Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 680853
Eingetragen
7.6.2004
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Erstellung und Vertrieb von Daten für die Kraftfahrzeugbranche sowie die Beratung und Unterstützung von Datenlieferanten sowie Datenanwendern im Zusammenhang mit dem datenbankgestützten Einsatz von Informationssystemen für die Kraftfahrzeugbranche.

Historie

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Beteiligungen
Beta

NameAnteil
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Konzern- und Jahresabschlüsse

AuDaCon AG

Weikersheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Lagebericht

Allgemeines

Die AuDaCon AG ist Lieferant von Daten und Informationen und damit einhergehenden EDV-Systemlösungen für die Kfz-Branche und bietet eine Vielzahl an automotiven Softwarelösungen, die innerhalb der Absatzsegmente (Zielgruppen) vorwiegend zur Integration in neue oder bestehende Kundensysteme (z. B. elektronische Teilekataloge) vorgesehen sind.

Ein wichtiger Bestandteil sind die für diese Zielgruppen vorhandenen und zukünftig zusätzlich entstehenden Dienstleistungen der AuDaCon AG. Die Produkte der AuDaCon AG unterliegen keiner lokalen Einschränkung und sind derzeit in 19 Ländern Europas und in 16 Sprachen im Einsatz. Dabei verarbeitet die AuDaCon AG nahezu ausschließlich Daten und Informationen aus der Fahrzeug- und Teileindustrie und bedient das PKW-, das Transporter- und das LKW-Segment.

Eine Zielsetzung der AuDaCon AG ist die Versorgung nicht nur des deutschen Marktes, sondern der gesamten europäischen Automobilbranche mit qualifizierten Daten und Systemlösungen. Durch Skalierbarkeit des ursprünglich deutschen Geschäftsmodells ist dies relativ einfach möglich. Um die internationale Markterschließung zu verstärken, ist die internationale Organisation der Vertriebstätigkeiten, sowohl durch Tochterunternehmungen als auch in Absatzpartnerschaften, im weiteren Aufbau.

I. Geschäftsentwicklung

1. Umsatz-/Auftragsentwicklung

Die Absatzstrategie in sieben unterschiedlichen Zielgruppen bewährte sich für die AuDaCon AG im Geschäftsjahr 2011, wie schon in den Vorjahren. So wurden weiterhin deutliche Zuwächse, teilweise auch deutlich über Plan verzeichnet. Die Umsätze des Konzerns wurden im Wesentlichen in der AuDaCon AG in Deutschland sowie in den Tochterunternehmungen der AuDaCon AG in Frankreich, Österreich und Ungarn erzielt. Die polnische Tochterunternehmung AuDaCon Polska sp.z.o.o wurde zum Jahresende 2011 geschlossen. Die Bearbeitung des polnischen Marktes erfolgte unterjährig über die AuDaCon AG selbst.

Alle folgenden Anmerkungen beziehen sich soweit nicht anders angegeben, immer auf die nationale Berichterstattung der einzelnen Landesgesellschaft, bzw. deren Auswirkungen auf die deutsche AG, da international vergleichbare Lizenzvereinbarungen mit den Tochterunternehmen vereinbart sind und somit anteilmäßig Erlöse aus Kundenumsätzen unserer Tochtergesellschaften an die AG via Rechnungsstellungen abgeführt werden.

Die Ergebnisse der Absatzerfolge aus Absatzpartnerschaften (im Wesentlichen aus Italien und den Niederlanden) sind durch Lizenzabrechnungen im Umsatz der deutschen AuDaCon AG beinhaltet. Aufgrund der anhaltenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten in vielen europäischen Ländern müssen die jeweils nationalen Entwicklungen auch weiterhin bei exportorientierten Wachstumserwartungen berücksichtigt werden. Für den türkischen und den serbischen Markt wurden in 2011 neue Absatzpartner gewonnen. Beide bisher noch ohne Ergebnis.

Länderinformationen

AuDaCon AG, Deutschland

Die deutschen Geschäfte (Marktgebiet DE + Verträge mit internationaler Auswirkung) entwickelten sich in 2011 nahezu planmäßig und konnten fast punktgenau die Umsatzerwartungen lt. Planung bestätigen. Das Gesamtgeschäft 2011 ist somit auch aus Konzernsicht betrachtet, wirtschaftlich erfreulich. Deutschland und die Niederlande konnten viel Geschäft realisieren und damit die partiell vorhandenen Absatzprobleme in unseren Tochterunternehmen ausgleichen.

Der Umsatz AuDaCon AG stieg auf 7,256 Mio. EUR gegenüber 6,339 Mio. Euro im Vorjahr und stieg damit um ca. 14,5%.

Die Umsätze der Tochtergesellschaften (ca. 1.4 Mio. EUR) sind bei Konzernsicht hinzuzurechnen, jedoch dann um die internen Verrechnungen (Umsatzerlöse aus der Gruppe ca. 651 TEUR: Österreich 37 TEUR / Ungarn 95 TEUR / Frankreich 519 TEUR) zu kürzen.

Der so ermittelte Konzernumsatz beträgt somit ca. 8,01 Mio. Euro.

Die Geschäfte der Tochterunternehmungen sind deutlich geringer als geplant, wodurch Lizenzausfälle auch in der Muttergesellschaft in Höhe von ca. -500 TEUR (Umsatzerlöse aus der Gruppe) gegenüber der Planung festzustellen sind. Durch Kosteneinsparungen in Deutschland konnten diese Ausfälle auf Seite der Muttergesellschaft jedoch weitgehend kompensiert werden. Dabei sind zusätzlich verschiedene Marketingmaßnahmen durch die deutsche AG durchgeführt worden, um eine Umsatzsteigerung in 2012 bei den Tochterunternehmungen zu erreichen.

Unter angefangene Arbeiten war für 2011 lediglich noch ein kleinerer Softwareentwicklungsauftrag als angefangene Arbeit zur Lieferung in 2012 einzustellen.

In der Kapitalrücklage sind die Aufgelder auf die Ausgabeaktien aus der letzten Kapitalerhöhung in Höhe von 450 TEUR enthalten.

In den Rückstellungen (Gesamt 460 TEUR) befinden sich vorwiegend voraussichtliche Bonuszahlungen an Mitarbeiter in Höhe von 390 TEUR (Vorjahr 168 TEUR).

Die Gesamtkosten stiegen gegenüber Vorjahr um 11,39% bzw. 575 TEUR auf 5,6 Mio. Euro. Unser EBITDA beträgt somit ca. 1,5 Mio. Euro und sank um 14 TEUR bzw. 0,9% gegenüber 2010.

Im Geschäftsjahr 2011 kam eine ungeplante Investition in eine Lizenzgebühr (gerichtlicher Vergleich) zu den Anschaffungen der AuDaCon AG hinzu, welche zu einer Abschreibung und damit Ergebnisminderung in Höhe von ca. 38,5 TEUR (AfA 13 Jahre) in 2011 geführt hat.

Weiter besteht bis einschließlich 2012 noch ein Sonderabschreibungsaufwand für die Übernahme der AuDaCon Consulting GmbH in Höhe von 600 TEUR jährlich bzw. 50 TEUR monatlich.

Das EBIT beträgt ca. 514 TEUR und stieg gegenüber dem Vorjahr 2010 um ca. 10 TEUR bzw. 2%.

Aufgrund der damit in Verbindung stehender positiven Entwicklung der Liquidität, reduzierte sich die Zinsbelastung auf 266 TEUR gegenüber 355 TEUR im Vorjahr, um rund 89 TEUR, bzw. 25%.

Die Zinserträge konnten in 2011 etwas gesteigert werden. Es ergeben sich Zinsen in Höhe von 10 TEUR gegenüber dem Vorjahr mit 5,2 TEUR. Aufgrund einer Ausschüttung unserer französischen Tochtergesellschaft konnten weitere 70 TEUR in den Erträgen erzielt werden.

Das Finanzergebnis ist somit mit einer Ausgabe in Höhe von -186 TEUR gegenüber der Planung in Höhe von -328 TEUR um 142 TEUR (ca. 43%) besser.

Das Vorsteuerergebnis EBT beträgt 585 TEUR gegenüber geplanten 251 TEUR (+133%). Im Vorjahr 2010 betrug das EBT 168 TEUR, was einer Verbesserung um insgesamt 417 TEUR (+248%) entspricht.

Das Ergebnis nach Steuern beträgt 585 TEUR gegenüber 168 TEUR im Vorjahr. Die Verlustvorträge der Gesellschaft in Höhe von 513 TEUR sind damit aufgebraucht. Der Bilanzgewinn beträgt somit 73 TEUR.

Landesgesellschaft Österreich

Die AuDaCon Austria GmbH konnte in 2011 ihren Umsatz leicht ausbauen. Das Gesamtergebnis unserer Tochterunternehmung ist somit zwar auf relativ kleinem Niveau aber dauerhaft positiv. Die AuDaCon Austria GmbH wurde in 2011 direkt aus Deutschland, aber auch aus Ungarn, somit jedenfalls ohne eigenes Personal und damit geringen Kosten geführt.

Der Umsatz der Gesellschaft betrug knapp 115 TEUR, wovon 70 TEUR aus dem Marktgebiet Österreich erzielt wurden, weitere 51 TEUR stammen aus dem Marktgebiet EU.

Kostenseitig ist hier hauptsächlich das gemietete Büro in Schwechat mit 25 TEUR zu erwähnen.

Das Jahresergebnis für das Jahr 2011 beträgt somit ca. 28 TEUR.

Letzte Kapitalmaßnahmen: In 2009 haben wir die in 2008 komplett wirtschaftlich abgeschriebene Gesellschaft (Anteile und Darlehen) mit ca. 25% wieder zugeschrieben. In 2011 wurden die Töchter auf den Nennwert unserer Beteiligungen wieder zugeschrieben. Mit weiterer, besserer Umsatzentwicklung wird für 2012 aufgrund von Auftragserweiterungen gerechnet.

Es besteht darüber hinaus eine Absatzpartnerschaft mit der Fa. Fleetconsulting GmbH für den österreichischen Markt.

Landesgesellschaft Frankreich

Frankreich kann jetzt durch Neuabschlüsse zum Jahresende 2011 wieder zuversichtlicher in das kommende Wirtschaftsjahr blicken. Für 2011 gelang es zumindest die Umsatzdefizite aus Vertragsrückgängen auszugleichen.

Der Umsatz 2011 betrug zum Berichtszeitpunkt 946 TEUR und lag damit um ca. 12% unter dem Vorjahresumsatz. Ein leicht positives Ergebnis 2011 wurde festgestellt.

Für 2012 wurden weitere Mitarbeiter eingestellt, um die Produktion der verlagerten Erfassung für LKW-Daten aufzunehmen. Eine konzerninterne Berechnung an die Muttergesellschaft wird in 2012 stattfinden.

Landesgesellschaft Ungarn

Unsere Tochterunternehmung in Ungarn musste mehrere Forderungsausfälle wegen Kundeninsolvenz in 2010 und auch 2011 hinnehmen. Der Markt zeigt sich allgemein unverändert schwach, tendenziell noch weiter abnehmend. Ein deutliches Minus gegenüber dem Vorjahr ist somit die Folge.

Das Unternehmen bearbeitet auch angrenzende Märkte wie bspw. Rumänien und konnte dadurch die Erlösrückgänge etwas ausgleichen. Der Umsatz 2011 beträgt knapp 335 TEUR. Weiterer Wertberichtigungsbedarf von Kundenforderungen wegen Insolvenzen für 2011 wurde verbucht, das Jahresergebnis beträgt -113 TEUR.

Die Märkte und damit die Nachfrage nach unseren Produkten werden sich nur langsam erholen. Das Marktgeschehen in Rumänien bietet jedoch Absatzchancen durch weitere Markterschließung.

In 2010 wurde eine Kapitalherabsetzung auf 36 TEUR gegenüber seitherigen 105 TEUR durchgeführt. Die Buchhaltung erfolgt seit Januar 2011 in Euro.

Landesgesellschaft Polen

Die AuDaCon Polska Sp. z o.o. wurde zum Jahresende 2011 geschlossen. Bestandsumsätze werden schon seit 2010 direkt durch die AuDaCon AG in Deutschland abgerechnet. Der bestehende Absatzpartner "Integra" ist auch weiterhin im Marktgebiet Polen tätig. Eine geringe Umsatzsteigerung durch Direktbearbeitung aus Deutschland und mittels des Absatzpartners konnte festgestellt werden. Die Umsatzerlöse 2011, verbucht innerhalb der deutschen AG, betrugen ca. 10 TEUR. Ansonsten wird die Erstellung einer Schlussbilanz erwartet.

Vertriebspartnerschaften in Europa

Auch die verschiedenen europäischen Absatzpartnerschaften zeigen ein relativ schwaches Ergebnis mit Ausnahme der Niederlande, wo eine deutliche Steigerung des Geschäfts in 2011 stattfand. Aus den Niederlanden ist mit weiteren Umsatzzuwächsen zu rechnen. Die Entwicklung der restlichen Länder ist sehr von der EU-Politik abhängig und damit für uns eher spekulativ.

Das Kooperationsgeschäft "TCO" (Total Cost of Ownership) in bzw. aus " England" erbrachte Umsatzerlöse in Höhe von ca. 343 TEUR in 2011, ist jedoch für 2012 fraglich. Unser zuständiger Absatzpartner hat die meisten Lieferverträge verloren. Neuverhandlungen wegen eines neuen Kooperationsvertrages sind im Gange. Die Fahrzeughersteller zeigen hingegen Interesse an unserer direkten "COO" (Cost of Ownership)-Datenlieferung.

In Spanien war in 2011 der Absatzpartner Factory Data aktiv. Die Ertragslage hat sich mit einem Umsatz von ca. 170 TEUR (VW/Audi) gegenüber Vorjahr um ca. 27 TEUR verringert. Die Marktbearbeitung erfolgt nunmehr aus einer Hand und unterstützend durch unsere Abteilung "Sales-International".

Die Partnerschaft in Italien mit der Firma Kompunet ergab einen Umsatzerlös in 2011 in Höhe von 77 TEUR und war damit ca. 21 TEUR geringer als im Vorjahr (98 TEUR).

Die Umsatzerlöse in den Niederlanden mit dem Partnerunternehmen Mivar Automotive verlaufen sehr erfreulich. Der Umsatzerlös in 2011 beträgt insgesamt knapp 762 TEUR, bzw. einem Plus von 120% gegenüber 346 TEUR in 2010.

Aus der tschechischen Partnerschaft mit IBS expert konnten erstmals in 2011 deutliche Umsatzerlöse in Höhe von ca. 42 TEUR gegenüber 8 TEUR im Vorjahr realisiert werden.

Aus dem slowakischen Markt erbrachte die Absatzpartnerschaft mit der Firma Audain s.r.o einen ersten kleineren Umsatzerlös in Höhe von ca. 1,3 TEUR.

Die sonstigen Länderumsätze betrugen in 2011 ca. 29 TEUR.

2. Beschaffungsmarkt

Als Basis unserer Arbeit dienen Herstellerzugänge zu deren Informationssystemen. Aufgrund der gesetzlichen Regelungen in der GVO (Gruppenfreistellungsverordnung der europäischen Union) verfügen wir über wichtige Zugänge, ähnlich der markengebundenen Händler, über die einzelnen Fabrikate. Darüber hinaus waren einige Systeme auch gratis für uns erhältlich oder sind innerhalb von Lieferverhältnissen kostenfrei zugesagt. Es ist weiter damit zu rechnen, dass die Datenbeschaffung durch Einführung einer VIN-Nummernabfrage (Vehicle Identification Number) als Erfordernis für jedwede Herstellerauskunft zukünftig erschwert werden wird. Dies erfordert weiter hohe Aktivitäten der Datenbeschaffung für die nächsten Jahre. Die direkten Kosten für solche Systeme und Datenbeschaffungen betrugen 240 TEUR, bzw. +22% gegenüber dem Vorjahr mit 196 TEUR.

Weitere Positionen der Fremdbeschaffungen sind vorwiegend in den Bereichen EDV-Software, Übersetzungskosten und in der Drittbeschaffung unter "Fremdleistungen" sichtbar. Diese betrugen in 2011 ca. knapp 204 TEUR, was gegenüber dem Vorjahr mit 150 TEUR einer Kostensteigerung von ca. 36% entspricht.

Durch Auflösung und Verschmelzung der 2008 gegründeten AuDaCon Consulting GmbH, wurde der Wert einer ehemaligen Generallizenz zwischen der Tochter und Muttergesellschaft im Wert von 3 Mio. Euro in der Muttergesellschaft AuDaCon AG aktiviert und diese wird noch bis einschließlich 2012 mit jährlich T€ 600 abgeschrieben.

Die Position "Konzessionen und Rechte" beträgt in 2011 nun 1.905 TEUR (+21%) gegenüber 1.573 TEUR im Vorjahr. Wobei eine Nutzungslizenz aus dem abgeschlossenen Rechtstreit mit Eurotax ebenfalls aktiviert wurde.

3. Personal

Eine unserer Kernkompetenzen sehen wir im Know-how unserer Mitarbeiter (Human Capital), dabei nicht nur im technischen Bereich. Einige neue Teams und Abteilungen konnten geschaffen werden. So u.a. unser F&E Team, welches bereits mit 4 Mitarbeitern an der Umsetzung von neuen Produktideen arbeitet. Auch die externe Vergabe von Aufträgen ist gestiegen. Das Management von selbstgeschaffenen und zugelieferten Daten erforderte weitere organisatorische Prozesse. Alle Daten und Informationen werden in einem einheitlichen System innerhalb sog. "Container" gesammelt, um hersteller- und landesübergreifend vergleichbare Nutzerstandardprozesse zu schaffen. Wir bedienen uns moderner Standarddatenbanksystemen und Technologien, um eine hohe Aktualität, Flexibilität und Qualität unserer Daten zu gewährleisten.

Der Personalstand zum 31.12.2011 zeigt 109 Mitarbeiter, davon 22 Auszubildende.

603 Bewerbungen mündeten in 199 Vorstellungsgesprächen. Mit über 150 Bewerbungen ist unsere wichtigste Quelle immer noch die Agentur für Arbeit, gefolgt von unserem eigenen Internetauftritt, der oft durch Suchmaschinen angesteuert wird. Trotz dieser erfreulichen Zahlen bleibt die Schwierigkeit ausgebildete Anwendungsentwickler für den IT-Bereich zu finden. Auch der Beruf des Kfz-Mechanikers wird anscheinend in der Gesellschaft unattraktiver, womit es auch hier zu Engpässen kommt. Einige Planstellen blieben somit unbesetzt und mussten durch zwei länger laufende Überstundenaktionen ausgeglichen werden. Das Durchschnittsalter ist aufgrund der Neubesetzungen relativ jung und die Wechselwilligkeit der jüngeren Mitarbeiter ist naturgemäß größer.

Um den permanent steigenden Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden, betreiben wir intensive Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter. So bilden wir z.B. unsere technischen Mitarbeiter berufsbegleitend zu technischen Redakteuren weiter. Im Jahr 2011 konnten 3 Absolventen beglückwünscht werden.

Die Ausbildungsquote ist mit 22 Personen (ca. 20%) im Jahr 2011 wieder relativ hoch. Um der absehbaren Problematik des Fachkräftemangels zu begegnen, haben wir beschlossen zusätzlich pro Jahr bis zu 10 weitere Anwendungsentwickler auszubilden, so dass wir weiter deutlich über Bedarf ausbilden und nach drei Jahren jeweils mind. 10 Absolventen haben werden. Darüber hinaus bilden wir auch permanent mind. einen Bachelor of Science (IT-Bereich) aus.

Der Finanzbereich wurde im Jahr 2011 stark reduziert. Lediglich die WATCH-Buchhaltung wird noch komplett im Hause erstellt. Ansonsten wurden Fremdvergaben an einen Buchhaltungsservice vergeben. Dadurch wurden sowohl die Personalkosten, als auch die Hard- und Softwareanforderungen innerhalb unseres Hauses reduziert. Die Einsparungseffekte werden allerdings wegen der Übergangszeiten erst 2012 sichtbar sein.

An unserem Vorschlagswesen für innerbetriebliche Verbesserungen zeigen die Mitarbeiter eine rege Beteiligung. So konnten von 36 eingereichten Ideen immerhin 11 größere und kleinere Vorschläge umgesetzt werden.

II. Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

Wie bereits teilweise zuvor angesprochen, entwickelten sich die Vermögenspositionen in 2011 wie folgt:

Immaterielles Vermögen

Die Position "Konzessionen und Rechte" beträgt in 2011 nun 1.905 TEUR gegenüber T€ 1.573 TEUR im Vorjahr und erhöhte sich im Wesentlichen aufgrund des Erwerbs einer Datennutzungslizenz reduziert um planmäßige Abschreibungen.

Sachanlagen

Der Sachanlagenbereich besteht im Wesentlichen aus einem Grundstück, dem Firmengebäude, den technischen Anlagen und den festen Einbauten. Die Sachanlagen haben in 2011 einen Buchwert von 3.661 TEUR gegenüber 3.695 TEUR in 2010 und blieben trotz Abschreibungen nahezu gleich, wegen Investitionen in Außenanlagen und in die Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen beinhalten im Wesentlichen die Anteile an den Tochterunternehmungen und Beteiligungen. In 2011 kam eine neue Beteiligung in Höhe von 10 TEUR an der Flugbetriebsgesellschaft Niederstetten GmbH hinzu. Der Buchwert der Finanzanlagen beträgt in 2011 insgesamt 323 TEUR gegenüber 173 TEUR im Vorjahr. Die Veränderung stammt im Wesentlichen aus der Wertzuschreibung der Tochtergesellschaften Ungarn und Österreich.

Die ehemaligen Gesellschaften AuDaCon IT-Solution GmbH, AuDaCon Consulting GmbH und AuDaCon Data Development GmbH wurden bereits in 2009 auf die AuDaCon AG verschmolzen und die Geschäftsbereiche integriert.

Vorräte

Die in den Vorräten ersichtlichen angefangenen Arbeiten in 2011 betrugen lediglich 7,8 TEUR gegenüber 191,5 TEUR im Vorjahr. Damit waren fast alle Projekte und Entwicklungsaufträge zum Jahresende fertiggestellt und abgerechnet.

Forderungen

Es bestehen 438 TEUR Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber 344 TEUR im Vorjahr, im Wesentlichen gegenüber Dritten und im geringen Umfang gegenüber unseren Auslandstöchtern. Die Steigerung dieser Position um 94 TEUR zeigt den mit der Umsatzausweitung einhergehenden Vorfinanzierungsbedarf. Hier wird auch für die Folgejahre mit einem weiteren Anstieg gerechnet, der nicht über zu vereinbarende An- bzw. Teilzahlungen aufgefangen werden kann. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen 396 TEUR gegenüber 510 TEUR im Vorjahr und stammen vorwiegend aus Erlösanteilen bei Verkauf unserer Produkte im Ausland.

Die Erhöhung "sonstige Vermögensgegenstände" auf 229 TEUR gegenüber 73 TEUR im Vorjahr ist hauptsächlich aus Provisionsansprüchen gegenüber den Verrechnungskonten WATCH entstanden.

2. Finanzlage

Kapital/Kapitalrücklage/Gewinn

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft blieb mit 623.100 Euro unverändert, ebenso die Kapitalrücklage, bei der es sich um Aufgelder (Agio) aus Kapitalerhöhungen handelt. Der Jahresüberschuss der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 585 TEUR und nach Abzug des Verlustvortrags aus dem Vorjahr (512.731 Euro) noch 73 TEUR.

Rückstellungen

Im Vergleich zum Vorjahr 2010 (330 TEUR) erhöhten sich die Rückstellungen auf 460 TEUR. Diese beinhalten in erster Linie Rückstellungen für bonusberechtigte Arbeitnehmer in Höhe von 390 TEUR. Ansonsten werden allgemeine sonstige Rückstellungen, wie z. B. Abschluss- und Prüfungskosten, Datenbeschaffung sowie Rückstellungen für Berufsgenossenschaft angesetzt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft betragen zum 31.12.2011 gegenüber Kreditinstituten 4.331 TEUR (Vorjahr 5.016 TEUR) und stammen mit einer Restschuld von 3.724 TEUR (Vorjahr 3.900 TEUR) hauptsächlich aus der Baufinanzierung. Die Baudarlehen werden seit 2011 in Halbjahresraten getilgt. Kleinere, baubezogene Teildarlehen werden ab 2012 quartalsweise getilgt. Aufgrund der erfreulichen Liquiditätsentwicklung wird die Inanspruchnahme der kurzfristigen Kredite weiter sinken.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich auf 735 TEUR gegenüber 227 TEUR in 2010 aufgrund von Zahlungen für Lieferungen in 2012 sowie vereinbarter Zahlungen aus dem Vergleich.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen 224 TEUR (Vorjahr 162 TEUR) und beinhalten im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten gegenüber den Aufsichtsratsmitgliedern aus der Aufsichtsratsvergütung.

Der Liquiditätsstatus zeigt, dass operativ derzeit keine zusätzlichen Fremdmittel benötigt werden und sich die Inanspruchnahme von Krediten aus dem kurzfristigen Kontokorrentbereich weiter reduzieren wird. Die Finanzierung der Gesellschaft ist somit gesichert.

3. Ertragslage

Der erzielte Umsatz 2011 innerhalb der AuDaCon AG beträgt 7.256 TEUR (Vorjahr 6.339 TEUR) und war damit einerseits um 1,3% geringer als geplant, gleichzeitig jedoch um 917 TEUR (+14%)höher als im Vorjahr. Die Bestandsveränderungen unfertiger Erzeugnisse konnten in 2011 nahezu vollständig in Umsatz realisiert werden. Die Gesamtleistung beträgt 7.072 TEUR gegenüber dem Vorjahr mit 6.519 TEUR (+8,5%).

Die sonstigen betrieblichen Erträge und Erlöse betrugen 393 TEUR, die im Wesentlichen aus Erträgen der Solaranlage (22 TEUR), sonstigen ordentlichen Erträgen 82 TEUR (Sachbezüge, Kfz-Gestellung), aus Veränderungen des Anlagevermögens 140 TEUR und aus der Auflösung von Rückstellungen 120 TEUR, stammen, ergibt sich ein betrieblicher Rohertrag von 7.649 TEUR gegenüber 6.664 TEUR im Vorjahr. Dies entspricht einer Steigerung von ca. 12%.

Die Gesamtkosten des Unternehmens betragen zum Bilanzstichtag 5.653 TEUR, gegenüber 5.082 TEUR im Vorjahr, der Jahresüberschuss somit 585 TEUR.

Die für das Unternehmen wesentlichen Personalkosten betrugen in 2011 4.110 TEUR, gegenüber 3.370 TEUR im Vorjahr und sind vorwiegend wegen Neueinstellungen um 22% gestiegen. Die pflicht- und freiwilligen sozialen Abgaben betrugen 631 TEUR, gegenüber 573 TEUR im Vorjahr und damit ca. 15% der Personalkosten.

Die Abschreibungen stiegen von 972 TEUR in 2010 auf 1.010 TEUR in 2011, um 4%. Die erworbene Softwarelizenz aus einem Vergleich fällt damit kaum in's Gewicht.

Die Raumkosten stiegen von 54 TEUR im Vorjahr auf 68 TEUR in 2011, bzw. um 26%, vornehmlich wegen gestiegener Stromkosten, Instandhaltungen und Reinigungsarbeiten.

Versicherungen, Beiträge und Abgaben wurden mit 46 TEUR gegenüber dem Vorjahr mit 54 TEUR verbucht und sind damit um rund 15% gesunken. Diese Reduzierung stammt vorwiegend aus geringeren Beiträgen, Gebühren und Abgaben.

Unter Reparaturen und Instandhaltung sind vorwiegend Wartungskosten für Hard- und Software mit 27 TEUR angefallen. Die Gesamtposition beträgt für 2012 mit 29 TEUR gegenüber 41 TEUR im Vorjahr.

Die Fahrzeugkosten sind mit 158 TEUR gegenüber 147 TEUR um ca. 7,5% gestiegen.

Die Werbe- und Reisekosten betrugen 218 TEUR gegenüber 369 TEUR (-41%). Hierbei ist darauf hinzuweisen, dass die wesentlichen Kosten in 2010 aus der Messeteilnahme an der "Automechanika" in Frankfurt stammen. In 2011 haben wir an der Equip Auto in Paris teilgenommen, woher ein geringerer Aufwand abzuleiten ist.

Die Kosten der Warenabgabe (Lizenzen & Provisionen) sind mit 156 TEUR gegenüber 178 TEUR etwas geringer ausgefallen.

Unter verschiedenen betrieblichen Kosten ist mit 872 TEUR gegenüber 867 TEUR im Vorjahr, nur eine relativ kleine Veränderung sichtbar. Die Kosten für Informationsbeschaffung stiegen jedoch deutlich von 196 TEUR auf 240 TEUR. Die Fremdleistungen und Fremdarbeiten stiegen ebenfalls wesentlich von 150 TEUR auf 204 TEUR. Die Rechts- und Beratungskosten fielen jedoch wegen des Vergleichs mit der gegnerischen Partei von 203 TEUR auf 81 TEUR. Die weiteren Kostensteigerungen entsprechen in etwa dem gestiegen Aufwand wegen des Personalaufbaus.

In den Gesamtkosten sind Rückstellungen in Höhe von 390 TEUR für Mitarbeiterboni aller Hierarchieebenen berücksichtigt.

Verluste aus dem Abgang von Anlage- oder Umlaufvermögen sind mit gesamt 13 TEUR eher unerheblich gegenüber 86 TEUR im Vorjahr.

Es konnten Zinseinnahmen in Höhe von 10 TEUR (Vorjahr 5 TEUR) erzielt werden. Auf Zinsberechnung der Verrechnungskonten mit den Tochtergesellschaften wurde aufgrund des Verwaltungsaufwandes und der nur geringen Zinsergebnisse auf eine Berechnung verzichtet.

Aufgrund geringerer Inanspruchnahme unseres Kontokorrentkredits sind die Zinsaufwendungen mit 266 TEUR (Vorjahr 355 TEUR) um 89 TEUR bzw. 25% geringer als im Vorjahr.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Vorsteuerergebnis) beträgt 595 TEUR gegenüber 177 TEUR im Vorjahr. Es fielen noch keine Ertragssteuern an.

Der Jahresüberschuss nach Steuern beträgt 585 TEUR, bzw. nach Abzug des Verlustvortrags von 512 TEUR, beträgt der Bilanzgewinn 73 TEUR.

III. Künftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken

der künftigen Entwicklung

1. Risiken der künftigen Entwicklung (Risikobericht)

Die Sicherstellung des kundenorientierten hohen Qualitätsniveaus von Produkten und Dienstleistungen ist für die AuDaCon AG eine wesentliche Grundlage für den Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen. Um dies deutlich zu machen, hat die AuDaCon AG das Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifizieren lassen, um das Qualitätsniveau der AuDaCon AG auch dokumentiert zu haben.

Im Bereich des Risikomanagements besteht ein Meldesystem. Dabei werden der Absatzbereich, der Ressourceneinsatz und die Fehlervermeidung betrachtet. Weitere Schwerpunkte bilden die Bereiche Kundenorientierung und -zufriedenheit. Bereits im Jahr 2009 kam es zu Risikomeldungen über die Absatzproblematik in Ungarn, die sich in 2010 bestätigt hat und in 2011 zu Korrekturmaßnahmen wegen uneinbringlicher Forderungen auf der ungarischen und damit auch auf der deutschen AG Seite geführt hat. Zudem wurden bei der ungarischen Tochter Kapitalmaßnahmen (Herabsetzung des Stammkapitals) in 2010 durchgeführt. In der ungarischen Bilanz werden die uneinbringlichen Forderungen in 2011 ausgebucht. Für 2012 sind somit Ausfallrisiken bereits ausreichend ausgebucht worden.

Für die österreichische Tochter der AuDaCon AG besteht eine Patronatserklärung. Hier bestehen derzeit jedoch nur geringe Risiken, da alle Verpflichtungen in 2011 erfüllt wurden und die Austria GmbH einen nachhaltigen Gewinn auch in 2011 ausweisen kann.

Die Liquiditätssituation der AuDaCon AG hat sich nachhaltig verbessert und es wird mit weiterer Besserung durch Rückzahlungen und Nicht-Inanspruchnahme von Kreditlinien gerechnet. Diese zeigt sich auch deutlich im Bereich der Zinszahlungen, die gegenüber der Planung und dem Vorjahr weit geringer ausfielen.

Weitere wesentliche Risiken des Geschäftsbetriebs lagen zum Berichtszeitpunkt nicht vor.

Wettbewerb/ Rechtsstreitigkeiten

Wir werden zwischenzeitlich direkt mit den großen Wettbewerbern aus der Unfallschadenregulierung verglichen, obwohl wir keine oder bisher nur gering konkurrierende Datenangebote führen. Das Potential unserer Produkte scheint dabei ausschlaggebend zu sein.

Durch einen Vergleich in 2011 wurden die vorjährigen gerichtlichen Streitigkeiten nachhaltig beendet.

2. Zukünftige Entwicklung und ihre Chancen (Prognosebericht)

Elf neue Produkte/Informationsmodule sind beginnend in 2011 entstanden und wurden teilweise bereits verkauft bzw. lizenziert. Mit der Fertigstellung des AuDaConPORTAL, Vers. 1.0 wird zur Automechanika 2012 im September gerechnet, wobei wir dann erstmals die bis dahin fertiggestellten Modulinhalte vorführen können.

Hierdurch stellen sich auch hohe Anforderungen an die Data Development Abteilung. Der Datenzukauf und Kooperationsmodelle sind nicht länger vermeidbar. Weiterer Datenzukauf soll aufgrund der Personalknappheit in Deutschland erfolgen, bis hin zum ausgelagerten Produkt- und Projektmanagement, soweit dies möglich erscheint. Darüber hinaus werden eigene Personalstellen aufgebaut, wobei ca. 30 neue technisch-redaktionelle Arbeitsplätze entstanden sind.

Auftragsproduktionsverlagerungen in's Ausland werden 2012 folgen. Der Bereich AIS-LKW wurde beginnend zum Jahresende 2011 an unsere Tochtergesellschaft nach Frankreich vergeben und auch dort werden neue Mitarbeiter nachgefragt.

3. Schlussfolgerung/Ausblick

Die Nachfrage nach unseren Daten und Applikationen ist ungebrochen hoch. Starke Investitionen in Personal und Produkte sind deshalb für 2012 vorgesehen. Die Kapazitätsgrenze für unser relativ neues Firmengebäude wird bereits sichtbar.

Die Kosten- und Absatzplanung 2012 zeigt ein voraussichtliches Umsatzwachstum auf ca. 9 Mio. Euro innerhalb der AuDaCon AG und konzernweit auf ca. 11 Mio. Euro. Aufgrund der Investitionen in die neuen Informationsmodule akzeptieren wir eine prozentual geringere Rendite, setzen dabei aber noch stärker auf weitere Marktfestigung und zukünftige Erträge. Dabei ist zu beachten, dass unsere Verlustvorträge mit dem Geschäftsjahr 2011 aufgebraucht sind.

Erwartete Geschäftsentwicklung 2012

Wir erwarten grundsätzlich eine unverändert kräftige Auftragslage in und aus Deutschland, ein florierendes Geschäft in den Niederlanden, sowie eine Belebung in Frankreich. Die Nachfrage in Deutschland und der Niederlande ist aufgrund unserer neuen Informationstechnik "AuDaConPortal", der neuen "Informationsmodule" und der strategischen Ausrichtung auf "Body-Repair", sehr stark angesprungen und wird sich auch weiter verstärken.

Das Image der AuDaCon France wurde durch den Auftritt auf der Equip Auto in Paris, nachhaltig verbessert.

Das Kooperationsgeschäft "TCO" (Total Cost of Ownership) in bzw. aus " England" ist für 2012 fraglich. Die Fahrzeughersteller zeigen hingegen Interesse an unserer direkten "COO" (Cost of Ownership) Datenlieferung.

Österreich ist in 2012 vermutlich weiter auf relativ schwachem, aber positivem Niveau. Da kein Personal vorgehalten wird und nur geringe Kosten anfallen, bleibt ein kleines positives Betriebsergebnis zu erwarten.

Die Auswirkungen der wirtschaftlichen Krise sind in Ungarn immer noch sehr stark. Die Stimmung bleibt weiter sehr schlecht. Debitorische Risiken (Forderungsausfälle) dürften für 2012 kaum mehr vorhanden sein. In Rumänien entwickeln sich die Geschäfte zwar langsam aber kontinuierlich.

Die Auftragsentwicklung 2011 in der IT-Abteilung war sehr erfreulich und es werden weitere lohnenswerte Projekte auch in 2012 erwartet.

Das Marketing-Highlight in 2012 wird die Automechanika in Frankfurt sein. Dort ist AuDaCon mit einem neuen Messestand auf 300 qm vertreten und wird zahlreiche Neuigkeiten vorstellen.

Die Anträge zur Liquidation der polnischen Tochtergesellschaft wurden gestellt. Bis zur endgültigen Löschung wird sicherlich noch einige Zeit in 2012 benötigt. Die alternative polnische Marktbearbeitung im Fleet/Leasing-Bereich laufen mit externer Unterstützung weiter. Testphasen sollen 2012 beginnen. Konkrete Projekte sind somit in Vorbereitung. Sollte jedoch auch hierbei kein wirtschaftlicher Erfolg in Verträgen sichtbar werden, stellen wir die weitere Marktbearbeitung ein.

Generell steht vertriebstechnisch die Betreuung der Vertriebspartner sowie die strategische Entwicklung und Akquise der neu hinzugekommenen Zielgruppen im Focus.

Die AuDaCon AG kann somit einer weiteren erfreulichen Entwicklung entgegen sehen.

 

05.04.2012

Der Vorstand

Bilanz

Aktiva

  31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen 5.889.368,89 5.442.004,89
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.905.002,00 1.573.207,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 1.905.002,00 1.573.207,00
II. Sachanlagen 3.660.963,77 3.695.394,77
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.157.061,77 3.204.756,77
2. technische Anlagen und Maschinen 183.085,00 194.573,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 319.937,00 296.065,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 880,00 0,00
III. Finanzanlagen 323.403,12 173.403,12
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 304.653,12 164.653,12
2. Beteiligungen 18.750,00 8.750,00
B. Umlaufvermögen 1.078.347,35 1.119.907,94
I. Vorräte 7.840,00 191.500,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.063.871,66 928.109,89
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 396.317,08 510.466,48
2. sonstige Vermögensgegenstände 667.554,58 417.643,41
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.635,69 298,05
C. Rechnungsabgrenzungsposten 103.196,83 117.040,53
Bilanzsumme, Summe Aktiva 7.070.913,07 6.678.953,36

Passiva

   
  31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 1.145.866,35 560.368,53
I. gezeichnetes Kapital 623.100,00 623.100,00
II. Kapitalrücklage 450.000,00 450.000,00
III. Bilanzgewinn 72.766,35 -512.731,47
davon Verlustvortrag 512.731,47 680.405,59
B. Rückstellungen 460.000,00 329.687,44
C. Verbindlichkeiten 5.298.438,47 5.616.752,28
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.330.734,42 5.015.692,18
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 933.734,42 1.292.172,18
2. sonstige Verbindlichkeiten 967.704,05 601.060,10
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 967.704,05 601.060,10
D. Rechnungsabgrenzungsposten 166.608,25 172.145,11
Bilanzsumme, Summe Passiva 7.070.913,07 6.678.953,36

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2011 - 31.12.2011
EUR
1.1.2010 - 31.12.2010
EUR
1. Rohergebnis 7.464.989,18 6.663.443,87
2. Personalaufwand 4.109.929,34 3.370.475,27
a) Löhne und Gehälter 3.479.231,59 2.797.019,25
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 630.697,75 573.456,02
davon für Altersversorgung 57.986,17 53.986,05
3. Abschreibungen 1.010.236,10 972.498,99
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.003.236,10 972.498,99
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 7.000,00 0,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.563.507,23 1.798.593,54
5. Erträge aus Beteiligungen 0,00 70.000,00
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 70.000,00
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 70.000,00 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen 70.000,00 0,00
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.082,13 5.232,75
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 647,87
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 65.000,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 266.172,34 355.075,96
davon an verbundene Unternehmen 0,00 1.665,16
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 595.226,30 177.032,86
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,00 -0,42
12. sonstige Steuern 9.728,48 9.359,16
13. Jahresüberschuss 585.497,82 167.674,12

Ergebnisverwendung

  1.1.2011 - 31.12.2011
EUR
1.1.2010 - 31.12.2010
EUR
13. Jahresüberschuss 585.497,82 167.674,12
14. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 512.731,47 680.405,59
15. Bilanzgewinn 72.766,35 -512.731,47

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Firma AuDaCon AG, Weikersheim, für das Geschäftsjahr 2011 wurde unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie der Vorschriften des Aktiengesetzes erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt und gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Die Bilanz wurde nach der Verwendung des Jahresergebnisses erstellt.

II. Angaben zu Bilanzierung, Bewertung, Währungsumrechnung und Konsolidierung

Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite und Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden und die Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Rückstellungen sind nur im Rahmen des § 249 HGB gebildet worden.

Rechnungsabgrenzungsposten sind nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet worden.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein.

Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Es liegen Planrechnungen für die Jahre 2012 und 2013 auf Grundlage des vorhandenen Bestandsgeschäftes vor, die aufzeigen, dass die AuDaCon AG die nächsten 24 Monate nach dem Bilanzstichtag 31.12.2011 ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen wird und darüberhinaus Ergebnisse erzielen wird, die das Kapital nachhaltig stärken werden.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert waren.

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden wurden beibehalten; ausgenommen davon ist der Wechsel von der Sofortabschreibung nach § 6 Abs. 2 EStG hin zur linearen Abschreibung der geringwertiger Wirtschaftsgüter auf 5 Jahre.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Bewegliche Wirtschaftsgüter werden grundsätzlich linear abgeschrieben. Im Übrigen kommt die degressive Methode zur Anwendung. Sinkt der degressive Abschreibungsbetrag unter den linearen, erfolgt ein Wechsel zur linearen Abschreibung.

Das in den Vorjahren angeschaffte Anlagevermögen wurde unverändert entsprechend der gewählten Methode abgeschrieben. Bewertungsänderungen wurden nicht vorgenommen. Sinkt der degressive Abschreibungsbetrag unter den linearen, erfolgt ein Wechsel zur linearen Abschreibung.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 150,00 Euro werden entsprechend § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von 151,00 Euro bis 410,00 Euro werden linear auf 5 Jahre abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

- unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt, soweit nicht auf den niedrigeren beizulegenden Wert abzuschreiben war.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs-, Herstellungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag bewertet.

Die Forderungen und Verbindlichkeiten sind zum Nominalwert ausgewiesen.

Währungsforderungen und -verbindlichkeiten sind zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Bei Restlaufzeiten unter einem Jahr wurde § 256 a Satz 2 HGB beachtet.

Die Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, ungewisse Verbindlichkeiten, zukünftige Preis- und Kostenentwicklungen sowie Zinsen.

Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag passiviert.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden.

III. Informationen zur Bilanz

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte Betrag
Verbindlichkeiten 45.000,00 Euro

Abschreibungen auf Anlagevermögen und/oder Aufwendungen für Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes

Die Abschreibungen belaufen sich bei

immateriellen Vermögensgegenständen auf 766.122,57 Euro
Sachanlagen auf 237.113,53 Euro

Außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen gem. § 253 Abs. 3 S. 3 und 4 HGB wurden in Höhe von 0,00 Euro (Vorjahr: 65.000,00 Euro) vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Der Gesamtbetrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt 1.063.871,66 Euro (Vorjahr: 928.109,89 Euro).

Der Gesamtbetrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Gesonderte Angabe eines Gewinn- oder Verlustvortrages bei Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss wurde nach Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Im Bilanzgewinn ist ein Verlustvortrag von 512.731,47 Euro enthalten.

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen ist im Wesentlichen eine Rückstellung für Mitarbeiter-Boni 2011 in Höhe von 390.000,00 Euro enthalten.

Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt 1.901.438,47 Euro (im Vorjahr: 1.893.232,28 Euro).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 2.090.920,00 Euro (im Vorjahr: 2.417.440,00 Euro).

Angabe zum gezeichneten Kapitals in Euro

Das gezeichnete Kapital beträgt 623.100,00 Euro und besteht aus 623.100 Euro Namensaktien ohne Nennbetrag.

Genehmigtes Kapital

Es besteht kein genehmigtes Kapital.

IV. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer beträgt 86 Mitarbeiter (VJ: 74). Davon entfallen auf weibliche Angestellte 23 Mitarbeiter (VJ: 15) und auf männliche Angestellte 63 Mitarbeiter (VJ: 59).

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Leasingverträgen bestehen im Geschäftsjahr 2012 und 2013 unverändert finanzielle Verpflichtungen in Höhe von je 164.169,40 Euro.

Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 3.723.520,00 Euro.

Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden folgende Sicherheiten gestellt:

Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Grundschuld über 3.000.000 € Grundbuch von Weikersheim für Elpersheim, Blatt Nr. 1471

Sicherungs-Übereignung Photovoltaikanlage auf dem Dach des Betriebsgebäudes Kreuzstr. 10, 97990 Weikersheim

Sicherungs-Übereignung Datenbank AIS

Abtretung der Einspeisevergütung aus dem Betrieb der Photovoltaikanlage

Es bestehen Patronatserklärungen für die Auslandstöchter AuDaCon Austria GmbH, Wien und AuDaCon Hungary Kft., Budapest. Gründe für eine zukünftige Inanspruchnahme aus diesen Patronatserklärungen sind nicht erkennbar. Diese Einschätzung ergibt sich aus Planrechnungen.

V. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen und sonstigen Beteiligungen

Angabe der Unternehmen, an denen das Unternehmen mit mindestens 20% beteiligt ist

Gemäß § 285 S. 1 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname und Sitz Anteilshöhe
in %
Jahresergebnis Eigenkapital
AuDaCon Austria GmbH, Wien (Österreich) 100,00 EUR 195.020,40 EUR -140.060,63
AuDaCon Hungary Kft, Budapest (Ungarn) 100,00 HUF 2.464.000,00 HUF -25.470.000,00
AuDaCon France SARL, Oberhausbergen 100,00 EUR 393,07 EUR 110.484,03
AuDaCon Polska Sp. z o.o. 100,00 PLN -16.204,09 PLN -475.350,98
PROvidis GmbH 35,00 EUR -4.604,90 EUR 20.395,10

Die Jahresabschlüsse der AuDaCon Polska Sp. z o.o., AuDaCon Austria GmbH und AuDaCon Hungary Kft für 2011 lagen zum Prüfungszeitpunkt noch nicht endgültig vor. Die angegebenen Zahlen betreffen das Jahr 2010. Die AuDaCon Polska Sp. z o. o. wurde zum Jahresende 2011 geschlossen.

VI. Organe, Organkredite und Aufwendungen für Organe

Namen der Mitglieder des Vorstandes

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten folgende Personen dem Vorstand an:

Rolf Wührl (ausgeübter Beruf: Kaufmann)

Namen der Mitglieder des Aufsichtrates

Wolfgang Schuhmann - Vorsitzender Vorstand Gebser und Partner
Axel Völkert - stv. Vorsitzender Geschäftsführer AXTO Logistic-Consulting
Peter Wiehl Abteilungsleiter Verkauf Firma LIMOT GmbH & Co. KG
Werner Braun Sparkassen Gebietsleiter, Tübingen Vorstandsvorsitzender Thallos AG
Brigitte Mühlbicher med. techn. Assistentin Labor Bersch
Rita Wührl Assistentin der Geschäftsleitung der AuDaCon AG

Die Gesamtvergütung an die Aufsichtsratsmitglieder betrug unverändert EUR 45.000,00.

VII. Unterzeichnung gemäß §245 HGB

 

Weikersheim, den 05. April 2012

AuDaCon AG

vertreten durch den Vorstand

Herrn Rolf Wührl

Anlagespiegel

  Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2011
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2011
Euro
Anlagevermögen          
Immaterielle Vermögensgegenstände          
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.050.380,69 1.106.946,57 445.583,85 0,00 2.806.741,41
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 4.050.380,69 1.106.946,57 445.583,85 0,00 2.806.741,41
Sachanlagen          
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.426.181,88 25.427,58 0,00 23.174,85 317.722,54
technische Anlagen und Maschinen 226.184,22 0,00 0,00 0,00 43.099,22
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 820.894,89 153.909,10 105.510,13 0,00 549.356,86
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 24.054,85 0,00 -23.174,85 0,00
Summe Sachanlagen 4.473.260,99 203.391,53 105.510,13 0,00 910.178,62
Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 319.711,46 0,00 0,00 0,00 155.058,34
Beteiligungen 8.750,00 10.000,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 328.461,46 10.000,00 0,00 0,00 155.058,34
Summe Anlagevermögen 8.852.103,14 1.320.338,10 551.093,98 0,00 3.871.978,37
  Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2011
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Anlagevermögen      
Immaterielle Vermögensgegenstände      
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.905.002,00 766.122,57
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.905.002,00 766.122,57
Sachanlagen      
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 3.157.061,77 96.297,43
technische Anlagen und Maschinen 0,00 183.085,00 11.488,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 319.937,00 129.328,10
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 880,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 3.660.963,77 237.113,53
Finanzanlagen      
Anteile an verbundenen Unternehmen 140.000,00 304.653,12 0,00
Beteiligungen 0,00 18.750,00 0,00
Summe Finanzanlagen 140.000,00 323.403,12 0,00
Summe Anlagevermögen 140.000,00 5.889.368,89 1.003.236,10

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat nahm im Geschäftsjahr 2011 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahr und überwachte die Führung der Geschäfte durch den Vorstand der Gesellschaft.

Der Vorstand berichtete dem Aufsichtsrat fortlaufend über die Lage und Entwicklung der Gesellschaft, über die beabsichtigte Geschäftspolitik sowie grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung und der Geschäftsführung. Wesentliche Einzelheiten, insbesondere die für die Ertragsstruktur, der Marketing- und Vertriebsstrategie wurden in den Sitzungen des Aufsichtsrats am 18.Februar, 20. Mai und 7. Oktober erörtert.

Es folgten am 16. März und 21. Mai 2012 zwei weitere Aufsichtsratssitzungen.

Die Wirtschaftslage hat sich im Jahre 2011 weiter verbessert insbesondere in Deutschland und Holland. Umsätze und Ergebnisse sind deutlich gestiegen. Lediglich in Ungarn und Polen war das Geschäft weiter schwierig. In der AG konnte der Verlustvortrag aus den Vorjahren vollständig ausgeglichen werden und ein Bilanzgewinn erzielt werden. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen deshalb vor erstmals in der Geschichte der Audacon AG eine Dividende auszuschütten.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss zum 31.12.2011 und den Lagebericht des Vorstands geprüft und erhebt nach dem abschließenden Ergebnis dieser Prüfung keine Einwendungen. Er hat am 21. Mai 2012 den Jahresabschluss und den Lagebericht gebilligt.

Die WPG Stadtmüller Krebs Partnerschaftsgesellschaft/Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Bad Mergentheim, hat den Jahresabschluss einschließlich der Buchführung und den Lagebericht geprüft. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht zustimmend zur Kenntnis genommen.

 

Wolfgang Schuhmann, Vorsitzender des Aufsichtsrats

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.05.2012 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AuDaCon AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Bad Mergentheim, 05. April 2012

WPG Stadtmüller Krebs
Partnerschaftsgesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Erhard Stadtmüller, Wirtschaftsprüfer

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