Beteiligungsgesellschaften
Laetus GmbHLiquidiert
Sandwiesenstraße 27, 64665 Alsbach-Hähnlein, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
G.D. Automatische Verpackungsmaschinen GmbH | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Laetus GmbHAlsbach-HähnleinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Laetus GmbH Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Laetus GmbH, Alsbach-Hähnlein - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Laetus GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, 8. August 2022 Ernst
& Young GmbH
Behr, Wirtschaftsprüferin Tunn, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2021
Anhang für das Geschäftsjahr 2021I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Laetus GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Größenabhängige Erleichterungen des § 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gesellschaft ist unter der Firma Laetus GmbH mit Sitz in Alsbach-Hähnlein im Handelsregister des Amtsgerichts Darmstadt unter der Nummer HRB 85099 eingetragen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten - vermindert um plan- und außerplanmäßige Abschreibungen - bewertet. Die Nutzungsdauer von Software wird mit drei bis fünf Jahren veranschlagt. Für den entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert wurde zum Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung eine Nutzungsdauer von 15 Jahren zugrunde gelegt. Die Nutzungsdauer entspricht der erwarteten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten - vermindert um planmäßige Abschreibungen - bewertet. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Abschreibungsmethode vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis EUR 800 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Für vor 2020 angeschaffte Anlagegegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250 und EUR 1.000 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird linear ab dem Zugangsjahr über fünf Jahre abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten oder, soweit erforderlich, dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu aktivierungspflichtigen Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, dem niedrigeren Marktpreis oder dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert. In die Herstellungskosten sind neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Bestandsrisiken werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird mit der Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Periode nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthalten die Verpflichtungen aus Vorruhestandsverträgen, im Rahmen derer die jeweiligen Mitarbeiter ab dem Zeitpunkt der Freistellung bis zum Ende des 64. Lebensjahres eine monatliche Vergütung erhalten. Die Rückstellungen werden unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Für die Abzinsung wurden Diskontierungssätze für Restlaufzeiten von ein bis sechs Jahren als Schätzwert für Oktober 2021 (7-Jahres-Durchschnitt) verwendet. Die Zahlungen der nächsten Jahre wurden wie folgt diskontiert:
Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde auf die Berücksichtigung von Fluktuation, Gehalts- oder sonstigen Trends verzichtet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags, d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen, angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen ausgewiesen, die Ertrag für eine bestimmte Periode nach dem Abschlussstichtag darstellen. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Eine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen belaufen sich zum 31. Dezember 2021 auf TEUR 5.957 (i. Vj. TEUR 5.885). Diese betreffen in Höhe von TEUR 1.117 (i. Vj. TEUR 1.739) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Weiterhin sind Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 4.840 (i. Vj. TEUR 4.149) enthalten. 3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten belaufen sich auf TEUR 84 und beinhalten im Wesentlichen Vorauszahlungen für Wartungsverträge und Versicherungen. 4. Rückstellungen Sonstige Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen (TEUR 650; i. Vj. TEUR 757) und Boni (TEUR 2.731; i. Vj. TEUR 1.530). 5. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen zum 31. Dezember 2021 in Höhe von TEUR 294 (i. Vj. TEUR 546). Sie betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 294 i. Vj. TEUR 546). 6. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten belaufen sich insgesamt auf TEUR 367 und bestehen aus Einnahmen für noch zu erbringende Service- und Wartungsdienstleistungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag. 7. Latente Steuern Aufgrund der bestehenden körperschafts- und gewerbesteuerlichen Organschaft mit der DH Acquisition Holding GmbH, Wetzlar, ergeben sich keine zu bilanzierenden latenten Steuern. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt nach Regionen:
2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind keine periodenfremde (i. Vj. TEUR 0) oder außergewöhnlichen Erträge (i. Vj. TEUR 0) enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen
2. Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2021 betrug 152 (i. Vj. 166). 3. Geschäftsführung Die Geschäftsführung setzte sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:
Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat nur ein Geschäftsführer ein Gehalt von der Gesellschaft bezogen, weshalb die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt. 4. Anteilsbesitz Am Bilanzstichtag wurden an den folgenden Unternehmen Anteile im Sinne des § 285 Nr. 11 HGB gehalten:
5. Angaben zum Konzernabschluss Die Anteile an der Gesellschaft werden zu 100 % durch die DH Acquisition Holding GmbH, Wetzlar, gehalten. Diese ist ein mittelbares Tochterunternehmen der Danaher Corporation, Washington D.C., Washington D.C., USA. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen zur Danaher Corporation, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Das Mutterunternehmen der Gesellschaft für den kleinsten Kreis von Unternehmen ist die DH Acquisition Holding GmbH, die sämtliche Anteile der Gesellschaft unmittelbar hält. 6. Abschlussprüferhonorar Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers braucht gemäß § 285 Nr. 17 HGB nicht angegeben zu werden, da es in den Angaben des Konzernabschlusses der Danaher Corporation einbezogen wird. 7. Cash-Pool / Haftung Im Rahmen des von der Kaltenbach und Voigt GmbH, Biberach, eingerichteten zentralen Cash-Poolings, an dem neben der Gesellschaft auch verschiedene andere Gesellschaften des Danaher-Konzerns teilnehmen, haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch für einen eventuellen Verbindlichkeitssaldo, der sich infolge des Cash-Poolings auf dem Konto der Cash-Pool führenden Gesellschaft, der Kaltenbach und Voigt GmbH, ergibt. Der Kassabestand des Cash-war zum 31. Dezember 2021 positiv. Das Risiko der Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wird durch die Geschäftsführung aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der teilnehmenden Unternehmen als gering eingeschätzt. Gemäß § 73 AO haftet die Gesellschaft als Organgesellschaft für die im Rahmen der Organschaft bestehenden Steuerverbindlichkeiten des Organträgers. Das Risiko der Inanspruchnahme wird infolge der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Organträgers als gering eingeschätzt. Weitere Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 i. V. m. 268 Abs. 7 HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht. 8. Gewinnverwendung Der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 wird aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages vom Gesellschafter ausgeglichen. 9. Nachtragsbericht Nach dem Einmarsch der russischen Streitkräfte in die Ukraine und dem sich ausweitenden Kriegsgeschehen wird mit fortwährenden Auswirkungen auf die globalen Lieferketten, Energieversorgung und Preise gerechnet, die auch Laetus betreffen werden. Im Moment sehen wir noch keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft. Im März 2022 hat die Gesellschaft angekündigt, bis Ende des ersten Quartals 2023 Teile der Produktion an eine Schwestergesellschaft im Danaher-Konzern auszulagern, um Effizienzen im Produktionsprozess zu schaffen. Im weiteren Verlauf wird vor dem Hintergrund der während der Corona-Pandemie eingeübten und erweiterten Telearbeit vieler Mitarbeiter geprüft, inwieweit die Fixkosten durch eine Verlagerung des Standorts in ein deutlich kleineres Gebäude gesenkt werden können.
Alsbach-Hähnlein, den 8. August 2022 Ranjana Bhagwakar Jonathan E. Hinkemeyer Amelie Cecilie Wulff Dr. Reinhard Kleyna Entwicklung des Anlagevermögens 2021
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20211. Grundlagen der Gesellschaft Die Laetus GmbH besteht seit 2006 als eigenständiges Unternehmen. Zuvor war sie nach initialer Gründung im Jahr 1974 und Verkauf an die Romaco-Gruppe in die Romaco Pharmatechnik GmbH, Karlsruhe, eingegliedert worden, um dann nach Verkauf an die COESIA Gruppe wieder ausgegliedert zu werden. Mit Wirkung zum 1. Dezember 2015 wurden die Laetus GmbH, die Laetus France S.a.r.l., Courcouronnes/Frankreich, sowie sämtliche Aktivitäten der Laetus Gruppe durch die Danaher Corp., Washington D.C./USA, von der COESIA Gruppe übernommen. Alleiniger Gesellschafter zum 31. Dezember 2021 ist die DH Acquisition Holding GmbH, Wetzlar. Mit dieser besteht auch ein Ergebnisabführungsvertrag. Die Gesellschaft ist spezialisiert auf die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von hochentwickelten Kontrollsystemen zur pharmazeutischen Packmittelkontrolle, angefangen bei der Identifizierung fehlerhafter Packmittel bis zur sicheren Ausschleusung aus dem Verpackungsprozess (Vision Inspect). Des Weiteren hat die Laetus GmbH das Produktfeld Track & Trace aufgebaut. Die modulare Secure Track & Trace-Software bietet dabei alle Möglichkeiten, die internationalen Anforderungen an eine lückenlose Produktverfolgung zu erfüllen. Die Modularität und der dreistufige Aufbau des Systems garantieren ein Höchstmaß an Flexibilität und Investitionssicherheit. Die Firma arbeitet mit verschiedenen Maschinenbaufirmen zusammen und bietet für den Endkunden Komplettlösungen im Projektgeschäft an. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Geschäftsjahr 2021, im zweiten Jahr der Corona-Pandemie, von zumeist positiver Stimmung geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im Jahr 2021 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 2,9 % (Vorjahr -4,6 %). Während das 1. Quartal noch coronabedingt schrumpfte, wuchs die Wirtschaft im zweiten und dritten Quartal deutlich, bevor sie aufgrund politischer Unsicherheiten im vierten Quartal stagnierte. Die Inflationsrate in Deutschland sprang im Sommer 2021 von ca. 2,5 % im ersten Halbjahr auf 5,3 % im Dezember 2021 und lag für das Jahr bei 3,1 %. Auch die Weltwirtschaft wuchs nach der Rezession in 2020 im Geschäftsjahr um deutliche 5,7 %. Das globale Inflationsniveau stieg wie in Deutschland über das Jahr hinweg an. Die OECD Länder verzeichneten im vierten Quartal 2021 einen Preisanstieg von 5,2 %. Die Inflationsraten wurden maßgeblich durch höhere Energie- und Lebensmittelpreise getrieben. Nach Beginn der Ukraine-Krise im Februar 2022 ist für die kommenden Jahre davon auszugehen, dass sich die weltwirtschaftliche Situation als komplex und schwierig darstellen wird. Insbesondere da Unterbrechungen der Energieversorgung oder der Lieferketten die ohnehin schon angespannte Lage auf den Beschaffungsmärkten weiter verschärfen könnte. 2.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen und Geschäftsbericht In den Geschäftsjahren 2018 und 2019 wuchs die Gesellschaft außerordentlich stark. Dies wurde durch die Umsetzung der EU Falsified Medicine Directive (EU FMD) stimuliert, wonach alle Hersteller von pharmazeutischen Produkten für den Verkauf in der EU verpflichtet sind, Track & Trace -Lösungen einzusetzen. In 2020 normalisierte sich die Nachfrage nach diesen Maschinen wieder und der Markt schrumpfte aufgrund der Corona-Pandemie stärker als erwartet. Für das Geschäftsjahr 2021 hatte die Gesellschaft in diesem Segment einen weiteren Rückgang der Nachfrage nach Maschinen aber dafür einer erhöhte Nachfrage nach Software und Services erwartet. Die Nachfrage nach neuer Hardware kam im Segment Track & Trace im Jahr 2021 fast zum Erliegen. Im traditionellen Standbein der Vision Inspect Systeme sorgten positive Wachstumsimpulse insb. aus China für eine kontinuierliche Entwicklung. Insgesamt bewegt sich der Auftragseingang mit TEUR 27.065 (Vorjahr TEUR 32.120) deutlich 15 % unter dem Vorjahresniveau. Der Auftragsvorrat beläuft sich auf TEUR 9.999 (Vorjahr TEUR 14.111). Die wichtigsten Märkte sind Deutschland, Frankreich, die Schweiz und China. Der Umsatz wuchs im Berichtsjahr leicht um 2,6 %, wobei die Nachfrage nach Track & Trace - Lösungen sank und die nach Vision Inspect Systemen stark wuchs. Die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Ergebnisabführung sind die wesentlichen Steuerungsgrößen für die Gesellschaft. 3. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 3.1. Ertragslage Die Umsatzerlöse stiegen im abgelaufenen Geschäftsjahr um 2,6 % auf TEUR 29.315 (Vorjahr TEUR 28.575). Damit übertraf der Umsatz die im letztjährigen Lagebericht prognostizierten TEUR 27.800. Ein besonderer Impuls kam dabei aus dem chinesischen Markt, wo ein Wachstum mit Vision Inspect Systemen verzeichnet werden konnte. Die Materialaufwendungen sanken aufgrund der geringeren Nachfrage von Maschinen für das Track & Trace-Segment um TEUR 686 von TEUR 8.979 auf TEUR 8.292. Das Rohergebnis der Gesellschaft (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderungen abzüglich Materialaufwand) blieb mit TEUR 18.551 unter Vorjahresniveau (TEUR 19.664). Trotz des gleichbleibenden Geschäftsvolumens sind die Mitarbeiterzahlen leicht unter Vorjahresniveau, wobei die die Personalaufwendungen im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund der Reduzierung des Personalbestandes im Laufe des Vorjahrs sanken. Die Personalaufwendungen beliefen sich zum Geschäftsjahresende auf TEUR 13.424 (Vj. TEUR 13.576). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit TEUR 5.246 deutlich unter Vorjahresniveau (Vj. TEUR 9.333). Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die Kosten für Distributoren und Auslandsvertretungen stark gesunken. Zudem verringerte die Schließung des Standortes Bensheim zum Jahreswechsel 2020/2021 die Aufwendungen für Miete und Mietnebenkosten. Das Jahresergebnis vor Verlustübernahme beträgt TEUR -492 gegenüber einem Jahresfehlbetrages von TEUR -3.966 im Vorjahr. 3.2. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.013 verringert. Diese Entwicklung resultiert aus der Aktivseite aus der Verminderung der Vorräte von um TEUR 4.726 auf TEUR 2.249. Weiterhin gingen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.290 auf TEUR 2.950 zurück. Diese Entwicklungen hängen im Wesentlichen mit Erfolgen im Forderungsmanagement zusammen. Das Anlagevermögen hat sich gegenüber 2020 auf Grund der planmäßigen Abschreibungen reduziert. Das Anlagevermögen hatte zum Stichtag einen Buchwert von TEUR 1.201 (Vorjahr TEUR 1.692). Der bei der Übernahme des Geschäftsbereiches im Jahre 2006 entstandene Geschäfts- oder Firmenwert war zum 31. Dezember 2021 voll abgeschrieben (Vorjahr TEUR 96). Gegenläufig entwickelten sich die Forderungen gegen Gesellschafter, die in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten sind. Diese belaufen sich zum Stichtag auf TEUR 4.840 (Vj. TEUR 4.146) und beinhalten im Wesentlichen die Forderung aus Verlustübernahme. Auf der Passivseite resultiert die Verringerung der Bilanzsumme insbesondere aus dem Rückgang der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen. Das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2021 wie auch im Vorjahr TEUR 9.737 und die Eigenkapitalquote somit 52,4 % (Vorjahr 47,3 %). 3.3. Finanzlage Kurzfristig finanziert sich unsere Gesellschaft über ein Cash-Pooling innerhalb der Danaher Gruppe. Zum Abschlussstichtag wurde diese Option nicht in Anspruch genommen. Die Gesellschaft verfügt zum Stichtag über liquide Mittel in Höhe von TEUR 5.773 (Vj. TEUR 3.319). Langfristige Projekte werden mit Anzahlungen der Kunden finanziert. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. 3.4. Gesamtaussage Die Gesellschaft hat das Geschäftsjahr 2021 mit einem Verlust beendet, den sie aufgrund des Vorjahresergebnisses auch erwartet hatte. Das Jahr 2021 wurde genutzt um das Geschäft zu konsolidieren und profitable Wachstumsbereiche zu erschließen. Im Mai 2021 hat die Gesellschaft die Geschäftsbereiche Track & Trace und Vision Inspect organisatorisch voneinander getrennt und sodann die Strategien für diese unterschiedlichen Märkte neu definiert. Die Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2021 war nicht zufriedenstellend. 4. Chancen- und Risikobericht Unsere Gesellschaft hat sich in den verschiedensten Applikationsbereichen im Bereich der Verpackungskontrolle gut positioniert und hat im Bereich der Track & Trace-Lösungen seit 2016 eine führende Rolle in Europa eingenommen. Das komplexe Projekt-Geschäft soll in Kooperation mit Unternehmen der Danaher Gruppe sowie externen Fachspezialisten und Partnerfirmen auf weitere Branchen wie Schmierstoffe oder Säuglingsnahrung übertragen werden, um wieder Wachstum realisieren zu können. Die Gesellschaft hat mit der geplanten Verlegung der Produktion die nötigen Maßnahmen ergriffen, um den negativen Auswirkungen weiter entgegenzuwirken. Flankierend dazu wird die Gesellschaft versuchen weitere Fixkosten in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen zu senken. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind bisher nur in geringem Rahmen zu verzeichnen. Mit einem Großteil der Kunden wird bereits seit Jahren zusammengearbeitet. Ein aktives Forderungsmanagement unterstützt diese Kundenbeziehungen und minimiert das Ausfallrisiko. Risiken können auch durch das komplexe Projekt-Geschäft entstehen, wenn es zu Schwierigkeiten innerhalb großer Aufträge kommt und entsprechende Anpassungen vorgenommen werden müssen. Ein materielles Liquiditätsrisiko, also das Risiko, dass die Gesellschaft möglicherweise ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen kann, sehen wir derzeit nicht. Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht auf externe Finanzierungsquellen angewiesen, da der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit zur Deckung des vorhersehbaren Liquiditätsbedarfs ausreicht. Auch die Planung für die nächsten drei Jahre sieht keine Notwendigkeit vor, sich kurzfristig über das Cash-Pooling innerhalb der Danaher Gruppe zu finanzieren. Insgesamt wird nach unserer Einschätzung aufgrund der getroffenen Maßnahmen sowie auf Grundlage der aktuellen Planung eine voraussichtlich ausreichende Liquiditätsausstattung vorhanden sein, damit die Gesellschaft mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ihren Zahlungsverpflichtungen im Prognosezeitraum nachkommen kann. Keine der bestehenden Risiken werden derzeit als bestandsgefährdend angesehen. Aufgrund der sich laufend verändernden Situation ist die weitere Entwicklung jedoch weiterhin laufend zu beobachten. 5. Prognosebericht Die im Vorjahr prognostizierten Umsätze für das Geschäftsjahr von ca. EUR 27,8 Mio. konnten sogar übertroffen werden. Der Umsatz des Geschäftsjahres lag bei EUR 29,3 Mio. Obwohl das Jahresergebnis am Ende des Geschäftsjahres mit TEUR -492 nach wie vor negativ ist, hat es sich deutlich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Grund dafür sind aufgrund der erfolgreichen Restrukturierungsmaßnahmen gesunkene Personalaufwendungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Wir sind davon überzeugt, dass die Gesellschaft nach 2021 - mit Ausnahme der möglichen, über die Planung hinausgehenden Auswirkungen der Ukraine-Krise - einen stabilen Aufschwung des Umsatzvolumens verzeichnen wird. Für das Geschäftsjahr 2022 gehen wir von Umsatzerlösen in Höhe von EUR 31,2 Mio. und einem positiven Jahresergebnis von EUR 0,2 Mio. aus. Wir gehen davon aus, dass trotz des erwarteten Anstiegs der Umsatzerlöse das Nachfrageverhalten nach wie vor verhaltener sein wird also vor der Pandemie. Wir planen in den nächsten Jahren zusammen mit anderen Danaher-Gesellschaften Maßnahmen, um unsere Kostenbasis zu flexibilisieren. Eine dieser Maßnahmen besteht in der Zusammenlegung von Produktionsstandorten, um Fixkosten zu senken und Synergieeffekte zu realisieren.
Alsbach-Hähnlein, den 8. August 2022 Die Geschäftsführung Ranjana Bhagwakar Jonathan E. Hinkemeyer Dr. Reinhard Kleyna Amelie Cecilie Wulff Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 der Laetus GmbH, Alsbach-Hähnlein, wurde am 1. September 2022 festgestellt. |
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