Tätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Finck & Claus GmbH
Gehrstücken 1, 25421 Pinneberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Seemann seit 4.5.2016 | Geschäftsführer |
Bastian Berschiek seit 4.5.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 45.00% | |
| 45.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 10.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Finck & Claus GmbHPinnebergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/24Finck & Claus GmbH, PinnebergI. Grundlagen und Geschäftsmodell der Gesellschaft, Ziele und Strategien Die Finck & Claus GmbH mit Sitz in Pinneberg ist beim Amtsgericht Pinneberg unter HRB 12515 PI eingetragen. Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Neu- und Gebrauchtwagen sowie mit Ersatzteilen, die Durchführung von Reparaturen und artverwandten Geschäften. Der Neuwagenhandel erstreckt sich auf die Marke Volvo, mit diesem Hersteller bestehen Händlerverträge. II. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft Nach Informationen des ifo Instituts aus dem September 2024 steckt die deutsche Wirtschaft in der Krise fest. Dabei belasten sowohl konjunkturelle als auch strukturelle Faktoren die wirtschaftliche Entwicklung. Nach einem Rückgang um 0,3 % im vergangenen Jahr wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr wohl nur stagnieren. In den kommenden beiden Jahren dürfte eine allmähliche Erholung einsetzen, im Zuge derer die Wirtschaftsleistung um 0,9 bzw. 1,5 % zunehmen wird. Damit wurde die Wachstumsprognose gegenüber der ifo Konjunkturprognose aus dem Sommer 2024 deutlich um 0,4 Prozentpunkte für das laufende Jahr und um 0,6 Prozentpunkte für das Jahr 2026 gesenkt. Entgegen den Erwartungen können sich Industrie- und Konsumkonjunktur nur sehr langsam aus ihrer Starre befreien. 2. Markt- und Branchenentwicklung Nach den Verlautbarungen des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und führender Wirtschaftsinstitute verzeichnete der Kfz-Einzelhandel im Kalenderjahr 2024 weiterhin Einbußen bei den Umsatzerlösen in sämtlichen Geschäftsbereichen. Auch die drei Standorte Pinneberg, Elmshorn und Büdelsdorf waren von diesem Trend betroffen. Die hohen Rohstoffpreise führten zu höheren Fahrzeugpreisen, während die verfügbaren Einkommen und Ausgabensituation nicht angepasst wurden. Dies hatte Auswirkungen auf den Absatz von Neuwagen, als Folge konnte der Handel mit Gebrauchtfahrzeugen zulegen. Zudem trägt die zunehmende Verunsicherung über den Kurs der Regierung in der Verkehrs- und Klimapolitik zu dieser Entwicklung bei. 3. Geschäftsverlauf und Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Geschäftsverlauf Die Gesellschaft verzeichnet im Vergleich zum Vorjahr ein geringeres Geschäftsergebnis. Diese Entwicklung ist auf den Einbruch des Neuwagenhandels und die gestiegenen Kosten zurückzuführen. Die Umsatzerlöse übertrafen das Vorjahresergebnis, während der operative Gewinn rückläufig war. Dies ist auf die flexible Anpassung der Gesellschaft an den Markt sowie eine kontinuierlich gelebte Kostensensibilität zurückzuführen. Ertragslage Aus der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023/24 ergibt sich insgesamt ein Anstieg des Umsatzes als wesentlichen finanziellen Leistungsindikator von rund TEUR 1.277 (oder 3,2 %). Dieser Umsatzanstieg ist unter Berücksichtigung der Verlautbarungen verschiedener Institutionen sehr hoch im Rahmen der Branchenentwicklung. Da sich im gleichen Zeitraum auch der Materialaufwand um rund TEUR 1.138 (oder 3,6 %) erhöht hat, erhöht sich das Rohergebnis als weiterer finanzieller Leistungsindikator um rd. TEUR 566. Der Rückgang des Jahresergebnisses 2023/24 um TEUR 328 ist im Wesentlichen auf die steigen Kosten zurückzuführen. Finanzlage Der Fahrzeugbestand wird unverändert über spezielle Einkaufsfinanzierungssysteme mehrerer Kreditinstitute finanziert, ergänzend durch eine angemessene Kreditlinie der Hausbank. Der Anstieg des Neuwagenbestandes (+ TEUR 550 bzw. 10,1 %) resultiert aus dem Ankauf von Auslaufmodellen anderer Volvo-Händler, die diese schnellstmöglich abverkaufen wollten. Diese Modelle werden an den Standorten Pinneberg und Elmshorn stark nachgefragt. Gleiches gilt für die Bestände der Vorführ- und Gebrauchtwagen. Die Gesellschaft war während des gesamten Geschäftsjahres in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen und Verbindlichkeiten im Zeitpunkt der Fälligkeit zu tilgen. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um TEUR 1.284 auf TEUR 15.831 zum 30. September 2024 erhöht. Die Eigenkapitalquote ist bei erhöhter Bilanzsumme und der durchgeführten Ausschüttung (TEUR 500) mit 23,6 % (im Vorjahr 23,5 %) nahezu konstant. Es ist im Geschäftsjahr 2024/25 keine Gewinnausschüttung vorgesehen. Auf der Aktivseite der Bilanz hat sich das Anlagevermögen im Wesentlichen durch den Anstieg des Bestandes an Vorführwagen um TEUR 110 erhöht. Der Bestand der Neuwagen und Gebrauchtwagen im Vorratsvermögen hat ebenfalls um TEUR 927 zugelegt. Im gleichen Zeitraum haben sich die Bankbestände um TEUR 255 auf TEUR 1.642 reduziert. Auf der Passivseite haben sich im Wesentlichen korrespondierend zur Erhöhung der Fahrzeugbestände die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Rahmen der Fahrzeugfinanzierung um TEUR 824 erhöht. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzentwicklung und Rohergebnis heran. Die Darstellung und Analyse der finanziellen Leistungsindikatoren erfolgt innerhalb der Berichterstattung über den Geschäftsverlauf und die Lage an den jeweils relevanten Stellen. Die Finck & Claus GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2023/24 durchschnittlich 77 Mitarbeiter. 5. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird insgesamt als gut eingeschätzt. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens hat trotz der Energiekrise und der wirtschaftlich angespannten Lage zu einem guten Jahresergebnis geführt. Die Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt des Geschäftsjahres in der Lage, die fälligen Verbindlichkeiten zu begleichen. III. Chancen- und Risikobericht Chancen und Risiken für das Unternehmen werden fortlaufend in Abstimmung mit dem Fahrzeughersteller analysiert. Damit soll sichergestellt werden, dass künftige Entwicklungen in den verschiedenen Geschäftsbereichen frühzeitig erkannt werden. Die interne Unternehmenssteuerung wird durch eine spartenbezogene Deckungsbeitragsrechnung nach Geschäftsbereichen mit Abweichungsanalysen zur Planung durchgeführt. Durch die Nutzung entsprechender Informationsdienste von Verbänden sowie persönlichen Kontakten zu den Herstellern, Kunden und Wettbewerbern (im Rahmen von Händlervertretungen) werden Strategien und Maßnahmen aus den unterschiedlichen Perspektiven Vertrieb, Marketing und Beschaffung entwickelt, die in strategische und operative Planungen eingearbeitet und durch regelmäßige Analysen in ihrer Umsetzung verfolgt werden. Die Zielerreichung und auftretende Abweichungen werden durch Anpassungsmaßnahmen korrigiert. Nachhaltige Wachstumschancen ergeben sich weiterhin insbesondere im Bereich Neuwagen. In diesem Geschäftsbereich wird die gewählte Strategie konsequent in Zusammenarbeit mit dem Fahrzeughersteller Volvo fortgesetzt. Nachgelagert ergeben sich daraus auch positive Effekte auf die Auslastung des Werkstattbereiches. Die Nachfrage nach Fahrzeugen mit Hybrid- und Elektroantrieb nimmt langsam wieder zu. Bei dieser Entwicklung sind jedoch notwendige Investitionen in die Ausstattung der Werkstatt zu beachten. Als kurzfristige Chance stellt sich der Handel mit Gebrauchtwagen dar. Aufgrund der hohen Kosten von Neufahrzeugen hat sich das Unternehmen der aktuellen Situation angepasst und setzt am Markt verstärkt auf den An- und Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen. Diese sind kurzfristig verfügbar und sichern das Unternehmen finanziell ab, da gute Gewinnmargen erzielt werden. IV. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024/25 erwarten wir weiterhin positive Absatzzahlen für Neuwagen und Nutzfahrzeuge. Diese Prognose ist jedoch mit gewissen Risiken verbunden, die sich aus den hohen Kosten, den Auswirkungen des russischen Angriffskrieges und dem unsicheren Kurs der Regierung in der Verkehrs- und Klimapolitik ergeben. Wir sind zuversichtlich, dass wir unsere geplanten Ziele erreichen werden. Insgesamt erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr 2024/25 ein Jahresergebnis von TEUR 850. Der Handel mit Gebrauchtwagen wird aufgrund der bereits genannten Schwierigkeiten und der aktuell zu erzielenden Margen auch im Geschäftsjahr 2024/25 weiter ausgebaut. Der Markt wird laufend beobachtet, um auf Schwankungen frühzeitig reagieren zu können. Weiterhin werden wir die Spezialisierung auf E-Fahrzeuge weiter vorantreiben, da Volvo ab dem Jahr 2030 die Produktion von Fahrzeugen mit Verbrennermotoren einstellen und sich vollständig auf die Herstellung von E-Fahrzeugen konzentrieren wird. Da die EU entsprechende Pläne für ein Verbot der Neuzulassung ab dem Jahr 2035 vorbereitet, gilt es hier, sich frühzeitig am Markt zu platzieren. Im Bereich der Werkstatt erwarten wir eine Stabilisierung der Jahresleistung. Modernisierungen im Bereich der Werkstatt werden zudem zu einer nachhaltigen Verbesserung der Kostenstruktur unseres Unternehmens beitragen. Durch einen stabilen Kundenbestand ist noch hier Kontinuität zu erwarten. Die wirtschaftlichen Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine und der hohen Inflation in Bezug auf unsere Absatz und Rentabilitätsplanung für die kommenden Geschäftsjahre können wir zum heutigen Zeitpunkt noch nicht endgültig beurteilen. Wir erwarten unter Berücksichtigung der Gesamtumstände jedoch insgesamt eine positive Entwicklung in den kommenden Geschäftsjahren. V. Versicherung der gesetzlichen Vertreter Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Pinneberg, den 21. Februar 2025 Finck & Claus GmbH, Pinneberg Geschäftsführung gez. Bastian Berschiek gez. Jan Seemann Bilanz zum 30. September 2024Finck & Claus GmbH, PinnebergAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023/24Finck & Claus GmbH, Pinneberg
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/24Finck & Claus GmbH, PinnebergI. Allgemeine Angaben Die Finck & Claus GmbH hat ihren Sitz in Pinneberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Pinneberg unter HRB 12515 PI eingetragen. Die Gesellschaft ist nach den Größenkriterien des § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023/24 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Die ergänzenden Bestimmungen des GmbHG wurden beachtet. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgte nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 264 ff. HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen für die Aufstellung des Jahresabschlusses gemäß §§ 266, 276 und 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen angesetzt und bewertet worden. Die der Abschreibungsberechnung zugrunde gelegten linearen Abschreibungssätze berücksichtigen grundsätzlich die auch steuerlich anerkannten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zwischen einem und siebzehn Jahren. Die Abschreibungen werden zeitanteilig bemessen. Geringwertige Anlagegüter im Einzelwert zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 werden im Anschaffungsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Vorführfahrzeuge sind zu Anschaffungskosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen angesetzt und bewertet worden. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Waren beinhalten Neu- und Gebrauchtfahrzeuge sowie Ersatzteile. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich notwendiger Wertminderungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert (verlustfreie Bewertung). Die Bewertung des Bestands an Gebrauchtwagen erfolgt zu Anschaffungskosten gemindert um Abschläge im Rahmen der verlustfreien Bewertung. Hierbei wurden auf die am Absatzmarkt erzielbaren Veräußerungserlöse notwendige Abschläge für in Folgejahren noch entstehende Kosten vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. Dem allgemeinen Zins- und Beitreibungsrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit den Nominalbetragen angesetzt; die Kassenbestände mit dem Nennwert. Das als gezeichnetes Kapital ausgewiesene Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 25. Das Kapital ist vollständig eingezahlt. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert und Steuerentlastungen aktiviert. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung und die Aufteilung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind in dem Anlagenspiegel auf Seite 6 dargestellt. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag von TEUR 12 (Vj. TEUR 3) mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr ausgewiesen. Alle Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 11.626.108,58 (Vj. EUR 10.681.356,34) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von EUR 10.562.252,88 (Vj. EUR 9.738.744,72). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 325 (Vj. TEUR 159) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 14 (Vj. TEUR 7). Soweit Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Zusammenhang mit der Finanzierung von Fahrzeugen eingegangen sind, werden die Fahrzeuge an das finanzierende Institut sicherungsübereignet. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 2 p.a. für die Jahre 2025 bis 2028. Aus Miet- und Pachtverträgen ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von ca. TEUR 765 p.a. Anzahl der Beschäftigten Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023/24 durchschnittlich 77 Mitarbeiter (Vj. 70), davon 49 Mitarbeiter im gewerblichen Bereich (Vj. 52) sowie 18 Mitarbeiter im kaufmännischen Bereich (Vj. 18). Darüber hinaus sind zum Abschlussstichtag 10 Auszubildende (Vj. 7) beschäftigt. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer der Gesellschaft sind:
Die Geschäftsführer vertraten bzw. vertreten die Gesellschaft gemeinsam. VI. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 824.798,56 auf neue Rechnung vorzutragen.
Pinneberg, den 21. Februar 2025 Finck & Claus GmbH, Pinneberg Geschäftsführung gez. Bastian Berschiek gez. Jan Seemann Der Jahresabschluss der Finck & Claus GmbH, Pinneberg, wurde am 13. März 2025 festgestellt. Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 13. März 2025 wurde beschlossen, EUR 824.798,56 auf neue Rechnung vorzutragen. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/24 Finck & Claus GmbH, Pinneberg
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERKS DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Finck & Claus GmbH, Pinneberg VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Finck & Claus GmbH, Pinneberg, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Finck & Claus GmbH, Pinneberg, für das Geschäftsjahr 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kiel, den 7. März 2025 tricon
GmbH
Hendrik Heuser, Wirtschaftsprüfer Knud Oelerking, Wirtschaftsprüfer |
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