Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH

Ameisenweg 19, 17036 Neubrandenburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Neubrandenburg HRB 7818
Eingetragen
25.6.2012
Branche
Stationäre Einrichtungen zur palliativen PflegeSonstige vollstationäre PflegeeinrichtungenSonstige teilstationäre Pflegeeinrichtungen
Gegenstand
Förderung der Altenhilfe und Wohlfahrtspflege; der Zweck wird insbesondere verwirklicht durch die Errichtung und die Unterhaltung von Pflegeheimen sowie durch die Errichtung und den Betrieb anderer Einrichtungen des Gesundheitswesens zur Versorgung und Pflege infolge Alters oder Erkrankung pflegebedürftiger Personen im Wege der ambulanten, teilstationären sowie stationären Pflegeleistungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Anke Saadan
seit 25.6.2012
Geschäftsführer
Frank Benischke
seit 25.6.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
94.00%
Stadt Neubrandenburg
6.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft mbH
Germany
47.000 €
94.00%
Stadt Neubrandenburg
Germany
3.000 €
6.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH

Neubrandenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

der Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH, Neubrandenburg

AKTIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 23.486,01 53.411,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.412.748,96 6.358.962,65
2. Technische Anlagen 181.426,85 108.736,00
3. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 449.626,33 488.308,00
4. Fahrzeuge 16.804,00 17.243,00
5. Anlagen im Bau 21.602,27 7.082.208,41 106.824,93
7.105.694,42 7.133.485,58
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.477,78 3.723,96
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus anderen Lieferungen und Leistungen 480.787,83 238.485,33
II. Flüssige Mittel
1. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 325.967,54 168.470,39
810.233,15 410.679,68
Summe AKTIVSEITE 7.915.927,57 7.544.165,26

PASSIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 800.295,54 800.295,54
III. Gewinnrücklage 2.377.543,26 2.344.909,97
IV. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag -94.708,03 3.133.130,77 32.633,29
B. Sonderposten aus Zuschüssen und Zuweisungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens
1. Sonderposten aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen 2.784.783,00 2.870.102,00
2. Sonderposten aus nicht-öffentlicher Förderung für Investitionen 4,00 4,00
2.784.787,00 2.870.106,00
C. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 399.613,14 375.299,88
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 305.476,15 94.640,07
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 883.100,62 649.313,28
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 409.819,89 326.967,23
4. sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00
1.598.396,66 1.070.920,58
Summe PASSIVSEITE 7.915.927,57 7.544.165,26

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

der Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH, Neubrandenburg

2023 2022
1. Erträge aus vollstationärer und ambulanter Pflege sowie aus Kurzzeitpflege 5.890.589,92 5.242.089,10
2. Erträge aus Unterkunft und Verpflegung 1.649.850,15 1.467.500,33
3. Erträge aus zusätzlicher Betreuung gemäß § 43b SGB XI 437.676,47 377.237,68
4. Erträge aus zusätzlicher Leistung gemäß § 132g SGB V 22.482,10 0,00
5. Erträge aus gesonderter Berechnung von Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen 560.659,76 555.557,38
6. Umsatzerlöse nach § 277 Abs.1 HGB 24.446,08 17.614,08
8.585.704,48 7.659.998,57
7. Sonstige betriebliche Erträge 556.820,99 766.744,74
9.142.525,47 8.426.743,31
8. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.424.889,40 4.852.337,71
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und sonstige Aufwendungen 1.275.942,88 1.199.968,94
6.700.832,28 6.052.306,65
davon für Altersversorgung: € 183.127,40 (2022: € 174.141,41 )
9. Materialaufwand
a) Lebensmittel 479.860,92 406.233,33
b) Aufwendungen für Zusatzleistungen 53.266,44 148.662,28
c) Wasser, Energie, Brennstoffe 305.636,28 267.041,82
d) Wirtschaftsbedarf/Verwaltungsbedarf 320.433,77 279.386,89
1.159.197,41 1.101.324,32
10. Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen 456.957,91 423.833,45
11. Steuern, Abgaben, Versicherungen 70.994,40 54.424,08
Zwischenergebnis 754.543,47 794.854,81
12. Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens 85.319,00 85.319,00
13. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 339.634,87 344.399,54
14. Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung 230.374,48 210.109,11
15. Sonstige betriebliche Aufwendungen 315.326,43 270.787,20
Zwischenergebnis -45.473,31 54.877,96
16. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 49.234,72 22.244,67
davon aus Aufzinsung von Rückstellungen € 5.063,22 (2022: € 5.386,39 )
17. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag -94.708,03 32.633,29

Anhang des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023

der Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH hat ihren Sitz in Neubrandenburg und ist eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichtes Neubrandenburg unter der Registriernummer HRB 7818. Die Gesellschaft ist zum 01. Januar 2012 aus der Umwandlung des Städtischen Pflegeheimes "Max Adrion", Eigenbetrieb der Stadt Neubrandenburg, entstanden. Sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden sind im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die gGmbH übergegangen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Anforderungen der aktuell gültigen Pflegebuchführungsverordnung, den Regelungen des Gesellschaftsvertrages sowie den ergänzenden Bestimmungen des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte entsprechend der Pflegebuchführungsverordnung.

Das gemäß Gesellschaftsvertrag bestimmte und im Handelsregister eingetragene Stammkapital beträgt € 50.000,00. Gesellschafter sind:

Anteil am Stammkapital Stammkapital
Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft mbH 94 % 47.000,00 €
Stadt Neubrandenburg 6 % 3.000,00 €
50.000,00 €

Die Gesellschaft ist Teil eines Konzerns, dessen Obergesellschaft die Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft mbH (NEUWOGES), Neubrandenburg, ist. Da die Obergesellschaft aufgrund der im Gesellschaftsvertrag geregelten Zweckbindung in ihren Rechten erheblich und dauerhaft eingeschränkt ist, wird die Gesellschaft nicht in den Konzernabschluss einbezogen.

Es besteht mit dem Mehrheitsgesellschafter kein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

B. Erläuterungen zu Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt nach den Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches.

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, abzüglich der planmäßig linearen und gegebenenfalls außerplanmäßigen Abschreibungen, aktiviert. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden auf die Dauer von 5 Jahren abgeschrieben.

Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die mit öffentlichen oder sonstigen Zuwendungen Dritter angeschafft oder hergestellt worden sind, sind auf der Aktivseite der Bilanz mit dem Bruttowert angesetzt. Auf der Passivseite der Bilanz sind die bereits zweckentsprechend verwendeten Fördermittel oder Zuwendungen als Sonderposten gesondert ausgewiesen, vermindert um den Betrag der bis zum jeweiligen Bilanzstichtag angefallenen Abschreibungen auf die mit diesen Mitteln finanzierten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Anlagen im Bau bestanden zum 31.12.2023 in Höhe von TEUR 21,6.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips aktiviert.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind jeweils zum Nominalwert aktiviert.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in der Höhe gebildet, die sich nach kaufmännischen Gesichtspunkten ergeben.

Rückstellungen mit einer voraussichtlichen Laufzeit über ein Jahr wurden entsprechend den gesetzlichen Vorgaben abgezinst. Die entsprechenden Abzinsungsbeträge werden in der Gewinn- und Verlustrechnung als Davon- Vermerk ausgewiesen. Die Rückstellung anlässlich von Jubiläen wurde entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften nach dem Teilwertverfahren berechnet. Die Berechnung erfolgte auf der Grundlage der Heubeck-Richttafeln 2018 G mit einem Rechnungszins von 1,76 % auf Basis einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 15 Jahren.

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Aufwendungen und Erträge sind periodengerecht erfasst.

C. Erläuterungen zur Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung

I. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in den als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagennachweisen gemäß der Pflegebuchführungsverordnung dargestellt.

In den am 31.12.2023 ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 480,8 ist keine Forderung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Personalkosten (TEUR 201,3), Rückstellungen für eventuelle Rückzahlungen von coronabedingten Erstattungen (TEUR 120,0), Prüfungs- und Erstellungskosten Jahresabschluss (TEUR 20,7), Archivierung (TEUR 47,3), unterlassene Instandhaltungen (TEUR 8,7) sowie für sonstige Aufwendungen (TEUR 1,6).

Die Verbindlichkeiten haben nachfolgende Restlaufzeiten:

Gesamt bis zu einem Jahr über fünf Jahre
1.Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 305.476,15 305.476,15 0,00
2.Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 883.100,62 81.145,92 441.371,02
3.Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 409.819,89 313.453,89 38.514,00
1.598.396,66 700.075,96 479.885,02
(Vorjahr: 1.070.920,58 369.799,22 339.685,68)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eine Gesamtgrundschuld besichert.

Infolge der Gemeinnützigkeit ist die Gesellschaft steuerbefreit. Latente Steuern fallen somit nicht an.

II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In der Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH wurden insgesamt Erträge aus Pflegeleistungen in Höhe von TEUR 5.890,6 (Vorjahr: TEUR 5.242,1) abgerechnet. Davon entfallen auf den stationären Bereich Erträge aus Pflegeleistungen in Höhe von TEUR 5.628,3 (Vorjahr: TEUR 5.216,8) und auf den ambulanten Bereich in Höhe von EUR 284,8 (Vorjahr: EUR 25,3).

Erträge aus Unterkunft und Verpflegung des stationären Bereiches wurden in Höhe von TEUR 1.649,9 (Vorjahr: TEUR 1.467,5) auf der Grundlage der vereinbarten Pflegesätze abgerechnet.

Durch den Abschluss einer gesonderten Vereinbarung mit den Pflegekassen über die zusätzliche Betreuung von Bewohnern im stationären Bereich (Zusatzvereinbarung über Vergütungszuschläge für Anspruchsberechtigte nach § 43 b SGB XI) wurden Einnahmen in Höhe von TEUR 437,7 (Vorjahr: TEUR 377,2) erzielt.

Zum 01.04.2023 erfolgte der Beitritt des stationären Bereichs zur Vergütungsvereinbarung für Leistungen der gesundheitlichen Versorgungsplanung nach § 132g SGB V. Es wurden Einnahmen in Höhe von TEUR 22,5 (Vorjahr: TEUR 0,0) erzielt.

Erträge aus gesonderter Berechnung von Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen wurden in Höhe von TEUR 560,7 (Vorjahr: TEUR 555,6) vereinnahmt. Davon entfallen TEUR 557,9 (Vorjahr: TEUR 555,2) auf den stationären Bereich und EUR 2,8 (Vorjahr: EUR 0,4) auf den ambulanten Bereich.

Umsatzerlöse nach § 277 Abs. 1 HGB bestanden in Höhe von TEUR 24,4 (Vorjahr: TEUR 17,6).

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich hauptsächlich um Erstattungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 175,0, um Erstattungen des Integrationsamtes in Höhe von TEUR 19,9, um Erstattungen des LAGuS in Höhe von TEUR 328,7, sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 5,5.

In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Fortbildung in Höhe von TEUR 24,0 (Vorjahr: TEUR 26,6) enthalten.

Die Abschreibungen in Höhe von TEUR 339,6 sind im beigefügten Anlagennachweis dargestellt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen Kosten der Verwaltung sowie die Umlagezahlung nach dem Pflegeberufegesetz an das LAGuS mit TEUR 267,5.

D. Sonstige Angaben

Geschäfte mit nahestehenden Personen zu ungewöhnlichen Bedingungen wurden nicht getätigt.

Es liegen keine derivativen Finanzinstrumente vor.

Für das Unternehmen ergeben sich aus den derzeit bestehenden Leasingverträgen monatliche Verpflichtungen von TEUR 1,9. Die Restverpflichtung aus diesen Verträgen beträgt TEUR 49,6.

Weitere Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Das für den Abschlussprüfer für 2023 im Jahresabschluss erfasste Honorar beträgt TEUR 6,2 (Vorjahr: TEUR 6,2) Brutto. Weitere Leistungen sind nicht erbracht worden.

Wesentliche finanzielle Verpflichtungen bestanden zum Bilanzstichtag nur im Zusammenhang mit Investitionen, die in Höhe von TEUR 8,7 im Folgejahr umgesetzt werden.

Außerbilanzielle Geschäfte (§ 285 Nr. 3 HGB) mit Bedeutung für die Finanzlage bestanden im Rechnungsjahr 2023 nicht.

Für das Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresergebnis in Höhe von TEUR -94,7 erzielt. Es ist geplant, den Jahresfehlbetrag aus der Gewinnrücklage zu entnehmen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 wurde im Bundesanzeiger veröffentlicht und öffentlich ausgelegt.

Im Wirtschaftsjahr 2023 waren durchschnittlich 145,7 Arbeitnehmer (ohne Geschäftsleitung, Auszubildende und Bundesfreiwilligendienst) beschäftigt.

2023 2022
Stationär:
Pflege und Betreuung 78,1 78,5
Zusätzliche Betreuung 13,8 13,4
Hauswirtschaftlicher Dienst 39,3 37,4
Verwaltung 5,0 5,0
Ambulant:
Pflege und Betreuung 6,7 1,7
Hauswirtschaftlicher Dienst 2,0 0,0
Verwaltung 0,8 0,0
145,7 136,0

Darüber hinaus wurden durchschnittlich 12,5 Auszubildende im Bereich Pflege zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann ausgebildet.

Es besteht eine Vereinbarung mit dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben für den Einsatz im Bundesfreiwilligendienst, im Jahr 2023 waren keine Personen in diesem Bereich tätig.

Als Geschäftsführer der Gesellschaft sind

 

Herr Frank Benischke, Diplomierter Wohnungs- und Immobilienwirt (FWI) (alleinvertretungsberechtigt)

 

Frau Anke Saadan, Diplomierte Ökonomin

bestellt.

Die Vergütung der Geschäftsführung beträgt im Geschäftsjahr 2023:

Fixe Vergütung 78,7 TEUR
Variable Vergütung 7,8 TEUR
Geldwerter Vorteil 8,1 TEUR
Altersvorsorge 5,0 TEUR
Gesamt 99,6 TEUR

Der Beirat der Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH setzt sich aus nachfolgenden Mitgliedern zusammen:

Frau Sabine Renger (bis 30.06.2023) Gesellschafter Stadt Neubrandenburg Stellvertreterin des Oberbürgermeisters
Frau Heike Rathsack (ab 01.07.2023) Gesellschafter Stadt Neubrandenburg Leiterin der Rechtsabteilung
Herr Frank Benischke Gesellschafter Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft mbH Geschäftsführer NEUWOGES
Frau Anke Saadan Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH Geschäftsführerin
Herr Prof. Dr. Roman Oppermann Stadtvertretung Neubrandenburg Aufsichtsrat NEUWOGES
Herr Thomas Schröder Stadtvertretung Neubrandenburg Aufsichtsrat NEUWOGES
Frau Renate Klopsch Stadtvertretung Neubrandenburg Fraktion DIE LINKE
Herr Alexander Tiegs (bis 30.06.2023) Stadtvertretung Neubrandenburg Fraktion SPD
Frau Anja Schewe (ab 01.07.2023) Stadtvertretung Neubrandenburg Fraktion SPD
Frau Gritta Neumann Stadtvertretung Neubrandenburg Fraktion CDU/FDP
Herr Leon Schulze Stadtvertretung Neubrandenburg Fraktion AfD
Herr Harald Klenz Stadtvertretung Neubrandenburg Bündnis90/Die Grünen
Frau Dr. Sabine Balschat Stadtvertretung Neubrandenburg Bürger für Neubrandenburg

Vergütungen an den Beirat erfolgten nicht.

E. Nachtragsbericht

Nach dem Ende des Berichtszeitraumes kann durch die weiteren Auswirkungen der derzeitigen weltwirtschaftlichen Lage und damit verbundenen möglichen entstehenden Folgen in der Kostenentwicklung eine Beeinträchtigung der Ertragslage der Gesellschaft nicht ausgeschlossen werden.

Darüber hinaus sind keine wesentlichen Vorgänge, die sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken, eingetreten bzw. bekannt geworden.

 

Neubrandenburg, 15. März 2024

Frank Benischke, Geschäftsführer

Anke Saadan, Geschäftsführerin

Anlagennachweis

Entwicklung der Anschaffungswerte
Bilanzposten Anfangsbestand Zugang Umbuchungen Abgang Endstand
B.II. Sachanlagen - EUR - - EUR - - EUR - - EUR - - EUR -
1 2 3 4 5 6
1.1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 9.804.254,09 36.371,72 189.499,15 0,00 10.030.124,96
1.2. dar.: Betriebsbauten und Außenanlagen 8.763.029,44 36.371,72 189.499,15 0,00 8.988.900,31
4.1. Technische Anlagen 418.270,30 101.963,18 0,00 0,00 520.233,48
4.2. dar.: in Betriebsbauten und Außenanlagen 418.270,30 101.963,18 0,00 0,00 520.233,48
5.1. Einrichtungen u.Ausstatungen ohne Fahrzeuge 2.150.626,65 70.661,81 0,00 28.148,01 2.193.140,45
5.2. dar.: in Betriebsbauten, Außenanlagen, GWG's 2.150.626,65 70.661,81 0,00 28.148,01 2.193.140,45
6. Fahrzeuge 52.615,94 3.800,00 0,00 0,00 56.415,94
7.1 geleistete Anzahlungen u.Anlagen im Bau 106.824,93 104.276,49 -189.499,15 0,00 21.602,27
7.2. dar.: für Betriebsbauten 106.824,93 104.276,49 -189.499,15 0,00 21.602,27
8. Immater.Anlagegüter 108.622,74 7.055,51 0,00 12.000,00 103.678,25
Summe 12.641.214,65 324.128,71 0,00 40.148,01 12.925.195,35
darunter: Summe der Pos. 1.2.,4.2.,5.2.,6.,7.2. 11.491.367,26 317.073,20 0,00 28.148,01 11.780.292,45
Entwicklung der Abschreibungen
Bilanzposten Anfangsbestand Abschreib. d.Geschäftsjahres Umbuchungen Zuschreib. d.Geschäftsjahres Entnahme für Abgänge Endstand
B.II. Sachanlagen - EUR - - EUR - - EUR - - EUR - - EUR - - EUR -
1 7 8 9 10 11 12
1.1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 3.445.291,44 172.084,56 0,00 0,00 0,00 3.617.376,00
1.2. dar.: Betriebsbauten und Außenanlagen 3.445.291,44 172.084,56 0,00 0,00 0,00 3.617.376,00
4.1. Technische Anlagen 309.534,30 29.272,33 0,00 0,00 0,00 338.806,63
4.2. dar.: in Betriebsbauten und Außenanlagen 309.534,30 29.272,33 0,00 0,00 0,00 338.806,63
5.1. Einrichtungen u.Ausstatungen ohne Fahrzeuge 1.662.318,65 109.058,48 0,00 0,00 27.863,01 1.743.514,12
5.2. dar.: in Betriebsbauten, Außenanlagen, GWG's 1.662.318,65 109.058,48 0,00 0,00 27.863,01 1.743.514,12
6. Fahrzeuge 35.372,94 4.239,00 0,00 0,00 0,00 39.611,94
7.1 geleistete Anzahlungen u.Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
7.2. dar.: für Betriebsbauten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
8. Immater.Anlagegüter 55.211,74 24.980,50 0,00 0,00 0,00 80.192,24
Summe 5.507.729,07 339.634,87 0,00 0,00 27.863,01 5.819.500,93
darunter: Summe der Pos. 1.2.,4.2.,5.2.,6.,7.2. 5.452.517,33 314.654,37 0,00 0,00 27.863,01 5.739.308,69
Restbuchwerte
Bilanzposten Stand: 31.12.2023 Stand: Vorjahr 31.12.2022
B.II. Sachanlagen - EUR - - EUR -
1 13 14
1.1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 6.412.748,96 6.358.962,65
1.2. dar.: Betriebsbauten und Außenanlagen 5.371.524,31 5.317.738,00
4.1. Technische Anlagen 181.426,85 108.736,00
4.2. dar.: in Betriebsbauten und Außenanlagen 181.426,85 108.736,00
5.1. Einrichtungen u.Ausstatungen ohne Fahrzeuge 449.626,33 488.308,00
5.2. dar.: in Betriebsbauten, Außenanlagen, GWG's 449.626,33 488.308,00
6. Fahrzeuge 16.804,00 17.243,00
7.1 geleistete Anzahlungen u.Anlagen im Bau 21.602,27 106.824,93
7.2. dar.: für Betriebsbauten 21.602,27 106.824,93
8. Immater.Anlagegüter 23.486,01 53.411,00
Summe 7.105.694,42 7.133.485,58
darunter: Summe der Pos. 1.2.,4.2.,5.2.,6.,7.2. 6.040.983,76 6.038.849,93

Nachweis der Förderungen nach Landesrecht

(Fördernachweis - öffentliche Förderung)

Entwicklung der geförderten Anschaffungswerte
Bilanzposten Anfangsbestand Zugang Umbuchungen Abgang Endstand
B.II. Sachanlagen - EUR - - EUR - - EUR - - EUR - - EUR -
1 2 3 4 5 6
1.1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 5.036.079,19 0,00 0,00 0,00 5.036.079,19
1.2 dar.: Betriebsbauten und Außenanlagen 5.036.079,19 0,00 0,00 0,00 5.036.079,19
4.1. Technische Anlagen 70.028,56 0,00 0,00 0,00 70.028,56
4.2. dar.: in Betriebsbauten und Außenanlagen 70.028,56 0,00 0,00 0,00 70.028,56
5.1. Einrichtungen u.Ausstatungen ohne Fahrzeuge 556.883,75 0,00 0,00 0,00 556.883,75
5.2 dar.: in Betriebsbauten, Außenanlagen, GWG's 556.883,75 0,00 0,00 0,00 556.883,75
6. Fahrzeuge 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
7.1 geleistete Anzahlungen u.Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0.00 0,00
7.2 dar.: für Betriebsbauten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
8. Immater.Anlagegüter 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 5.662.991,50 0,00 0,00 0,00 5.662.991,50
darunter: Summe der Pos. 1.2.,4.2.,5.2.,6.,7.2. 5.662.991,50 0,00 0,00 0,00 5.662.991,50
Entwicklung der geförderten Abschreibungen
Bilanzposten Anfangsbestand Abschreib. d.Geschäftsjahres Umbuchungen Zuschreib. d.Geschäftsjahres Entnahme für Abgänge Endstand
B.II. Sachanlagen - EUR - - EUR - - EUR - - EUR - - EUR - - EUR -
1 7 8 9 10 11 12
1.1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 2.165.667,19 85.319,00 0,00 0,00 0,00 2.250.986,19
1.2 dar.: Betriebsbauten und Außenanlagen 2.165.667,19 85.319,00 0,00 0,00 0,00 2.250.986,19
4.1. Technische Anlagen 70.025,56 0,00 0,00 0,00 0,00 70.025,56
4.2. dar.: in Betriebsbauten und Außenanlagen 70.025,56 0,00 0,00 0,00 0,00 70.025,56
5.1. Einrichtungen u.Ausstatungen ohne Fahrzeuge 556.880,75 0,00 0,00 0,00 0,00 556.880,75
5.2 dar.: in Betriebsbauten, Außenanlagen, GWG's 556.880,75 0,00 0,00 0,00 0,00 556.880,75
6. Fahrzeuge 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
7.1 geleistete Anzahlungen u.Anlagen im Bau 0.00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
7.2 dar.: für Betriebsbauten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
8. Immater.Anlagegüter 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 2.792.573,50 85.319,00 0,00 0,00 0,00 2.877.892,50
darunter: Summe der Pos. 1.2.,4.2.,5.2.,6.,7.2. 2.792.573,50 85.319,00 0,00 0,00 0,00 2.877.892,50
Restbuchwerte
Bilanzposten Stand: 31.12.2023 Stand: Vorjahr 31.12.2022
B.II. Sachanlagen - EUR - - EUR -
1 13 14
1.1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 2.785.093,00 2.870.412,00
1.2 dar.: Betriebsbauten und Außenanlagen 2.785.093,00 2.870.412,00
4.1. Technische Anlagen 3,00 3,00
4.2. dar.: in Betriebsbauten und Außenanlagen 3,00 3,00
5.1. Einrichtungen u.Ausstatungen ohne Fahrzeuge 3,00 3,00
5.2 dar.: in Betriebsbauten, Außenanlagen, GWG's 3,00 3,00
6. Fahrzeuge 0,00 0,00
7.1 geleistete Anzahlungen u.Anlagen im Bau 0,00 0,00
7.2 dar.: für Betriebsbauten 0,00 0,00
8. Immater.Anlagegüter 0,00 0,00
Summe 2.785.099,00 2.870.418,00
darunter: Summe der Pos. 1.2.,4.2.,5.2.,6.,7.2. 2.785.099,00 2.870.418,00

Nachweis der Eigenmittel

Entwicklung der Anschaffungswerte
Bilanzposten Anfangsbestand Zugang Umbuchungen Abgang Endstand
B.II. Sachanlagen - EUR - - EUR - - EUR - - EUR - - EUR -
1 2 3 4 5 6
1.1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 4.768.174,90 36.371,72 189.499,15 0,00 4.994.045,77
1.2. dar.: Betriebsbauten und Außenanlagen 3.726.950,25 36.371,72 189.499,15 0,00 3.952.821,12
4.1 Technische Anlagen 348.241,74 101.963,18 0,00 0,00 450.204,92
4.2. dar.: in Betriebsbauten und Außenanlagen 348.241,74 101.963,18 0,00 0,00 450.204,92
5.1. Einrichtungen u.Ausstatungen ohne Fahrzeuge 1.593.742,90 70.661,81 0,00 28.148,01 1.636.256,70
5.2. dar.: in Betriebsbauten, Außenanlagen, GWG's 1.593.742,90 70.661,81 0,00 28.148,01 1.636.256,70
6. Fahrzeuge 52.615,94 3.800,00 0,00 0,00 56.415,94
7.1. geleistete Anzahlungen u.Anlagen im Bau 106.824,93 104.276,49 -189.499,15 0,00 21.602,27
7.2 dar.: für Betriebsbauten 106.824,93 104.276,49 -189.499,15 0,00 21.602,27
8. Immater.Anlagegüter 108.622,74 7.055,51 0,00 12.000,00 103.678,25
Summe 6.978.223,15 324.128,71 0,00 40.148,01 7.262.203,85
darunter: Summe der Pos. 1.2.,4.2.,5.2.,6.,7.2. 5.828.375,76 317.073,20 0,00 28.148,01 6.117.300,95
Entwicklung der Abschreibungen
Bilanzposten Anfangsbestand Abschreib. d.Geschäftsjahres Umbuchungen Zuschreib. d.Geschäftsjahres Entnahme für Abgänge
B.II. Sachanlagen - EUR - - EUR - - EUR - - EUR - - EUR -
1 7 8 9 10 11
1.1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 1.279.624,25 86.765,56 0,00 0,00 0,00
1.2. dar.: Betriebsbauten und Außenanlagen 1.279.624,25 86.765,56 0,00 0,00 0,00
4.1 Technische Anlagen 239.508,74 29.272,33 0,00 0,00 0,00
4.2. dar.: in Betriebsbauten und Außenanlagen 239.508,74 29.272,33 0,00 0,00 0,00
5.1. Einrichtungen u.Ausstatungen ohne Fahrzeuge 1.105.437,90 109.058,48 0,00 0,00 27.863,01
5.2. dar.: in Betriebsbauten, Außenanlagen, GWG's 1.105.437,90 109.058,48 0,00 0,00 27.863,01
6. Fahrzeuge 35.372,94 4.239,00 0,00 0,00 0,00
7.1. geleistete Anzahlungen u.Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
7.2 dar.: für Betriebsbauten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
8. Immater.Anlagegüter 55.211,74 24.980,50 0,00 0,00 0,00
Summe 2.715.155,57 254.315,87 0,00 0,00 27.863,01
darunter: Summe der Pos. 1.2.,4.2.,5.2.,6.,7.2. 2.659.943,83 229.335,37 0,00 0,00 27.863,01
Restbuchwerte
Bilanzposten Endstand Stand: 31.12.2023 Stand: Vorjahr 31.12.2022
B.II. Sachanlagen - EUR - - EUR - - EUR -
1 12 13 14
1.1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 1.366.389,81 3.627.655,96 3.488.550,65
1.2. dar.: Betriebsbauten und Außenanlagen 1.366.389,81 2.586.431,31 2.447.326,00
4.1 Technische Anlagen 268.781,07 181.423,85 108.733,00
4.2. dar.: in Betriebsbauten und Außenanlagen 268.781,07 181.423,85 108.733,00
5.1. Einrichtungen u.Ausstatungen ohne Fahrzeuge 1.186.633,37 449.623,33 488.305,00
5.2. dar.: in Betriebsbauten, Außenanlagen, GWG's 1.186.633,37 449.623,33 488.305,00
6. Fahrzeuge 39.611,94 16.804,00 17.243,00
7.1. geleistete Anzahlungen u.Anlagen im Bau 0,00 21.602,27 106.824,93
7.2 dar.: für Betriebsbauten 0,00 21.602,27 106.824,93
8. Immater.Anlagegüter 80.192,24 23.486,01 53.411,00
Summe 2.941.608,43 4.320.595,42 4.263.067,58
darunter: Summe der Pos. 1.2.,4.2.,5.2.,6.,7.2. 2.861.416,19 3.255.884,76 3.168.431,93

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

A. Grundlagen des Unternehmens

Im Wege der Umwandlung zur Neugründung ist zum 01.01.2012 aus dem Städtischen Pflegeheim "Max Adrion", Eigenbetrieb der Stadt Neubrandenburg, die "Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH" hervorgegangen. Die Hauptgeschäftstätigkeit besteht in der Förderung der Altenhilfe und Wohlfahrtspflege.

Die Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH ist Träger des Städtischen Pflegeheimes "Max Adrion" Neubrandenburg. Die stationäre Pflegeeinrichtung verfügt insgesamt über eine Kapazität von 175 Pflegeplätzen. Davon ist ein Platz für die Kurzzeitpflege vorgesehen.

Damit ist die Pflege, Versorgung und Betreuung der Heimbewohner mit den Pflegegraden 1 bis 5 nach dem Prinzip der ganzheitlichen aktivierenden Pflege sichergestellt.

Zum 01.09.2022 erfolgte eine Geschäftsfelderweiterung auf dem Gebiet der ambulanten Pflege. Die Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH ist Träger der "MOBILE PFLEGE Ameise". Der Einzugsbereich der Versorgung von ambulanten Pflegekunden liegt im Stadtgebiet Neubrandenburg und im Bereich Burg Stargard.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche Lage

Die Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH bedient einen Marktsektor, dem aufgrund der demografischen Entwicklung, der Zunahme von Pflegebedürftigkeit und Krankheitsbildern wie Demenz sowie multimorbiden Erkrankungen auch zukünftig eine wachsende Bedeutung zukommt. Im Rahmen der Pflegereform wird angestrebt, den Sektor Pflege zu stärken und zukunftssicher zu gestalten.

Durch die Anerkennung der Tarifverträge in den Pflegesatzverhandlungen wird die Refinanzierung des Hauptkostenanteils Personalaufwand der Pflegeeinrichtungen ermöglicht. In allen Sachkostenbereichen und hinsichtlich der Investitionskosten sind durch die wirtschaftlichen Folgen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine sowie den weiteren weltpolitischen Entwicklungen hohe Kostensteigerungen entstanden, die auch im Pflegesektor zu noch nicht abschätzbaren Einflüssen führen.

Aufgrund der Einführung der neuen Personalbemessung nach § 113 c SGB XI wird ab dem 01.07.2023 ein neuer Qualifikationsmix des Pflegepersonals im stationären Bereich in Abhängigkeit von der einrichtungsinternen Bewohnerstruktur umgesetzt. Durch die neue Personalbemessung erfolgt eine Absenkung der Pflegefachkraftquote und die Erweiterung des Personals im Pflegehelferbereich.

II. Geschäftsgrundlagen und Geschäftsverlauf

1. Geschäftstätigkeit nach Funktionsbereichen

Der Geschäftsverlauf der Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH im Wirtschaftsjahr 2023 wurde maßgeblich durch die Tarifentwicklung, die Steigerungen im Bereich der Sachkosten und im Lebensmittelbereich sowie durch den noch im Aufbau befindlichen ambulanten Geschäftszweiges beeinflusst.

Die Kapazitäten des Städtischen Pflegeheimes "Max Adrion" Neubrandenburg waren im Wirtschaftsjahr 2023 zu 98,34 Prozent ausgelastet.

Änderungen im Bestand und Ausnutzungsgrad sind nicht eingetreten. Veränderungen im Grundstücksbestand sind nicht erfolgt.

2. Investitionen

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 Investitionen in Höhe von insgesamt TEUR 324,1 getätigt: Hiervon betreffen mit TEUR 48,8 Mobiliar für Bewohnerzimmer, mit TEUR 4,4 die Erweiterung des Netzwerkes und einer Videoanlage, mit TEUR 97,5 einer Schließanlage sowie der Bau eines Carports für TEUR 3,5. Mit weiteren TEUR 85,0 wurde der sich im Vorjahr noch im Bau (mit TEUR 102,6) befindliche Außenfahrstuhl fertiggestellt, und mit TEUR 19,4 die Außenanlagen umgestaltet. Weiter bauliche Maßnahmen wurden mit TEUR 13,2 umgesetzt. Die Pflegesoftware Vivendi wurde mit TEUR 1,9 erweitert. Mit TEUR 6,5 wurde Mobiliar in den Dienstzimmern und auf den Wohnebenen angeschafft. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden mit TEUR 8,1 angeschafft.

Für die Mobile Pflege wurden Einrichtungsgegenstände in Höhe von TEUR 6,6, Geringwertige Wirtschaftsgüter mit TEUR 0,6, eine E-Bike mit TEUR 3,8 sowie Lizenzerweiterungen für die Pflegesoftware in Höhe von TEUR 5,2 angeschafft.

Die Fertigstellung der Ladestation für E-Autos sowie der Umbau des Dementen Bereiches verzögerte sich, diese befinden sich mit TEUR 21,6 im Bau.

3. Finanzierung

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durch die Gesellschaft Fremdmittel über das Cash- Management-System des NEUWOGES-Konzerns in Höhe von TEUR 105,0 aufgenommen.

Von der DKB wurde ein Darlehen in Höhe von TEUR 350 aufgenommen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden TEUR 305,9 abgerufen. Der Umbau des beschützten Bereiches inklusive Außenfahrstuhl konnte noch nicht vollumfänglich durchgeführt werden.

4. Personal- und Sozialbereich

Im Geschäftsjahr waren in der Gesellschaft Mitarbeitende zur Sicherung der Pflege, Versorgung und Betreuung der Heimbewohner angestellt.

Die Vergütung erfolgte mit Tarifbindung an den Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes (TVöD).

Veränderungen im Personalbestand erfolgten 2023 geringfügig im Rahmen des vereinbarten Personalschlüssels.

Zum Stichtag 31.12.2023 waren 158 Mitarbeitende (Vorjahr: 140 Mitarbeitende) in der Gesellschaft beschäftigt.

Hinzu kommen zum Stichtag 31.12.2023 insgesamt 13 Auszubildende (Vorjahr: 12 Auszubildende), für den Ausbildungsberuf Pflegefachfrau/ -mann.

C. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

I. Ertragslage

Für das Geschäftsjahr 2023 wird ein Jahresfehlbetrag von TEUR -94,7 ausgewiesen. Das Ergebnis wurde maßgeblich durch das negative Spartenergebnis ambulante Pflege sowie in der stationären Pflege durch das Ergebnis der Pflegesatzvereinbarung und durch Erstattungen der Agentur für Arbeit sowie durch Erstattungen durch das LAGuS beeinflusst.

Der Anstieg im Personalaufwand entspricht dem tariflichen Stand und den Personalanpassungen durch den Aufbau der ambulanten Pflege.

2023 2022
TEUR TEUR
Erträge aus Pflegeleistungen 8.561,3 7.642,4 (+12,0 %)
Personalaufwand 6.700,8 6.052,3 (+10,7 %)
Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag -94,7 32,6

Die Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge haben sich wie folgt entwickelt:

2023 2022
TEUR TEUR
Erträge aus allgemeinen Pflegeleistungen 5.890,6 5.242,1
Erträge aus Unterkunft und Verpflegung 1.649,8 1.467,5
Erträge aus Leistungen Betreuung 437,7 377,2
Erträge aus Leistungen § 132g SGB V 22,5 0,0
Erträge aus gesonderter Berechnung von Investitionskosten 560,7 555,6
Umsatzerlöse nach § 277 Abs. 1 HGB 24,4 17,6
Sonstige betriebliche Erträge 556,8 766,7
9.142,5 8.426,7

Wesentliche Kennzahlen stellen Jahresergebnis und Umsatzerlöse dar.

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Anzahl der Belegungstage und die Tarifstatistik wie folgt entwickelt:

Pflegegrad Belegungstage 2022 Tarifstatistik 01.01. bis 28.02.2022 Tarifstatistik 01.03. bis 30.04.2022 Tarifstatistik 01.05. bis 31.08.2022 Tarifstatistik 01.09. bis 31.12.2022
PG 1 0 82,66 € 82,38 € 84,58 € 83,48 €
PG 2 13.438 95,90 € 95,62 € 97,82 € 96,72 €
PG 3 26.993 112,08 € 111,80 € 114,00 € 112,90 €
PG 4 16.455 128,94 € 128,66 € 130,86 € 129,76 €
PG 5 5.630 136,50 € 136,22 € 138,42 € 137,32 €
62.516
Pflegegrad Belegungstage 2023 Tarifstatistik 01.01. bis 31.03.2023 Tarifstatistik 01.04. bis 30.06.2023 Tarifstatistik 01.07. bis 31.12.2023
PG 1 0 83,48 € 93,01 € 93,65 €
PG 2 13.503 96,72 € 107,85 € 108,64 €
PG 3 28.571 112,90 € 124,03 € 124,81 €
PG 4 15.447 129,76 € 140,89 € 141,67 €
PG 5 5.300 137,32 € 148,45 € 149,23 €
62.821

Das Geschäftsjahr 2023 wurde durch folgende Veränderung der Tarifstatistik beeinflusst: zum 01.04. Änderung der Pflegesätze sowie eine Änderung in der Position Umlage Pflegeausbildungsfonds. Zum 01.07. wurde eine weitere Änderung der Pflegesätze vereinbart.

Der von den Pflegekassen außerhalb des Pflegesatzes refinanzierte Monatsanteil für die zusätzliche Betreuung von Bewohnern gemäß § 43 b SGB XI wurde für den Zeitraum 01.04.2023 bis 30.06.2023 in Höhe von € 207,99, sowie für den Zeitraum 01.07.2023 bis 31.03.2024 in Höhe von € 212,55 vereinbart und gilt weiter bis zur Vereinbarung eines neuen Monatsanteils.

II. Finanzlage

Die Aufstellung der nachfolgenden Kapitalflussrechnung hat als Ausgangspunkt einen Finanzmittelfonds, der sämtliche Zahlungsmittel des Unternehmens mit einer Restlaufzeit von nicht mehr als 3 Monaten umfasst.

2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR Vorjahr TEUR
I. Laufende Geschäftstätigkeit
Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag (-) -94,7 32,6 -127,3
+ Abschreibungen 339,7 344,4 -4,7
+/- Veränderung langfristiger Rückstellungen -6,9 3,6 -10,5
+/- Erträge aus Auflösung Sonderposten -85,3 -85,3 0,0
-/+ Gewinn/Verlust aus Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0,0 0,0 0,0
+/- Veränderung kurzfristiger Rückstellungen 31,2 -19,0 50,2
-/+ Zu-/Abnahme sonstiger Aktiva -242,1 -87,3 -154,8
+/- Zu-/Abnahme sonstiger Passiva 216,2 -57,1 273,3
+ Zinsaufwendungen 44,1 16,8 27,3
- Zinserträge 0,0 0,0 0,0
= Mittelzu-/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit II. Investitionsbereich 202,2 148,7 53,5
Einzahlungen aus Anlageabgängen 12,3 0,0 12,3
- Auszahlungen/Einzahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -317,0 -313,4 -3,6
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -7,1 -16,0 8,9
+ erhaltene Zinsen 0,0 0,0 0,0
= Mittelzu-/-abfluss aus der Investitionstätigkeit -311,8 -329,4 17,6
III. Finanzierungsbereich
+ Einzahlung aus Krediten 305,9 0,0 -305,9
+ Einzahlung aus Cash-Management 105,0 170,0 65,0
- Auszahlung aus der planmäßigen Tilgung von Krediten -99,7 -118,3 18,6
- Auszahlung aus der außerplanmäßigen Tilgung von Krediten 0,0 0,0 0,0
- gezahlte Zinsen -44,1 -16,8 -27,3
= Mittelzu-/-abfluss aus der Finanzierungstätigkeit 267,1 34,9 232,2
IV. Finanzmittelfonds
zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 157,5 -145,8 303,3
+ Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 168,4 314,2 -145,8
= Finanzmittelbestand am Ende der Periode 325,9 168,4 157,5

Der Bestand an flüssigen Mitteln hat sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht und beträgt zum Stichtag TEUR 325,9. Die Kapitalflussrechnung weist für das Geschäftsjahr einen Zahlungsmittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 202,2 aus.

Die bestehenden Darlehen werden planmäßig getilgt.

2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Liquidität 1. Grades
Liquide Mittel 326,0 168,5
Veränderung des Bestandes an liquiden Mitteln 157,5
Liquidität 2. Grades
Kurzfristige Forderungen 480,8 238,5 242,3
Kurzfristiges Fremdkapital
Bankverbindlichkeiten 81,1 72,2 8,9
Lieferantenverbindlichkeiten 305,5 94,6 210,9
Rückstellungen 328,2 297,0 31,2
Übriges 313,5 203,0 110,5
Unterdeckung/ Überdeckung I -221,5 -259,8 38,3
Veränderung des Nettogeldvermögens
Liquidität 3. Grades
Unfertige Lstg. u. a. Vorräte/RAP 3,4 3,7 -0,3
erhaltene Anzahlungen 0,0 0,0 0,0
Unterdeckung/ Überdeckung II -218,1 -256,1
Veränderung des Nettoumlaufvermögens 38,0

Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war im gesamten Geschäftsjahr sichergestellt.

III. Vermögenslage

Die Vermögenslage stellt sich wie folgt dar:

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
Anlagevermögen 7.105,7 89,8 7.133,5 94,6 -27,8
Umlaufvermögen 810,2 10,2 410,7 5,4 399,5
Gesamtvermögen 7.915,9 100,0 7.544,2 100,0 371,7
Eigenkapital 3.133,1 39,6 3.227,9 42,8 -94,8
Sonderposten 2.784,8 35,2 2.870,1 38,1 -85,3
Lang-und mittelfristiges FK
Rückstellungen 71,4 0,9 78,3 1,0 -6,9
Verbindlichkeiten 898,3 11,3 701,1 9,3 197,2
kurzfristiges FK
Rückstellungen 328,2 4,1 297,0 3,9 31,2
Verbindlichkeiten/RAP 700,1 8,8 369,8 4,9 330,3
Gesamtkapital 7.915,9 100,0 7.544,2 100,0 371,7

Das Eigenkapital hat sich wie folgt entwickelt:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Stammkapital 50,0 50,0
Kapitalrücklage 800,3 800,3
Gewinnrücklagen 2.377,5 2.344,9
Bilanzgewinn -94,7 32,6
3.133,1 3.227,8

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 399,6 haben sich wie folgt entwickelt:

Stand 01.01.2023 375,3 T€
Inanspruchnahme 179,9 T€
Auf-/ Abzinsung 5,1 T€
Zuführung 208,2 T€
Auflösung 9,1 T€
Stand 31.12.2023 399,6 T€

D. Risikobericht

Die Geschäftsleitung sieht auf Grund des erreichten Standes sowie der weiteren demografischen Entwicklung in diesem Segment gegenwärtig keine wesentlichen Risiken, die den Bestand der Gesellschaft akut gefährden. Mittel- und langfristig wird für die Einrichtung Städtisches Pflegeheim von unveränderten Kapazitäten ausgegangen. Neben der Bestandseinrichtung Städtisches Pflegeheim ist die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022 mit einem neuen Geschäftsbereich, der ambulanten Pflege, an den Markt gegangen. Hier werden auch im Geschäftsjahr 2024 weitere Anlaufkosten entstehen, die noch nicht ertragsseitig gedeckt werden können. Darüber hinaus erfolgt aufgrund vertraglicher Bindung im SGB V- Bereich bis zum 30.04.2024 noch eine erhebliche Unterfinanzierung, womit das Risiko eines negativen Gesamtergebnisses der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 besteht.

Die Pflegeeinrichtung hat in den Jahren 2020 bis 2022 Erstattungen aus dem Pflegerettungsschirm erhalten, hier wurde neben der Refinanzierung von Verbrauchsmaterialkosten ein finanzieller Ausgleich für die Zeit des Belegungsstopps und der verzögert möglichen Nachbelegung geltend gemacht. Bisher erfolgte noch keine Prüfung dieser Erstattungen, so dass das Risiko einer anteiligen Rückzahlung besteht. Somit wird eine entsprechende Rückstellung weiterhin geführt.

Kostensteigerungen als Folge des Krieges in der Ukraine und der weltpolitischen Lage werden im Bereich Energie und Fernwärme aber auch in allen Sachkostenbereichen einschließlich Lebensmittelkosten und im Investitionskostenbereich weiterhin erwartet. Diese werden in den Pflegesatzanträgen kalkuliert, wobei eine vollumfängliche Anerkennung durch die Kostenträger nicht gewährleistet ist und somit das Risiko einer Unterdeckung in der Refinanzierung besteht.

Im Rahmen der Umsetzung des Pflegestärkungsgesetzes II hat die Anwendung der Übergangsregelung zur Umwandlung von Pflegestufen in Pflegegrade zu einer hochwertigen, aber auch in Richtung höhere Pflegegrade verschobenen Pflegegradstruktur geführt. Langfristig wird sich bei Anwendung der neuen Begutachtungsrichtlinie die Belegungsstruktur zu niedrigeren Pflegegraden hin verschieben (sogenannter Rothgang-Effekt). Die Geschäftsleitung überprüft monatlich die Entwicklung der Pflegegradstruktur anhand der Kennziffer Pflegegradmix. Zum Zeitpunkt der Umstellung auf Pflegegrade zum 01.01.2017 betrug der Pflegegradmix 3,38, zum 31.12.2022 3,06 und zum 31.12.2023 3,09.

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgten Erweiterungen im Personalbestand durch den weiteren Aufbau des Geschäftszweiges Ambulante Pflege und Veränderungen im Rahmen der neuen Pflegepersonalbemessung im stationären Bereich. Grundsätzlich erfolgte der Einsatz hinsichtlich des in der Pflegesatzvereinbarung dargestellten Personalschlüssels.

E. Chancen- und Prognosebericht

Für die Gesellschaft bestehen weiterführend im Jahr 2024 Unsicherheiten bezüglich der Ertragsplanung aufgrund der sich in Veränderung befindlichen Einnahmestruktur nach Pflegegraden. Die Refinanzierung der Kosten der Gesellschaft erfolgt auf Basis der Verteilung der Gesamtkosten auf die Anzahl Bewohner nach Pflegegraden. Durch Anwendung des neuen Begutachtungsverfahrens wird von einer niedrigeren Einstufung der Pflegebedürftigen in einen Pflegegrad ausgegangen. Eine Absenkung der Pflegegradstruktur gegenüber der Planung im Pflegesatzzeitraum bewirkt eine Verminderung der Erträge aus Pflegeleistungen. Weiterhin hat die Veränderung der Pflegegradstruktur langfristig eine Verteuerung der Kosten je Platz zur Folge.

Abhängig von der Entwicklung der Belegungskapazitäten nach Pflegegraden ist ebenfalls der mögliche Personaleinsatz im Bereich Pflege. Das bedeutet bei gleichbleibendem Personaleinsatz eine höhere Belastung des Personals in der Pflege. Zunehmend schwieriger gestaltet sich die Umsetzung der neuen Pflegepersonalbemessung im stationären Bereich bei der Besetzung von Stellen im Altenpflegehelferbereich. Die Gesellschaft plant kurzfristig die Ausbildung von Altenpflegehelfern, hierbei gibt es jedoch noch keine Einigung zu den Rahmenbedingungen sowie zur Vergütungsregelung über den TVöD.

Durch die Erweiterung des Geschäftsfeldes Ambulante Pflege bestehen im Geschäftsjahr 2024 Unsicherheiten in der Ertragsplanung in diesem Segment, da der Aufbau des Klientenstammes mit den Kapazitäten Personal und Fahrzeugbeschaffung im Zusammenhang betrachtet werden muss. Im Personalbereich besteht die Herausforderung der Akquise von Altenpflegehelfern für Tätigkeiten im SGB XI- Bereich. Langfristig werden durch das Geschäftsfeld Ambulante Pflege Chancen gesehen, sich aktiv im regionalen Umfeld zu positionieren und das Portfolio der Gesellschaft positiv zu erweitern.

Im Geschäftsjahr 2024 wird ein Anstieg der Umsatzerlöse aus dem Hauptgeschäftsfeld Stationäre Pflege und ein Jahresergebnis der Gesellschaft in Höhe von TEUR 18,7 erwartet.

Mit dem Ukraine- Krieg und dem Nahostkonflikt verbundene Risiken führen zu einem hohen Grad von Unsicherheit, der zu negativen Abweichungen von der Unternehmensplanung und den Kennzahlen führen kann.

Die Ergebnisse der im Jahr 2023 beauftragten Energieberatung werden im Geschäftsjahr 2024 erwartet, die Vorschläge für Maßnahmen zu energetischen Sanierungen der Gebäudehülle und der Technik aufzeigen sollen. Etwaige Kosten lassen sich zum derzeitigen Stand nicht abschätzen.

Bestandsgefährdende Risiken, die sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken, bestanden am Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 nicht und werden im Wirtschaftsjahr 2024 auch nicht erwartet.

Die Liquiditätslage der Gesellschaft wird sich aufgrund der an Pflegesatzhöhe und Kapazitätsauslastung gebundenen Einnahmesituation zukünftig nicht gravierend verändern. Sollte sich weiterer Finanzierungsbedarf ergeben, wird ein Zahlungsmittelzufluss im Rahmen des Cash-Managements der Muttergesellschaft gesichert sein.

 

Neubrandenburg, 15. März 2024

Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH

Frank Benischke, Geschäftsführer

Anke Saadan, Geschäftsführerin

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH, Neubrandenburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH, Neubrandenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH, Neubrandenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften, den ergänzenden Vorschriften der Pflege-Buchführungsverordnung - PBV und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften, den ergänzenden Vorschriften der Pflege-Buchführungsverordnung - PBV und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungenüber die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 22. März 2024

GdW Revision Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Gebhardt, Wirtschaftsprüfer

gez. Schult, Wirtschaftsprüferin

Niederschrift über die Gesellschafterversammlung der Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH

Die Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft mbH (NEUWOGES), eingetragen im Handelsregister des Amtsgericht Neubrandenburg unter HRB 465, vertreten durch die Geschäftsführer Herrn Frank Benischke und Herrn Michael Wendelstorf, hält einen Geschäftsanteil im Nennwert von 47.000 €, die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg, vertreten durch den Oberbürgermeister Herrn Silvio Witt, hält einen Geschäftsanteil von 3.000 € an der Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH. Die NEUWOGES und die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg sind alleinige Gesellschafter der Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH.

Für die Einberufung der Gesellschafterversammlung gelten die §§ 49 und 51 GmbHG entsprechend.

Am 11.10.2024 fand in den Räumen der NEUWOGES eine Gesellschafterversammlung der Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH statt. Die Gesellschafterversammlung war aufgrund der Mitwirkung aller Gesellschafter somit uneingeschränkt beschlussfähig.

In der Aufsichtsratssitzung der Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft mbH am 10.07.2024 und in der Beiratssitzung am 27.05.2024 wurde der Jahresabschluss 2023 der Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH zur Kenntnis genommen.

In der Gesellschafterversammlung am 11.10.2024 wird nunmehr einstimmig beschlossen:

1.

Die Gesellschafterinnen stellen den Jahresabschluss zum 31.12.2023 in der von der GdW Revision AG am 22.03.2024 testierten Fassung mit einer Bilanzsumme von 7.915.927,57 € und einem Jahresfehlbetrag von 94.708,03 € fest und genehmigen den Lagebericht der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2023.

2.

Die Gesellschafterinnen erteilen den Geschäftsführern der Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH, Herrn Frank Benischke, der auch diesbezüglich von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit ist, und Frau Anke Saadan für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung, und zwar jeder dieser Personen gesondert.

3.

Der Jahresfehlbetrag wird mit der Gewinnrückrücklage verrechnet, so dass die Gewinnrücklage nunmehr einen Betrag i.H. von 2.282.835,23 € ausweist.

Die Gesellschafterversammlung ist beendet.

 

Neubrandenburg, 11.10.2024

Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

Silvio Witt, Oberbürgermeister

Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft mbH

Frank Benischke, Geschäftsführer

Michael Wendelstorf, Geschäftsführer

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