Heime und Wohngruppen für Kinder und Jugendliche, stationäre Hilfen zur Erziehung
Skoberne GmbH
Ostendstraße 1, 64319 Pfungstadt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Schuchmann seit 27.6.2023 | Geschäftsführer |
Heike Skoberne seit 18.5.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Skoberne GmbHPfungstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Skoberne GmbH gehört zu den führenden Herstellern in Deutschland in den Bereichen Abgasleitungen und Brennwert-Schornsteine. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vertreibt ihre Produkte zusammen mit ihren Tochtergesellschaften europaweit. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft konnte sich im Jahr 2023 nicht weiter vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 erholen. Die weiterhin hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Zudem belasteten die ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland die wirtschaftliche Situation. Insgesamt sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,3%. Dabei entwickelten sich die einzelnen Wirtschaftsbereiche wieder sehr unterschiedlich. Der Dienstleistungssektor blieb 2023 eine Stütze der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, insgesamt fiel der Anstieg aber schwächer aus als in den beiden Vorjahren. Das Baugewerbe litt weiterhin unter hohen Baukosten, anhaltendem Mangel an Fachkräften und zunehmend verschlechterten Finanzierungsbedingungen. Hiervon war insbesondere der Hochbau betroffen. Die Geschäfte im Tiefbau und im Ausbaugewerbe entwickelten sich vergleichsweise besser. Insgesamt veränderte sich die preisbereinigte Bruttowertschöpfung 2023 in diesem Gewerbe um +0,2%. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe sank deutlich um 2,0%, was insbesondere auf die sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung zurückzuführen ist. Auch im verarbeitenden Gewerbe, das fast 85% des produzierenden Gewerbes ausmacht, sank die preisbereinigte Bruttowertschöpfung gegenüber 2022 um 0,4%. (Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts Destatis Nr. 019 vom 15. Januar 2024). Die relevanten Branchen Schächte und Abgasleitung sind an die Gebäude-Neubau- und Sanierungsaktivitäten der Heiztechnik gekoppelt. Die Neubauentwicklung hat sich nach einer positiven Entwicklung 2021 in den Folgejahren 2022 und 2023 deutlich abgeschwächt. Die Branchenentwicklung für Schachtsysteme und Abgasleitungen im Neubau ist somit weiterhin stark rückläufig. Die Heiztechnik geriet durch den im April 2023 veröffentlichten Gesetzesentwurf zur Neuerung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) stark in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Darin wurden tiefgreifende Einschränkungen in Bezug auf die Neuerrichtung bzw. Erneuerung von Heizungsanlagen angekündigt, die ab Januar 2024 gelten sollten. Hierdurch wurde die Bevölkerung dahingehend verunsichert, dass zum Stichtag keine gas- oder ölbetriebenen Heizungen mehr verbaut werden dürften, was letztlich jedoch deutlich weniger drastisch umgesetzt wurde. Diese Ankündigung führte sofort zu Vorzieheffekten, sodass die Nachfrage nach Gas- und Ölheizungen und damit auch Abgasanlagen für den Zeitraum Mai bis Dezember extrem anstieg. Der Verkauf von Gasheizungen verzeichnete ein Plus von >30% und Ölheizungen wurden gegenüber 2022 doppelt so viele verkauft. Wärmepumpen blieben trotz einem Plus von >50% mit <360.000 Stück weit hinter dem Absatzziel der Bundesregierung von 500.000 Stück zurück. Insgesamt wurden in Deutschland erstmals über 1,3 Mio. Wärmeerzeuger abgesetzt (+34%). (Quelle: BDH) 2. Geschäftsverlauf und Lage Das Geschäftsjahr 2023 hat sich sehr positiv entwickelt, die Planzahlen konnten deutlich übertroffen werden. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse inkl. Bestandsveränderungen) ist gegenüber dem Vorjahr um 24,7% gestiegen. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 25,0% gestiegen. Der Umsatzzuwachs betrifft den Abgasleitungssektor. Der Materialaufwand bezogen auf die Gesamtleistung ist mit 63,5% nahezu unverändert zum Vorjahr (63,4%). a) Ertragslage
Das Rohergebnis hat sich auf Grund der gestiegenen Gesamtleistung verbessert. Das Betriebsergebnis liegt um 178,1% über dem des Vorjahres. Dabei sind insbesondere die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 11,2% gegenüber dem Vorjahr gesunken und bewegen sich wieder auf dem Niveau von 2021. Die Abnahme steht im Zusammenhang mit Managementkosten sowie gesunkenen Miet- und Pachtnebenkosten. Gegenläufig haben sich in diesem Bereich die Kosten für Leiharbeitnehmer und Fremdarbeiter entwickelt. Deren Einsatz wurde wieder erhöht. Dahingegen wurde der Personalstamm konstant gehalten, so dass sich die Personaleinsatzquote bezogen auf die Gesamtleistung von 12,8% auf 10,8% reduziert hat. Das Beteiligungs- und Finanzergebnis ist gegenüber dem Vorjahr aufgrund höherer Dividendenzahlungen gestiegen. Insgesamt verbleibt damit ein Jahresergebnis, das um 227,8% über dem des Vorjahres liegt. b) Finanzlage Das Eigenkapital ist aufgrund des Jahresüberschusses unter Berücksichtigung der Vorabausschüttung um 29,7% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt 56,0% nach 42,9% im Vorjahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten im Berichtsjahr vorzeitig vollständig abgelöst werden. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um 32,8 T€ gestiegen. c) Investitionen Wesentliche Investitionen des Geschäftsjahres in das Sachanlagevermögen betreffen einen Aufwickler für Wellrohr. d) Vermögenslage
Die Zunahme des Anlagevermögens resultiert aus Investitionen unter Berücksichtigung der planmäßigen Abschreibungen. Die mittel- und langfristigen Verbindlichkeiten haben sich tilgungsbedingt um 1.434 T€ vermindert. Sie betragen 38,1% der Bilanzsumme (Vorjahr: 42,5%). 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Als finanzielle Leistungsindikatoren sind für uns die Umsatzentwicklung sowie das Jahresergebnis relevant. Für die interne Unternehmenssteuerung ziehen wir die Kennzahlen Umsatzrendite und EBITDA (Jahresergebnis vor Zinsen, Beteiligungsergebnis, Ertragsteuern und Abschreibungen) heran. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr um 9,9%-Punkte gestiegen. Das EBITDA liegt deutlich über der Planung, es ist im Vergleich zum Vorjahr um 127,5% gestiegen. Das Jahresergebnis liegt um 2.962 T€ (227,8 %) über dem Vorjahr und ebenfalls deutlich über der Planung für das Jahr 2023. 4. Gesamtaussage Wir schätzen die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für das Wirtschaftsjahr 2023 unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlich angespannten Lage als gut ein. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist positiv. Die Planzahlen wurden übertroffen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch das kurzfristige Umlaufvermögen gedeckt. III. Prognosebericht Die Umsetzung des GEG erfolgte zum 01.01.2024. Da hierbei den Kommunen die Vorlage einer Wärmeplanung vorgeschrieben wurde, die 2026 (große Kommunen) bzw. 2028 (kleine Kommunen) umgesetzt sein soll, bleibt die Verunsicherung der Bevölkerung weiterhin bestehen. Die Vorzieheffekte aus 2023 setzen sich in 2024 nicht fort und führen entsprechend zu großen Absatzeinbußen in der gesamten Branche, sowohl im Bereich fossiler Brennstoffe als auch bei Wärmepumpen. Weiterhin hohe Baukosten, hohe Zinsen, sowie der seit Ende Februar 2022 andauernde Krieg in der Ukraine wirken sich zusätzlich negativ auf den Markt aus. Das Jahr 2024 wird demnach ein äußerst schwieriges für die Heizungshersteller und ihre Zulieferer. Die Entwicklung bei Öl-Heizungen und Gas-Brennwertanlagen hängt sehr stark von o.g. Einflussfaktoren und rahmenpolitischen Entscheidungen ab. Die Branchen Schächte und Abgasleitungen sind an die Gebäude-Neubau- und die Sanierungsaktivitäten der Heiztechnik gekoppelt. Im Bereich der Heiztechnik verstärkt sich der Trend in Richtung regenerative Energien, was mit Inkrafttreten des GEG weiter unterstützt wird. Die Erfüllungsoptionen zur Einhaltung der darin beschriebenen 65%-Regelung sind vielfältig. U. a. können Hybrid- und Biomasseheizungen ihren Beitrag leisten, wofür jeweils Abgassysteme benötigt werden. Dies kann Schachtsysteme und Abgasleitungen im Renovierungsbereich weiterhin umfänglich erforderlich machen, jedoch wird sich dieser Markt zukünftig deutlich reduzieren. Im Neubau scheint sich die Wärmepumpe durchzusetzen, weshalb der Trend für die eigenen Kerngeschäftsfelder dort deutlich stärker rückläufig ist. Generell bewegt sich die Neubauaktivität weiterhin auf stark rückläufigem Niveau (-29% Baugenehmigungen für neu zu errichtende Wohngebäude gegenüber 2022). Hohe Zinsen und kaum bezahlbare Bauplätze in attraktiven Regionen verschärfen die Situation. Der Markt für Schächte wird sich aufgrund der Gesetzeslage in Deutschland nicht mehr erholen und somit kaum Beitrag zum Ergebnis leisten. Im Bereich der Abgasleitungen wird mit einem deutlich niedrigeren Umsatz im Jahr 2024 gerechnet. Insgesamt planen wir für 2024 ein geringeres Beteiligungsergebnis. Zudem sind bereits im ersten Quartal 2024 die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Deshalb rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024 insgesamt mit deutlich sinkenden Umsatzerlösen und hierdurch bedingt mit einem Jahresüberschuss, der auf dem Niveau von 2022 liegen wird. Unter diesen Voraussetzungen wird die Umsatzrendite voraussichtlich bei 6,7% liegen sowie das EBITDA voraussichtlich 1.680 T€ betragen. IV. Chancen- und Risikobericht Der Geschäftsleitung stehen für Kontroll- und Überwachungsmechanismen die Kennzahlen der monatlichen Reportings zeitnah zur Verfügung. Entwicklungen, die sich für die Gesellschaft gefährdend auswirken können, können daher frühzeitig erkannt werden. Ein generelles Risiko besteht in dem allgemeinen konjunkturellen Risiko der Branche sowie der Entwicklung der Gesamtwirtschaft und den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen für fossile Brennstoffe. Hierbei stellen insbesondere die Auswirkungen der zum 1.1.2024 in Kraft getretenen Novelle des Gebäudeenergiegesetzes ein Risiko dar. Weiterhin ist die Kundenstruktur durch einen Großkunden geprägt. Ein weiteres Risiko stellt die zukünftige Entwicklung der Rohstoff- und Energiepreise, der übrigen Materialkosten sowie der Personalkosten dar. Die Möglichkeiten zur Weitergabe von Preiserhöhungen an die Kunden werden zukünftig nur beschränkt als Hebel zur Verfügung stehen, da der Preisdruck in der Branche zunimmt. Die starke Abhängigkeit politischer Entscheidungen ist durchaus gegeben, wodurch grundsätzlich ein erhöhtes Risiko für die Gesellschaft besteht. Aufgrund unserer Beurteilung der Risiken und unseren Möglichkeiten, auf diese zu reagieren sowie unserer finanziellen Stabilität sehen wir jedoch keine existenzbedrohenden Risiken. Unsere Tochtergesellschaften in Polen und den Niederlanden befinden sich auf Grund der weltweit angespannten wirtschaftlichen Lage in einer ähnlichen Situation wie wir. Trotzdem sehen wir Chancen in der europaweiten Aufstellung unseres Unternehmens. Zusammen mit unseren Tochtergesellschaften entwickeln und ergreifen wir derzeit Maßnahmen, um der prognostizierten Umsatz- und Ergebnisentwicklung entgegenzuwirken. Hierzu gehören neben der Erweiterung des Produktsortiments (u. a. im Bereich der regenerativen Energien) die Anpassung der Vertriebswege sowie die Reduzierung von Kosten (u. a. durch Insourcing bisher fremdbezogener Spritzgussartikel oder Anpassungen der Verpackungen). Chancen sehen wir zudem in der langjährigen Zusammenarbeit mit einem Großkunden sowie im Aufbau neuer Absatzmärkte als gute Voraussetzung für eine positive Geschäftsentwicklung.
Pfungstadt, den 30. Mai 2024 Heike Skoberne Daniel Schuchmann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Skoberne GmbH hat ihren Sitz in Pfungstadt. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Darmstadt unter HR B 3912 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB. Von den ihr eingeräumten Erleichterungen wird Gebrauch gemacht. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet, soweit diese verlässlich geschätzt werden können. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer (bis zu 5 Jahre) der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern (3 bis 25 Jahre) orientieren sich an den zum Zeitpunkt der jeweiligen Anschaffung gültigen amtlichen Abschreibungstabellen der Finanzverwaltung. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800 € (geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Bewertung erfolgt nach dem Durchschnittsverfahren gem. § 240 Abs. 4 HGB. Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst), die fertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten bzw. zu Anschaffungskosten bewertet. Auf die Vorräte wurden Abschläge nach Gängigkeit der Produkte vorgenommen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nominalwert bilanziert. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Die liquiden Mittel sind zum Nominalwert angesetzt. In den aktiven Rechnungsabgrenzungen werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Sonstige Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre entsprechend ihrer Restlaufzeit abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, wurden gemäß § 256a HGB bewertet. IV. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens der Gesellschaft ergibt sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel.
Geringwertige Wirtschaftsgüter sind nach vollständiger Abschreibung im Anlagenspiegel als Abgang ausgewiesen. Beteiligungsbesitz:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von 186.329 € (Vorjahr 87.703 €) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von 9.253 € (Vorjahr 652.037 €) sonstige Forderungen. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 11.516.428 € (Vorjahr: 10.716.317 €) enthalten. Die sonstigen Rückstellungen enthalten solche für
Verbindlichkeitenspiegel:
In Klammern angegebene Werte betreffen die Zahlen des Vorjahres. *) Lieferverbindlichkeiten sind mit den üblichen Eigentumsvorbehalten besichert Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1) Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2) Pfandrecht an beweglichen Sachen 3) Pfandrecht an übertragbaren Rechten 4) Sicherungsübereignung von Vorräten 5) Sicherungsabtretung von Forderungen 6) Eigentumsvorbehalt Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von 8.892 € (Vorjahr 0 €) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von 12.405.281 € (Vorjahr 12.381.377 €) sonstige Verbindlichkeiten. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 12.405.281 € (Vorjahr: 12.381.377 €) enthalten.
V. Sonstige Angaben Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt:
Der Geschäftsführung gehörten im Jahr 2023 an: • Heike Skoberne, Kauffrau, Geschäftsführerin Betrieb/Facility/QM • Sven Schuchmann, Diplom-Ingenieur, Geschäftsführer Technik/Vertrieb (bis 06.03.2024) • Daniel Schuchmann, Master of Science, Geschäftsführer Technik/Vertrieb/Entwicklung/ Produktion (ab 31.05.2023) Die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB. Gewinnverwendungsvorschlag:Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 15.478.128,68 € auf neue Rechnung vorzutragen.
Pfungstadt, 30. Mai 2024 Heike Skoberne Daniel Schuchmann sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.09.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Skoberne GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Skoberne GmbH, Pfungstadt - bestehend aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie dem Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Skoberne GmbH, Pfungstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Einbeziehung der Buchführung in die Abschlussprüfung nach § 317 Abs. 1 Satz 1 HGB sowie die Prüfung des Lageberichts nach § 317 Abs. 2 HGB stellen zusätzliche gesetzliche Anforderungen dar, die über diejenigen der Internationalen Prüfungsstandards (ISA) hinausgehen. Unsere nach § 317 HGB durchgeführte Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung Internationaler Prüfungsstandards (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der Internationalen Standards (ISA) durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Als Teil unserer Prüfung in Übereinstimmung mit ISA üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren uns eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch und erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses, einschließlich der Angaben, sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften gem. § 321 HGB und dem wp.net-Fachgutachten "Grundsätze zur Durchführung von gesetzlichen Abschlussprüfungen nach § 316 ff. HGB auf Basis der ISA im Nicht-PIE-Segment". Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus. Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.
Hofheim am Taunus, 8. Juli 2024 VOTUM
AG
Leoff, Wirtschaftsprüfer Lehnert, Wirtschaftsprüfer |
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