Breakdance German HoldCo GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Bracker seit 1.2.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Breakdance Lux Topco S.à r.l. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HG Medical GmbHRaistingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019ANLAGEN 1 Jahresabschluss und Lagebericht 1.1 Bilanz zum 31. Dezember 2019 1.2 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019 1.3 Anhang für das Geschäftsjahr 2019 1.4 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019 1.5 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 1.1 BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2019DER HG MEDICAL GMBH, RAISTINGAKTIVA
PASSIVA
1.2 GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2019DER HG MEDICAL GMBH, RAISTING
Anhang für das Geschäftsjahr 2019I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuchs und der Vorschrift des GmbH-Gesetzes erstellt. Die HG Medical GmbH mit Sitz in Raisting wird beim Amtsgericht München unter HRB 167895 geführt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Erleichterungsvorschriften nach § 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden teilweise in Anspruch genommen. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet. Alle Angaben erfolgen grundsätzlich in Tausend Euro (kurz: TEUR). II. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung bewertet. Die Nutzungsdauer liegt zwischen zwei und fünf Jahren. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger, linearer Abschreibungen bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung von betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Die Nutzungsdauer liegt zwischen 2 und 33 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 werden im Zugangsjahr sofort abgeschrieben. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten zum Stichtag bewertet. Unfertige und fertige Erzeugnisse sowie Waren sind unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren (gleitender Durchschnitt) bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Material- und Fertigungseinzelkosten zuzüglich zulässiger Gemeinkosten. Fremdkapitalkosten werden nicht einbezogen. Dem Lagerhaltungsrisiko, insbesondere dem der Ungängigkeit, wird durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Bestehende Ausfallrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten entsprechen den Nominalwerten. Das USD-Fremdwährungskonto wurde mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten entsprechen den zeitanteiligen Vorleistungen. Das gezeichnete Kapital entspricht dem Nennbetrag. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Latente Steuern wurden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die sich aus den Unterschieden zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen ergebenden Steuerentlastung wurde wie im Vorjahr auf Grund des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht bilanziert. III. Erläuterung zur Bilanz Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Posten des Anlagevermögens mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in der Entwicklung des Anlagevermögens (Anlage A zum Anhang) dargestellt. Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen mit TEUR 838 (Vorjahr: TEUR 268) beinhaltet zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2019 erstmals den Bestand an Werkzeugen für Fertigungsmaschinen in Höhe von TEUR 521. Die Laufzeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt wie im Vorjahr weniger als ein Jahr. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich wie im Vorjahr um Forderungen gegen HG Medical USA, LLC, Huntington Beach, West Virginia, die aus Lieferungen und Leistungen resultieren. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Umsatzsteuererstattungsansprüche in Höhe von TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 100) und Erstattungsansprüche aus Ertragssteuern in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 700), sowie Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1.855 (Vorjahr: TEUR 76) enthalten. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 96 (Vorjahr: TEUR 142) sowie für mögliche Haftungs- und Gewährleistungsrisiken in Höhe von TEUR 1.520 (Vorjahr: TEUR 1.434) Für Jahresabschluss- und Prüfungskosten sind Rückstellungen in Höhe von TEUR 43 (Vorjahr: TEUR 68) gebildet worden. Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Vorjahr:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden auf den firmeneignen Grundstücken in Raisting in Höhe von TEUR 3.400 sowie durch selbstschuldnerische Bürgschaften von Gesellschaftern in Höhe von TEUR 300 besichert. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich wie im Vorjahr um Verbindlichkeiten, die aus Lieferungen und Leistungen resultieren. IV. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 82 (Vorjahr: TEUR 196) sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 398 (Vorjahr: TEUR 503). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 90 (Vorjahr: TEUR 173). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag aus latenten Steuern ergeben sich im Geschäftsjahr wie im Vorjahr keine. V. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen mit TEUR 1.986 Verpflichtungen aus Leasingverträgen gegenüber Dritten.
Es besteht für das Geschäftsjahr 2020 eine jährliche Zahlungsverpflichtung bezüglich eines Werkshallenmietvertrags in Höhe von TEUR 40 sowie eines Wohnungsmietvertrags in Höhe von TEUR 7. Zudem bestehen Zahlungsverpflichtungen bezüglich eines in 2020 weiteren abgeschlossenen Werkshallenmietvertrags in Höhe von TEUR 23 und eines Mietvertrags für Parkplätze in Höhe von TEUR 6. VI. Sonstige Angaben Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2019 erfolgte die Geschäftsführung durch
Bezüglich der Angabe der Geschäftsführerbezüge wird die Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Gegenüber der Geschäftsführung bestanden zum Bilanzstichtag Forderungen in Höhe von TEUR 1.283. Das Darlehen wird mit einem Zinssatz von 1,0% p.a. verzinst. Mitarbeiter Das Unternehmen beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 91 (Vj. 84) Mitarbeiter. Von den Mitarbeitern waren durchschnittlich 6 Mitarbeiter in der Verwaltung und 85 Mitarbeiter in der Produktion beschäftigt. Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB Auf die entsprechenden Angaben wurde in zulässiger Anwendung der Befreiungsvorschrift des § 288 Nr. 2 HGB verzichtet. Konzernzugehörigkeit Die HG Medical GmbH, Raisting, ist seit 1. Juli 2015 100%ige Tochtergesellschaft der HG Darco Group, LLC, Huntington, West Virginia, USA, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen, welcher den größten und kleinsten Konsolidierungskreis darstellt. Der Konzernabschluss wird nicht veröffentlicht. Anteilsbesitz Die unmittelbare Beteiligung der HG Medical GmbH von 100 % an der Orange Spine GmbH, Raisting ist im Geschäftsjahr verkauft worden. Derivative Finanzinstrumente Im Vergleich zum Vorjahr bestanden im Geschäftsjahr keine derivativen Finanzinstrumente. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Die Auswirkungen der Corona-Pandemie konnten bis zum Aufstellungszeitpunkt gering gehalten werden. Mögliche Auswirkungen auf das Bestell- und Zahlverhalten der Kunden werden laufend analysiert, so dass rechtzeitige Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Auch mit Umsetzung verstärkter Hygienemaßnahmen konnte die Produktion nahezu unverändert beibehalten werden. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss von EUR 626.918,21 gemeinsam mit dem Gewinnvortrag von EUR 5.235.281,88 auf neue Rechnung vorzutragen.
Raisting, den 16. Juli 2020 Der Geschäftsführer Johannes Hagenmeyer ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2019DER HG MEDICAL GMBH
1.4 LAGEBERICHT Lagebericht für das Geschäftsjahr 20191. Grundlagen der HG Medical GmbH • Geschäftsmodell: Die HG Medical GmbH (kurz: "HG Medical") ist ein Lohnfertigungsunternehmen, das sich auf die Herstellung von medizinischen Implantaten spezialisiert hat. Hergestellt werden Knochenschrauben, Knochenplatten, Markraumnägel, einzelne Instrumente sowie Implantate für die Wirbelsäulenchirurgie. Einziger Standort der HG Medical GmbH ist Raisting. Vom Rohmaterialzuschnitt bis zum verkaufsfertigen Produkt erfolgen nahezu alle Schritte der Wertschöpfungskette bei der HG Medical, sodass die Fertigungstiefe der meisten Produkte bei 100% liegt. Hauptabsatzmarkt ist die USA. Ferner werden Kunden in Deutschland und England beliefert. Die Gesellschafterstruktur hat sich in 2019 nicht geändert. • Ziele und Strategien: Nachdem es in den Vorjahren gelungen ist, die Abhängigkeit von einzelnen Großkunden zu reduzieren, war 2019 hauptsächlich geprägt von Preisverhandlungen mit Großkunden sowie der Überarbeitung der bestehenden Kalkulationsmodelle. Wie in 2018, wurde zahlreichen Anfragen von neuen Kunden eine Absage erteilt, um die vorhandenen Kapazitäten für die bestehenden Kunden zu verwenden. Nachdem das Geschäft voraussichtlich weiterhin für die nächsten Jahre ausgelastet ist, wird die bisherige Unternehmensstrategie fortgeführt, dass die Kapazitäten bestmöglich eingesetzt werden, also mit den rentabelsten Produkten und Produktionsstrategien, um die Umbauzeiten von Maschinen zu mindern und so die Margen zu erhöhen. Die Branche steht nach wie vor unter Margendruck, da durch die andauernde Konsolidierung der Konkurrenz Symbiosen zum Tragen kommen, die HG Medical nicht einfach kompensieren kann. Daher wird nun stark auf den Produktmix und auf eine Reduzierung von Prototypenbau geachtet. Wenn dieser strategische Prozess voll umgesetzt ist, wird die von den Gesellschaftern angestrebte EBITDA Marge von 35% wieder erreichbar sein. • Forschung und Entwicklung: Als Lohnfertiger sind die Aufwenden und Prozesse im Bereich F&E eher gering. Diese Arbeiten werden im Vorfeld der Auftragsvergabe von den Kunden durchgeführt. Allerdings werden im Rahmen von Erstproduktionen enge Gespräche mit den F&E-Teams der Kunden geführt, um die allgemeine Machbarkeit unter Berücksichtigung der bei HG Medical gängigen Prozesse zu gewähren. Die Kunden werden im Hinblick auf die wirtschaftliche Herstellung dieser Produkte beraten, um nicht nur bei HG Medical, sondern auch bei den Kunden eine maximale Wertschöpfung zu erreichen. Für die kommenden Jahre wird bei HG Medical ein prozentueller Satz der Maschinenbelegungen ermittelt, der dazu dient, nicht zu viele Kapazitäten für F&E Projekte und für den Prototypenbau einzusetzen, sondern wieder mehr zu produzieren, auch auf die Gefahr hin, dass einige Projekte so nicht bei HG Medical umgesetzt werden könnten. 1. Wirtschaftsbericht • Gesamtwirtschaftliche und branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen: Gesamtwirtschaftliche Einflüsse bestehen im Bereich der Lohnfertigung medizinischer Implantate nur begrenzt. Die Hauptmärkte USA und Europa wachsen auch in Krisenzeiten stetig. Der Markt für Produkte, die für HG Medical in Frage kommt, macht ca. 37% des Umsatzes am gesamten orthopädischen Markt aus. Für 2019 waren das ca. 19,54 Mrd. USD. (Quelle: The Orthopedic Industry Annual Report 2019, published June 2020 by Orthoworld). Zudem befindet sich die HG Medical mit ihren hauptsächlichen Produkten in einem Nischenmarkt, der um einige Prozent schneller wächst als der Gesamtmarkt. Implantate für die Fußchirurgie, Sprunggelenkschirurgie und Wirbelsäulenchirurgie sind die schnellst wachsenden Geschäftsfelder innerhalb der Orthopädischen Chirurgie. Es kann also von günstigen Rahmenbedingungen gesprochen werden, die zukünftige Investitionen rechtfertigen. Auch der Wechselkurs EUR/USD hat direkt Auswirkungen auf das Geschäft der HG Medical, da überwiegend Umsätze mit dem Hauptkunden in der USA getätigt werden. • Geschäftsverlauf: Der Gesamtumsatz in 2019 ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gefallen. Wie im Vorjahr hat HG Medical im Geschäftsjahr auf Fremdfertigung (Ausnahme HG Medical USA) verzichtet. Nur einige Sekundärprozesse (TYP II Anodisierung, Sterilverpackung) wurden an zertifizierte Lohnunternehmen ausgelagert. Der Fachkräftemangel hat sich im Vergleich zum Vorjahr Mitte des Geschäftsjahres entspannt. Die Umsätze betrugen TEUR 11.162 (Vorjahr: TEUR 11.413). Der Rohgewinn (Umsatzerlöse einschl. Bestandsveränderungen abzgl. Materialaufwand ohne Berücksichtigung von Fremdleistungen und Sondereffekten) belief sich im Geschäftsjahr 2019 auf TEUR 8.897 (Vorjahr: TEUR 8.603) oder 80,0% (Vorjahr 77,4 %) der Umsatzerlöse. Damit lag die Quote in der von der Geschäftsführung angestrebten Bandbreite. Die Geschäftsführung hat beschlossen, vor allem aus Gründen der enorm verschärften Zulassungsbedingungen für Implantate (u.a. durch die EU-Medical Device Regulation MDR) das 2016 im Rahmen eines Assets Deals übernommene Projekt "Orange Spine" einzustellen. Im Geschäftsjahr ist die Gesellschaft Orange Spine GmbH sowie die Lagerbestände veräußert worden. Der Veräußerungserlös von TEUR 110 ist in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Im Bereich der Qualitätssicherung wurden auch in 2019 neue Vereinbarungen und abgeschlossen. Zahlreiche ISO und FDA 820 CFR Audits wurden in 2019 jeweils hervorragend abgeschlossen. Die Rückstellungen für Prozessrisiken in den USA werden nach dem mit dem Finanzamt ausgehandelten Schema auch weiterhin gebildet und aufgelöst. Das Risiko eines Schadensfalles wird allerdings immer noch latent bei gut über 50% gesehen - schließlich geht über 85% der Gesamtproduktion in den amerikanischen Raum an amerikanische Kunden. Die Eigenkapitalquote liegt per 31.12.2019 bei 60,1 % und konnte damit im Vergleich zum Vorjahr (58,8 %) gesteigert werden. • Ertragslage: Die Umsatzerlöse der Gesellschaft lagen im Jahr 2019 bei TEUR 11.162 (Vorjahr: TEUR 11.413) was einer Veränderung von -2,2% entspricht. Der geplante Roherlös von 80% wurde mit einer Quote von 80,0% erreicht. In den sonstigen betrieblichen Erträgen von TEUR 758 (Vorjahr TEUR 941) sind im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 398 (Vorjahr TEUR 503), Erträge aus der Währungsumrechnung TEUR 81 (Vorjahr: TEUR 196) sowie periodenfremde Erstattungen für Zölle in Höhe von TEUR 32 enthalten. Die Erträge aus der Veräußerung der Beteiligung sowie des Vorratsvermögens an der Orange Spline erhöhen die sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 110. Der Materialaufwand einschließlich der Fremdleistungen reduzierte sich im Geschäftsjahr um TEUR 564 auf TEUR 2.470. Die Materialeinsatzquote im Verhältnis zu Umsatzerlösen und Bestandsveränderung verbesserte sich auf 22 % (Vorjahr: 27 %). Im Materialaufwand enthalten ist die im Geschäftsjahr erstmals vorgenommene Aktivierung von Werkzeugkosten für Fertigungsmaschinen in Höhe von TEUR 521. Der um diesen Posten bereinigte Materialaufwand beträgt TEUR 2.991, die bereinigte Materialeinsatzquote beläuft sich auch 26,8%. Die Personalaufwendungen erhöhten sich im Geschäftsjahr um TEUR 442 auf TEUR 4.788. Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter war 91 (Vorjahr 84). Die Abschreibungen reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um TEUR 552 auf TEUR 670. Dabei erhöhten sich die planmäßigen Abschreibungen im Geschäftsjahr um TEUR 78, während das Vorjahr noch durch einmalige außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 630 geprägt war. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich im Geschäftsjahr 2019 um TEUR 293 auf TEUR 3.020. Ursächlich für diesen Rückgang war die Reduzierung der Mietleasingaufwendungen für Produktionsmaschinen von TEUR 664 im Vorjahr auf TEUR 489 aufgrund des Auslaufens einiger Leasingverträge für Produktionsmaschinen. Die Aufwendungen aus Währungsumrechnung wurden von TEUR 173 auf TEUR 90 reduziert. Der Aufwand aus der Zuführung zur Gewährleistungsrückstellung verringert sich von TEUR 490 im Vorjahr auf TEUR 456 im Geschäftsjahr. Die Abschluss- und Prüfungskosten haben sich um TEUR 49 auf TEUR 42 reduziert. Die Mietaufwendungen sind um TEUR 40 auf TEUR 47 gesunken, da eine im Vorjahr noch angemietete Produktionshalle Mitte des Geschäftsjahres 2018 gekauft wurde. Die Forderungsverluste haben sich von TEUR 90 auf TEUR 12 verringert.Dagegen haben sich die Versicherungsaufwendungen im Geschäftsjahr um TEUR 22 auf TEUR 329 erhöht. Bereinigt um den Sondereffekt aus der der erstmaligen Aktivierung von Werkzeugkosten ergibt sich für das Geschäftsjahr 2019 ein Jahresüberschuss von TEUR 106. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2019 konnte gegenüber dem Vorjahr somit um TEUR 156 gesteigert werden. • Finanz- und Vermögenslage: Im Geschäftsjahr wurden für immaterielle Vermögensgegenstände TEUR 48 investiert. Zudem wurden Investitionen in Höhe von insgesamt TEUR 805 in das Sachanlagevermögen getätigt. Die Investitionen betreffen dabei in Höhe von TEUR 80 nachträgliche Anschaffungskosten für Grundstücke und Bauten, in Höhe von TEUR 414 technische Anlagen, Maschinen- und Maschinenzubehör sowie in Höhe von TEUR 262 sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattungen. Ausleihungen aus dem Vorjahr an Orange Spine GmbH in Höhe von TEUR 37 wurden im Geschäftsjahr getilgt. Die Vorräte sind von TEUR 718 auf TEUR 1.236 gestiegen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen änderten sich zum Bilanzstichtag von TEUR 2.017 auf TEUR 1.953. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind von TEUR 884 auf TEUR 1.894 gestiegen. Darin sind in Höhe von TEUR 1.778 Darlehen an mittelbare Gesellschafter enthalten Die liquiden Mittel sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 767 auf TEUR 263 zurückgegangen. Die Bankverbindlichkeiten haben sich von TEUR 1.159 auf TEUR 1.777 erhöht. Dabei wurden diese durch Tilgungsleistungen für erhaltene Bankdarlehen in Höhe von TEUR 196 verringert, während sich die Verbindlichkeiten eines Bankgirokontos auf TEUR 814 erhöht hat (Vorjahr: Bankguthaben TEUR 480). Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen die Darlehensvergabe an mittelbare Gesellschafter und eine Darlehenstilgung in Höhe von TEUR 520. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt überwiegend durch Eigenmittel. Per Saldo bestand ein Überhang von Bankverbindlichkeiten über Bankguthaben zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 1.514 (Vorjahr: TEUR 392). Die Liquidität 1. Grades (Verhältnis liquide Mittel zu kurzfristigen Verbindlichkeiten) beträgt 20,6 % (Vorjahr 78,9 %). Das Eigenkapital erhöht sich im Geschäftsjahr 2019 um den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 627 auf TEUR 5.893 Die Eigenkapitalquote ist auf 60,1 % gestiegen (Vorjahr: 58,9 %) Insgesamt kann also von einer sehr positiven Entwicklung der Finanzlage und der wirtschaftlichen Entwicklung der Firma gesprochen werden. Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich von TEUR 1.650 auf TEUR 1.663. Dabei sind Wesentlich bedingt die personalbezogenen Rückstellungen im Geschäftsjahr von TEUR 142 auf TEUR 96 und die Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten von TEUR 68 auf TEUR 25 gesunken, während die Gewährleistungsrückstellung von TEUR 1.434 auf EUR 1.520 gestiegen sind. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 16 auf TEUR 165 erhöht. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich um TEUR 512 auf TEUR 157 verringert. Grundsätzlich hierfür war im Wesentlichen die Tilgung eines Gelddarlehens in Höhe von TEUR 520. Die 100% Beteiligung an der Orange Spine GmbH wurde in 2019 vollständig veräußert. Damit fällt dieser Geschäftsbereich auch aus der Verantwortung der HG Medical. Mit dem Käufer besteht noch eine lose Lieferantenbeziehung. Es wurden alle bekannten Risiken abgegeben und keine Garantien im notariellen Kaufvertrag erteilt. • Finanzielle Leistungsindikatoren Maßgebliche finanzielle Leistungsindikatoren für das Management sind der Rohertrag (nur Rohmaterialeinsatz) in einer Bandbreite von 80%-85%, die Lohnkosten (Bandbreite 35%-40% des Umsatzes) sowie die Leasing- bzw. Finanzierungsraten für die Anschaffung neuer Maschinen zur Erweiterung der Kapazitäten. Zur Steuerung dieser Kenngrößen wird ein Monatsreporting im Rahmen einer BWA erstellt um zu verhindern, dass bei Abweichungen der prozentualen Kennzahlen nicht zeitnahe gegengesteuert werden kann. Im Vergleich zum Vorjahr sich diese Leistungsindikatoren nicht verändert. 1. Prognose-, Chancen und Risikobericht: • Prognosebericht des Managements: Die Planungsziele für 2019 mit einem Umsatz von 12 Mio EUR wurden erreicht: Insgesamt ist das Geschäft der HG Medical sehr solide und fußt auf mehreren Großkunden, einer Schicht mittelgroßer Kunden sowie auch einigen sehr erfolgreichen Startups. Dieser Trend ist vom Management gewollt und geplant, da zusätzliches Wachstum hauptsächlich aus der neu gegründeten Schwestergesellschaft der HG Medical in den USA erzielt werden soll. Hierzu wurden erste Schritte bereits im Vorjahr vollzogen. Es kann daher aus Konzernsicht weiterhin von einem Zuwachs bei Umsatz, Ertrag, Mitarbeitern und auch bei Technologie, Kapazität und Fähigkeit in den beiden kommenden Jahren ausgegangen werden. Somit ist auch in 2019 insgesamt von einem positiven Verlauf des Geschäftsjahres zu berichten, das operative Ergebnis war sehr positiv. Für 2020 wird mit einem Umsatz von ca. 13,5 Mio EUR geplant. Zum Erstellungszeitraum dieses Berichts deutet sich ein Umsatz von ca. 13 Mio EUR an. Die Geschäftsführung ist auch in Zukunft auf der Suche nach strategischen Partnern und würde auch einem Zusammenschluss mit anderen Unternehmen der Branche grundsätzlich nicht ablehnen würde. Dies wird, wie bereits beschrieben, auch von den großen Konsolidierungen in der Branche auf Kundenseite gewünscht. Das Management sieht im Moment keine Anzeichen dafür, dass die strategischen Ziele in Hinblick auf Ausrichtung, EBITDA Marge und Cash Flow nicht erreicht werden kann und erstellt daher eine sehr günstige Prognose für die nächsten 5 Jahre. Entsprechende Budgetplanungen liegen bereits vor, die Umsätze sind größtenteils in neuen Verträgen aufgeführt, bzw. durch Forecasts von Kundenseite her ermittelt. Der Wettbewerb befindet sich allerdings weiterhin im Wandel. Es ist am Markt nach wie vor ein starker Drang zu Konsolidierungen zu verzeichnen. So wurde in 2019 die Übernahme unseres Großkunden Wright Medical durch Stryker bekannt gegeben. Diese Konsolidierungen finden nun auch immer öfter auf Seiten der Zulieferer, also im direkten Wettbewerbsbereich zu HG Medical statt. Die Geschäftsführung hat auf diesen Aspekt ein genaues Auge. • Risikobericht: Die Auswirkungen der Corona-Krise konnten bis zum Erstellungsdatum relativ gering gehalten werden. Grund hierfür ist eine bereits im Februar vor Ausbruch der Pandemie vorliegende Auslastung durch fest erstellte Aufträge bis ca. Oktober 2020. Zum Erstellungsdatum nimmt nun das Bestellverhalten der meisten Kunden wieder stark zu, womit mit einer Vollauslastung für 2020 gerechnet werden kann. Das Risiko einer 2. Pandemiewelle ist aber immer präsent und kann daher nicht ausgeschlossen werden. HG Medical geht proaktiv auf alle Kunden zu was das Cashmanagement angeht - zur Sicherheit wurde ein KFW Sonderkredit beantragt und bewilligt, allerdings noch nicht unterschrieben, da der Bedarf im Moment noch nicht besteht. Das größte Risiko sieht das Management derzeit in der starken Konsolidierung, die nun auch auf Seiten der Zulieferer, also im direkten Konkurrenzfeld der HG Medical statt findet. Immer größer werdende Zulieferer üben einen Preis- und Margendruck auf die gesamt Branche aus. Die Finanzierung erfolgte im Wesentlichen über Leasing- und Bankfinanzierung Das Risiko aus diesen Geschäften ist bereits bei Abschluss komplett bekannt, da keine SWAP Geschäfte oder andere risikobehaftete Finanzinstrumente verwendet werden. Durch den Aufbau und die Erweiterung der Schwestergesellschaft in den USA werden zudem Risiken aus Währungsdifferenzen abgefedert. Saisonale Einflüsse bestehen auf das Geschäft nur in geringen Umfang. Prozessrisiken sind in der Medizintechnik latent vorhanden und werden mit Rückstellungen für diese Risiken zumindest abgefedert. Zusammenfassend kann das Management davon ausgehen, die meisten Risiken zu kennen, zu beobachten und einen Plan zur Minimierung zu haben und auch auszuführen. Das Risiko, das durch den Konsolidierungstrend entsteht, ist schwer zu bewerten, es wird aber wahrgenommen und stets beobachtet. Die Risiken in den Produktionsprozessketten werden durch die ISO 13485 hinreichend beschrieben und auch behandelt - hier kann ein nicht erkanntes Risiko nahezu ausgeschlossen werden. • Chancenbericht: Neukunden werden in dem HG Medical Bereich stark über persönliche Netzwerke geschlossen. Das Netzwerk der bestehenden Gesellschafter/Manger ist im Bereich der Firma insbesondere in den USA hervorragend. Alle Neukontakte entstehen über dieses Netzwerk. Positiv herauszuheben ist der Trend, dass die Firma HG Medical mit ihren Technologien dennoch immer mehr in den Vordergrund, die Personen weiter in den Hintergrund treten. Die Chancen, die im Prognosebericht erwähnten Ziele zu erreichen, sieht das Management somit als sehr gut. HG Medical verfolgt hier den Ansatz einer stetigen Automatisierung und einer Verbesserung der Kapazitätsauslastung. Effektivere Einsetzung der Kapazitäten und - ganz wichtig - eine absolut sichere QS und QM. Hier sehen wir einen großen Vorteil. Die Anforderungen an die OEM werden durch die neue MDR extrem erhöht. Eine absolut sichere Supply Chain ist hier existenzsichernd. Das kann HG Medical gewährleiten, zahlreiche Audits haben dies erwiesen. Auch das Risiko eines Totalausfalls der Produktion durch ein unvorhersehbares Katastrophen-Ereignis ist durch die US Niederlassung geschmälert. Die Finanzierung der Geschäfte und Investitionen läuft sehr konservativ ab. Leasingverträge für neue Kapazitäten werden durch die Einnahmen aus diesen gedeckt. Finanzierungen sind zu sehr günstigen Konditionen erhältlich, da das Zinsniveau auf absehbare Zeit sehr niedrig bleiben wird. Aufgrund der guten Ausgangslage hat die HG Medical auch schnell Zugang zu beiden Finanzinstrumenten, also Leasing oder Bankfinanzierung Das Management versucht auch selbst, immer wieder interessante Partner für eine eventuelle Übernahme oder einen Merger zu finden.
Raisting, im Juli 2020 Johannes Hagenmeyer, Geschäftsführer 1.5 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HG Medical GmbH, Raisting Prüfungsurteile Wir haben den Jahresschluss der HG Medical GmbH, Raisting, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HG Medical GmbH, Raisting, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Landsberg am Lech, 17. Juli 2020 ECOVIS
Wirtschaftstreuhand
Armin Weber, Wirtschaftsprüfer Andreas Munk, Wirtschaftsprüfer |
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