Großhandel mit Werkzeugmaschinen
Biomanufaktur Havelland GmbH
Havelring 17, 16727 Velten, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniela, geb. Puppe Feldt seit 30.12.2021 | Geschäftsführer |
Thomas Schubert seit 12.2.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 24.90% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Biomanufaktur Havelland GmbHVeltenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023A. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS Geschäftsmodell des Unternehmens Die Biomanufaktur Havelland GmbH (im weiteren Verlauf BmH genannt) handelt mit ökologisch erzeugten Bio-Fleisch- und Wurstwaren. Als Bio-Fleisch- und Wurstwarenlieferant beliefert die BmH Kunden in Berlin und den umliegenden Bundesländern. Die BmH ist eine 100%-ige Tochter der Berliner BIO COMPANY SE (im weiteren Verlauf BC genannt) und ist Hauptlieferant der BC für Bio-Fleisch- und Wurstwaren. B. WIRTSCHAFTSBERICHT Die folgenden Angaben beziehen sich bei der BmH auf den Verkauf oder die Direktvermarktung von biologisch und ökologisch erzeugten Bio-Fleisch- und Wurstwarenprodukten. Marktentwicklung im Bereich des Unternehmens Der Bio-Fachhandel überwindet die Herausforderungen des vergangenen Jahres 2022. Im Wirtschaftsjahr 2023 stiegen die Umsätze von Bio-Läden und Bio-Supermärkten wieder. Der Umsatz des Bio-Fach- Einzelhandels stabilisierte sich im Jahr 2023 auf Vorjahresniveau und erreichte ein Volumen von 3,83 Milliarden EUR, was einem Zuwachs von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. 1 Es ist für die Branche das erste Plus auf Jahressicht seit drei Jahren. Dass die Branche wieder an diese Marken aus 2020 (16%) bzw. 2019 (6,7%) herankommen wird, steht in weiter Ferne. 2 Im Jahr 2023 stand die Preisentwicklung im Fokus. Bei einer Gesamtinflationsrate von neun Prozent für Lebensmittel im Jahr 2023, hatten Bio-Lebensmittel erneut eine bremsende Wirkung. Sie waren im Vergleich nur um fünf Prozent teurer. 3
1
https://n-bnn.de/presse-medien/pressemitteilungen/artikel/bio-im-fachhandel-2023-stabil-und-mit-guten-aussichten
Die rückläufige Fleischproduktion aus dem Jahr 2022 wird in 2023 fortgeführt. Lt. vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts (Destatis) produzierten gewerbliche Schlachtunternehmen 6,8 Millionen Tonnen Fleisch - 4% weniger als im Jahr 2022. Seit 2016 sank die inländische Fleischproduktion bereits im siebten Jahr in Folge. 4 Die Ressourcen der BmH sind durch die weiterhin enge Zusammenarbeit und den bestehenden Verträgen mit den Verbänden (NL und BP) gesichert. Geschäftsverlauf des Unternehmens Der Geschäftsverlauf 2023 der Biomanufaktur Havelland GmbH war geprägt durch die Konsolidierung der BC. Im Februar 2023 wurde die Produktion Küche der BmH eingestellt. Der sich daraus ergebende Umsatzrückgang, konnte im Jahr 2023 nicht aufgeholt werden. Der Umsatz im Verhältnis gegenüber Dritten konnte im Vergleich zum Vorjahr um 7% gesteigert werden und der Ist-Wert liegt leicht unter dem Planwert 2023. Für 2023 gewann die Biomanufaktur Havelland beispielsweise eine Ausschreibung der Deutschen Bahn und versorgte deutschlandweit Bord-Bistros der Fernzüge mit Schweinegulasch vom Havelländer Bio-Apfelschwein. 5 Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 betragen 15,08 Mio. EUR und liegen somit 1,42 Mio. EUR unter den Umsätzen des Vorjahres (16,50 Mio. EUR). Der Umsatzrückgang liegt mit 8,60% unter dem der Biofachhandelsbranche durchschnittlich erzielten Wachstum von 0,2%. 6 Besonderheiten des Geschäftsjahres 2023 für BmH Das Geschäftsjahr 2023 war davon geprägt, das Niveau des bereits im Vorjahr induzierten Umsatz- und Absatzanstiegs durch die anhaltende Inflationsentwicklung zu bewerkstelligen. Im Drittgeschäft der BmH zählen zu den langjährigen Kunden neben Gastronomie und Hotellerie auch Kantinen großer Berliner Unternehmen wie BVG, BSR oder Vattenfall. 7 Zudem versorgt die BmH weiterhin Kindergärten und Caterer. Um sich an geänderte Kundenbedürfnisse anzupassen, hat das Unternehmen in Velten bei Berlin in eine neue Verpackungsmaschine investiert, die frisches Hackfleisch in Schlauchbeutel abfüllen kann. Für die hybride Anlage, die auch flexibel auf Wurstfüllung umgerüstet werden kann, wurden weitreichende Umbauten und Modernisierungen in der Manufaktur vorgenommen. Die Produkte gehen als Selbstbedienungsware in die Theken der Bio Company. 8
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https://biohandel.de/markt-branche/kurz-notiert/fleischproduktion-in-deutschland-geht-weiter-zurueck
Marktstellung der BmH In der Region ist die BmH der wohl einzige Bio-Fleisch- und Bio-Wurstwarenverarbeitungsbetrieb. Durch gewachsene Strukturen mit Lieferanten und Erzeugern ist die Biomanufaktur Havelland GmbH ein starker Partner in der Region. Am bekanntesten sind die Produkte vom Havelländer Apfelschwein und die Bio Currywurst, welche in 2023 als exzellent betitelt wurde. 9 Mitarbeitende Das Unternehmen beschäftigte zum Ende des Geschäftsjahres 2023 38 (Vj.: 45) Vollzeit-, 9 (Vj.: 8) Teilzeit- und 1 (Vj.: 4) geringfügig Beschäftigte Mitarbeitende. Die Zahl der Beschäftigten ist durch den zu verzeichnenden Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2023 signifikant zum Vorjahr gesunken. Geschäftslage des Unternehmens Ertragslage Die wesentlichen Leistungsindikatoren wie Umsatz, EBIT und Jahresüberschuss werden jeweils angegeben und sind aus dem Jahresabschluss herzuleiten. Die Umsätze des Unternehmens haben sich rückläufig entwickelt und sinken von TEUR 16.496 auf TEUR 15.077. Der deutliche Umsatzrückgang ist im Wesentlichen auf die bereits genannten Rahmenbedingungen des Kalenderjahres 2023 zurückzuführen. Der Umsatzrückgang liegt mit -8,60 % unter dem anfangs erwähnten leichtem Branchenwachstum von 0,2%. Die ersten Umsatzerwartungen des Vorjahres von 15,99 Mio. EUR für 2023 wurden im laufenden Jahr in der Planung auf 15,17 Mio. EUR korrigiert. Die Planzahl wurde mit IST: 15,077 Mio. EUR mithin leicht unterschritten. Die Umsatzrentabilität (EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) liegt bei 1,81% (Vj .: 2,96%), aufgrund des erheblichen Umsatzrückganges im Jahr 2023 im Verhältnis zu den rückläufigen Aufwendungen. Die Materialaufwendungen beliefen sich in 2023 auf TEUR 10.533 (Vj.: TEUR 10.959). Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) liegt mit 69,86% über dem des Vorjahres (66,44%). Die Personalaufwendungen verringern sich signifikant im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 2.669 auf TEUR 2.182, da der Rückgang der Beschäftigten Anfang des Jahres erfolgt ist. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) verringerte sich zum Vorjahr leicht um 1,71 Prozentpunkte auf 14,47%. Die Abschreibungen belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 318 (Vorjahr: TEUR 303). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken im Betrachtungszeitraum signifikant um TEUR 266 auf TEUR 1.777, u.a. aufgrund der gesunkenen Kosten für Reparaturen, Instandhaltung und Raumkosten. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Beteiligungserträgen) belief sich auf TEUR 404 (Vj.: TEUR 489). Das Finanzergebnis hat sich im Wesentlichen aufgrund der Erhöhung des Zinsaufwandes für langfriste Verbindlichkeiten im Geschäftsjahr 2023 von TEUR -26 auf TEUR -33 verschlechtert. Der Steueraufwand vom Einkommen und Ertrag ist von TEUR 131 im Vorjahr auf TEUR 98 im Geschäftsjahr 2023 gesunken. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte das Unternehmen einen Jahresüberschuss i. H. v. TEUR 274 (Vj.: TEUR 330). Das Ergebnis liegt damit über den Vorjahresplanungen von TEUR 168. Die Ertragslage stellt sich aus Sicht der Geschäftsführung weiterhin als stabil dar. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich in 2023 von TEUR 5.512 auf TEUR 5.731. Das immaterielle Anlagevermögen enthält im Wesentlichen Software. Das Sachanlagevermögen besteht im Wesentlichen aus Geschäftsbauten und technischen Anlagen und Maschinen. Im Dezember 2023 erfolgte eine Investition in eine Selbstbedingungs-Hackfleischlinie i. H. v. TEUR 520. Durch die Investition in die hybride Hackfleischabfüllanlage erhöhte sich das Sachanlagevermögen von im Vorjahr TEUR 3.610 auf TEUR 3.921 Das Finanzanlagevermögen ist gleichbleibend zum Vorjahr und beträgt TEUR 266. Die Anlagenintensität (Anlagevermögen im Verhältnis zum Gesamtvermögen) liegt bei 74,58% (Vj.: 70,99%). Sie gibt die der Umsetzung der Expansions- und Modernisierungsstrategie zu Grunde liegenden Investitionen der letzten Jahre und den dadurch relativ jungen Anlagevermögenbestand wieder. Die Senkung des Vorratsbestands von TEUR 813 auf TEUR 751 resultiert im Wesentlichen aus dem Umsatzrückgang und der damit verbundenen gesunkenen Nachfrage und der Notwendigkeit einer geringeren Warenbevorratung. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit TEUR 432 (Vj.: TEUR 535) betreffen in Höhe von TEUR 149 (Vj.: TEUR 172) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 133 (Vj.: TEUR 338) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen ist im Wesentlichen auch auf den Rückgang der Umsatzerlöse zurückzuführen. Die sonstigen Vermögensgegenstände i.H.v. TEUR 149 (Vj.: TEUR 25) enthalten Forderungen aus noch nicht veranlagten vorausgezahlten Steuern ohne Umsatzsteuern i.H.v. TEUR 124. Die Liquiden Mittel betragen TEUR 263 (Vj.: TEUR 241). Insgesamt ist die Vermögenslage eine solide Basis für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens. Finanzlage Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag TEUR 3.559 (Vorjahr: TEUR 3.285), darin enthalten ist der Jahresüberschuss von TEUR 274. Die Eigenkapitalquote hat sich im Geschäftsjahr 2023 von 59,60% auf 62,10 % sehr leicht erhöht. Gegenüber dem Vorjahr sind die Steuerrückstellungen von TEUR 82 unverändert. Die sonstigen Rückstellungen sind von TEUR 105 um TEUR 15 auf TEUR 119 gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten liegen aufgrund von Darlehenstilgungen, mit TEUR 459 (Vj.: TEUR 508) unter dem Vorjahr. Durch den aus dem Umsatzrückgang resultierenden Aufwandsrückgang verminderten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 99 auf TEUR 790. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen minderten sich aufgrund vertraglich vereinbarter Tilgungsleistungen um TEUR 384 auf TEUR 153. Der Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten auf TEUR 570 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 107) ist im Wesentlichen auf die Fremdfinanzierung für die Investition in das Sachanlagevermögen zurückzuführen. Durch eine zeitnahe und stetige Überwachung der liquiden Mittel und eine frühzeitige Planung des Liquiditätsbedarfs wird eine ausreichende und angemessene Liquidität sichergestellt. Der Finanzmittelbestand zum Ende des Geschäftsjahres beträgt TEUR 263 und liegt damit um TEUR 22 höher als im Vorjahr. Insgesamt stellt sich die Finanzlage als gut dar. Die liquiden Mittel blieben, trotz signifikanter Tilgungen von Bankdarlehen und Gesellschafterdarlehen annähernd auf Vorjahresniveau. Aufgrund der nachhaltigen Ertragslage und einer stabilen Finanzierungspolitik ist die BmH auch für das kommende Jahr in der Lage, die Expansion und Modernisierungsvorhaben darzustellen. Weitere Verpflichtungen aus Garantie- oder Finanzierungsverträgen, die zu kurzfristigen Rückzahlungsverpflichtungen führen könnten sind derzeit nicht vorhanden. Gesamtaussage zur Geschäftslage und Verlauf Insgesamt schätzt die Geschäftsführung die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gut ein. Die finanzielle Stabilität wird als gut eingeschätzt. Ferner schätzt die Geschäftsführung die Geschäftsentwicklung und den Geschäftsverlauf, auch nach dem Bilanzstichtag und bis zum Aufstellungszeitpunkt als für die BmH und seine Mitarbeiter konstant ein. C. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 wird unter der Prognose eines weiterhin bewussten Fleischkonsums der Verbraucher*Innen und des weiterhin verhaltenen Konsumklimas einem operativen Umsatz der BmH, von insgesamt ca. 15,3 Mio. EUR und einem EBIT in Höhe von voraussichtlich TEUR 298 ausgegangen. Gleichzeitig macht die zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses 2023 immer noch schwierige Einschätzung des Konsumverhaltens eine verlässliche Prognose nahezu unmöglich. Dazu blickt die BmH kritisch der Zukunft entgegen, hinsichtlich der aktuellen wirtschaftlichen Lage inkl. weiterer Preisanpassungen aufgrund der stark gestiegenen Einkaufs- und Rohstoffpreise, aufgrund der politischen Entwicklung im Zusammenhang mit den Konflikten in der Ukraine, China und Israel. Dabei ist die BmH als 100%tige Tochter der BIO COMPANY SE, mit der sie auch im Jahr 2024 den wesentlichen Teil ihrer Umsätze erwirtschaften wird, maßgeblich von dem Konsumverhalten der BIO COM- PANY Einzelhandelskunden*Innen abhängig. Hieraus resultierend rechnet die Geschäftsführung mit einem gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 voraussichtlich leicht rückläufigen Gewinn in Höhe von 174 TEUR. Risikobericht- und Chancenbericht Konsumentenverhalten und Marktteilnehmer Ein allgemeines, nicht durch BmH zu beeinflussendes, Geschäftsrisiko stellt das allgemeine Konsumklima dar. Es ist davon auszugehen, dass die preissensiblen Konsumenten nicht wieder auf erhöhten Konsum von Fleisch umsteigen werden. Je länger das preissensible Konsumverhalten und die Sparneigung andauern wird, ist anzunehmen, dass auch im Geschäftsjahr 2024 die Umsatz- und Absatzzahlen nicht das Vorjahresniveau erreichen. Dennoch ist mit einem leichten Wachstum der Umsätze mit Dritten zu rechnen, insbesondere durch die Nachfrage der Hotellerie und Gastronomie nach biologisch erzeugten Lebensmitteln. Dem gegenüber steht das Risiko, dass der anhaltende Trend zu pflanzlich basierter Ernährung und Clean Meat (im Labor erzeugtes Fleisch) langfristig zum rückläufigen Verzehr von Fleisch- und Wurstwaren führt. Wiegt man beide Effekte gegeneinander auf, schätzt die Geschäftsführung die Chancen für das Wachstum im Drittmarkt als solide ein, jedoch schafft das wachsende Drittgeschäft keine Kompensation der rückläufigen Umsätze mit den BIO COM- PANY Märkten. Man setzt im Kalenderjahr 2024 weiterhin auf den Ausbau des Vertriebes, um den Umsatzanteil in diesem Bereich zu steigern. Schwer einzuschätzen ist das künftige Leistungs- und Preisgestaltungsverhalten konventioneller Anbieter im Biosortiment. Kritsch wird die Listung von sogenannter Bio-Verbandsware, wie Bioland und Demeter im Discountbereich gesehen. Auch kann sich z.B. eine weiter verstärkte Biolistung im konventionellen Lebensmitteleinzelhandel nachteilig auf das Kaufverhalten im Fachhandel auswirken. Auch ist die erweiterte Sortimentspolitik konventioneller Anbieter im Biosegment schwer einzuschätzen, gerade im Hinblick auf Qualitäten und den Tierhaltungskriterien. Weiterhin kritisch bleibt die Listung von sogenannter Bio-Verbandsware, wie Bioland und Demeter im Discountbereich. Auch kann sich z.B. eine weiter verstärkte Biolistung im konventionellen Lebensmitteleinzelhandel nachteilig auf das Kaufverhalten im Fachhandel auswirken. Im Bio-Fleischbereich kann die BmH nicht mit anderen Fleischerzeugern verglichen werden, da die BmH den Landwirt fair entlohnt und auf Regionalität setzt, im Gegensatz zum konventionellen Lebensmitteleinzelhandel, der sich zu großen Teilen aus Massentierhaltungen im europäischen Ausland bedient. Erzeuger / Lieferanten Beim Risiko der geringeren Warenverfügbarkeit können wir durch gewachsene Strukturen und der Nähe zu Erzeugern davon ausgehen, dass wir Versorgungs- und Logistikengpässe in 2024 entgegenwirken können. Umsatzeinbußen aufgrund mit dem Risiko behafteter Qualitätsmängeln zu erleiden, ist als gering anzusehen. So bieten die regionale Verbundenheit und die langjährige professionelle Zusammenarbeit auch vor dem Hintergrund einer veränderten Mengenabnahme, eine sichere Basis insbesondere durch eine angemessene Preisgestaltung bei der Bindung an die BmH. Als regionaler Bio-Fleisch- und Bio-Wurstwarenhersteller arbeitet die BmH mit vielen regionalen Erzeugern zusammen, welches eine Grundprämisse bei der Auswahl der Lieferanten ist, sowie bei der Einhaltung der Qualitätsstandards. Die vollständige Rückverfolgbarkeit eines Produktes und seiner Inhaltsstoffe ist gerade im Hinblick auf das Lieferkettengesetz ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl eines Lieferanten. Über das Produkt Monitoring hinaus, wird über eigene Analysen das Produktqualitätsrisiko überwacht und minimiert. Halbjährlich finden eisen zu den Bauern, Produzenten und Herstellern durch die BmH und externe Berater statt, wo auf die Haltung, Qualität und Verarbeitung der Tiere geachtet wird. So wird der enge Kontakt zu den Lieferanten und Erzeugern gepflegt. Die BmH verfügt über gewachsene Lieferantenstrukturen. Zudem bestehen Verträge zu den Verbänden und Geschäftspartnern, die uns die Verfügbarkeiten und Qualitäten der Tiere zusichern können. Die Wahrscheinlichkeit von umfangreichen Lieferengpässen, -ausfällen oder Qualitätsmängeln mit wesentlichen Auswirkungen wird vor dem Hintergrund als gering eingeschätzt. Personal Der Arbeitsmarkt hatte sich in 2023 für Arbeitnehmer anhaltend positiv entwickelt. Diese gute Situation führte jedoch im Unternehmen zu einem erhöhten Aufwand in der Akquise von Arbeitnehmer*innen, sowie zu einer Fokussierung von Arbeitnehmerbindung und auf werteorientiertem Führen. Dies führt zu einer geringen Fluktuation und einer Unternehmensverbundenheit. Das Risiko in der Zukunft nicht ausreichend qualifiziertes und junges Personal zu finden, wird als kritisch angesehen. Es ist schwierig Nachwuchskräfte mit der gewissen Neugierde zu finden, sowie fachkundiges Personal zu erhalten. Um die Attraktivität der BmH als Arbeitergeber zu erhalten und zu festigen, werden auch im Jahr 2024 wesentliche Gehaltserhöhungen erfolgen. Die Akquise von Fachpersonal und Auszubildenden wird weiter konsequent umgesetzt. Wachstumsfinanzierung Dem Liquiditätsrisiko wird durch eine strikte Liquiditätsplanung und - Überwachung entgegengewirkt. Zudem werden die Kontostände (Treasuring) laufend überwacht. Die Finanzierung neuer Maschinen und der Digitalisierung wird durch Finanzierungen mit Kreditinstituten umgesetzt. Aufgrund der soliden Finanz- und Ertragslage stuft die Geschäftsführung die Finanzierungsrisiken als gering ein. Controlling Das Controlling der BmH wurde stetig konstant umgesetzt, somit können aktuelle Entwicklungen klarer eingeschätzt und in Zahlen abgebildet werden. In der Folge kann die Kostenstruktur stetig weiter effizienter gestaltet werden. Die finanziellen Auswirkungen werden als mittelhoch eingeschätzt und können aufgrund der enthaltenen Unsicherheit betragsmäßig nicht geschätzt werden. Gesamtaussage zum Risikobericht und Chancenbericht Die Geschäftsführung kann derzeitund für die Zukunft keine Faktoren identifizieren, die die Fortführung der BmH gefährden könnten. Es wird erwartet, dass keine Risiken auftreten, die den Fortbestand gefährden könnten, jedoch sollte die Abhängigkeit von der Entwicklung der BC berücksichtigt werden, welche selbst aktuell von einer soliden Entwicklung ausgeht. Die Geschäftsführung sieht derzeit sämtliche Chancen als nutzbar an und ist bestrebt jede sich ergebende Chance frühzeitig zu erkennen und zu nutzen, um die erfolgreiche Wachstums- und Qualitätsstrategie fortzusetzen. Dafür sind die personellen und finanziellen Ressourcen gegeben. Weiterhin wird der Fokus auf die Akquise von Drittkunden gelegt.
Velten, den 17. Mai 2024 Die Geschäftsführung Thomas Schubert und Daniela Feldt Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023A. ALLGEMEINE ANGABEN Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den am Abschlussstichtag geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Die Biomanufaktur Havelland GmbH mit Sitz in Velten ist im Handelsregister des Amtsgerichts Neuruppin unter der Registernummer HRB 10384 NP eingetragen. 2. Einordnung in die Größenklasse nach § 267 HGB Die Biomanufaktur Havelland GmbH ist gemäß § 267 Abs. 1 HGB eine kleine Kapitalgesellschaft. Aufgrund der erstmaligen Unterschreitung der Größenklassenmerkmale werden weiterhin die Rechtsfolgen für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewandt § 264 Abs. 3 HGB. B. ALLGEMEINE ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt. 1. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Für das abnutzbare Anlagevermögen werden planmäßige, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer ermittelte lineare Abschreibungen pro rata temporis vorgenommen. Investitionszuschüsse werden als Anschaffungskostenminderungen von den entsprechenden Vermögensgegenständen abgezogen. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Entfallen die Gründe für Wertminderungen in den Folgejahren, erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten. Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) des abnutzbaren beweglichen Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von weniger als netto EUR 800,00 werden im Anschaffungsjahr sofort als Aufwand erfasst. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert waren nicht vorzunehmen. 2. Umlaufvermögen Vorräte werden zu Anschaffungs-/ Herstellungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bewertet. Abschläge wegen Verderblichkeit der Vorräte werden, soweit erforderlich, vorgenommen. Geleistete Anzahlungen sind zum Nominalbetrag bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind die Ausgaben ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Abschlussstichtag darstellen. 4. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge, der sich ergebenden Steuerbelastungen und Steuerentlastungen mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz bewertet. Die latenten Steuerbe- und -entlastungen werden verrechnet ausgewiesen. Es wird von dem Aktivierungswahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. 5. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt. 6. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. 7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 8. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr verweisen wir auf den Anlagenspiegel. 2. Finanzanlagen Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag unverändert Geschäftsanteile im Wesentlichen an folgenden Gesellschaften:
Der Beteiligungsbuchwert wird unter dem Bilanzposten Beteiligungen ausgewiesen. 3. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr am Bilanzstichtag eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 133 (Vj.: TEUR 338) beinhalten ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und bestehen ausschließlich gegenüber der Gesellschafterin. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 149 (Vj.: TEUR 25) enthalten Steuerforderungen in Höhe von TEUR 148 (Vj.: TEUR 21). 4. Rechnungsabgrenzungsposten Zum Bilanzstichtag wird ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 9 (Vj.: TEUR 9) ausgewiesen. 5. Steuerlatenzen Die aktiven latenten Steuern betragen TEUR 2 (Vj: TEUR 0). Diese latenten Steuer ergeben sich überwiegend aus temporären Unterschieden bei der Bewertung in Handels- und Steuerbilanz. Die latenten Steuern beruhen primär aus der unterschiedlichen Abzinsung von Rückstellungen. 6. Eigenkapital Im Geschäftsjahr 2023 ergeben sich ausschüttungsgesperrte Beträge aus aktiven latenten Steuern von TEUR 2. 7. Rückstellungen Für noch nicht veranlagte Steuern wurden Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 82 (Vj.: TEUR 82) gebildet. Sie betreffen die Steuern vom Einkommen und Ertrag. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 119 (Vj.: TEUR 105) setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:
8. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten zum 31.12.2023 haben folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 153 (Vj.: TEUR 537) bestehen zum Stichtag ausschließlich gegenüber der Gesellschafterin. Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i.H.v. TEUR 454 (Vj.: TEUR 508) wurden Sicherheiten gewährt. Diese Sicherheiten umfassen sicherungsübereignete Betriebsausstattung, abgetretene Forderungen und eine Grundschuld. D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich in Deutschland erzielt. 2. Periodenfremde Aufwendungen / Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. TEUR 11 (Vj.: TEUR 26) ausgewiesen. E. SONSTIGE ANGABEN 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 Buchstabe a HGB aus Miet- und Leasingverträgen beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 44 (Vj.: TEUR 84). Die Verpflichtungsbeträge sind wie folgt fällig:
2. ErgebnisverwendungsvorschlagDas Geschäftsjahr 2023 der Biomanufaktur Havelland GmbH schloss mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 273.602,38. Zuzüglich des Gewinnvortrags 2022 in Höhe von EUR 329.631,88 beträgt der Bilanzgewinn EUR 603.234,26. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. 3. Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres 2023 waren durchschnittlich 48 Arbeitnehmer (Vj.: 65 Arbeitnehmer) beschäftigt. Davon waren 47 (Vj.: 61) Festangestellte und 1 (Vj.: 4) Aushilfen angestellt. 4. Honorar des Abschlussprüfers Für die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers wird auf den Konzernabschluss der BIO COMPANY SE verwiesen. 5. Mitglieder der Geschäftsführung
Die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 i.V.m. § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB unterlassen. 6. Konzernzugehörigkeit Die Biomanufaktur Havelland GmbH wird in den Konzernabschluss der BIO COMPANY SE mit Sitz in Berlin (AG Berlin (Charlottenburg), HRB 223452) einbezogen. Die BIO COMPANY SE stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis auf. Der offengelegte Konzernabschluss ist im Unternehmensregister erhältlich. 7. Anteilsbesitz Der wesentliche Anteilsbesitz zum Bilanzstichtag ist:
Velten, den 17. Mai 2024 Die Geschäftsführer Thomas Schubert & Daniela Feldt Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Biomanufaktur Havelland GmbH, Velten Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Biomanufaktur Havelland GmbH, Velten, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Biomanufaktur Havelland GmbH, Velten, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft haben keine ausreichenden Prüfungsnachweise zur Ermittlung der Herstellungskosten von unfertigen Erzeugnissen und fertigen Erzeugnissen vorgelegt. Die Angemessenheit der Bewertung der unfertigen Erzeugnisse in Höhe von 124.723,04 EUR und der fertigen Erzeugnisse in Höhe von 313.036,8 EUR ist in Teilen nicht hinreichend nachgewiesen. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere an der Bewertung der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 17. Mai 2024 Rödl
& Partner GmbH
Hager, Wirtschaftsprüfer Stauber, Wirtschaftsprüfer SONSTIGE BESTANDTEILE ErgebnisverwendungsbeschlussIn der Gesellschafterversammlung vom 17.05.2024 wurde beschlossen, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 in Höhe von EUR 273.602,38 auf neue Rechnung vorzutragen. Angaben zur Feststellung Der Jahresabschluss wurde am 17. Mai 2024 festgestellt. |
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