AEG Presents Germany GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Bothstede seit 11.5.2021 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EHC Eisbären Management GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2022 bis zum 30.04.2023Bilanz zum 30. April 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Mai 2022 bis 30. April 2023
Entwicklung des Anlagevermögens (Bruttodarstellung)
ANHANG für das Geschäftsjahr 2022/2023Allgemeine Angaben Die EHC Eisbären Management GmbH, Berlin, ist im Amtsgericht Berlin-Charlottenburg unter der Registernummer HRB 55401 B eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022/23 (1. Mai 2022 - 30. April 2023) wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuchs sowie den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB, auf die infolge § 267 Abs. 4 HGB die Rechtsfolgen einer kleinen Kapitalgesellschaft Anwendung finden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. A. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Gesellschaft befindet sich in einer Verlustsituation mit einer daraus resultierenden anhaltenden Liquiditätsunterdeckung. Sie weist zum 30. April 2023 zudem einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TEUR 85.415 (i. Vj. TEUR 81.097) aus. Dies zeigt das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmertätigkeit aufwerfen kann. Die Konzernobergesellschaft (Anschutz Entertainment Group Inc., Los Angeles, USA) hat demgemäß eine Patronatserklärung gegenüber der Gesellschaft abgegeben, wonach sie sich verpflichtet, die Gesellschaft finanziell so auszustatten, dass sie bis zur Beseitigung der Überschuldung sowie zur Beseitigung der Zahlungsunfähigkeit stets in der Lage ist, ihre derzeitigen und zukünftigen finanziellen Verbindlichkeiten zu erfüllen. Zusätzlich tritt die Konzernobergesellschaft in dieser Vereinbarung mit allen ihren Forderungen gegen die Gesellschaft einschließlich Zinsen und Kosten (zum 30. April 2023: TEUR 83.693; i. Vj. TEUR 80.361) im Umfang einer im Sinne der Insolvenzordnung eingetretenen Überschuldung der GmbH hinter alle Forderungen der gegenwärtigen und zukünftigen anderen Gläubiger dergestalt im Rang zurück, dass sie Tilgung und Verzinsung etwaiger Ansprüche nur aus einem künftigen Bilanzgewinn, sonstigem freien Vermögen oder aus einem etwaigen Liquidationsüberschuss im Sinne des § 199 Satz 2 InsO verlangen kann. Die Vereinbarung ist befristet und endet aufgrund des Fristablaufs am 31. Dezember 2024, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Die Gesellschaft geht davon aus, die notwendigen finanzielle Unterstützung auch zukünftig zu erhalten und hat den Jahresabschluss unter der Zugrundelegung der Going-Concern-Prämisse aufgestellt. In der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bilanziert und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen und die Nutzungsdauern entsprechen im Wesentlichen den steuerlichen AfA- Tabellen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten von bis zu EUR 250,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wurden zu einem Sammelposten zusammengefasst und über einen Zeitraum von 5 Jahren gewinnmindernd aufgelöst. Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten angesetzt, gegebenenfalls gemindert um Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert auf Grund voraussichtlich dauerhafter Wertminderungen. Vorräte wurden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt und bei Bedarf auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Den risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden mit den anteiligen Ausgaben aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, angesetzt. Für die Berechnung der latenten Steuern wird das Temporary-Konzept angewendet. Soweit sich ein Überhang aktiver latenter Steuern für die Gesellschaft ergibt, wird vom Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB zur Aktivierung des Überhangs der aktiven latenten Steuern kein Gebrauch gemacht. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen sowie drohende Verluste. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden nicht abgezinst. Rückstellungen mit einer Laufzeit über ein Jahr bestehen zum Abschlussstichtag nicht. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden mit den anteiligen Einzahlungen aus der Zeit vor dem Abschluss-Stichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Abschluss- Stichtag darstellen, angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremden Währungen werden gemäß den Vorschriften nach § 256a HGB umgerechnet und bestehen zum Abschluss-Stichtag nicht in wesentlichem Umfang. B. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung sowie die Geschäftsjahresabschreibung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. 2. Vorräte Die Vorräte bestehen aus Eishockeyschlägern und -material. Zum Bilanzstichtag erfolgte eine körperliche Bestandsaufnahme des Vorratsvermögens. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind wie im Vorjahr ausschließlich kurzfristig und betreffen vorrangig die Anschutz Entertainment Group Operations GmbH sowie das Schwesterunternehmen Eisbären Juniors Berlin e.V. Es handelt sich dabei wie im Vorjahr um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und betreffen sonstige Forderungen gegen die DEL (Deutsche Eishockey Liga). Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen bereits zum 30.04.2023 hinterlegte Mietkautionen in Höhe von TEUR 279 (i. Vj. TEUR 267). Die Mietkautionen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die Restlaufzeit der übrigen sonstigen Vermögensgegenstände liegt wie im Vorjahr unter einem Jahr. 4. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Die Gesellschaft weist zum 30. April 2023 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 85.415 (i. Vj. TEUR 81.097) aus. Wir verweisen im Weiteren auf die oben unter Abschnitt A gemachten Ausführungen. Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr zum 30. April 2023 mit einem Jahresfehlbetrag von TEUR 4.318 (i. Vj. TEUR 6.820) ab, welcher auf neue Rechnung vorgetragen werden soll. 5. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind zum 30. April 2023 im Wesentlichen Rückstellungen für Boni und für ausstehende Rechnungen enthalten. 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 84.942 (i. Vj. TEUR 81.587) bestehen im Wesentlichen mit TEUR 83.693 (i. Vj. TEUR 80.361) gegenüber der Konzernobergesellschaft Anschutz Entertainment Group Inc., Los Angeles, CA, USA. Sie resultieren aus Zahlungen, die die Konzernobergesellschaft an die EHC Eisbären Management GmbH zur Vermeidung der Zahlungsunfähigkeit geleistet hat. Die restlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 776 (i. Vj. TEUR 1.130) bestehen im Wesentlichen aus Lohn-, Kirchen- und Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 534 (i. Vj. TEUR 862). Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Bezüglich der Verbindlichkeiten gegenüber der Konzernobergesellschaft wird auf die oben unter Abschnitt A. gemachten Ausführungen verwiesen. C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden vornehmlich im Inland aus Sponsoringverträgen, Kooperationen und Bartergeschäften sowie aus dem Verkauf von Tickets erzielt. 2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge i.H.v. TEUR 1.045 (i. Vj. TEUR 1.035) enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bestehen im Wesentlichen aus Raumkosten, allgemeinen Kosten des Spielbetriebs sowie aus Werbe- und Reisekosten. D. Sonstige Angaben 1. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 62 (i. Vj. 57) Mitarbeiter. Es gibt wie im Vorjahr einen leitenden Angestellten 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Eisbären tragen seit Beginn der Saison 2008/2009 die Spiele in der Mercedes-Benz- Arena Berlin (ehemals O2-World) am Ostbahnhof, Berlin, aus. Hierzu wurde ein Mietvertrag von anfänglichen sechs Jahren bis Ende der Spielsaison 2014/2015 abgeschlossen, der sich im Falle der Nichtkündigung jeweils um eine weitere Spielsaison verlängert. Die jährlichen Mietaufwendungen sind dabei abhängig von der Anzahl der Heimspiele sowie weiteren Variablen (Besucheranzahl). Aufgrund der wieder ansteigenden Zuschaueranzahl je Spiel erhöhen sich unter anderem unsere geplanten sonstigen finanziellen Verpflichtungen, welche auf TEUR 2.206 geschätzt werden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.460 zum 30.4.2023 beziehen sich auf einen Mietvertrag für Büroräume der Verwaltung in Berlin. Dieses Mietverhältnis wurde fest bis zum 28. Februar 2034 geschlossen. Durch die Anmietung eines Trainingscenters in Hohenschönhausen bestehen weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 80 zum 30.04.2023. Der Mietvertrag wurde bis zum 30.04.2025 geschlossen. Damit ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen von insgesamt TEUR 3.746. Davon entfallen TEUR 3.666 auf verbundene Unternehmen. 3. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Anschutz Entertainment Group Inc, Los Angeles CA, USA, einbezogen, welcher den kleinsten und größten Konzernkreis darstellt.
Berlin, den 12. Dezember 2023 Thomas Bothstede |
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