HTH Haustechnische Handelsgesellschaft mbHLiquidiert

21465 Wentorf bei Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRB 66 SB
Eingetragen
23.1.2006
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Installationsbedarf für Gas, Wasser, Heizung und KlimatechnikHerstellung von Heizkörpern für ZentralheizungenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und Anstrichmitteln
Gegenstand
Vertrieb von a) lüftungstechnischem Zubehör wie Schalldämpfer, Lüftungsgitter, Ventilatoren, Lüftungsgeräte, Schwingungsisolatoren und ähnlichen Produkten b) schallisolierenden Geräten und Anlagen wie Schallschutzkabinen, Kapselungen und ähnliches, c) Schaltschränken, Regelgeräten sowie die Vermittlung von Elektro-Installationen, wie z.B. das Anbinden von Schaltschränken an Regelanlagen d) Blechwaren verschiedenster Art, wie Leuchten, Stahltüren und ähnliches.

Historie

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Management

NameRolle
Juliane Reufel
seit 3.1.2013
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Hubertus Reufel
50.00%
Juliane Reufel
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Hubertus Reufel
21465 Wentorf
37.500 €
50.00%
Juliane Reufel
21465 Wentorf
37.500 €
50.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

HTH Haustechnische Handelsgesellschaft mbH

Wentorf bei Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Bilanz

Aktiva

31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Anlagevermögen 168.251,24 360.942,55
I. Sachanlagen 14.996,00 45.640,00
II. Finanzanlagen 153.255,24 315.302,55
B. Umlaufvermögen 755.704,29 372.280,50
I. Vorräte 0,00 196.845,31
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.403,41 69.706,22
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 154,61 0,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 751.300,88 105.728,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 1.791,57
D. Aktive latente Steuern 5.556,00 4.021,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 929.511,53 739.035,62

Passiva

31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Eigenkapital 163.498,75 127.764,52
I. gezeichnetes Kapital 75.000,00 75.000,00
II. Bilanzgewinn 88.498,75 52.764,52
B. Rückstellungen 762.132,52 543.552,00
C. Verbindlichkeiten 3.880,26 67.719,10
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 3.880,26 67.719,10
Bilanzsumme, Summe Passiva 929.511,53 739.035,62

Anhang


1. ERLÄUTERUNGEN ZUR GLIEDERUNG UND
    ZUR FORM DER DARSTELLUNG


Der Jahresabschluss wurde nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 242 ff HGB sowie unter Beachtung der ergänzenden Regelungen für Kapitalgesellschaften nach den §§ 264 ff. HGB erstellt.

Per 1.1.2010 wurde auf die geänderten Vorschriften des BilMoG umgestellt. Die Umstellungseffekte wurden durch Erstellung einer BilMoG-Eröffnungsbilanz dokumentiert.

Gemäß Art. 67 Abs. 8 EGHGB sind die Grundsätze der Bewertungsstetigkeit und Ausweisstetigkeit sowie der Publizität von Stetigkeitsunterbrechungen nicht zu beachten. Die Vorjahresbeträge wurden dementsprechend nicht angepasst.

2.  BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Saldierungsgebot des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde beachtet.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden.
    
2.1  Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten,  vermindert um planmäßig nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Steuerliche Sonderabschreibungen wurden nicht in Anspruch genommen.

Die Nutzungsdauer bei den Gegenständen der Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt 3 bis 10 Jahre.

Von der Möglichkeit des § 6 Abs. 2 EStG wurde Gebrauch gemacht.

2.2  Finanzanlagen

Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Bei dauernder Wert-minderung wird auf den niedrigeren Börsenkurs abgeschrieben.


2.3  Vorräte

Vorräte sind zum Bilanzstich nicht vorhanden.

2.4.  Forderungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag engesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Abschreibungen berücksichtigt.

Die unter sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesene Rückdeckungsversicherung wurde mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit dem Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung saldiert. Der beizulegende Zeitwert wurde gemäß Angaben des Versicherungsunternehmens als geschäftsplanmäßiges Deckungskapital der Police einschließlich der garantierten Überschussanteile zuzüglich der Bewertungsreserven und des Schlussüberschussanteils ermittelt.


2.5.  Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Die Gesellschaft hat zum 1.1.2010 ein versicherungsmathematisches Gutachten unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen nach der sogen. projected unit credit- Methode (PUC-Methode) erstellen lassen. Dabei wurde ein Zinssatz von 5,25% zugrunde gelegt. Zudem wurden die Sterbetafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2005 verwendet.

Zum 1.1.2010 ergibt sich aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen eine Unterdotierung in Höhe von
59.623 €. Die Gesellschaft entschied sich für die Ausübung des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB und eine Verteilung der erforderlichen Zuführung über den längst möglichen Zeitraum von 15 Jahren. Im Geschäftsjahr 2012 wird ein Betrag von
3.567 € den Pensionsrückstellungen erfolgswirksam zugeführt. Zum 31.12.2011 beträgt der noch nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag der Unterdotierung
42.805 €.

Zur Abdeckung des Risikos wurde eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen, die der Geschäftsführerin, Frau Juliane Reufel verpfändet wurde. Diese Rückdeckungsversicherung wurde im Berichtsjahr planmäßig an die Gesellschaft ausgezahlt.

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen gemäß versicherungsmathematischem Gutachten der Provinzial Nordwest Lebensversicherung AG zum 31.12.2012 weist eine planmäßige Auflösung zu den Pensionsrückstellungen für das Geschäftsjahr
2012 in Höhe von 12.635 € aus und basiert auf folgenden Parametern:

Zinssatz der Deutschen Bundesbank 31.12.2012 5,13 %
Fluktuationswahrscheinlichkeit: 0,0%
Bewertungsmethode: Projected Unit Credit Methode
Biometrische Parameter: Richttafeln 2005 G nach Klaus Heubeck

Dementsprechend ergibt sich gemäß § 246 Abs. 2 Satz 3 HGB folgender saldierter Ausweis in Bilanz und GuV:
  

Zeitwert Rückdeckungsversicherung (= Planvermögen) per 31.12.2012

0 €
Passivischer Betrag Pensionsverpflichtung per 31.12.2012

742.145 €
Pensionsrückstellung aus der Vermögensverrechnung per 31.12.2012



742.145 €
Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung

40.537 €
Ertrag aus Planvermögen
52.992 €
Zinsertrag GuV
12.455 €


2.6.  Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

3 . ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSITIONEN DER GEWINN- UND
    VERLUSTRECHNUNG


Bei der Firma HTH Haustechnische Handelsgesellschaft mbH handelt es sich um eine  sogenannte  kleine  Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB, so dass auf Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung verzichtet werden kann.

4 . SONSTIGE ANGABEN

Geschäftsführung
Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr

Frau Juliane Reufel, Wentorf
Herr Hubertus Reufel, Wentorf.

Jeder Geschäftsführer vertrat die Gesellschaft allein. Vorschüsse oder Kredite an die Geschäftsführer wurden nicht gewährt. Die Gesellschafter haben am 18. Dezember 2012 die Liquidation der Gesellschaft beschlossen. Frau Juliane Reufel wurde zum Liquidator bestellt.

Hamburg, den 21. August 2013                            HTH Haustechnische Handelsges.mbH                                 gez.: Juliane Reufel, Liquidator  

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 16.08.2013 festgestellt.

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