Lukat Automobile & Service GmbH

Am Pankeborn 5, 16321 Bernau bei Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt/Oder HRB 2738
Eingetragen
25.10.2005
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Der An- und Verkauf von neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen aller Art im Großhandel und im Einzelhandel, die Vermittlung von neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen aller Art, die Durchführung von Reparaturarbeiten an Kraftfahrzeugen einschließlich Karosseriearbeiten sowie die Einbringung aller weiteren mit den vorstehenden Unternehmensgegenständen zusammenhängenden Dienstleistungen und die Vermietung von Kraftfahrzeugen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sven Lukat
seit 25.10.2005
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lukat Automobile & Service GmbH

Bernau bei Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

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31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6,00 6,00
6,00 6,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.765.384,76 3.881.962,76
2. Technische Anlagen und Maschinen 256.246,00 221.711,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 106.935,00 108.783,00
4. Vorführwagen und Geschäftsfahrzeuge 1.580.888,00 1.315.916,00
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 421.357,03 348.784,14
6.130.810,79 5.877.156,90
6.130.816,79 5.877.162.90
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 4.736.048,86 3.102.518,93
4.736.048,86 3.102.518,93
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.101.849,85 1.355.470,95
2. Sonstige Vermögensgegenstände 345,18 1.575,00
1.102.195,03 1.357.045,95
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 330.881,30 1.051,72
6.169.125,19 4.460.616.60
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 12.246,08 12.246,08
D. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG 538,00 0.00
12.312.726.06 10.350.025,58

PASSIVA

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31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 178.952,16 178.952,16
II. Gewinnvortrag 4.405.569,62 3.852.213,71
III. Jahresüberschuss 738.488,46 553.355,91
5.323.010,24 4.584.521.78
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00 6.235,00
2. Steuerrückstellungen 21.668,00 88.487,35
3. Sonstige Rückstellungen 534.495,00 509.195,00
556.163,00 603.917.35
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.102.164,97 4.717.327,63
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 67.463,56 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 178.577,18 249.908,15
4. Sonstige Verbindlichkeiten 85.347,11 194.350,67
- davon aus Steuern: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 192.297,67)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 69,56 (Vorjahr: EUR 0,00)
6.433.552,82 5.161.586,45
12.312.726,06 10.350.025,58

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

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2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 6.002.085,87 5.244.286,48
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.965.109,41 -2.637.191,14
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -536.394,58 -489.642,09
- davon für Altersversorgung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 27.849,32)
-3.501.503,99 -3.126.833,23
3. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle Vernögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -445.212,00 -434.409,69
-445.212,00 -434.409,69
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -790.625,84 -806.840,61
5. Betriebsergebnis 1.264.744,04 876.202,95
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 224,69 21,04
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -163.234,45 -82.368,36
8. Finanzergebnis -163.009,76 -82.347,32
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -341.926,43 -221.900,99
10. Ergebnis nach Steuern 759.807,85 571.954,64
11. Sonstige Steuern -21.319,39 -18.598,73
12. Jahresüberschuss 738.488,46 553.355,91

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Berichtsjahr nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die größenabhängige Erleichterung des § 276 Satz 1 HGB wurde nicht in Anspruch genommen. Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden, soweit relevant, in Anspruch genommen.

Angaben zum Registergericht:

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Firma: Lukat Automobile & Service GmbH
Sitz: Bernau bei Berlin
Registergericht: Amtsgericht Frankfurt (Oder)
Registernummer: HRB 2738 FF

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige (zeitanteilige und lineare, 3 Jahre) Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen, vermindert um planmäßige (lineare und zeitanteilige) Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (Außenanlagen 6 bis 15 Jahre; Lagerhalle 14 Jahre; Gebäude 25/50 Jahre; Neubau 33 Jahre, technische Anlagen und Maschinen 3 bis 15 Jahre; andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 13 Jahre; Vorführwagen und Geschäftsfahrzeuge 6 Jahre), bilanziert.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden bis zu einem Wert von EUR 1.000,00 im Jahr des Zugangs aktiviert und vollständig abgeschrieben.

Für die Soft- und Hardware wird eine einjährige Nutzungsdauer angewandt (BMF vom 26.02.2021, BStBl. 2021 I, Seite 298).

Die geleisteten Anzahlungen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der Vorräte (Fahrzeug- und Teilebestände) erfolgte zu den Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Lag der beizulegende Wert von einzelnen Fahrzeugen zum Bilanzstichtag unter den Anschaffungskosten, wurde auf diesen abgeschrieben. Die Ersatzteile wurden mit dem gewogenen Durchschnittspreis bewertet. Es wurde eine pauschale Wertberichtigung der Ersatzteile auf den beizulegenden Wert vorgenommen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung von 2 % auf die Nettoforderungen Rechnung getragen. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert aktiviert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Das Eigenkapital wurde mit dem Nennbetrag angesetzt.

Der Posten „Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen" wechselte im Geschäftsjahr 2023 in den Posten „Aktivierter Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung“. Hier sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der „Projected-Unit-Credit-Methode“ (PUC- Methode) die Werte errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die „Richttafeln 2018G“ von Dr. Klaus Heubeck verwendet. In 2023 wird ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,82% (10-Jahres-Durchschnitt nach BilRUG ab 01.01.2016) bei der Bewertung zugrunde gelegt. Gehalts- und Rentenanpassungen wurden mit 0,0 % p.a. berücksichtigt. Der aktive Unterschiedsbetrag, der sich aus dem durchschnittlichen Marktzins von 1,74% ergibt (7-Jahres-Durchschnitt bis 31.12.2022) beträgt TEUR 4 (§253 Abs. 6 HGB).

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten sämtliche erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

III. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Auf den Anlagenspiegel (§ 268 Abs. 2 Satz 3 HGB) wird verwiesen. Nach über zwei Jahrzehnten wurde das Anlageprogramm ersetzt.

In dem Posten Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden die die Vermögensgegenstände zur Abdeckung des Risikos mit den Altersversorgungsverpflichtungen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Zur Abdeckung der Altersversorgungsverpflichtungen wurde eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen. Dementsprechend ergibt sich folgender saldierter Ausweis in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung:

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TEUR
Pensionsverpflichtung per 31.12.2023 316
Aktivwert (=Zeitwert) Rückdeckungsversicherung (=Planvermögen) per 31.12.2023 316
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung per 31.12.2023 0
Zinsaufwand aus Pensionsverpflichtung 6
Zinsertrag aus Rückdeckungsversicherung 6
Zinsaufwand (saldiert) 0

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich aus Gewährleistung (TEUR 57; Vj: 50), rückständigen Urlaub (TEUR 74; Vj: TEUR 58), Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 13; Vj: TEUR 13), Tantiemen und Personal (TEUR 274; Vj: TEUR 204), Optionsprämie (TEUR 110; Vj: TEUR 177) und Archivierung (TEUR 7; Vj: 7).

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

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Gesamt bis zu einem Jahr ein bis fünf Jahre mehr als fünf Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.102 5.680 422 0
Vorjahr (4.717) (4.135) (554) (28)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 68 68 0 0
Vorjahr (0) (0) (0) (0)
Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten 179 179 0 0
Vorjahr (250) (250) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 85 85 0 0
Vorjahr (195) (195) (0) 0)
6.434 6.012 422 0
Vorjahr (5.162) (4.580) (554) (28)

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind insgesamt durch Grundpfandrechte (TEUR 1.279) und selbstschuldnerische Bürgschaften (TEUR 1.250) gesichert. Die Fahrzeugfinanzierung von TEUR 5.520 ist durch Eigentumsvorbehalt und selbstschuldnerische Bürgschaften von TEUR 205 gesichert.

IV. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Fahrzeugleasing- und Finanzierungsverträgen bestehen nach Ablauf des jeweiligen Vertrages Abnahmeverpflichtungen. Bezüglich dieses Risikos wurde eine Rückstellung als Optionsprämie gebildet. Der Rückkaufswert aufgrund der abgeschlossenen und noch laufenden Leasing- und Finanzierungsgeschäfte betrug zum 31.12.2023 TEUR 5.400 (Vj: TEUR 8.840).

Zum Bilanzstichtag bestehen darüber hinaus Mietverpflichtungen mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr von TEUR 19 (Vj: TEUR 19).

V. Sonstige Angaben

Mit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine am 24.02.2022 sind erhebliche konjunkturelle Risiken verbunden, deren Auswirkungen auf die Gesellschaft zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau zu beurteilen sind. In der Ukraine gibt es Zulieferer des Herstellers, die unmittelbar von dem Krieg betroffen sind. Folglich wird dies möglicherweise zu weiteren Einschränkungen führen, die die Gesellschaft auch betreffen könnten. In 2023 ist es zu Lieferengpässen gekommen. Der Nahostkonflikt berührt die Kunden- und Lieferantenbeziehungen nicht.

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 62 (Vj: 60) Arbeitnehmer beschäftigt. Das Unternehmen beschäftigt im Durchschnitt 11 weibliche und 51 männliche Mitarbeiter.

Geschäftsführer in 2023 war: Herr Sven Lukat, ausgeübter Beruf: Geschäftsführer.

Für die Ausschüttung gesperrt ist ein Betrag von TEUR 4, der aus der Bewertung von Deckungsvermögen zum beizulegenden Wert resultiert. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs.6 HGB beträgt TEUR 4 (Erfüllungsbetrag zum 31.12.2023 TEUR 320, 7- Jahres-Durchschnitt).

Es ist vorgesehen den Jahresüberschuss von TEUR 738 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bernau, 07.09.2024

gez. Sven Lukat, Geschäftsführer

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

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ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.510,71 0,00 0,00 0,00 26.510,71
26.510,71 0,00 0,00 0,00 26.510,71
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.777.033,61 0,00 0,00 0,00 5.777.033,61
Technische Anlagen und Maschinen 557.478,52 57.940,70 0,00 0,00 615.419,22
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 290.900,82 20.175,36 0,00 15.987,64 295.088,54
Vorführwagen und Geschäftsfahrzeuge 1.910.070,37 946.822,69 0,00 558.884,39 2.298.008,67
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 348.784,14 72.572,89 0,00 0,00 421.357,03
8.884.267,46 1.097.511,64 0,00 574.872,03 9.406.907,07
8.910.778,17 1.097.511,64 0,00 574.872,03 9.433.417,78
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KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.504,71 0,00 0,00 0,00 26.504,71
26.504,71 0,00 0,00 0,00 26.504,71
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.895.070,85 116.578,00 0,00 0,00 2.011.648,85
Technische Anlagen und Maschinen 335.767,52 23.405,70 0,00 0,00 359.173,22
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 182.117,82 22.023,36 15.987,64 0,00 188.153,54
Vorführwagen und Geschäftsfahrzeuge 594.154,37 283.204,94 160.238,64 0,00 717.120,67
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.007.110,56 445.212,00 176.226,28 0,00 3.276.096,28
3.033.615,27 445.212,00 176.226,28 0,00 3.302.600,99
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NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6,00 6,00
6,00 6,00
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.765.384,76 3.881.962,76
Technische Anlagen und Maschinen 256.246,00 221.711,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 106.935,00 108.783,00
Vorführwagen und Geschäftsfahrzeuge 1.580.888,00 1.315.916,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 421.357,03 348.784,14
6.130.810,79 5.877.156,90
6.130.816,79 5.877.162,90

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

II. Geschäftsverlauf

III. Lage

1. Ertragslage

2. Finanzlage

a) Kapitalstruktur

b) Investitionen

c) Liquidität

3. Vermögenslage

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

2. Risikobericht

a) Risiken

b) Risikoberichtserstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

3. Chancenbericht

4. Gesamtaussage

A. Grundlagen des Unternehmens

Gegenstand der Lukat Automobile & Service GmbH, im Folgenden Lukat GmbH, ist der An- und Verkauf von neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen aller Art im Großhandel und im Einzelhandel, die Vermittlung von neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen aller Art, die Durchführung von Reparaturarbeiten an Kraftfahrzeugen, einschließlich Karosseriearbeiten sowie die Einbringung aller weiteren mit den vorstehenden Unternehmensgegenständen zusammenhängenden Dienstleistungen und die Vermietung von Kraftfahrzeugen.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,12 Billionen Euro, nominal ist das BIP also kräftig gestiegen. Durch den anhaltenden Krieg in der Ukraine bestehen weiterhin Liefer- und Materialengpässe, wodurch die deutsche Automobilwirtschaft ebenfalls leidet.

Das positive Wachstum setzt sich in diesem Jahr weiter fort, nachdem die Wirtschaftsleistung im Jahr 2020 erstmals nach 10 Jahren in Folge wieder deutlich zurückging. Grund dafür waren die Auswirkungen der Corona-Krise und der damit einhergehende Shutdown der Wirtschaft. Vor 2020 war das BIP zuletzt im Jahr 2009 zurückgegangen, als Deutschland wie die meisten anderen Länder weltweit von den Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen war.

Im Jahr 2023 stiegen mit rund 3,7 Millionen Fahrzeugen die Neuzulassungen um +2,70 Prozent. 2.844.609 Personenkraftwagen (Pkw) wiesen gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg der Neuzulassungen von +7,29 Prozent auf. Nahezu alle bekannten Pkw- Hersteller konnten eine positive Entwicklung der Absatzzahlen erreichen, vor allem im Bereich der elektrifizierten Fahrzeuge.

Für Ford verringerte sich das Jahr 2023 in Bezug auf die absoluten PKW- Zulassungszahlen im Vergleich zum Vorjahr leicht. Mit einem Marktanteil von 4,1 % (Vj: 4,9 %) verringerte sich der Absatz des Kölner Automobilherstellers in Deutschland im Jahr 2023 auf 116.578 (Vj: 129.429) und war damit dennoch unter den acht meistverkauften Herstellern in der Bundesrepublik.

Mit dem Cologne Electrification Center bekräftigt Ford sein Bekenntnis zum Standort Deutschland als Hauptsitz seines europäischen Model-e-Geschäftsbereiches und seiner ersten Produktionsstätte von Elektro-Fahrzeugen in Europa. Die Produktion des ersten in Deutschland gefertigten Elektrofahrzeugs „Ford Explorer“ wird im 1. Quartal 2024 erfolgen. Das zweite aus Köln stammende Elektrofahrzeug, mit dem Namen „Ford Capri“ soll im 4. Quartal 2024 in die Produktion gehen.

Ford tätigt hohe Investitionen für die Fertigung von Elektro-Fahrzeugen in Deutschland, und fühlt sich Deutschland als dem Land seiner Europazentrale besonders verpflichtet. Ford freut sich darauf, diese Projekte mit seinen Partnern in Deutschland und in der gesamten Region voranzutreiben.

Für seine neuen Fahrzeuggenerationen in Europa braucht es überragende Produktdesigns, modernste Fahrzeugtechnik und Fertigungstechnologien, eine optimierte Beschaffung und die Weiterentwicklung seiner Werke, um sie vollständig auf eine elektrifizierte Zukunft auszurichten.

Im Nutzfahrzeuggeschäft zeigt sich, das die von Ford geplante Strategie sich merklich in den Zahlen widerspiegelt. Mit der Reduzierung der Modellpalette im PKW Bereich (Ka, Fiesta, Ecosport, C-Max, Mondeo, S-Max, Galaxy), soll der zukünftige Focus der Marke auf dem NFZ-Bereich liegen. Mit rund 68.000 NFZ-Neuzulassungen, konnte der Marktanteil in Deutschland auf 16,6 % (Vj: 11,8 %) gesteigert werden.

Für das Jahr 2024 stehen dem Handel komplett neue Nutzfahrzeugmodelle zur Verfügung (Courier, Connect, Custom, Transit, Ranger), mit denen man Marktführer in der Bundesrepublik werden möchte. Im Hinblick auf die jährlichen Neuzulassungen liegt Ford europäisch betrachtet, mit der NFZ-Flotte, bereits seit ein paar Jahren auf Platz 1.

Für das kommende Jahr sieht sich Ford in beiden Geschäftsfeldern (PKW, NFZ) gut gerüstet und möchte den positiven Wachstumstrend besonders im Gewerbebereich weiter ausbauen. Mit Dienstleistungen rund um das Fahrzeug, soll der Kunde eine Komplettlösung für seinen Mobilitätsbedarf erhalten. Dazu zählen z.B. ein intelligentes Flottenmanagementsystem (Ford Telematics) sowie Ladelösungen für Elektrofahrzeuge (Ford Charging).

Zusammen mit unserem dichten Händlernetz ergibt dies eine erfolgreiche Kombination aus sehr guten Produkten und einer schlagkräftigen Handelsorganisation, die Ford mit seinem Außendienst unterstützt und trainiert.

II. Geschäftsverlauf

Der Marktanteil von Ford im Jahr 2023 am gesamtdeutschen Markt stellt sich wie folgt dar:

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Marktanteil Ford 2021 2022 2023
PKW 4,8 % 4,9 % 4,1 %
NFZ 11,6 % 11,8 % 16,6 %

Eingebettet in die allgemeine internationale und vor allem deutsche Konjunktur sind für die Geschäftsentwicklung der Lukat Automobile & Service GmbH die spezielle Branchensituation sowie gesellschaftliche Trends von Bedeutung.

Der Marktanteil im Marktverantwortungsgebiet Lukat Automobile & Service GmbH stellt sich wie folgt dar:

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2021 2022 2023
PKW 7,8 % 8,1 % 8,5 %
NFZ 24,1 % 26,3 % 28,1 %

Der Marktanteil hat sich im Bereich der PKW-Zulassungen erhöht, ebenso die verkauften Nutzfahrzeuge im Marktverantwortungsgebiet haben sich positiv entwickelt. So belaufen sich die Zulassungen auf folgende Stückzahl:

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PKW: 205 Einheiten (Vj: 249)
Nutzfahrzeuge: 114 Einheiten (Vj: 110)

Die Umsatzerlöse (abzgl. interne Leistungen) haben sich von 19.220 T€ im Jahr 2022 auf 20.300 T€ in 2023 erhöht, das entspricht einem Aufstieg von 1.080 T€ (5,62 %). Die Erlöse stellen sich im Einzelnen wie folgt dar:

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2022 2023
NW 9.278 € 9.245 €
GW 4.408 € 4.955 €
Teile 2.920 € 2.981 €
Werkstatt 2.248 € 2.743 €
MW 322 € 345 €
Sonstige 27 € 19 €
Vermietung 17 € 12€
19.220 € 20.300 €

Die Verkaufserlöse brachen im Neuwagenbereich nur leicht ein, im Gegensatz zum Gebrauchtwagenbereich, hier gab es eine erhebliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr. Auch eine leichte Steigerung der Erlöse im Teile- als auch im Werkstattbereich konnte erzielt werden.

III. Lage

Die geschäftliche Entwicklung ist im Jahr 2023 grundsätzlich gestiegen. Auswirkungen der Corona Pandemie und Einschränkungen auf Grund des Ukrainekriegs sind nicht mehr spürbar Die Umsatzerlöse erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.080 auf T€ 20.300. Der Materialaufwand ist ebenfalls gestiegen um T€ 465 auf T€ 14.511. Erhöht haben sich die Personalkosten (T€ 375) und die Abschreibungen (T€ 11). Die die sonstigen betrieblichen Aufwendungen hingegen sind gesunken (T€ 17). Das Betriebsergebnis ist im Vorjahresvergleich um T€ 388 gestiegen. Der Jahresüberschuss ist im Vergleich mit 2022 von T€ 553 auf T€ 738 gestiegen.

Anders als im Vorjahr prognostiziert sind Umsatz und Jahresergebnis nicht leicht zurückgegangen, sondern konnten gesteigert werden. Der Umsatz stieg um T€ 1.080 und der Jahresüberschuss erhöhte sich um T€ 185. Der EBITDA hat sich im Vorjahresvergleich um T€ 397 erhöht (T€ 1.688, Vj: T€ 1.291).

1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse der Lukat GmbH haben sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.080 (6 %) auf T€ 20.300 erhöht. Unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge (T€ 213) hat die Gesellschaft in 2023 eine Gesamtleistung von T€ 20.513 erwirtschaftet.

Der Materialaufwand hat sich gegenüber dem Vergleichszeitraum 2023 um T€ 469 (3 %) auf T€ 14.511 erhöht. Die Personalkosten haben das Ergebnis 2023 mit T€ 3.502 belastet, was einer Steigerung von T€ 375 (12 %) gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Die Mitarbeiterzahl betrug zum Jahresende 66 Beschäftigte (ohne Geschäftsführer). Die Abschreibungen (T€ 445) sind in 2023 um T€ 11 (3 %) gestiegen. Die sonstigen Aufwendungen sind im Vorjahresvergleich um T€ 16 (2 %) auf T€ 791 gesunken.

Bei Zinsaufwendungen von T€ 163 und Zinserträgen von T€ 0 bleibt ein Finanzverlust von T€ 163. Das Ergebnis ist mit Ertragsteuern (T€ 342) und sonstigen Steuern (T€ 21) belastet.

Der Jahresüberschuss hat sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 553 um T€ 185 (33 %) auf T€ 738 erhöht.

2. Finanzlage

a) Kapitalstruktur

Die von der Lukat GmbH genutzten Fremdfinanzierungen umfassen Bankdarlehen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Schulden. Von den gesamten Verbindlichkeiten (T€ 6.102) haben T€ 5.680 eine Fälligkeit bis zu einem Jahr. Der Verschuldungsgrad (Fremdkapital/Eigenkapital x 100) beträgt 131% (Vj: 126 %) und ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Mit einem Eigenkapitalanteil von 43% (Vj: 44%) zum Bilanzstichtag ist die Kapitalstruktur als gesund zu bezeichnen.

b) Investitionen

Die Lukat GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 weitere T€ 72 in Geschäftsbauten (Werkswohnung) investiert, so dass sich die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau zum Bilanzstichtag auf T€ 421 erhöht haben. In Werkstattausstattung und technische Anlagen wurden T€ 57 investiert. Bei den Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden Investitionen in 2023 von TEUR 20 getätigt. Den Zugängen an Vorführ- und Geschäftswagen von T€ 946 stehen Abgänge von T€ 558 gegenüber. Das lang- und mittelfristig gebundene Vermögen hat sich von T€ 5.877 um T€ 254 auf T€ 6.131 erhöht.

Für die zukunftsgerechte Ausrichtung des Unternehmens hat die Lukat Automobile & Service GmbH 2 DC-Ladepunkte für E-Fahrzeuge zur Nutzung durch die Kunden eingerichtet, was durch diese auch dankbar angenommen wurde.

c) Liquidität

Die Lukat GmbH ermittelt einen Cashflow in Anlehnung an den DRS 21, wobei der Verkauf von Vorführ- und Geschäftswagen aus dem Anlagevermögen dem Schema des DRS 21 folgend, dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit zugeordnet wird. Daraus ergibt sich ein Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von T€ 362 (Vj: T€ 676). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt T€ -530 (Vj: T€ -484). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit T€ -1.222 (Vj: T€ -256). Die zahlungswirksamen Veränderungen betragen T€ 330 (Vorjahr: T€ -64), so dass sich der Bestand an liquiden Mitteln auf T€ 331 zum Bilanzstichtag verringert hat.

Die Finanzlage der Lukat Automobile und Service GmbH ist als stabil zu bezeichnen.

Dies stützt sich auf eine Eigenkapitalquote von 43 % (Vorjahr: 44 %) und eine Liquidität 2. Grades (Umlaufvermögen / kurzfristige Verbindlichkeiten) von 103 % (Vorjahr: 97 %). Die Geschäftsführung strebt im kommenden Jahr an, den Bestand an flüssigen Mitteln weiter zu erhöhen.

Die Liquidität des Unternehmens ist gesichert. Der Cashflow stand stets ausreichend der Gesellschaft zur Verfügung. Die zum Jahresende gestiegenen Fahrzeugbestände wurden über die Ford-Bank finanziert.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich ursächlich durch den Anstieg des Anlagevermögens (T€ 254), der Vorräte von TEUR 1.633 einschließlich Guthaben bei Banken (T€ 330) von T€ 10.350 auf T€ 12.313 erhöht. Das langfristige Vermögen ist zu 87% mit Eigenkapital finanziert, was für eine stabile Vermögens- und Finanzstruktur spricht. Die Vorräte (Bestand Fahrzeuge und Ersatzeile) stellen mit T€ 4.736 (39%) neben den Grundstücken und Bauten / T€ 4.186) zum Bilanzstichtag den zweitgrößten Bilanzposten (34 %) der Aktivseite der Bilanz. Dazu kommen die Vorführwagen und Geschäftsfahrzeuge im Anlagevermögen mit T€ 1.581 (13 %) und die Liefer- und Leistungsforderungen mit T€ 1.102 (9 %).

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Eigenkapitalquote ist mit 43 % gegenüber dem Vorjahr (44 %) im Grundsatz unverändert. Die Finanzierungsstruktur ist damit im Vorjahresvergleich im Wesentlichen stabil geblieben. Die Umsatzrendite stellt sich bei gut 4 % (Vj: 3 %) ein. Der EBITDA hat im Vorjahresvergleich von T€ 1.291 auf T€ 1.688 erhöht.

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Ford hat sich den Herausforderungen im Rahmen des weltweiten Engpasses bei Rohstoffen und Elektronikbauteilen gestellt und durch Bündelung der Ressourcen die bestandene Nachfrage mit hohen Verzögerungen gestillt (Lieferzeit).

Das heißt, die Modellvielfallt im Jahr 2023 wurde eingeschränkt und gewisse Ausstattungsspezifikationen vielen weg.

Ziel ist es mit den zu Verfügung stehenden Ressourcen Fahrzeuge bauen und die Produktion aufrecht erhalten zu können. Den Blick weiter nach vorn gerichtet, hat Ford in diesem Jahr zusätzliche Weichen im Rahmen der geplanten Elektrifizierungsstrategie für PKW und Nutzfahrzeuge gestellt. Mit einem Investitionsrahmen von 2 Mrd. Dollar ist das Ford Electrification Center in Köln fertig gestellt worden.

Mit der Fertigstellung sollen dort zwei rein elektrische Modelle für den europäischen Markt produziert werden. Mit dem Center bekennt sich Ford, auch in Zukunft als Hersteller in Europa aktiv sein zu wollen.

Die Strategie von Ford, mit der eigenständigen Geschäftseinheit Ford Pro das Nutzfahrzeuggeschäft verstärkt voranzutreiben, geht auf: Das belegen auch die jüngsten Absatzzahlen aus Deutschland. In den ersten drei Monaten des Jahres ist Ford Pro mit einem Rekord-Absatz gestartet. Bis Ende März hat der Kölner Automobilhersteller 19.687 Neuzulassungen seiner leichten Nutzfahrzeuge registriert. Für Ford Pro bedeutet dies einen Marktanteil von 14,4 Prozent und das erfolgreichste Quartal seit 1990 - als Ford begann diese Daten zu erfassen.

Innerhalb des Rekord-Quartals geht die Tendenz sogar weiter nach oben. Der März war mit 8.632 in Deutschland neuzugelassenen Ford Pro Fahrzeugen und einem Marktanteil von 16,5 Prozent der absatzstärkste je von Ford erfasste Monat bei den Nutzfahrzeugen in Deutschland.

Damit schiebt sich Ford Pro beim Absatz leichter Nutzfahrzeugen im März auch erstmals seit Datenerfassung auf den zweiten Platz in der deutschen Zulassungsstatistik.

Das Rekordquartal in Deutschland trägt zum Erfolg in Europa bei, wo Ford Pro den Markt für leichte Nutzfahrzeuge nun schon seit neun Jahren in Folge anführt. 1 Das ist zuvor noch keinem Hersteller gelungen.

Ford hat die gesteckten Verkaufsziele (2024: 210 Pkw und 138 Nutzfahrzeuge) aktuell ausgesetzt, da Ford die für den Verkauf geforderten Fahrzeuge aktuell nicht fristgerecht liefern kann. Grund dafür sind Verzögerungen bei Produkteinführungen und Lieferschwierigkeiten bei bestimmten Ausstattungsmerkmalen.

Der Trend, dass die Kunden ihr derzeitiges Fahrzeug länger nutzen, hält weiter an. Grund dafür sind zum einen Lieferschwierigkeiten, zum anderen aber auch Unsicherheiten der Kaufinteressenten. Inwieweit sich die E-Mobilität zur politischen Ausrichtung am Markt etablieren wird, ist in der Praxis schwer absehbar. Aktuell verzeichnet der Markt einen deutlichen Rückgang an Neuzulassungen von E- Fahrzeugen.

Mit der in 2024 dem Handel zur Verfügung gestellten überarbeiteten Modellpalette und dem erfolgreichen Nutzfahrzeuggeschäft, erwartet die Lukat Automobile & Service GmbH für das laufende Geschäftsjahr trotz der gestiegenen Lebensunterhaltskosten und der gleichzeitig anhaltenden Inflation, insgesamt einen leichten Anstieg der Umsätze und des Jahresüberschusses.

2. Risikobericht

a) Risiken

Die auf den europäischen Markt gedrungenen asiatischen Automobilhersteller verschärfen weiterhin den Wettbewerb. Die Hersteller setzen mit neuen Modellen alle Marktsegmente unter Druck. Mit diesen Einflüssen und Entwicklungen ist auch die Lukat GmbH im täglichen Geschäft konfrontiert. Die sich ändernde Modellpolitik des Herstellers, zwingt uns neue Kundengruppen im Verkauf zu akquirieren. Zudem sind weiterhin Auswirkungen der Inflation auf die Nachfrage nach Personen- und Nutzfahrzeugen zu spüren.

Mit dem Erhalt und Ausbau des Kundenstamms im Werkstattbereich sollen entsprechenden Erlöse stabilisiert werden. Mit der vorhandenen Motivation und Erweiterung des Mitarbeiterteams wird das Niveau des Vorjahres übertroffen werden.

Der Umstand einer völlig neu ausgerichteten Firmenphilosophie der Ford-Werke im Rahmen des Neuwagen-Verkaufs steht die Lukat GmbH vor neuen Herausforderungen. Aber auch dort werden Anstrengungen unternommen, um weiterhin positive Betriebsergebnisse zu erzielen und im wirtschaftlichen Einzugsgebiet eine berechenbare Größe zu bleiben.

Weiterer Engpass ist nach wie vor die mangelnde Lieferfähigkeit des Herstellers bei Neuwagenbestellungen. Risikofaktoren sind darüber hinaus die vor allem im Geschäftsjahr 2023 angestiegene Inflation und wachsende Rohstoff-, Kraftstoff- und Energiekosten, welche aktuell weiterbestehen.

b) Risikoberichtserstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten.

Die Lukat GmbH verfügt über einen Kundenstamm, bei dem Forderungsausfälle die Ausnahme sind. Zu Erfassung des Ausfallrisikos hat die Gesellschaft Lukat GmbH eine Pauschalwertberichtigung von 2% der Nettoforderungen gebildet. Währungsrisiken bestehen nicht. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen und, wenn vereinbart, mit Skonto gezahlt.

Ziel der Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft Lukat GmbH ist die Stärkung der Liquidität durch Forderungsmanagement und Kreditfinanzierung der Neu. Und Vorführwagenfinanzierung. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein Debitorenmanagement.

3. Chancenbericht

Der Händlervertrag mit Ford-Werke GmbH (Stand 2023) ist gekündigt. Der Marktanteil der Firma Lukat Automobile & Service GmbH hat sich gegenüber dem Vorjahr im PKW Bereich leicht verringert und dafür im NFZ Bereich deutlich erhöht. Um der Tendenz der Hersteller ihr Vertriebsnetz zu verschlanken, entgegenzuwirken, hat sich das Unternehmen als Premium-Vertriebspartner (Ford Store, Transit Center 2.0) qualifiziert.

Die damit verbundenen Investitionen in die Verkaufsfläche und die Ausstattung haben im Geschäftsjahr 2016 begonnen und wurden im August 2020 im Außenbereich abgeschlossen. Die Lukat GmbH ist damit Premium-Anbieter für die gesamte Modellpalette von Ford.

Ford hat in 2023 allen deutschen Händlern den Händlervertrag zum 31.03.2025 gekündigt. Die Firma LUKAT Automobile & Service GmbH hat im gleichen Zuge einen LOI für die Zeit ab dem 01.04.2025 erhalten und gegengezeichnet.

Ford hat sich damit verpflichtet die Lukat GmbH in der neuen Vertragslandschaft als Händler weiterzuführen. Ford wird das Händlernetz signifikant ab April 2025 verschlanken. Mit dem ab April 2025 geltenden Stufenvertrag wird der Übergang ins echte Agenturmodell vorbereitet. Die endgültigen neuen Verträge, sollen dem Handel im 2. Quartal 2024 übermittelt werden.

4. Gesamtaussage

Die Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist im Wesentlichen durch die geänderte Modellpolitik, den strategischen Anforderungen an einen digitalisierten Autohandel und konjunkturelle Einflüsse, wie z.B. Lieferengpässe, steigenden Energiekosten geprägt.

Die in 2023 aus diesen Gründen deutliche zugenommene Inflationsrate und der damit einhergehende Zuwachs von Finanzierungszinsen hat sich auch im Autoverkauf und Servicebereich bemerkbar gemacht.

Dem standen gestiegene Erträge im Verkauf, als auch ein gewachsenes Servicegeschäft gegenüber. Die Lukat Automobile & Service GmbH ist ein in der Region etabliertes und bekanntes Autohaus, da als Premium-Vertriebspartner von Ford von den Investitionen des Konzerns in die Elektromobilität profitiert und damit eine Basis für weitere Geschäfte im dem sich wandelnden Markt für Mobilität schafft. Gemeinsam mit Ford steht die Lukat Automobile & Service GmbH vor der Aufgabe einen finalen Zukunftsplan für den Autohandel und -service zu entwickeln.

 

Bernau, 07.09.2024

gez. Sven Lukat, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Lukat Automobile & Service GmbH, Bernau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Lukat Automobile & Service GmbH, Bernau, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lukat Automobile & Service GmbH, Bernau, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 17.09.2024

WP-W Dr. von Waldthausen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. von Waldthausen, Wirtschaftsprüfer

Hinweis gem. § 328 Abs. 1a Satz 2

Es wurden Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

Sonstiges:

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 14.10.2024.

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