Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 2289
Eingetragen
10.5.1978
Branche
Reparatur und Instandhaltung von elektrischen AusrüstungenHerstellung von elektrischem InstallationsmaterialReparatur und Instandhaltung von sonstigen Ausrüstungen
Gegenstand
Von Amts wegen berichtigt: Die Entwicklung, Planung, Prüfung und Abnahme von Sicherheitsanlagen, insbesondere im Bereich Elektro-, Brandmelde- und Blitzschutzanlagen sowie der Verkauf und die Installation/Reparatur von Blitzschutz-, Sicherheits- und Elektroanlagen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marc Philipp Weber
seit 24.3.2015
Geschäftsführer
Rainer Polenz
seit 20.3.2006
Geschäftsführer
Georg Weber
seit 20.3.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

RBS + PWW GmbH

Darmstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3,00 3,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.505.460,60 2.191.477,60
2.505.461,60 2.191.479,60
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 500,00 500,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. in Arbeit befindliche Aufträge 42.481,50 18.687,25
2. fertige Erzeugnisse und Waren 313.364,80 416.078,64
355.846,30 434.765,89
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.970.096,80 1.653.306,40
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (Vorjahr EUR 0,00)
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 299,56 444,00
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (Vorjahr EUR 0,00)
3. sonstige Vermögensgegenstände 77.783,34 171.850,86
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 13.560,64 (Vorjahr EUR 18.360,64)
2.048.179,70 1.825.601,26
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.606.869,53 957.196,23
C. Rechnungsabgrenzungsposten 192.492,47 116.935,91
6.709.352,60 5.526.481,89

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 51.200,00 51.200,00
B. Rückstellungen
1. sonstige Rückstellungen 598.289,77 380.821,38
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.955.490,99 1.595.336,17
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 736.824,25 (Vorjahr EUR 591.010,05)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 1.218.666,74 (Vorjahr EUR 1.004.326,12)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 269.280,37 224.980,03
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 269.280,37 (Vorjahr EUR 224.980,03)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.982.622,97 2.484.394,96
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 2.982.622,97 (Vorjahr EUR 2.484.394,96)
4. sonstige Verbindlichkeiten 852.468,50 789.749,35
- davon aus Steuern EUR 448.963,66 (Vorjahr: EUR 390.757,95)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 20.816,81 (Vorjahr: 15.388,38)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 852.468,50 (Vorjahr EUR 789.749,35)
6.059.862,83 5.094.460,51
6.709.352,60 5.526.481,89

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 17.488.243,49 16.471.940,64
2. Bestandsveränderung in Arbeit befindlicher Aufträge 23.794,25 -193.029,41
3. sonstige betriebliche Erträge 510.106,38 440.057,89
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.527.115,99 1.811.043,26
b) Aufwand für bezogene Leistungen 1.298.218,90 1.178.002,90
2.825.334,89 2.989.046,16
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.661.446,53 6.245.604,66
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.387.658,03 1.282.854,68
- davon für Altersversorgung EUR 35.997,46 (Vorjahr EUR 30.301,46)
8.049.104,56 7.528.459,34
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 737.167,72 635.794,12
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.571.368,81 2.359.894,83
- davon aus Währungsumrechnung EUR 117,16 (Vorjahr EUR 0,00)
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 16,26 10,00
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 252,50 511,18
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 126.983,87 77.094,64
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 4,29 2,63
12. Ergebnis nach Steuern 3.712.448,74 3.129.198,58
13. sonstige Steuern 20.834,00 20.999,00
14. auf Grund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne -3.691.614,74 -3.108.199,58
15. Jahresüberschuss 0,00 0,00

ANHANG zum 31.12.2023

RBS + PWW GmbH, Darmstadt

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: RBS + PWW GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Darmstadt
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Darmstadt
Register-Nr.: HRB2289

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB).

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 I 2 HGB).

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 13.560,64 EUR (Vorjahr: 18.360,64 EUR).

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 EUR.

Sonstige Rückstellungen

Es wurden sonstige Rückstellungen in Höhe von EUR 598.289,77 gebildet. Hiervon entfallen EUR 233.634,27 auf Urlaubsrückstellungen, EUR 169.655,50 auf ausstehende Eingangsrechnungen, EUR 52.800,00 auf Gewährleistungen, EUR 27.400,00 für Beiträge an die Berufsgenossenschaft, EUR 16.800,00 auf Abschlusserstellung und Steuerdeklaration, EUR 15.000,00 auf die Schwerbehindertenausgleichsabgabe, EUR 43.000,00 für Archivierungskosten und EUR 40.000,00 auf Abfindungen.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Die Verbindlichkeit gegenüber der G. Weber Management GmbH & Co. KG beträgt EUR 2.982.622,97 (Vorjahr EUR 2.484.394,96).

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 4.841.196,09 (Vorjahr: EUR 4.090.134,39).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.218.666,74 EUR (Vorjahr: EUR 1.004.326,12).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 104,25 (Vorjahr: 106,25).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Als Dauerschuldverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag folgende finanzielle Verpflichtungen:

gesamt bis zu einem Jahr ein Jahr bis fünf Jahre
EUR EUR EUR
Mietverträge über Immobilien 151.980,00 144.780,00 0,00
Leasing/Miete bewegliche WG 33.497,79 22.911,20 10.586,59
Geschäftsbesorgungvertrag 135.246,96 135.246,96 0,00
Summe 327.330,91 314.287,56 13.043,35

Geschäftsführung

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren:

Herr Diplom (FH) Media System Designer Marc Philipp Weber, Darmstadt

Herr Georg Weber, Mühltal

Herr Rainer Polenz, Darmstadt

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde gem. § 286 IV HGB verzichtet.

Nachtragsbericht

Es haben sich keine besonderen Ereignisse nach dem Abschlussstichtag ergeben.

Ergebnisverwendung

Das Jahresergebnis wurde aufgrund des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages an die G. Weber Management GmbH & Co. KG abgeführt.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Darmstadt, den 18. März 2024

Georg Weber

Marc Philipp Weber

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS VOM 1. JANUAR 2023 BIS 31. DEZEMBER 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Umbuchung Abgänge 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.919,55 0,00 0,00 0,00 8.919,55
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.792,00 0,00 0,00 0,00 2.792,00
2. technische Anlagen und Maschinen 6.295,00 0,00 0,00 6.295,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.998.083,25 1.201.808,72 0,00 725.103,90 4.474.788,07
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.007.170,25 1.201.808,72 0,00 731.398,90 4.477.580,07
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 500,00 0,00 0,00 0,00 500,00
Summe Anlagevermögen 4.016.589,80 1.201.808,72 0,00 731.398,90 4.486.999,62
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.916,55 0,00 0,00 8.916,55
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.791,00 0,00 0,00 2.791,00
2. technische Anlagen und Maschinen 6.294,00 0,00 6.294,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.806.605,65 737.167,72 574.445,90 1.969.327,47
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.815.690,65 737.167,72 580.739,90 1.972.118,47
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.824.607,20 737.167,72 580.739,90 1.981.035,02
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3,00 3,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.505.460,60 2.191.477,60
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
2.505.461,60 2.191.479,60
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 500,00 500,00
Summe Anlagevermögen 2.505.964,60 2.191.982,60

Lagebericht zum 31.12.2023

RBS + PWW GmbH, Darmstadt

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodel des Unternehmens

Gegenstand des Unternehmens ist die Prüfung, Wartung, Planung, Instandsetzung, sowie Abnahme von elektrischen Anlagen an Immobilien im gesamten Bundesgebiet. Der Fokus liegt dabei auf den wiederkehrenden Prüfungen von elektrischen Anlagen, sowie Blitzschutzsystemen. Weitere Tätigkeitsbereiche sind die Prüfungen und Wartungen von elektrischen Maschinen, Elektro-Ladestationen, Potentialausgleich und Überspannungsschutz. Neben dem Standort in Darmstadt unterhält die Gesellschaft eine Niederlassung in Berlin.

2. Personal

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 im Jahresdurchschnitt 104,25 Mitarbeiter (Vorjahr: 106,25 Mitarbeiter).

Die Mitarbeiter wurden in 2023 regelmäßig in den Bereichen Handwerk, Elektrotechnik, Blitzschutz, EDV-Anwendungen, vorbeugender Arbeitsschutz, sowie Qualitätsmanagement geschult.

Es gibt keine tarifliche Bindung.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtmarktentwicklung und Darstellung der Geschäftsentwicklung der Gesellschaft

Der wirtschaftliche Aufschwung der RBS + PWW GmbH hat sich auch in 2023 fortgesetzt.

Entwicklung der Branche

Die Umsatzsteigerung der RBS + PWW GmbH in 2023 weicht positiv von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der Ausbaugewerbe ab.

"Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. (Pressemitteilung Nr. 019 vom 15.01.2024 des Statistischen Bundesamtes).

Nach der Pressemitteilung Nr. N 012 des Statistischen Bundesamtes vom 14. März 2024 waren die meisten Baumaterialien im Jahr 2023 nach wie vor teurer als 2021, dem Jahr vor der Energiekrise - trotz Preisrückgängen bei den Baustoffen wie Holz oder Stahl. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, gab es im Jahr 2023 zudem durchweg bei allen mineralischen Baustoffen Preissteigerungen: Zement (+32,3 %), Kalk und gebrannter Gips (+31,4 %), Frischbeton (+24,9 %), Dachziegel aus keramischen Stoffen (+24,2 %) und Bausand (+21,9 %) verteuerten sich gegenüber dem Jahr 2022 deutlich.

Der Gesamtumsatz der Gesellschaft lag im Geschäftsjahr bei 17.488.243,49 EUR (Vorjahr EUR 16.471.940,64), was eine Umsatzsteigerung von 6,17 % widerspiegelt und damit eine deutlich positivere Entwicklung im Vergleich zum Gesamtmarkt darstellt.

RBS+PWW GmbH ist gelungen, die ISO 9001 Qualitätsmanagement Zertifizierung in 2023 zu erlangen.

Wir haben ein Jahresergebnis von 3.691.614,74 EUR vor Ertragsteuern erzielt. Dieser wurde aufgrund des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages an die G. Weber Management GmbH & Co. KG abgeführt.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten gestiegen, die Kosten für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind jedoch gesunken. Der Anstieg im Personalbereich resultiert hauptsächlich aus Lohnsteigerungen.

Die Leistung pro Beschäftigten steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr von 153.213,28 EUR um 9,64% auf 167.981,18 EUR.

Auf Grund bestehender langfristiger Liefervereinbarungen war die termingerechte Versorgung mit den erforderlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit sichergestellt.

Die Bestände an Waren und im Arbeit befindlichen Aufträgen reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um - 18,15 %.

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a. Vermögenslage

Die Bilanzsumme von RBS + PWW GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 6.709.352,60 EUR. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (5.526.481,89 EUR) um 21,40 % erhöht.

Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 37,35 % gekennzeichnet. Das Sachanlagevermögen erhöhte sich um 313.982,00 EUR (14,33 %). Im Wesentlichen wurde in Fuhrpark, Werkzeuge und Büroeinrichtung investiert. Die flüssigen Mittel umfassen 23,95 % der Bilanzsumme. Auf Vorräte entfallen 5,30 % der Bilanzsumme.

Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 0,76 % gekennzeichnet. Das Eigenkapital hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht verändert. 81,08 % der Bilanzsumme entfallen auf kurzfristiges Fremdkapital und 18,16 % auf mittelfristiges Fremdkapital.

b. Ertragslage

Der Umsatz beträgt im laufenden Geschäftsjahr EUR 17.488.243,49 und entwickelte sich im Vergleich zum Vorjahr äußerst positiv. Insgesamt konnte eine Umsatzsteigerung in Höhe von 6,17 % erzielt werden. Unser Auftragseingang ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Die Materialaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um -5,48 % gesunken. Auf Grund bestehender langfristiger Liefervereinbarungen war die termingerechte Versorgung mit den erforderlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit sichergestellt.

Der Anstieg im Bereich der Personalkosten resultiert aus Lohnsteigerungen, Zahlung von wiederkehrenden Inflationsprämien, der Investition in neue Recruiting Prozesse sowie der Vorbereitung auf die ISO 9001 Zertifizierung. Es wurden neuen Positionen geschaffen, beispielweise wurde erstmals eine Personalleitung für Fachkräfte Recruiting, die Entwicklung der Mitarbeiter und Förderung der Unternehmenskultur eingestellt.

Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich insbesondere die Reisekosten (EUR 55.550,82), Raumkosten (EUR 29.324,21), Verluste aus dem Abgang von Anlagegütern (EUR 27.505,57) und die Fahrzeugkosten (EUR 17.481,52) erhöht. Insgesamt sind die sonstigen Aufwendungen um EUR 211.473,98 angestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus verrechneten Sachbezügen sowie Erträge aus Anlagenabgängen.

Insgesamt wird mit EUR 3.818.334,14 ein um EUR 633.558,47 höheres Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr ausgewiesen.

Das negative Finanzergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr von EUR -76.573,46 auf EUR -126.715,11 gestiegen. Das Finanzergebnis betrifft im Wesentlichen Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit dem Mietkauf von Fahrzeugen.

Letztlich wird ein Jahresergebnis in Höhe von EUR 3.691.614,74 ausgewiesen, welches aufgrund des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages an die G. Weber Management GmbH & Co. KG abgeführt wurde.

c. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf:

Umsatzentwicklung und dem

Betriebsergebnis.

Die Umsatzerlöse konnten gegenüber dem Vorjahr um 6,17 % gesteigert werden.

Das Betriebsergebnis hat sich um EUR 633.558,47 (19,89 %) gegenüber dem Vorjahr gesteigert.

3. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Aufgrund der Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 konnte das ursprünglich angestrebte Umsatzziel übertroffen werden.

Unsere Finanzierung erfolgte weitgehend aus Eigenmitteln. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte durch mittelfristige Darlehen.

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist stabil, die Finanzierung ist gesichert. Die benötigte Liquidität für das weitere Wachstum ist vorhanden. Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Zahlungsfrist und, soweit möglich, unter Skontoabzug gezahlt. Forderungen werden üblicherweise innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist vereinnahmt. Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind durch die Forderungen und flüssige Mittel gedeckt. Das Unternehmen hat keine Bankverbindlichkeiten und Darlehen.

III. Risiken-, Chancen- und Prognosebericht

1. Risiken und Chancen

Chancen und Risiken sind ein integraler Bestandteil jeder unternehmerischen Tätigkeit und somit auch der überwiegend national ausgerichteten Aktivitäten der Gesellschaft. Unsere Risikopolitik folgt dem Grundsatz, Risiken nur dann einzugehen, wenn durch das damit verbundene Geschäft ein angemessener Beitrag zum Unternehmenswert erwartet werden kann. Diese von der Geschäftsleitung festgelegte Risikopolitik bestimmt das Handeln aller am Risikomanagement-Prozess beteiligten Personen. Generell definiert die Gesellschaft Risiken und Chancen als Abweichung vom geplanten Ergebnis.

a. Marktrisiken

Krieg in der Ukraine, allgemeine Unsicherheit und Investitionszurückhaltung

Forderung nach höheren Löhnen

Bauzinsen, Zurückhaltung der Investitionsbereitschaft im Bausektor

mögliche Rezession in Deutschland

Lieferkettenprobleme aufgrund von China - Taiwan Spannungen

b. Unternehmensrisiken und -chancen

Mit Wachstum des Unternehmens sind neue Prozesse und Managementstrukturen erforderlich.

Zur Förderung eines besseren Recruiting Erfolgs wurde gezielt in Head-Hunting und Recruiting Portale von Fachpersonal investiert, sowie das Employier Branding durch begleitende Social-Media Maßnahmen gestärkt.

Angebotspreise werden in Absprache mit den Bestandskunden sukzessive nach oben angepasst.

Auf Basis des Fokus der Gesellschaft auf Bestandsgebäude ist vorerst nicht mit einem Einbruch der Auftragslage zu rechnen, da die Investitionsbereitschaft in die technischen Anlagen von Bestandsimmobilien weiterhin sehr hoch ist.

Durch die Implementierung eines ISO 9001 Qualitätsmanagementsystems, sowie einem umfassenden Arbeitsschutz-Management-Systems und bewusste Einhaltung von Nachhaltigkeitskriterien wird die eigene Position gegenüber Mitbewerbern am Markt gestärkt und langfristige Geschäftsbeziehungen gefördert.

Verbesserte Ausgangslage beim Recruiting von Fachpersonal durch Schaffung neuer Position Leitung Personal und Recruiting

c. Finanzrisiken

Die Liquiditätslage ist sehr gut. Es sind keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten und die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der Skontofristen gezahlt. Die Gesellschaft finanziert sich aus Eigenmitteln. Bankkredite sind nicht vorhanden. Es bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen, die zu jeder Zeit die Beschaffung von Bankkrediten ermöglichen.

Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen.

d. Rechtliche Risiken

Gegen die Gesellschaft sind keine gerichtlichen Verfahren anhängig und sie ist nicht in behördliche Ermittlungen verwickelt. Im Rahmen ihrer gewöhnlichen Geschäftsaktivitäten kann sie einer Reihe von Risiken im Zusammenhang mit Rechtsverfahren unterliegen, an denen sie in Zukunft beteiligt sein kann. Soweit es möglich und sinnvoll ist, begrenzt sie Haftungs- und Schadensrisiken durch Versicherungsschutz, dessen Art und Umfang sie laufend aktuellen Anforderungen anpasst.

e. Gesamtrisiko

Es sind derzeit keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

f. Prognosebericht 2024

Die Prognosen für die Gesellschaft berücksichtigen die Risiko- und Chancenabwägung des Unternehmens nach Maßgabe ihrer mittelfristigen Vorausschau und operativen Planung. Aufgrund ihrer Liquidität wird die Gesellschaft auch zukünftig in der Lage sein, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ist positiv zu sehen, trotzdem ist eine Vorhersage für die weitere Entwicklung zu treffen schwierig. Inflation, Ukraine-Krieg und die europäische Zinspolitik führen weiterhin zu einer Zurückhaltung im Bausektor.

Die RBS + PWW GmbH kann bisher die gestiegenen Material- und Energiepreise durch einen höheren Umsatz und angepasste Angebotspreise weitestgehend kompensieren und rechnet auf Basis der aktuellen Planungen mit leicht steigenden Umsatzerlösen, sowie einem gleichbleibenden Ergebnis aufgrund der gestiegenen Investitionen in Personal- und Managementstrukturen, IT- und Digitalisierungsprozesse, sowie Soft- und Hardware.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

Die RBS + PWW GmbH als Unternehmen mit hohen Sozialstandards, einem familiären Umfeld und einem stabilen Gesamtmarkt, kann weiterhin attraktive Lohnangebote machen und somit gefragtes Fachpersonal binden.

Die Gesellschaft erwartet eine weiterhin positive Entwicklung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Darmstadt, den 18.03.2024

Georg Weber Marc

Philipp Weber

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die RBS + PWW GmbH, Darmstadt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der RBS + PWW GmbH, Darmstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RBS + PWW GmbH, Darmstadt, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt.

Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Darmstadt, den 05. Juli 2024

Bert & Daiber Partnerschaftsgesellschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Darmstadt

Jürgen Daiber, Wirtschaftsprüfer

Carola Bert, Wirtschaftsprüferin

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