Presto Biomasse Verwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Storr seit 19.3.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Presto Humus GmbHKobern-GondorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023der Presto Humus GmbH, Kobern-GondorfI. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS I.I Geschäftsmodell Die Presto Humus GmbH ist Hersteller von Blumenerden, Kultursubstraten, Rinden- und Dekorprodukten, die über verschiedene Vertriebskanäle deutschland- und europaweit an Einkaufsverbund- und genossenschaftlich organisierte Handelskonzerne, an namhafte Baumärkte, sowie den Lebensmitteleinzelhandel und den Discount vertrieben werden. Der relevante Markt zeigt sich seit einigen Jahren gesättigt und stagniert. Insbesondere durch die Witterung im entscheidenden Absatzzeitraum von März - Juni ergeben sich mal leicht rückläufige, mal leicht steigende Verläufe. Seit einigen Jahren erfährt die Erdenbranche gleichfalls jedoch einen Wandel von traditionell auf Basis von Torf hergestellten Erden und Kultursubstraten hin zu torfreduzierten und torffreien Alternativen. Presto Humus steht seit der mittlerweile 46-jährigen Unternehmensgeschichte für die ausgezeichnete Qualität der eigens hergestellten Torfersatzstoffe und der hieraus entwickelten, nachweislich nachhaltigen und qualitativ hochwertigen Erden und Kultursubstrate. Um dem prognostizierten Wandel in der Branche und dem daraus resultierenden Wachstumspotenzial für das Unternehmen gerecht werden zu können, finden seit einigen Jahren massive Investitionen in die Entwicklung der vertikal integrierten Wertschöpfungskette statt, um dem angestrebten Ziel der Nachhaltigkeitsführerschaft gerecht werden zu können. Presto Humus grenzt sich dabei maßgeblich von dem Wettbewerb ab, der in der Regel für den deutschen Markt das Angebot an nachhaltigen, klimafreundlichen Erden propagiert, zugleich jedoch in Osteuropa und Russland große Torfflächen abbaut und hier nachweislich klimaschädigend agiert. Das hier betriebene Green-Washing wird perspektivisch vom Handelskunden und dem Endverbraucher nicht mehr akzeptiert und massiv imageschädigend wirken. Presto Humus arbeitet seit vielen Jahren mit strategisch auserwählten Co-Packern sowohl in Deutschland wie auch im europäischen Ausland zusammen, um durch die geografische Nähe zum Kunden einerseits die hohe Lieferzuverlässigkeit und -Schnelligkeit, andererseits dessen klimaschonende Belieferung durch Einsparung von CO 2 -Emissionen beim Versand der Waren sicherstellen zu können. I.II Forschung und Entwicklung Presto Humus ist seit mehreren Jahren im Rahmen von Forschungsprojekten, die gemeinsam mit wissenschaftlichen Einrichtungen projektiert werden, aktiv im Bereich der Forschung zu Torfersatzstoffen. Für diese Leistung wird das Unternehmen seit 2013 durchgehend mit dem Siegel "Innovativ durch Forschung" durch den Stifterverband ausgezeichnet. Aus der Forschungsarbeit sind bereits einige Innovationen im Rahmen der am Standort stark ausgeprägten Herstellung besonders nachhaltiger Torfersatzstoffe entstanden, die erfolgreich in die Produktentwicklung eingeflossen sind. Aktuell stehen wir in 3 Forschungsprojekten. Die Ergebnispotenziale der laufenden Forschungsprojekte sind in der Lage, wegweisende Fortschritte im Kontext der Herstellung hochwertiger, torffreier Erden und Substrate zu erzielen. II. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland ist im Jahr 2023 weiterhin geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine, bzw. diversen daraus ableitbaren Effekten. Insbesondere die durchgehend über alle Wirtschaftsstufen hohen Preise dämpfen die Konjunktur. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt reduziert sich kalenderbereinigt um (-) 0,1%. Im Jahr 2022 ist die deutsche Wirtschaft kalenderbereinigt hingegen noch um 2,0% gewachsen. Im Vergleich zu 2019 war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Eine wesentliche Folge der andauernd hohen Preise sind ungünstige Finanzierungsbedingungen durch einen deutlichen Anstieg der Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Der Rückgang der Gesamtwirtschaftlichen Leistung ist insbesondere auf den Rückgang der Bruttowertschöpfung im produzierenden Gewerbe zurückzuführen. Ohne Betrachtung des Baugewerbes ist die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe deutlich um 2,0 % zurück gegangen. Ein starker Treiber dieser Entwicklung ist der deutliche Einbruch der Produktion im Bereich der Energieversorgung. Auch das Verarbeitende Gewerbe, das nahezu 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen setzt sich der Rückgang der Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie fort. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Im Saldo kam es zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Im Jahr 2022 hatten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt. Im Jahr 2023 erfolgten zwar ebenfalls umfangreiche Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremse, es entfielen aber größtenteils die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Daneben zahlte der Bund auch weniger Transfers an Länder und Sozialversicherungen, deren Finanzierungssalden sich dadurch verschlechterten. Die anhaltende finanzielle Belastung durch die große Zahl an Geflüchteten machte sich vor allem bei den gestiegenen Ausgaben der Gemeinden bemerkbar, die ebenso wie Bund und Länder das Jahr 2023 mit einem Defizit abschlossen. Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger war als in den drei vorangegangenen Jahren. Sie liegt auch unterhalb des europäischen Referenzwertes von 3 % aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt, der allerdings bis einschließlich 2023 ausgesetzt war. Quelle: www.destatis.de Presto Humus ist langjähriger Partner für die Belieferung von qualitativ hochwertigen Erden und Rindenprodukten für den Hobbyanwender. Wir beliefern eine breite Kundenstruktur in 16 europäischen Ländern. Hierzu steht ein entsprechendes Partnernetzwerk zur Verfügung, welches nach den Vorgaben von Presto Humus einheitliche Qualitätsstandards für die Kunden produziert. Aufgrund der bestehenden Fokussierung auf Torfersatzstoffe und der entwickelten Expertise in der Herstellung dieser, zahlt der ungebrochene Trend zu hochwertigen, nachhaltig hergestellten, klimaschonenden Erden und Kultursubstraten in die Unternehmensstrategie ein. Wir prognostizieren weiterhin ein starkes Wachstum in diesem Segment und werden einen signifikanten Gewinn an Marktanteilen generieren. Um dieses Wachstum erreichen und absichern zu können, vollzieht das Unternehmen seit nunmehr mehreren Jahren eine Investitionsoffensive. Wir verfügen über einen sehr modernen Maschinen- und Anlagenpark, der die effiziente Herstellung der nachhaltigen Produkte für unsere Kunden auf höchstem Niveau sicherstellt. Presto Humus steht für authentische, gelebte Nachhaltigkeit, die sich nicht nur in einzelnen Produkten wiederspielgelt, sondern in der Unternehmensphilosophie. Wir grenzen uns in diesem Punkt entschieden und eindeutig vom Wettbewerb ab. III. GESCHÄFTSVERLAUF UND WIRTSCHAFTLICHE LAGE Im Geschäftsjahr 2023 nehmen die Umsatzerlöse um 1.2536,3 TEUR bzw. 7,6% ggü. Vorjahr auf 18.560,7 TEUR ab. Nach dem starken Anstieg der Preise für Roh- und Zuschlagsstoffe im Vorjahr und dem erwarteten weitestgehenden Verbleib dieses Preisniveaus, haben wir konsequent Preiserhöhungen umgesetzt bzw. in der Regel partnerschaftlich mit unseren Kunden vereinbaren können. Nur bei wenigen Kunden hat diese zwingend notwendige Maßnahme zu einem Rückgang des Absatzes und in der Folge des Umsatzes geführt. Die Preiserhöhungen haben in Summe einen positiven Effekt auf den Materialaufwand, der sich gegenüber dem Vorjahr um 2.059,4 TEUR reduziert. Relativierend fließt hier jedoch eine deutliche Erhöhung des Warenbestands zum Stichtag ggü. Vorjahr mit ein, aufgrund einer sehr ausgeprägten Vorproduktionstätigkeit im 4-Quartal 2023. Erneut verzeichnen wir einen merklichen Anstieg im Bereich des Personalaufwands, der sich ggü. Vorjahr um 402,3 TEUR erhöht. Begründet durch die weiter anhaltende Investitionstätigkeit erhöhen sich die Abschreibungen von 557 TEUR auf 825 TEUR. Während die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Geschäftsjahr um 920,1 TEUR abnehmen, steigt der Zinsaufwand, zumindest in dieser Höhe unerwartet, auf 640,6 TEUR. Die wichtige Umsetzung von Preiserhöhungen bei unseren Kunden führt zu einer deutlichen Stabilisierung der Ertragslage. In dieser Höhe nicht erwartet, haben sich aufgrund des unterjährig deutlich steigenden Leitzinsniveaus der EZB, die Finanzierungskosten entwickelt. Durch den hohen Anteil kurzfristigen Fremdkapitals machen sich die mehrfachen Zinsanhebungen deutlich bemerkbar. Trotzdem erzielen wir ein akzeptables Jahresergebnis, dessen Potenzial - wäre der Zinseffekt durch die Inanspruchnahme kurzfristigen Fremdkapitals weniger stark ausgeprägt- noch deutlich höher gewesen ist. IV. AUSBLICK 2024 Den Einfluss der Inflation auf die generelle Kaufbereitschaft der Endverbraucher, bezogen auf Erden und Rinden, möchten wir vor dem Hintergrund der weiterhin relativ hohen Inflationsrate insgesamt relativieren. Stellen wir auf der einen Seite erste Tendenzen einer steigenden Nachfrage nach preisgünstigen, im Zweifel qualitativ weniger hochwertigen Produktenfest fest, so sehen wir insbesondere im Bereich unseres B2C-Vertriebs (Werksverkauf + ECommerce) eine merkliche Nachfragesteigerung nach Produkten unserer Hausmarke, die sich durch ihre Hochwertigkeit und Nachhaltigkeit auszeichnen, verbunden mit einem entsprechenden Preisniveau, welches den Endverbraucher offensichtlich nicht vom Kauf abschreckt. Weiterhin ungebrochen ist der Trend der Endverbraucher zum Cocooning, sowie die Bereitschaft nachhaltige Artikel zu kaufen. Insofern gehen wir davon aus, dass sich der Absatz an Erden und Bodenverbesserern auch bei drastisch geänderten Rahmenbedingungen des Welt- und Marktgeschehens nachhaltig und stabil weiter entwickeln wird. V. DARSTELLUNG DER VERMÖGENS-, FINANZ-, UND ERTRAGSLAGE V.I Ertragslage
Der um 7,6% reduzierten Gesamtleistung steht eine deutliche Zunahme des Betriebsergebnisses um 425,5% entgegen. In der Folge entwickelt sich das Jahresergebnis positiv auf 204,3 TEUR. Für das Jahr 2024 gehen wir von ersten Zinsrücknahmen durch die EZB aus, verbunden mit einer entsprechenden Rückführung der Zinsbelastung und damit für das Gesamtunternehmen, von einer Stabilisierung bzw. weiter positiven Entwicklung. V.II Finanzlage Die Finanzlage bewerten wir als gesichert. Forderungen werden grundsätzlich innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Gegen Forderungsausfälle schützen wir uns über eine Warenkreditversicherung. Begründet durch weitere erhebliche Investitionen in technische Anlagen und die erneute Erhöhung des Warenbestands steigen die Bankverbindlichkeiten um 3.254,6 TEUR auf 12.573,8 TEUR. Die Eigenkapitalquote beträgt 12,5%. Die Liquidität des Unternehmens wird durch Betriebsmittelkredite bei vier Kreditinstituten gesichert. Die Zusammenarbeit ist langjährig, vertrauensvoll und konstruktiv. Das Vertrauen in die Geschäftsführung, das vollzogene Wachstum weiter umzusetzen und die Unternehmensziele zu erreichen, ist ungebrochen. Die Bereitstellung der notwendigen Finanzierungen erfolgt bislang problemlos. Die wesentlichen dem Unternehmen zur Verfügung stehenden Finanzinstrumente sind Forderungen und Verbindlichkeiten. Erkennbare Ausfall- und Bonitätsrisiken bei den finanziellen Vermögenswerten wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Das Debitorenmanagement, sowie das Mahnwesen erfolgen unternehmensintern. Insoweit wird das Ausfallrisiko minimiert. V.III Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt im Berichtsjahr 17.389,3 TEUR und steigt ggü. Vorjahr (13.617,9 TEUR) damit deutlich. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 211,1 TEUR erhöht und betragen zum Stichtag 1.871,8 TEUR. V.IV Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse, sowie das EBIT. Im Rahmen der monatlich der Geschäftsführung vorliegenden Controllingreports wird die Erreichung des Plan-Szenarios überwacht. Den wesentlichen nichtfinanziellen Leistungsindikator bilden die Mitarbeiter. Wir beschäftigen Mitarbeiter mit entsprechender Fachkenntnis, um die Strukturen zu festigen und das weiter angestrebte Wachstum sicher-, nachhaltig-, und damit ertragsreich gestalten zu können. Die Geschäftsführung steht für einen offenen, kooperativen und transparenten Führungsstil im Unternehmen. Das Managementteam erhält ein regelmäßiges Coaching durch einen auf Organisationsentwicklung-, und Führungskräfte-Coaching spezialisierten Coach, um die Organisation gesamtheitlich auf das weitere angestrebte Wachstum vorzubereiten und den Wachstumsprozess zu stabilisieren. Ziel der Geschäftsführung ist die Sicherung langfristigen Unternehmenserfolgs und damit flankierend der Erhalt und der Ausbau der Arbeitsplätze. Presto Humus steht seit jeher wie kaum ein anderer Erdenhersteller für authentisch gelebte Nachhaltigkeit, die in den Produkten und deren besonderer Qualität mündet. Wir legen höchsten Wert darauf, die gesamte Wertschöpfungskette maximal nachhaltig auszurichten. Wir setzen aktuell, und nur noch auf ausdrücklichen Kundenwunsch, 5 Vol.-% Torf in unseren Erden und Kultursubstraten ein. Alle anderen Rohstoffe sind nachwachsend und werden an unserem Unternehmensstandort unter der Prämisse höchster Qualität durch eigenes Fachpersonal hergestellt. Ab 2025 planen wir den vollkommenen Verzicht auf Torf. Durch die langjährige Zusammenarbeit mit Partner-Werken, die im Auftrag Produkte zu den durch uns und unsere Kunden definierten Qualitätsstandards herstellen, schaffen wir eine deutliche Verkürzung der Transportwege und verbringen unsere Produkte deutschland- und europaweit frachtoptimiert und damit umweltschonend zu unseren Kunden. VI. GESAMTAUSSAGE Die Entwicklung 2023 werten wir als stabilisierend, da wir es geschafft haben, insbesondere dem negativen Ergebnis des Vorjahres entscheiden entgegenzuwirken. Weiterhin werden wir unserem Anspruch nicht gerecht, sind jedoch davon überzeugt, dass wir alle notwendigen Schritte ergreifen, um unser Ziel, insbesondere in Hinblick auf die Steigerung der Rentabilität des Unternehmens, zu erreichen. VII. RISIKO- UND PROGNOSEBERICHT Nach dem Abschneiden des Geschäftsjahres 2023 stehen im Geschäftsjahr 2024 die Umsetzung weiterer wegweisender Investitionen in Maschinen und Anlagen an. Die Inbetriebnahme der Maschinen wird derzeit vollzogen. Sobald wir die Anlagen in den Regelbetrieb überführen, werden wir erhebliche Effizienzfortschritte in der Aufbereitung der Torfersatzstoffe erreichen. Wir gehen für 2024 von einem Jahr der weiteren Stabilisierung und Erhöhung der Rentabilität des Unternehmens aus. Wir gehen wie kaum ein anderer Erdenhersteller konsequent den Weg der Herstellung qualitativ sehr hochwertiger und besonders nachhaltiger Erden und Kultursubstrate und sehen uns für die nähere Zukunft entsprechend gut aufgestellt. VIII. CHANCEN UND RISIKEN DER ZUKÜNFTIGEN ENTWICKLUNG Wesentlicher Part im Rahmen unseres Risikomanagementsystems ist unsere Finanz- und Budgetplanung, die wir für jedes Geschäftsjahr unter Einbezug aller Abteilungen erstellen und kontinuierlich im Rahmen monatlicher Soll-Ist Abgleiche analysieren. Die Gesellschaft steht im Risiko der allgemeinen Marktentwicklung. Wesentlicher Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit in der Erdenindustrie ist einerseits die Verfügbarkeit der entsprechenden Rohstoffe, sowie die Vermeidung unnötiger Transportwege, sowohl im Rohstoffbezug, als auch bei dem Transport der Produkte an die Kunden. Ernsthafte Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht ersichtlich. Wir gehen davon aus, dass die Endverbraucher weiterhin ungehindert Ihren Bedarf an Gartenartikeln decken werden, wenngleich zu vermuten ist, dass das Preisbewusstsein auch für den Bereich "Erden und Bodenverbesserer" - auch getrieben durch den Handel, der den Preis wieder verstärkt in den Fokus des Marketingmix rücken wird - steigen wird.
Kobern-Gondorf, den 6. Mai 2024 Alexander Storr, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023I. Angaben zum Jahresabschluss A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Presto Humus GmbH, Kobern-Gondorf eingetragen im Registergericht Koblenz unter HRA 12795 ist nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gesellschaft nimmt bei der Aufstellung des Jahresabschlusses die handelsrechtlichen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach den Vorschriften der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Aktiva Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Zugänge zum Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die beweglichen Anlagen werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren, am Abschlussstichtag beizulegenden Wert, angesetzt. Der Ansatz der fertigen Erzeugnisse erfolgt mit den Herstellungskosten. Zinsen für Fremdkapital werden nicht angesetzt. Soweit die Wertansätze den niedrigeren beizulegenden Wert übersteigen, werden Abschreibungen auf den niedrigeren Wert zum Bilanzstichtag vorgenommen. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung werden beachtet. Bei den Waren erfolgt die Bewertung mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Einzelwertberichtigungen für erkennbare Risiken und - bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - durch Abzug einer Pauschalwertberichtigung ausgewiesen. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt. Passiva Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Klaus Heubeck ermittelt. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen werden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0,00 % und Rentensteigerungen von jährlich 1,74 % unterstellt. Die Pensionsrückstellungen werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 10 Jahren ergibt. Der Zinssatz beträgt 1,82 %. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Haftungsverhältnisse berücksichtigen die Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen sowie Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten. Die Haftungsverhältnisse sind mit dem Betrag vermerkt, mit dem die Gesellschaft nach den Verhältnissen am Bilanzstichtag haftet. Bestehende Rückgriffsforderungen werden nicht abgezogen. C. Angaben zur Bilanz 1. Angaben zur Aktivseite Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung ist in den Anlagen enthalten. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind keine Forderungen aus bereits fertiggestellten, noch nicht abgerechneten (Teil-) Leistungen enthalten. In der Position Sonstige Vermögensgegenstände sind keine Beträge enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 EUR (Vorjahr 0,00 EUR) 2. Angaben zur Passivseite Ausschüttungsgesperrte Beträge Die in der Bilanz ausgewiesenen Rücklagen zuzüglich des Jahresergebnisses sowie des Gewinnvortrages sind in Höhe von T€ 3 ausschüttungsgesperrt. Die Ausschüttungssperre resultiert aus dem Unterschiedsbetrag aus der Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen (§ 253 Abs. 6 HGB). Rückstellungen Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgte auf der Basis eines Zinssatzes von 1,82 % und unter Zugrundelegung der Sterbetafel 2018. Die Bewertung erfolgte auf Basis des IDW Rechnungslegungshinweises IDW RH FAB 1.021 vom 30.04.2021. Die Rückdeckungsversicherung, die zur Sicherung der Versorgungsansprüche an den Begünstigten abgetreten ist, wurde mit der Pensionsrückstellung gemäß § 246 Abs. 2 HGB verrechnet. Der Unterschiedsbetrag i.S. des § 253 Abs. 6 HGB beträgt 2.787,00 €. Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 167.5, Vj. TEUR 175) wurden im Wesentlichen für Urlaubsrückstände, Archivierungs-, Abschluss und Prüfungskosten gebildet. Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 10.231,1 T EUR (Vorjahr 10.236,5 T EUR). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer als einem Jahr beträgt 622,0 T EUR (Vorjahr 824,5 T EUR). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer als 5 Jahren beträgt 3.807,5 T EUR (Vorjahr 824,5 T EUR).
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Bürgschaften und Sicherungsübereignungen gesichert. Der Wert der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 EUR (Vorjahr 0,00 EUR) Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 3.012,8 T EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhaltet diese Verpflichtung folgende Sachverhalte:
II. Sonstige Angaben A. Sonstige Pflichtangaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 71. Geschäftsführung Dipl.-Kfm. Alexander Storr, Neuwied Der alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Kobern-Gondorf, den 26. Juli 2024 gez. Alexander Storr, Geschäftsführer Anlagengitter in EUR
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.07.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Presto Humus GmbH, Kobern-Gondorf: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Presto Humus GmbH, Kobern-Gondorf, - bestehend aus der Bi lanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstel lung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Presto Humus GmbH, Kobern-Gondorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermö gens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 so wie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses "und des Lageberichts unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortlichkeit der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegen stehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung des Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zu treffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, so wie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern an gewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 26. Juli 2024 FRTG
AG
Wolfgang Hehl, Wirtschaftsprüfer |
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Herstellung von festen Brennstoffen aus pflanzlicher Biomasse
Einzelhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Einzelhandel mit Brillen und Kontaktlinsen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen