Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH
Ameisenweg 19, 17036 Neubrandenburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anke Saadan seit 25.6.2012 | Geschäftsführer |
Frank Benischke seit 25.6.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 94.00% | |
Stadt Neubrandenburg | 6.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pflegeheim Neubrandenburg gGmbHNeubrandenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023der Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH, NeubrandenburgAKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023der Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH, Neubrandenburg
Anhang des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023der Pflegeheim Neubrandenburg gGmbHA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH hat ihren Sitz in Neubrandenburg und ist eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichtes Neubrandenburg unter der Registriernummer HRB 7818. Die Gesellschaft ist zum 01. Januar 2012 aus der Umwandlung des Städtischen Pflegeheimes "Max Adrion", Eigenbetrieb der Stadt Neubrandenburg, entstanden. Sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden sind im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die gGmbH übergegangen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Anforderungen der aktuell gültigen Pflegebuchführungsverordnung, den Regelungen des Gesellschaftsvertrages sowie den ergänzenden Bestimmungen des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte entsprechend der Pflegebuchführungsverordnung. Das gemäß Gesellschaftsvertrag bestimmte und im Handelsregister eingetragene Stammkapital beträgt € 50.000,00. Gesellschafter sind:
Die Gesellschaft ist Teil eines Konzerns, dessen Obergesellschaft die Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft mbH (NEUWOGES), Neubrandenburg, ist. Da die Obergesellschaft aufgrund der im Gesellschaftsvertrag geregelten Zweckbindung in ihren Rechten erheblich und dauerhaft eingeschränkt ist, wird die Gesellschaft nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Es besteht mit dem Mehrheitsgesellschafter kein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. B. Erläuterungen zu Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt nach den Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches. Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, abzüglich der planmäßig linearen und gegebenenfalls außerplanmäßigen Abschreibungen, aktiviert. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden auf die Dauer von 5 Jahren abgeschrieben. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die mit öffentlichen oder sonstigen Zuwendungen Dritter angeschafft oder hergestellt worden sind, sind auf der Aktivseite der Bilanz mit dem Bruttowert angesetzt. Auf der Passivseite der Bilanz sind die bereits zweckentsprechend verwendeten Fördermittel oder Zuwendungen als Sonderposten gesondert ausgewiesen, vermindert um den Betrag der bis zum jeweiligen Bilanzstichtag angefallenen Abschreibungen auf die mit diesen Mitteln finanzierten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Anlagen im Bau bestanden zum 31.12.2023 in Höhe von TEUR 21,6. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips aktiviert. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind jeweils zum Nominalwert aktiviert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in der Höhe gebildet, die sich nach kaufmännischen Gesichtspunkten ergeben. Rückstellungen mit einer voraussichtlichen Laufzeit über ein Jahr wurden entsprechend den gesetzlichen Vorgaben abgezinst. Die entsprechenden Abzinsungsbeträge werden in der Gewinn- und Verlustrechnung als Davon- Vermerk ausgewiesen. Die Rückstellung anlässlich von Jubiläen wurde entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften nach dem Teilwertverfahren berechnet. Die Berechnung erfolgte auf der Grundlage der Heubeck-Richttafeln 2018 G mit einem Rechnungszins von 1,76 % auf Basis einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 15 Jahren. Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Aufwendungen und Erträge sind periodengerecht erfasst. C. Erläuterungen zur Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung I. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in den als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagennachweisen gemäß der Pflegebuchführungsverordnung dargestellt. In den am 31.12.2023 ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 480,8 ist keine Forderung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Personalkosten (TEUR 201,3), Rückstellungen für eventuelle Rückzahlungen von coronabedingten Erstattungen (TEUR 120,0), Prüfungs- und Erstellungskosten Jahresabschluss (TEUR 20,7), Archivierung (TEUR 47,3), unterlassene Instandhaltungen (TEUR 8,7) sowie für sonstige Aufwendungen (TEUR 1,6). Die Verbindlichkeiten haben nachfolgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eine Gesamtgrundschuld besichert. Infolge der Gemeinnützigkeit ist die Gesellschaft steuerbefreit. Latente Steuern fallen somit nicht an. II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In der Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH wurden insgesamt Erträge aus Pflegeleistungen in Höhe von TEUR 5.890,6 (Vorjahr: TEUR 5.242,1) abgerechnet. Davon entfallen auf den stationären Bereich Erträge aus Pflegeleistungen in Höhe von TEUR 5.628,3 (Vorjahr: TEUR 5.216,8) und auf den ambulanten Bereich in Höhe von EUR 284,8 (Vorjahr: EUR 25,3). Erträge aus Unterkunft und Verpflegung des stationären Bereiches wurden in Höhe von TEUR 1.649,9 (Vorjahr: TEUR 1.467,5) auf der Grundlage der vereinbarten Pflegesätze abgerechnet. Durch den Abschluss einer gesonderten Vereinbarung mit den Pflegekassen über die zusätzliche Betreuung von Bewohnern im stationären Bereich (Zusatzvereinbarung über Vergütungszuschläge für Anspruchsberechtigte nach § 43 b SGB XI) wurden Einnahmen in Höhe von TEUR 437,7 (Vorjahr: TEUR 377,2) erzielt. Zum 01.04.2023 erfolgte der Beitritt des stationären Bereichs zur Vergütungsvereinbarung für Leistungen der gesundheitlichen Versorgungsplanung nach § 132g SGB V. Es wurden Einnahmen in Höhe von TEUR 22,5 (Vorjahr: TEUR 0,0) erzielt. Erträge aus gesonderter Berechnung von Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen wurden in Höhe von TEUR 560,7 (Vorjahr: TEUR 555,6) vereinnahmt. Davon entfallen TEUR 557,9 (Vorjahr: TEUR 555,2) auf den stationären Bereich und EUR 2,8 (Vorjahr: EUR 0,4) auf den ambulanten Bereich. Umsatzerlöse nach § 277 Abs. 1 HGB bestanden in Höhe von TEUR 24,4 (Vorjahr: TEUR 17,6). Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich hauptsächlich um Erstattungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 175,0, um Erstattungen des Integrationsamtes in Höhe von TEUR 19,9, um Erstattungen des LAGuS in Höhe von TEUR 328,7, sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 5,5. In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Fortbildung in Höhe von TEUR 24,0 (Vorjahr: TEUR 26,6) enthalten. Die Abschreibungen in Höhe von TEUR 339,6 sind im beigefügten Anlagennachweis dargestellt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen Kosten der Verwaltung sowie die Umlagezahlung nach dem Pflegeberufegesetz an das LAGuS mit TEUR 267,5. D. Sonstige Angaben Geschäfte mit nahestehenden Personen zu ungewöhnlichen Bedingungen wurden nicht getätigt. Es liegen keine derivativen Finanzinstrumente vor. Für das Unternehmen ergeben sich aus den derzeit bestehenden Leasingverträgen monatliche Verpflichtungen von TEUR 1,9. Die Restverpflichtung aus diesen Verträgen beträgt TEUR 49,6. Weitere Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Das für den Abschlussprüfer für 2023 im Jahresabschluss erfasste Honorar beträgt TEUR 6,2 (Vorjahr: TEUR 6,2) Brutto. Weitere Leistungen sind nicht erbracht worden. Wesentliche finanzielle Verpflichtungen bestanden zum Bilanzstichtag nur im Zusammenhang mit Investitionen, die in Höhe von TEUR 8,7 im Folgejahr umgesetzt werden. Außerbilanzielle Geschäfte (§ 285 Nr. 3 HGB) mit Bedeutung für die Finanzlage bestanden im Rechnungsjahr 2023 nicht. Für das Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresergebnis in Höhe von TEUR -94,7 erzielt. Es ist geplant, den Jahresfehlbetrag aus der Gewinnrücklage zu entnehmen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 wurde im Bundesanzeiger veröffentlicht und öffentlich ausgelegt. Im Wirtschaftsjahr 2023 waren durchschnittlich 145,7 Arbeitnehmer (ohne Geschäftsleitung, Auszubildende und Bundesfreiwilligendienst) beschäftigt.
Darüber hinaus wurden durchschnittlich 12,5 Auszubildende im Bereich Pflege zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann ausgebildet. Es besteht eine Vereinbarung mit dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben für den Einsatz im Bundesfreiwilligendienst, im Jahr 2023 waren keine Personen in diesem Bereich tätig. Als Geschäftsführer der Gesellschaft sind
bestellt. Die Vergütung der Geschäftsführung beträgt im Geschäftsjahr 2023:
Der Beirat der Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH setzt sich aus nachfolgenden Mitgliedern zusammen:
Vergütungen an den Beirat erfolgten nicht. E. Nachtragsbericht Nach dem Ende des Berichtszeitraumes kann durch die weiteren Auswirkungen der derzeitigen weltwirtschaftlichen Lage und damit verbundenen möglichen entstehenden Folgen in der Kostenentwicklung eine Beeinträchtigung der Ertragslage der Gesellschaft nicht ausgeschlossen werden. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Vorgänge, die sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken, eingetreten bzw. bekannt geworden.
Neubrandenburg, 15. März 2024 Frank Benischke, Geschäftsführer Anke Saadan, Geschäftsführerin Anlagennachweis
Nachweis der Förderungen nach Landesrecht(Fördernachweis - öffentliche Förderung)
Nachweis der Eigenmittel
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023A. Grundlagen des Unternehmens Im Wege der Umwandlung zur Neugründung ist zum 01.01.2012 aus dem Städtischen Pflegeheim "Max Adrion", Eigenbetrieb der Stadt Neubrandenburg, die "Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH" hervorgegangen. Die Hauptgeschäftstätigkeit besteht in der Förderung der Altenhilfe und Wohlfahrtspflege. Die Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH ist Träger des Städtischen Pflegeheimes "Max Adrion" Neubrandenburg. Die stationäre Pflegeeinrichtung verfügt insgesamt über eine Kapazität von 175 Pflegeplätzen. Davon ist ein Platz für die Kurzzeitpflege vorgesehen. Damit ist die Pflege, Versorgung und Betreuung der Heimbewohner mit den Pflegegraden 1 bis 5 nach dem Prinzip der ganzheitlichen aktivierenden Pflege sichergestellt. Zum 01.09.2022 erfolgte eine Geschäftsfelderweiterung auf dem Gebiet der ambulanten Pflege. Die Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH ist Träger der "MOBILE PFLEGE Ameise". Der Einzugsbereich der Versorgung von ambulanten Pflegekunden liegt im Stadtgebiet Neubrandenburg und im Bereich Burg Stargard. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche Lage Die Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH bedient einen Marktsektor, dem aufgrund der demografischen Entwicklung, der Zunahme von Pflegebedürftigkeit und Krankheitsbildern wie Demenz sowie multimorbiden Erkrankungen auch zukünftig eine wachsende Bedeutung zukommt. Im Rahmen der Pflegereform wird angestrebt, den Sektor Pflege zu stärken und zukunftssicher zu gestalten. Durch die Anerkennung der Tarifverträge in den Pflegesatzverhandlungen wird die Refinanzierung des Hauptkostenanteils Personalaufwand der Pflegeeinrichtungen ermöglicht. In allen Sachkostenbereichen und hinsichtlich der Investitionskosten sind durch die wirtschaftlichen Folgen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine sowie den weiteren weltpolitischen Entwicklungen hohe Kostensteigerungen entstanden, die auch im Pflegesektor zu noch nicht abschätzbaren Einflüssen führen. Aufgrund der Einführung der neuen Personalbemessung nach § 113 c SGB XI wird ab dem 01.07.2023 ein neuer Qualifikationsmix des Pflegepersonals im stationären Bereich in Abhängigkeit von der einrichtungsinternen Bewohnerstruktur umgesetzt. Durch die neue Personalbemessung erfolgt eine Absenkung der Pflegefachkraftquote und die Erweiterung des Personals im Pflegehelferbereich. II. Geschäftsgrundlagen und Geschäftsverlauf 1. Geschäftstätigkeit nach Funktionsbereichen Der Geschäftsverlauf der Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH im Wirtschaftsjahr 2023 wurde maßgeblich durch die Tarifentwicklung, die Steigerungen im Bereich der Sachkosten und im Lebensmittelbereich sowie durch den noch im Aufbau befindlichen ambulanten Geschäftszweiges beeinflusst. Die Kapazitäten des Städtischen Pflegeheimes "Max Adrion" Neubrandenburg waren im Wirtschaftsjahr 2023 zu 98,34 Prozent ausgelastet. Änderungen im Bestand und Ausnutzungsgrad sind nicht eingetreten. Veränderungen im Grundstücksbestand sind nicht erfolgt. 2. Investitionen Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 Investitionen in Höhe von insgesamt TEUR 324,1 getätigt: Hiervon betreffen mit TEUR 48,8 Mobiliar für Bewohnerzimmer, mit TEUR 4,4 die Erweiterung des Netzwerkes und einer Videoanlage, mit TEUR 97,5 einer Schließanlage sowie der Bau eines Carports für TEUR 3,5. Mit weiteren TEUR 85,0 wurde der sich im Vorjahr noch im Bau (mit TEUR 102,6) befindliche Außenfahrstuhl fertiggestellt, und mit TEUR 19,4 die Außenanlagen umgestaltet. Weiter bauliche Maßnahmen wurden mit TEUR 13,2 umgesetzt. Die Pflegesoftware Vivendi wurde mit TEUR 1,9 erweitert. Mit TEUR 6,5 wurde Mobiliar in den Dienstzimmern und auf den Wohnebenen angeschafft. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden mit TEUR 8,1 angeschafft. Für die Mobile Pflege wurden Einrichtungsgegenstände in Höhe von TEUR 6,6, Geringwertige Wirtschaftsgüter mit TEUR 0,6, eine E-Bike mit TEUR 3,8 sowie Lizenzerweiterungen für die Pflegesoftware in Höhe von TEUR 5,2 angeschafft. Die Fertigstellung der Ladestation für E-Autos sowie der Umbau des Dementen Bereiches verzögerte sich, diese befinden sich mit TEUR 21,6 im Bau. 3. Finanzierung Im Geschäftsjahr 2023 wurden durch die Gesellschaft Fremdmittel über das Cash- Management-System des NEUWOGES-Konzerns in Höhe von TEUR 105,0 aufgenommen. Von der DKB wurde ein Darlehen in Höhe von TEUR 350 aufgenommen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden TEUR 305,9 abgerufen. Der Umbau des beschützten Bereiches inklusive Außenfahrstuhl konnte noch nicht vollumfänglich durchgeführt werden. 4. Personal- und Sozialbereich Im Geschäftsjahr waren in der Gesellschaft Mitarbeitende zur Sicherung der Pflege, Versorgung und Betreuung der Heimbewohner angestellt. Die Vergütung erfolgte mit Tarifbindung an den Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes (TVöD). Veränderungen im Personalbestand erfolgten 2023 geringfügig im Rahmen des vereinbarten Personalschlüssels. Zum Stichtag 31.12.2023 waren 158 Mitarbeitende (Vorjahr: 140 Mitarbeitende) in der Gesellschaft beschäftigt. Hinzu kommen zum Stichtag 31.12.2023 insgesamt 13 Auszubildende (Vorjahr: 12 Auszubildende), für den Ausbildungsberuf Pflegefachfrau/ -mann. C. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage I. Ertragslage Für das Geschäftsjahr 2023 wird ein Jahresfehlbetrag von TEUR -94,7 ausgewiesen. Das Ergebnis wurde maßgeblich durch das negative Spartenergebnis ambulante Pflege sowie in der stationären Pflege durch das Ergebnis der Pflegesatzvereinbarung und durch Erstattungen der Agentur für Arbeit sowie durch Erstattungen durch das LAGuS beeinflusst. Der Anstieg im Personalaufwand entspricht dem tariflichen Stand und den Personalanpassungen durch den Aufbau der ambulanten Pflege.
Die Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge haben sich wie folgt entwickelt:
Wesentliche Kennzahlen stellen Jahresergebnis und Umsatzerlöse dar. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Anzahl der Belegungstage und die Tarifstatistik wie folgt entwickelt:
Das Geschäftsjahr 2023 wurde durch folgende Veränderung der Tarifstatistik beeinflusst: zum 01.04. Änderung der Pflegesätze sowie eine Änderung in der Position Umlage Pflegeausbildungsfonds. Zum 01.07. wurde eine weitere Änderung der Pflegesätze vereinbart. Der von den Pflegekassen außerhalb des Pflegesatzes refinanzierte Monatsanteil für die zusätzliche Betreuung von Bewohnern gemäß § 43 b SGB XI wurde für den Zeitraum 01.04.2023 bis 30.06.2023 in Höhe von € 207,99, sowie für den Zeitraum 01.07.2023 bis 31.03.2024 in Höhe von € 212,55 vereinbart und gilt weiter bis zur Vereinbarung eines neuen Monatsanteils. II. Finanzlage Die Aufstellung der nachfolgenden Kapitalflussrechnung hat als Ausgangspunkt einen Finanzmittelfonds, der sämtliche Zahlungsmittel des Unternehmens mit einer Restlaufzeit von nicht mehr als 3 Monaten umfasst.
Der Bestand an flüssigen Mitteln hat sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht und beträgt zum Stichtag TEUR 325,9. Die Kapitalflussrechnung weist für das Geschäftsjahr einen Zahlungsmittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 202,2 aus. Die bestehenden Darlehen werden planmäßig getilgt.
Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war im gesamten Geschäftsjahr sichergestellt. III. Vermögenslage Die Vermögenslage stellt sich wie folgt dar:
Das Eigenkapital hat sich wie folgt entwickelt:
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 399,6 haben sich wie folgt entwickelt:
D. Risikobericht Die Geschäftsleitung sieht auf Grund des erreichten Standes sowie der weiteren demografischen Entwicklung in diesem Segment gegenwärtig keine wesentlichen Risiken, die den Bestand der Gesellschaft akut gefährden. Mittel- und langfristig wird für die Einrichtung Städtisches Pflegeheim von unveränderten Kapazitäten ausgegangen. Neben der Bestandseinrichtung Städtisches Pflegeheim ist die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022 mit einem neuen Geschäftsbereich, der ambulanten Pflege, an den Markt gegangen. Hier werden auch im Geschäftsjahr 2024 weitere Anlaufkosten entstehen, die noch nicht ertragsseitig gedeckt werden können. Darüber hinaus erfolgt aufgrund vertraglicher Bindung im SGB V- Bereich bis zum 30.04.2024 noch eine erhebliche Unterfinanzierung, womit das Risiko eines negativen Gesamtergebnisses der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 besteht. Die Pflegeeinrichtung hat in den Jahren 2020 bis 2022 Erstattungen aus dem Pflegerettungsschirm erhalten, hier wurde neben der Refinanzierung von Verbrauchsmaterialkosten ein finanzieller Ausgleich für die Zeit des Belegungsstopps und der verzögert möglichen Nachbelegung geltend gemacht. Bisher erfolgte noch keine Prüfung dieser Erstattungen, so dass das Risiko einer anteiligen Rückzahlung besteht. Somit wird eine entsprechende Rückstellung weiterhin geführt. Kostensteigerungen als Folge des Krieges in der Ukraine und der weltpolitischen Lage werden im Bereich Energie und Fernwärme aber auch in allen Sachkostenbereichen einschließlich Lebensmittelkosten und im Investitionskostenbereich weiterhin erwartet. Diese werden in den Pflegesatzanträgen kalkuliert, wobei eine vollumfängliche Anerkennung durch die Kostenträger nicht gewährleistet ist und somit das Risiko einer Unterdeckung in der Refinanzierung besteht. Im Rahmen der Umsetzung des Pflegestärkungsgesetzes II hat die Anwendung der Übergangsregelung zur Umwandlung von Pflegestufen in Pflegegrade zu einer hochwertigen, aber auch in Richtung höhere Pflegegrade verschobenen Pflegegradstruktur geführt. Langfristig wird sich bei Anwendung der neuen Begutachtungsrichtlinie die Belegungsstruktur zu niedrigeren Pflegegraden hin verschieben (sogenannter Rothgang-Effekt). Die Geschäftsleitung überprüft monatlich die Entwicklung der Pflegegradstruktur anhand der Kennziffer Pflegegradmix. Zum Zeitpunkt der Umstellung auf Pflegegrade zum 01.01.2017 betrug der Pflegegradmix 3,38, zum 31.12.2022 3,06 und zum 31.12.2023 3,09. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgten Erweiterungen im Personalbestand durch den weiteren Aufbau des Geschäftszweiges Ambulante Pflege und Veränderungen im Rahmen der neuen Pflegepersonalbemessung im stationären Bereich. Grundsätzlich erfolgte der Einsatz hinsichtlich des in der Pflegesatzvereinbarung dargestellten Personalschlüssels. E. Chancen- und Prognosebericht Für die Gesellschaft bestehen weiterführend im Jahr 2024 Unsicherheiten bezüglich der Ertragsplanung aufgrund der sich in Veränderung befindlichen Einnahmestruktur nach Pflegegraden. Die Refinanzierung der Kosten der Gesellschaft erfolgt auf Basis der Verteilung der Gesamtkosten auf die Anzahl Bewohner nach Pflegegraden. Durch Anwendung des neuen Begutachtungsverfahrens wird von einer niedrigeren Einstufung der Pflegebedürftigen in einen Pflegegrad ausgegangen. Eine Absenkung der Pflegegradstruktur gegenüber der Planung im Pflegesatzzeitraum bewirkt eine Verminderung der Erträge aus Pflegeleistungen. Weiterhin hat die Veränderung der Pflegegradstruktur langfristig eine Verteuerung der Kosten je Platz zur Folge. Abhängig von der Entwicklung der Belegungskapazitäten nach Pflegegraden ist ebenfalls der mögliche Personaleinsatz im Bereich Pflege. Das bedeutet bei gleichbleibendem Personaleinsatz eine höhere Belastung des Personals in der Pflege. Zunehmend schwieriger gestaltet sich die Umsetzung der neuen Pflegepersonalbemessung im stationären Bereich bei der Besetzung von Stellen im Altenpflegehelferbereich. Die Gesellschaft plant kurzfristig die Ausbildung von Altenpflegehelfern, hierbei gibt es jedoch noch keine Einigung zu den Rahmenbedingungen sowie zur Vergütungsregelung über den TVöD. Durch die Erweiterung des Geschäftsfeldes Ambulante Pflege bestehen im Geschäftsjahr 2024 Unsicherheiten in der Ertragsplanung in diesem Segment, da der Aufbau des Klientenstammes mit den Kapazitäten Personal und Fahrzeugbeschaffung im Zusammenhang betrachtet werden muss. Im Personalbereich besteht die Herausforderung der Akquise von Altenpflegehelfern für Tätigkeiten im SGB XI- Bereich. Langfristig werden durch das Geschäftsfeld Ambulante Pflege Chancen gesehen, sich aktiv im regionalen Umfeld zu positionieren und das Portfolio der Gesellschaft positiv zu erweitern. Im Geschäftsjahr 2024 wird ein Anstieg der Umsatzerlöse aus dem Hauptgeschäftsfeld Stationäre Pflege und ein Jahresergebnis der Gesellschaft in Höhe von TEUR 18,7 erwartet. Mit dem Ukraine- Krieg und dem Nahostkonflikt verbundene Risiken führen zu einem hohen Grad von Unsicherheit, der zu negativen Abweichungen von der Unternehmensplanung und den Kennzahlen führen kann. Die Ergebnisse der im Jahr 2023 beauftragten Energieberatung werden im Geschäftsjahr 2024 erwartet, die Vorschläge für Maßnahmen zu energetischen Sanierungen der Gebäudehülle und der Technik aufzeigen sollen. Etwaige Kosten lassen sich zum derzeitigen Stand nicht abschätzen. Bestandsgefährdende Risiken, die sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken, bestanden am Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 nicht und werden im Wirtschaftsjahr 2024 auch nicht erwartet. Die Liquiditätslage der Gesellschaft wird sich aufgrund der an Pflegesatzhöhe und Kapazitätsauslastung gebundenen Einnahmesituation zukünftig nicht gravierend verändern. Sollte sich weiterer Finanzierungsbedarf ergeben, wird ein Zahlungsmittelzufluss im Rahmen des Cash-Managements der Muttergesellschaft gesichert sein.
Neubrandenburg, 15. März 2024 Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH Frank Benischke, Geschäftsführer Anke Saadan, Geschäftsführerin BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH, Neubrandenburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH, Neubrandenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH, Neubrandenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 22. März 2024 GdW
Revision Aktiengesellschaft
gez. Gebhardt, Wirtschaftsprüfer gez. Schult, Wirtschaftsprüferin Niederschrift über die Gesellschafterversammlung der Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH Die Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft mbH (NEUWOGES), eingetragen im Handelsregister des Amtsgericht Neubrandenburg unter HRB 465, vertreten durch die Geschäftsführer Herrn Frank Benischke und Herrn Michael Wendelstorf, hält einen Geschäftsanteil im Nennwert von 47.000 €, die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg, vertreten durch den Oberbürgermeister Herrn Silvio Witt, hält einen Geschäftsanteil von 3.000 € an der Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH. Die NEUWOGES und die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg sind alleinige Gesellschafter der Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH. Für die Einberufung der Gesellschafterversammlung gelten die §§ 49 und 51 GmbHG entsprechend. Am 11.10.2024 fand in den Räumen der NEUWOGES eine Gesellschafterversammlung der Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH statt. Die Gesellschafterversammlung war aufgrund der Mitwirkung aller Gesellschafter somit uneingeschränkt beschlussfähig. In der Aufsichtsratssitzung der Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft mbH am 10.07.2024 und in der Beiratssitzung am 27.05.2024 wurde der Jahresabschluss 2023 der Pflegeheim Neubrandenburg gGmbH zur Kenntnis genommen. In der Gesellschafterversammlung am 11.10.2024 wird nunmehr einstimmig beschlossen:
Die Gesellschafterversammlung ist beendet.
Neubrandenburg, 11.10.2024 Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg Silvio Witt, Oberbürgermeister Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft mbH Frank Benischke, Geschäftsführer Michael Wendelstorf, Geschäftsführer |
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