Autohaus Melkus GmbHLiquidiert
09120 Chemnitz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Hiller seit 9.9.2022 | Prokura |
Hans Staroszik seit 7.5.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Melkus GmbHDresdenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023AUTOHAUS MELKUS GMBH, DRESDEN1. Grundlage des Geschäfts Die Autohaus Melkus GmbH (im Folgenden "AH Melkus" oder "Gesellschaft"), Dresden, betreibteinen Handel mit Kraftfahrzeugen und Kfz-Ersatzteilen und Zubehör. Außerdem vermittelt dieGesellschaft Kraftfahrzeugverkäufe und betreibt eine Wartung und Reparatur von Kraftfahrzeugen. In diesem Zusammenhang tritt die Gesellschaft auch bei der Vermittlung oder dem Nachweisder Gelegenheit zum Abschluss von Darlehensverträgen für von der Gesellschaft abgeschlossene Warenverkäufe bzw. von Leasingverträgen auf. AH Melkus unterhält neben ihrem Hauptsitz in Dresden eine unselbstständige Zweigniederlassung in Chemnitz. Die für die Gesellschaft bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung desUnternehmens sind der Umsatz und das Jahresergebnis. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen sowie Branchenentwicklung * Neuzulassungen * Im Jahr 2023 wurden 2,84 Mio. Personenkraftwagen (Pkw) neu zugelassen. Dies entsprach einem Anstieg um 7,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Anteil benzinbetriebener Pkw (978.660/+13,3 %) lag mit 34,4 Prozent über dem Vorjahresniveau (32,6 %); der Anteil dieselbetriebener Pkw (486.581/+3,0 %) wies in der Jahresbilanz 17,1 Prozent (Vorjahr: 17,8 %) aus. Bei den alternativen Antriebsarten vielen die Jahresergebnisse unterschiedlich aus. 840.304 hybridangetriebene Fahrzeuge (+1,6 %) erreichten einen Anteil von 29,5 Prozent, darunter befanden sich 175.724 Plug-in-Hybride (-51,5 %) mit einem Anteil von 6,2 Prozent. 524.219 Elektro-Pkw (BEV) wiesen mit einem Anteil von 18,4 Prozent eine Steigerung von +11,4 Prozent auf. Flüssiggasbetriebene Pkw (13.147/-12,4 %) waren mit einem Anteil von 0,5 Prozent und erdgasangetriebene Pkw (1.327/-28,1 %) mit 0,0 Prozent im Jahr 2023 vertreten. Die deutschen Marken verzeichneten im Jahr 2023 überwiegend gestiegene Neuzulassungszahlen. Smart verzeichnete mit +42,9 Prozent das stärkste Plus und einen Anteil von 0,6 Prozent. Ebenfalls zweistellig waren die Zugewinne bei MAN (+26,1 %/0,1 %), Audi (+15,7 %/8,7 %), Mini (+14,4 %/1,6 %), Mercedes (+13,7 %/9,8 %), Porsche (+12,0 %/1,2 %) und BMW (+11,2 %/8,2 %). VW (+7,9 %/18,2 %) und Opel (+0,2 %/5,1 %) erreichten einstellige Zulassungssteigerungen. Gebrauchtwagen * Nach einem Rückgang im Jahr 2022 (-14,1 %) stieg die Anzahl der Besitzumschreibungen von Kraftfahrzeugen (Kfz) und Kfz-Anhängern im Jahr 2023 um +5,3 Prozent auf rund 7,4 Millionen. Die Besitzumschreibungen bei den Personenkraftwagen (Pkw) erhöhten sich um +6,9 Prozent auf rund 6,0 Millionen. Im Durchschnitt waren die Pkw dabei 10,2 Jahre alt. 60,1 Prozent aller Pkw, die im Jahr 2023 die Halterin oder den Halter wechselten, hatten einen Benzinantrieb. Die Anzahl der Plug-in-Hybride (96.873) stieg gegenüber dem Vorjahr um +45,4 Prozent. Die Anzahl der gewerblichen Umschreibungen bewegte sich mit rund 400.000 auf Vorjahresniveau. Service ** Im Geschäftsfeld Service und Reparatur war im Jahr 2023 ein Umsatzsprung von 17,7 Prozent auf rund 33,8 Milliarden Euro im Vergleich zu 2022 zu verzeichnen. Die Gründe waren der weiter gewachsene Fahrzeugbestand, die höhere Zahl der Wartungen mit gestiegenen Kosten (plus 8,5 Prozent pro Wartung) sowie die um 15,3 Prozent höheren Kosten pro Unfallreparatur. 2.2. Geschäftsverlauf Ertragslage Für das Geschäftsjahr 2023 ergibt sich die folgende Ertragsstruktur:
Im Geschäftsjahr 2023 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 15,0 % auf TEUR 32.179, der Rohertrag wuchs um 13,9 % auf TEUR 5.799. Die Umsatzerlöse im Bereich der Dienst- und Gebrauchtfahrzeuge stiegen um 4,2 %. Der Rohertrag sank um 11,1 %, da der Bestand bundesweit wieder zunahm und damit die Rabatte. Im Bereich neue Automobile und Vorführwagen wurden 46 Fahrzeuge mehr als im Jahr 2022 abgesetzt. Die Umsätze wuchsen um 24,2 %, der Rohertrag um 26,8 %. Die Halbleiterkrise war in 2023 weitgehend vorbei und die Neufahrzeuge wurden vom Hersteller schneller angeliefert, so dass es zu vermehrten Auslieferungen kam. Die Umsätze im Bereich Service/Teile und Zubehör stiegen um 17,1 %, der Rohertrag um 14,4 %. Der verstärkte Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen in 2022 und 2023, verbunden mit gestiegenen Kosten für Wartung und Reparaturen, trug zu diesem Umsatz- und Ertragssprung bei. Im Ergebnis ist der gesamte Rohertrag von TEUR 5.091 auf TEUR 5.799 gestiegen. Der Materialaufwand (TEUR 26.421) hat einen Anteil von 82,0 % an der Gesamtleistung (Vj. 81,8 %). Die Marge hat sich somit gegenüber dem Vorjahr um 0,2 %-Punkte leicht verschlechtert. Die Personalaufwendungen stiegen um TEUR 74 (2,5 %) auf TEUR 2.983. Grund hierfür waren Gehaltsanpassungen sowie Neueinstellungen. Die Abschreibungen stiegen infolge höherer Investitionen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 19 auf TEUR 127. Infolge allgemeiner Kostensteigerungen erhöhten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 19,0 % auf TEUR 1.936. Das negative Finanzergebnis hat sich im Wesentlichen infolge erhöhter Fahrzeugbestände sowie dem Anstieg des Zinsniveaus gegenüber dem Vorjahr um TEUR 117 erhöht. Das Betriebsergebnis hat sich um TEUR 294 auf TEUR 820 verbessert. Das Jahresergebnis liegt mit TEUR 373 nur leicht über dem Niveau des Vorjahres (TEUR 330). Grund hierfür sind die höheren Ertragsteuern aufgrund des Verbrauchs der steuerlichen Verlustvorträge. Finanzlage Die laufende Finanzierung der Gesellschaft erfolgt hauptsächlich über die bestehenden Fahrzeuglinien bei der BMW AG und der BMW Bank AG. Darüber hinaus wurde die Liquidität zur Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen der Gesellschaft durch Darlehen des Gesellschafters sowie Kontokorrentlinien der Deutschen Bank und der Ostsächsischen Sparkasse Dresden sichergestellt. Zum 31.12.2023 betrugen die Verbindlichkeiten der Gesellschaft insgesamt TEUR 5.645 (Vj. TEUR 5.485). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 1.721; Vj. TEUR 1.855) betreffen im Wesentlichen zur kurzfristigen Finanzierung eingerichtete, variabel verzinsliche Einkaufskonten bei der BMW Bank AG (TEUR 1.324; Vj. TEUR 1.536) und bei der Santander Bank AG (TEUR 391; Vj. TEUR 317). Die Fahrzeugbestände und Ersatzteile sowie Zubehör sind im Wesentlichen durch den Händlerfinanzierungsrahmen mit der BMW AG finanziert. Darüber hinaus ist die Gesellschaft durch langfristige, verzinsliche Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (TEUR 410; Vj. TEUR 410) finanziert. Für das Geschäftsjahr 2023 ergeben sich die folgenden Cash Flows:
Der Finanzmittelfonds betrifft zum Stichtag Kassen- und Bankbestand von TEUR 529 (Vj. TEUR 1.042) sowie Verbindlichkeiten aus Kreditkartenabrechnungen von TEUR -5 (Vj. TEUR -2). Die Liquidität war während des gesamten Geschäftsjahrs gesichert. Der Rückgang des Finanzmittelfonds im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf das stichtagsbedingt um TEUR 314 auf TEUR 1.457 erhöhte Working Capital (inkl. Vorführwagenbestand) zurückzuführen. Vermögenslage Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 656 auf TEUR 7.314 erhöht. Dabei hat sich das Anlagevermögen gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen aufgrund der die Abgänge und Abschreibungen übersteigenden Zugänge um TEUR 47 auf TEUR 831 erhöht. Auch das Vorratsvermögen hat sich aufgrund der Anschaffung von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen stichtagsbedingt erhöht (TEUR 4.882; Vj. TEUR 3.831). Die Flüssigen Mittel sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 513 auf TEUR 529 gesunken. Die Eigenkapitalquote beträgt 14,4 % (Vj. 10,2 %). Die Erhöhung des Eigenkapitals ist auf den erzielten Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 373 zurückzuführen. Werden die dazugehörigen nachrangigen Gesellschafterdarlehen von 410 TEUR addiert, ergibt sich eine wirtschaftliche Eigenkapitalquote von 20,0 % (Vj. 16,4 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verzeichnen stichtagsbedingt einen Rückgang von TEUR 134 auf TEUR 1.721, während die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen infolge der Bestandserhöhung der Fahrzeuge von TEUR 2.515 auf TEUR 3.244 gestiegen sind. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich im Wesentlichen aufgrund einer Darlehenstilgung (TEUR 140) sowie stichtagsbedingt verringerten Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer gegenüber dem Vorjahr um TEUR 451 auf TEUR 249 verringert. 3. Prognose-, Chancen und Risikobericht 3.1. Prognosebericht *** Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres wurden auf dem deutschen Pkw-Markt mehr Fahrzeuge zugelassen als im gleichen Vorjahreszeitraum. Die Anzahl der Neuzulassungen stieg im Vorjahresvergleich um fünf Prozent auf 1,47 Mio. Einheiten. Der deutsche Pkw-Markt bleibt weiterhin deutlich unterhalb des Niveaus des Jahres 2019. Zuletzt geriet der deutsche Markt für Elektro-Pkw besonders unter Druck. Infolge der abrupten Beendigung der Förderung von Elektrofahrzeugen für private Halter Ende 2023 ist die Nachfrage nach E-Pkw auf dem deutschen Markt eingebrochen. Nach sechs Monaten des Jahres 2024 gaben die Neuzulassungen von BEV deutlich um 16 Prozent nach, während die der PHEV um knapp 13 Prozent zulegen konnten. Im ersten Halbjahr 2024 wurden insgesamt 184.100 BEV und 89.500 PHEV neu angemeldet. Das Bild trübt sich noch weiter, wenn man sich den Trend anschaut. Auch das PHEV-Segment rutschte trotz des noch positiven Jahresverlaufs zuletzt ins Minus. Innerhalb der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2024 hat die Gesellschaft bereits Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 17.403 (+ 12 %) sowie ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 314 (Vj.: TEUR 423) erzielt. Bei den Personal- und Sachgemeinkosten plant die Geschäftsführung mit einem Anstieg von 3,1 %. Einsparungen bei den Sach- und Gemeinkosten werden permanent geprüft. Insgesamt plant die Geschäftsführung für das Gesamtjahr 2024 mit einem Umsatz von TEUR 33.712 (+4,8 %) bei einem Jahresergebnis vor Steuern von ca. TEUR 635. 3.2. Chancen- und Risikobericht Generelle Prognosen und Planungen sind aufgrund der weiter andauernden multiplen Krisen (Ukraine Krieg, Nahost Konflikt) sehr schwierig. Der Strukturwandel in der Automobilbranche setzt sich weiter fort und stellt sowohl Hersteller als auch Zulieferer und Autohäuser vor große Herausforderungen. Lieferketten können durch die Kriege jederzeit unterbrochen werden und die Entwicklung der Kosten, insbesondere für Energie und Rohstoffe, führt zu weiter steigendem Kostendruck für die Unternehmen. Diese Risiken und Unsicherheiten führen insbesondere auf der Nachfrageseite zu Investitions- und Kaufzurückhaltung. Hauptaugenmerk muss daher weiter auf die seit zwei Jahren positive Entwicklung im Verkauf gelegt werden. Durch die Akquisition neuer Kunden im Neu- und Gebrauchtwagenbereich sichern wir langfristig unsere Werkstattauslastung an beiden Standorten. Durch gezielte Akquisition und Rückgewinnungsaktionen sollen auch im Service neue Kunden gewonnen bzw. verlorene Kunden zurückgeholt werden. Gleichzeitig sollen Stammkunden durch eine gute Servicequalität gehalten werden (Best Customer Experience). Weiterhin wird der Fokus auf die Durchsetzung effizienter Prozesse gesetzt und diese permanent an die laufenden Veränderungen angepasst. Das ermöglicht eine optimale Dienstleistung für unsere Kunden. Auf der Kostenseite wird die Personalstärke laufend angepasst. Bei Fluktuationen prüfen wir kritisch eine Neubesetzung der Stelle. Die Intensivierung der kriegerischen Handlungen in der Ukraine und im Nahost Konflikt können dazu führen, dass das konjunkturelle Umfeld in Deutschland sich eintrübt, was sich negativ auf den weiteren Geschäftsverlauf auswirken kann. Insbesondere die ausreichende Versorgung von Roh-Hilfs- und Betriebsstoffen ist von großer Bedeutung. Wesentliche Produkte für die Produktion sind derzeit wieder ausreichend verfügbar. Allerdings sind die Preise dafür gestiegen. Dies betrifft insbesondere die so elementaren Elektronikteile und die Halbleiter. Aufgrund der nachwirkenden Unsicherheit der Kunden sowie der nach der Krise zu erwartenden schlechteren wirtschaftlichen Lage sowohl bei den Privatkunden als auch bei den gewerblichen Kunden ist daher mit einer länger anhaltenden Rezession in Deutschland zu rechnen. Ein bestandsgefährdendes Risiko sieht die Geschäftsführung unter Berücksichtigung der bestehenden Auftragslage und finanziellen Ausstattung der Gesellschaft zum aktuellen Zeitpunkt nicht. Weitere Risiken ergeben sich im Zusammenhang mit der Diskussion über Dieselfahrzeuge sowie über die CO 2 -Steuer und die damit verbundenen Umweltthemen, die zu einer plötzlichen Kaufzurückhaltung führen könnten. Herausforderungen bestehen darüber hinaus im aktuellen Fachkräftemangel, besonders im produktiven Werkstattbereich.
Dresden, 31.07.2024 gez. Hans Staroszik, Geschäftsführer Quellenachweis: * Quelle: KBA, Jahresbilanz der Neuzulassungen 2023 und Jahresbilanz Besitzumschreibungen ** Quelle: https://www.autohaus.de/nachrichten/autohandel/kfz-gewerbe-zieht-bilanz-truebe-aussichten-nach-rekorderloesen-3482494#:~:text=Hier%20sorgte%20das%20Mengenwachstum%20f%C3%BCr,Vergleich%20zu%202022%20zu%20verzeichnen. *** Quelle: https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/2024/240404_PM_Nationale_PM_Pkw-Produktion_in_Deutschland_im_Maerz_2024 BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AUTOHAUS MELKUS GMBH, DRESDENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023AUTOHAUS MELKUS GMBH, DRESDEN1. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft mit der Firmenbezeichnung "Autohaus Melkus GmbH" hat ihren Sitz in Dresden und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Dresden unter der Nummer HRB 3593 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften unter Beachtung der Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Das Gliederungsschema der Bilanz (§ 266 HGB) wurde gemäß § 265 Abs. 5 HGB innerhalb des Anlagevermögens um den Posten "Geschäfts- und Vorführfahrzeuge" erweitert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 2.1 Immaterielle Vermögensgegenstände Die Bewertung erfolgt mit den Anschaffungskosten nach Abzug linearer Abschreibungen unter Zugrundelegung einer wirtschaftlichen Nutzungsdauer von drei bzw. zehn Jahren. 2.2 Sachanlagen Mietereinbauten, Technische Anlagen und Maschinen sowie andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung Die Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten abzüglich linearer Abschreibung unter Zugrundelegung einer wirtschaftlichen Nutzungsdauer von zwei bis fünfzehn Jahren bewertet. Bei den Zugängen wurden die linearen Abschreibungen pro-rata-temporis berechnet. Im Berichtszeitraum angeschaffte Anlagengüter mit einem Anschaffungswert von bis zu EUR 250,00 wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten im Einzelfall EUR 250,00 aber nicht EUR 1.000,00 übersteigen, wird gemäß § 6 Abs. 2 a EStG ein Sammelposten gebildet, der im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird. Der Sammelposten ist handelsrechtlich von untergeordneter Bedeutung. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge Die Geschäfts- und Vorführfahrzeuge sind mit den Anschaffungskosten abzüglich linearer Abschreibungen unter Zugrundelegung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer von sechs Jahren bewertet. Die Vorführfahrzeuge sind im Anlagevermögen ausgewiesen und in der Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens enthalten. Vorführfahrzeuge, die während des Geschäftsjahres an- und wieder verkauft wurden, sind aus Vereinfachungsgründen nicht erfasst. Die Zugänge bei den Vorführfahrzeugen werden pro rata temporis abgeschrieben und mit dem Buchwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Mit Rücksicht auf deren Umschlagshäufigkeit werden die Veräußerungserlöse aus dem Verkauf der Vorführfahrzeuge bei den Umsätzen, die Restbuchwerte aus dem Abgang der Fahrzeuge im Wareneinsatz ausgewiesen. 2.3 Vorräte Die unfertigen Reparaturleistungen werden mit Herstellungskosten entsprechend des Fertigstellungsgrades angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens. Der Warenbestand der Ersatzteile, Zubehör und sonstigen Waren werden mit den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Fahrzeuge werden mit Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Für die Gebrauchtfahrzeuge ergibt sich der beizulegende Wert entweder aus dem tatsächlich erzielten Verkaufspreis oder - wenn das Fahrzeug zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses noch nicht verkauft war - aus dem DAT-Schätzpreis. Der Bilanzausweis der erhaltenden Anzahlungen wurde geändert. Die erhaltenen Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst. 2.4 Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen werden zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zweifelhafte Forderungen in Höhe des voraussichtlichen Zahlungseingangs angesetzt. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Ausfallrisikos wird eine pauschale Wertberichtigung in Höhe von 1,0 % der Nettoforderungen gebildet. 2.5 Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalbeträgen bilanziert. 2.6 Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit dieser Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 2.7 Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen Die Berechnung des Erfüllungsbetrages der Pensionsverpflichtung erfolgte nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren gemäß Projected-Unit-Credit-Methode (PUC). Rechnungsgrundlagen sind die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Bei der Bewertung wurde ein Rententrend von 2,00 % unterstellt. Ferner wurde gemäß den Vorgaben der Deutschen Bundesbank ein Rechnungszinssatz von 1,82 % (Vj. 1,78 %) zugrunde gelegt, der zum 31. Dezember 2023 dem 10 Jahresdurchschnittszinssatz für eine Restlaufzeit von 15 Jahren entspricht. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen werden mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit diesen Schulden verrechnet. Mit den korrespondierenden Aufwendungen und Erträgen wird entsprechend verfahren. 2.8 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen werden für erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und in der Höhe bemessen, wie sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Der Ansatz erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag. 2.9 Verbindlichkeiten Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag. 3. Erläuterungen zur Bilanz 3.1 Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der beigefügten Anlage zum Anhang dargestellt. 3.2 Rückstellungen für Pensionen Die von der Gesellschaft erteilte Pensionszusage betrifft die ehemaligen Geschäftsführer der Gesellschaft. Die Berechnung der Verpflichtung für Pensionen für den ehemaligen Geschäftsführer erfolgt im Deckungskapitalverfahren und wird als Aktivprimat ausgewiesen. Für die Berechnung fand das Verfahren gemäß IDW RH FAB 1.021 erstmalig Anwendung. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellung wurde bezüglich des Zuführungsbetrages aus der Neubewertung durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz von dem Ansammlungswahlrecht des Art. 67 Abs. 1 EGHGB Gebrauch gemacht und der Rückstellung lediglich 1/15tel des sich insgesamt ergebenden Zuführungsbetrages in Höhe von TEUR 42 zugeführt. Der noch nicht in der Bilanz ausgewiesene und bis zum 31.12.2024 anzusammelnde Zuführungsbetrag beträgt TEUR 4. Gemäß § 253 Abs. 2 HGB neue Fassung wurde die Rückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Jahre berechnet. Der Unterschiedsbetrag zur Berechnung der Rückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzins der letzten sieben Jahre gem. § 253 Abs. 2 HGB alte Fassung beträgt TEUR 2. Dieser Betrag ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt. Der gesamte Erfüllungsbetrag zum 31. Dezember 2023 unter Anwendung von IDW RH FAB 1.021 beträgt TEUR 414. Der Bewertungsunterschied zur vorherigen Bewertung beträgt TEUR -15. Nach Abzug des noch nicht in der Bilanz ausgewiesenen Zuführungsbetrages ergibt sich ein rechnerischer Rückstellungswert zum Bilanzstichtag von TEUR 410. Dieser wurde mit dem beizulegenden Zeitwert des vorhandenen Deckungsvermögens in Höhe von TEUR 164 verrechnet. Bei dem Deckungsvermögen handelt es sich um eine Rückdeckungsversicherung, deren beizulegender Zeitwert dem steuerlichen Aktivwert entspricht. Die Anschaffungskosten betragen TEUR 159. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 12 und Erträge aus dem korrespondierenden Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 7 saldiert und der Saldo im Zinsaufwand ausgewiesen. 3.3 Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten geht aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel hervor:
Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.721 (Vj. TEUR 1.855) sind wie folgt besichert: - Abtretung aller Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen gegenüber sämtlichen Kunden mit den Anfangsbuchstaben A-Z, - Sicherungsübereignung des Warenlagers gemäß besonderem Raumsicherungsvertrag, - Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge, Waren und Einrichtungsgegenstände Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 429 (Vj. TEUR 410) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Diese beinhalten Darlehen in Höhe von TEUR 410 und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 19 (Vj. TEUR 5), welche mit Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 5) verrechnet wurden. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen vollumfänglich in Höhe von TEUR 1 (Vj. TEUR 5) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 3.4 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse bestehen durch Haftungen als Gesamtschuldner in Höhe von insgesamt max. TEUR 2.500 (Vj. TEUR 2.500). Die betreffende Kontokorrentlinie wurde am Stichtag nicht in Anspruch genommen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 986 (Vj. TEUR 1.088) aus dem Mietvertrag für das Autohaus in Dresden. Der Mietvertrag wurde über 15 Jahre geschlossen. Die Restlaufzeit des Mietvertrages beträgt 6,25 Jahre. Der Mietvertrag für die Chemnitzer Niederlassung wurde auf unbestimmte Zeit, mit einem verbundenen Unternehmen geschlossen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus dem Mietverhältnis betragen TEUR 11. 4. Sonstige Angaben 4.1 Organe Als Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum bestellt:
Mit Wirkung ab dem 7. Mai 2013 wurde Herrn Michael Reiß Einzelprokura erteilt. 4.2 Mitarbeiter
4.3 Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens Schloz-Wöllenstein Immobilien GmbH & Co. KG, Chemnitz, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Schloz Wöllenstein Immobilien GmbH & Co. KG, Chemnitz, stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis auf. 4.4 ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss und den Verlustvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Dresden, 31. Juli 2024 gez. Hans Staroszik, Geschäftsführer
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Autohaus Melkus GmbH, Dresden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Melkus GmbH, Dresden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Melkus GmbH, Dresden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Dresden, 31. Juli 2024 Schneider
+ Partner GmbH
gez. Limbach, Wirtschaftsprüfer/in gez. Baumann, Wirtschaftsprüfer/in Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Feststellung des Jahresabschlusses: Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 30. August 2024 festgestellt. |
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Beteiligungsgesellschaften
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