Hund-Berens Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Merten seit 2.1.2026 | Prokura |
Fritz Gerald Wüllner seit 1.3.2024 | Geschäftsführer |
Marcus Anstett seit 8.2.2023 | Prokura |
Andreas Reineke seit 1.6.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
Stadt Paderborn | 26.38% |
Stadt Paderborn | 25.30% |
Paderborner Kommunalbetriebe GmbHEigenbeteiligung | 14.04% |
Paderborner Kommunalbetriebe GmbHEigenbeteiligung | 13.46% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wassernetz-Servicegesellschaft mbHPaderbornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023der Wassernetz-Servicegesellschaft mbHAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023der Wassernetz-Servicegesellschaft mbH, Paderborn
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Wassernetz-Servicegesellschaft mbHAllgemeine Angaben Die Wassernetz-Servicegesellschaft mbH hat ihren Sitz in Paderborn. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HRB 13181 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Sie erstellt den Jahresabschluss jedoch nach den für große Kapitalgesellschaften maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit wurde beachtet. Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Die Gliederung der Bilanz ist um die Posten Forderungen gegen Gesellschafter und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ergänzt. Soweit Berichtspflichten wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfüllt werden können, wurden die Angaben überwiegend in den Anhang übernommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um die planmäßigen Abschreibungen linear vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Anlagenzugänge werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis Euro 800,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe, die von Euro 801 bis Euro 1.000 werden über 5 Jahre abgeschrieben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Das Guthaben bei Kreditinstituten wird mit dem Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennwert ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Angaben zur Bilanz Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der Abschreibungen sind dem in diesem Anhang als Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben -wie im Vorjahr- jeweils eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den Forderungen gegen Gesellschafter sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 5.272.437,36 (Vorjahr: Euro 2.994.535,32) enthalten. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen betreffen das abgelaufene Geschäftsjahr sowie noch nicht endgültig veranlagte Zeiträume. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen
Verbindlichkeiten
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Wesentliche Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Wesentliche Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren im abgelaufenen Geschäftsjahr 4,25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, davon 2 in der Verwaltung und 2,25 im technischen Bereich. Namen der Geschäftsführung
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Geschäftsführer üben diese Tätigkeit nebenberuflich aus und haben im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten. Abschlussprüferhonorar Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgelaufene Geschäftsjahr beträgt TEuro 9,4; davon entfallen TEuro 9,4 auf Prüfungsleistungen. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Ereignisse von besonderer Bedeutung, die sich in besonderer Weise auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ausgewirkt haben, sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten, Vorschlag zur ErgebnisverwendungEs wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von Euro 6.941,42 in die Gewinnrücklagen einzustellen.
Paderborn, 12. Dezember 2024 Andreas Reineke, Geschäftsführer Fritz Wüllner, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023der Wassernetz-Servicegesellschaft mbH
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Wassernetz-Servicegesellschaft mbHI. Grundlage und Geschäftsmodell des Unternehmens Die Wassernetz-Service Gesellschaft mbH (WSG) wurde am 06.12.2017 gegründet, um ab 01.01.2018 Sektorentätigkeiten auf dem Gebiet der kommunalen Trinkwasserversorgung, insbesondere im Gebiet der Stadt Paderborn sowie der Stadt Bad Lippspringe und der Gemeinde Borchen (zusammen "Versorgungsgebiet der WWP"), durchzuführen. Die WSG ist ein Gemeinschaftsunternehmen im Sinne des § 139 GWB. Gesellschafterinnen sind die Wasserwerke Paderborn GmbH (WWP) und die Westfalen Weser Netz GmbH (WWN). Beide Gesellschafterinnen halten jeweils 50 % der Geschäftsanteile in Höhe von insgesamt 200 TEUR. Gegenstand des Unternehmens ist ausschließlich die Durchführung von Sektorentätigkeiten auf dem Gebiet der kommunalen Trinkwasserversorgung im Kreis Paderborn und angrenzenden Kommunen, insbesondere im Rahmen der Wasserversorgung im Gebiet der Stadt Paderborn sowie der Stadt Bad Lippspringe und der Gemeinde Borchen, wobei bezüglich der räumlichen Betätigung § 107 Abs. 3 Satz 1 GO NRW zu beachten ist. Die WWP hat die WSG mit bestimmten die Wasserversorgung betreffenden Aufgaben beauftragt. Grundlage dieser Beauftragung ist der zwischen den beiden Gesellschaften geschlossene sog. "Kooperationsvertrag". Hiernach erbringt die WSG für die WWP wesentliche Leistungen, die für eine am Gemeinwohl orientierte und störungsfreie Wasserversorgung im Versorgungsgebiet der WWP erforderlich sind. Hierzu gehören insbesondere
Die WSG wiederum hat die WWN mit diesen Leistungen, bis auf die Bereiche der Netzqualität und Service, des technischen Managements sowie der Instandhaltung der Hochbehälter/DEA/DMA und Wasserschächte, unterbeauftragt. Grundlage hierfür ist der zwischen der WSG und der WWN geschlossene sog. "Subunternehmer-Dienstleistungsvertrag". Die Abrechnung der Leistungen sowohl zwischen WWP und WSG als auch zwischen WSG und WWN erfolgt jeweils auf Basis von Leistungsbeschreibungen und festgelegten Vergütungssätzen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen. "Die Inflationsrate für das Jahr 2023 lag unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022. Sie ist mit knapp 6 Prozent aber weiterhin auf einem hohen Stand. In Deutschland steht der Bevölkerung bisher Trinkwasser in hervorragender Qualität und ausreichender Menge zur Verfügung. Wesentliche Leistungsmerkmale sind die hohen Versorgungsstandards, die gute Kundenzufriedenheit und der sorgsame Umgang mit den Wasserressourcen. Dabei bestimmen vor allem die spezifischen regionalen und lokalen Rahmenbedingungen die Wasserversorgungssituation vor Ort. Mit Blick auf die zukünftig zu erwartenden erhöhten Ansprüche an die Sicherstellung in klimatisch bedingten zunehmenden Trockenperioden gilt es den gesetzlich verankerten Vorrang der öffentlichen Wasserversorgung an konkurrierende Nutzungen umzusetzen. Die deutsche Wasserwirtschaft stellt sich den Herausforderungen durch die Erarbeitung von an die jeweiligen Gegebenheiten angepassten Lösungen. Diese Entwicklung wird durch die erforderlichen Maßnahmen auch zu höheren Kosten und Wasserpreisen führen. 2. Geschäftsverlauf Die Geschäftstätigkeit verlief im Berichtsjahr entsprechend den Vorgaben und Regelungen aus dem Kooperationsvertrag mit der WWP sowie dem Subunternehmer-Dienstleistungsvertrag mit der WWN planmäßig. Vorgänge von besonderer Bedeutung waren nicht zu verzeichnen. Die von der WSG selbst erbrachten Leistungen entfielen im Bereich Netzqualität und Service hauptsächlich auf die Armaturenwartung, Rohrnetzprüfung und Schilderkontrolle. Im Bereich Technisches Management entfielen die erbrachten Leistungen hauptsächlich auf das Wasserdatenmanagement sowie den Betrieb, die Wartung und die Instandhaltung der Hochbehälter/DEA/DMA. Personal Für die durch die WSG selbst zu erbringenden Leistungen verfügt die Gesellschaft über einen Personalbestand von 4,25 Mitarbeiterkapazitäten (Jahresdurchschnitt 2023). Darüber hinaus werden im Wege der Personalgestellung 3,5 Mitarbeiterkapazitäten von der WWP an die WSG überlassen. Investitionen Die WSG hat Investitionen in Höhe von 2 TEUR im Berichtsjahr getätigt. 3. Lage der Gesellschaft a. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich stichtagsbedingt um 2,6 Mio. EUR auf 5,9 Mio. EUR erhöht. Wesentlichen Anteil an der Bilanzsumme haben auf der Aktivseite die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 5,3 Mio. EUR, die hauptsächlich die gegenüber der WWP erbrachten Leistungen betreffen. Die übrigen Positionen der Aktivseite betreffen das Anlagevermögen (25 TEUR), Steuererstattungsansprüche (224 TEUR) sowie die liquiden Mittel (339 TEUR). Demgegenüber ist die Passivseite geprägt durch die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von 5,1 Mio. EUR, welche hauptsächlich Leistungen betreffen, die auf Grundlage des bestehenden Subunternehmer-Dienstleistungsvertrages von der WWN bezogen wurden. Die sonstigen Rückstellungen (144 TEUR) betreffen den Personalbereich (Resturlaubsansprüche und Stundenguthaben) sowie Jahresabschlusskosten. Die sonstigen Verbindlichkeiten (250 TEUR) betreffen hauptsächlich Steuerverbindlichkeiten. Bedingt durch die hohen Forderungen und Verbindlichkeiten beträgt die Eigenkapitalquote am Bilanzstichtag lediglich 5,8 %. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 113 TEUR. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit gewährleistet. b. Ertragslage Die Umsatzerlöse, die sich im Wesentlichen aus den gegenüber der WWP erbrachten Leistungen gemäß Kooperationsvertrag zusammensetzen, belaufen sich im Berichtsjahr auf 9,5 Mio. EUR. Dem gegenüber steht als größte Aufwandsposition der Materialaufwand in Höhe von 9,0 Mio. EUR. Weit überwiegend betrifft dieser die im Zusammenhang mit dem Subunternehmer-Dienstleistungsvertrag von der WWN bezogenen Leistungen. Der Personalaufwand für die im Jahresdurchschnitt beschäftigten 4,25 Mitarbeiterkapazitäten der Gesellschaft beträgt im Berichtsjahr 324 TEUR. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen (141 TEUR) betreffen hauptsächlich kaufmännische Dienstleistungen der WWP (71 TEUR) sowie Aufwendungen, die im Rahmen der Geschäfts- bzw. Verwaltungstätigkeit angefallen sind. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf 7 TEUR (Vorjahr: 11 TEUR). Dies bedeutet ein Ergebnisrückgang von 4 TEUR. Im Wirtschaftsplan war ein Ergebnis für das Jahr 2023 in Höhe von 8 TEUR ausgewiesen. 4. Gesamtaussage Die Vermögens- und Finanzlage der WSG wird aufgrund der ausreichenden Liquidität und der Eigenkapitalausstattung grundsätzlich als gut eingeschätzt. Insgesamt verfügt die WSG aufgrund des vertraglich festgelegten Aufgabenumfangs mit festgelegten Vergütungssätzen über eine gesicherte Ertragslage. Dieses begründet sich auch darin, dass ab 01.01.2023 neue - der allgemeinen Kostenentwicklung angepasste - Vergütungssätze für die im Kooperationsvertrag sowie im Subunternehmer-Dienstleistungsvertrag festgelegten Leistungen vereinbart wurden, die darüber hinaus künftig über vereinbarte Wertsicherungsklauseln jährlich angepasst werden. III. Risikomanagement und -prozess Die Gesellschaft verfügt über ein Risikomanagement, damit Risiken frühzeitig und gebündelt identifiziert sowie bewertet werden. Entsprechend der möglichen Schadenshöhe werden die Risiken in Klassen eingeordnet und mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit und möglicher Schadenshöhe versehen. Die Klassen reichen von "gering" über "mittel" bis hin zu "groß". Die Risikolage der Gesellschaft ist somit transparent und bedarfsgerecht dargestellt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. IV. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein Jahresüberschuss erwartet, der dem im Wirtschaftsplan ausgewiesenen Wert (30,8 TEUR) entsprechen dürfte. V. Chancen und Risiken Die nahezu ausschließliche Geschäftsgrundlage der WSG beruht auf dem mit der WWP geschlossenen Kooperationsvertrag. Die vertraglichen Regelungen weisen aktuell eine Laufzeit bis mindestens zum 31.12.2026 auf. Zumindest bis dahin ist der Geschäftsbetrieb der WSG gesichert. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass auch über das o. g. Datum hinaus die Kooperation mit der WWP fortgeführt wird und von der WWN auch weiterhin die Dienstleistungen, insbesondere im Leitungsbereich, erbracht werden. Diese Annahme begründet sich zum einen darin, dass die Zusammenarbeit der drei Unternehmen WWN, WWP und WSG sehr gut ist. Zum anderen ist nicht davon auszugehen, dass ein unwirtschaftlicher Aufbau von Parallelstrukturen im Bereich der Leitungsnetze auf Gesellschafterebene angestrebt wird. Bei der GVV Kommunalversicherung VVaG besteht für mögliche Haftungsrisiken eine Haftpflichtversicherung mit unbegrenzter Deckungszusage. Um einen hohen Leistungs- und Qualitätsstandard zu gewährleisten und Risiken für die Versorgung möglichst gering zu halten, erfolgte eine erfolgreiche Zertifizierung des bei der WSG implementierten Technischen Sicherheitsmanagementsystems durch den DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. im November 2018. Im November 2023 erfolgte die erfolgreiche Re-Zertifizierung. Über die branchenüblichen Risiken und Chancen hinaus sind derzeit keine besonderen Risiken und Chancen erkennbar.
Paderborn, 12. Dezember 2024 Andreas Reineke, Geschäftsführer Fritz Wüllner, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Wassernetz-Servicegesellschaft mbH, Paderborn Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Wassernetz-Servicegesellschaft mbH, Paderborn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wassernetz-Servicegesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Gesellschafterversammlung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die Gesellschafterversammlung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, den 18. Dezember 2024 DR.
RÖHRICHT - DR. SCHILLEN GmbH
Stephan-Ulrich Cebulla, Wirtschaftsprüfer Marc Heidbrink, Wirtschaftsprüfer |
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