Stammdaten

Register
Amtsgericht Landau HRB 30105
Eingetragen
14.7.2006
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und PappeHerstellung von Verpackungsmitteln aus Holz und von Böttcherwaren
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Wellpappenverpackungen, insbesondere unter der Marke "Europack", sowie die Erbringung von Dienstleistungen im Verpackungsbereich.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tobias Malik
seit 24.1.2025
Prokura
Marina Dr. Palm
seit 5.11.2024
Geschäftsführer
Markus Kubica
seit 6.2.2024
Prokura
Maik Bülow
seit 27.6.2023
Prokura
Anja Tina Meschter
seit 27.5.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Papierfabrik Palm GmbH & Co.KG
Germany
2.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Europack GmbH

Wörth am Rhein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Rechnungslegung

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Allgemeine Auftragsbedingungen

Hinweis:

Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt.

Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung gemäß § 325 HGB verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. der diesbezüglich erteilte Vermerk bestimmt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Europack GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Europack GmbH, Wörth am Rhein - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Europack GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegen stehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 4. April 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Maxim Orlov, Wirtschaftsprüfer

Johannes Ilg, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2022
EUR EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 1,00 0
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.947.223,00 3.419
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 294.148,03 342
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 980
3.241.371,03
3.241.372,03
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 612.638,34 641
2. Unfertige Erzeugnisse 600,51 12
3. Fertige Erzeugnisse 2.482.799,26 3.341
3.096.038,11
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.929.739,71 6.163
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 72.915,93 143
3. Sonstige Vermögensgegenstände 88.801,97 183
4.091.457,61
7.187.495,72
10.428.867,75 15.224

Passiva

31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital 2.000.000,00
Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.525.385,89 2.048
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.968.698,46 7.503
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 710.979,68 746
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 895.967,41 2.630
4. Sonstige Verbindlichkeiten 327.836,31 297
6.903.481,86
10.428.867,75 15.224

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2022
EUR EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 64.664.781,44 88.597
2. Verminderung (Vj. Erhöhung) des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -870.452,40 208
63.794.329,04 88.805
3. Sonstige betriebliche Erträge 276.665,46 266
64.070.994,50 89.071
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Waren 34.735.770,82 60.043
b) Energiekosten und bezogene Leistungen 5.304.173,03 5.772
40.039.943,85 65.815
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.510.072,08 7.731
b) Soziale Abgaben 1.476.854,05 1.442
8.986.926,13 9.173
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.722.391,89 2.603
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 12.747.712,79 13.976
63.496.974,66 91.567
574.019,84 -2.496
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 99.005,96 28
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 99.005,96 (Vj. TEUR 28)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 230.912,40 288
davon an verbundene Unternehmen EUR 19.800,00 (Vj. TEUR 24)
-131.906,44 -260
10. Ergebnis nach Steuern 442.113,40 -2.756
11. Sonstige Steuern 61.385,90 50
12. Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung (Vj. Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme) 380.727,50 -2.806
13. Aufwand aus Ergebnisabführung (Vj. Ertrag aus Verlustübernahme) -380.727,50 2.806
14. Jahresergebnis 0,00 0

Anhang für 2023

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten im Anhang gemacht.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Palm Papier GmbH & Co. KG, Aalen, einbezogen. Die Palm Papier GmbH & Co. KG erstellt lediglich einen Konzernabschluss, der den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen umfasst.

Registerinformation

Die Gesellschaft ist unter der Firmierung Europack GmbH mit Sitz in Wörth am Rhein im Handelsregister des Amtsgerichts Landau in der Pfalz unter der Nummer HRB 30105 eingetragen.

Bilanzierung und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über 5 bzw. 15 Jahre abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen, soweit zulässig, degressiv vorgenommen. Der Übergang zur linearen Methode erfolgte in dem Jahr, für welches die lineare Methode zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt. Die Abschreibungen in 2023 wurden linear ab dem Monat des Zugangs vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto- Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr Abgang wird im Folgejahr unterstellt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu den tatsächlichen Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden nach der retrograden Methode ausgehend von den Verkaufspreisen nach Abzug von Erlösschmälerungen, noch anfallenden Fertigungs- und Vertriebskosten sowie kalkulatorischem Gewinn angesetzt.

Die Vorräte wurden in allen Fällen nach dem Niederstwertprinzip bzw. dem Grundsatz einer verlustfreien Bewertung angesetzt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen worden; das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine entsprechende Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterung zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter der Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 73 (Vj. TEUR 143).

Latente Steuern

Aufgrund der steuerlichen Organschaft waren keine latenten Steuern auf Ebene der Organgesellschaft Europack GmbH zu bilden.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird in voller Höhe von der Papierfabrik Palm GmbH & Co. KG, Aalen, gehalten.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften, den Personalbereich (Inflationsausgleichszahlung, Resturlaub, Überstunden, Berufsgenossenschaftsbeiträge u. a.), Boni, für noch ausstehende Rechnungen und für Jahresabschlusskosten gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im folgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:

31.12.2023 Restlaufzeit
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Art der Verbindlichkeit
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 594 3.500 875 4.969
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 710 710
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 896 896
4. Sonstige Verbindlichkeiten 328 328
davon aus Steuern (161) (161)
31.12.2022 Restlaufzeit
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Art der Verbindlichkeit
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.428 3.500 1.575 7.503
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 746 746
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.630 2.630
4. Sonstige Verbindlichkeiten 297 297
davon aus Steuern (73) (73)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten solche aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 515 (Vj. TEUR 1.571).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten solche aus einem Darlehensvertrag mit der IKB Deutsche Industriebank AG, Düsseldorf in Höhe von TEUR 4.375.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt:

2023 2022
TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse nach Sparten
Wellpappenerzeugnisse 63.426 98,1 87.230 98,5
Sonstige 2.778 4,3 3.625 4,1
abzüglich Erlösschmälerungen -1.539 -2,4 -2.258 -2,6
64.665 100,0 88.597 100,0
Umsatz nach Regionen
Inland 55.471 85,8 72.557 81,9
Ausland 10.733 16,6 18.298 20,7
abzüglich Erlösschmälerungen -1.539 -2,4 -2.258 -2,6
64.665 100,0 88.597 100,0

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Gemäß § 73 AO haftet die Gesellschaft als Organgesellschaft für die im Rahmen der Organschaft bestehende Umsatz-, Gewerbe- und Körperschaftsteuer des Organträgers. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Organträgers als gering eingeschätzt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Einzelnen betreffen diese sonstigen finanziellen Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

TEUR
Zahlungsverpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen aus einem Pachtvertrag 1.648
Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen 56
1.704

Geschäftsführung

Die Gesellschaft wird durch ihre Geschäftsführer vertreten. Es sind dies:

Dr. Wolfgang Palm, Aalen-Unterkochen (einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit)

Anja Meschter, Karlsruhe (gesamtvertretungsberechtigt)

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird unter der Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 81 89
Angestellte 59 58
140 147
Auszubildende 6 7
146 154

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers braucht nicht angegeben zu werden, da es in die Angaben im Konzernabschluss der Palm Papier GmbH & Co. KG einbezogen wird.

Nachtragsbericht

Die Europack GmbH hat mit Kaufvertrag vom 18. Dezember 2023 den Standort Germersheim der Nestler Wellpappe GmbH & Co. KG, Lahr, mit Wirkung zum 1. Januar 2024 gekauft.

 

Wörth am Rhein, 4. April 2024

Die Geschäftsführung

Dr. Wolfgang Palm

Anja Meschter

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 911.051,73 0,00 0,00 0,00 911.051,73
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 39.985.436,32 35.240,40 880.868,31 793.148,19 39.932.956,60
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.928.278,89 374.096,30 2.612.195,92 0,00 2.690.179,27
3. Geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau 979.645,69 0,00 186.497,50 -793.148,19 0,00
45.893.360,90 409.336,70 3.679.561,73 0,00 42.623.135,87
46.804.412,63 409.336,70 3.679.561,73 0,00 43.534.187,60
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 911.050,73 0,00 0,00 911.050,73
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 36.566.324,32 1.300.277,59 880.868,31 36.985.733,60
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.586.112,86 422.114,30 2.612.195,92 2.396.031,24
3. Geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
41.152.437,18 1.722.391,89 3.493.064,23 39.381.764,84
42.063.487,91 1.722.391,89 3.493.064,23 40.292.815,57
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 0
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.947.223,00 3.419
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 294.148,03 342
3. Geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau 0,00 980
3.241.371,03 4.741
3.241.372,03 4.741

Lagebericht für 2023

1. Grundlagen

Die Europack GmbH mit Sitz in Wörth am Rhein wurde im Jahr 2007 gegründet. Sie ist in der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von Verpackungslösungen aus Wellpappe tätig. Mit einem breiten Spektrum an hochwertigen Wellpappe-Produkten deckt sie dabei nahezu alle Anwendungsbereiche ab. Sämtliche Leistungen werden dabei am Standort in Wörth am Rhein erbracht.

Seit ihrer Gründung gehört die Europack GmbH zur Palm Gruppe, Aalen. Das inhabergeführte Familienunternehmen gehört im Bereich Wellpappenverpackungen zu den führenden Herstellern in Europa.

2. Wirtschaftsbericht

2a. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge immer noch hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Das reale Bruttoinlandsprodukt ist nach Angabe des statistischen Bundesamtes in Deutschland im Jahr 2023 um - 0,3 % gesunken. Absolut lag das Bruttoinlandsprodukt damit um 0,7 % über dem Niveau des Jahres 2019 vor dem Ausbruch der Corona- Pandemie. Die Entwicklung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen stark unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt um - 2,0 % zurück. Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar.

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um - 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab. Er lag damit um 1,5 % unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019. Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen.

Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (- 6,2 %).

Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von EUR 82,7 Milliarden. Das waren etwa EUR 14 Milliarden weniger als im Jahr 2022 (EUR 96,9 Milliarden). Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Im Jahr 2022 hatten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt. Im Jahr 2023 erfolgten zwar ebenfalls umfangreiche Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremsen, die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie entfielen aber.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt - 3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt - 1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag.

Die preisbereinigten Bruttoanlageinvestitionen sind in 2023 um - 0,3 % gesunken. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im Jahresvergleich um 5,9 %. Die Inflation fiel damit geringer aus als im Jahr zuvor, lag jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau. Die Teuerung für das Jahr 2023 wurde wie im vorangegangenen Jahr von den Auswirkungen der Kriegs- und Krisensituation beeinflusst, die die Preisentwicklung auf allen Wirtschaftsstufen prägte. Nahrungsmittel verteuerten sich im Jahresdurchschnitt 2023 mit 12,4 % besonders stark. Energieprodukte verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 %. Preisrückgänge gab es beim Heizöl (- 22,2 %) und mit durchschnittlich - 5,8 % bei Kraftstoffen. Die Preise für Dienstleistungen stiegen im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr mit 4,4 % unterdurchschnittlich. Die Nominallöhne lagen im 3. Quartal 2023 um 6,3 % über dem Vorjahresquartal. Aufgrund des Anstiegs der Verbraucherpreise um 5,7 % im gleichen Zeitraum stiegen die Reallöhne erstmals seit drei Jahren wieder um 0,6 %.

Auch auf dem Arbeitsmarkt zeigten sich erste Auswirkungen der konjunkturellen Eintrübung. Die Arbeitslosenquote stieg von 5,3 % im Jahr 2022 auf durchschnittlich 5,7 % im Jahr 2023. Sie liegt damit über dem Vorkrisen-Niveau des Jahres 2019 und ist nach einem zwischenzeitlichen Rückgang im Vorjahr erneut angestiegen.

Verbandsstatistiken zeigen für 2023 einen Absatzrückgang für Wellpappenverpackungen in Deutschland von rund 8 %. Die Papierpreise sanken insbesondere zu Beginn des Jahres sehr stark. Nachdem die Papierpreise in der Jahresmitte stabil blieben, gab es im November einen weiteren merklichen Rückgang, insbesondere für braune, altpapierbasierte Sorten. Das gewichtete Gesamtpreisniveau nach EUWID sank von Januar bis Dezember 2023 um - 16,2 %. Zusätzlich zu den nach wie vor hohen Rohstoffkosten rechnen die Mitglieder des deutschen Verbands der Wellpappenindustrie mit einem durchschnittlichen Anstieg der übrigen Kosten von 4,8 % im Jahr 2024. Die erheblichen Preissteigerungen des letzten Jahres konnten über die Verkaufspreise kompensiert werden. Die Durchschnittserlöse sanken jedoch im Jahresverlauf stetig bis auf 67,3 Cent/m 2 im September 2023 und lagen damit mit - 15,2 % unter dem Wert aus dem Vorjahresmonat.

2b. Ertragslage

Der Umsatz des Unternehmens sank um 27,0 % auf TEUR 64.665. Die verkaufte Produktion ist um 25,5 % auf ca. 70 Mio. Quadratmeter zurückgegangen. Von den Brutto-Umsätzen werden 16,6 % im benachbarten Ausland erzielt.

Die Materialkosten sind um TEUR 25.775 auf TEUR 40.040 gesunken. Dies entspricht 62,8 % der Gesamtleistung (Vorjahr 74,1 %). Die Reduzierung resultiert im Wesentlichen aus den um TEUR 25.627 niedrigeren Kosten für Papier.

Die Personalaufwandsquote stieg auf 14,1 % der Gesamtleistung (Vorjahr 10,3 %).

Die Abschreibungen machen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2,7 % von der Gesamtleistung aus (Vorjahr 2,9 %).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 12.748 (Vorjahr TEUR 13.976) und entsprechen 20,0 % (Vorjahr 15,7 %) der Gesamtleistung.

Das Jahresergebnis verbesserte sich um TEUR 3.187 auf TEUR 381 (Vorjahr TEUR -2.806).

Das EBITDA des Unternehmens beträgt im Berichtsjahr TEUR 2.297 bzw. 3,6 % der Gesamtleistung (Vorjahr TEUR 107 bzw. 0,1 %).

Der erwartete Umsatzrückgang ist eingetreten. Die Prognose, im Jahr 2023 ein Ergebnis auf Vorjahresniveau zu erreichen, wurde deutlich übertroffen.

2c. Finanz- und Vermögenslage

Der Cashflow im engeren Sinne (Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen) beträgt TEUR 2.103 (Vorjahr TEUR -203).

Die Finanzausstattung des Unternehmens ist angemessen und gewährleistet eine sichere Weiterführung. Die Kontokorrentlinien des Unternehmens betragen TEUR 6.500, welche per 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 4.969 Mio. ausgeschöpft sind.

Die Finanzausstattung und Liquidität werden gruppenweit durch die Muttergesellschaft Papierfabrik Palm GmbH & Co. KG gesteuert. Das Unternehmen wird durch zugewiesene Kreditlinien bei Geschäftsbanken sowie bei Bedarf über die Muttergesellschaft finanziert.

Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum Jahresende TEUR 10.429 (Vorjahr TEUR 15.244). Die verminderte Bilanzsumme erklärt sich insbesondere durch die gegenüber dem Vorjahr verminderte fertigen Erzeugnisse sowie die verminderten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Das Anlagevermögen liegt bei rund 31,1 % der Bilanzsumme (Vorjahr 31,1 %). Vorräte, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände machen gut 68,9 % der Bilanzsumme aus. Sie decken die Verbindlichkeiten zu 104,1 % ab (Vorjahr 93,8 %).

Das Eigenkapital liegt unverändert bei TEUR 2.000. Aufgrund der verminderten Bilanzsumme beträgt die Eigenkapitalquote nun 19,2 % (Vorjahr 13,1 %).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich insbesondere aufgrund planmäßiger Tilgungen und der geringeren Inanspruchnahme der Kontokorrentlinien von TEUR 7.503 auf TEUR 4.969 reduziert. Sie machen rund 47,7 % von der Bilanzsumme aus (Vorjahr 49,3 %).

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3a. Chancen und Risiken

Für die Verpackungs- und Wellpappenindustrie sehen wir mittel- und langfristig überwiegend Chancen für eine positive Weiterentwicklung. Die Verpackungs- und Wellpappenbranche profitiert vom starken Konsum der Bürger und damit von einem dynamisch nachfragenden, breiten Kundenkreis, der unabhängig von der Entwicklung einzelner Branchen und Märkte eine wenig konjunkturanfällige Absatzentwicklung ermöglicht. Der wachsende Internet-Handel hat dabei einen maßgeblichen Einfluss auf die Mengenentwicklung der Wellpappenbranche. Auch die Umweltverträglichkeit der Wellpappenverpackungen, die bei Unternehmen und Verbrauchern einen immer größeren Stellenwert erhält, ist eine Stärke und Chance der Branche. Die Wellpappenverpackungen bestehen zu 100 % aus nachwachsenden Rohstoffen und werden nach Gebrauch nahezu vollständig recycelt. Wir erwarten deshalb eine insgesamt steigende Nachfrage nach Verpackungen.

Kurzfristig bestehen Risiken für die Wellpappenbranche aus der aktuellen Konjunkturentwicklung. Die Steigerung der Verbraucherpreise drückte bis zuletzt auf die Konsumneigung der Verbraucher. Der nun wieder eingetretene Anstieg der Reallöhne sollte sich jedoch positiv auf die Absatzentwicklung auswirken. Risiken bestehen weiterhin in möglicherweise schwankenden Rohstoffpreisen sowie in dem intensiven Wettbewerb zwischen den Anbietern.

Wichtigster Rohstofflieferant des Unternehmens sind die gruppeneigenen Papiermaschinen, deren Wellpappenrohpapiere auf den Wellpappenanlagen des Unternehmens zu Wellpappe verarbeitet werden. Diese vertikale Integration stellt eine weitere Chance für das Unternehmen dar, denn sie sichert die permanente Versorgung der eigenen Werke mit Rohpapieren. Da die Herstellung der Wellpappenrohpapiere auf drei verschiedenen Papiermaschinen und an drei unterschiedlichen Standorten erfolgt, ist selbst bei Produktionsproblemen einer Papiermaschine die permanente Versorgung gesichert.

Die Europack GmbH verkauft an rund 800 Kunden. Eine kritische Konzentration auf wenige Kunden besteht nicht.

Das Unternehmen und die Führung der Palm Verpackungswerke stehen in permanentem Austausch, um Risiken und Chancen laufend neu zu bewerten und um entsprechende Maßnahmen festzulegen. Die Risiken und Chancen erscheinen insgesamt ausgewogen. Auch bei Eintreten der hier genannten Risiken sehen wir den Fortbestand des Unternehmens als gesichert.

3b. Prognosebericht

Der Sachverständigenrat geht davon aus, dass sich die schleppende Erholung der Weltwirtschaft, insbesondere Chinas, fortsetzt und auch im Jahr 2024 die deutschen Exporte bremst. Auch wenn davon ausgegangen wird, dass sich der private Konsum durch wieder steigende reale Einkommen bis Ende 2024 erholt, rechnet der Sachverständigenrat aufgrund des negativen Außenbeitrags nur mit einem leichten Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,7 %. Die Verbraucherpreisinflation schätzt der Sachverständigenrat für das Jahr 2024 auf 2,6 %.

Der Verband der Wellpappenindustrie rechnet für das Jahr 2024 mit einer arbeitstäglichen Absatzsteigerung im Vergleich zu 2023 von 1,4 %. Der Verband geht aufgrund der erwarteten geringeren Inflation und der daraus resultierenden Steigerung der Reallöhne von einer allmählichen Erholung der Nachfrage aus.

Die Marktstellung des Unternehmens ist unverändert gut. Durch die kontinuierliche Modernisierung und Erweiterung unserer Anlagen erwarten wir eine kontinuierliche Verbesserung unserer Produktqualität sowie eine Erweiterung unseres Produktprogramms.

Im Vergleich zum Vorjahr prognostizieren wir ein Absatzwachstum, welches trotz der zu erwartenden niedrigeren durchschnittlichen Verkaufspreise zu einem leichten Umsatzwachstum in 2024 führen wird. Wir erwarten, dass der Effekt aus den geringeren durchschnittlichen Verkaufspreisen nur teilweise durch den höheren Absatz und die rückläufigen Kosten kompensiert werden kann. Aufgrund der zudem erwarteten höheren Abschreibungen in 2024, gehen wir insgesamt von einem Ergebnis leicht unter dem Niveau des Vorjahres aus.

 

Wörth am Rhein, 4. April 2024

Die Geschäftsführung

Dr. Wolfgang Palm

Anja Meschter

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Wir, die EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen.

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Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde.

Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre.

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Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.

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