GeneTalk GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Murat Güroglu seit 2.9.2024 | Geschäftsführer |
Stephanie Dr. jur. Schwedhelm seit 24.5.2022 | Geschäftsführer |
Jürgen Reinartz seit 6.6.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Universitätsklinikum Bonn Anstalt des öffentlichen Rechts | 51.00% |
| 49.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
UKB Catering GmbHBonnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 1. Bilanz zum 31. Dezember 2023 2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 3. Anhang für das Geschäftsjahr 2023 Anlagenspiegel BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der UKB Catering GmbH, BonnA. Grundlagen des Unternehmens Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke nach § 60a Abs.- 1 AO. Hierzu wurde mit dem Universitätsklinikum Bonn (Muttergesellschaft) und den Schwestergesellschaften UKB Gebäudereinigung GmbH und UKB Patientenservice GmbH eine Kooperation geschlossen. Aufgabe des Unternehmens im Geschäftsjahr 2023 ist die Erbringung sämtlicher Verpflegungs- und Versorgungsdiensten am Universitätsklinikum Bonn, insbesondere der Betrieb der Zentralküche und der Diätküche für die Patientenversorgung, der Betrieb von Cafés, einer Cateringabteilung und sonstiger Lebensmittelservices. B. Wirtschaftsbericht Als 100 %ige Tochtergesellschaft des Universitätsklinikum Bonn entfallen 71 % der Aufträge direkt auf die Muttergesellschaft als Auftraggeber auf den Bereich Patientenbeköstigung. 13 % des Umsatzes erfolgt über den indirekten Auftrag zur Betreibung der Klinik-Cafés. Das Auftragsvolumen zur Patientenverpflegung (2023: T€ 8.599; 2022: T€ 7.773) ist im Berichtsjahr gestiegen, auch das Auftragsvolumen in den Cafés ist gegenüber Vorjahr gestiegen (T€ 382). Das Ergebnis der Cafeterien hat das Umsatzvolumen der Zeit vor der Corona Pandemie weit übertroffen. Sonderaufträge (z.B. Catering im Rahmen der UKB Gästebewirtung), die ebenfalls von der Gesellschaft durchgeführt und separat in Rechnung gestellt werden, sind innerhalb der CG der drittgrößte Geschäftsbereich. Auch in diesem Bereich ist im Berichtsjahr eine Umsatzsteigerung zu verzeichnen (T€ 198). Ursächlich für diese Umsatzsteigerung sind die Lockerungen der Corona Maßnahmen, so dass Präsenzveranstaltungen wieder stattfinden konnten und die Durchführung des UKB Mitarbeiterfestes. Die Abrechnung der Leistungen orientiert sich an marktüblichen Preisen. Das UKB stimmt in regelmäßigen Abständen die Leistungen mit der Gesellschaft ab und passt diese ggfs. an. Für das Jahr 2024 sind zunächst keine Ausweitungen der Leistungen geplant. B 1 Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr schließt am 31. Dezember 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 39 (Vj. T€ 13) und liegt leicht über dem Planergebnis von T€ 30. Die Umsatzerlöse von T€ 12.193 (Vj. T€ 10.803) liegen moderat unter dem Plan T€ 12.402. Die Eigenkapitalrendite von 7,72% und die Gesamtkapitalrendite von 3,64% sind wie erwartet gestiegen; prognostiziert wurde eine Eigenkaptalrendite von 6,03% und eine Gesamtkapitalrendite von 2,74%. Das EBIT von T€ 48 und das von EBITDA T€ 78 sind ebenfalls wie erwartet gestiegen. Kalkuliert war ein EBIT von T€ 94 und ein EBITDA von T€ 130. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl beträgt 111 und wurde kalkuliert mit einer durchschnittlichen Mitarbeiterzahl von 110. Im Laufe des Geschäftsjahres zeigten sich Entwicklungen (Aufhebung der Corona-Schutzverordnung, Stabilisierung der Preisentwicklung), die bei der Erstellung des Wirtschaftsplanes nicht absehbar waren. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der UKB Catering GmbH ist primär abhängig von der Geschäftsentwicklung des Universitätsklinikums Bonn. Risiken der Preisentwicklung, sowie Risiken eines verringerten Auftragsvolumens an BKT bei Fallzahlenreduzierung im UKB sind aufgrund der vereinbarten unterjährigen Preisanpassungen im Rahmen der bestehenden Verträge kostenmäßig abgesichert. Aus Sicht der Geschäftsführung war es ein sehr zufriedenstellendes Geschäftsjahr. B 2 Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsatzerlöse in Höhe von T€ 12.193 (Vj. T€ 10.803) erzielt, was gegenüber dem Vorjahr eine Verbesserung von T€ 1.390 bedeutet. Die Erlöse aus Patientenbeköstigung sind um T€ 826 auf T€ 8.599 (Vj. T€ 7.773) gestiegen, was zum einen auf die Steigerung des Beköstigungspreises von € 15,60 auf € 16,42 als auch auf die Steigerung der Beköstigungstage (BKT) von 457.085 auf 477.255 zurückzuführen ist. Die Umsatzerlöse aus Kiosk- und Cafeteriabetrieb sind um T€ 382 auf T€ 1.560 (Vj. T€ 1.178) gestiegen. Alle notwendigen Räume (Büroräume, Patientenküche nebst Gerätepark), sowie die Kioske und Cafeterien, werden vom UKB gemietet bzw. gepachtet. B 3 Personal- und Sozialbereich Insgesamt verfügte die Gesellschaft über durchschnittlich 122 (Vj. 115) Beschäftigte. Hierbei handelt es sich um 111 (Vj. 105) bei der Gesellschaft angestellte Mitarbeiter und 11 (Vj. 10) beigestellte UKB- Mitarbeiter. Der Einsatz von Leiharbeitskräften ist aufgrund der Forderung des Veterinäramtes zur strikten Trennung der reinen und unreinen Bereiche gestiegen (T€ 103; Vj. T€ 34). Die Krankenquote der eigenen Mitarbeiter ist gegenüber dem Vorjahr um 1,9% gesunken (2023: 7,2%; Vj. 9,1%). B 4 Darstellung der Lage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage stellt sich wie folgt dar: 1. Vermögenslage
Das Gesamtvermögen der Gesellschaft hat sich zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Vorjahr um T€ 10 erhöht, was im Wesentlichen auf die Steigerung des Kassenbestandes bei Kreditinstituten, um T€ 591 zurückzuführen ist. Ursache hierfür ist im Wesentlichen die zum Jahresende durchgeführte Spitzabrechnung gegenüber dem UKB. Diese beeinflusst ebenfalls den Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie den Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. 2. Finanzlage Die Gesellschaft verfügt über liquide Mittel in Höhe von T€ 813 (Vj. T€ 222). Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Gesellschaft jederzeit zahlungsfähig. 3. Kapitalstruktur
Das Jahresergebnis 2022 von T€ 13 wurde auf neue Rechnung vorgetragen und erhöhte somit den Gewinnvortrag. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 39 erzielt. Die Eigenkapitalquote beträgt 43,10 % (Vj. 43,87 %). Sämtliche Verbindlichkeiten haben kurzfristigen Charakter. 4. Ertragslage
Der Betriebsleistung von T€ 12.211 (T€ 10.817) stehen im Berichtsjahr Aufwendungen von T€ 12.162 (T€ 10.804) gegenüber, sodass sich ein positives Unternehmensergebnis von T€ 39 (Vj. T€ 13) ergibt. Die Steigerung der Umsatzerlöse von T€ 10.803 auf T€ 12.193 ist zum einen auf die Steigerung des Beköstigungspreises zurückzuführen (2022: € 16,42; Vj.: € 15,60) und zum anderen auf die Erhöhung der abgerechneten Beköstigungstage (BKT) von 457.085 auf 477.255 zurückzuführen. Die Steigerung der Materialaufwendungen ist im Wesentlichen auf den Mehraufwand aufgrund gestiegener Umsatzerlöse sowie Preissteigerungen infolge der Inflation und des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine zurückzuführen. Der Anstieg der Personalkosten für eigenes Personal in Höhe von T€ 3.659 auf T€ 4.257 ist überwiegend auf die Tarifsteigerung im Mai 2022 (im Berichtsjahr ganzjährige Erfassung) sowie die Tariferhöhung im Jahr 2023 zurückzuführen. Die Kosten für Leiharbeitskräfte sind aufgrund der Forderung des Veterinäramtes zur strikten Trennung der reinen und unreinen Bereiche sowie aufgrund von Personalengpässen gestiegen (T€ 103; VJ T€ 34). Der Steigerung der sonstigen Kosten um T€ 72 auf T€ 503 ist auf einen gestiegenen Verwaltungsbedarf, Projektimplementierungskosten sowie auf eine Steigerung der Aufwendungen für Pfand zurückzuführen. 5. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die für die UKB Catering GmbH bedeutsamen Leistungsindikatoren stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Aufgrund des Verdi-Streiks der Pflegekräfte im Zeitraum Mai bis Juli 2022 wurden Stationen vorübergehend geschlossen und somit weniger Beköstigungstage in 2022 erwirtschaftet. Die Steigerung der Umsatzerlöse von T€ 10.803 auf T€ 12.193 ist vor allem auf die Steigerung des Beköstigungspreises zurückzuführen. Die Eigenkapitalrendite hat sich von 2,82 % auf 7,72 % im laufenden Geschäftsjahr erhöht. Die Gesamtkapitalrendite hat sich ebenfalls von 1,24 % auf 3,64 % im laufenden Geschäftsjahr erhöht, begründet durch das negative Betriebsergebnis vor Steuern im Berichtsjahr 2022. Das EBIT hat sich von -T€ 40 im Vorjahr auf T€ 48 im laufenden Geschäftsjahr aufgrund eines positiven Betriebsergebnisses vor Steuern verbessert. Durch das im Berichtsjahr erzielte positive Betriebsergebnis hat sich der EBITDA ebenfalls erhöht. Zu den nicht finanziellen Leistungsindikatoren gehört die Anzahl der Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 111 Mitarbeitende (VJ: 105). C. Chancen und Risikobericht Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft ist in das System des UKBs mit eingebunden. Die Risikolage des Unternehmens ist unverändert. Als Chance für das Unternehmen wird der weitere Ausbau der Wahlleistung Unterkunft (PKV-Beköstigung) gesehen. Aufgrund der Einbindung der UKB Catering GmbH als 100%ige Tochtergesellschaft in das UKB und dem mit dem UKB bestehenden Leistungsvertrag besteht bezüglich eines Auftragseinbruches und des damit verbundenen potenziellen Umsatzrückgangs kein Risiko, soweit das Klinikum sich nicht zur externen Neuvergabe der Aufträge entscheidet. Die Risiken der Gesellschaft decken sich mit den allgemeinen Risiken der Gesundheitsbranche. Nennenswert sind die Themen Inflation, Tarifentwicklungen und Personalengpässe. Risiken der Preisentwicklung, sowie Risiken eines verringerten Auftragsvolumens an BKT bei Fallzahlreduzierung im UKB, sind aufgrund der vereinbarten unterjährigen Preisanpassungen in Form von Degressions- und Progressionsregelung im Rahmen der bestehenden Verträge kostenmäßig abgesichert. Im Januar 2024 hat die UKB Catering GmbH zum siebten Mal erfolgreich an der TÜV-Zertifizierung DIN ISO 9001:2015 teilgenommen. Die Herausforderung besteht darin, das Qualitätsmanagement stetig zu optimieren. Die aktuelle Krankenquote der eigenen Mitarbeiter liegt 1,9 % unter dem Vorjahresniveau. Für einen ggfs. höheren krankheitsbedingten Ausfall von Mitarbeitern*innen sind entsprechende Ausfall- und Notfallkonzepte erstellt. Die dargelegten Risiken sind gering. Deren Auswirkung auf die Leistungsindikatoren der Gesellschaft ist moderat. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar. D. Prognosebericht In der Wirtschaftsplanung 2024, die in der 23. Gesellschafterversammlung am 04. Dezember 2023 beschlossen wurde, wird mit einem vorläufigen BKT-Preis von € 17,35 und einer erwarteten Anzahl an BKT von rd. 481.000 mit Umsatzerlösen aus Patientenbeköstigung in Höhe von T€ 8.346 gerechnet. Aufgrund der anstehenden Ausweitung des Angebotes für Wahlleistungspatienten ist davon auszugehen, dass die Gesellschaft in diesem Bereich Umsatzerlöse in Höhe von rd. T€ 803 erzielt. Zwecks campusweiter Erfassung aller Patienten mit Wahlleistung "Unterkunft" bzgl. der speziellen Verpflegungsangeboten, wurde die PKV-Versorgung über die Zentralküche ausgebaut und personell sowie technisch aufgestockt. Diese Entwicklung wird sich auch 2024 zunächst weiter fortsetzen. Im Bereich der Cafés wird von steigenden Umsatzerlösen gegenüber Vorjahr ausgegangen. Wir rechnen mit Umsatzerlösen in einer Größenordnung von T€ 1.630 (Plan Vj. T€ 1.412). Insgesamt werden für 2023 Umsatzerlöse aus allen Bereichen in Höhe von T€ 12.620 in einer Bandbreite +/- 5% sowie ein positives Ergebnis von T€ 15 prognostiziert. Die Steigerung der Personalkosten gegen Vorjahr um T€ 437 ist bedingt durch anstehende Tariferhöhungen und Höhergruppierungen sowie durch die Besetzung offener Stellen. Wir erwarten, dass die Mitarbeiterzahl auf 120 steigt. Erwartet wird ein Rückgang der Eigenkapitalrendite auf 2,77 % und eine Gesamtkapitalrendite von ungefähr 1,34 %. Die prognostizierten Werte für das EBIT in Höhe von T€ 30 und des EBITDA in Höhe von T€ 72 beruhen auf der Annahme, dass die Gesellschaft im Jahr 2024 ein positives Betriebsergebnis in Höhe von T€ 15 erzielen wird. Wichtig ist anzumerken, dass die ermittelten Werte auf Annahmen aus dem Wirtschaftsplan 2024 basieren. Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gewährleistet und wird auch im Jahr 2024 als ausreichend erwartet. Die Planung erfolgt vorbehaltlich einer stabilen wirtschaftlichen Entwicklung sowie eventueller Änderung der Rahmenbedingungen.
Bonn, 22. April 2024 UKB Catering GmbH Dr. Stephanie Schwedhelm, Rechtsanwältin, Geschäftsführerin Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben sowie Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1.1 Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der UKB Catering GmbH, Bonn, zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB für alle Kaufleute (§§ 238 ff. HGB), den ergänzenden Vorschriften für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 HGB ff.) und denen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten gemäß Gesellschaftsvertrag die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. 1.2 Registerinformation Die Gesellschaft ist unter der Firma UKB Catering GmbH mit Sitz in Bonn im Handelsregister des Amtsgerichts Bonn unter der Nummer HRB 13569 eingetragen. Zum 1. Januar 2022 wurde die Gemeinnützigkeit der Gesellschaft durch das Finanzamt anerkannt. 1.3 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der Vermögensgegenstände zwischen drei und zehn Jahren nach linearer Methode vorgenommen. Die Zugänge des beweglichen Anlagevermögens werden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- bzw. Herstellkosten bis zu € 800 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauernde Wertminderung nicht mehr bestehen. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag aktiviert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten angesetzt. Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt und voll eingezahlt. Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet worden. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. 2. Bilanzerläuterungen 2.1 Anlagevermögen Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist im Anlagennachweis wiedergegeben. 2.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Zum Stichtag bestanden Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 48 (Vj. T€ 664), davon i.H.v. T€ 28 (Vj. T€ 662) gegen den Gesellschafter. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 2.3 Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die personalbezogenen Rückstellungen (Urlaubsentgelt und Überstunden) in Höhe von T€ 99 (Vj. T€ 90). 2.4 Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von T€ 1 (Vj. T€ 53) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, davon i. H. v. T€ 1 (Vj. T€ 52) gegenüber dem Gesellschafter. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 3.1 Umsatzerlöse Umsatzerlöse, die ausschließlich in Deutschland erzielt wurden, gliedern sich wie folgt auf:
3.1 Materialaufwand Der Materialaufwand gliedert sich wie folgt auf:
4. Sonstige Angaben 4.1 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestehen Verpflichtungen gegenüber Gesellschaftern (verbundene Unternehmen) aus Miet- und Pachtverträgen. Da die Miet- und Pachtzinsen gemäß den zugrundeliegenden Verträgen jährlich bedarfs- und verbrauchsgerecht angepasst werden, ist die genaue Höhe der finanziellen Verpflichtungen ungewiss. Im Berichtsjahr betrug der Aufwand aus den Miet- und Pachtverträgen T€ 1.013 (Vj. T€ 1.124). Die Mietverträge sind mit einer Kündigungsfrist von sechs Monaten zum Ende eines Kalendervierteljahres kündbar. Die Pachtverträge sind jeweils mit sechsmonatiger Frist kündbar. Bürgschaften oder sonstige Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB ist die Gesellschaft nicht eingegangen. 4.2 Außerbilanzielle Geschäfte Außerbilanzielle Geschäfte, die für die Beurteilung der Finanzlage der UKB Catering GmbH wesentlich sind, liegen nicht vor. 4.3 Zusammensetzung der Organe und deren Gesamtbezüge Die Geschäftsführung der Gesellschaft setzt sich zusammen aus:
Die Geschäftsführung hat für Ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten. 4.4 Anzahl der Mitarbeiter Anzahl im Jahresdurchschnitt
Bedingt durch die Forderung des Veterinäramtes zur strikten Trennung der reinen und unreinen Bereiche ist der Einsatz von Leiharbeitskräften im Vergleich zum Vorjahr gestiegen (T€ 102; Vj. T€ 34). Wegverläufe und die Organisation der Abläufe mussten geändert werden. Zudem ist der Stundensatz für Leihpersonal von € 21,40 auf € 24,30 netto gestiegen Des Weiteren war im Geschäftsjahr 2022 aufgrund der Pandemie nur wenig Leihpersonal verfügbar, was zu einer deutlichen Mehrbelastung der eigenen Beschäftigten führte. Das Gestellungspersonal, zum 31. Dezember 2023 mit 9,3 Vollzeitäquivalente (Vj. 9,57 Vollzeitäquivalente), ist unter der Position Aufwand für bezogene Leistungen im Materialaufwand ausgewiesen. 4.5 Angaben zum Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss des Universitätsklinikums Bonn AöR, Bonn, einbezogen. Diese erstellt für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen den Konzernabschluss. 4.6 Abschlussprüferhonorar Das Prüfungshonorar für Abschlussprüfungsleistungen beträgt T€ 7 (Vj. T€ 7). 4.7 Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 38.916,19 auf neue Rechnung vorzutragen.
Bonn, 22. April 2024 UKB Catering GmbH Dr. Stephanie Schwedhelm, Rechtsanwältin, Geschäftsführerin AnlagenspiegelAnlagennachweis zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die UKB Catering GmbH, Bonn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der UKB Catering GmbH, Bonn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der UKB Catering GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 22. April 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Michael Ey, Wirtschaftsprüfer Laurent Griffoul, Wirtschaftsprüfer |
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