Wassernetz-Servicegesellschaft mbH

Rolandsweg 80, 33102 Paderborn, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Paderborn HRB 13181
Eingetragen
20.12.2017
Branche
Wassergewinnung mit Fremdbezug zur VerteilungBetrieb von KläranlagenWassergewinnung ohne Fremdbezug zur Verteilung
Gegenstand
Die Durchführung von Sektorentätigkeiten auf dem Gebiet der kommunalen Trinkwasserversorgung im Kreis Paderborn und angrenzenden Kommunen, insbesondere im Rahmen der Wasserversorgung im Gebiet der Stadt Paderborn sowie der Stadt Bad Lippspringe und der Gemeinde Borchen, wobei bezüglich der räumlichen Betätigung § 107 Abs. 3 Satz 1 GO NRW zu beachten ist.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Merten
seit 2.1.2026
Prokura
Geschäftsführer
Marcus Anstett
seit 8.2.2023
Prokura
Andreas Reineke
seit 1.6.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert141.01% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (12)

NameAnteil
50.00%
Stadt Paderborn
26.38%
Stadt Paderborn
25.30%
14.04%
13.46%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
WASSERWERKE PADERBORN GmbH
Germany
100.000 €
50.00%
Westfalen Weser Netz GmbH
Germany
100.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wassernetz-Servicegesellschaft mbH

Paderborn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

der Wassernetz-Servicegesellschaft mbH

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00 304,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 24.577,00 40.275,00
24.577,00 40.579,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen Gesellschafter 5.272.437,36 2.994.535,32
2. sonstige Vermögensgegenstände 224.227,44 18.856,06
5.496.664,80 3.013.391,38
II. Guthaben bei Kreditinstituten 339.105,97 227.625,77
5.835.770,77 3.241.017,15
SUMME 5.860.347,77 3.281.596,15

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Gewinnrücklagen 134.507,89 123.902,25
III. Jahresüberschuss 6.941,42 10.605,71
341.449,31 334.507,96
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 9.906,63 8.510,69
2. sonstige Rückstellungen 144.296,34 122.639,68
154.202,97 131.150,37
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.124,84 6.443,09
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 5.106.191,93 2.787.775,11
3. sonstige Verbindlichkeiten 250.378,72 21.719,62
davon aus Steuern 248.446,05 Euro Vorjahr 19.722,72 Euro
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.932,67 Euro Vorjahr 928,81 Euro
5.364.695,49 2.815.937,82
SUMME 5.860.347,77 3.281.596,15

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

der Wassernetz-Servicegesellschaft mbH, Paderborn

2023 2022
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 9.510.893,58 8.618.033,38
2. sonstige betriebliche Erträge 2.652,04 0,00
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh,- Hilfs- und Betriebsstoffe 1.533,22 714,11
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 9.016.242,49 8.169.481,82
9.017.775,71 8.170.195,93
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 263.243,27 216.267,58
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 61.036,03 54.250,47
davon für Altersversorgung 13.990,44 Euro Vorjahr 12.484,27 Euro
324.279,30 270.518,05
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 17.782,20 20.034,72
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 141.280,26 138.856,20
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 719,44 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.787,50 2.817,50
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.048,67 4.635,27
10. Ergebnis nach Steuern 7.311,42 10.975,71
11. sonstige Steuern 370,00 370,00
12. Jahresüberschuss 6.941,42 10.605,71

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der Wassernetz-Servicegesellschaft mbH

Allgemeine Angaben

Die Wassernetz-Servicegesellschaft mbH hat ihren Sitz in Paderborn. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HRB 13181 eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Sie erstellt den Jahresabschluss jedoch nach den für große Kapitalgesellschaften maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches.

Der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit wurde beachtet. Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Die Gliederung der Bilanz ist um die Posten Forderungen gegen Gesellschafter und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ergänzt.

Soweit Berichtspflichten wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfüllt werden können, wurden die Angaben überwiegend in den Anhang übernommen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um die planmäßigen Abschreibungen linear vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Anlagenzugänge werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis Euro 800,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe, die von Euro 801 bis Euro 1.000 werden über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Das Guthaben bei Kreditinstituten wird mit dem Nennwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennwert ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Angaben zur Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der Abschreibungen sind dem in diesem Anhang als Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben -wie im Vorjahr- jeweils eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

In den Forderungen gegen Gesellschafter sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 5.272.437,36 (Vorjahr: Euro 2.994.535,32) enthalten.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen betreffen das abgelaufene Geschäftsjahr sowie noch nicht endgültig veranlagte Zeiträume.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen

TEuro
Personalaufwendungen 132,2
Jahresabschluss 12,1
Summe 144,3

Verbindlichkeiten

< 1 Jahr > 1 Jahr gesamt > 5 Jahre
Euro Euro Euro Euro
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.124,84 0,00 8.124,84 0,00
Vorjahr 6.443,09 0,00 6.443,09
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 4.991.191,93 115.000,00 5.106.191,93 115.000,00
Vorjahr 2.672.775,11 115.000,00 2.787.775,11
davon aus Lieferungen und Leistungen 4.991.191,93 0,00 4.991.191,93 0,00
Vorjahr 2.672.775,11 0,00 2.672.775,11
3. Sonstige Verbindlichkeiten 250.378,72 0,00 250.378,72 0,00
Vorjahr 21.719,62 0,00 21.719,62
Summe 5.249.695,49 115.000,00 5.364.695,49 115.000,00
Vorjahr 2.700.937,82 115.000,00 2.815.937,82

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

TEuro
Netzinstandhaltung 5.099,1
Netzausbau 3.583,3
Sonstige Dienstleistungen It. Leistungsverzeichnis 690,5
übrige 138,0
Summe 9.510,9

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Wesentliche Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Wesentliche Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren im abgelaufenen Geschäftsjahr 4,25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, davon 2 in der Verwaltung und 2,25 im technischen Bereich.

Namen der Geschäftsführung

Geschäftsführer sind Herr Andreas Reineke, kaufmännischer Angestellter und
Herr Dr. Markus Schmitt, Geschäftsführer (bis 31.12.2023)
Herr Fritz Wüllner, technischer Angestellte (ab 01.01.2024)

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Geschäftsführer üben diese Tätigkeit nebenberuflich aus und haben im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten.

Abschlussprüferhonorar

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgelaufene Geschäftsjahr beträgt TEuro 9,4; davon entfallen TEuro 9,4 auf Prüfungsleistungen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Ereignisse von besonderer Bedeutung, die sich in besonderer Weise auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ausgewirkt haben, sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten,

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von Euro 6.941,42 in die Gewinnrücklagen einzustellen.

 

Paderborn, 12. Dezember 2024

Andreas Reineke, Geschäftsführer

Fritz Wüllner, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

der Wassernetz-Servicegesellschaft mbH

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 1.660,00 0,00 0,00 1.660,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 122.614,49 1.780,20 0,00 124.394,69
SUMME 124.274,49 1.780,20 0,00 126.054,69
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 1.356,00 304,00 0,00 1.660,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 82.339,49 17.478,20 0,00 99.817,69
SUMME 83.695,49 17.782,20 0,00 101.477,69
Buchwert
Stand 31.12.2023
Euro
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 24.577,00
SUMME 24.577,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Wassernetz-Servicegesellschaft mbH

I. Grundlage und Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Wassernetz-Service Gesellschaft mbH (WSG) wurde am 06.12.2017 gegründet, um ab 01.01.2018 Sektorentätigkeiten auf dem Gebiet der kommunalen Trinkwasserversorgung, insbesondere im Gebiet der Stadt Paderborn sowie der Stadt Bad Lippspringe und der Gemeinde Borchen (zusammen "Versorgungsgebiet der WWP"), durchzuführen.

Die WSG ist ein Gemeinschaftsunternehmen im Sinne des § 139 GWB. Gesellschafterinnen sind die Wasserwerke Paderborn GmbH (WWP) und die Westfalen Weser Netz GmbH (WWN). Beide Gesellschafterinnen halten jeweils 50 % der Geschäftsanteile in Höhe von insgesamt 200 TEUR.

Gegenstand des Unternehmens ist ausschließlich die Durchführung von Sektorentätigkeiten auf dem Gebiet der kommunalen Trinkwasserversorgung im Kreis Paderborn und angrenzenden Kommunen, insbesondere im Rahmen der Wasserversorgung im Gebiet der Stadt Paderborn sowie der Stadt Bad Lippspringe und der Gemeinde Borchen, wobei bezüglich der räumlichen Betätigung § 107 Abs. 3 Satz 1 GO NRW zu beachten ist.

Die WWP hat die WSG mit bestimmten die Wasserversorgung betreffenden Aufgaben beauftragt. Grundlage dieser Beauftragung ist der zwischen den beiden Gesellschaften geschlossene sog. "Kooperationsvertrag". Hiernach erbringt die WSG für die WWP wesentliche Leistungen, die für eine am Gemeinwohl orientierte und störungsfreie Wasserversorgung im Versorgungsgebiet der WWP erforderlich sind.

Hierzu gehören insbesondere

die Netzinstandhaltung,

das Zählerwesen,

die Vorhaltung einer Leitstelle,

die Vorhaltung und Bereitstellung von Datenwegen,

der Neubau und die Erneuerung von Wasserhauptleitungen und Wasserhausanschlussleitungen,

die Einmessung und Dokumentation,

die Materialwirtschaft und das Störfallmanagement,

die Sicherstellung der Netzqualität,

das Wasserdatenmanagement,

die allgemeine Verwaltung/Organisation,

der Netzvertrieb und der Kundenservice,

das technische Management und

die Instandhaltung der Hochbehälter/DEA/DMA und Wasserschächte.

Die WSG wiederum hat die WWN mit diesen Leistungen, bis auf die Bereiche der Netzqualität und Service, des technischen Managements sowie der Instandhaltung der Hochbehälter/DEA/DMA und Wasserschächte, unterbeauftragt. Grundlage hierfür ist der zwischen der WSG und der WWN geschlossene sog. "Subunternehmer-Dienstleistungsvertrag".

Die Abrechnung der Leistungen sowohl zwischen WWP und WSG als auch zwischen WSG und WWN erfolgt jeweils auf Basis von Leistungsbeschreibungen und festgelegten Vergütungssätzen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen. "Die Inflationsrate für das Jahr 2023 lag unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022. Sie ist mit knapp 6 Prozent aber weiterhin auf einem hohen Stand.

In Deutschland steht der Bevölkerung bisher Trinkwasser in hervorragender Qualität und ausreichender Menge zur Verfügung. Wesentliche Leistungsmerkmale sind die hohen Versorgungsstandards, die gute Kundenzufriedenheit und der sorgsame Umgang mit den Wasserressourcen. Dabei bestimmen vor allem die spezifischen regionalen und lokalen Rahmenbedingungen die Wasserversorgungssituation vor Ort. Mit Blick auf die zukünftig zu erwartenden erhöhten Ansprüche an die Sicherstellung in klimatisch bedingten zunehmenden Trockenperioden gilt es den gesetzlich verankerten Vorrang der öffentlichen Wasserversorgung an konkurrierende Nutzungen umzusetzen. Die deutsche Wasserwirtschaft stellt sich den Herausforderungen durch die Erarbeitung von an die jeweiligen Gegebenheiten angepassten Lösungen. Diese Entwicklung wird durch die erforderlichen Maßnahmen auch zu höheren Kosten und Wasserpreisen führen.

2. Geschäftsverlauf

Die Geschäftstätigkeit verlief im Berichtsjahr entsprechend den Vorgaben und Regelungen aus dem Kooperationsvertrag mit der WWP sowie dem Subunternehmer-Dienstleistungsvertrag mit der WWN planmäßig. Vorgänge von besonderer Bedeutung waren nicht zu verzeichnen.

Die von der WSG selbst erbrachten Leistungen entfielen im Bereich Netzqualität und Service hauptsächlich auf die Armaturenwartung, Rohrnetzprüfung und Schilderkontrolle. Im Bereich Technisches Management entfielen die erbrachten Leistungen hauptsächlich auf das Wasserdatenmanagement sowie den Betrieb, die Wartung und die Instandhaltung der Hochbehälter/DEA/DMA.

Personal

Für die durch die WSG selbst zu erbringenden Leistungen verfügt die Gesellschaft über einen Personalbestand von 4,25 Mitarbeiterkapazitäten (Jahresdurchschnitt 2023). Darüber hinaus werden im Wege der Personalgestellung 3,5 Mitarbeiterkapazitäten von der WWP an die WSG überlassen.

Investitionen

Die WSG hat Investitionen in Höhe von 2 TEUR im Berichtsjahr getätigt.

3. Lage der Gesellschaft

a. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich stichtagsbedingt um 2,6 Mio. EUR auf 5,9 Mio. EUR erhöht. Wesentlichen Anteil an der Bilanzsumme haben auf der Aktivseite die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 5,3 Mio. EUR, die hauptsächlich die gegenüber der WWP erbrachten Leistungen betreffen. Die übrigen Positionen der Aktivseite betreffen das Anlagevermögen (25 TEUR), Steuererstattungsansprüche (224 TEUR) sowie die liquiden Mittel (339 TEUR).

Demgegenüber ist die Passivseite geprägt durch die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von 5,1 Mio. EUR, welche hauptsächlich Leistungen betreffen, die auf Grundlage des bestehenden Subunternehmer-Dienstleistungsvertrages von der WWN bezogen wurden. Die sonstigen Rückstellungen (144 TEUR) betreffen den Personalbereich (Resturlaubsansprüche und Stundenguthaben) sowie Jahresabschlusskosten. Die sonstigen Verbindlichkeiten (250 TEUR) betreffen hauptsächlich Steuerverbindlichkeiten.

Bedingt durch die hohen Forderungen und Verbindlichkeiten beträgt die Eigenkapitalquote am Bilanzstichtag lediglich 5,8 %.

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 113 TEUR. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit gewährleistet.

b. Ertragslage

Die Umsatzerlöse, die sich im Wesentlichen aus den gegenüber der WWP erbrachten Leistungen gemäß Kooperationsvertrag zusammensetzen, belaufen sich im Berichtsjahr auf 9,5 Mio. EUR. Dem gegenüber steht als größte Aufwandsposition der Materialaufwand in Höhe von 9,0 Mio. EUR. Weit überwiegend betrifft dieser die im Zusammenhang mit dem Subunternehmer-Dienstleistungsvertrag von der WWN bezogenen Leistungen.

Der Personalaufwand für die im Jahresdurchschnitt beschäftigten 4,25 Mitarbeiterkapazitäten der Gesellschaft beträgt im Berichtsjahr 324 TEUR.

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen (141 TEUR) betreffen hauptsächlich kaufmännische Dienstleistungen der WWP (71 TEUR) sowie Aufwendungen, die im Rahmen der Geschäfts- bzw. Verwaltungstätigkeit angefallen sind.

Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf 7 TEUR (Vorjahr: 11 TEUR). Dies bedeutet ein Ergebnisrückgang von 4 TEUR. Im Wirtschaftsplan war ein Ergebnis für das Jahr 2023 in Höhe von 8 TEUR ausgewiesen.

4. Gesamtaussage

Die Vermögens- und Finanzlage der WSG wird aufgrund der ausreichenden Liquidität und der Eigenkapitalausstattung grundsätzlich als gut eingeschätzt. Insgesamt verfügt die WSG aufgrund des vertraglich festgelegten Aufgabenumfangs mit festgelegten Vergütungssätzen über eine gesicherte Ertragslage. Dieses begründet sich auch darin, dass ab 01.01.2023 neue - der allgemeinen Kostenentwicklung angepasste - Vergütungssätze für die im Kooperationsvertrag sowie im Subunternehmer-Dienstleistungsvertrag festgelegten Leistungen vereinbart wurden, die darüber hinaus künftig über vereinbarte Wertsicherungsklauseln jährlich angepasst werden.

III. Risikomanagement und -prozess

Die Gesellschaft verfügt über ein Risikomanagement, damit Risiken frühzeitig und gebündelt identifiziert sowie bewertet werden. Entsprechend der möglichen Schadenshöhe werden die Risiken in Klassen eingeordnet und mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit und möglicher Schadenshöhe versehen. Die Klassen reichen von "gering" über "mittel" bis hin zu "groß". Die Risikolage der Gesellschaft ist somit transparent und bedarfsgerecht dargestellt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

IV. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein Jahresüberschuss erwartet, der dem im Wirtschaftsplan ausgewiesenen Wert (30,8 TEUR) entsprechen dürfte.

V. Chancen und Risiken

Die nahezu ausschließliche Geschäftsgrundlage der WSG beruht auf dem mit der WWP geschlossenen Kooperationsvertrag. Die vertraglichen Regelungen weisen aktuell eine Laufzeit bis mindestens zum 31.12.2026 auf. Zumindest bis dahin ist der Geschäftsbetrieb der WSG gesichert. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass auch über das o. g. Datum hinaus die Kooperation mit der WWP fortgeführt wird und von der WWN auch weiterhin die Dienstleistungen, insbesondere im Leitungsbereich, erbracht werden. Diese Annahme begründet sich zum einen darin, dass die Zusammenarbeit der drei Unternehmen WWN, WWP und WSG sehr gut ist. Zum anderen ist nicht davon auszugehen, dass ein unwirtschaftlicher Aufbau von Parallelstrukturen im Bereich der Leitungsnetze auf Gesellschafterebene angestrebt wird.

Bei der GVV Kommunalversicherung VVaG besteht für mögliche Haftungsrisiken eine Haftpflichtversicherung mit unbegrenzter Deckungszusage.

Um einen hohen Leistungs- und Qualitätsstandard zu gewährleisten und Risiken für die Versorgung möglichst gering zu halten, erfolgte eine erfolgreiche Zertifizierung des bei der WSG implementierten Technischen Sicherheitsmanagementsystems durch den DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. im November 2018. Im November 2023 erfolgte die erfolgreiche Re-Zertifizierung.

Über die branchenüblichen Risiken und Chancen hinaus sind derzeit keine besonderen Risiken und Chancen erkennbar.

 

Paderborn, 12. Dezember 2024

Andreas Reineke, Geschäftsführer

Fritz Wüllner, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Wassernetz-Servicegesellschaft mbH, Paderborn

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Wassernetz-Servicegesellschaft mbH, Paderborn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wassernetz-Servicegesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Gesellschafterversammlung für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Die Gesellschafterversammlung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, das aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können,

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben,

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben,

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann,

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt,

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens,

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bielefeld, den 18. Dezember 2024

DR. RÖHRICHT - DR. SCHILLEN GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Stephan-Ulrich Cebulla, Wirtschaftsprüfer

Marc Heidbrink, Wirtschaftsprüfer

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