Scherm Logistik München GmbH

Probfeld 18, 85123 Karlskron, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 8040
Eingetragen
28.10.2016
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenPaket- und ExpressdiensteVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Gegenstand
Erbringung logistischer Dienstleistungen, im Wesentlichen im Bereich München, und alle damit zusammenhängenden Geschäfte

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Björn Weber
seit 10.2.2017
Prokura
Helmut Geisler
seit 10.2.2017
Prokura
Kurt Scherm
seit 28.10.2016
Geschäftsführer
Marcel Thomas Mahr
seit 28.10.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Kurt SchermSLH Scherm Logistik Holding GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SLH Scherm Logistik Holding GmbH

Pullach i.Isartal

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2021

SLH Scherm Logistik Holding GmbH, Pullach

Aktiva

31.12.2021 31.12.2020
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 88,80 301,87
II. Betriebs- und Geschäftsausstattung 393.612,43 393.701,23 382.518,81
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.738.484,46 9.957.371,84
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.663.113,72 12.401.598,18 8.955.997,53
II. Guthaben bei Kreditinstituten 25.751.885,49 21.205.138,01
38.547.184,90 40.501.328,06

Passiva

31.12.2021 31.12.2020
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 34.315.337,49 34.340.337,49 26.389.167,88
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 43.445,00 2.378.699,00
2. sonstige Rückstellungen 449.099,55 492.544,55 546.962,25
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.722,05 29.352,68
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.860.182,76 3.140.324,29
3. sonstige Verbindlichkeiten 844.398,05 3.714.302,86 7.991.821,96
davon aus Steuern: € 632.288,41 (31.12.2020: 5.623 T€)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 163.758,22 (31.12.2020: 113 T€)
38.547.184,90 40.501.328,06

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar bis 31. Dezember 2021

SLH Scherm Logistik Holding GmbH, Pullach

01.01.2021 - 31.12.2021 01.01.2020 - 31.12.2020
1. Umsatzerlöse 60.873.069,57 65.425.646,03
2. sonstige betriebliche Erträge 34.302,11 147.048,67
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen ./. 30.214.278,67 ./. 32.246.081,86
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter ./. 14.381.683,54 ./. 15.637.302,54
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung ./. 2.690.182,77 ./. 17.071.866,31 ./. 3.123.823,17 ./. 18.761.125,71
davon für Altersversorgung. € 6.442,60 (2020: 1 T€)
5. Abschreibungen auf Sachanlagen ./. 240.198,62 ./. 170.671,26
6. sonstige betriebliche Aufwendungen ./. 1.433.132,48 ./. 1.872.773,04
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 902,78 833,33
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen ./. 123.501,94 ./. 94.391,82
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ./. 3.899.126,83 ./. 4.153.512,86
10. Konzern-Jahresüberschuss 7.926.169,61 8.274.971,48

KONZERNANHANG mit Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2021

I. Allgemeine Angaben

Das Mutterunternehmen SLH Scherm Logistik Holding GmbH mit dem Sitz in Pullach ist beim Amtsgericht München unter der Nummer HRB 231539 im Handelsregister eingetragen.

II. Konsolidierungskreis und -stichtag

Folgende Unternehmen wurden in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 einbezogen:

gezeichnetes Kapital Konzernanteil
Scherm Logistik Ingolstadt Nord GmbH, Karlskron € 100.000,00 100 %
Scherm Logistik Ingolstadt Süd GmbH, Karlskron € 100.000,00 100 %
Scherm Logistik München GmbH, Karlskron € 100.000,00 100 %
Scherm Logistik Neuburg GmbH, Karlskron € 100.000,00 100 %
Scherm Logistik Ingolstadt West GmbH, Karlskron € 100.000,00 100 %
Scherm Logistik Ingolstadt Ost GmbH, Karlskron € 100.000,00 100 %

Der Konzernabschluss wurde auf den Stichtag (31. Dezember 2021) des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens SLH Scherm Logistik Holding GmbH, Pullach, aufgestellt. Sämtliche Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden ebenfalls auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.

III. Konsolidierungsgrundsätze

Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung wurde nach der Buchwertmethode gemäß § 301 HGB vorgenommen.

Schuldenkonsolidierung

Die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden gemäß § 303 HGB aufgerechnet.

Konsolidierung der Erträge und Aufwendungen

Innerkonzernliche Aufwendungen und Erträge werden gemäß § 305 HGB verrechnet; dabei werden insbesondere Innenumsatzerlöse und andere konzerninterne Aufwendungen und Erträge verrechnet. Beteiligungserträge werden eliminiert.

IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Einzelabschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen gehen unter Anwendung einheitlicher Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze in den Konzernabschluss der SLH Scherm Logistik Holding GmbH ein.

Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 bzw. 275 HGB sowie § 42 GmbHG, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die nach den gesetzlichen Vorschriften wahlweise bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringenden Vermerke im Anhang aufgeführt.

Die Bewertung erfolgt nach den Bestimmungen der §§ 252 bis 256 sowie § 308 HGB.

Auf fremde Währung lautende Posten wurden gemäß § 308a HGB umgerechnet.

V. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die planmäßigen, nutzungsbedingten Abschreibungen erfolgen linear in Anlehnung an die steuerlichen Abschreibungstabellen.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus der diesem Anhang beigefügten Anlage.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Eigenkapital

Das Stammkapital des Mutterunternehmens beträgt unverändert € 25.000,--.

Der Bilanzgewinn zum 31.12.2021 i.H.v. € 34.315.337,49 setzt sich aus dem Gewinnvortrag i.H.v. € 26.389.167,88 zuzüglich dem Konzern-Jahresüberschuss i.H.v. € 7.926.169,61 zusammen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und entsprechen den Beträgen der voraussichtlichen Inanspruchnahme.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen noch nicht genommenen Urlaub sowie Überstunden, Zuschläge, Prämien und Tantiemen.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen belaufen sich auf 12.097 T€.

VI. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betreffen Logistikleistungen. Sie werden im Inland getätigt.

VII. Sonstige Angaben

Anzahl der Arbeitnehmer

Der Konzern hat im Geschäftsjahr 2021 durchschnittlich 486 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 14 Angestellte und 472 gewerblich Tätige.

Geschäftsführung

Geschäftsführer des Mutterunternehmens waren im Geschäftsjahr 2021 Herr Kurt Scherm, Kaufmann, Karlskron, und Herr Marcel Mahr, Kaufmann, Ingolstadt.

Honorar des Konzernabschlussprüfers

Das Honorar für die Prüfung des Konzernabschlusses und der Einzelabschlüsse der einbezogenen deutschen Konzernunternehmen beträgt 43 T€.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt folgende Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens vor:

Der Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Befreiende Wirkung des Konzernabschlusses

Der Konzernabschluss der SLH Scherm Logistik Holding GmbH befreit die folgenden Gesellschaften nach § 264 Abs. 3 HGB von der Offenlegung:

Scherm Logistik Ingolstadt Nord GmbH

Scherm Logistik Ingolstadt Süd GmbH

Scherm Logistik München GmbH

Scherm Logistik Neuburg GmbH

Scherm Logistik Ingolstadt West GmbH

Scherm Logistik Ingolstadt Ost GmbH

Anlage zum Konzernanhang: Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021

SLH Scherm Logistik Holding GmbH, Pullach

Anschaffungskosten
01.01.2021 Zugänge Abgänge 31.12.2021
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.108,30 0,00 0,00 1.108,30
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 761.550,90 251.280,25 1.039,90 1.011.791,25
762.659,20 251.280,25 1.039,90 1.012.899,55
kumulierte Abschreibungen Buchwerte
01.01.2021 Zugänge Abgänge 31.12.2021 31.12.2021
Immaterielle Vermögensgegenstände 806,43 213,07 0,00 1.019,50 88,80
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 379.032,09 239.985,55 838,82 618.178,82 393.612,43
379.838,52 240.198,62 838,82 619.198,32 393.701,23

KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG für das Geschäftsjahr 2021

2021 2020
T€ T€
Konzern-Jahresüberschuss 7.926 8.275
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 240 172
Abnahme Kundenforderungen -781 7.562
Zunahme sonstiges Umlaufvermögen 7.293 -3.683
Abnahme sonstige Rückstellungen -98 -13
Abnahme Lieferantenverbindlichkeiten -280 -1.835
Zunahme sonstige Verbindlichkeiten -7.148 3.005
Zinsaufwendungen 123 93
Ertragsteueraufwand 3.899 4.153
Ertragsteuerzahlungen -6.234 -6.092
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 4.940 11.637
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 0 0
Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -251 -113
Cashflow aus Investitionstätigkeit -251 -113
Tilgung mittelfristiger Bankverbindlichkeiten -19 -20
Zinsaufwendungen -123 -93
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -142 -113
Zahlungswirksame Veränderungen Finanzmittelfonds 4.547 11.411
Guthaben bei Kreditinstituten 21.205 9.794
Bankverbindlichkeiten kurzfristig 0 0
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 21.205 9.794
Guthaben bei Kreditinstituten 25.752 21.205
Bankverbindlichkeiten kurzfristig 0 0
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 25.752 21.205

KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL zum 31. Dezember 2021

Gezeichnetes Kapital Gewinnvortrag Konzerneigenkapital
01.01.2021 25.000,00 26.389.167,88 26.414.167,88
Konzern-Jahres-Überschuss 0,00 7.926.169,61 7.926.169,61
31.12.2021 25.000,00 34.315.337,49 34.340.337,49

 

Pullach, 19. März 2022

SLH Scherm Logistik Holding GmbH

Kurt Scherm, Geschäftsführer

Marcel Mahr, Geschäftsführer

KONZERNLAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2021

I. Grundlagen des Konzerns

1. Geschäftsmodell des Konzerns

Der Konzern umfasst neben dem Mutterunternehmen SLH Scherm Logistik Holding GmbH sechs deutsche Tochtergesellschaften in der Rechtsform der GmbH mit abgegrenzten Geschäftsbereichen.

Die Konzernunternehmen, die von zwei Geschäftsführern und zwei Prokuristen geleitet werden, erbringen Logistikleistungen für die Automobilindustrie. Die Logistikleistungen umfassen insbesondere die Bereiche Lagerhaltung und -bewirtschaftung sowie Kommissionierung u.a.

2. Ziele und Strategien

Im Rahmen der Konzernsteuerung werden die verwendeten Kennzahlen überwacht, um das mittelfristige Ziel einer moderaten Umsatz- und Gewinnsteigerung zu realisieren.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Situation für Dienstleister in der Automobilindustrie ist unverändert von großem Konkurrenz- und Kostendruck geprägt.

Die Automobilkonjunktur war im Jahr 2021 trotz der Coronavirus-Pandemie stabil, aber weiterhin von Unsicherheiten, insbesondere im Hinblick auf die Neuausrichtung auf die Elektromobilität, geprägt.

2. Geschäftsverlauf

Die Umsatzerlöse sanken auf 60.873 T€ und der Jahresüberschuss auf 7.926 T€. Die Vorjahresprognose, die auf den seinerzeit noch nicht absehbaren weiteren Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie basierte, konnte insoweit gehalten werden.

3. Ertragslage

Die Umsatzerlöse sanken von 65.426 T€ um 4.553 T€ (7,0 %) auf 60.873 T€.

Dementsprechend sanken die bezogenen Leistungen von 32.246 T€ um 2.032 T€ (6,3 %) auf 30.214 T€; sie beinhalten Gebäudemieten, Transportkosten, Leiharbeitnehmer und Lagerbewirtschaftung.

Der Konzern beschäftigte im Jahr 2021 durchschnittlich 486 Mitarbeiter. Die Personalaufwendungen sanken von 18.761 T€ um 1.689 T€ (9,0 %) auf 17.072 T€.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken von 1.873 T€ um 440 T€ (23,5 %) auf 1.433 T€.

Das EBITDA hat sich von 12.693 T€ um 505 T€ (4,0 %) auf 12.188 T€ vermindert, bezogen auf die Umsatzerlöse stieg es von 19,4 % auf 20,0 %.

Unter Berücksichtigung der Abschreibungen i.H.v. 240 T€ (Vj.: 171 T€), des Zinsaufwands i.H.v. 123 T€ (Vj.: 93 T€) und der Ertragsteuern i.H.v. 3.899 T€ (Vj.: 4.153 T€) ergab sich ein von 8.275 T€ um 349 T€ (4,2 %) auf 7.926 T€ gesunkener Konzern-Jahresüberschuss, bezogen auf die Umsatzerlöse stieg er von 12,6 % auf 13,0 %.

4. Finanzlage

Mit dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit i.H.v. 4.940 T€ wurde der Cashflow aus Investitionstätigkeit i.H.v. 251 T€, der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit i.H.v. 142 T€ und die Erhöhung des Finanzmittelfonds (Saldo aus kurzfristigen Bankguthaben und -schulden) von 21.205 T€ um 4.547 T€ auf 25.752 T€ finanziert.

Der Konzern kann aufgrund seiner Liquiditätssituation seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen.

5. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von 40.501 T€ um 1.954 T€ (4,8 %) auf 38.547 T€ vermindert.

Die Kundenforderungen, die von 9.957 T€ um 781 T€ (7,8 %) auf 10.738 T€ gestiegen sind, betragen 17,6 % (Vj.: 15,2 %) der Umsatzerlöse. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich von 8.956 T€ um 7.293 T€ auf 1.663 T€ vermindert. Die Bankguthaben stiegen um 4.547 T€ auf 25.752 T€.

Das Eigenkapital hat sich von 26.414 T€ um 7.926 T€ auf 34.340 T€ erhöht. Die Eigenkapitalquote stieg von 65,2 % auf 89,1 % der Bilanzsumme.

Die mittelfristigen Schulden (Bankverbindlichkeiten) i.H.v. 10 T€ dienen der Finanzierung des Anlagevermögens.

Die kurzfristigen Schulden sind von 14.058 T€ um 9.861 T€ auf 4.197 T€ gesunken.

Das Working Capital (Umlaufvermögen ./. kurzfristiges Fremdkapital) stieg von 26.060 T€ um 7.896 T€ auf 33.956 T€.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Allgemeine Risiken bestehen in der volatilen Situation der Automobilbranche, insbesondere aufgrund der Abhängigkeit von schwierigen Auslandsmärkten und der Neuausrichtung auf E-Mobilität, die weiterhin zu einschneidenden Sparmaßnahmen der Auftraggeber führen.

Risiken bestehen in Personalkostensteigerungen verbunden mit der Problematik der Beschaffung von Personal.

Weitere allgemeine Risiken sind im unverändert scharfen Wettbewerb in der Logistikbranche, der zu niedrigeren Gewinnspannen führt, und in der Abhängigkeit von Großkunden gegeben.

Der Konzern reagiert auf diese Risiken mit Maßnahmen zur Kostenkontrolle bzw. -reduzierung einerseits und der Verbesserung der Prozessabläufe und damit verbunden der Produktivität und Effektivität andererseits.

Das Forderungsausfallrisiko wird auf der Basis bisheriger Erfahrungen als gering erachtet.

Das monatliche Berichtswesen der Konzernunternehmen mit Deckungsbeitragsrechnungen der einzelnen Profitcenter ermöglicht es der Geschäftsführung des Mutterunternehmens, Umsatz- und Kostenentwicklungen zu verfolgen und gegebenenfalls Konsequenzen zu ziehen.

Der Konzern beabsichtigt wie bisher, die Chancen zu einer positiven Umsatz- und Ergebnisentwicklung aufgrund der Optimierung aller Prozessabläufe, durch Erhöhung der Leistungsproduktivität und durch Verbesserung der Prozesszeiten zu nutzen. Diesen Bemühungen steht die konjunkturell bedingt unsichere Entwicklung in der Automobilindustrie gegenüber.

Für das Geschäftsjahr 2022 wird mit Umsatzerlösen und einem Jahresüberschuss wie im abgelaufenen Geschäftsjahr gerechnet. Die Zahlen des laufenden Geschäftsjahres liegen im Plan. Weitere Auswirkungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie, der Zulieferproblematik und des Ukrainekriegs sind nicht absehbar.

 

Pullach, 19. März 2022

SLH Scherm Logistik Holding GmbH

Kurt Scherm, Geschäftsführer

Marcel Mahr, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SLH Scherm Logistik Holding GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der SLH Scherm Logistik Holding GmbH, Pullach, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der SLH Scherm Logistik Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 22. März 2022

TREUMANDAT GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr.J.Müller-Welser, Wirtschaftsprüfer

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