Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 705721
Eingetragen
21.12.2000
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebGroßhandel mit PhotovoltaikmodulenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die industrielle Fertigung und der Vertrieb von Präzisions-Werkzeugmaschinen und Handlingsystemen sowie der Betrieb von Photovoltaikanlagen und die Lieferung und der Verkauf von Strom.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Dieter Claus Wentz
seit 10.6.2022
Prokura
Daniel Marc Kies
seit 10.6.2022
Prokura
Tobias Deusch
seit 10.6.2022
Prokura
Rainer Joachim Jehle
seit 29.12.2008
Geschäftsführer
Michael Herbert Jehle
seit 29.12.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

24.24% identifiziert75.76% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
12.12%
12.12%

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Syngroh Beteiligungs-gesellschaft mbH
75.00%
0.76%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Unigroh Quattro GmbH
Germany
1.000.001 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Carl Benzinger GmbH

Pforzheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Geschäftstätigkeit

Seit 1916 werden im Raum Pforzheim Maschinen der Marke Benzinger gebaut, ab 1941 unter der Leitung der Familie Jehle. Wir bieten ein Produktprogramm vielfältiger Maschinen, unter anderem für die Optik, Feinmechanik, Medizin-, Dental-, Elektro- und Regeltechnik, Fluid- und Lagertechnik, Automobilzulieferindustrie, Luft- und Raumfahrt sowie für die Uhren- und Schmuckindustrie.

2. Entwicklung der Branche

Der Verlauf unseres Geschäftsjahres 2023 ist vor dem Hintergrund der folgenden Branchenentwicklung in Deutschland zu sehen:

Der Umsatz im spanenden Werkzeugmaschinenbereich im Jahr 2023 erhöhte sich im Vergleich zu 2022 um 4%. Die Kapazitätsauslastung der Gesamtbranche verringerte sich bis Oktober 2023 auf 88,5%.

Der Auftragseingang im Bereich Werkzeugmaschinen lag von Januar - Dezember 2023 um 11% unter den Zahlen aus 2022.

3. Geschäftsverlauf

Aufgrund unserer Produktpalette und aufgrund von spezifischen Märkten, in die wir liefern, bewegen wir uns erfahrungsgemäß anders als der Branchentrend.

Unsere Umsatzerlöse lagen in 2023 um ca. 25,9 % höher als im Vorjahr, unsere Gesamtleistung erhöhte sich um ca. T€ 5.251 bzw. 19,1 %. Das Ergebnis vor Steuern beläuft sich auf T€ 4.947 (Vorjahr T€ 3.568).

Im Wirtschaftsjahr 2023 haben wir 60 Maschinen ausgeliefert, darunter einige Neu- und Weiterentwicklungen sowie Sondermaschinen. Die Kapazitätsauslastung war höher als im Vorjahr.

Die konsequente Neu- und Weiterentwicklung von Maschinen wurde auch in 2023 planmäßig fortgeführt.

Die Exportquote lag 2023 bei circa 68,2 % (Vorjahr: 63,5%).

Der Auftragsbestand belief sich zum 31.12.2023 auf ca. 21,5 Mio. € (Vorjahr ca. 19,1 Mio. €), zum 31.03.2024 belief er sich auf ca. 22,0 Mio. € (Vorjahr: ca. 19,2 Mio. €).

Es ist ein wichtiger Baustein unserer Geschäftspolitik, als Ausbildungsbetrieb qualifizierte Mitarbeiter selbst heranzuziehen:

Zum 31.12.2023 waren 154 Mitarbeiter, darunter 14 Auszubildende, beschäftigt sowie die zweiköpfige Geschäftsleitung.

Seit 21.08.2007 sind wir nach DIN EN ISO 9001 und seit 28.11.2007 nach DIN EN ISO 14001 zertifiziert, mit entsprechenden Nachtragsaudits bis 12.03.2024.

Alle Umweltbelange und Auflagen wurden von uns beachtet und eingehalten.

4. Lage

Bei einer Bilanzsumme von rund 33,2 Mio. € entfallen auf der Aktivseite 10,1 Mio. € auf die Vorräte sowie 3,3 Mio. € auf die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände.

Auf der Passivseite entfallen 11,8 Mio. € auf das Eigenkapital (35,6 % gegenüber 42,2 % in 2022).

Die Gesamtkapitalrendite beläuft sich auf 9,2 %.

Im Geschäftsjahr beanspruchten wir keine der uns eingeräumten Kontokorrentkredite. Die Liquidität war gut.

Die Ertragslage, der Cash-Flow und unser Working Capital waren in 2023 gut.

Die Sach-Investitionen lagen 2023 bei 15 T€, die Investitionen in das Finanzanlagevermögen bei 11,16 Mio. €.

5. Chancen und Risiken, Voraussichtliche Entwicklung

Es wird monatlich ein Abgleich zwischen den Ist-Zahlen und den Soll-Zahlen vorgenommen. Dieser ermöglicht eine angemessene und schnelle Reaktion bei Abweichungen.

Wir planen für 2024 ein positives Ergebnis unserer Geschäftstätigkeit in Vorjahreshöhe. Der vorhandene Auftragsbestand wird uns eine Auslastung von ca. 9-10 Monaten sichern. Die Auftragseingangsperspektive ist verhaltener als im Vorjahr.

Es liegen auch keine unternehmensspezifischen besonderen Risiken der künftigen Entwicklung vor.

Die Carl Benzinger GmbH wurde zum 1.1.2024 von der Unigroh Quattro GmbH erworben. Zudem wurde die Ergebnisabführung vereinbart.

 

Pforzheim, 23. Juli 2024

Gez. Dipl.-Ing (BA) Rainer Jehle, Geschäftsführer

Gez. Dipl.-Kfm. Michael Jehle, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 11.914.942,71 108.512,00
I. Sachanlagen 11.914.942,71 108.512,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.500.000,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.150.361,16 83.199,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.264.581,55 25.313,00
B. Umlaufvermögen 22.613.157,36 20.501.307,64
I. Vorräte 10.094.087,49 10.427.199,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.304.780,18 3.380.208,99
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 18.200,00 484.009,71
III. Wertpapiere 0,00 166.598,20
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.214.289,69 6.527.301,45
C. Rechnungsabgrenzungsposten 186.103,51 225.806,19
Summe Aktiva 34.714.203,58 20.835.625,83

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.918.883,76 8.786.623,61
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 84.436,00
III. Gewinnrücklagen 500.000,00 500.000,00
IV. Gewinnvortrag 7.286.623,61 4.892.055,16
V. Jahresüberschuss 3.047.824,15 2.394.568,45
B. Rückstellungen 1.606.042,00 4.566.980,00
C. Verbindlichkeiten 21.189.277,82 7.482.022,22
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 280.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 280.000,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 20.909.277,82 7.482.022,22
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 19.855.146,43 7.232.022,22
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.054.131,39 250.000,00
Summe Passiva 34.714.203,58 20.835.625,83

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 22.173.946,77 18.223.062,31
2. Personalaufwand 11.157.536,51 10.410.957,85
a) Löhne und Gehälter 9.271.437,57 8.522.096,24
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.886.098,94 1.888.861,61
davon für Altersversorgung 94.526,53 208.247,54
3. Abschreibungen 41.978,98 128.009,24
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 41.978,98 128.009,24
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.002.007,39 4.007.608,47
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 41.893,18 9.335,14
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.650,00 54.648,00
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 52.733,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.894.329,91 1.168.598,13
8. Ergebnis nach Steuern 3.115.337,16 2.462.575,76
9. sonstige Steuern 5.013,01 5.507,31
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 62.500,00 62.500,00
11. Jahresüberschuss 3.047.824,15 2.394.568,45

Anhang

A. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firma laut Registergericht Carl Benzinger GmbH
Firmensitz laut Registergericht Pforzheim
Registereintrag Handelsregister
Registergericht Amtsgericht Mannheim
Register-Nummer HRB 705721

B. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die Vorschriften der §§ 238 ff. des HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG), insbesondere die der §§ 264 ff. HGB angewendet. Von den größenklassenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. Der Jahresabschluss wurde ferner gemäß GmbHG und Satzung erstellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich zum 31.12.2023 nach § 267 Abs. 2 HGB (BilRUG) um eine sogenannte "mittelgroße Kapitalgesellschaft".

Es wurde unverändert entsprechend dem Prinzip der Unternehmensfortführung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB bilanziert.

Der Vorjahresabschluss zum 31.12.2022 wurde durch Gesellschafterbeschluss festgestellt. Der Bilanzzusammenhang gegenüber der Bilanz zum 31. Dezember 2022 wurde gewahrt.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Anlagevermögen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 (GWG) wurden im Zugangsjahr 2023 voll abgeschrieben. Dabei wurde ihr Abgang unterstellt.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus Seite 2 des Anhangs (Anlagenspiegel).

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023
Zugänge * 2023
Abgänge 2023
Stand 31.12.2023
I. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 543.579,63 0,00 0,00 543.579,63
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.033.154,45 15.060,98 0,00 1.048.215,43
II. Finanzanlagen
1. Geleistete Anzahlungen 0,00 11.160.000,00 0,00 11.160.000,00
1.576.734,08 11.175.060,98 0,00 12.751.795,06

* davon aktivierte Fremdkapitalzinsen: € 0,00

Abschreibungen
Stand 01.01.2023
Zugänge * 2023
Abgänge 2023
Stand 31.12.2023
I. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 460.380,63 17.589,00 0,00 477.969,63
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.007.841,45 24.389,98 0,00 1.032.231,43
II. Finanzanlagen
1. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.468.222,08 41.978,98 0,00 1.510.201,06
* Abschreibung des Geschäftsjahres
Buchwert
31.12.2023
31.12.2022
I. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 65.610,00 83.199,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.984,00 25.313,00
II. Finanzanlagen
1. Geleistete Anzahlungen 11.160.000,00 0,00
11.241.594,00 108.512,00

2. Umlaufvermögen

Bei den Vorräten wurden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse kamen mit ihren Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert in Ansatz. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten wurden die handelsrechtlichen Mindestbestimmungen berücksichtigt. Zinsen für Fremdkapital wurden bei den Herstellungskosten nicht einbezogen.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden alle erkennbaren Risiken für die nicht einzelwertberichtigten Forderungen durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Fremdwährungsforderungen wurden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden wertmäßig ebenfalls unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angesetzt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehende Unternehmen betrugen € 85,60 (Vorjahr: € 62.566,01). Die Verbindlichkeiten aus Steuern betragen € 867.918,61 (Vorjahr: € 819.224,31).

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Für die periodengerechte Abgrenzung wurden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

4. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und betreffen im Wesentlichen Einzelgewährleistungen und Garantien sowie Personalkosten und Prüfungs-, Rechts- und Beratungskosten.

Abzinsungen waren wegen der Laufzeit (bis zu 1 Jahr) nicht vorzunehmen.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie in den erhaltenen Anzahlungen etwa enthaltene Währungsverbindlichkeiten sind mit dem Devisenkurs am Rechnungseingangstag (Monatskurs) bzw. dem höheren Stichtagskurs bewertet.

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

31.12.2023
31.12.2022
Laufzeit bis zu einem Jahr 19.803.528,75 7.232.022,22
Laufzeit über 5 Jahre 0,00 250.000,00

Zum Stichtag wurden keine Verbindlichkeiten durch Pfandrechte und ähnliche Rechte besichert. Es liegen branchenübliche Eigentumsvorbehalte bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen vor.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Auf eine Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geographisch bestimmten Märkten wird unter Anwendung des § 288 Abs. 2 HGB verzichtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren und in Staffelform aufgestellt.

E. Sonstige Angaben

Die aus der Bilanz nicht ersichtlichen Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestanden nicht.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) betragen ca. T€ 5.111 über die Gesamtlaufzeit. Davon entfallen T€ 851 auf das Jahr 2024.

Geschäftsführer waren zum Stichtag:

Herr Dipl.-Ing. (BA) Rainer Jehle, Büchenbronn

Herr Dipl.-Kfm. Michael Jehle, Büchenbronn.

Auf eine Angabe der Bezüge gemäß § 285 Nr. 9 a HGB wird unter Hinweis auf § 286 (4) HGB verzichtet.

Wegen der Angaben des vom Abschlussprüfer für 2023 aufgeschlüsselten Gesamthonorars nach § 285 Nr. 17 HGB wird von § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB Gebrauch gemacht.

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Berichtsjahres gemäß § 285 Nr. 7 HGB beträgt 154 , darunter 14 Azubis (Vorjahr 153, davon 16 Auszubildende).

Wesentliche Ereignisse nach dem Stichtag bestehen sind nicht eingetreten.

F. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von € 3.047.824,15 dem Gewinnvortrag zuzuführen.

 

Pforzheim, 23. Juli 2024

gez. Dipl.-Ing. (BA) Rainer Jehle, Geschäftsführer

gez. Dipl.-Kfm. Michael Jehle, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Carl Benzinger GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023bis zum 31.12.2023sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Carl Benzinger GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023bis zum 31.12.2023geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"

unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 23. Juli 2024

Langenscheid Dr. Vaih & Co. GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Gez. Langenscheid, Wirtschaftsprüfer

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