AIM - Apps in Medicine GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wissam Lahmar seit 14.5.2025 | Geschäftsführer |
Scott William Behrens seit 18.10.2016 | Geschäftsführer |
Debi Harrison seit 18.10.2016 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
ACI WORLDWIDE B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ACI Worldwide (Germany) GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023ACI Worldwide (Germany) GmbH, MünchenAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023ACI Worldwide (Germany) GmbH, München
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht München mit der Nummer HRB 227459 unter der Firma ACI Worldwide (Germany) GmbH eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist in München. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der ACI Worldwide (Germany) GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes für Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt. Die ACI Worldwide (Germany) GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Bilanz ist gemäß § 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Im Geschäftsjahr 2021 wurde zwischen der ACI Worldwide (Germany) GmbH und der Applied Communications Holding GmbH ein Ergebnisabführungsvertrag mit Rückwirkung zum 1. Januar 2021 geschlossen und hiermit eine ertragsteuerliche Organschaft mit der Applied Communications Holding GmbH als Organträgerin und der ACI Worldwide (Germany) GmbH als Organgesellschaft begründet. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Anlagevermögen Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bilanziert und - soweit die Vermögensgegenstände der Abnutzung unterliegen - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgten linear auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer:
2. Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten ausgewiesen. Eine Abschreibung erfolgt bei voraussichtlich dauernder oder nur vorübergehender Wertminderung. Eine außerplanmäßige Abschreibung auf einen niedrigeren beizulegenden Wert war im Geschäftsjahr nicht geboten. 3. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Bankguthaben und Rechnungsabgrenzungsposten sind grundsätzlich mit dem Nennwert bewertet. Soweit konkrete Ausfallrisiken bestehen, werden angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet. Zur Abdeckung des allgemeinen Risikos werden pauschalierte Einzelwertberichtigung in Abhängigkeit von der Anzahl der Tage der Überfälligkeit gebildet. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Die Umrechnung der Fremdwährungspositionen erfolgte nach § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden ggf. mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Seit dem Bestehen der ertragsteuerlichen Organschaft werden weder Rückstellungen für laufende Ertragsteuern noch latente Steuern angesetzt. 5. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag (ohne Abzinsung) angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB passiviert. 6. Passive Rechnungsabgrenzung Als passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden vor dem Bilanzstichtag erhaltene Zahlungen ausgewiesen, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der Ansatz erfolgt zum Nennwert. C. Erläuterung der Bilanz Finanzanlagen Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
1. Anlagenspiegel Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2023ACI Worldwide (Germany) GmbHMünchen
2. Umlaufvermögen Restlaufzeitangabe Forderungen gemäß § 268 Abs. 4 HGB:
Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3.769 TEUR (Vorjahr: 3.035 TEUR) und sonstige Finanzforderungen in Höhe von 6.646 TEUR (Vorjahr: 14.095 TEUR). Bei den Forderungen gegen Gesellschafter handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr: 6 TEUR). 3. Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
4. Verbindlichkeiten
Die in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthaltenen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 6.653 TEUR (Vorjahr: 13.628 TEUR) aus dem für 2023 abgeführten Jahresergebnis laut Ergebnisabführungsvertrag. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.961 TEUR (Vorjahr: 2.615 TEUR). Es wurden keine Sicherheiten gestellt. D. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Ergebnisse aus der Währungsumrechnung Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 345 TEUR (Vorjahr: 336 TEUR). Weiterhin sind in den "sonstigen betrieblichen Erträgen" Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 309 TEUR (Vorjahr: 243 TEUR) enthalten. Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung. Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen für IT Fremdleistungen in Höhe von 201 TEUR für die Erneuerung und den Ausbau der IT Infrastruktur. E. Sonstige Pflichtangaben Anzahl der Arbeitnehmer: Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 70 Mitarbeiter/innen beschäftigt. Davon sind:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen nicht bilanzierte Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen wie folgt:
RLZ: Restlaufzeit Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten sind nicht bestellt. Angabe zu den Organmitgliedern Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren zum Geschäftsführer bestellt: Herr Scott William Behrens, Chief Financial Officer ACI Worldwide, Inc Herr David Graham King, Vice President Strategic Sales, Middle East & Africa ACI Worldwide (EMEA) Ltd. (bis 31.03.2023) Frau Joy Lorraine Green, Director ACI Worldwide (EMEA) Ltd. (ab 31.03.2023) Ergebnisverwendung Seit 1.1.2021 hat die Gesellschaft mit der Applied Communications Holdings GmbH einen Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Das gesamte Jahresergebnis für das Jahr 2023 in Höhe von 6.653.323,93 Euro (Vorjahr: 6.671.398,89 Euro) wird zum 31.12.2023 an die Gesellschafterin abgeführt. Konzernabschluss Oberstes Konzernunternehmen für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen, für den ein Konzernabschluss aufgestellt wird, ist die ACI Worldwide, Inc., in 2811 Ponce de Leon Blvd Suite 1300 Coral Gables, FL 33131, USA. Der Konzernabschluss ist erhältlich unter www.aciworldwide.com. bzw. am Sitz der Gesellschaft.
München, den 02.05.2023 ACI Worldwide (Germany) GmbH Geschäftsführung Scott William Behrens Joy Lorraine Green Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Markt- und Branchenentwicklung 3. Geschäftsverlauf 4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens 5. Mitarbeiter C. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung der Branche und des Unternehmens D. Chancen- und Risikobericht 1. Chancen der künftigen Entwicklung 2. Risiken der künftigen Entwicklung 3. Angaben zur Risikokontrolle A. Grundlagen des Unternehmens Die ACI Worldwide (Germany) GmbH (nachfolgend "ACI-Germany" oder "das Unternehmen" oder "wir" oder "unser" oder "unsere") ist Teil der ACI Worldwide, Inc.-Gruppe ("ACI") mit Sitz in 6060 Coventry Drive, Elkhorn, Nebraska, 68022, USA. ACI-Germany entwickelt, vermarktet, vertreibt und bietet Support für seine Softwarelösungen zum elektronischen Zahlungsverkehr unter dem Namen ACI eCommerce Gateway. Die ACI Omni-Commerce Payments Produkte bieten eine weltweite Verbindung von Zahlungsprozessen. Die ACI Omni-Commerce Payments wurde für Händler konfiguriert und verbindet das Produkt Postilion mit dem elektronischen Zahlungsverkehr und den mobilen Zahlungskanälen und einem Zahlungsnetzwerk von mehr als 300 alternativen Zahlungsmethoden und Kartenerwerber in mehr als 90 Ländern. Das Produkt basiert auf einer offenen API (Application Programming Interface) Architektur, die es ermöglicht, es mit hoher Geschwindigkeit und Einfachheit zu integrieren und zu konfigurieren. Die Unternehmenszentrale der ACI Worldwide, Inc.-Gruppe befindet sich in 6060 Coventry Drive, Elkhorn, Nebraska, 68022, USA. Das Unternehmen befindet sich in Deutschland, Grillparzer Str. 18, 81675 München. Das Münchner Büro bietet Management, Produktentwicklung, Vertrieb und Serviceunterstützung rund um die ACI eCommerce Gateway Produkte in Deutschland und anderen europäischen Ländern. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Es gibt einige Anzeichen dafür, dass sich die globalen Aussichten aufzuhellen beginnen, auch wenn das Wachstum bescheiden bleibt. Die weltweite Konjunktur erweist sich als relativ widerstandsfähig, die Inflation geht schneller zurück als ursprünglich erwartet und das Vertrauen des Privatsektors verbessert sich. Auch auf den Arbeitsmärkten lassen die Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage nach, wobei die Arbeitslosigkeit auf einem Rekordtief bleibt. Die OECD beziffert das Wachstum der Weltproduktion im Jahr 2023 auf 3,1 % (vgl. OECD Economic Outlook 2024, Seite 12, Tabelle 1.1 Global GPD growth). Das sind 0,3 Prozentpunkte weniger als im Jahr zuvor. Im Euroraum erfährt das Wirtschaftswachstum analog zur Weltwirtschaft einen Dämpfer, so liegt es 2023 mit 0,5 % um 3 Prozentpunkte unter dem Wert für 2022 von 3,5 %. Die Produktion ist rückläufig. Das Verbrauchervertrauen und in geringerem Maße auch das Unternehmervertrauen im Euroraum bleiben unverändert schlecht. Die Inflation ist in ganz Europa sowie in allen Dienstleistungs- und Produktionsbereichen vertreten. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 6,5 %. (vgl. Euro area, OECD Economic Outlook, Volume 2023 Issue, 2 Tabelle Euro area: Demand, output and prices). Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (preisbereinigt) ist mit einem Minus von 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Im Jahr 2023 kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland ins Stocken. Die Konjunktur wird durch nach wie vor hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen gedämpft und verstärkt wird dieser Effekt durch ungünstige Finanzierungsbedingungen, durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland (vgl. Statistisches Bundesamt: Pressemitteilung vom 15. Januar 2024). Die Weltwirtschaft zeigt 2024 Anzeichen einer Stagnation und wird damit unverändert gegenüber 2023 bei 3,1% bleiben, bevor es 2025 zu einem schwachen Aufschwung auf 3,2% kommen wird. Ein stärkeres Wachstum der Realeinkommen und niedrigere Leitzinsen tragen dazu bei, die Gesamtinflation zu senken und die Haushaltsbudgets zu entlasten (vgl. OECD Economic Outlook 2024, Seite 10). 2. Markt- und Branchenentwicklung Die Märkte, in denen wir konkurrieren, waren geprägt von einem raschen Wandel, sich weiterentwickelnden Technologien und Industriestandards sowie einem intensiven Wettbewerb. Spätestens seit der Coronapandemie haben in Deutschland alle Kartensysteme zusammen die Barzahlung als stärkste Zahlungsart abgelöst. Das Bezahlverhalten hat sich auch nach der Pandemie größtenteils nicht verändert. Es wird immer noch am liebsten mit Karte (Girocard) bezahlt. Der Anteil der Barzahlungen im Einzelhandel ist mit 35,5 % weiterhin rückläufig, während der Umsatzanteil der Kartensysteme seit 2022 auf fast 61,8 % gestiegen ist (vgl. EHI-Studie Zahlungssysteme im Einzelhandel 2023). Im Euroraum hingegen ist das Bargeld immer noch das am häufigsten genutzte Zahlungsmittel. Allerdings sind auch hier die elektronischen Zahlungswege auf dem Vormarsch (vgl. Pressemitteilung der Europäischen Zentralbank vom 20. Dezember 2022). Mittlerweile werden 5,4 % aller kartengestützten Bezahlvorgänge mit digital im Smartphone hinterlegter Karte abgewickelt. In 2021 waren es noch knapp 3 %. Für mobile-basierte Bezahllösungen mit dem Smartphone oder der Smartwatch gibt es eine Vielzahl von Mobile-Payment-Apps diverser namhafter Unternehmen, die entweder über die Kontaktlos-Technologie (NFC) oder einen QR- oder Barcode funktionieren. Die neuen mobilen Bezahllösungen und ein turnusmäßiger Terminalaustausch sorgen momentan auch für eine Belebung des Investitionsverhaltens. Neben den Investitionen in modernere Kartenlesegeräte tätigt der Einzelhandel nun auch vermehrt Investitionen in QR-Code-Leser. Viele Unternehmen werden in Zukunft zweigleisig fahren und neben NFC-basierten Mobilbezahlvarianten auch mit optischen Lesern arbeitende Systeme akzeptieren (vgl. EHI-Leitfaden Mobile Payment im Handel 2021; EHI-Studie Zahlungssysteme im Einzelhandel 2023). Nicht nur das Bezahlen am Point of Sale, sondern auch das Payment im E-Commerce hat sich in den letzten Jahren in Deutschland verändert. Beim Online-Shopping wird am liebsten mit Paypal bezahlt. Der Online Bezahldienst hat den Kauf auf Rechnung, welche die seit Jahren die führende Zahlungsart war, im Jahr 2022 bei den Umsatzanteilen im E-Commerce erstmalig überholt. Payment-Service-Provider bleiben wichtige Ansprechpartner, wenn es um die Anbindung von Zahlungsverfahren im Onlineshop geht (vgl. EHI-Studie OnlinePayment 2023). ACI profitiert von den oben genannten Entwicklungen im Markt und kann so ihre Softwarelösungen zum elektronischen Zahlungsverkehr optimal im Markt platzieren. 3. Geschäftsverlauf Die Umsatzerlöse lagen im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 27.136 TEUR unter dem Vorjahr in Höhe von 29.375 TEUR und sind somit niedriger als prognostiziert. Der Umsatzrückgang spiegelt den Zeitpunkt und das Ausmaß der projektbezogenen Geschäftstätigkeit wider. Die Umsatzentwicklung lag unter den Erwartungen. Die Umsatzrendite ist jedoch höher als die prognostizierten Erwartungen, was insbesondere auf höhere Zinserträge zurückzuführen ist. Bereinigt um diese Zinserträge liegt die Umsatzrendite auf dem Vorjahresniveau. Die unter den sonstigen Erträgen ausgewiesenen Erträge aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf 309 TEUR (2022: 243 TEUR). Der Anstieg spiegelt die allgemeine Wechselkursschwankung wider. Weiterhin sind in 2023 sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 130 TEUR ausgewiesen. Dabei handelt es sich um Forschungs- und Entwicklungserfolge, welche nicht den Umsatzerlösen direkt zugeordnet werden können. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen belaufen sich auf 3.154 TEUR im Vergleich zu 3.704 TEUR im Vorjahr, dies ist vor allem auf gesunkene bezogene Leistungen innerhalb der ACI Gruppe, aufgrund der jährlich schwankenden Projektzuweisungen, zurückzuführen. Der im Lagebericht 2022 prognostizierte Anstieg des Rohergebnisses (2023: 24.471 TEUR; 2022: 26.027 TEUR) konnte nicht bestätigt werden. Grund hierfür sind vor allem die gesunkenen Umsatzerlöse. Weiterhin sind die Personalaufwendungen um 460 TEUR gestiegen. Der Anstieg des Personalaufwandes steht im Zusammenhang mit gestiegenen personalspezifischen Rückstellungen sowie der durchschnittlich Gehaltssteigerung pro Mitarbeiter. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen haben sich im Geschäftsjahr von 224 TEUR auf 198 TEUR verringert. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf das gesunkene Anlagevolumen zurückzuführen. Am 31.12.2022 betrug das Anlagevermögen noch 502 TEUR während es zum 31.12.2023 auf 370 TEUR gesunken war. Die Anschaffungen im Jahr 2023 haben diesen Vorjahreseffekt nicht kompensiert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 10.197 TEUR um 1.392 TEUR unter dem Vorjahr. Im Wesentlichen sind hier die um 564 TEUR gesunkenen jährlich schwankenden Aufwendungen aus Weiterverrechnungen innerhalb der ACI Gruppe zu nennen. Die Aufwendungen für Forschungs- und Entwicklungstätigkeit werden innerhalb der ACI Gruppe jährlich schwankend verteilt. Ebenfalls um 544 TEUR gesunken sind die Aufwendungen für Entwicklungsleistungen Dritter für die Weiterentwicklung bestehender Technologien sowie Produkt- und Prozessinnovationen. Die in 2022 ausgewiesenen Aufwendungen aus dem Abgang immaterieller Vermögensgegenstände in Höhe von 272 TEUR entfielen auf den Verkauf eines Kundenstamms und der Einstellung des damit verbundenen Produktbereichs. Ein derartiger Einmaleffekt hat das Ergebnis 2023 nicht belastet. Auch die Aufwendungen für Softwareaktualisierungen (2023: 45 TEUR; 2022: 224 TEUR) sowie die Kosten für Rechts- und Beratungskosten (2023: 36 TEUR; 2022: 112 TEUR) sind zurückgegangen. Wesentlich für den Rückgang sind hier das Vorjahr belastende Prüfungskosten. Gegenläufig dazu sind die Kosten für Telefax und Internet (2023: 183 TEUR; 2022: 154 TEUR) und externe EDV-Kosten (2023: 201 TEUR; 2022: 65 TEUR) angestiegen. Diese Aufwendungen sind bedingt durch die Coronamaßnahmen und Einschränkungen in den Vorjahren stark zurückgegangen und steigen nun wieder an. Die Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von 815 TEUR (Vorjahr: 262 TEUR) stammen aus dem bestehenden Intercompany Loan and Advance Agreement zwischen ACI Worldwide (Germany) GmbH und der Applied Communications GPC Limited. Die Zinssteigerung beruht auf durchschnittlich höheren Habensalden im Vergleich zum Vorjahr sowie auf im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Zinssätzen. Aufgrund eines in 2021 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages wird das gesamte Jahresergebnis 2023 in Höhe von 6.653 TEUR an die Applied Communications Holding GmbH abgeführt. Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung ist im Vergleich zum Vorjahr annähernd gleich geblieben. Der Ersatz diverser Laptops bildete den Schwerpunkt der Investitionen im Geschäftsjahr 2023. Bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren zur Unternehmenssteuerung stellen für die ACI Worldwide (Germany) GmbH die Umsatzerlöse sowie die Umsatzrentabilität und das Rohergebnis dar. Die für die ACI Worldwide (Germany) GmbH bedeutsamsten nichtfinanziellen Leistungsindikatoren sind die Mitarbeiter. Die Umsatzrendite, Jahresergebnis vor Ergebnisabführung bezogen auf die Summe der Umsatzerlöse, ist im Vergleich zum Vorjahr von 22,71 % auf 24,52 % gestiegen. 4. Vermögens-, Finanzlage des Unternehmens Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 belief sich auf 17.470 TEUR (im Vorjahr: 24.863 TEUR). Der Buchwert des Anlagevermögens hat sich zum Vorjahr um 132 TEUR auf 370 TEUR reduziert. Den Anlagenzugängen in Höhe von 66 TEUR standen keine Abgänge und Abschreibungen von 198 TEUR gegenüber. Die Anlagenzugänge des laufenden Geschäftsjahres betreffen im Wesentlichen Sachanlagen sowie Software und Lizenzerneuerungen. Die Anlagenquote, Summe des Anlagevermögens einschließlich Finanzanlagevermögen bezogen auf die Bilanzsumme ist auf 2,12 % (2022: 2,02 %) gestiegen. Das Umlaufvermögen ist mit 17.057 TEUR um 7.283 TEUR gesunken (Vorjahr: 24.340 TEUR), die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (3.805 TEUR; Vorjahr: 4.486 TEUR) sind stichtagsbedingt im Geschäftsjahr um 681 TEUR gesunken. Weiterhin sind die Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit 10.415 TEUR um 6.721 TEUR im Vergleich zum Vorjahr mit 17.136 TEUR gesunken. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf den Rückgang von Cash Pooling Forderungen zum Jahresende in Höhe von 6.646 TEUR (2022: 14.094 TEUR) zurückzuführen. Die liquiden Mittel sind um 2 TEUR von 109 TEUR auf 107 TEUR gesunken. Die Gesellschaft finanziert sich wesentlich durch das konzerninterne Cash Pooling und bei Bedarf durch konzerninterne Darlehen. Weiterhin haben sich die sonstigen Vermögensgegenstände erhöht (2.730 TEUR; Vorjahr: 2.609 TEUR). Dies ist vor allem auf die erwarteten Körperschaftsteuererstattungen für vorausgezahlte Körperschaftsteuern 2021 bis 2023 zurückzuführen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungen sind im Wesentlichen aufgrund geänderter Softwarelizenzen gestiegen (44 TEUR; Vorjahr: 22 TEUR). Das Eigenkapital hat sich zum 31.12.2023 mit 6.614 TEUR im Vergleich zum 31.12.2022 nicht verändert. Die Eigenkapitalquote als Quotient aus Eigenkapital und Bilanzsumme beträgt damit 37,86 % (Vorjahr: 26,60 %). Durch den im Jahr 2021 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrag wurde der gesamte Jahresüberschuss in Höhe von 6.653 TEUR zum 31.12.2023 (Vorjahr: 6.671 TEUR) an die Applied Communications Holding GmbH abgeführt. Die Rückstellungsquote, Summe der Rückstellungen bezogen auf die Bilanzsumme liegt mit 5,28 % über dem Vorjahresniveau von 4,48 %. Die wesentlichen Rückstellungen sind Personalrückstellungen, Rückstellungen für Provisionen sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die gesunkenen Rückstellungen im Wesentlichen durch den Rückgang der Rückstellungen für ausstehenden Rechnungen bei gegenläufig gestiegenen Personalrückstellungen, aufgrund höherer Bonus-, Provision- und Abfindungsrückstellungen zurückzuführen. Gleichzeitig hat sich, im Vergleich zu den Rückstellungen, die Bilanzsumme wesentlich verringert. Die konzerninterne Finanzierung spiegelt sich in den Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wider. Von den im Berichtsjahr ausgewiesenen 8.615 TEUR (2022: 16.243 TEUR) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfielen 1.961 TEUR (Vorjahr: 2.615 TEUR) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die enthaltenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter haben sich um 6.975 TEUR von 13.628 TEUR auf 6.653 TEUR verringert. Die Verbindlichkeiten in 2023 resultieren aus der Abführung des Jahresergebnisses 2023 aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages. Im Vorjahr waren hier einmalig die Ergebnisabführungen für zwei Geschäftsjahre (2021 und 2022) auszuweisen. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet die erhaltenen und im Voraus gezahlten jährlichen Nutzungsgebühren der Software der Gesellschaft und ist von 395 TEUR auf 599 TEUR gestiegen.
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 5.425 TEUR (Vorjahr: 5.464 TEUR). Das positive Jahresergebnis mindert sich vor allem durch die Zunahme der Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Beide Effekte sind bedingt durch konzerninterne Projektzuweisungen und entsprechende Verrechnung. Gegenläufig dazu haben im Geschäftsjahr 2023 die Forderungen aus Lieferung und Leistung analog zum Absatzvolumen abgenommen. Verstärkt wird dieser Effekt durch den Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung. Alle übrigen Effekte heben sich nahezu gegenseitig auf.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 752 TEUR (Vorjahr: -5.458 TEUR). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit war im Jahr 2023 positiv. ACI hat im Berichtsjahr vor allem in Software und Lizenzerneuerungen sowie in Sachanlagen investiert.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf -6.180 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR). Dies ist auf die Auszahlung der Jahresergebnisse 2021 und 2022 aufgrund des mit der Applied Communications Holding GmbH bestehenden Ergebnisabführungsvertrag zurückzuführen, welche sich auch im Rückgang Cash Pooling Ansprüche widerspiegeln. Es bestand kein Finanzierungsbedarf.
Die Geschäftsleitung beurteilt den Geschäftsverlauf und die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage insgesamt als zufriedenstellend. 5. Mitarbeiter Die ACI Worldwide (Germany) GmbH beschäftigte im Jahresdurchschnitt 70 Mitarbeiter (2022: 75 Mitarbeiter), davon 21 Frauen. 9 Mitarbeiter waren in Teilzeit beschäftigt. Das Unternehmen ist bestrebt, ein verantwortungsbewusstes Unternehmen zu sein. Engagierte Mitarbeiter und Führungskräfte sind eine wichtige Säule des Unternehmens. Damit ACI erfolgreich sein kann, müssen die Leistung, Entwicklung und das Talent der Mitarbeiter gefördert werden. Das Unternehmen legt großen Wert auf die Einbeziehung seiner Mitarbeiter und hat sie weiterhin über Angelegenheiten informiert, die sie als Mitarbeiter betreffen, sowie über die verschiedenen Faktoren, die die Leistung des Unternehmens beeinflussen. Dies wird durch formelle und informelle Treffen, ACI-Nachrichten und eine Sonderausgabe der Quartals- und Jahresergebnisse für die Mitarbeiter erreicht. Arbeitnehmervertreter des Konzerns werden regelmäßig zu einer Vielzahl von Fragen konsultiert, die ihre gegenwärtigen und zukünftigen Interessen betreffen. Das Mitarbeiteraktienprogramm der Muttergesellschaft läuft seit vielen Jahren und steht allen Mitarbeitern offen. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über einen Provisionsplan für Verkaufsanreize, einen Managementanreizplan sowie Aktienoptionen und andere langfristige Anreizpläne. C. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung der Branche und des Unternehmens Die Märkte, in denen wir konkurrieren, sind geprägt von einem raschen Wandel, sich weiterentwickelnden Technologien und Industriestandards sowie einem intensiven Wettbewerb. Es gibt keine Garantie dafür, dass wir unseren derzeitigen Marktanteil oder Kundenstamm halten können. Wir sehen uns in unseren Geschäftsbereichen einem intensiven Wettbewerb ausgesetzt und erwarten, dass dieser Wettbewerb auch in Zukunft intensiv bleiben wird. Wir haben viele Wettbewerber, die deutlich größer sind als wir und über deutlich größere finanzielle, technische und Marketingressourcen verfügen, gut etablierte Beziehungen zu unseren aktuellen oder potenziellen Kunden haben, aggressiv werben oder uns mit neuen Produkten und Dienstleistungen auf dem Markt schlagen. Darüber hinaus gehen wir davon aus, dass die Märkte, in denen wir aktiv sind, auch weiterhin neue Wettbewerber und neue Technologien anziehen werden. Ein verschärfter Wettbewerb auf unseren Märkten könnte zu Preissenkungen, Gewinnrückgängen oder Marktanteilsverlusten führen. Die aktuellen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen könnten auch zu einem verstärkten Preiswettbewerb für unsere Produkte und Dienstleistungen führen. ACI Worldwide (Germany) GmbH kann sich über einen soliden Start in das Jahr 2024 freuen. Nach den außergewöhnlichen Pandemie-Jahren verlangsamt sich nun die Verschiebung von der Barzahlung zu den digitalen Zahlungen wieder. Eine Rückkehr von der Kartenzahlung hin zu mehr Bargeldzahlungen ist derzeit aber nicht absehbar, somit hat das Ende der Coronapandemie nur begrenzte Auswirkungen auf das Ergebnis der Gesellschaft, da digitale Zahlungen weltweit einen Großteil der Barzahlungen ersetzt haben. Die oberste Priorität der Gesellschaft ist die kontinuierliche Kundenbetreuung. Digitale Zahlungen sind kritischer denn je und die langfristigen Wachstumstreiber in der Branche. ACI Worldwide (Germany) GmbH hat das Glück über ausreichende Liquidität im Konzernverbund und ein robustes Geschäftsmodell mit langfristigen Verträgen, erheblichen wiederkehrenden Einnahmen und einem sehr stabilen Kundenstamm von Großbanken, Finanzintermediären und Händlern mit einer starken Präsenz im Onlinehandel zu verfügen. In diesem Zeitraum konzentriert sich ACI Worldwide (Germany) GmbH auf die Maximierung der Rentabilität und der Liquidität, während das Unternehmen noch stärker positioniert wird. Auch die russische Invasion in der Ukraine, die am 24. Februar 2022 begann, wird von ACI in ihre Risikobewertung einbezogen. Mit Blick auf die Weltwirtschaft könnte diese Krise die starke wirtschaftliche Erholung, welche nach der Hochphase des Infektionsgeschehens der Coronapandemie wieder begonnen hatte, untergraben. ACI konnte bis dato keine nennenswerten Auswirkungen auf das Ergebnis der Gesellschaft feststellen. Die Auswirkungen beschränken sich darauf, dass ACI nicht mehr Supportleistungen und Software Updates an den einzigen von der ACI betreuten russischen Kunden erbringt. Die vergangenen Monate sind bisher ohne Auswirkungen geblieben. Für das Jahr 2024 plant das Unternehmen eine Umsatzrendite zwischen 22 % und 24 %. Somit werden Umsatzerlöse in Höhe von 28.629 TEUR für 2024 und damit eine Steigerung im Vergleich zu 2023 von insgesamt ca. 5,8 % erwartet. Das Rohergebnis liegt in 2023 bei 24.471 TEUR. Für 2024 rechnet die Gesellschaft mit einem geringfügig steigenden Rohergebnis vor allem auf Grund der steigenden Umsatzerlöse durch neue Kundenakquisitionen sowie 2024 mit gemessen am Rohergebnis proportional steigenden Kosten. Auch in 2024 wird die Entwicklung und Motivation der Mitarbeiter und Führungskräfte eine entscheidende Rolle einnehmen. Durch die Erweiterung der Weiterbildungsangebote erwarten ACI auch in 2024 eine hohe Teilnahme bei den angebotenen Fortbildungsmaßnahmen und langfristigen Anreizplänen. D. Chancen- und Risikobericht 1. Chancen der künftigen Entwicklung Die umfassenden elektronischen Zahlungslösungen von ACI Worldwide Germany GmbH bedienen die drei Schlüsselmärkte Finanzinstitute, Finanzmittler sowie Händler. Die Chancen für das kommende Geschäftsjahr ergeben sich aus aktuellen Marktentwicklungen in den drei Schlüsselmärkten, welche immer mehr auf bargeldlose Transaktionen zurückgreifen. ACI Worldwide Germany GmbH bietet hier strategische Initiativen sowie eine konsequente Weiterentwicklung des Produkt- und Dienstleistungsspektrums, gerade auch im Hinblick auf gemeinsame Produktinitiativen innerhalb der ACI Worldwide Gruppe. Das bestehende Produkt- und Dienstleistungsangebot der Gesellschaft wird konsequent ausgebaut und weiterentwickelt. Mobile Bezahlmöglichkeiten werden in den nächsten Jahren zunehmend wichtiger und werden das gesamte Zahlungs- und Einkaufsverhalten nachhaltig beeinflussen und substanziell verändern. Gerade diese Innovationen spiegeln sich im Produktangebot und den vielfältigen Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten der ACI Worldwide Gruppe wider, welche auch auf lokaler Ebene in den lokalen Märkten der ACI Worldwide (Germany) GmbH genutzt werden. Neben finanziellen Einflussfaktoren sind für ACI Worldwide (Germany) GmbH insbesondere auch die Beziehungen des Unternehmens zu Kunden und Mitarbeitern sowie die Technologieposition wichtige Bausteine einer zukunftsweisenden Positionierung im Wettbewerb. Die Ziele der Gesellschaft können erreicht werden, da die ACI Worldwide (Germany) GmbH als attraktiver und verantwortungsvoller Arbeitgeber dauerhaft kompetente und engagierte Mitarbeiter an sich binden kann, Produkte und Lösungen entwickelt, die auch künftig in besonderem Maße Kundenforderungen gerecht werden und den Kundennutzen durch das Produkt- und Serviceangebot nachhaltig steigert. 2. Risiken der künftigen Entwicklung Ukrainekrieg Seit dem 24. Februar 2022 führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Auch in Deutschland hat dies bereits zunehmend Folgen und deutliche Einschnitte im Wirtschaftsleben und in der Gesellschaft. Von einer Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Lage ist daher auszugehen. Die konkreten Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft, aber auch auf die Zahlungsmittelbranche können noch nicht verlässlich abgeschätzt werden. Es ist jedoch mit Beeinträchtigungen der Wirtschaftsstruktur, verschlechterten Finanzierungsbedingungen sowie geringeren Investitionen und Kaufzurückhaltung zu rechnen. Die Schwere der Auswirkungen des Kriegs auf das Geschäft des Unternehmens hängt von einer Reihe von Faktoren ab, wie zum Beispiel die Dauer des Krieges, das Ausmaß und die Schwere der Auswirkungen auf die Kunden des Unternehmens sowie die Inflation. Die zukünftige Ertrags- und Liquiditätslage des Unternehmens könnte durch Zahlungsverzögerungen ausstehender Forderungsbeträge beeinträchtigt werden, sowie durch ungewisse Nachfrage und durch die Inflation. Trotzdem konnte die Gesellschaft bis dato keine Umsatzrückgänge im Vergleich zum gleichen Zeitraum des vorherigen Jahres feststellen. Das liegt vor allem an der langfristigen Zusammenarbeit und einem großen Anteil der wiederkehrenden Umsätze. Aber auch wenn die oben genannten Entwicklungen positiv aussehen, ist zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichtes der Umfang, mit dem der Krieg die künftige finanzielle Situation, die Liquidität oder die Ertragslage des Unternehmens beeinflussen kann, ungewiss. Die Auswirkungen des Krieges werden weiterhin laufend bewertet. Währungsrisiken Die ACI Worldwide Group ist durch ihre weltweiten Aktivitäten in erster Linie den finanziellen Risiken von Wechselkursänderungen ausgesetzt. Diese sind durch die Nutzung und Weiterverrechnung von Dienstleistungen der lokalen Gesellschaft aber vor allem auch durch die Beschaffung benötigter Finanzmittel im Konzernverbund indirekt Risiken der ACI Worldwide (Germany) GmbH. Die ACI Worldwide Group und die ACI Worldwide (Germany) GmbH sichern dieses Risiko, in dem Sie kongruente Einnahmen und Ausgaben in derselben Währung tätigen. Darüber hinaus werden keine weiteren Währungssicherungen in Form von Hedges oder Ähnlichem vorgenommen. Forderungsausfälle Die wichtigsten finanziellen Vermögenswerte der Gesellschaft sind Barmittel und Bankguthaben sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Das Ausfallrisiko der Gesellschaft resultiert im Wesentlichen aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Gesellschaft hatte in der Vergangenheit geringe Forderungsausfälle. Historisch gesehen hat die Gesellschaft keine hohen Forderungen abgeschrieben; was aus unserer Sicht auf ein geringes Liquiditätsrisiko des Kundenstamms hinweist. In den in der Bilanz ausgewiesenen Beträgen sind, wenn nötig, Einzelwert- und Pauschalwertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen enthalten. Eine Wertberichtigung wird vorgenommen, wenn ein identifiziertes Ausfallrisiko vorliegt. Sollte es bei einer Kundenforderung Hinweise auf eine Verminderung der Werthaltigkeit geben, werden gegebenenfalls alle ausstehenden Beträge zeitnah vollständig eingefordert. Liquiditätsrisiken Zum Bilanzstichtag verfügte die Gesellschaft über eine Liquiditätsreserve von ca. 107 TEUR. Zudem werden die allgemeinen und spezifischen Zahlungsstromschwankungen durch ein innerhalb von ACI Worldwide Group bestehendes Cash Pooling-Verfahren ausgeglichen. Eine kurzfristige Finanzmittelbeschaffung über die Finanzmärkte ist nicht notwendig und damit ein unmittelbares Finanzierungsrisiko von untergeordneter Bedeutung. Wettbewerbsrisiko Um erfolgreich im Wettbewerb bestehen zu können, müssen wir unsere Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen erfolgreich fortsetzen. Wenn es uns nicht gelingt, unsere derzeitigen Produkte zu verbessern und neue Produkte zu entwickeln, um auf Veränderungen in der Technologie und den Industriestandards zu reagieren, Produktverbesserungen oder neue Produktentwicklungen schnell genug auf den Markt zu bringen oder zukünftig veränderte Bedürfnisse unserer Kunden genau vorherzusagen, und unsere Wettbewerber neue Technologien oder Produkte entwickeln, könnten unsere Produkte weniger wettbewerbsfähig oder obsolet werden. Aufgrund unserer hohen Innovationskraft und dem transparenten Produktentstehungsprozess beurteilen wir das Risiko als geringes Risiko. Mitarbeiterrisiko Unser leitendes Managementteam verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Finanzdienstleistungsbranche. Der Verlust dieser Führungskräfte könnte nachteilige Auswirkungen auf unser Geschäft, unsere Betriebsergebnisse und unsere finanzielle Lage haben. Darüber hinaus könnte sich der Verlust dieser Führungskräfte nachteilig auf die Fähigkeit des Senior Managements auswirken, alle Schlüsselfunktionen innerhalb des Unternehmens effektiv zu beaufsichtigen und strategisch zu leiten. Unser zukünftiger Erfolg hängt auch von unserer Fähigkeit ab, hochqualifiziertes technisches Personal anzuwerben und zu halten. Da die Entwicklung unserer Lösungen und Dienstleistungen Kenntnisse über Computerhardware, Betriebssystemsoftware, Systemmanagementsoftware und Anwendungssoftware erfordert, muss unser technisches Personal in einer Reihe von Disziplinen versiert sein. Der Wettbewerb um solche technischen Mitarbeiter ist intensiv, und wenn es uns nicht gelingt, talentierte Mitarbeiter einzustellen und an uns zu binden, könnte dies erhebliche negative Auswirkungen auf unser Geschäft, unsere Betriebsergebnisse und unsere finanzielle Lage haben. Unser zukünftiges Wachstum wird auch Personal in den Bereichen Vertrieb und Marketing, Finanzen und Verwaltung erfordern, um neue Lösungen und Dienstleistungen zu entwickeln und zu unterstützen, bestehende Lösungen zu verbessern und zu unterstützen. Es kann nicht garantiert werden, dass wir in der Lage sein werden, das notwendige Personal zu gewinnen und zu halten, um unsere Wachstumsstrategien zu verwirklichen, und es kann sein, dass wir Einschränkungen erfahren, die sich negativ auf unsere Fähigkeit auswirken könnten, die Kundennachfrage zeitnah zu befriedigen. Unsere Fähigkeit, die geltenden Gesetze, Regeln und Vorschriften einzuhalten und die Risiken, denen unser Geschäft ausgesetzt ist, zu steuern und zu überwachen, hängt von der Fähigkeit ab, die entsprechenden Mitarbeiter zu halten. Der Wettbewerb um diese Qualifikationen ist intensiv, und wenn es uns nicht gelingt, talentierte Mitarbeiter einzustellen und zu halten, könnte dies negative Auswirkungen auf unser internes Kontrollumfeld haben und unser Betriebsergebnis beeinträchtigen. Wir beurteilen das Mitarbeiterrisiko als geringes Risiko. Informationstechnologie / Datenschutz Die ACI Wourldwide Group und damit auch die Gesellschaft ist grundsätzlich dem Risiko ausgesetzt, Opfer eines Cyperangriffs mit weitreichenden Folgen für alle betrieblichen Prozesse zu werden. Gruppenweite Sicherheitsstandards in der IT sollen verhindern, dass Externe der Gruppe und damit auch der Gesellschaft Schaden zufügen. Die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen, Daten und Systemen ist durch die zunehmende Cyberkriminalität höchst gefährdet. Die gruppenweite Strategie für das Risikomanagement im Bereich der Cybersicherheit besteht aus mehreren Schlüsselelementen und wird vom Global Information Security Team ("GIS") überwacht, das in das Enterprise Risk Management ("ERM") der Gruppe integriert ist. Es wird eine Vielzahl von Risikomethoden und -technologien genutzt, um das Risiko von Cybersecurity-Bedrohungen und - Vorfällen zu mindern. Es werden auch Schritte unternommen, um Cybersecurity-Bedrohungen bei Dritten, einschließlich Dienstleistern, zu begegnen, die unsere Informationen handhaben, besitzen, verarbeiten und speichern. Das ACI-Programm für das Risikomanagement von Drittanbietern verlangt, dass diese Dritte bestimmte Sicherheitskontrollen einhalten. Eine entsprechende Einhaltung dieser Anforderungen von der Gruppe bewertet. ACI hat ein Schulungsprogramm für Cybersicherheit, das eine Vielzahl von Themen abdeckt, um unsere Mitarbeiter über die Bedeutung der Cybersicherheit aufzuklären, typische Risiken und Probleme im Zusammenhang mit der Cybersicherheit aufzeigen und testen dieses Bewusstsein mit Hilfe von Wissensbewertungen und Simulationen. Unsere Cybersicherheitsrichtlinien, -standards, -prozesse, -kontrollen und -praktiken werden in regelmäßigen Abständen von externen Beratern bewertet. Diese Bewertungen beziehen sich auf eine Vielzahl von Aktivitäten, darunter Bewertungen des Reifegrads der Informationssicherheit, Audits Compliance-Bewertungen und unabhängige Überprüfungen unserer Kontrollumgebung für die Informationssicherheit und der operativen Effektivität. Die Ergebnisse der Bewertungen werden dem Vorstand und dem Prüfungsausschuss der ACI Wourldwide Group mitgeteilt. Die Cybersicherheitsprozesse werden auf der Grundlage der Informationen aus diesen Bewertungen angepasst. Wir schätzen das Risiko in Bezug auf unsere Informationstechnologie und den Datenschutz aufgrund der zunehmenden Cyperkriminalität als mittleres Risiko ein. 3. Angaben zur Risikokontrolle Die Gesellschaft unterhält im Rahmen der Konzernzugehörigkeit ein Risikomanagement und -kontrollsystem. Identifizierte Risiken werden bezüglich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer möglichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf die Reputation der ACI Worldwide (Germany) GmbH bewertet. Grundlegende Leitlinien der Risikopolitik, alle Parameter für die Bewertung der Risiken sowie die Risikomanagement-Verantwortlichkeiten sind in einem gruppenspezifischen Risikomanagement-Handbuch festgelegt. Als (mittelbare) 100 %ige Vertriebstochter von ACI Worldwide, Inc. ist die Gesellschaft in das Konzerncontrolling durch regelmäßige Reports, Planungstools mit Abweichungsanalyse sowie regelmäßige Management- und Teambesprechungen eingebunden. Es existieren ausgebaute Management-Informationsberichte. Das Gesamtbild der Risikolage des Unternehmens, welches sich aus der Zusammenfassung der beschriebenen Risiken anhand von Auswirkung und Eintrittswahrscheinlichkeit ergibt, führt zu der Einschätzung, dass wir keinen bestandsgefährdenden Risiken ausgesetzt sind. Wir sind überzeugt, die sich aus den oben genannten Risiken ergebenden Herausforderungen auch zukünftig erfolgreich zu meistern.
München, den 02.05.2024 ACI Worldwide (Germany) GmbH Scott William Behrens Joy Lorraine Green BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ACI Worldwide (Germany) GmbH, München PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der ACI Worldwide (Germany) GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ACI Worldwide (Germany) GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 11. Oktober 2024 BDO
AG
Hornischer, Wirtschaftsprüfer Kasch, Wirtschaftsprüfer
Limerick, Ireland, on October 3, 2024 Applied Communications Holding GmbH James C. Kingston als einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer. as Managing Director with individual power of representation. Der kumulierte Gewinn |
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