Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 733814
Eingetragen
11.9.2003
Branche
Großhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und GerätenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Maschinen und GerätenHerstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen
Gegenstand
Handel mit Landmaschinen und Ersatzteilen sowie Serviceleistungen in der Landwirtschaft.

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
E.V.G. – Ein- und Verkaufsgenossenschaft eG Erkheim
Germany
400.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

AGRITELMA GmbH

Bretzfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2012 bis zum 30.09.2013

Lagebericht zum Geschäftsjahr 01.10.2012 - 30.09.2013

1. Geschäftsverlauf

1.1. Allgemeine Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die deutsche Wirtschaft ist im Berichtsjahr weiterhin gewachsen und stand damit an der Spitze des Euro-Raumes. Trotz der positiven Grundstimmung in Industrie, Handwerk und beim Privatverbraucher hat dennoch die Euro-Krise die positive Grundstimmung etwas gedämpft.

Auf den Agrarmärkten setzte sich die positive Entwicklung weiter fort, obwohl das Wetter den Landwirten so stark zu schaffen gemacht hat, wie selten zuvor. Ein extrem langer Winter, heftige Niederschläge im Frühjahr bis hin zum Hochwasser, und im Sommer Hitze und Trockenheit waren nicht immer optimale Voraussetzungen für die landwirtschaftlichen Betriebe.

Aber trotz dieser widrigen Umstände führten gestiegene Erzeugerpreise bei Milch und Fleisch, sowie auf einem rel. hohen Preis-Niveau liegenden Getreidepreise (weltweite Knappheit an Getreide) letztendlich doch zu guter Einkommenssituation bei den Landwirten und damit zu einem verstärkten Investitionsverhalten, insbesondere in Stalltechnik und in der Außenwirtschaft, d.h. im Bereich Neu- und Gebrauchtmaschinen. Von diesem positiven Investitionsklima in der Landwirtschaft hat auch die Agritelma profitiert.

Obwohl keine weitere Steigerung der deutschen Rekord-Absatzzahlen an Traktoren und Erntetechnik prognostiziert wurde, wurden die Zahlen des Vorjahres deutschlandweit dennoch leicht übertroffen. Davon profitierte auch die Agritelma und konnte bei den Absatzzahlen in ihrem Vertriebsgebiet weiter zulegen. Hierbei zeigt sich auch, dass die Investition in den Aufbau des Zweigbetriebes Heroldstatt langsam Früchte trägt.

Die positive Grundstimmung in der Branche und die bisher eingeschlagenen Wege und Maßnahmen der Agritelma lassen erwarten, dass der Weg der Expansion weiterhin Früchte trägt.

1.2. Umsatzentwicklung/Geschäftsergebnis

Im Berichtsjahr konnte der Umsatz um 4,1 % gesteigert werden auf 16.295 Tsd € (Vj. 15.646 Tsd. €). Die Steigerung bezog sich auf alle Maschinenbereiche, d.h. Schlepper, Erntetechnik, sonstige Landtechnik und Ersatzteile.

Besonders erfreulich ist, dass die Anzahl der verkauften Schlepper auf 174 gestiegen ist (VJ. 160). Diese Verkaufszahlen führten zu einem Marktanteil von Schlepper am gesamtdeutschen Markt i.H.v. knapp 5 %.

Eine deutlich Steigerung ist im Ersatzteile-Geschäft zu erkennen (plus 8,5 %) auf nunmehr 1.541 Tsd. €. Dies ist insbesondere auf die Jahr für Jahr zunehmende Zahl der im Markt platzierten Maschinen zurückzuführen.

Die Verkaufsumsätze der "Sonstigen Landtechnik" (Bodenbearbeitung, Grünfuttertechnik usw.) nehmen zu, was besonders erfreulich ist.

1.3. Produktspektrum

Die Agritelma ist NewHolland-A-Händler für Schlepper und Erntetechnik in weiten Teilen Baden-Württembergs. Die Zielsetzung, zusätzlich zum NewHolland-Programm auch andere Landtechnik-Produkte (Erntemaschinen, Bodenbearbeitung, Forstgeräte usw.) zu vertreiben, wurde Schritt für Schritt verfolgt und trägt langsam Früchte. Der Ausbau dieses sog. "zusätzlichen Landtechnik-Bereiches" erfolgt in Zusammenarbeit mit der Mutter der Agritelma, der EVG Erkheim, die bereits seit Jahrzehnten erfolgreiche Erfahrung damit hat. Bislang besteht ca. 90 % des Umsatzes aus NewHolland-Produkten.

Erstmals wurden PLM-Systeme (Precision Land Management) verkauft (110 Tsd. €) und dazugehörende RTK - Stationen (Richtfunk) installiert. Dieser Bereich der PLM-Systeme wird weiterhin an Bedeutung gewinnen.

1.4. Einkauf/Lagerhaltung

Der Einkauf der Maschinen und Geräte erfolgt direkt über den jeweiligen Hersteller, insbes. NewHolland. Eine deutlich überhöhte, im Vergleich zu den Umsatzzahlen unverhältnismäßig hohe Warendisposition einerseits als auch Einkauf von Schlepper mit unzureichender Ausstattung (dadurch schwer verkäuflich) durch die damalige Geschäftsführung andererseits führte zu einem - in Relation zum Umsatz - weit überhöhten Warenbestand, dessen Abbau sich noch mindestens in das Kalenderjahr 2014 hinziehen wird.

Dieser überhöhte Warenbestand führte zu einer gravierenden Zunahme der Zinszahlungen durch entsprechende Zwischenfinanzierungen bei NewHolland-Capital bzw. bei anderen Finanzierungsgesellschaften. Die Zinszahlungen stiegen dementsprechend um 118 Tsd. € auf 203 Tsd. €.

1.5. Personal

Zum Stichtag 30.09.2013 wurden insgesamt 28 Mitarbeiter beschäftigt, davon 9 im Zweigbetrieb in Heroldstatt. Die Mitarbeiter teilen sich auf in:

GF/Verwaltung: 4

Vertrieb/Verkauf: 7

Werkstatt/Service: 17

Gravierend unterschiedliche Auffassungen zwischen dem Geschäftsführer der Agritelma und des Gesellschafters (EVG) in der strategischen Ausrichtung der Agritelma erforderten eine Trennung vom Geschäftsführer, Herrn Thomas Brenner zum 31.05.2013. Nachfolger als Geschäftsführer ist der Vorstandsvorsitzende der EVG, Herr Ottmar Hindelang.

Zum 31.07.2013 hat der kaufm. Leiter und Prokurist, Herr Daniel Steegmüller, das Unternehmen verlassen. Als Nachfolger hat Herr Tobias Rathmann zum 01.10.2013 seinen Dienst aufgenommen.

2. Wirtschaftliche Ertragslage

2.1. Jahresergebnis

Im Geschäftsjahr wurde ein Jahresergebnis i.H.v. 225 Tsd. € (nach Steuer) erzielt werden. Dieser Ertrag konnte die Entwicklungstendenz der letzten Jahre nicht ganz fortsetzen. Die Gründe hierfür waren im wesentlichen:

a. Deutlich überhöhte Zinsbelastung (+ 118 Tsd. €) aufgrund des extrem hohen Warenbestandes im Vergleich zum Umsatz

b. Abfindungszahlungen für Personaltrennungen (Brenner, Müller)

c. Vergleichszahlungen für alte Rechtsstreitigkeiten

Der Gesamtbetrag für diese Zahlungen a) - c) betrugen insgesamt 170 Tsd. €.

Aufgrund dieser Effekte reduzierte sich das Jahresergebnis leicht auf 225€, was einer Umsatzrendite von lediglich 1,38 % ergibt (Vj. 1,5 %). Der Rohertrag blieb annähernd gleich auf dem Niveau des Vorjahres (14,9%).

Erfolgsübersicht im Mehrjahresvergleich
  2013 2012 2011 2010 2009
  TEUR % TEUR % TEUR % TEUR % TEUR %
Umsatz incl. sonst. Erträge 16.437 100,0 15.840 100,0 12.102 100,0 6.344 100,0 6.368 100,0
Materialaufwand 13.862 88,6 13.475 85,1 10.420 86,1 5.319 83,8 5.318 83,5
Rohertrag 2.575 14,9 2.365 14,9 1.682 13,9 1.025 16,2 1.050 16,5
Personal- und Sachaufwand incl. Abschreibungen 2.056 12,9 1.939 12,2 1.406 11,6 857 13,5 874 13,7
ordentliche Aufwendungen 16.077 101,5 15.414 97,3 11.826 97,7 6.176 97,4 6.192 97,2
Betriebsergebnis 519 2,3 426 2,7 276 2,3 168 2,6 176 2,8
Finanzergebnis, Zinsen etc -198 -1,2 -86 -0,5 -45 -0,4 -22 -0,3 -25 -0,4
neutrales Ergebnis                    
Ertragssteuern 96 0,3 107 0,7 64 0,5 39 0,6 44 0,7
Jahresüberschuss 225 0,8 233 1,5 167 1,4 107 2 107 1,7

2.2. Vermögenslage

Das Gesamtvermögen hat sich geringfügig um 2% reduziert auf 8.704 Tsd. €. Wesentlicher Bestandteil ist die Reduzierung des Warenbestandes um 898 Tsd. €.

Allerdings stiegen die Forderungen an Kunden um 577 Tsd. € (+ 31 %) auf 2.435 Tsd. €. Dieser Anstieg hat hauptsächlich mit den Offenen Posten eines B-Händlers zu tun, an den Erntetechnik-Maschinen mit Zahlungsziel 30.09.2014 fakturiert, also zum Abschluss-Stichtag nicht fällig sind. Dementsprechend sind die Zahlungsverpflichtungen dieser Maschinen seitens der Agritelma an NewHolland auch erst zum 30.09.2014 (oder bei Abverkauf früher).

Das Eigenkapital konnte auf 1.372Tsd. € gesteigert werden, was einer EK-Quote von 15,76 % entspricht (Vj. 12,9 %).

3. Risikobericht

3.1. Branchen- und unternehmensspezifische Risiken

Wechselnde politische Rahmenbedingungen, Veränderungen in der Markt-regulierung für Agrarprodukte, witterungsbedingte Extreme usw. können Auswirkungen auf die Einkommenssituation und damit auf die Investitionsfähigkeit und die Investitionsbereitschaft der Landwirte haben. Dies würde sich auch auf den Absatz hochwertiger Landtechnik auswirken.

Zusätzlich zu diesen Gegebenheiten ist zu erkennen, dass die Agritelma als A-Händler derzeit ca. 85 % ihres Geschäftes mit Produkten der Fa. NewHolland tätigt und die Fa. NewHolland dadurch Haupt-Handelspartner im Einkaufsbereich der Agritelma ist. Dies stellt - im ersten Moment - eine gewisse Abhängigkeit von der Fa. NewHolland dar. Dieser Situation wird jedoch durch folgende Strategie begegnet:

a. Es existiert mit der Fa. NewHolland ein Vertriebsvertrag, der bestimmte Auflagen für die Agritelma vorsieht (z.B. 2 weitere Standorte, verkaufte Anzahl Maschinen p.a., Anzahl Verkäufer). Diese Vorgaben werden schrittweise alle erfüllt, sodass keine Veranlassung für NewHolland besteht, die Vereinbarung zu kündigen.

b. Das Landtechnik-Produktprogramm, welches über das Schlepper- und Erntetechnikprogramm von NewHolland hinaus geht, wird ständig erweitert (z.B. Erntetechnik, Bodenbearbeitung, Weinbau usw.). Durch einen größeren Produkt-Mix wird die "Abhängigkeit" (sofern überhaupt eine besteht) von NewHolland reduziert.

3.2. Kredit-/Liquiditätsrisiko

3.2.1. Forderungen/-ausfälle

Handelsgeschäfte beinhalten immer auch Finanzierungsfunktionen. Dies trifft insbesondere auch auf die Landtechnik zu. Dementsprechend bestehen gewöhnliche Ausfallrisiken bei Forderungen aus Lieferungen an Kunden. Forderungsausfälle waren im Berichtszeitraum i.H.v. 10 Tsd. € zu verzeichnen.

Die Risikominimierung wird zum einen durch ein umfangreiches Debitoren-Management-System gewährleistet, und andererseits werden i.d.R. Maschinen erst dann ausgeliefert, wenn die Bezahlung vom Kunden erfolgt ist bzw. wenn eine Finanzierungsbestätigung vorliegt.

3.2.2. Liquidität

Der eingeschlagene Weg der Expansion einerseits als auch der aus dem vorangegangenen Geschäftsjahr überhöhte Warenbestand bindet Liquidität und erfordert entsprechende finanzielle Mittel. Darüber hinaus bilden saisonale Schwankungen Spitzen in der Verfügbarkeit finanzieller Ressourcen.

Der derzeit zur Verfügung stehende Kontokorrentrahmen ist für die Umsatzgröße knapp bemessen, aber ausreichend. Für den Fall, dass erhöhter finanzieller Bedarf notwendig wäre, wird der Gesellschafter (EVG-Erkheim) zur Verfügung stehen.

4. Prognose, voraussichtliche Entwicklung

Die Agrarwirtschaft ist weltweit eine der wichtigsten Wachstums- und Zukunftsbranchen. Angesichts einer wachsenden Weltbevölkerung und begrenzter fossiler Energiequellen wird ihre Bedeutung für eine sichere und ausreichende Lebensmittelversorgung als auch für die Energiegewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen weiter zunehmen.

Basierend auf den derzeitigen Umfragen und der Resonanz der Agritechnica im Nov. 2013 ist davon auszugehen, dass die Investitionstätigkeit der Landwirte der nächsten 2 Jahre auf gleich hohem Niveau bleiben wird.

Der bereits erfolgte Ausbau des Verkaufspersonals wird eine noch intensivere Marktbearbeitung mit sich bringen, was sich in Verkaufsstückzahlen niederschlagen wird. Dies begründet die geplante Stückzahlsteigerung bei Schlepper um 10 % (ca. 18 - 20 Schlepper mehr p.a.).

Es ist geplant, im Raum Schwarzwald-Baar mit einem ortsansässigen Landtechnik-Händler einen zusätzlichen Schwerpunktstandort zu errichten. Der Betrieb soll zum 01.04.2014 eröffnet werden. Durch diese Maßnahme kann ebenfalls eine höhere Marktdurchdringung und damit Stückzahlsteigerung erwartet werden.

Nachdem bei Schleppern eine Stückzahlerhöhung zu erwarten ist, muss jedoch bei der Erntetechnik davon ausgegangen werden, dass sich die Absatzmenge auf dem Niveau des Vorjahres bewegen wird. Leichte Steigerungen bei Mähdreschen und Pressen werden durch eine zu erwartende Stückzahlreduzierung bei Häckslern ausgeglichen. Die rückläufige Zahl bei Häckslern basiert insbesondere aufgrund der unsicheren politischen Lage, nachdem geplant ist, Biogasanlagen nicht mehr wie gewohnt zu fördern und dementsprechend viele Biogas-Betreiber bzw. Lohnunternehmer in diesen Zweig nicht mehr investieren.

Durch die mittlerweile mehr und mehr im Markt platzierten Maschineneinheiten (sowohl Schlepper als auch Erntetechnik) wird das Ersatzteilvolumen deutlich zunehmen und zu entsprechenden zusätzlichen Roherträgen führen.

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Wirtschaftsjahres

Es bestehen keine berichtspflichtigen Vorgänge nach Ende des Wirtschaftsjahres, welche über das in diesem Lagebericht erwähnte hinaus gehen.

 

Schwabbach, 16.01.2014

Ottmar Hindelang

Bilanz

Aktiva

  30.9.2013
EUR
30.9.2012
EUR
A. Anlagevermögen 158.324,26 163.678,26
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.123,00 1.730,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 1.123,00 1.730,00
II. Sachanlagen 157.201,26 161.948,26
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.703,00 10.317,00
2. technische Anlagen und Maschinen 38.492,00 10.773,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 109.006,26 140.858,26
B. Umlaufvermögen 8.526.404,71 8.676.533,55
I. Vorräte 5.389.857,49 6.288.632,94
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.434.676,31 1.857.554,30
1. sonstige Vermögensgegenstände 2.434.676,31 1.857.554,30
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 701.870,91 530.346,31
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.334,60 36.208,58
Bilanzsumme, Summe Aktiva 8.704.063,57 8.876.420,39

Passiva

   
  30.9.2013
EUR
30.9.2012
EUR
A. Eigenkapital 1.372.035,54 1.147.408,22
I. gezeichnetes Kapital 350.000,00 350.000,00
II. Kapitalrücklage 30.000,00 30.000,00
III. Gewinnvortrag 767.408,22 533.914,20
IV. Jahresüberschuss 224.627,32 233.494,02
B. Rückstellungen 49.594,67 140.053,22
C. Verbindlichkeiten 7.282.433,36 7.588.958,95
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.385.629,27 640.465,69
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 695.967,68 640.465,69
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 300.000,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 5.896.804,09 6.648.493,26
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.896.804,09 6.648.493,26
Bilanzsumme, Summe Passiva 8.704.063,57 8.876.420,39

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.10.2012 - 30.9.2013
EUR
1.10.2011 - 30.9.2012
EUR
1. Rohergebnis 2.575.212,29 2.360.227,30
2. Personalaufwand 1.267.741,97 1.212.525,00
a) Löhne und Gehälter 1.060.119,79 973.459,11
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 207.622,18 239.065,89
davon für Altersversorgung 19.782,78 15.908,51
3. Abschreibungen 44.806,11 43.601,33
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 44.806,11 43.601,33
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 743.346,49 675.298,77
5. Erträge aus Beteiligungen -109,36 0,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.900,23 4.486,31
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 203.325,43 85.510,89
davon an verbundene Unternehmen 25.190,14 19.500,00
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 320.783,16 347.777,62
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 92.942,34 107.077,74
10. sonstige Steuern 3.213,50 7.205,86
11. Jahresüberschuss 224.627,32 233.494,02

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der AGRITELMA GmbH wurde auf Grundlagen der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 150,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als 150 Euro aber nicht mehr als 1.000,00 Euro wurde in den Jahren 2008 und 2009 ein Sammelposten gebildet und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Ab 2010 werden die Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als 60,00 Euro aber nicht mehr als 410,00 Euro sofort abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG/ § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Verbindlichkeiten in Höhe von 479.177,64 Euro (Vorjahr 300.000 Euro).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

  2012/13 2011/12
Sonstige Rückstellungen 3.020,00 1.370,00
Rückst. für Abfindungszahlungen 0,00 23.000,00
Rückstellung für Tantieme 0,00 25.000,00
Rst für Personal (Urlaub) 4.040,00 26.565,00
Rückstellungen für Abschluss und Prüfung 15.000,00 7.550,00
Rückstellungen für Aufbewahrungspflicht 3.400,00 3.000,00
Summe 25.460,00 86.485,00

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00 ).

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 7.282.433,36 (Vorjahr: Euro 7.288.958,95).

Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen

Mit einer Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Es sind keine angabepflichtigen Sachverhalte zu berichten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 13,00
Angestellte 13,00
leitende Angestellte 2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 28,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 27,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 1,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Ottmar Hindelang ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Angabe unterbleibt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Bretzfeld, 05. März 2014

Ottmar Hindelang

Anlagespiegel

  Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.10.2012
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
kumulierte Abschreibungen 30.09.2013
Euro
Buchwert 30.09.2013
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Anlagevermögen            
Immaterielle Vermögensgegenstände            
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.607,60 0,00 0,00 13.484,60 1.123,00 607,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 14.607,60 0,00 0,00 13.484,60 1.123,00 607,00
Sachanlagen            
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.864,96 0,00 0,00 1.161,96 9.703,00 614,00
technische Anlagen und Maschinen 24.587,19 35.000,00 2.789,92 18.305,27 38.492,00 5.191,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 392.218,42 13.139,11 16.386,56 279.964,71 109.006,26 38.394,11
Summe Sachanlagen 427.670,57 48.139,11 19.176,48 299.431,94 157.201,26 44.199,11
Summe Anlagevermögen 442.278,17 48.139,11 19.176,48 312.916,54 158.324,26 44.806,11

Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

1.10.2012 - 30.9.2013

Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 479.177,64 EUR.

1.10.2011 - 30.9.2012

Der Betrag der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 0,00 EUR.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.06.2014 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AGRITELMA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober bis 30. September 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart,den 17. April 2014

Christine Mayer-Stöcker, Wirtschaftsprüferin

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