der Geschäftsführer geht zudem zum
Zeitpunkt der Bilanzaufstellung aufgrund
der Faktoren des Jahres 2009, der vorhandenen
Auftragslage und der Beurteilung
der Zukunftsertragsaussichten von einer positiven
Fortführungsprogonose der Gesellschaft aus.
Durch den Rangrücktritt der Gesellschafter
bezüglich ihrer Darlehen ist die Überschuldung
ebenfalls beseitigt.
Angabe der
Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern
Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern beträgt 66.340,21 EUR.
Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten über fünf
Jahre
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit
von mehr als 5 Jahren beträgt 104.795,45 EUR.
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