Projekt Invest 3 GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Björn Weber seit 10.2.2017 | Prokura |
Helmut Geisler seit 10.2.2017 | Prokura |
Kurt Scherm seit 28.10.2016 | Geschäftsführer |
Marcel Thomas Mahr seit 28.10.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Kurt SchermSLH Scherm Logistik Holding GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SLH Scherm Logistik Holding GmbHPullach i.IsartalKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2021SLH Scherm Logistik Holding GmbH, PullachAktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar bis 31. Dezember 2021SLH Scherm Logistik Holding GmbH, Pullach
KONZERNANHANG mit Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2021I. Allgemeine Angaben Das Mutterunternehmen SLH Scherm Logistik Holding GmbH mit dem Sitz in Pullach ist beim Amtsgericht München unter der Nummer HRB 231539 im Handelsregister eingetragen. II. Konsolidierungskreis und -stichtag Folgende Unternehmen wurden in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 einbezogen:
Der Konzernabschluss wurde auf den Stichtag (31. Dezember 2021) des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens SLH Scherm Logistik Holding GmbH, Pullach, aufgestellt. Sämtliche Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden ebenfalls auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt. III. Konsolidierungsgrundsätze Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung wurde nach der Buchwertmethode gemäß § 301 HGB vorgenommen. Schuldenkonsolidierung Die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden gemäß § 303 HGB aufgerechnet. Konsolidierung der Erträge und Aufwendungen Innerkonzernliche Aufwendungen und Erträge werden gemäß § 305 HGB verrechnet; dabei werden insbesondere Innenumsatzerlöse und andere konzerninterne Aufwendungen und Erträge verrechnet. Beteiligungserträge werden eliminiert. IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Einzelabschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen gehen unter Anwendung einheitlicher Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze in den Konzernabschluss der SLH Scherm Logistik Holding GmbH ein. Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 bzw. 275 HGB sowie § 42 GmbHG, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die nach den gesetzlichen Vorschriften wahlweise bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringenden Vermerke im Anhang aufgeführt. Die Bewertung erfolgt nach den Bestimmungen der §§ 252 bis 256 sowie § 308 HGB. Auf fremde Währung lautende Posten wurden gemäß § 308a HGB umgerechnet. V. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die planmäßigen, nutzungsbedingten Abschreibungen erfolgen linear in Anlehnung an die steuerlichen Abschreibungstabellen. Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus der diesem Anhang beigefügten Anlage. Umlaufvermögen Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Eigenkapital Das Stammkapital des Mutterunternehmens beträgt unverändert € 25.000,--. Der Bilanzgewinn zum 31.12.2021 i.H.v. € 34.315.337,49 setzt sich aus dem Gewinnvortrag i.H.v. € 26.389.167,88 zuzüglich dem Konzern-Jahresüberschuss i.H.v. € 7.926.169,61 zusammen. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und entsprechen den Beträgen der voraussichtlichen Inanspruchnahme. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen noch nicht genommenen Urlaub sowie Überstunden, Zuschläge, Prämien und Tantiemen. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen belaufen sich auf 12.097 T€. VI. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen Logistikleistungen. Sie werden im Inland getätigt. VII. Sonstige Angaben Anzahl der Arbeitnehmer Der Konzern hat im Geschäftsjahr 2021 durchschnittlich 486 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 14 Angestellte und 472 gewerblich Tätige. Geschäftsführung Geschäftsführer des Mutterunternehmens waren im Geschäftsjahr 2021 Herr Kurt Scherm, Kaufmann, Karlskron, und Herr Marcel Mahr, Kaufmann, Ingolstadt. Honorar des Konzernabschlussprüfers Das Honorar für die Prüfung des Konzernabschlusses und der Einzelabschlüsse der einbezogenen deutschen Konzernunternehmen beträgt 43 T€. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt folgende Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens vor: Der Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen. Befreiende Wirkung des Konzernabschlusses Der Konzernabschluss der SLH Scherm Logistik Holding GmbH befreit die folgenden Gesellschaften nach § 264 Abs. 3 HGB von der Offenlegung:
Anlage zum Konzernanhang: Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021SLH Scherm Logistik Holding GmbH, Pullach
KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG für das Geschäftsjahr 2021
KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL zum 31. Dezember 2021
Pullach, 19. März 2022 SLH Scherm Logistik Holding GmbH Kurt Scherm, Geschäftsführer Marcel Mahr, Geschäftsführer KONZERNLAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2021I. Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell des Konzerns Der Konzern umfasst neben dem Mutterunternehmen SLH Scherm Logistik Holding GmbH sechs deutsche Tochtergesellschaften in der Rechtsform der GmbH mit abgegrenzten Geschäftsbereichen. Die Konzernunternehmen, die von zwei Geschäftsführern und zwei Prokuristen geleitet werden, erbringen Logistikleistungen für die Automobilindustrie. Die Logistikleistungen umfassen insbesondere die Bereiche Lagerhaltung und -bewirtschaftung sowie Kommissionierung u.a. 2. Ziele und Strategien Im Rahmen der Konzernsteuerung werden die verwendeten Kennzahlen überwacht, um das mittelfristige Ziel einer moderaten Umsatz- und Gewinnsteigerung zu realisieren. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Situation für Dienstleister in der Automobilindustrie ist unverändert von großem Konkurrenz- und Kostendruck geprägt. Die Automobilkonjunktur war im Jahr 2021 trotz der Coronavirus-Pandemie stabil, aber weiterhin von Unsicherheiten, insbesondere im Hinblick auf die Neuausrichtung auf die Elektromobilität, geprägt. 2. Geschäftsverlauf Die Umsatzerlöse sanken auf 60.873 T€ und der Jahresüberschuss auf 7.926 T€. Die Vorjahresprognose, die auf den seinerzeit noch nicht absehbaren weiteren Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie basierte, konnte insoweit gehalten werden. 3. Ertragslage Die Umsatzerlöse sanken von 65.426 T€ um 4.553 T€ (7,0 %) auf 60.873 T€. Dementsprechend sanken die bezogenen Leistungen von 32.246 T€ um 2.032 T€ (6,3 %) auf 30.214 T€; sie beinhalten Gebäudemieten, Transportkosten, Leiharbeitnehmer und Lagerbewirtschaftung. Der Konzern beschäftigte im Jahr 2021 durchschnittlich 486 Mitarbeiter. Die Personalaufwendungen sanken von 18.761 T€ um 1.689 T€ (9,0 %) auf 17.072 T€. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken von 1.873 T€ um 440 T€ (23,5 %) auf 1.433 T€. Das EBITDA hat sich von 12.693 T€ um 505 T€ (4,0 %) auf 12.188 T€ vermindert, bezogen auf die Umsatzerlöse stieg es von 19,4 % auf 20,0 %. Unter Berücksichtigung der Abschreibungen i.H.v. 240 T€ (Vj.: 171 T€), des Zinsaufwands i.H.v. 123 T€ (Vj.: 93 T€) und der Ertragsteuern i.H.v. 3.899 T€ (Vj.: 4.153 T€) ergab sich ein von 8.275 T€ um 349 T€ (4,2 %) auf 7.926 T€ gesunkener Konzern-Jahresüberschuss, bezogen auf die Umsatzerlöse stieg er von 12,6 % auf 13,0 %. 4. Finanzlage Mit dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit i.H.v. 4.940 T€ wurde der Cashflow aus Investitionstätigkeit i.H.v. 251 T€, der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit i.H.v. 142 T€ und die Erhöhung des Finanzmittelfonds (Saldo aus kurzfristigen Bankguthaben und -schulden) von 21.205 T€ um 4.547 T€ auf 25.752 T€ finanziert. Der Konzern kann aufgrund seiner Liquiditätssituation seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen. 5. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von 40.501 T€ um 1.954 T€ (4,8 %) auf 38.547 T€ vermindert. Die Kundenforderungen, die von 9.957 T€ um 781 T€ (7,8 %) auf 10.738 T€ gestiegen sind, betragen 17,6 % (Vj.: 15,2 %) der Umsatzerlöse. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich von 8.956 T€ um 7.293 T€ auf 1.663 T€ vermindert. Die Bankguthaben stiegen um 4.547 T€ auf 25.752 T€. Das Eigenkapital hat sich von 26.414 T€ um 7.926 T€ auf 34.340 T€ erhöht. Die Eigenkapitalquote stieg von 65,2 % auf 89,1 % der Bilanzsumme. Die mittelfristigen Schulden (Bankverbindlichkeiten) i.H.v. 10 T€ dienen der Finanzierung des Anlagevermögens. Die kurzfristigen Schulden sind von 14.058 T€ um 9.861 T€ auf 4.197 T€ gesunken. Das Working Capital (Umlaufvermögen ./. kurzfristiges Fremdkapital) stieg von 26.060 T€ um 7.896 T€ auf 33.956 T€. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Allgemeine Risiken bestehen in der volatilen Situation der Automobilbranche, insbesondere aufgrund der Abhängigkeit von schwierigen Auslandsmärkten und der Neuausrichtung auf E-Mobilität, die weiterhin zu einschneidenden Sparmaßnahmen der Auftraggeber führen. Risiken bestehen in Personalkostensteigerungen verbunden mit der Problematik der Beschaffung von Personal. Weitere allgemeine Risiken sind im unverändert scharfen Wettbewerb in der Logistikbranche, der zu niedrigeren Gewinnspannen führt, und in der Abhängigkeit von Großkunden gegeben. Der Konzern reagiert auf diese Risiken mit Maßnahmen zur Kostenkontrolle bzw. -reduzierung einerseits und der Verbesserung der Prozessabläufe und damit verbunden der Produktivität und Effektivität andererseits. Das Forderungsausfallrisiko wird auf der Basis bisheriger Erfahrungen als gering erachtet. Das monatliche Berichtswesen der Konzernunternehmen mit Deckungsbeitragsrechnungen der einzelnen Profitcenter ermöglicht es der Geschäftsführung des Mutterunternehmens, Umsatz- und Kostenentwicklungen zu verfolgen und gegebenenfalls Konsequenzen zu ziehen. Der Konzern beabsichtigt wie bisher, die Chancen zu einer positiven Umsatz- und Ergebnisentwicklung aufgrund der Optimierung aller Prozessabläufe, durch Erhöhung der Leistungsproduktivität und durch Verbesserung der Prozesszeiten zu nutzen. Diesen Bemühungen steht die konjunkturell bedingt unsichere Entwicklung in der Automobilindustrie gegenüber. Für das Geschäftsjahr 2022 wird mit Umsatzerlösen und einem Jahresüberschuss wie im abgelaufenen Geschäftsjahr gerechnet. Die Zahlen des laufenden Geschäftsjahres liegen im Plan. Weitere Auswirkungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie, der Zulieferproblematik und des Ukrainekriegs sind nicht absehbar.
Pullach, 19. März 2022 SLH Scherm Logistik Holding GmbH Kurt Scherm, Geschäftsführer Marcel Mahr, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SLH Scherm Logistik Holding GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der SLH Scherm Logistik Holding GmbH, Pullach, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der SLH Scherm Logistik Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 22. März 2022 TREUMANDAT
GmbH
Dr.J.Müller-Welser, Wirtschaftsprüfer |
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