KTPconTeyor Holding GmbH

Saarstraße 1, 66359 Bous, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 100128
Vorher
Johanna 166 Vermögensverwaltungs GmbHKTP Holding GmbH
Eingetragen
13.9.2011
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenBeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Beteiligung an anderen Unternehmen, insbesondere solchen Unternehmen, die im Bereich der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Produkten aus Kunststoff, insbesondere wiederverwendbaren und mehrwegfähigen Paletten und faltbaren Verpackungssystemen, tätig sind, sowie der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Orm Olivier Verberne
seit 9.10.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Germany
50.180 €
37.63%
Germany
49.820 €
37.36%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KTP Holding GmbH

Bous

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. Grundlagen des Konzerns

Der KTP-Konzern wurde in 2011 gegründet und besteht aus der KTP Holding GmbH mit Sitz in Bous (geschäftsführende Holding), der KTP Kunststoff Palettentechnik GmbH und der KTP Rohstoff GmbH sowie der in 2013 gegründete Vertriebsniederlassung KTP Packaging Technologies Co. Ltd., Taicang / China. Am 6. Januar 2022 wurden 75% der Anteile an der K2 PAK d.o.o. in Koper, Slowenien, einem Produzenten von Innenverpackungen erworben.

Das Leistungsprogramm der KTP Kunststoff Palettentechnik GmbH in Bous umfasst die Entwicklung und Herstellung von mehrwegfähigen Transportverpackungen aus Kunststoff sowie den Handel mit denselben sowie seit 6. Januar 2022 der dazu verwendeten Innenverpackungen.

Die KTP Rohstoff GmbH ist für die Beschaffung der Rohstoffe der KTP Kunststoff Palettentechnik GmbH zuständig.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2023 zeigte eine deutliche Erholung gegenüber 2022. Die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine sind weiterhin deutlich im wirtschaftlichen Umfeld zu spüren. Die Inflationsrate ist in Deutschland im Laufe des Jahres 2023 von 8,7% im Monat Januar auf 3,7% im Dezember gesunken und lag im Jahresdurchschnitt bei 5,9%. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Dies führt zu einem verlangsamten Wachstum der Weltwirtschaft das gegenüber 2021 nur noch 3,1 % beträgt. Diese Entwicklung spiegelt sich im gesamten Euroraum in dem das BIP in 2023 nur noch bei 0,4% beträgt nach 3,4% im Jahr 2022.

Betrachtet man die regionalen Ergebnisse für das BIP Wachstum, so geht die Zunahme der globalen konjunkturellen Dynamik insbesondere auf die Vereinigten Staaten (+1,5%), China (+5,2%) und Indien (+7,7%) zurück. Die in vielen europäischen Ländern gute Entwicklung aus 2022 konnte in 2023 nicht in gleichem Maß fortgesetzt werden.

2. Absatzmarkt

Der für KTP weiterhin wichtigste Absatzmarkt liegt im Bereich der Automobilproduktion bzw. deren Komponenten und Bauteilen.

Der Pkw-Weltmarkt ist 2023 kräftig um 10 Prozent gewachsen und erreichte ein Volumen von 75,7 Mio. Fahrzeuge. Damit liegt der Weltmarkt weiterhin um fast 5 Millionen Einheiten unter dem Niveau von 2018. Alle großen Einzelmärkte machten im vergangenen Jahr deutliche Schritte auf ihrem Erholungspfad. Während einige, insbesondere asiatische, Märkte sich bereits deutlich über ihren Vor-Corona-Niveaus bewegen, haben insbesondere Europa und die USA noch deutliches Aufholpotential.

Die im Vergleich zu den Vorjahren erheblich verbesserte Fahrzeugverfügbarkeit führte dazu, dass auf dem europäischen Pkw-Markt im Jahr 2023 gut 12,8 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen wurden. Dies waren 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Dennoch verläuft die Erholung im Vergleich zur Vorkrisensituation schleppend und der PKW Markt liegt aktuell noch immer knapp ein Fünftel (-19 Prozent) unter den Neuzulassungen von 2019. Äquivalent zum Gesamtmarkt entwickelten sich die fünf größten europäischen Einzelmärkte im Vergleich zum Vorjahr positiv: Während in Italien (+19 Prozent), im Vereinigten Königreich (+18 Prozent), in Spanien (+17 Prozent) und in Frankreich (+16 Prozent) zweistellige Wachstumsraten erreicht wurden, musste man sich in Deutschland (+7 Prozent) mit einem etwas verhalteneren Wachstum zufriedengeben. Der Absatz der deutschen OEMs in Europa konnte merklich zulegen und wuchs in etwa äquivalent zum Gesamtmarkt. Insgesamt wurden gut 5,9 Mio. Pkw deutscher Konzernmarken in Europa abgesetzt und somit knapp 14 Prozent mehr als noch im Vorjahr.

Der chinesische Pkw-Markt ist 2023 zum vierten Mal in Folge um 5 Prozent auf 21,7 Mio. Pkw im Retail Bereich gewachsen. Dies war die höchste Marktdynamik seit dem letzten Marktrückgang im Jahr 2019. China war somit eine zentrale Stütze des Weltmarktes und weiterhin der größte Einzelmarkt weltweit. Im Gegensatz zu den meisten westlichen Ländern, bewegt sich der chinesische Pkw-Absatz deutlich oberhalb des Vor-Corona-Niveaus von 2019, als 20,1 Mio. Pkw verkauft wurden. Der Weltmarktanteil Chinas lag 2023 bei 29 Prozent. Der Absatz von Pkw mit elektrischem Antrieb (BEV, PHEV & FC) machte in China im vergangenen Jahr einen weiteren deutlichen Sprung auf 7,3 Mio. Fahrzeuge (+38 Prozent). Der Anteil der Elektromobilität am chinesischen Gesamtmarkt stieg somit auf 33,7 Prozent. Der Verkauf von Plug-In-Hybriden legte mit 84 Prozent auf 2,3 Mio. Pkw stärker zu als der Absatz von batterieelektrischen Pkw (+23 Prozent auf 4,9 Mio. Pkw).

Der US-Light-Vehicle-Absatz ist 2023 um gut 12 Prozent auf 15,5 Millionen Einheiten gestiegen. Dies war das größte prozentuale Wachstum des Marktvolumens seit 2012. Begünstigt wurde die Dynamik dabei von dem niedrigen Ausgangsniveau des Vorjahrs. Im Vergleich zum letzten Vor-Corona-Jahr 2019, lag der Absatz im vergangenen Jahr noch immer 9 Prozent zurück. Dabei wuchs der Markt in jedem einzelnen Monat des Jahres 2023 - während der Sommermonate gar durchgängig mit zweistelliger Wachstumsrate. So betrug das Plus im zweiten und dritten Quartal jeweils 17 Prozent. Hauptsächlicher Treiber der Entwicklung war die sich entspannende Versorgung mit Neufahrzeugen. Nachdem die Materialengpässe sich in den Vorjahren in deutlich reduzierten Produktion- und folglich Absatzzahlen niedergeschlagen hatten, wirkt dieser Faktor immer weniger bindend. Auch die geringen Lagerbestände haben in den letzten Monaten deutliche Erholungszeichen verzeichnet. Gleichermaßen konnten von der positiven Marktentwicklung lokal hergestellte und importierte Fahrzeuge profitieren. Der US-Markt wurde zuletzt zu etwa 56 Prozent aus Werken in den USA versorgt, etwa 16 Prozent der Neufahrzeuge in den USA werden in Mexiko produziert und 7 Prozent in Kanada. Etwa 22 Prozent der Neufahrzeuge stammen nicht aus einem Werk im USMCA.

Etwas an Dynamik hat im vergangenen Jahr der Verkauf von Elektro-Light-Vehicle gewonnen. Mit 1,4 Mio. Elektro-Light-Vehicle lag der Absatz um 52 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Die Entwicklung war gleichermaßen getragen durch den Absatz von batterieelektrisch angetriebenen Light Vehicle (BEV: +51 Prozent), wie von Plug-In-Hybriden (PHEV: +55 Prozent).

Die deutschen Hersteller haben auch weiterhin eine starke Marktposition in den USA. Sie verkauften 2023 gut 1,4 Millionen Light Vehicles (+8 Prozent). Der Marktanteil deutscher Konzernmarken am Light-Vehicle-Gesamtmarkt sank 2023 leicht auf 8,8 Prozent (2021: 9,2 Prozent).

Der Markt der Haushaltsgeräte ist weiterhin von großer Bedeutung für KTP. Der Umsatz im europäischen Markt für Markt Haushaltsgeräte ging in 2023 auf 107,8 Mio. Geräte (ca. -4,6%) zurück. Dieser Rückgang beruht hauptsächlich auf dem Rückgang der Baukonjunktur, u.a. bedingt durch hohe Zinssätze sowie hohe Lohn- und Materialienkosten wodurch insbesondere der Bereich der Einbaugeräte signifikant unter Absatzdruck geraten ist. Das weltweite Marktvolumen wird bis zum Jahr 2029 laut Prognosen von ca. Euro 620,0 Mrd. auf ca. Euro 790,0 Mrd. steigen, was einem jährlichen Umsatzwachstum von 4,97% (CAGR 2024-2029) entspricht. Das größte Marktsegment ist das Segment der Haushaltsgroßgeräte, das im Jahr 2024 einen Wert von rund Euro 390,0 haben wird.

Insgesamt wurden in Deutschland 2023 etwa 15,6 Millionen Elektro-Haushalt-Großgeräte verkauft. Damit gingen die Absatzmengen nach den pandemiebedingten Zuwächsen seit 2020 und dem robusten Vorjahr erstmals zurück (minus zehn Prozent). Auch hier sank 2023 insbesondere die Nachfrage nach Einbaugeräten. Haushalt-Großgeräte kamen insgesamt auf einen Umsatzanteil von ca. 6,3 Milliarden Euro (minus sieben Prozent). Gestützt wurde der Umsatz hingegen durch eine stabile Ersatzbeschaffung und den Trend zu höherwertigen und energieeffizienten Geräten. So stieg im Retailgeschäft der Umsatzanteil der Geräte mit Energieklasse A in den Segmenten Waschen, Kühlen, Gefrieren und Spülen von 16 Prozent (2022) auf 24 Prozent (2023), was einem Wachstum von 44 Prozent entspricht (Quelle: GfK).

Bei den Haushalt-Kleingeräten stieg der Herstellerumsatz trotz des schwierigen Marktumfelds leicht, um 1,5 Prozent auf knapp 3,75 Milliarden Euro. Die Kleingeräte hatten nach hohen Zuwächsen in den Jahren der Pandemie im Vorjahr einen leichten Rückgang zu verzeichnen (minus drei Prozent). 2023 konnten sie dagegen durch einige besonders stark nachgefragte Gerätesegmente trotz schwieriger Marktlage insgesamt wachsen. Hierzu gehören die Heißluftfritteusen, Kaffee-/Espressomaschinen, Bodenpflege und der Bereich Personal Care.

Ein weiterer relevanter Markt für KTP, die Produktion von Landmaschinen, hat weiterhin Hochkonjunktur und die Nachfrage nach Landmaschinen nimmt weltweit weiter zu.

Der globale Markt der Landmaschinen wuchs in 2023 von ca. USD 182,0 Mrd. auf USD 190,4 (+4,6%) und der Ausblick für die kommenden Jahre ist durchweg positiv. So wird für 2030 wird ein Wachstum auf USD 268,0 Mrd. erwartet. Dabei repräsentieren die Märkte in Asien/Pazifik ca. 43%, USA 31 und Europe etwa 19% des Marktvolumens. Die wichtigsten Treiber hierfür sind der zunehmende Nutzen durch Internet der Dinge, die Automation von Prozessen sowie die Ausstattung mit GPS und KI gestützten Systemen für eine Präzisionsbearbeitung von Feldern unter Nutzung von Satellitendaten.

Dabei werden über 65% des Absatzes von 6 Herstellern erzeugt. Führend sind hier John Deere, AGCO, CNH, Kubota, Mahindra and Mahindra limited, und Claas. Fünf dieser Unternehmen sind Kunden von KTP.

3. Beschaffungsmarkt

Die Preise für Polypropylen sind in einem deutlichen Anstieg von Jahresbeginn bis etwa März 2023 nach oben gegangen, um dann bis zum Jahresende leicht unter den Preis zum Jahresbeginn zu fallen.

Die Recyclate von PE-HD zur Produktion von Paletten und Deckeln zeigten von Jahresbeginn bis Mitte des Jahres eine Preisberuhigung von um die ca. 15% und haben sich danach auf diesem Niveau gehalten.

Die Entwicklung bei den von KTP verwendeten Stahlprodukten haben wir ebenfalls im ersten Quartal einen signifikanten Anstieg gesehen, der bis zur Jahresmitte auf das Jahresanfangsniveau zurückging. Bis zum Jahresende sind die Preise permanent in einer Bandbreite von +/- 10-15% gependelt.

4. Lage des Konzerns

4.1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.448 auf T€ 66.395 gestiegen. Auf der Aktivseite hat sich i. W. der Geschäfts- und Firmenwert, bedingt durch planmäßige Abschreibungen, um T€ 1.677 und das Sachanlagevermögen bedingt durch planmäßige Abschreibungen und Investitionen, um T€ 192 auf T€ 24.535 verringert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich wachtumsbedingt um T€ 1.946 erhöht während Vorratsvermögen sich um T€ 558 verringert hat. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind um T€ 84 gesunken und die flüssigen Mittel haben sich um T€ 2.159 erhöht.

Auf der Passivseite waren neben der Erhöhung des Eigenkapitals um T€ 2.055, i.W. bedingt durch den ergebnisbedingten Anstieg von T€ 5.127, sowie einer Gewinnausschüttung in Höhe von T€ 3.000, ein Abbau der Rückstellungen um T€ 533, der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 575 und der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung um T€ 449 sowie eine Zunahme der Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen um T€ 87 und der Sonstigen Verbindlichkeiten um T€ 707 zu verzeichnen.

4.2. Ertragslage

Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung und aktivierte Eigenleistungen) hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 6.983 auf T€ 69.093 verbessert. Der Rohertrag (Gesamtleistung abzgl. Materialaufwand) hat sich um T€ 4.921 auf T€ 38.732 erhöht. Die Personalaufwendungen sind um T€ 2.295 angestiegen. Dieser Anstieg liegt mit 14,4% um 0,5 Prozentpunkte unter dem Umsatzwachstum. Die übrigen betrieblichen Kosten (Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen) haben sich i. W. in Folge der gestiegenen Gesamtleistung um 853 T€ erhöht. Vor Zinsen, und Ertragsteuern wird somit ein EBIT von T€ 8.517 (i. Vj. T€ 6.082) ausgewiesen.

Unter Berücksichtigung des um T€ 69 leicht schlechteren negativen Zinsergebnisses und des Ertragssteueraufwandes von T€ 3.013 (i. Vj. T€ 2.369) ergibt sich ein Konzernjahresergebnis von T€ 5.127 (i. Vj. T€ 4.019).

4.3. Finanzlage

Für das Geschäftsjahr 2023 wird ein Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 8.908 ausgewiesen. Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit wird durch einen planmäßigen Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit in Höhe von T€ 2.359 vermindert. Dabei wurden die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen aus eigenen Mitteln finanziert. Der Mittelabfluss aus dem Finanzierungsbereich T€ 4.318 ist vor allem durch die erfolgte Gewinnausschüttung in Höhe von T€ 3.000 geprägt, sowie durch die Rückführung der Bankverbindlichkeiten (saldiert T€ 575) und den gezahlten Zinsen (T€ 744) bestimmt. Der Finanzmittelbestand des KTP-Konzerns erhöhte sich somit zum 31. Dezember 2023 auf T€ 11.282.

4.4. Gesamtbeurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Geschäfte des Konzerns haben sich im Berichtsjahr, über die Erwartungen hinaus, sehr gut entwickelt. Der Ausbau der Produktpalette und der Zukauf von K2 PAK d.o.o. in Slowenien zur Integration von Innenverpackungen zeigen sehr gute Erfolge auf einem hohen Niveau. Die Vermögens- und Finanzlage des Konzerns ist geordnet und solide. Insgesamt stellt sich die Lage des Konzerns weiterhin positiv dar.

C. Chancen- und Risikobericht

Markt- und Produktrisiken, bilanzielle Risiken, Betriebs- und Rechtsrisiken sind die wesentlichen Kategorien, den Konzern ihren Einfluss haben. Gleichzeitig ist es für den KTP-Konzern wichtig, mögliche Chancen zu identifizieren, um so die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns zu sichern und weiter auszubauen. Um die unternehmerischen Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen und zu bewerten, werden Controllingsysteme eingesetzt, um frühzeitig die notwendigen Maßnahmen einleiten zu können. Hierzu tragen auch das zum Jahreswechsel 2020/2021 eingeführte integrierte ERP System proAlpha sowie das Finanzplanungstool LucaNet bei, die eine deutlich höhere Transparenz ermöglichen und Informationen schneller zur Verfügung stellen helfen.

Auf den Konzern wirken insbesondere folgende Risiken und Chancen ein:

Wettbewerb- und Kundenbeziehungen

Trotz einer Eintrübung des gesamtwirtschaftlichen Umfelds auf den Kapital- und Gütermärkten profitiert die KTP Gruppe von wesentlichen Markttreibern im Markt der von KTP angebotenen Produkte und Dienstleistungen. Diese sind primär die Bestrebungen der Unternehmen zur Reduktion von CO 2 sowie die gestiegenen Anforderungen an die Ergonomie der verwendeten Ladungsträger.

Dennoch werden die Wachstumsaussichten von anhaltenden geopolitischen Spannungen, insbesondere dem Krieg in der Ukraine, in Palästina belastet, die maßgebliche Faktoren für die gestörten Lieferketten darstellten und damit auf die Entwicklung der Absatzmärkte wirkten.

Gleichzeitig werden durch unsere Kunden Produktivitätsverbesserungen bei mindestens gleicher Funktionalität und uneingeschränkter Qualität unserer Produkte gefordert. Durch nachhaltiges Kostenmanagement und enge Kooperation mit unseren Kunden und Lieferanten minimieren wir die sich daraus ergebenden Risiken. Unsere hohe Produktqualität, große Flexibilität, schnelle Lieferbereitschaft und der professionelle Kundenservice sollten mittelfristig weitere Wachstumschancen bieten.

In der aktuellen Kundenstruktur erzielt KTP mit den zehn größten Kunden ca. 40% des Jahresumsatzes. Hier zeigt sich der Erfolg des kontinuierlichen Ausbaus wichtiger Kunden. Durch weitere Vertriebsmaßnahmen werden zusätzliche Großkunden gewonnen und dort die eigenen Behältersysteme etabliert werden. Die Verstärkung der Vertriebsaktivitäten, insbesondere der Markteintritt in neuen Absatzregionen werden für positive Impulse sorgen.

Rohstoffmärkte

Die Beschaffungskosten sind im Berichtsjahr, wie in Kapitel B 3. Beschaffungsmarkt beschrieben, bereits deutlich zurückgekommen. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir eine Stabilisierung der Preise auf diesem Niveau. Insbesondere der Entwicklung der Strompreise wird hier eine bedeutende Rolle zukommen. Die Bedeutung des Managements der Energiebeschaffung nimmt für KTP zu und wird durch externe Beratung sowie eigene Ressourcen erfolgreich umgesetzt. Durch eine sorgfältige Auswahl unserer Lieferanten beschränken wir die Risiken einer fehlenden Verfügbarkeit von Rohstoffen und mangelhafter Qualität.

Lohn- und Lohnnebenkosten

Bedingt durch den hohen Anteil des Lohn- und Gehaltsaufwandes an den Produktionskosten kann ein wesentlicher Anstieg zu einer Verschlechterung der Ertragslage beitragen. Um diesen Risiken zu begegnen wird weiterhin an Produktivitätsverbesserungen gearbeitet.

Risiken aus Finanzrisiken

Soweit für unsere Verbindlichkeiten variable Zinssätze vereinbart sind, besteht neben der Chance sinkender auch das Risiko steigender Zinsen. Diese Risiken werden im Rahmen des Zinsmanagements bewertet, eingeschätzt und durch den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten gesteuert. Die Zinssicherungsgeschäfte, dienen im Zeitpunkt des Abschlusses ausschließlich der Steuerung der identifizierten Zinsänderungsrisiken.

Kontrahenten- und Länderrisiken werden durch sorgfältige Auswahl der Geschäftsfälle und -partner, außerdem durch geeignete Vertrags- und Zahlungsbedingungen reduziert. Verbleibende Risiken werden entsprechend der Bonität der Schuldner klassifiziert und über Sicherungsinstrumente soweit möglich an Banken oder Versicherungsunternehmen übertragen.

Gesamtbewertung der Risiko- und Chancensituation

Die Gesamtsituation des KTP-Konzerns wird regelmäßig analysiert und gesteuert. Für den KTP-Konzern sind keine bestandsgefährdenden oder die Entwicklung beeinträchtigenden Tatsachen bekannt. Angesichts der Unsicherheiten an den Finanz- und Gütermärkten wird der Fokus der Aktivitäten auf dem Management der finanziellen Risiken und der Marktrisiken liegen. Im Rahmen der Betrachtung der jeweiligen Chancenseite werden Potenziale sichtbar, die gleichzeitig als Herausforderungen anzusehen sind.

Wesentliche Risiken im Zuge der Corona-Pandemie und der Ukraine-Krise sind bisher nicht eingetreten. Die Geschäftsführung wird die Situation laufend prüfen. Aus der Ausbreitung des Coronavirus können sich dennoch Risiken für das weltweite Wirtschaftswachstum und in der Folge Risiken für den KTP Konzern im Wesentlichen im Hinblick auf Beschaffung, Produktion und Vertrieb ergeben. Absatzrisiken kann bei Bedarf durch entsprechende Gegenmaßnahmen auf Kostenseite (Kurzarbeitergeld, etc.) begegnet werden.

D. Prognosebericht

1. Gesamtwirtschaftliche Situation

Das Wachstum der Weltwirtschaft wird sich 2024 mit erwarteten 3,0% voraussichtlich in etwa auf dem Niveau des Vorjahres fortsetzen. Die weltweite Pkw-Nachfrage sollte sich regional uneinheitlich entwickeln und sich insgesamt unter der Größenordnung des Berichtsjahres bewegen. Risiken sehen wir weiterhin in protektionistischen Tendenzen den Folgen des Ukrainekrieges, des Krieges in Palästina sowie der zunehmenden weltweiten geopolitischen Spannungen. Chancen sehen wir in der deutlich schneller als erwartet sinkenden Inflation, sowie von den Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz und bei grünen Technologien. Diese haben das Potenzial das Produktivitätswachstum wieder anzukurbeln. Wir rechnen jedoch damit, dass sich das Wachstum der Weltwirtschaft in den Jahren 2024 bis 2027 fortsetzen wird jedoch auf geringerem Niveau von etwa 3%.

Wir erwarten, dass die Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in Deutschland im Jahr 2024 nur noch leicht wachsen wird (0,2%). Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist erstaunlicherweise sehr stabil und Signale für eine Lohn-Preisspirale sind bisher nicht zu erkennen. Dennoch wird die Verfügbarkeit ausreichender und qualifizierter Arbeitnehmer eine Kernaufgabe bei der erfolgreichen Entwicklung der Unternehmen bleiben.

In Westeuropa wird das Wirtschaftswachstum 2024 leicht um etwa 1,0% über dem Berichtsjahr erwartet. Große Herausforderungen stellen dabei weiterhin die Auswirkungen des Ukrainekrieges, der Krieg in Palästina und die weltweiten geopolitischen Spannungen sowie die Anstrengungen um gute und ausreichende Arbeitskräfte und die immer noch hohe Inflation dar.

2. Wirtschaftliche Prognose des KTP-Konzerns

Aufgrund der uns für das Geschäftsjahr 2024 bisher bekannten Daten wie Auftragseingang und Umsatz gehen wir davon aus, dass auf Basis dieser Faktoren das geplante Umsatzwachstum von ca. 5% und die damit einhergehende Verbesserung des EBIT erreicht werden können. Insbesondere die Erweiterung der Produktpalette um die Produktion von Innenverpackungen wird einen maßgeblich positiven Effekt auf das weitere Wachstum der KTP Gruppe haben.

Anlassbezogen können sich auch für das Jahr 2024 aus den in diesem Bericht mehrfach genannten geopolitischen Entwicklungen negative Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung der KTP Gruppe ergeben. Nach den uns heute bekannten Informationen bestehen jedoch keine Risiken, die den Fortbestand wesentlicher Konzerngesellschaften oder des KTP Konzerns gefährden könnten.

3. Gesamteinschätzung der zukünftigen Entwicklung

Der KTP-Konzern strebt 2024 wie auch in den folgenden Geschäftsjahren ein nachhaltiges qualitatives und quantitatives Wachstum an. Die Standorterweiterung in Lisdorf, der weitere Ausbau der Wertschöpfungsprozesse und die Akquisition von K2PAK werden diese Ziele entsprechend unterstützen.

 

Bous, den 15.07.2024

gez. Andreas Wintrich, Geschäftsführer

Konzernbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 35.013.723,01 37.082.363,85
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.478.906,26 12.355.166,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 823.629,26 1.022.741,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 9.655.277,00 11.332.425,00
II. Sachanlagen 24.534.816,75 24.727.197,85
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.978.008,40 12.148.771,40
2. technische Anlagen und Maschinen 9.129.614,24 8.330.210,05
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.789.059,86 1.776.026,43
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.638.134,25 2.472.189,97
B. Umlaufvermögen 31.035.117,27 27.572.152,56
I. Vorräte 7.729.592,82 8.287.171,61
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.564.602,52 2.536.901,69
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 0,00 303,72
3. fertige Erzeugnisse und Waren 5.164.990,30 5.442.265,20
4. geleistete Anzahlungen 0,00 307.701,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.023.199,75 10.161.539,06
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.888.891,92 8.942.893,30
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.134.307,83 1.218.645,76
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 11.282.324,70 9.123.441,89
C. Rechnungsabgrenzungsposten 256.490,57 212.369,18
D. Aktive latente Steuern 89.744,31 80.268,72
Bilanzsumme, Summe Aktiva 66.395.075,16 64.947.154,31

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 45.297.819,15 43.242.911,03
I. gezeichnetes Kapital 133.351,00 133.351,00
II. Kapitalrücklage 31.066.649,00 31.066.649,00
III. Ausgleichsposten aus der Fremdwährungsumrechnung 72.048,20 143.580,51
IV. Gewinnvortrag 8.381.210,59 7.668.978,65
V. Konzernbilanzgewinn 4.887.693,02 3.712.372,34
VI. Nicht beherrschende Anteile 756.867,34 517.979,53
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 2.016.381,80 1.846.128,51
C. Rückstellungen 3.727.699,09 4.261.583,40
1. Steuerrückstellungen 807.598,72 2.028.945,47
2. sonstige Rückstellungen 2.920.100,37 2.232.637,93
D. Verbindlichkeiten 15.349.795,12 15.578.386,70
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.810.409,53 11.385.273,93
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 530.742,00 443.131,50
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.166.257,83 2.614.950,19
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.842.385,76 1.135.031,08
E. Rechnungsabgrenzungsposten 3.380,00 18.144,67
Bilanzsumme, Summe Passiva 66.395.075,16 64.947.154,31

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 69.360.812,78 60.356.945,74
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -459.856,40 1.520.026,99
3. andere aktivierte Eigenleistungen 191.711,25 232.585,45
4. sonstige betriebliche Erträge 861.009,72 813.354,72
5. Materialaufwand 30.360.666,03 28.299.389,14
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 28.990.394,59 27.085.984,49
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.370.271,44 1.213.404,65
6. Personalaufwand 18.255.949,87 15.960.488,75
a) Löhne und Gehälter 15.320.872,35 13.382.050,89
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.935.077,52 2.578.437,86
7. Abschreibungen 4.418.772,78 4.339.959,56
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4.418.772,78 4.339.959,56
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.359.502,52 7.585.445,28
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 366.095,30 27.162,88
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 743.600,87 335.322,96
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 3.013.498,78 2.369.132,44
12. Ergebnis nach Steuern 5.167.781,80 4.060.337,65
13. sonstige Steuern 41.200,97 41.131,52
Konzernjahresüberschuss 5.126.580,83 4.019.206,13
15. Anderen Gesellschaftern zustehendes Jahresergebnis -238.887,81 -306.833,79
16. Konzernbilanzgewinn 4.887.693,02 3.712.372,34

Konzernkapitalflussrechnung

2023
T€
2022
T€
1. Operativer Bereich
Konzernjahresüberschuss 5.127 4.019
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 2.737 2.660
+ Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwert 1.682 1.682
Veränderung der sonstigen Rückstellungen 680 544
Veränderung Sonderposten für Investitionszuschüsse 170 -90
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 0 0
Brutto-Cash-flow 10.396 8.815
Buchgewinn (-) /-verlust aus Anlagenabgängen 9 2
Erhöhung (-) / Verringerung (+) kurzfristiger Aktiva -1.358 -3.046
Erhöhung (+) / Verringerung (-) kurzfristiger Passiva 337 -927
Ertragsteuerzahlungen -4.233 -1.249
Ertragsteueraufwand/-ertrag 3.013 2.369
Zinsaufwand aus Finanztätigkeit 744 335
Mittelfreisetzung/Mittelbindung (-) im Nettoumlaufvermögen -1.488 -2.516
Cash- flow aus laufender Geschäftstätigkeit 8.908 6.300
2. Investitionsbereich
Einzahlungen aus Anlagenabgängen 0 5
Verkauf Gebäude K2PAK 0 618
Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis 0 -5.870
Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -2.359 -2.598
Cash-flow aus der Investitionstätigkeit -2.359 -7.845
3. Finanzierungsbereich
Gewinnausschüttung -3.000 0
gezahlte Zinsen -744 -335
Darlehenstilgung / - neuaufnahme -575 3.262
Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit -4.318 2.927
4. Finanzmittelbestand
Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -72 -33
Zahlungswirksame Veränderung des
Finanzmittelbestands (Zwischensummen 1 - 3) 2.231 1.381
Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelbestands 0 813
Finanzmittelbestand am Anfang des Geschäftsjahres 9.123 6.962
Finanzmittelbestand am Ende Geschäftsjahres 11.282 9.123

Konzerneigenkapitalspiegel

Gezeichnetes Kapital
T€
Kapitalrücklage
T€
Erwirtschaftetes Konzern-Eigenkapital
T€
Anteile anderer Gesellschafter
T€
31.12.2022 133 31.067 11.381 518
Ausschüttung 0 0 -3.000 0
Veränderung Fremdwährung 0 0 0 0
Konzern-Jahresergebnis 0 0 4.888 239
31.12.2023 133 31.067 13.269 757
Ausgleichsposten aus der Fremdwährungsumrechnung
T€
Konzerneigenkapital
T€
31.12.2022 144 43.243
Ausschüttung 0 -3.000
Veränderung Fremdwährung -72 -72
Konzern-Jahresergebnis 0 5.127
31.12.2023 72 45.298

KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft erstellt zum 31.12.2023 einen Konzernabschluss. Der Konzern wurde durch den am 08.11.2011 erfolgten Erwerb der KTP Kunststoff Palettentechnik GmbH (ehem. KTP Beteiligungs GmbH), Bous, begründet. Das in 2013 gegründete Tochterunternehmen KTP Packaging Technologies Co. Ltd., Taicang / China, wurde zum 01.01.2017 erstmals in den Konzernabschluss einbezogen. Zum 01.06.2022 wurde die K2 PAK, d.o.o. / Slowenien, erstmals in den Konzernabschluss integriert.

Der Konzernabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Der Gliederung der Konzernbilanz sowie der Konzerngewinn- und Verlustrechnung liegen die gesetzlichen Gliederungsschemata gem. § 298 i. V. mit § 266 Abs. 2 und 3 bzw. § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) zu Grunde.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden gem. § 298 i. V. mit § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB um folgenden Posten erweitert:

- Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen,

- Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

II. Konsolidierungskreis

Die KTP Holding GmbH ist Mutterunternehmen für die in den Konsolidierungskreis einbezogenen Tochterunternehmen im Sinne des § 290 HGB, die damit auch verbundene Unternehmen i.S.d. § 271 Abs. 2 HGB sind.

In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurden die Tochterunternehmen KTP Packaging Technologies Co. Ltd., China, KTP Kunststoff Palettentechnik GmbH, KTP Rohstoff GmbH und K2 PAK, d.o.o. / Slowenien, einbezogen. Die Gesellschaften haben mit Ausnahme der KTP Packaging Technologies Co. Ltd., die ihren Sitz in China hat und der K2 PAK, d.o.o. die ihren Sitz in Slovenien hat, ihren Sitz in Bous. Die KTP Holding GmbH hält 75% der Anteile an der K2 PAK, d.o.o. und 100 % der Anteile am Stammkapital der KTP Packaging Technologies Co. Ltd., sowie der KTP Kunststoff Palettentechnik GmbH, die wiederum 100 % der Anteile an der KTP Rohstoff GmbH hält.

III. Konsolidierungsmethoden

Stichtag des Konzernabschlusses ist der Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens, 31.12.2023.

Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind sämtlich auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.

Die Abschlüsse der Konzernunternehmen wurden nach Form und Inhalt gemäß den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung, den gesetzlichen Vorschriften und den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der KTP Holding GmbH in den Konzernabschluss einbezogen.

Die Gliederung des Konzernabschlusses entspricht den Erfordernissen des § 298 HGB in Verbindung mit §§ 265 ff. HGB. Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß den Vorschriften des § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB. (Vollkonsolidierung, Neubewertungsmethode).

Dabei wurden die Buchwerte der Anteile an verbundenen Unternehmen mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen verrechnet.

Die Erstkonsolidierung wurde für die Konzernunternehmen auf den Zeitpunkt der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses zum 08.11.2011 vorgenommen. Das Tochterunternehmen KTP Packaging Technologies Co. Ltd., Taicang / China, wurde zum 01.01.2017 erstmals im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Auf eine Neubewertung zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung wurde verzichtet, da das Tochterunternehmen bar gegründet wurde und zunächst nach § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurde. Die Differenz zwischen den Anschaffungskosten der zu konsolidierenden Anteile und dem Buch-Eigenkapital aus der HB II des Tochterunternehmens wurde erfolgsneutral mit dem Ergebnisvortrag verrechnet. Dadurch wird erreicht, dass der Vermögens- und Erfolgsausweis im Konzernabschluss demjenigen entspricht, der sich ergeben hätte, wenn das Tochterunternehmen seit Gründung voll konsolidiert worden wäre.

Die Erstkonsolidierung der K2 PAK, d.o.o., Slovenien, erfolgte zum 06.01.2022 (01.01.2022).

Im Wege der Kapitalkonsolidierung aufgedeckte stille Reserven der KTP Palettentechnik GmbH wurden als Firmenwert ausgewiesen und werden ab dem 08.11.2011 über eine Laufzeit von 16 Jahren abgeschrieben, da davon ausgegangen wird, dass sich der Produktlebenszyklus und die vorhandenen Kundenbeziehungen der eingesetzten Palettensysteme über diesen Zeitraum erstreckt.

Im Wege der Kapitalkonsolidierung aufgedeckte stille Reserven der K2 PAK, d.o.o., Slovenien, wurden als Firmenwert ausgewiesen und werden ab dem 06.01.2022 über eine Laufzeit von 15 Jahren abgeschrieben, da davon ausgegangen wird, dass sich der Produktlebenszyklus und die vorhandenen Kundenbeziehungen der eingesetzten Innenverpackungen über diesen Zeitraum erstreckt.

Die Schuldenkonsolidierung erfolgte entsprechend § 303 Abs. 1 HGB.

In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Aufwands- und Ertragskonsolidierung gemäß § 305 Abs. 1 HGB und die Zwischenergebniseliminierung gemäß § 304 Abs. 1 HGB vorgenommen.

IV. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Der Firmenwert wird ab dem 08.11.2011 bzw. 06.01.2022 über eine Laufzeit von 16 bzw. 15 Jahren abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen bzw. nach der degressiven Methode vorgenommen. Der Zugang beweglicher Anlagen im Geschäftsjahr wird zeitanteilig abgeschrieben.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die latenten Steuern werden auf Basis des Steuersatzes von 30 % ermittelt, der voraussichtlich im Zeitpunkt der Umkehrung der zeitlichen Differenz Gültigkeit haben wird .

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Nennwerten angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die zu erwartenden Steuerabschlusszahlungen.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Beträge für erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen.

V. Erläuterungen zum Konzernabschluss

1. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem weiter unten dargestellten Konzernanlagengitter ersichtlich.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben bis auf T€ 55 (VJ: T€ 56) ausnahmslos eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Bei dem gezeichneten Kapital des Konzerns handelt es sich um das Stammkapital der Muttergesellschaft.

Die Kapitalrücklagen betreffen Einzahlungen der Gesellschafter der Muttergesellschaft auf Grund vertraglicher Regelungen.

Die Restlaufzeiten und Besicherungen der Verbindlichkeiten des Konzerns ergeben sich aus dem weíter unten dargestellten Verbindlichkeitenspiegel.

Derivative Finanzinstrumente

Zur Zinssicherung eines aufgenommenen Kredites in Höhe von T€ 4.700 wurde ein Zinsderivat (tilgender Cap) abgeschlossen. Der tilgende Cap wurde für die Laufzeit vom 20. September 2021 bis 18. Dezember 2028 abgeschlossen. Die Cap-Prämie beläuft sich auf 0,33 % des Kreditbetrages und somit über die gesamte Laufzeit auf 59.500 €. Die Prämie wird über die Laufzeit verteilt. Die aktuelle Bewertung des CAP (Nominalwert 31.12.2023 T€ 3.241) ergibt einen negativen Martwert von T€ 211.

Zur Zinssicherung eines aufgenommenen Kredites in Höhe von T€ 5.800 wurde ein Zinsderivat (SWAP) abgeschlossen. Die aktuelle Bewertung des SWAPS (Nominalwert 31.12.2023 T€ 5.179) ergibt einen positiven Marktwert von T€ 127.

2. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse entfallen, mit Ausnahme der KTP Packaging Technology Co. Ldt. Taicang / China (T€ 581) und der K2 PAK, d.o.o. / Slowenien (T€ 11.710) vollständig auf die deutschen Konzernunternehmen. Für die Umsatzerlöse wird von der Ausnahmeregelung gem. § 286 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

Die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse betrugen T€ 304.

3. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse für nicht bilanzierte finanzielle Verbindlichkeiten

Für die zum 31.12.2023 noch nicht vollständig in Anspruch genommene Betriebsmittelkreditlinie und Investitionsdarlehen von insgesamt 10 Mio. € wurde ein Globalzessionsvertrag für Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen des Konzernunternehmens KTP Palettentechnik GmbH geschlossen.

Zum 31.12.2023 war die Betriebsmittelkreditlinie mit T€ 132 für Anzahlungsgarantien (Gesamt T€ 3.000) und das Investitionsdarlehen mit T€ 4.375 in Anspruch genommen (Gesamt T€ 7.000).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 3.519 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen Mieten und Leasingraten für Gebäude, Halle, Freiflächen, Geschäftsausstattung, sowie für KFZ bis 2034.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der KTP Holding GmbH, Bous, ist:

Andreas Wintrich, Wadern - Nunkirchen.

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren neben der Geschäftsführung während des Geschäftsjahres in dem Konzernunternehmen beschäftigt:

2023
Aushilfen 8,0
Angestellte 101,9
Gewerbliche Arbeitnehmer 217,0
326,9

Nachtragsbericht

Nach dem 31. Dezember 2023 ergaben sich keine Ereignisse von besonderer Bedeutung über die zu berichten wäre.

Wir weisen darauf hin, dass im Zuge der Ukraine-Krise eine Ausnahmesituation eingetreten ist, die erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und mithin auch erhebliche negative Einflüsse auf unsere Branche haben kann. Es kann zum derzeitigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden, dass hierdurch auch die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage des KTP-Konzerns erheblich negativ beeinflusst werden kann.

Inanspruchnahme des § 264 Abs. 3 HGB

Die Tochterunternehmen KTP Kunststoff Palettentechnik GmbH, Bous, und KTP Rohstoff GmbH, Bous, sind verbundene Unternehmen der KTP Holding GmbH, Bous, und nehmen die Befreiungsmöglichkeit des § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Offenlegung ihrer Abschlüsse in Anspruch.

Honorar des Abschlussprüfers

Das im Konzerngeschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer nach § 319 Abs. 1 HGB setzt sich wie folgt zusammen:

in T€ 2023
Abschlussprüfungsleistungen 77,0
Steuerberatungsleistungen 18,0
Gesamt 95,0

 

Bous, den 15.07.2024

gez. Andreas Wintrich, Geschäftsführer

Konzernanlagespiegel

KONZERNANLAGENGITTER ZUM 31.12.2023

Bezeichnung Anschaffungs- / Herstellungskosten
Anfangsstand Zugang Konsolidierungskreis Zugang Umbuchungen= U Abgang Umbuchungen= U Endstand
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbstgeschaffene Vermögensgegenstände 29.290,00 0,00 0,00 0,00 29.290,00
0,00 0,00 36.867,00 U 0,00
2. Entgeltlich erworbene Vermögensgegenstände 2.350.311,71 0,00 84.433,69 47.214,95 2.424.397,45
3. Geschäfts- oder Firmenwert 26.566.876,88 0,00 5.490,83 0,00 26.572.367,71
36.867,00 U
Gesamt I. 28.946.478,59 0,00 89.924,52 47.214,95 29.026.055,16
II. Sachanlagen
0,00 185.895,35 U 0,00 U
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.605.631,66 0,00 155.746,57 0,00 15.947.273,58
0,00 1.081.188,88 U 0,00 U
2. Technische Anlagen und Maschinen 25.449.421,07 -15.204,41 1.093.627,39 3.539,53 27.605.493,40
0,00 18.484,52 U 0,00 U
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.279.551,06 -1.018,70 529.932,85 50.465,89 4.776.483,84
0,00 0,00 U 1.322.435,75 U
4. Geleistete Anzahl. und Anlagen im Bau 2.472.189,97 0,00 489.763,78 1.383,75 1.638.134,25
1.285.568,75 U 1.322.435,75 U
Gesamt II. 47.806.793,76 -16.223,11 2.269.070,59 55.389,17 49.967.385,07
1.322.435,75 U 1.322.435,75 U
Gesamt I. - II. 76.753.272,35 -16.223,11 2.358.995,11 102.604,12 78.993.440,23
Bezeichnung Abschreibungen
Anfangsstand Zugang Konsolidierungskreis Zugang Umbuchungen= U Abgang Umbuchungen= U Endstand
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbstgeschaffene Vermögensgegenstände 29.288,00 0,00 0,00 0,00 29.288,00
2. Entgeltlich erworbene Vermögensgegenstände 1.327.572,71 0,00 320.390,43 47.192,95 1.600.770,19
3. Geschäfts- oder Firmenwert 15.234.451,88 0,00 1.682.638,83 0,00 16.917.090,71
Gesamt I. 16.591.312,59 0,00 2.003.029,26 47.192,95 18.547.148,90
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.456.860,26 0,00 512.404,92 0,00 3.969.265,18
2. Technische Anlagen und Maschinen 17.119.211,02 -7.877,12 1.368.083,79 3.538,53 18.475.879,16
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.503.524,63 -918,57 535.254,81 50.436,89 2.987.423,98
4. Geleistete Anzahl. und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt II. 23.079.595,91 -8.795,69 2.415.743,52 53.975,42 25.432.568,32
Gesamt I. - II. 39.670.908,50 -8.795,69 4.418.772,78 101.168,37 43.979.717,22
Bezeichnung Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbstgeschaffene Vermögensgegenstände 2,00 2,00
2. Entgeltlich erworbene Vermögensgegenstände 1.022.739,00 823.627,26
3. Geschäfts- oder Firmenwert 11.332.425,00 9.655.277,00
Gesamt I. 12.355.166,00 10.478.906,26
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.148.771,40 11.978.008,40
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.330.210,05 9.129.614,24
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.776.026,43 1.789.059,86
4. Geleistete Anzahl. und Anlagen im Bau 2.472.189,97 1.638.134,25
Gesamt II. 24.727.197,85 24.534.816,75
Gesamt I. - II. 37.082.363,85 35.013.723,01

sonstige Berichtsbestandteile

KONZERNVERBINDLICHKEITENSPIEGEL ZUM 31.12.2023

Art der Verbindlichkeiten Laufendes Jahr
Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit von gesicherte
bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahren Beträge
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.810.410,03 1.931.073,84 8.263.232,19 8.411.836,31 467.499,88 10.867.555,03
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 530.742,00 530.742,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.166.257,83 2.166.257,83 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.842.385,26 1.842.385,26 0,00 0,00 0,00 0,00
15.349.795,12 6.470.458,93 8.263.232,19 8.411.836,31 467.499,88 10.867.555,03
Art der Verbindlichkeiten Vorjahr
Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit von gesicherte
bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahren Beträge
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.385.273,93 5.933.862,90 4.823.875,03 4.274.107,36 1.177.303,67 11.167.197,87
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 443.131,50 443.131,50 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.614.950,19 2.614.950,19 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.135.031,08 1.135.031,08 0,00 0,00 0,00 0,00
15.578.386,70 10.126.975,67 4.823.875,03 4.274.107,36 1.177.303,67 11.167.197,87
Art der Verbindlichkeiten Art der Sicherheit
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Grundschuldbestellung Grundstück in Lisdorf
Höchstbetragsbürgschaft der KTP Holding GmbH
Grundschuldbestellung Fremdimmobilie K2PAK
Schuldscheine K2PAK
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen keine Besicherung
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen keine Besicherung
4. Sonstige Verbindlichkeiten keine Besicherung
Davon Vermerke: lfd. Jahr Vorjahr
Sonstige Verbindlichkeiten
Davon aus Steuern 591.294,93 440.575,01
Davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 33.164,81 8.995,56

Angaben zur Billigung:

Der Konzernabschluss wurde am 09.10.2024 gebilligt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN KONZERNABSCHLUSSPRÜFERS

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

An die KTP Holding GmbH, Bous,

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der KTP Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2023 der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der KTP Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der in der Anlage genannten Bestandteile des Konzernlageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

• holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

• beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen".

 

Dillingen, den 15.07.2024

W+ST WIRTSCHAFTSPRÜFUNG AG & CO. KG
WIRTSCHAFTSPRüFUNGSGESELLSCHAFT

Stefan Fleury, Wirtschaftsprüfer

Dieter Schneider, Wirtschaftsprüfer

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