Sonstige Verbreitung von Medieninhalten a. n. g.
Huck Seiltechnik GmbH
Dillerberg 3, 35614 Aßlar, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Valentin Huck seit 20.12.2018 | Geschäftsführer |
Wolfgang Keiner seit 2.9.2005 | Geschäftsführer |
Stefan Manfred Huck seit 2.9.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
| 33.33% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Huck Seiltechnik GmbHEigenbeteiligung | 16.67% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Huck Seiltechnik GmbHAßlar-BerghausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind im Bereich der Entwicklung, Herstellung und des Vertriebs von Netzspielgeräten und Seilnetzen (Kletternetzen) aller Art tätig. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft konnte sich nach dem Ende der Corona-Pandemie im Jahr 2022 wieder erholen. Das Wachstum fiel schwächer aus als zu Beginn des Jahres noch erwartet wurde. Laut des Statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt um 1,9 % im abgelaufenen Jahr gestiegen; die Prognosen des IfW Kiel gehen von einer preisbereinigten Steigerung von ca. 0,5 % für 2023 aus. Der Welthandel zog wieder an, aufgrund von Lieferengpässen konnte die Industrie ihr Wachstumspotenzial nicht ausschöpfen. Lieferengpässe und die hohen Energiepreise führten zu einem deutlichen Anstieg der Inflation. Trotz der in 2022 eingeleiteten restriktiven Geld- und Fiskalpolitik in Deutschland betrug die Inflationsrate 6,9 % für 2022 nach der Ermittlung des ifo Institutes. Die Marktsituation ist durch eine hohe Wettbewerbsintensität bei Standardprodukten gekennzeichnet. Wir begegnen dieser Entwicklung durch innovative Produkte sowie einem hohen Maß an Qualität und kundenspezifischen Lösungen und Sonderanfertigungen. 2. GeschäftsverlaufDas Berichts- und Geschäftsjahr 2022 wurde dominiert durch den Beginn des Ukrainekriegs, der inzwischen immer noch andauert. Der Ausbruch hat zu einer erheblichen Verteuerung der Energie geführt. Bei der Huck Seiltechnik GmbH betrifft dies insbesondere das Heizen des Gebäudes. Natürlich sind auch die Stromkosten entsprechend gestiegen. Um dem entgegenzuwirken, wurde in ein Blockheizkraftwerk investiert, um gleichzeitig zu heizen und Strom zu erzeugen. Die Rohstoffe haben sich teilweise erheblich verteuert. Diese Verteuerung konnte jedoch nur teilweise an die Kunden weitergegeben werden. Der Umsatz konnte um 9,3 % auf T€ 16.347 gesteigert werden. Erheblichen Anteil hieran hatte der Exportumsatz, der jetzt einen Anteil von 47,45 % hat. Damit liegt das Umsatzwachstum über den Prognosen des Vorjahres. Durch die geringere Bruttomarge und gestiegene sonstige betriebliche Aufwendungen konnte jedoch das Rekordergebnis des Vorjahres nicht erreicht werden. Insgesamt ist die Geschäftsführung mit dem Verlauf des Geschäftsjahres zufrieden. 3. Lage a) ErtragslageDie Rohertragsquote beträgt jetzt 42,4 % gegenüber 48,5 % im Vorjahr, zurückzuführen auf gestiegene Materialkosten. Trotz absolut um T€ 198 gestiegenem Personalaufwand beträgt dieser prozentual zur Gesamtleistung aufgrund des höheren Umsatzes nur noch 19,2 % gegenüber 19,6 % im Vorjahr. Eine ganz erhebliche Erhöhung haben wir bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen durch höhere Messe- und Katalogkosten. Grund hierfür sind zusätzlich besuchte Messen und zusätzlich aufgelegte Kataloge. Durch das gestiegene Zinsniveau konnte auch das Finanzergebnis absolut um T€ 63 auf T€ 225 und prozentual zur Gesamtleistung von 1,1% auf 1,4 % gesteigert werden. b) Finanzlage Die Finanzlage ist sehr stabil. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist bzw. der Skontofrist beglichen. Weiterhin ist unser Finanzmanagement darauf gerichtet die Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Zum Bilanzstichtag betragen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nur 0,6 % der Bilanzsumme. Die Bilanzsumme hat sich um 4,2 % gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Vorräte betragen T€ 3.414 oder 20,1 % der Bilanzsumme gegenüber T€ 2.956 oder 18,2 % der Bilanzsumme im Vorjahr und sind somit auf leicht höherem Niveau, jedoch mehrjährig auf dem gleichen prozentualen Niveau im Vergleich zur Gesamtleistung. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich mit T€ 842 oder 5,0 % der Bilanzsumme gegenüber T€ 645 oder 4,0 % der Bilanzsumme beträchtlich erhöht. Dies ist jedoch eine Stichtagsbetrachtung. Die Höhe der Forderungen ist unproblematisch und hat als Ursache den höheren Umsatz. Erhöht haben sich auch die Forderungen gegen Unternehmen mit denen Beteiligungsverhältnis besteht von T€ 25 auf T€ 205. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Steuerforderungen und haben sich von T€ 526 auf T€ 728 erhöht. Die Steuerforderungen wurden inzwischen teilweise beglichen. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben einen Anteil von 4,3 % der Bilanzsumme gegenüber 3,2 % im Vorjahr. Langfristige Anlagen sind durch Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Liquidität ist mit T€ 5.065 gegenüber T€ 3.047 deutlich höher als im Vorjahr, da Finanzanlagen verkauft und somit Liquidität generiert wurde. c) Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr. Die Bilanzsumme ist um 4,2 % gestiegen. Der prozentuale Anteil des Eigenkapitals liegt bei 93,5 % gegenüber 94,5 % im Vorjahr. Insgesamt ist die Vermögens- und Finanzlage als außerordentlich gut zu bezeichnen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Maßgeblich für die interne Unternehmenssteuerung sind das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Ergebnis vor Steuern), das Jahresergebnis als Ergebnis nach Steuern sowie die Umsatzrendite. Trotz erheblicher Umsatzerhöhung hat sich das Jahresergebnis absolut von T€ 1.926 auf T€ 1.357 sowie prozentual im Verhältnis zu der Gesamtleistung von 12,8 % auf 8,3 % reduziert. Die wirtschaftliche Lage kann weiterhin als gut bezeichnet werden. III. PrognoseberichtZiel für 2023 ist die Umsatzstabilisierung des 2022 erreichten Niveaus. Dies wird jedoch schwierig werden, da das Jahr 2022 schon als sehr gutes Umsatzjahr bezeichnet werden kann. Auch besteht das Ziel weiterhin ein hohes Exportniveau zu halten. Investitionen im Entwicklungs- und Marketingbereich sollen in Zukunft den Markennamen HUCK stärken und so die Ertragskraft des Unternehmens langfristig stabilisieren. Die Lieferzeiten wurden reduziert und sollen durch organisatorische Vorkehrungen möglichst weiter reduziert werden. Der Einstieg in das digitale B2B-Marketing ist vorbereitet. Weitere Features sollen Direktkunden an die Produkte der Huck Seiltechnik heranführen. Mit den Kunden werden ständig neue Produkte entwickelt. Die Produktlinie Spider soll weiter ausgebaut werden.Durch gesetzliche Vorschriften und Anforderungen der Kunden wird es notwendig sein, Produktion und Produkte nachhaltig zu gestalten und dies auch zu dokumentieren. Durch die beschriebenen Maßnahmen erhofft sich das Management die Ertragskraft des Unternehmens langfristig zu stabilisieren. IV. Chancen und Risikobericht1. Risikoberichta) Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Risiken Seit Februar 2022 bestimmt der Ukrainekrieg die Weltpolitik und hat erheblichen Einfluss auf das wirtschaftliche und politische Leben. Im Oktober 2023 ist jetzt noch der Konflikt im Gazastreifen hinzugekommen. Bei der Inflationsbekämpfung gibt es zwar erste Erfolge; Inflation und Zinsniveau sind jedoch immer noch zu hoch für eine wirtschaftliche Erholung. Dazu kommen Zweitrundeneffekte als Reaktion auf die gestiegenen Preise. Durch ein Verfassungsgerichtsurteil sind vorerst der Regierung die Hände gebunden, um weitere finanzielle Mittel zur Umgestaltung in eine CO 2 -ärmere Wirtschaft einzusetzen. Da der Spielgerätesektor nicht unwesentlich von der Finanzausstattung der öffentlichen Hand abhängt, könnte dies Auswirkungen auf die zukünftigen Aufträge der öffentlichen Hand haben. Auch im Exportbereich sind die weltpolitischen Krisen nicht förderlich für ein gutes wirtschaftliches Umfeld. b) Ertragsorientierte Risiken Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung ist die Inflation zwar zurückgegangen, mit über 4 % jedoch noch deutlich über der Zielmarke von 2 %. Die erhöhten Bezugskosten können wegen den gedämpften Konjunkturaussichten nur teilweise weitergegeben werden. Energiekosten und Transportkosten bleiben auf einem hohen Niveau. Qualifiziertes Personal zu finden ist weiterhin ein Problem und führt zusammen mit den Auswirkungen der Lohn-Preis-Spirale zu deutlich höheren Personalkosten. c) Finanzwirtschaftliche Risiken Durch die gute Finanzausstattung und Bilanzstruktur sind keine Liquiditätsrisiken zu erwarten. 2. Chancenbericht Corona spielt im Wirtschaftsalltag keine Rolle mehr und führt somit auch nicht zu Restriktionen, die die wirtschaftliche Tätigkeit beschränken. Weiterhin besteht ein guter Auftragsbestand, sodass auch 2023 mit einem guten Ergebnis gerechnet werden kann. Es wird investiert in neue Entwicklungen, kundenspezifische Applikationen sowie Applikationen auf der Internet-Plattform, damit der Kunde sein eigenes Produkt konfigurieren kann. Im USA-Geschäft ist die Abhängigkeit von einem großen Kunden unseres Partners reduziert und der Umsatz auf eine breitere Basis gestellt worden. Die gute Vernetzung und das Knowhow der Partner in den Exportbereichen lassen die angestrebten Ziele im Ausland realistisch erscheinen. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Wertpapiere, Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen überwiegend solventen Kundenstamm. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden fristgerecht und, wenn vereinbart, innerhalb der Skontofrist beglichen. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich das Unternehmen überwiegend mittels Guthaben bei Kreditinstituten, ansonsten über Lieferantenkredite. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine möglichst konservative Risikopolitik. Die sich im Finanzanlagevermögen befindlichen angedienten Aktien bergen zwar kurzfristig Risiken, sind aber auf Langfristigkeit angelegt, da aufgrund der guten Liquiditätssituation kein Grund zur Auflösung dieser Positionen besteht. Für größere Investitionen wird ein Liquiditätsplan erstellt. Zur Minimierung der Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine weiteren Risiken ergeben, die nicht schon im Lagebericht erwähnt wurden. Risiken, die den Fortbestand der Firma bedrohen, bestehen zum Berichterstellungszeitpunkt nicht.
Asslar-Berghausen, 9. Mai 2025 gez. Stefan Huck, GF gez. Valentin Huck, GF gez. Wolfgang Keiner, GF BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Huck Seiltechnik GmbH hat Ihren Sitz in Aßlar-Berghausen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Wetzlar unter HRB 5137 eingetragen. II. Allgemeine Angaben der Rechnungslegung Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt, das der bisherigen Handhabung entspricht. II.1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Das Anlagevermögen der Huck Seiltechnik GmbH wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Anschaffungskosten des Anlagevermögens wurden sämtlich aus den tatsächlichen, historischen Anschaffungskosten laut Eingangsrechnungen zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, abzüglich Anschaffungspreisminderungen abgeleitet. Immaterielle Vermögensgegenstände werden linear mit Nutzungsdauern zwischen 4 und 5 Jahren abgeschrieben. Bei den beweglichen Vermögensgegenständen wurde grundsätzlich die lineare Abschreibung mit Nutzungsdauern zwischen 2 und 15 Jahren angewendet. Geringwertige Anlagegegenstände der Huck Seiltechnik GmbH mit Einzelwerten bis zu Euro 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. II.2. Finanzanlagen Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten. Die Wertansätze liegen nicht über dem inneren Wert am Abschlusstag. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist nachfolgend auf der Blatt 3 dargestellt. II.3. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Preisen angesetzt, wobei angemessene Abschläge für Lagerrisiken berücksichtigt sind. Halb- und Fertigfabrikate werden mit Herstellungskosten bewertet. Die Bewertung erfolgt aufgrund von Stücklisten und Arbeitsplänen unter Berücksichtigung der entsprechenden Einzel- und Gemeinkosten im Bereich Material und Fertigung. II.4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Bei den Forderungen werden Einzelrisiken durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. II.5. Liquide Mittel Die liquiden Mittel werden zum Nennwert bilanziert. Auf fremde Währung lautende Guthaben wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. II.6. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen betreffen die Gewerbesteuer für das Jahr 2023. II.7. Sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen sämtliche nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Rückstellungen wurden zum notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. II.8. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Wesentliche Kursrisiken bestehen nicht. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. III. Bilanzerläuterungen III.1. Anlagevermögen Die Aufgliederung der zusammengefassten Positionen und ihre Entwicklung im Jahre 2023 ergeben sich aus dem beigefügten, nach dem Bruttoprinzip aufgebauten Anlagenspiegel. III.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die ausgewiesenen Positionen sind, mit Ausnahme einer Forderung in Höhe von Euro 302.889,10, alle innerhalb eines Jahres nach Bilanzstichtag fällig. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren vollständig aus Lieferungen und Leistungen. Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die Huck Seiltechnik GmbH Anteile von mehr als 20 % hält:
III.3. EigenkapitalDas Eigenkapital ist zum Nominalbetrag ausgewiesen. Die eigenen Anteile sind gemäß § 272 Abs. 1 a HGB als Passivposten in der Vorspalte vom Posten "Gezeichnetes Kapital" abgesetzt. Der Unterschiedsbetrag des Kaufpreises für die eignen Anteile, der über dem Nennwert der Anteile lag, wurde zunächst in die Gewinnrücklage eingestellt; anschließend erfolgte die Verrechnung des Kaufpreises mit der Gewinnrücklage. III.4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen entfallen auf Garantierückstellungen (T€ 80), Urlaubsrückstellungen (T€ 95), Rückstellungen für Tantiemen (T€ 19), Aufbewahrungsrückstellungen (T€ 15) und Abschluss- und Prüfungskostenrückstellungen (T€ 10). III.5. Verbindlichkeiten Die Zusammensetzung sowie die Laufzeit der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem beigefügten Verbindlichkeitenspiegel. Verbindlichkeitenspiegel zur Bilanz zum 31. Dezember 2023
III.6. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus langfristig abgeschlossenen Mietverträgen beläuft sich jährlich auf rd. T€ 274. Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen bestehen keine. Weitere Eventualverbindlichkeiten oder Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen, soweit sie nicht in der Bilanz berücksichtigt sind, sind für die Beurteilung der Finanzlage von untergeordneter Bedeutung. IV. Ergänzende Angaben IV.1. PersonalstandDer Personalstand im Jahresdurchschnitt ergibt sich wie folgt:
IV.2. GeschäftsführungIm Geschäftsjahr gehören der Geschäftsführung an: - Herr Stefan Huck, Kaufmann, Aßlar - Herr Wolfgang Keiner, Kaufmann, Aßlar - Herr Valentin Huck, Kaufmann, Aßlar Die Geschäftsführer sind von der Beschränkung des § 181 BGB befreit. Angaben zu Vergütungen an den Geschäftsführer werden unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB nicht gemacht. V. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von Euro 701.353,25 auf neue Rechnung vorzutragen. VI. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine weiteren Risiken ergeben, die nicht schon im Lagebericht erwähnt wurden. Risiken, die den Fortbestand der Firma bedrohen, bestehen zum Anhangs- erstellungszeitpunkt nicht.
Asslar-Berghausen, 9. Mai 2025 gez. Stefan Huck, GF gez. Valentin Huck, GF gez. Wolfgang Keiner, GF Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
gez. Stefan Huck gez. Wolfgang Keiner gez. Valentin Huck Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 09.05.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Huck Seiltechnik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Huck Seiltechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Huck Seiltechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Gießen, 9. Mai 2025 JPLH
Treuhand AG
gez. Strauß, Wirtschaftsprüfer gez. Heß, Wirtschaftsprüfer |
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