UKI Invest GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ramon Schumann seit 4.2.2015 | Prokura |
Uwe Krause seit 19.10.2005 | Geschäftsführer |
René Schmidt seit 19.10.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
German eTrade GmbHDresdenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Darstellung des Geschäftes - Unternehmensbericht Die German eTrade GmbH ist ein auf den Onlinehandel spezialisiertes Unternehmen mit einem klaren Fokus auf strategisch bedeutende Produktbereiche. Das Geschäft gliedert sich in zwei Geschäftsbereiche: - Felgen: Handel mit Alufelgen und Kompletträdern für Pkw, sowohl für private Endkunden (B2C) als auch für Gewerbekunden (B2B). - Textil: Produktion und Vertrieb von automotiv-inspirierter Bekleidung sowie Fulfillment Dienstleistungen für externe Fashion-Brands. Besonders die Eigenmarke FLGNTLT und die Fulfillment - Dienstleistungen haben sich im vergangenen Jahr weiterentwickelt und leisteten im Vergleich zum Vorjahr einen stärkeren Beitrag zur positiven wirtschaftlichen Performance des Unternehmens. Durch die digitale Vertriebsstruktur können Kunden effizient und zielgerichtet bedient werden. Die betriebliche Infrastruktur wurde in den vergangenen Jahren gezielt ausgebaut, um eine nachhaltige Effizienzsteigerung zu erzielen. Dabei ergeben sich Synergien zwischen den Geschäftsfeldern, insbesondere durch Cross-Selling-Potenziale und logistische Vorteile. Die operative Tätigkeit erfolgt geschäftsbereichbezogen an zwei Standorten. Insbesondere das im August 2022 fertiggestellte Logistikzentrum für Felgen und Räder ist optimal für unsere Anforderungen und liegt verkehrsgünstig in Autobahnnähe. Durch den Einsatz modernster Technik sowie des effizienten Lagerlayouts steigt die Effizienz in der Bewirtschaftung des Lagers um rund 30 Prozent. Mitte 2023 wurde zudem das zuvor an einem separaten, angemieteten Standort betriebene Textil-Lager in das Logistikzentrum integriert. Diese Zusammenlegung ermöglichte weitere Synergien, erhöhte die betriebliche Effizienz und führte zu signifikanten Kosteneinsparungen durch optimierte Lager- und Prozessstrukturen. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs mit Geschäftsergebnis 2.1. Geschäftsverlauf und -ergebnis Das wirtschaftliche Umfeld im Jahr 2023 war geprägt von globalen Herausforderungen und strukturellen Marktveränderungen. Trotz dieser Rahmenbedingungen konnte das Unternehmen durch eine strategische Anpassung seiner Geschäftsaktivitäten Wachstumschancen nutzen und seine Marktposition weiter festigen. Der Geschäftsbereich Textil profitierte von einer steigenden Markenbekanntheit und wachsenden Synergien innerhalb des Unternehmens. Die Nachfrage nach hochwertigen, automotiv-inspirierten Fashion-Produkten entwickelte sich stabil, unterstützt durch gezielte Marketingmaßnahmen und eine Optimierung des Produktportfolios. Auch die verstärkte Nutzung des Fulfillment-Angebots für externe Fashion-Brands trug zur weiteren Effizienzsteigerung bei. Auch im Bereich Felgen konnten durch die kontinuierliche Optimierung der Prozesse und eine intelligente Steuerung der Lagerbestände Marktpotenziale genutzt werden. Das Unternehmen setzte gezielt auf Produktinnovationen und digitale Vertriebsstrategien, um sich weiter im Wettbewerbsumfeld zu behaupten. Gezielte Optimierungen im Produktportfolio und Effizienzsteigerungen in den operativen Abläufen trugen insgesamt zu einer positiven Entwicklung der Ertragslage bei. Die Umsetzung bereits in früheren Jahren eingeleiteter Maßnahmen zeigte nachhaltige Effekte, die zur Stabilisierung der Kostenstruktur beitrugen. Vor diesem Hintergrund konnte nach dem problematischen Jahr 2022 ein Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr um mehr als 20 % einhergehend mit einer noch spürbareren Verbesserung des Rohergebnisses erreicht werden. Das Umsatzniveau von 2021 wurde allerdings noch nicht erzielt. Nach dem von einigen außerordentlichen Faktoren beeinflussten negativen Ergebnis in 2022 wurde nunmehr wieder ein Jahresüberschuss in signifikanter Höhe erzielt. 2.2. Investitionen Nach der Investitionsphase in 2022 hat das Unternehmen im Jahr 2023 seine Investitionen in Höhe von insgesamt 300 T€ an strategischen Prioritäten ausgerichtet. Dabei wurden Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und zur weiteren Verbesserung der betrieblichen Abläufe umgesetzt. Besonders im Textilbereich wurden gezielt Investitionen in Markenbildung und Vertriebskanäle getätigt, um die Marktposition langfristig zu stärken. Diese Investitionen tragen langfristig zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Flexibilisierung der Unternehmensstruktur bei. 2.3. Personal Die German eTrade GmbH verfügt über ein qualifiziertes und anpassungsfähiges Team, das sich flexibel an Marktveränderungen orientiert. Insgesamt werden über 70 Mitarbeiter beschäftigt. Im Rahmen einer strategischen Optimierung wurden Unternehmensstrukturen effizienter gestaltet, wodurch Arbeitsprozesse in beiden Geschäftsbereichen zielgerichtet angepasst wurden. Durch gezielte Personalentwicklungsmaßnahmen wird kontinuierlich in die Qualifikation der Mitarbeiter investiert. Die Nutzung digitaler Lernformate und innovativer Schulungskonzepte ermöglicht eine bedarfsgerechte Weiterbildung und Kompetenzentwicklung. 3. Darstellung der Lage der Gesellschaft 3.1. Vermögenslage Die German eTrade GmbH verfügt über eine solide finanzielle Basis und eine ausgewogene Kapitalstruktur. In der Vermögens- und Kapitalstruktur sind gegenüber dem Vorjahr keine gravierenden Veränderungen aufgetreten. Das Anlagevermögen beträgt ca. 20 % an der Bilanzsumme. Die Zunahme des Umlaufvermögens resultiert vor allem aus dem gestiegenen Bestand an liquiden Mitteln. Die bilanzielle Eigenkapitalquote befindet sich auf einem sehr akzeptablen Niveau und beträgt nahezu unverändert 52 %. Die kontinuierliche Optimierung des Finanz- und Umlaufvermögens sichert die wirtschaftliche Stabilität und bietet eine nachhaltige Grundlage für die Unternehmensentwicklung. 3.2. Finanz- und Ertragslage Die Ertragslage des Unternehmens hat sich im Geschäftsjahr 2023 wieder stabil positiv entwickelt. Eine konsequente Kostenkontrolle sowie die Optimierung von betriebswirtschaftlichen Prozessen trugen zu einer positiven Entwicklung bei. Insofern wurde nach dem schwierigen Jahr 2022 ein entsprechend positives Betriebsergebnis über dem Niveau des Jahres 2021 erzielt. Gleiches gilt auch für den Jahresüberschuss. Der strategische Fokus auf Wachstumsmärkte und eine gezielte Stärkung der Markenidentität im Bereich Textil wirkten sich ebenfalls förderlich auf die finanzielle Performance aus. Durch eine vorausschauende Planung konnten Marktpotenziale genutzt und operative Effizienzen weiter gesteigert werden. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt zusammengefasst in hohem Maße aus Eigenmitteln. Großteile der im Vorjahr getätigten Investitionen für die Intralogistik in dem neuen Logistikzentrum wurden über Mietkauf finanziert. Finanzielle Leistungsindikatoren stellen insbesondere Rendite - Kennziffern sowie der Cash Flow dar. Aufgrund der vereinbarten Zahlungsbedingungen mit den Kunden mit einem hohen Anteil von Direktzahlmethoden werden die Kreditlinien nur kurzfristig in Anspruch genommen. Insgesamt ist die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend, Engpässe sind auch weiterhin nicht zu erwarten. 4. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken 4.1. Risikobericht Das Unternehmen verfügt über ein strukturiertes Risikomanagementsystem, das fortlaufend analysiert und optimiert wird. Grundlage hierfür ist ein einheitlicher Planungs-, Budgetierungs-, Berichts- und Controllingprozess zur Steuerung und zur Information. Es sind keine bestandsgefährdenden wirtschaftlichen, dies betrifft insbesondere wettbewerbsspezifische, IT-, Personal- und auch Wetterrisiken, sowie rechtlichen Risiken erkennbar, welche einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft haben könnten. Es werden geeignete Maßnahmen getroffen, um wirtschaftliche und operationale Risiken frühzeitig zu identifizieren und entsprechend gegenzusteuern. Die strategische Positionierung im digitalen Marktumfeld eröffnet langfristige Wachstumsperspektiven, während potenzielle Marktrisiken durch eine flexible Unternehmensstruktur abgefedert werden. 4.2. Chancen und voraussichtliche Geschäftsentwicklung Die German eTrade GmbH ist gut aufgestellt, um von langfristigen Entwicklungen im Onlinehandel zu profitieren. Durch Investitionen in innovative Technologien und eine kontinuierliche Optimierung der Prozesse wird eine nachhaltige Wachstumsstrategie verfolgt. Der Geschäftsbereich Textil wird weiter ausgebaut, insbesondere durch die Erweiterung der Markenreichweite und die Erschließung neuer Vertriebskanäle. Durch eine stärkere Digitalisierung von Geschäftsprozessen und eine gezielte Kundenansprache wird ein langfristiges Wachstumspotenzial gesehen. Für das kommende Geschäftsjahr erwartet die Geschäftsleitung eine stabile Nachfrage und plant gezielte Maßnahmen zur weiteren Effizienzsteigerung und Kundenzentrierung. Die fortlaufende Digitalisierung und der Einsatz neuer Technologien werden dabei eine zentrale Rolle spielen. Unter Berücksichtigung der vorgenannten Faktoren strebt die Geschäftsführung der German eTrade GmbH an, durch die weitere Umsetzung der bereits im Vorjahr eingeleiteten Maßnahmen, ein Umsatz- und Ertragsniveau in Höhe des Geschäftsjahres 2023 zu erzielen.
Dresden, 21. Februar 2025 German eTrade GmbH gez. Uwe Krause, Geschäftsführer gez. René Schmidt, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der German eTrade GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie - Umsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes (GmbHG) zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Nach den in § 267 HGB umschriebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Herstellungskosten, d. h. mit den bei ihrer Entwicklung angefallenen Aufwendungen, als Aktivposten in die Bilanz aufgenommen und nach Fertigstellung planmäßig linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 (netto) wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken bewertet. Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, die wirtschaftlich das folgende Geschäftsjahr betreffen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse wurde für erhaltene öffentliche Investitionszuschüsse gebildet. Die Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse erfolgt entsprechend der jeweiligen angewandten Abschreibungsmethode der bezuschussten Wirtschaftsgüter. Die Steuerrückstellungen beinhalten die Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einnahmen, die wirtschaftlich das folgende Geschäftsjahr betreffen. Die Abgrenzung latenter Steuern beruht auf Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bei Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten wie folgt: - immaterielle selbst geschaffene Vermögensgegenstände (passiv) - Sachanlagen (passiv) Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 30 %. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei den Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 3. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel (siehe Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 3.568.902,53 Euro. Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 3.854.094,93 Euro. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 2.689.890,95 Euro (Vorjahr: 2.623.755,00 TEuro). Sonderposten Im Jahr 2023 wurde der Sonderposten für Investitionszuschüsse mit einem Betrag in Höhe von 75,1 TEuro aufgelöst. Angaben und Erläuterungen zu den sonstigen Rückstellungen Im Posten Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von 185.283,59 Euro (Vorjahr: 349.358,69 Euro). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 2.485.615,22 Euro. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: Eigentumsvorbehalt; Sicherungsübereignung. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 3.014.012,97 Euro (Vorjahr: 3.119.875,17 Euro). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr bestehen zum Bilanzstichtag 1.698.920,68 Euro (Vorjahr: 1.187.447,42 Euro). Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 793.994,11 Euro (Vorjahr: 2.723,27 Euro). Latente Steuern Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 14.670,00 Euro. Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: -56.680,00 Euro. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von 40,5 TEuro sowie Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 0,1 TEuro. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 18,3 TEuro sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 0,3 TEuro. 5. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Mietzahlungen in Höhe von jährlich 1.334,9 TEuro sowie Leasingverpflichtungen in Höhe von jährlich insgesamt 220,4 TEuro. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 76,25 Mitarbeiter, davon 22 direkte Arbeitnehmer (Montage, Lager) und 54,25 indirekte, kaufmännische Mitarbeiter/-innen, beschäftigt. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Uwe Krause - Kaufmann Geschäftsführer: René Schmidt - Kaufmann - Einzelvertretungsberechtigung, Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 beträgt 1.213.782,46 Euro. Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages des Vorjahres in Höhe von 6.406.127,89 Euro abzüglich der teilweisen Verwendung in Höhe von 1.064.590,59 Euro soll der Bilanzgewinn (6.555.319,75 Euro) auf neue Rechnung vorgetragen werden. Nachtragsbericht Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres bekannt geworden, welche einen erheblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten.
Dresden, 21. Februar 2025 German eTrade GmbH gez. Uwe Krause, Geschäftsführer gez. René Schmidt, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 14.03.2025 festgestellt. Der BestätigungsvermerkAn die German eTrade GmbH, Dresden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der German eTrade GmbH, Dresden - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der German eTrade GmbH, Dresden für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentliche falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 21. Februar 2025 Dr.
Heide & Noack PartGmbB
gez. Heike Noack, Wirtschaftsprüferin gez. Dr. Winfried Heide, Wirtschaftsprüfer |
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