Stammdaten

Register
Amtsgericht Gütersloh HRB 8125
Eingetragen
18.12.2008
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Türen und Fenstern aus Kunststoffen
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Kunststoff- und Metallprodukten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Schwarzkopf
seit 19.12.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

60.00% identifiziert40.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Thomas SchwarzkopfAPERA Beteiligungsverwaltung GmbH
60.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
40.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ELCO GmbH

Gütersloh

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

BILANZ

AKTIVA

Einzelposten Geschäftsjahr Gesamt Geschäftsjahr Einzelposten Vorjahr Gesamt Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen 3.137.128,93 3.120.158,76
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 221.946,00 326.256,10
II. Sachanlagen 2.914.982,93 2.793.702,66
III. Finanzanlagen 200,00 200,00
B. Umlaufvermögen 4.342.337,41 3.622.399,65
I. Vorräte 2.940.532,35 2.546.680,55
II. Forderungen und sonstige Vermögengegenstände 1.192.431,67 1.041.611,72
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 209.373,39 35.107,38
C. Rechnungsabrechnungsposten 3.528,00 33.565,38
Summe Aktiva 7.482.994,32 6.776.123,79

PASSIVA

Einzelposten Geschäftsjahr Gesamt Geschäftsjahr Einzelposten Vorjahr Gesamt Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital 1.963.419,77 1.975.167,28
I. Gezeichnetes Kapital 650.000,00 650.000,00
II. Kapitalrücklagen 729.735,91 729.735,91
III. Bilanzgewinn 583.683,86 595.431,37
B. Rückstellungen 197.503,50 196.626,86
C. Verbindlichkeiten 5.322.071,07 4.604.329,65
Summe Passiva 7.482.994,34 6.776.123,79

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

ELCO GmbH

I. ALLGEMEINE ANGABEN

Die ELCO GmbH, Gütersloh (Amtsgericht Gütersloh, Abteilung B, Nr. 8125), weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 und 4 HGB auf.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2022 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach den Vorschriften der §§266 ff. HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Bei der Aufstellung des Anhangs wurden die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroßen Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch genommen.

Der Jahresabschluss wird unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt.

Die Corona-Pandemie sowie die damit zusammenhängenden behördlich veranlassten Maßnahmen als auch der Ukraine- sowie der Nahost-Krieg wirken sich negativ auf die Real- und Finanzwirtschaft aus. Die Auswirkungen der durch die Pandemie als auch die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und an anderen Stellen ausgelösten Verwerfungen auf den Märkten auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022 waren deutlich zu spüren.

Aufgrund der Unsicherheit über die Dauer und damit zusammenhängenden Auswirkungen der wirtschaftlichen Verwerfungen gehen wir zum Zeitpunkt der Aufstellung des 5 Jahresabschlusses 2022 für das Gesamtjahr 2023 von einer wechselhaften Auftragslage aus.

Die Liquiditätslage stellt sich zum Zeitpunkt der Aufstellung als zufriedenstellend dar; die für ein Wachstum benötigte Liquidität ist durch entsprechende Auftragseingänge und vorhandene nicht in Anspruch genommene Kreditlinien gesichert.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen Immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen über eine Nutzungsdauer von 3 bis 12 Jahren bewertet.

Unter den Sachanlagen wurden die Anlagegüter zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um nutzungsbedingte planmäßige lineare Abschreibungen aktiviert. Im Bereich der Bauten auf fremden Grundstücken wurde eine Nutzungsdauer von 8 bis 14 Jahren angesetzt. Die technischen Anlagen und Maschinen werden über eine Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren und die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung von 3 bis 15 Jahren abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter wurden (im Einzelwert bis 800 €) unter Anwendung der steuerrechtlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG sofort in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Abschreibungen waren nicht erforderlich.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des § 255 HGB angesetzt. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden die Bestandteile gemäß § 255 Abs. 2 S. 1 und 3 HGB, d.h. unter Einbezug der notwendigen allgemeinen Verwaltungskosten, berücksichtigt.

Wertmindernden Umständen wird nach dem strengen Niederstwertprinzip durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Im Berichtsjahr wurden die Wertberichtigungen unter der Berücksichtigung der Gängigkeit ermittelt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände bestehen in Euro. Sie wurden zum Nominalwert angesetzt. Den Risiken bei den Forderungen und sonstigen Vermögens- 6 Gegenständen wurde durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten bilanziert worden.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite gemäß § 250 Abs. 1 HGB nur Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt.

Bei den sonstigen Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt und auf der Grundlage bzw. in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellung für Gewährleistungen wurde nach den Erfahrungen der Vergangenheit gebildet. Der Großteil der Rückstellungen entfällt auf die Rückstellung für Urlaub u. Stunden.

Die Verbindlichkeiten bestehen in Euro. Sie wurden mit den Erfüllungsbeträgen passiviert.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 7 III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagespiegel Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs

III. Angaben zur Bilanz

1. Vorräte

Wir haben unsere Vorratsbestände insbesondere bei den Rohstoffen gezielt stark ausgeweitet, um unsere Versorgungssicherheit - auch bei einer gegebenenfalls möglichen Unterbrechung von Lieferketten - weitegehend sicherzustellen.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen uns sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Eigenkapital

Zum Stand 31.12.2022 ergeben sich die bis heute unveränderte gesellschaftliche Verhältnisse der ELCO GmbH wie folgt:

EURO 260.00,00 40,00% CAM Corporate Asset Management GmbH (vormals: ELCO Beteiligungsgesellschaft mbH
EUR 390.000,00 60,00% APERA Beteiligungsverwaltung GmbH
EUR 650.000,00 100,00% Stammkapital

4. Verbindlichkeiten

Die zum Abschlussstichtag bestehenden Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeit aus:

Restlaufzeit
< 1 Jahr 1-5 Jahre > 5 Jahre
T€ T€ (VJ) T€ T€ (VJ) T€ T€ (VJ)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 941,5 427,4 1.649,1 1.242,4 150,0 543,7
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 848,2 152,0 0,0 0,0 0,0 0,0
3. Verbindlichkeiten ggn. Verbundenen Unternehmen 0,0 0,0 0,0 0,0 1.650,0 2.150,0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 83,3 88,8 0,0 0,0 0,0 0,0
Summe 1.873,0 668,2 1.649,1 1.242,4 1.800,0 2.693,7
Summe
T€ T€ (VJ)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.740,6 2.213,5
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 848,2 152,0
3. Verbindlichkeiten ggn. Verbundenen Unternehmen 1.65,0 2.150,0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 83,3 88,8
Summe 5.322,1 4.604,3

5. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Alle Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus der Aufnahme von Betriebsmittelkrediten und Investitionsdarlehen bei der Hausbank der Gesellschaft sind durch die Verpfändung der Vorräte, der Forderungen und des fremdfinanzieren Sachanlagevermögens besichert.

6. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in voller Höhe aus sonstigen Verbindlichkeiten. Diese Darlehnverbindlichkeiten unterliegen einem qualifizierten Rangrücktritt und sind bis zum 31.12.2028 tilgungsfrei.

IV. Sonstige Pflichtangaben

1. Anzahl Mitarbeiter

Während der Geschäftsjahre wurden im Durschnitt beschäftigt:

2022 2021 2020 2019
Gewerbliche Mitarbeiter 52 58 50 49
Angestellte 15 18 13 16
67 76 63 65

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Mietvertrag der Betriebsimmobilie in der Höhe von 1,08 Mio. Euro bis zum 31.12.2025. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen belaufen sich auf TEUR 85 bis zum Jahr 2028.

3. Nachtragsbericht

Besondere Ereignisse nach dem Abschlussstichtag ergaben sich nicht. Hinsichtlich der Ausführung zur Auswirkung der Corona-Pandemie und des Ukraine Kriegs verweisen wir aus I. Allgemeine Angaben des Anhangs.

4. Ergebnis

Der Jahresabschluss soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Gütersloh, den 24. Januar 2024

Jörg Schuppener, Geschäftsführender Gesellschafter

Thomas Schwarzkopf, Geschäftsführender Gesellschafter

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

2022 2021
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 9.602.066,61 9.099.857,21
2. Erhöhung/Verminderung des Bestandes anfertigen und unfertigen Erzeugnissen 76.366,79 302.609,81
3. sonstige betriebliche Erträge 13.855,82 25.365,40
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -4.885.860,70 -4.541.142,89
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -123.00865 -167.346,15
-5.008.869,35 -4.708.489,04
5. Personalaufwand
a) Lohne und Gehälter -2.574,07156 -2.368.608,36
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -549.414,73 -493.160,08
-3.123.486,29 -2.861.763,44
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -469.732,19 -361.206,65
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.539.776,99 -1.366.841,14
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 10,31 8,84
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
- davon an verbundene Unternehmen EUR 1.836,00 (Vj.: EUR 2.160,00) -60.378,22 -52.494,85
10. Außerordentliche Erträge 500.000,00 0,00
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,00 0,00
12. Ergebnis nach Steuern -9.943,51 77.046,14
13. Sonstige Steuern -1.804,00 -1.527,00
14. Jahresfehlbetrag/-überschuss -11.747,51 75.519,14
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 595.431,37 519.912,23
16. Bilanzgewinn 583.683,86 595.431,37

Lagebericht

Wirtschaftsbericht

I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2022

1. Allgemeine Entwicklung

Im Jahreswirtschaftsbericht 2022 erwartete die Bundesregierung für 2022 ein preisbereinigtes Wachstum von 3,6%. Laut Jahreswirtschaftsbericht hat Deutschland die wirtschaftlichen Folgen des Krieges in der Ukraine bislang gut bewältigt und behauptet sich trotz Energiekrise und Lieferketten Probleme.

Die Zahl der Beschäftigten liegt aus Rekordniveau und hat zuletzt weiter zugelegt. Im Jahr 2022 soll die Erwerbstätigkeit weiter steigern. Die Ausgangslage zum Jahresbeginn ist besser als erwartet: 2022 wuchs die Wirtschaftskraft um 2,8 Prozent. Für 2023 bestehen weiterhin große Unsicherheiten aufgrund des Kriegs in der Ukraine, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung und der hohen Energiepreise.

Die Bundesregierung hat umfangreiche Maßnahmen bezüglich der Sicherung der Energieversorgung ergriffen und drei Entlastungspakete in der Höhe von 95 Milliarden Euro sowie einen Abwehrschirm in der Höhe von 200 Milliarden Euro für die Wirtschaft beschlossen. Die Bundesregierung geht davon aus, dass die Inflation in den nächsten Monaten sinkt und keine weiteren Preissteigerungen erfolgen.

ELCO GmbH hat seine Umsatzerlöse im vergangenen Geschäftsjahr leicht steigern können. Lt. statistischem Bundesamt verzeichnet die wesentliche Inlands-Zielbranche "Küchenmöbelindustrie Deutschland" mit 7% ein deutlich höheres Wachstum.

Das Jahr 2023 war geprägt vom Ukraine-Krieg, der Energiekrise, dem Nahost-Krieg und den damit zusammenhängenden Veränderungen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens. Insbesondere machte sich in allen unseren Produkt- und Kundengruppen ab dem zweiten Halbjahr 2023 massive Umsatzrückgänge bemerkbar.

2. Leistungen

Die Gesellschaft produziert und vertriebt Kunststoffteile an die Küchenmöbel-, Möbel-, Fahrzeug-, und sonstigen Industrien sowie deren Zulieferer mit den Kunststoffverarbeitungsverfahren Spritzguss, Extrusion und Thermoformen.

Mit dem Großteil dieser Kunden bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen. Kontinuierliche Produktinnovationen, verbunden mit einem umfangreichen Leistungsspektrum der Gesellschaft und Kundenfokussierung sollen eine hohe Zufriedenheit und Bindung der Kunden gewährleisten und sind die Grundlage für die Etablierung euer Kundenbeziehungen.

3. Investitionen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von T€ . getätigt. Die Erweiterungsinvestitionen waren insbesondere neue Maschinen, die die Gesellschaft in die Lage versetzen, produktiver zu produzieren. Die kontinuierliche Entwicklung neuer Designs und Produkte erforderte Investitionen in neuen Formen und Werkzeuge.

4. Finanzierung

Der laufende Finanzbedarf der Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr bei planmäßiger Tilgung bestehender Darlehn aus dem Cash-flow finanziert werden.

Die Gesellschaft hat im Jahr 2022 Rechnungen - sowie sie skontier fähig waren - unter Ausnutzung von Skonto reguliert. Die kurz- und mittelfristigen Verbindlichkeiten dienten ausschließlich der Abwicklung laufender Geschäfte.

5. Personal

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl inkl. Auszubildenden betrug 67 Personen. Personalkosten in Höhe von insgesamt T€ 3.123 [T€ 2.862] erhöhten sich weiter um T€ 261=9.12%, maßgeblich durch die Ausweitung des Umsatzes und die notwendige personelle Transformation.

II. Lage des Unternehmens

1. Ertragslage

Die für die Gesellschaft wichtigen Styrolkunststoffe Polystyrol und ABS hatten im Geschäftsjahr eine weiterhin steigende Preisbasis über dem Niveau des Vorjahres. Polystyrol (HIPS-Spritzguss) stieg dabei vom gewichteten durchschnittlichen Referenzpreis von 2.302,92 €/t in 2022 (+16,9%) und ABS-Extrusion-natur von 3.232,92 €/t auf 3.688,33 €/t (+14,1%). Diese weiteren, im Vergleich zu 2022 och höheren Preise stellten die Gesellschaft vor große Probleme. Teilweise wurden mit Kunden nur noch Preise auf Quartalbasis vereinbart, da es ansonsten nicht möglich gewesen wäre, die Kostensteigerungen adäquat weiterzugeben.

Mit T€ 4.669 wurde ein im Vergleich zum Vorjahr [T€ 4.695] um 0,55% verschlechterter Rohertrag erzielt. Das Jahresergebnis beläuft sich auf T€ -12. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgen in vollem Umfang planmäßig und haben sich Berichtsjahr auf T€ 470 [T€ 361] erhöht. Weitere Investitionen in neue Maschinen werden dazu führen, dass der Wert der Abschreibungen steigen wird.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um insgesamt 174T€ gestiegen. Zu dieser Steigerung beigetragen haben insbesondere die Raumkosten aufgrund einer vertraglich vereinbarten Mieterhöhung von 180 T€. Ebenfalls weiter gestiegen sind die Kosten für Verpackungsmaterial.

Trotz der durch Homeoffice und weitere Digitalisierungsmaßnahmen erforderlichen Maßnahmen bei den Änderungen und Modernisierungen unserer IT-Infrastruktur kam es nicht zur Erhöhung von EDV-Aufwendungen.

2. Finanzlage

Aufgrund des erzielten Cash-flows sowie der eingeräumten Kreditlinien und Darlehen von Banken war die Liquiditätslage des Unternehmens im Berichtsjahr ausnahmslos gut.

Somi war im Berichtsjahr die Finanzlage jederzeit als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf fokussiert, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skonto zu begleichen, sowie Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

3. Vermögenslage

Der Gesamtwert der Vorräte am Ende des Berichtsjahres betrug T€ 2.941 [T€ 2.547]. Das entspricht einer Erhöhung um T€ 394 = 15.469%. Wesentlich für diese Veränderung waren Steigerungen bei Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffen und unfertigen und fertigen Bestände bei gleichzeitigen Verminderungen der Erzeugnisse und Waren.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Bilanzstichtag T€ 1.094 [T€ 757].

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich durch neue Darlehen um T€ 528.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen erhöhten sich zum Berichtsjahresstichtag auf T€ 848 [T€ 152].

Die Kapitalstruktur zum Bilanzstichtag ist durch einen weit überdurchschnittliche wirtschaftliche Eigenkapitalquote in Höhe von 48,28% [60,89%] gekennzeichnet.

B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Chancen- und Risikobericht

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen erfolgreich eine konservative Risikopolitik.

Aufgrund der volatilen Rohstoffmärkte im Kunststoffsektor - in Verbindung mit nicht vorhersehbaren Verknappungen einzelner Rohstoffe - kann zum heutigen Zeitpunkt nicht völlig ausgeschlossen werden, dass der Unternehmenserfolg von nicht prognostizierbaren Auswirkungen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung beeinflusst wird.

Das Jahr 2023 wurde wesentlich geprägt durch den Ukraine-Krieg sowie Nahost-Krieg und den damit zusammenhängenden Veränderungen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens. Insbesondere der seit Februar 2022 andauernde Krieg verursacht durch den völkerrechtswidrigen Einmarsch von Russland in die Ukraine wird massive gesellschaftliche und wirtschaftliche Auswirkungen auf die nächsten Jahre haben.

II. Prognosebericht

Die wirtschaftliche Entwicklung ist weiter sehr stark geprägt durch den Ukraine-Krieg sowie den im Jahr 2023 neu dazugekommen Nahost-Krieg. Die weiteren Entwicklungen sind ungewiss und beeinträchtigen die Prognosesicherheit, da die Wirtschaftsteilnehmer auf weltwirtschaftliche Entwicklungen reagieren müssen, auf die sie selbst keinen Einfluss haben.

Der Umsatz für 2023 wird voraussichtlich um ca. 12% sinken.

Aufgrund der stark gesunkenen Nachfrage in fast allen Kunden- und Produktbereichen hat die Geschäftsführung der ELCO GmbH Maßnahmen zu einer umfangreichen Kostenreduzierung initiiert. Im ersten Quartal 2024werden wir die Fixkosten im Vergleich zum Vorjahr m ca. 200 T€ p.a. reduzieren.

Auf dieser Basis erwarten wir gemäß Planung im Jahr 2024 wieder einen moderaten Gewinn.

Wie jedes Jahr, wird auch der Erfolg des Jahres 2023 zusätzlich stark von der Preisentwicklung der verschiedenen Kunststoffe (Rohstoffe) beeinflusst. Der Kunststoffpreis hängt wiederum von den internationalen Spotmarktpreisen für Benzol, Styrol, Butadien, Ethen und von den Energiepreisen ab. Die Preisentwicklung dieser weltweit auf Monatskontraktbasis verhandelten Rohstoffe ist für die Gesellschaft weder verlässlich prognostizier- noch beeinflussbar. Die weitere Preisentwicklung kann um ein Vielfaches volatiler als in den Vorjahren sein. Trotz weltweiten Einkaufs kann auch die Versorgungssicherheit nicht wie in den Vorjahren antizipiert werden - ähnliche Rohrstoffverknappungseffekte und Preissteigerungen sind zurzeit auch bei anderen Rohstoffen, wie z.B. Eisen/Stahl, Holz/Spannplatten, Elektronik und anderen Branchen, wie z.B. der KFZ- und Küchenmöbelindustrie zu beobachten.

Angesichts der sehr dynamischen Energiekrise und der angespannten Situationen bezüglich Lieferketten ist die Entwicklung der europäischen und weltweiten Wirtschafträume für und nur in Szenarien prognostizierbar, da die wirtschaftlichen Verwerfungen ganzer Branchen und Volkswirtschaften erst mit mehreren Monaten bis Jahren Verzögerung offenbar werden.

III. Nachtragsbericht

Nach dem Ende des Geschäftsjahres 2022 sind keine - bis auf die oben erläuterten und/oder im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, dem Ukraine- Krieg und den Turbulenzen an den Rohstoff- und Energiemärkten im Zusammenhang stehenden- - Vorgänge von gravierender Bedeutung eingetreten.

IV. Forschungs- und Entwicklungsbericht

Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang Entwicklungen zur technischen Optimierung vorhandener Produkte sowie Neueinführung von Produktioninnovationen.

 

Gütersloh, den 24. Januar 2024

gez. Jörg Schuppener, Geschäftsführender Gesellschafter

gez. Thomas Schwarzkopf, Geschäftsführender Gesellschafter

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 24. Januar 2024

Bestätigungsvermerks

1. Wir haben dem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2022 der ELCO GmbH, Gütersloh, in der diesem Bericht als Anlage beigefügten Fassung den unter dem Datum vom 24. Januar 2024 in Köln unterzeichneten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS" an die ELCO GmbH, Gütersloh.

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ELCO GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01 .Januar 2022 bis zum 31. Dezember sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ELCO GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse:

Entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von er Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

2. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lagerberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und Lagebericht" unsren Bestätigungsvermerkes weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferber sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die intern Kontrollen, die sie in Überstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

3. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, di Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht. Den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachten haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

4. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maßen Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass einen in Übereinstimmung mi § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhandlung. Darüber hinaus:

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachwiese, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können,

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethode sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben,

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann,

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfällen und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt,

beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umgang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unser Prüfung feststellen.

 

Köln, den 24. Januar 2024

HKS GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsprüfungsgesellschaft

Dr. Heiz Hofer, Wirtschaftsprüfer

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