Stammdaten

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Amtsgericht Düsseldorf HRB 62883
Vorher
TJK Distribution GmbH
Eingetragen
25.2.2010
Branche
Großhandel mit TextilienTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und BekleidungszubehörGroßhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Gegenstand
Der Betrieb eines oder mehrerer Vertriebszentren, insbesondere die Beschaffung, Lagerung, Abwicklung und der Vertrieb von Konsumgütern jeglicher Art (wie zum Beispiel Bekleidung und Textilien, Lebensmittel, Haushaltswaren, Schmuck, Schuhe, Accessoires, Kosmetikartikel, etc.) sowie die Erbringungen von Dienstleistungen jeder Art für Vertriebszentren, jeweils vorausgesetzt, dass hierfür keine gesonderte Genehmigung erforderlich ist.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

TJX Distribution GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum 31. Januar 2013
und Lagebericht

Lagebericht

I. Grundlegende Tätigkeiten

Die Geschäftstätigkeit der TJX Distribution GmbH ("Gesellschaft") ist die Aufbereitung sowie die Verteilung von Handelswaren für den Weiterverkauf in "TK Maxx" - Filialen in Deutschland, Polen, Irland und UK. Diese Geschäfte gehören unserer Muttergesellschaft sowie anderen Unternehmen innerhalb der Gruppe.

II. Marktumfeld und Wettbewerbsposition

Die Gesellschaft stellt nur Dienstleistungen an andere Konzernunternehmen und steht dadurch nicht im Wettbewerb zu anderen Unternehmen.

III. Geschäftsentwicklung und Wettbewerbsposition

Die Hauptfunktion des Unternehmens ist die Unterstützung bei effizienter und kostengünstiger Warenverarbeitung für den Weiterverkauf an andere Konzerngesellschaften. Um dies zu erreichen hat das Unternehmen ein seinen Bedürfnissen entsprechendes Distributionszentrum in Bergheim entworfen und in Betrieb genommen. Die Gesellschaft überprüft regelmäßig ihre operative Leistungsfähigkeit, um weitere Kosteneinsparungen zu erzielen und die operativen Leistungen weiter zu verbessern.

IV. Bilanz und Investitionen

Die Bilanz zum 31. Januar 2013 spiegelt die Gründung des Unternehmens in ihrem dritten Geschäftsjahr seit ihrer Aufnahme am 25. Februar 2010 wider.

Die Investitionen in Sachanlagen von 13,8 Mio. € ist vor allem auf die Konstruktion des neuen Distributionszentrum in Bergheim zurückzuführen.

Die flüssigen Mittel sind von 1,2 Mio. € auf 4,5 Mio. € gestiegen und exkludieren 0,2 Mio. € auf beschränkt verfügbaren Konten.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten solche aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Das Eigenkapital der Gesellschaft in Höhe von € 0,947 Mio. (Vorjahr € 0,230 Mio.) beinhaltet das eingezahlte Kapital von T€ 26, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von € 717.423 sowie den Gewinnvortrag von € 203.799.

Die Rückstellungen betreffen Investitionen und wiederkehrende operative Tätigkeiten, die erforderlich sind für die Logistik der Handelswaren (Handling, Etikettieren, Lagerung, etc.).

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern stellen ein revolvierendes Kreditdarlehen dar, welches die Finanzierung der kurzfristigen geschäftlichen Anforderungen des Unternehmens ermöglicht.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Baukostenzuschüsse für das Distributionszentrum.

V. Finanzierung

Die Gesellschaft wurde am 25. Februar 2010 ins Handelsregister eingetragen. Die Gründungsphase der Gesellschaft wurde von der obersten Konzernmutter finanziert. Sollte es erforderlich sein, wird die Muttergesellschaft auch weiterhin ausreichende liquide Mittel zur Verfügung stellen, um das weitere Wachstum zu finanzieren.

VI. Einkauf

Die Zahlungen an Lieferanten erfolgen entsprechend der individuell vereinbarten Zahlungsziele. Infolgedessen sieht die Gesellschaft die Angabe des durchschnittlichen Zahlungsziels als nicht aussagekräftig an.

Es ist die Politik der Gesellschaft, dass Zahlungen an Lieferanten - soweit nicht anders vereinbart - innerhalb der auf der Rechnung genannten Frist oder innerhalb von 30 Tagen nach Rechnungsdatum erfolgen. Käufe von anderen Konzerngesellschaften werden ebenfalls innerhalb von 30 Tagen nach Rechnungsdatum beglichen.

VII. Mitarbeiter

Die Gesellschaft legt großen Wert auf die Einbeziehung der Mitarbeiter in die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und informiert sie über alle Angelegenheiten, die sie als Arbeitnehmer betreffen und über verschiedene Faktoren, welche die Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigen. Dies wird durch formelle und informelle Treffen erreicht. Die Arbeitnehmervertreter werden regelmäßig in einer Vielzahl von Angelegenheiten, die die Interessen der Arbeitnehmer betreffen, einbezogen.

VIII. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt ein Risikomanagementsystem zur systematischen Bewertung aller wesentlichen Chancen und Risiken, die möglicherweise die Leistung der Gesellschaft auf dem Markt beeinflussen. Dieser Prozess ist in das globale Risikomanagementsystem des TJX Konzerns integriert. Die Ergebnisse werden regelmäßig mit dem Management diskutiert.

1. Geschäftschancen

Chancen der Gesellschaft hängen vom Erfolg des Geschäftsmodells "TK Maxx" in Europa ab, für das die Gesellschaft ihre Vertriebsleistungen erbringt sowie im Besonderen von dem Erfolg der Geschäfte in Deutschland, Irland, UK und Polen.

2. Geschäftsrisiken und Unsicherheiten

a) Finanzielles Risikomanagement

Die Tätigkeiten der Gesellschaft setzen sie verschiedenen finanziellen Risiken wie Wechselkurs-, Liquiditäts- und Zinsrisiken aus. Die Gesellschaft verfügt über ein Risikomanagementprogramm, welches versucht, die finanziellen Risiken der Gesellschaft zu managen, indem es die Fremdwährungsverbindlichkeiten und die Geldbestände innerhalb der Gesellschaft sowie die künftigen Liquiditätserfordernisse überwacht. Die Konzernmutter "The TJX Companies, Inc. ("TJX Group")" untersucht auch zukünftige Finanzierungserfordernisse um sicherzustellen, dass ausreichende Mittel vorhanden sind, um den erwarteten Liquiditätsbedarf aller Konzerngesellschaften zu gewährleisten.

TJX ist an der New York Stock Exchange notiert. Der Konzern unterliegt den Richtlinien der TJX Companies, Inc., um eine ordnungsgemäße Kontrolle und Überwachung der finanziellen Risiken zu gewährleisten. Die Richtlinien werden von TJX Companies, Inc. gesetzt und werden von der Finanzabteilung implementiert. Der Konzern hat Kontrollen implementiert, um länderspezifisches Unterschiede in Regulierungen, Systemen und Geschäftstätigkeiten abzubilden.

b) Preisrisiko aus Eigenkapitalinstrumenten

Die Gesellschaft ist keinen Preisrisiken aus Eigenkapitalinstrumenten ausgesetzt, da sie keine derartigen Instrumente besitzt oder selbst ausgegeben hat.

c) Wechselkursrisiko

Die Gesellschaft ist im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit einem Wechselkursrisiko, insbesondere aus dem Ausgleich von Konzernverbindlichkeiten ausgesetzt. Ein Teil der Einkäufe von Handelsware der Gesellschaft sowie einige Servicegebühren werden der Gesellschaft in Pfund Sterling von einer anderen Konzerngesellschaft in Rechnung gestellt. Entsprechend der Konzernrichtlinie wird das Risiko von Fremdwährungsverpflichtungen dadurch gesichert, dass Fremdwährungen auf dem Spotmarkt gekauft werden sobald der Verpflichtungsbetrag bekannt ist.

Transaktionen in Fremdwährungen werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Transaktion verbucht. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Bilanzstichtag mit dem dann herrschenden Kurs umgerechnet. Sämtliche Gewinne oder Verluste aus der Veränderung von Wechselkursen zwischen dem Transaktionsdatum und dem Bilanzstichtag werden als Kursgewinn oder -verlust in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

d) Ausfallrisiko

Die Gesellschaft hat keine Kreditrisiken aus Verkäufen an Kunden.

e) Liquiditätsrisiko

Die Gesellschaft betreibt ein aktives Management ihrer Außenstände. Sie leiht sich von anderen TJX Konzerngesellschaften liquide Mittel aus wenn dies erforderlich wird. Die Gesellschaft stellt der TJX einen kurz- und langfristigen Cash-Plan zur Verfügung um sicherzustellen, dass ausreichend Finanzmittel innerhalb des Konzerns zur Verfügung stehen, um die erwarteten Anforderungen zu erfüllen.

f) Zins und Cashflow Risiko

Die Gesellschaft nutzt für die Finanzierung der weiteren Expansion sowie des laufenden Geschäfts liquide Mittel von der Muttergesellschaft. Bestehenden Zinsrisiken und der Angemessenheit der Finanzierungskonditionen wird auf Gruppenebene Rechnung getragen.

Die Gesellschaft verwendet keine derivativen Finanzinstrumente, um die Zinskosten abzusichern; dementsprechend wird auch kein Hedge Accounting betrieben.

Die einzigen verzinslichen Vermögenswerte sind kurzfristige Einlagen bei Kreditinstituten und Tagesgelder bei erstklassigen Banken, um das Ausfallrisiko zu minimieren.

3. Management der Geschäftsrisiken

a) Risiko Umsatzwachstum

Der Anstieg der Umsatzerlöse der Gesellschaft ist vom Erfolg und Ausbau des Retail-Geschäftes "TK Maxx" in Deutschland und Polen abhängig. Um Risiken zu minimieren, stellt die Gesellschaft sicher, dass ihre Tätigkeiten mit dem Einzelhandelsgeschäft der anderen Konzernunternehmen abgestimmt sind.

b) Wettbewerbsrisiko

Da die Gesellschaft nur Dienstleistungen für andere Konzerngesellschaften erbringt, besteht kein Wettbewerbsdruck.

c) Technologie-Risiko

Die effiziente Fortführung der Gesellschaft ist von Informationssystemen abhängig, einschließlich der Fähigkeit, diese wirksam zu betreiben, neue Technologien erfolgreich einzuführen und angemessene Notfallpläne vorzubereiten. Darüber hinaus muss die Gesellschaft die Vertraulichkeit ihrer Daten sowie der ihrer Kunden schützen. Das Versagen der Informationssysteme der Gesellschaft in ihrem Funktionsablauf oder das Versagen bei der Implementierung und beim effizienten Betrieb könnte den Betrieb unterbrechen oder ihn gegenüber Dritten haftbar machen und damit die Profitabilität vermindern. Um dies zu vermeiden hat die Gesellschaft einen Sicherheits- und Backup Prozess entwickelt und evaluiert fortlaufend neue Systeme, bevor diese getestet und eingeführt werden.

d) Allgemeines Wirtschaftsrisiko

Es besteht das Risiko, dass das Konsumverhalten negativ durch allgemeine wirtschaftliche Rahmenbedingungen beeinflusst wird, die außerhalb der Einflussmöglichkeiten der Gesellschaft liegen und die einen negativen Einfluss auf die Umsatzerlöse und das operative Ergebnis haben können. Einflussfaktoren in diesem Zusammenhang sind Zinssätze, Rezession, Inflation, Deflation, Verfügbarkeit von Konsumentenkrediten, Verschuldungsgrad der Konsumenten, Energiekosten, Steuersätze und -politik, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, Kriegsgefahr, Terrorismus bzw. andere globale oder nationale Unruhen, politische bzw. finanzielle Instabilität und andere allgemeine ökonomische Faktoren, die einen wesentlichen Einfluss auf das Konsumentenvertrauen und den Konsum haben, die wiederum den Einzelhandel beeinträchtigen. Im Lichte der sich ändernden ökonomischen Rahmenbedingungen würdigt die Gesellschaft regelmäßig ihre Geschäftstätigkeit. Außerdem prüft die Gesellschaft aktiv ihre Kostenstruktur einschließlich der Neuausschreibung auslaufender Verträge.

Unter Berücksichtigung der oben dargestellten Sachverhalte führt die derzeitige wirtschaftliche Situation zu keinen wesentlichen Beeinträchtigungen für den Ausblick der Gesellschaft in das kommende Jahr.

IX. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Es gibt keine Geschäftsvorfälle nach dem Bilanzstichtag, die den Wert der angesetzten Vermögenswerte und Schulden zum 31. Januar 2013 beeinträchtigen.

X. Zukünftige Entwicklung und Ausblick

Während des kommenden Geschäftsjahres ist die Eröffnung von 26 zusätzlichen "TK Maxx" und "Homesense" Filialen in UK, Irland, Deutschland und Polen geplant, die durch das Distributionszentrum in Bergheim unterstützt werden.

Aufgrund der Expansionsstrategie zeigen unsere Planungen für das kommende Jahr eine Steigerung des Umsatzes mit der Erwartung, dass sich dies im Folgejahr fortsetzen wird. Dadurch wird die Gesellschaft ihre positive Entwicklung fortsetzen.

 

Düsseldorf, 10. Januar 2014

TJX Distribution GmbH

Die Geschäftsführung
David Averill
Scott Goldenberg
Mary B. Reynolds

Bilanz

Aktiva

  31.01.2013 31.01.2012
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Software 14.495 30.666
II. Sachanlagevermögen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.816.360 13.789.834
III. Finanzanlagen    
Sonstige Ausleihungen 162.200 161.000
  13.993.055 13.981.500
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
Hilfs- und Betriebsstoffe 230.783 118.278
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0 30.286
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 521.893 2.998.057
3. Forderungen gegen Gesellschafter 3.056.741 8.328.103
4. Sonstige Vermögensgegenstände 413.963 150.807
  3.992.597 11.507.253
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.467.416 1.184.932
  8.690.796 12.810.463
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0 98.965
  22.683.852 26.890.928

 

Passiva

  31.01.2013 31.01.2012
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000
II. Kapitalrücklage 1.000 1.000
III. Gewinnvortrag 203.799 38.687
IV. Jahresüberschuss 717.423 165.111
  947.222 229.798
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 261.733 88.060
2. Sonstige Rückstellungen 1.503.472 826.014
  1.765.205 914.074
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 386.436 156.409
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 19.322.910 25.286.452
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 11.832
  19.709.346 25.454.693
D. Rechnungsabgrenzungsposten 262.079 292.363
        22.683.852 26.890.928

 

Gewinn- und Verlustrechnung

  2012/13 2011/12
 1. Umsatzerlöse 20.787.967 14.179.459
 2. Sonstige betriebliche Erträge 720.121 227.969
 3. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -616.506 -340.209
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -4.204.736 -3.537.282
 4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -10.382.009 -5.996.318
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen    
Altersversorgung und für Unterstützung -2.050.616 -1.302.933
(davon für Altersversorgung € 0,00, Vorjahr € 0,00)    
 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände    
 des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.920.878 -1.185.935
 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -698.544 -1.200.805
 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen an verbundene    
 Unternehmen -522.223 -536.447
  8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.112.576 307.499
 9. Steuern vom Einkommen und Ertrag -395.153 -142.388
10. Jahresüberschuss 717.423 165.111

 

Anhang

I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Gesellschaft hat die Größenkriterien für große Kapitalgesellschaften nach § 267 HGB das zweite Mal in Folge überschritten. Daher wurden bei der Aufstellung des Jahresabschlusses hinsichtlich Ansatz, Ausweis und Bewertung in Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie im Anhang die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des HGB sowie die ergänzenden Vorschriften des GmbHG beachtet.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, grundsätzlich im Anhang aufgeführt.

Der Jahresabschluss wird in Euro aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamt kostenverfahren aufgestellt worden. Gegenüber dem Vorjahr wurde das Format geändert, da die Geschäftsführung der Überzeugung ist, dass das Gesamtkostenverfahren die Geschäftstätigkeit besser darstellt als das in den Vorjahren verwandte Umsatzkostenverfahren.

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen.

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten zuzüglich aller Anschaffungsnebenkosten bewertet.

Die Abschreibungen für Sachanlagen erfolgen unter Beachtung der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibung erfolgt ab dem ersten Tag des auf die Inbetriebnahme folgenden Monats sowie bei Abgängen bis zum Ende des Abgangsmonats. Es werden die folgenden wesentlichen jährlichen Abschreibungssätze angewendet:

Mietereinbauten: 15 Jahre oder Dauer des Mietvertrages, sofern kürzer
Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3 - 10 Jahre

 

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 410 nicht übersteigen.

Ausleihungen sind grundsätzlich zum Nominalwert bilanziert.

Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert ausgewiesen. Wertberichtigungen auf Forderungen waren nicht erforderlich.

Bankguthaben werden zum Nennwert ausgewiesen.

Aufwendungen für zukünftige Perioden wurden als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen enthalten zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung vertraglicher Rückbauverpflichtungen aus Mietverhältnissen. Diese Rückstellungen wurden entsprechend in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags gleichmäßig über die Laufzeit abgegrenzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Rückzahlungsbeträgen passiviert.

Der passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Baukostenzuschüsse. Diese werden gleichmäßig über die Laufzeit des jeweiligen Mietvertrages vereinnahmt.

Transaktionen in Fremdwährungen werden zum Kurs am Transaktionstag gebucht.

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Die Gesellschaft verbucht Kursgewinne und -verluste auf monatlicher Basis. Es ist nicht möglich die Kursgewinne und -verluste für jede einzelne Forderung oder Verbindlichkeit mit der Gewinn- und Verlustrechnung abzustimmen. Daher ist es der Gesellschaft nur möglich die Effekte der Fremdwährungsumrechnung in einer Summe anzugeben. Für das Geschäftsjahr 2012/13 weist die Gesellschaft einen saldierten Verlust von T€ 7 (2011/12 von T€ 60) aus.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge sowie auf steuerliche Zinsvorträge im Sinne des § 4h EstG i.V.m. § 8a KStG gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen.

Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

II. Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung

1 . Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung des Anlagevermögens und seine Entwicklung im Berichtsjahr sind im Anlagespiegel am Ende des Anhangs dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle bilanzierten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Gesellschafter

Diese Forderungen resultieren im Wesentlichen aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen.

Flüssige Mittel

Wie im Vorjahr beinhaltet der Posten nicht die beschränkt verfügbaren Konten in Höhe von T€ 162 (Vorjahr T€ 161); diese werden unter den Finanzanlagen ausgewiesen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt € 25.000. Es ist vollständig durch den Gesellschafter eingezahlt worden.

Die Kapitalrücklagen beinhaltet eine Zuzahlung der Gesellschafter ins Eigenkapital. Im Geschäftsjahr wurden keine zusätzlichen Rücklagen gebildet.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen ausstehende Eingangsrechnungen für Investitionen sowie wiederkehrende Ausgaben.

Verbindlichkeitenspiegel

  Summe < 1 Jahr 1 bis 5 Jahre > 5 Jahre
  T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 386 386 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 19.323 0 19.323 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
Gesamtsumme 19.709 386 19.323 0

 

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beinhalten ein revolvierendes Kreditdarlehen zur Finanzierung der kurzfristigen geschäftlichen Anforderungen der Gesellschaft. Dieses ungesicherte Darlehen wird mit EURIBOR plus 1,5 % verzinst und am 31. Januar 2015 fällig.

Die Verbindlichkeiten sind nicht mit Sicherheiten behaftet.

2. Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatz

Die Netto-Umsatzerlöse zeigen den Wert der gezahlten Gebühren für die an die Muttergesellschaft erbrachten Leistungen (Lagerung, Handling der Handelswaren und Logistik). Sämtliche Umsätze werden im Logistik-Center in Bergheim erwirtschaftet.

Mieten

Die Mietaufwendungen werden monatlich linear über die Vertragslaufzeit in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Sonstige Erträge und Aufwendungen

Es sind keine wesentlichen periodenfremden Erträge und Aufwendungen angefallen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Währungsverluste in Höhe von € 6.887 (Vorjahr € 59.869) aus der Umrechnung von Transaktionen in Fremdwährung.

Mietkostenerstattungen und mietfreie Zeiten

Erhaltene Erstattungen und Forderungen aus Incentives zum Abschluss von Mietverträgen werden linear über die Dauer des Mietvertrages oder den kürzeren Zeitraum bis zu dem Datum, an dem die Miete voraussichtlich auf die herrschende Marktmiete angepasst wird, verteilt.

III. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der Gesellschaft erfolgt durch die TK Distributions GmbH, Düsseldorf. Folgende Personen sind als Geschäftsführer der TK Distributions GmbH bestellt:

Jeffrey Naylor (Vorstand, Massachusetts, USA)
(zurückgetreten 29.01.2013)
Alfred Appel (Vorstand, Massachusetts, USA)
(zurückgetreten 29.01.2013)
Mary B. Reynolds (Vorstand, Massachusetts, USA)
David Averill (Vorstand, Massachusetts, USA)
(ernannt 29.01.2013)
Scott Goldenberg (Vorstand, Massachusetts, USA)
(ernannt 29.01.2013)

 

Keine der oben genannten Personen erhält Bezüge von der TJX Distribution GmbH.

Gesellschafter

TJX UK ist alleinige Gesellschafterin des Unternehmens. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft von TJX UK mit Sitz bei 50 Clarendon Road, Watford, Hertfordshire, WD17 1TX, England. Die oberste geschäftsführende Muttergesellschaft des Unternehmens ist die The TJX Companies, Inc., eine eingetragene Aktiengesellschaft in den USA. Als verbundenes Unternehmen wird die TJX Distribution GmbH in den Konzernabschluss der The TJX Companies, Inc. einbezogen, die für den größten Kreis von Konzernunternehmen einen befreienden Konzernabschluss aufstellt. Kopien des Konzernabschlusses sind erhältlich bei The TJX Companies, Inc. The Corporate Treasurer, 770 Cochituate Road, Framingham, Massachusetts 01701, USA. (Tel. 001-508-390-2351), (http://www.tjx.com).

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers für das zum 31. Januar 2010 endende Geschäftsjahr betrug € 66.381 (Vorjahr € 50.800)

Mitarbeiter

Die Anzahl der im Durchschnitt von der Gesellschaft beschäftigten Angestellten betrug:

  2012/13 2011/12
  Anzahl Anzahl
Distribution 456 261
  456 261

 

Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen

Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahe stehende Unternehmen gelten.

Die Gesellschaft unterhält Beziehungen zu verbundenen Unternehmen in den Bereichen:

Kauf/Verkauf von Handelswaren

Kauf/Verkauf von Sachanlagen

Bezug/Erbringung von Dienstleistungen

Nutzung/Nutzungsüberlassung von Vermögensgegenständen

Finanzierungen (inkl. Cash-Pooling)

Gewährung/Erhalt von Bürgschaften oder anderen Sicherheiten

Abreden im Ein- oder Verkauf

Da alle Geschäfte mit und zwischen mittel- oder unmittelbar in hundertprozentigem Anteilsbesitz stehenden, in den Konzernabschluss der TJX Companies, Inc., einbezogenen Unternehmen getätigt werden, entfällt gemäß § 285 Nr. 21 HGB eine weitere Angabe.

Es gibt keine Geschäftsbeziehungen mit anderen nahestehenden Personen.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnisse:

  Total Fälligkeit
< 1 Jahr 1 bis 5 Jahre > 5 Jahre
  T€ T€ T€ T€
Miet- und Leasingverhältnisse 12.699 1.450 5.801 5.448
(davon verbundene Unternehmen) 0 0 0 0
Total 12.699 1.450 5.801 5.448

 

Abgesehen von den oben beschriebenen sonstigen finanziellen Verpflichtungen und Eventualverbindlichkeiten gibt es keine anderen außerbilanziellen Transaktionen, die für die Finanz-und Ertragslage der Gesellschaft von Bedeutung sind.

Die Miet-und Leasingverträge betreffen im Wesentlichen das Distributionszentrum in Bergheim. Es handelt sich dabei um Operating-Lease-Vereinbarungen, die keine Vermögenswerte des Unternehmens darstellen. Der Vorteil dieser Vereinbarungen ist, dass sie eine geringere Menge des Kapitals binden. Risiken könnten sich daraus ergeben, dass in der Laufzeit des Vertrages das Vermögen nicht mehr voll genutzt werden könnte. Es gibt derzeit aber keine Anzeichen dafür, dass dies der Fall sein könnte.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss in den Gewinnvortrag einzustellen.

 

Düsseldorf, 10. Januar 2014

TJX Distribution GmbH

Die Geschäftsführung
David Averill
Scott Goldenberg
Mary B. Reynolds

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
  01.02.2012 Zugänge 31.01.2013
 
I. Immaterielle Vermögens-      
gegenstände 48.768 0 48.768
EDV Software      
II. Sachanlagevermögen      
Andere Anlagen, Betriebs- und      
Geschäftsausstattung 15.054.746 1.931.233 16.985.979
III. Finanzanlagen      
Sonstige Ausleihungen 161.000 1.200 162.200
  15.264.514 1.932.433 17.196.947

 

  kumulierte Abschreibungen
  01.02.2012 Zugänge 31.01.2013
 
I. Immaterielle Vermögens-      
gegenstände 18.102 16.171 34.273
EDV Software      
II. Sachanlagevermögen      
Andere Anlagen, Betriebs- und      
Geschäftsausstattung 1.264.912 1.904.708 3.169.620
III. Finanzanlagen      
Sonstige Ausleihungen 0 0 0
  1.283.014 1.920.878 3.203.892

 

  R estbuchwerte
  31.01.2013 31.01.2012
 
I. Immaterielle Vermögens-    
gegenstände 14.495 30.666
EDV Software    
II. Sachanlagevermögen    
Andere Anlagen, Betriebs- und    
Geschäftsausstattung 13.816.360 13.789.834
III. Finanzanlagen    
Sonstige Ausleihungen 162.200 161.000
  13.993.055 13.981.500

 

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der TJX Distribution GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2012 bis 31. Januar 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Köln, den 10. Januar 2014

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bernd Boritzki, Wirtschaftsprüfer
ppa. Christian Dornhöfer, Wirtschaftsprüfer


Der Jahresabschluss ist noch nicht festgestellt.

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